DE3341279A1 - Aufloeseeinrichtung fuer eine oe-rotor-spinneinheit - Google Patents

Aufloeseeinrichtung fuer eine oe-rotor-spinneinheit

Info

Publication number
DE3341279A1
DE3341279A1 DE19833341279 DE3341279A DE3341279A1 DE 3341279 A1 DE3341279 A1 DE 3341279A1 DE 19833341279 DE19833341279 DE 19833341279 DE 3341279 A DE3341279 A DE 3341279A DE 3341279 A1 DE3341279 A1 DE 3341279A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
opening
opening roller
roller
abstreifsammelnut
rotation
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19833341279
Other languages
English (en)
Other versions
DE3341279C2 (de
Inventor
Stanislav Dipl.-Ing. Ustí nad Orlicí Dídek
Vêra Lehká
Markéta Reymanova
Zdenêk Svec
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Vyzkumny Ustav Bavlnarsky AS
Original Assignee
Vyzkumny Ustav Bavlnarsky AS
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Vyzkumny Ustav Bavlnarsky AS filed Critical Vyzkumny Ustav Bavlnarsky AS
Publication of DE3341279A1 publication Critical patent/DE3341279A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3341279C2 publication Critical patent/DE3341279C2/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H4/00Open-end spinning machines or arrangements for imparting twist to independently moving fibres separated from slivers; Piecing arrangements therefor; Covering endless core threads with fibres by open-end spinning techniques
    • D01H4/30Arrangements for separating slivers into fibres; Orienting or straightening fibres, e.g. using guide-rolls
    • D01H4/32Arrangements for separating slivers into fibres; Orienting or straightening fibres, e.g. using guide-rolls using opening rollers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

  • Titel: AUFLÖSEEINRICHTUNG FUR EINE OE-ROTOR-SPINNEINHEIT
  • Die Erfindung betrifft eine Auflöseeinrichtung für eine OE-Rotor-Spinneinheit zum Verspinnen von insbesondere wollartigen Stapelfasern, die in einem mit abnehmbarem Deckel abschließbaren Gehäuse eine drehbare Auflösewalze, eine drehbare Speisewalze, einen Faserzufuhrkanal und einen mit einer Trennkante und einer Ausflugkante versehenen und in einen Spinnrotor mündenden Speisekanal umfaßt, wobei mindestens eine der Stirnwände der Auflösewalze mit einer Nut in Form einer sich am Umfang der Stirnwand gegen die Drehrichtung der Auflösewalze entwickelnden Spirale versehen und der gegenüberllegenden Wand des Deckels berührungslos zugeordnet ist.
  • Ein schwerwiegender Nachteil der OE-Rotor-Spinnmaschinen ist in der Abnahme ihrer Nutzleistung wegen unerwünschten Bremsens bzw. Blockierens der Auflösewalzen zu sehen, was durch die Stauung der Fasern zwlschen den Stirnwänden der rotierenden Auflösewalze und den ihnen gegenüberliegenden unbeweglichen Wänden (d.h. Deckel und Boden) des die Auflösewalze lagernden Gehäuses verursacht wird. Die Ablagerung der Fasern ist die Folge einer durch die Luftzufuhr zur Selbstventilation des Raumes zwischen den Stirnflächen der Auflösewalze und der entsprechenden gegenüberliegenden Wand des Gehäuses erzeugten Saugwirkung. Ein intensiverer Ventilatlonseffekt wirkt sich bei der grösseren Ventilationswand aus, d.h. lediglich bei einer Stirnflächen der Aufldsewalse, da die zweite gegenüberliegende Stirnfläche infolge des Durchgange der die Auflösewalze bei den bekannten Ausführungen fliegend tragenden Lager spindel verkleinert ist. Deswegen wird die Blockierung der Auflösewalzen durch Faseranhäufungen eben bei der erstgenannten freien Stirnfläche verursacht Diese Stirnfläche ist bei bekannten Bauarten von OE-Rotor-Spinneinheiten in der Regel als obere Stirzifläche situiert.
  • Dieses Faseranhäufen hat nicht nur das Bremsen, Ja sogar die zur Unterbrechung der Tätigkeit der Spinneinheit führende Blockierung der Auflösewalzenrotation zur Folge.
