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Vorrichtung zum Befestigen von Latten
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Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Befestigen von Latten,
Leisten o.dgl. mit einstellbarem Abstand an Wänden, Trägern o.dgl., insbesondere
zur Befestigung abgehängter Latten, mit einer mit einem Dübel in der Wand zusammenwirkenden,
durch eine Bohrung in der Latte hindurchgehenden Schraube und einer an der Latte
befestigbaren Halterung für den Schraubenkopf.
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Eine derartige Vorrichtung ist bereits bekannt (DE-OS 31 32 132).
Hierbei besteht die Halterung für den Schraubenkopf aus zwei etwa rechteckigen Platten,
die jeweils eine Zentralbohrung für die Befestigungsschraube aufweisen. Die untere
der beiden Platten weist einen außen und innen kegelstumpfförmigen Ansatz rings
um das Schraubenloch auf, so daß die Unterseite eines Schraubenkopfes glatt an der
Innenseite dieses Vorsprungs anliegen kann.
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Bei der Befestigung von Latten wird zunächst ein Loch
durch
die Latte gebohrt, die Latte an die zu befestigende Stelle gehalten und durch das
Loch ein Loch für den Dübel in die Wand eingebohrt. Dann wird die Latte wieder abgenommen
und der Dübel eingesetzt. Anschließend muß an der Baustelle in die Latte im Bereich
der Bohrung eine Ausnehmung eingefräst oder eingestemmt werden, in die die beiden
Platten hineinpassen. Nach Einsetzen der Schraube zwischen den beiden Platten werden
diese dann in der Ausnehmung festgeschraubt, wonach anschließend die Befestigung
der Latte erfolgen kann. Die Ausnehmung für die beiden Platten ist erforderlich,
da kein Teil der Befestigung über die Vorderseite der Latte vorspringen darf, da
diese Latten in der Regel als Unterkonstruktionen verwendet werden. Diese Art der
Befestigung der Schraube an der Latte erfordert nicht nur einen relativ hohen Materialaufwand,
sondern fordert vor allen Dingen viel Zeitaufwand an der Baustelle, da die Ausnehmung
für die beiden Platten erst an der Baustelle in die Latte eingebracht werden kann.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Befestigen
von Latten zu schaffen, die billig und einfach herzustellen ist und einen niedrigeren
Arbeitsaufwand an der Baustelle erfordert.
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Zur Lösung dieser Aufgabe ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß bei
einer derartigen Vorrichtung die Halterung für den Schraubenkopf derart ausgebildet
ist, daß zu ihrer Anbringung die Bohrung für die Schraube ausreicht. Die Erfindung
macht es also möglich, daß an der Baustelle nur die Bohrung für die Schraube in
die Latte eingebohrt werden muß, was sowieso erforderlich ist. Darüber hinaus sind
keine zusätzlichen Arbeitsschritte erforderlich.
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In Weiterbildung schlägt die Erfindung vor, daß die Halterung eine
mit einem AuBengewinde versehene Muffe mit abgestufter Innenbohrung aufweist, deren
Teil mit größerem Innendurchmesser zur Aufnahme des Schraubenkopfs ausgebildet ist
und ein Innengewinde aufweist, in das eine ggf. mit einem in Axialrichtung verlaufenden
Loch versehene Fixierschraube einschraubbar ist. Bei dieser Ausführungsform wird
ein Loch in die Latte gebohrt und durch dieses Loch das Loch für den Dübel gebohrt.
Anschließend wird die Muffe in die einzige Bohrung eingeschraubt, die Schraube eingesetzt
und die Latte mit Hilfe der Schraube an dem Dübel befestigt. Dabei kann die richtige
Lage der Latte mit Hilfe der Schraube eingestellt werden. Das Einschrauben der Fixierschraube
in die Muffe fixiert die Latte an dem Schraubenkopf derart, daß auf die Latte genagelt
werden kann. Falls eine Nachjustierung erforderlich erscheint, kann die Fixierschraube
zunächst nur schwach angezogen werden, so daß durch ihr Loch der Schraubenkopf mit
einem entsprechenden Werkzeug noch gedreht werden kann. Nach Feinjustierung erfolgt
dann ein Festziehen der Fixierschraube.
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Dabei kann vorzugsweise der Obergang zwischen den beiden Teilen der
Innenbohrung etwa die Form der Unterseite eines Schraubenkopfes aufweisen. Bei der
Verwendung von Flachkopfschrauben ist dieser Obergang daher etwa kegelstumpfförmig
ausgebildet.
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Um die Muffe leicht in die Latte einschrauben zu können, kann erfindungsgemäß
vorgesehen sein, daß der Teil der Muffeninnenbohrung mit dem kleineren Durchmesser
und/oder das Loch in der Fixierschraube die Querschnittsform eines
Vielecks
aufweist. Dabei sind wegen der bereits vorhandenen Werkzeuge Sechsecke oder Zwölfecke
vorzuziehen.
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Es ist jedoch ebenfalls möglich, wie von der Erfindung vorgeschlagen
wird, daß die Vorderseite der Muffe und/ oder der Fixierschraube mindestens einen
radial verlaufenden Schlitz aufweist. In diesem Fall kann man einen normalen Schraubendreher
verwenden.
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Die Erfindung schlägt ebenfalls eine Vorrichtung zum Befestigen von
Platten vor, bei der die Halterung für den Schraubenkopf eine mit einem Zägezahnprofil
versehene Hülse ist, in der der Schraubenkopf durch Umbördeln des vorderen Randes
der Hülse axial festgelegt ist.
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Das Sägezahnprofil ist dabei so ausgestaltet, daß die flachere Seite
auf die Latte zu gerichtet ist. In diesem Fall läßt sich die Hülse in die Bohrung
der Latte einschlagen, wobei das Sägezahnprofil ein Herausziehen verhindert. Durch
das Umbördeln des vorderen Randes der Hülse ist die Schraube in axialer Richtung
festgelegt, ohne daß sich ihre Drehbarkeit gegenüber der Hülse verschlechtern würde.
Das Sägezahnprofil kann über einen Teil des Umfangs der Hülse vorgesehen sein, es
kann jedoch auch über den gesamten Umfang vorgesehen sein, wobei es insbesondere
als Gewinde ausgebildet sein kann.
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In einer anderen Ausführungsform ist die Halterung aus einer Blechplatte
gestanzt und weist ein Loch auf, dessen Durchmesser kleiner als der Durchmesser
des Schraubenkopfes ist, der durch zwei ausgestanzte Haltelaschen im Bereich des
Loches gehaltert ist. Bei dieser Art der
Ausführung ist die Halterung
außerordentlich einfach herzustellen, da sie einfach aus einem Stück Blech gestanzt
wird, wobei alle Teile der Halterung gleichzeitig durch einen einzigen Stanzvorgang
hergestellt werden können.
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Die Laschen werden dabei vorzugsweise in Richtung auf die Platte hin
umgebogen, wobei der Winkel, um den sie umgebogen sind, etwa dem Verlauf der Unterkante
des Schraubenkopfes entspricht. Zur Befestigung der Blechplatte kann vorgesehen
sein, daß diese mindestens zwei spitze, etwa rechtwinklig nach unten umgebogene
Laschen aufweist, die in die Latte einschlagbar sind. Damit besteht die gesamte
Halterung aus nur einem aus Blech gestanzten und umgebogenen Teil. Besonders günstig
ist es, wenn die Einschlaglaschen seitliche Zähne aufweisen. Da die Laschen in der
einen Richtung sehr dünn sind, nämlich genau so dünn wie das Blech, aus dem sie
gestanzt sind, werden die Laschen vorzugsweise so angebracht, daß sie quer zur Faserrichtung
des Holzes eingeschlagen werden, was zu einer außerordentlich guten Befestigung
führt, da die seitlichen Zähne hinter die Faserung greifen.
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Die Erfindung schlägt weiterhin vor, daß versetzt zu den Haltelaschen
um das Loch herum, mindestens ein Nocken angeordnet ist. Dieser soll ein seitliches
Verrutschen des Schraubenkopfes gegenüber den Haltelaschen verhindern.