  • Die Faseranhäufungen können nämlich sporadisch durch Ventilations- oder mechanische Wirkungen der Stirnfläche der Auflösewalze in den Speisekanal mitgerissen werden, so dass sie durch diesen in den Spinnrotor gelangen und Fadenbrüche oder Verdi@kungen ii ausgesponnenen Garn verursachen.
  • Vorrichtungen zum Ausschalten der eingangs beschriebenen Nachteile der Auflöseeinrichtungen von Spinneinheiten zum Verspinnen von baumwollartigen Fasersorten sind bekannt.
  • Durch die DE-AS 19 50 420 ist eine Vorrichtung bekannt, bei der die Stirnflächen der Aufldsewalze mit zahnförmigen Vorsprüngen, abgerundeten Nuten oder Riffelung versehen sind.
  • Dies äassnahme soll ein starke Luftwirbelung im Raum ssiachen dieser Stirnfläche und dem Deckel des die Auflösewalze lagernden Gehäuses hervorrufen, um die Eindringung von Fasern in diesen Raum zu verhindern. In Praxis hat es sich Jedoch gezeigt, dass die Eindringung der Fasern in diesen Raum durch eine solche Luftwirbelung nicht vollkommen vermieden werden kann. Markanter wirkt sich diese Eindringung eben bei wollartigem Fasermaterial aus, dessen Brems- bzw. Blockiereffekt auf die Auflösewalze stärker ist.
  • Alternativ sind die Stirnflächen der Auflösewalze in Form von vorspringenden oder vertieften Rotationsflächen gestaltet, welchen entsprechend vertiefte bzw. vorspringende Flächen des Deckels bzw. des Bodens des die Auflbsewalze lagernden Gehäu-@es gegenüberliegen. Die Stirnflächen sowie die gegenüberliegenden Flächen kennen kontinuierlich konvex bzw. konkav sein, In Praxis hat sich diese Anordnung als wirksam gezeigt, da damit die Eindringung der Fasern bis zu der Mitte der sog.
  • Ventilationsfläche in beträchtlichem Mass mechanisch verhindert werden kann. Nichtsdestoweniger stellt diese Anordnung verhältnismässig hohe AnsprUche an die Herstellung und verursacht bei axialer Lagerung der Auflösewalze in das Gehäuse der Spinneinheit mit Rücksicht auf die Anforderung an Gleichachsigkeit der entsprechenden Wände gewisse Schwierigkeiten.
  • Bei einer weiteren, in der Reihe von derartigen Vorrichtungen unletzten und durch die CS-Urheberschein 167 679 bekannten Vorrichtung ist die Stirnfläche der Auflösewalze mit einer Nut in Form einer ein- oder mehrgängigen archimedischen, sich gegen die Drehrichtung der Auflösewalze entwickelnden Spirale versehen, wobei die Vektorsuime der Ulfangegeschwindigkeit und der relativen Geschwindigkeit eine im wesentlichen radiale Richtung von der Mitte zum Umfang der Stirnflä che aufweist. In Praxis hat es sich Jedoch gezeigt, dass auch diese Vorrichtung - insbesondere beim Verspinnen von wollartigem Fasermaterialien - gewissermassen nachteilig ist. Wollartige, aber auch manche baumwollartige Chemiefasern neigen infolge der Ergänzung der zum Hervorrufen einer intensiven Selbstventilation der genuteten Stirnfläche der Aufldsewalme notwendigen Lift zum Eindringen in den Zwischenflächenraum im Bereich der Mitte der Auflösewalze. Da es sich hier meistenfalls um bauschige, langstaplige Fasern oder Fasern mit spezifischen Eigenschaften handelt, weisen diese eine natGrliche Neigung zum Anhäufen auf. Sobald die Faseranzahl im erwähnten Raum steigt, bildet sich eine Anhäufung, die durch Wirkung der Spiralnut in den Fasertransportweg herausgebracht wird. Der Eintritt der Faseranhäufung in den Transportweg ist durchaus zufällig. Dadurch ist es zu verstehen, dass die Anhäufung Jederzeit in den Bereich des Fasertransportwegs, des Speisekanals oder auch des Faserzufuhrkanals bzw. in den rin8 f5rmigen Raum zwischen der Arbeitsoberfläche der Auflösewalze und der gegenüberliegenden Wandung des Gehäuses eintreten kann. Es hat sich gezeigt, dass der Eintritt von Faseranhäufung in den Speise kanal bzw. in den Fasertransportweg zur Bildung enee ungleichmässigen Garn führt, Ja sogar den Fadenbruch verursachen kann. Demgegenüber ist der Eintritt der Faseranhäufnng in die anderen Bereiche des Umfangs der Stirnfläche der Auflösewalze nicht nachteilig.