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Vorzugsweise ist dieser Nocken etwa keilförmig von der Oberseite in
die Blechplatte nach unten gedrückt. Es können auch zwei Nocken vorhanden sein,
wobei die Keilform das seitliche Einschieben des Schraubenkopfes nicht behindert,
den eingeschobenen Schraubenkopf aber dennoch sicher festhält.
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Die Blechplatte ist mit Vorteil etwa rechtwinklig ausgebildet, wobei
die Laschen an den Stirnseiten angeordnet sind.
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Es ist jedoch auch möglich, daß die Blechplatte etwa kreisrund ausgebildet
ist und die Laschen gleichmäßig über den Umfang verteilt sind, wobei die Haltelaschen
gegenüber den Befestigungslaschen versetzt angeordnet sind.
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In Weiterbildung kann vorgesehen sein, daß die Blechplatte derart
ausgebildet ist, daß sie die Seiten der Latte zumindestens teilweise umgreift, wobei
die Befestigungslaschen in die Seiten der Latte einschlagbar sind.
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Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorzüge der Erfindung ergeben sich
aus der folgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen der Erfindung sowie
anhand der Zeichnung. Hierbei zeigen: Fig. 1 eine Aufsicht auf eine erste Ausführungsform
der Erfindung; Fig. 2 einen Längsschnitt durch die Ausführungsform nach Fig. 1;
Fig. 3 den Figuren 1 und 2 entsprechende Darstel-und 4 lungen einer abgeänderten
Ausführungsform; Fig. 5 entsprechende Ansichten einer zugehörigen und 6 Fixierschraube;
Fig.
7 eine Seitenansicht einer weiteren Ausführungsform; Fig. 8 einen Schnitt durch
eine nochmals weitere Ausführungsform; Fig. 9 eine Aufsicht auf eine Halterung für
die Schraube; Fig. 10 einen Schnitt längs Linie X-X in Fig. 9; Fig. 11 einen Schnitt
etwa nach Linie XI-XI in Fig. 9 ; Fig. 12 eine Aufsicht auf eine weitere Ausführungsform;
Fig. 13 einen Schnitt etwa nach Linie XIII-XIII in Fig. 12; Fig. 14 einen Schnitt
etwa nach Linie XIV-XIV in Fig. 12; Fig. 15 Ansichten einer weiteren Ausführungs-und
16 form; Fig. 17 eine weitere Ausführungsform.
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Bei der in Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungsform enthält die
Vorrichtung zum Befestige von Latten eine Muffe 11, die an ihrer Außenseite ein
Außengewinde 12 aufweist, siehe Fig. 2. Die Muffe 11 besitzt eine Innenbohrung 13,
die aus einem Teil 13a mit kleinerem Durchmesser und einem Teil 13b mit größerem
Durchmesser besteht. Der Teil 13b der Innenbohrung enthält an seiner
Innenseite
ein Innengewinde 14, das nicht ganz bis zur Vorderseite 15 der Muffe 11 reicht.
Der Teil 13a der Innenbohrung 13 mit kleinerem Durchmesser weist etwa die Form eines
Sechsecks auf, siehe Fig. 1.
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Der Obergang zwischen dem Innenbohrungsteil 13a mit kleinerem Durchmesser
und dem Teil 13b mit größerem Durchmesser wird von einer kegelstumpfförmigen Fläche
16 gebildet, deren Neigung so ausgewählt ist, daß sie der Neigung der Unterseite
eines üblichen Schraubenkopfes entspricht.
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Die Muffe 11 nach der Erfindung wird mit Hilfe des Außengewindes 12
und einem Sechskant-Stiftschlüssel, der in die Innenbohrung 13a eingreift, in eine
Bohrung in eine Latte eingeschraubt, bis die Vorderseite 15 der Muffe 11 mit der
Vorderseite der Latte fluchtet. Anschließend wird durch die Muffe 11 hindurch das
Dübelloch gebohrt, die Schraube in die Muffe 11 eingesetzt und in den Dübel eingeschraubt,
bis eine Justierung der zu befestigenden Latte erreicht ist. Anschließend wird die
in Fig. 5 und 6 dargestellte Fixierschraube 17 in das Innengewinde 14 der Muffe
11 eingeschraubt. Da die Fixierschraube 17 ebenfalls eine zentrale Bohrung 18 aufweist,
ist der Schraubenkopf von außen her für ein Werkzeug noch zugänglich, so daß eine
Feinjustage noch ermöglicht ist. Anschließend wird die Fixierschraube 17 festgezogen,
bis sich die Schraube selbst nicht mehr bewegen läßt. Zu diesem Zweck weist die
Bohrung 18 der Fixierschraube 17 ebenfalls die Form eines Sechsecks auf, siehe Fig.
5, so daß auch hier ein Schlüssel angesetzt werden kann. Die Fixierschraube 17 besitzt
an ihrer Außenseite ein Gewinde 19, das dem Innengewinde 14 der Muffe 11 entspricht.
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Fig. 3 zeigt eine weitere Muffe 20, die sich von der Muffe 11 nach
Fig. 1 und 2 nur dadurch unterscheidet, daß hier die Längsbohrung 21 der Muffe 20
kreiszylindrische Form aufweist. Um die Muffe 20 in eine Bohrung in der Latte einschrauben
zu können, sind zwei etwa radial verlaufende Schlitze 22 am Umfang der Vorderseite
15 der Muffe 20 vorgesehen. In diese Schlitze 22 läßt sich ein normaler Schraubendreher
einsetzen. Ansonsten entspricht die Muffe 20 nach Fig. 3 und 4 der Muffe 11 nach
Fig. 1 und 2.
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Fig. 7 zeigt eine abgeänderte Ausführungsform einer Muffe 23, die
an ihrer Vorderseite 15 einen Bund 24 aufweist.
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Fig. 8 zeigt eine andere Ausführungsform der von der Erfindung vorgeschlagenen
Befestigungsvorrichtung. Hier ist um eine Schraube 25 eine Hülse 26 angeordnet,
die in ihrer Innenform der Außenform der Schraube 25 entspricht.
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Der vordere Rand 27 der Hülse 26 ist um die Vorderseite des Schraubenkopfes
28 umgebördelt, so daß der Schraubenkopf 28 in axialer Richtung festgelegt ist.
An der Außenseite weist die Hülse 26 ein Sägezahnprofil 29 auf, das beispielsweise
wie ein Gewinde geschnitten ist.
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Die Schraube 25 wird zusammen mit der Hülse 29 in eine Bohrung 30
in der zu befestigenden Latte 31 eingesetzt, wobei der Durchmesser der Bohrung 30
derart gewählt ist, daß er etwa dem Kerndurchmesser der Hülse 26 entspricht.
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Wird auf den Schraubenkopf 28 bzw. dem umgebördelten Vorderrand 27
des Schraubenkopfes geschlagen, so wird die Hülse 26 in die Latte 31 eingetrieben,
wobei ein Wiederausziehen aufgrund der Anordnung der Zähne des Sägezahnprofils 29
nicht möglich ist. Die Hülse 26 läßt
sich so weit einschlagen,
bis die Vorderseite 32 der Hülse 26 plan mit der Vorderseite 33 der Latte 31 ist.
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Ggf. ist auch eine leichte Ansenkung der Bohrung 30 möglich.
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Fig. 9 bis 11 zeigen eine weitere Ausführungsform der von der Erfindung
vorgeschlagenen Vorrichtung. Diese besteht aus einer aus Blech gestanzten Platte
34, die etwa rechtwinklig ist und an ihren Stirnseiten vier Befestigungslaschen
35 aufweist. Die Laschen 35 sind in der Darstellung in Fig. 9 noch nicht rechtwinklig
nach hinten umgebogen, um sie besser darstellen zu können.
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In der Mitte der Platte 34 ist ein kreisrundes Loch 36 ausgestanzt,
zu dessen beiden Seiten je eine Haltelasche 37 ausgestanzt ist und nach unten abgebogen
in das Loch 36 hineinragt. Die Enden 38 weisen ebenfalls eine Kreisform auf, dies
ist jedoch nicht unbedingt erforderlich.