  • Die vorliegende Erfindung soll die eingangs erwähnten Nachteile des Standes der Technik eliminieren und ihr liegt die Aufgabe zugrunde, eine Auflöseeinrichtung
    C w>E-Roto
    Spinneinheit zum Verspinnen von insbesondere wollartigen Stapelfasern, die in einem mit abnehmbarem Deckel abschliessbaren Gehäuse eine drehbare Aufldsewalze, eine drehbare Speisewalze, einen Faserzufuhrkanal und einen mit einer Trennkante und einer Ausflugkante versehenen und in einen Spinnrotor mündenden Speisekanal umiasst, wobei mindestens eine der Stirnwände der Auflösewalze mit einer Nut in Form einer sich zum Umfang der Stirnwand gegen die Drehrichtung der Aufldsewalse entwickelnden Spirale versehen und der gegenüberliegenden Wand des Deckels beruhrungslos zugeordnet ist, zu schaffen.
  • Erfindungsgemäss wird diese aufgabe dadurch gel8st, daX in der der Stirnwand der Auflösewalze zugekehrten Wand des Deckels eine Abstreifsammelnut vorgesehen ist. die von der Drehachse der Auflösewalce an in einen Abschnitt eines @ing förmigen Raumes zwischen der Arbeitsfläche der Auflösewalze und der ihr gegenüberliegenden Wand des Gehäuses gerichtet welcher Abschnitt - im Drehsinn der Auflösewalze - durch die Trennkante und die Ausflugkante abgegrenzt ist.
  • Vorzugsweise ist der Abschnitt des ringförmigen Raumes -im Drehsinn der Auflösewalze - durch die Trennkante und dem Anfang des in diesem Raum vorgesehenen Fasertransportweges abgegrenzt.
  • Ein vorteilhaftes Merkmal der Erfindung besteht darin, dass die Tiefe der Abstreifsammelnut in Richtung zum Umfang der Auflösewalze abnimmt.
  • Die Abstreifsammelnut, deren mindestens eine kante scharf ist, kann vorzugsweise entweder radial oder gekrümmt sein.
  • Ein bevorzugt Ausführungsbeispiel der errindungagemässen Auflöseeinrichtung soll fernerhin anhand der beigefügten schematischen Zeichnungen näher erläutert werden. Es zeigen: Fig. 1 eine OE-Rotorspinneinheit, teilweise in einer Schnittanaicht, wo die Stirnwand der Auflösewalze mit einer Spiralnut und die gegenüberliegende Wand des abnehmbaren Deckels mit einer radialen Nut versehen ist; Fig. 2 eine teilweise Schnittansicht entlang der Linie II-II in Fig. 1.
  • Wie den Zeichnungen, insbesondere Figur 1 zu entnehmen ist, besteht die Offenendepinneinheit aus einer Auflöseeinrichtung 1 und einer Spinneinrichtung 2. Die Auflöseeinrichtung 1 umfasst eine Speiseeinrichtung 3 und eine Aufldsewalze 4, die in den betreffenden Ausnehmungen des Gehäuses 5 der Auflöseeinrichtung 1 gelagert sind.
  • Die Speiseeinrichtung 2, die in einer Ausnehmung 13 des Gehäuses 2 der Auflöseeinrichtung 1 gelagert ist, besteht aus einer drehbaren, in Pfeilrichtung 7 angetriebenen Speisewalze 6 und einem gegen diese mittels einer Feder 9 nachgiebig gedruckten Drucksehuh 8. Der letztgenannte ist mittels eines Zapfens 11 an einem verstellbaren und in einer im Gehäuse 5 der Auflöseeinrichtung 1 vorgesehenen Nut 12 durch nicht dargestellte Mittel arretierbaren Trager 10 angeordnet.