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Die Befestigungslaschen 35 verlaufen spitz zu, wobei beide aufeinander
zulaufende Seiten derart eingeschnitten sind, daß auf jeder Seite zwei Zähne 39
gebildet sind. Die Blechplatte 34 nach Fig. 9 wird vorzugsweise derart an der Latte
befestigt, daß die Längsabmessung der Blechplatte 34 in Richtung der Holzfaser verläuft,
so daß bei umgebogenen Befestigungslaschen 35 die Holzfasern zwischen den Zähnen
39 fixiert sind.
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Fig. 10 zeigt die Seitenansicht, teilweise geschnitten, der Anordnung
nach Fig. 9, mit eingesetzter Schraube 25.
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Es ist deutlich zu sehen, daß der Schraubenkopf 28 der Schraube 25
zwischen den seitlichen Haltelaschen 37 festgehalten wird, wobei rechts vom Schraubenkopf
28 ein keilförmiger
Nocken 40 angeordnet ist, der eine seitliche
Verschiebung des Schraubenkopfes 28 verhindert. Der Maximal durchmesser des Schraubenkopfes
28 ist größer als der Durchmesser des Loches 36, so daß die Schraube nicht nach
oben aus der Blechplatte herausfallen kann. Dennoch ist sie von oben her in Fig.
10 zugänglich, so daß ein Schraubenzieher angesetzt werden kann. Bei der Darstellung
in Fig. 10 sind die Befestigungslaschen 35 bereits um 90" gebogen, so daß sie in
die gleiche Richtung zeigen wie die Schraube 25.
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Fig. 11 zeigt die Anordnung nach Fig. 9 etwa längs Linie XI-XI in
Fig. 9. Die Befestigungslaschen 35 verlaufen etwa senkrecht zur Platte 34 und sind
auf die Latte 31 hin gerichtet. Es ist deutlich zu sehen, wie die Haltelaschen 37
den Schraubenkopf 28 der Schraube 25 festhalten, so daß eine sichere Befestigung
der Schraube 25 an der Blechplatte 34 gegeben ist. Bei der Darstellung in Fig. 11
wird anschließend die Blechplatte mit Hilfe eines Hammers mit den Befestigungslaschen
35 in das Holz der Latte 31 eingeschlagen, wobei aufgrund der geringen Blechstärke
der Blechplatte 34 die Vorderseite der Halterung kaum über die Vorderseite 33 der
Latte 31 übersteht.
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Fig. 12 zeigt eine Aufsicht auf eine weitere Ausführungsform, bei
der die Blechplatte 41 kreisförmig ist und an vier um 90° versetzt angeordneten
Stellen mit ausgestanzten und nach unten abgewinkelten Ansätzen 35 versehen ist.
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Die Haltelaschen 37 sind längs eines Durchmessers der kreisförmigen
Blechplatte 41 angeordnet, wobei dieser Durchmesser um 45" gegenüber den Befestigungslaschen
35 versetzt ist. Diese Versetzung, die dafür sorgt, daß die Haltelaschen 37 etwa
mittig zwischen zwei Haltelaschen 35 angeordnet sind, ermöglicht ein leichteres
Einschieben
des Schraubenkopfes 28 von der Seite her zwischen die
Haltelaschen 37.
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Bei den Ausführungsformen nach Fig. 9 bis 14 läßt sich das Einsetzen
des Schraubenkopfes 28 dadurch erleichtern, daß die Blechplatte 34 bzw. 41 sich
leicht nach oben verbiegen läßt, so daß die Haltelaschen 37 etwas nach außen gespreizt
werden und damit Platz für das Einschieben des Schraubenkopfes 28 geben. Mit anderen
Worten läßt sich die Blechplatte 34 bzw. 41 auf den Schraubenkopf 28 aufschnappen.
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Bei der Ausführungsform nach Fig. 15 ist wiederum eine Blechplatte
42 mit einem zentralen Loch 36 und zwei Haltelaschen 37 vorgesehen, wobei bei dieser
Ausführungsform die Blechplatte 42 größer ist, so daß sie quer zur Latte 31 angeordnet
werden kann. Die Befestigungslaschen 35, die im dargestellten Beispiel keine seitlichen
Zähne aufweisen, werden zunächst um etwa 90" nach innen umgebogen und anschließend
die Blechplatte 42 an den Rändern der Latte 31 umgebogen, wobei die Seitenteile
43 der Blechplatte 42 durch leichtes Verbiegen der Blechplatte 42 die in Fig. 16
gestrichelt dargestellte Form einnehmen können. In dieser Form wird die Halterung
auf die Latte 31 aufgesetzt und anschließend die Befestigungslaschen 35 in die Seitenwände
44 der Leiste 31 eingeschlagen.
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Im befestigten Zustand nimmt die Blechplatte 42 die in Fig. 16 in
ausgezogenen Linien dargestellte Stellung ein.
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Fig. 17 zeigt eine weitere, der Fig. 8 ähnliche Ausführungsform. Wiederum
ist die Schraube 25 in einer Hülse 46 festgelegt, die an ihrer Außenseite eine Verrippung
mit einem Sägezahnprofil 29 aufweist. Die jeweils flacheren Flanken 49 des Sägezahnprofils
29 zeigen vom Schraubenkopf 28 weg, so daß das Eindringen der Hülse 46 in eine Bohrung
in der zu befestigenden Holzlatte erleichtert wird. Die Schraube 25 ist dadurch
axial in der Hülse 46 festgelegt, daß ihr Schaft 45 unmittelbar benachbart zu dem
vom Schraubenkopf 28 weg gewandten Ende 48 der Hülse 46 einen angewalzten Wulst
47 aufweist.
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Die Herstellung der in Fig. 17 dargestellten Ausführungsform der von
der Erfindung vorgeschlagenen Begestigungsvorrichtung geschieht folgendermaßen.
In den Schraubenrohling, bei dem nur der Kopf 28 und die Vertiefung zur Kraftübertragung,
beispielsweise ein Kreuzschlitz, gepresst sind, wird in die bereits mit der Verrippung
versehene Hülse 46 eingefügt. Anschließend wird an dem Schaft 45 der Wulst 47 derart
angewalzt, daß die Hülse 46 axial möglichst geringes Spiel aufweist, sich aber noch
drehen läßt. Anschließend wird das Gewinde der Schraube 25 aufgewalzt. Zuletzt wird
die als Einheit zu betrachtende mit der Hülse 46 versehene Schraube 25 gehärtet,
veredelt und gegebenenfalls beschichtet.
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Die Ausführungsform nach den Fig. 8 und 17 hat den großen Vorteil,
daß sie zur Herstellung aus insgesamt nur zwei Teilen besteht, die jedoch bereits
werkseitig als Einheit unverlierbar aneinander befestigt sind.
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Die Befestigung einer Latte mit der Ausführungsform nach Fig. 17 geschieht
folgendermaßen. Die Latte wird an die
Stelle, beispielsweise die
Decke, gehalten, an der sie befestigt werden soll. Mit einem Bohrer wird in einem
Arbeitsgang das Loch in der Latte und das Dübelloch gebohrt. Anschließend wird die
Schraube mit dem Dübel versehen und mit dem Hammer soweit ins Bohrloch eingeschlagen,
bis der Dübel in der Decke bzw. im Untergrund sitzt. Danach wird die Schraube mit
üblichen Werkzeugen eingedreht, wobei die Latte an die Decke angezogen wird. Bei
weiterem Drehen wird die Hülse 46 in das Holz eingezogen, was auf Grund der Anordnung
des Sägezahnprofils 29 ermöglicht wird. Ist die Hülse 46 vollständig in die Latte
eingezogen, so daß ihre Vorderseite nicht mehr aus der Latte vorsteht, wird die
Latte durch Linksdrehen der Schraube 25 etwas von der Decke entfernt, so daß die
Justage erfolgen kann.
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Auf die gleiche Art kann übrigens auch die Ausführungsform nach Fig.
8 befestigt werden, so daß das erwähnte Einschlagen nicht erforderlich ist.