  • Die in Pfeilrichtung 14 drehbare Auflösewalze 4 ist in einem Hohlraum 15 des Gehäuses 5 der Auflbseeinrichtung 1 untergebracht. Der Hohlraum 15 und die Ausnehmung 13 sind miteinander mittels eines Faserzufuhrkanals 16 verbunden. Der Hohlraum 15 ist von der Stirnseite mit einem abnehmbaren mit Schrauben 18 befestigten Deckel 17 abgeschlossen und kommuniziert mit einem, in die Spinneinrichtung 2 einmündenden und mit seinem Teil 20 mit Aussenatmosphäre in Verbindung stehenden Speisekanal 19. Am Ubergang zwischen dem Hohlraum 15 und dem Speisekanal 19 entstehen zwei Kanten, uzw. eine - in Faser flussrichtung gesehen - vordere Ausflugkante 22 und eine hintere Trennkante 21.
  • Zwischen der Arbeitsoberfläche der Auflösewalze 4 und der gegenüberliegenden Wandung des Hohlraumes 15 ist ein enger ringförmiger Raum 24 gebildet, dessen im Walzendrehsinn durch den Faserzufuhrkanal 16 und die Ausflugkante 22 abgegrenzter Teil einen sog. Fasertransportweg 23 darstellt. Der Boden des Hohlraumes 15 ist mit 25 bezeichnet (Fig. 2).
  • Die Auflösewalze 4 ist mit Kämmelementen 26 wie z.B. Sägezahnbeschlag versehen. Die dem Deckel XI zugekehrte Stirnwand 27 der Auflösewalze i ist mit einer Spiralnut 28 versehen, die sich zum Umfang der Stirnwand 27 gegen Drehri ch tung der Auflösewalze 4 entwickelt. Durch die gegenüberliegende Stirnwand 30 der Auflösewalze q geht eine die drehbare Auflösewalze q tragende Lagerspindel 31 hindurch.
  • Unmittelbar an die Auflöseeinrichtung 1 schliesst die Spinneinrichtung 2 an, die in einem dem Gehäuse 5 der Auflöseeinrichtung 1 zugeordneten Gehäuse 2t vorgesehen ist. In diesem ist ein z.B. von einen Treibriemen 34 angetriebener Spinnrotor 33 drehbar gelagert. Der Spinnrotor 33 weist eine Rutschwand 35, eine Sammelrinne 36 und ein System von Ventilationslöcher 37 auf. Durch die Hohlwelle 38 des Spinnrotors 33 ragt in denselben ein Garnabzugsrohr 39 mit trichterförmigem Eingang 40 ein. Das Abzugsrohr a ist an dem auch die Gehäuse 32 und . der Spinneinrichtung 2 bzw. Auflöseeinrichtung 1 tragenden Maschinenrahmen 41 festgehalten. An der verlängerten Achse des Abzugsrohrs 39 ist ein Abzugswalzenpaar' dh, eine Abzugswalze 42 und eine Druckwalze 43 angeordnet.
  • In der der Auflösewalze q zugekehrten Wand des abnehmbaren Deckels 17 des Gehäuses 5 ist eine Abetreifsammelnut 44 vorgesehen, die von der Drehachse 46 der Auflösewalze q an zum ringförmigen Raum 24 zwischen der Arbeitsoberfläche der Auflösewalze i und der ihr gegenüberliegenden Wandung des Hohlraums 15 gerichtet ist, wobei sie an der vorerwähnten Drehachse 46 anhängt und in dem durch die Trennkante 21 und dem Anfang des Fasertransportwegs 23 - im Drehainn der Auflösewalze 4 gesehen - abgegrenzten Abschnitt des Umfangs des Hohlraumes 15 ausmündet. Die Tiefe der Abstreifsammelnut 44 nimmt von der Drehachae 46 an zu diesem Umfang ab. Mindestens eine der Kanten der Abstreifsammelnut 44 ist scharf. Die Abstreifsammelnut 4Pt kann entweder radial oder gekrümmt sein.
  • Die vorbeschriebene Ausführungsform der Auflöseeinrichtung arbeitet folgendermassen: Infolge der Drehung der Speisewalze 6 und des Klemmdruck zwischen ihr und dem Druckschuh 8 wird ein Faserband 48 von der Speiseeinrichtung 7 in den Faserzufuhrkanal 16 geliefert und durch diesen der Auflösewalze g zugeführt. Die RSmmelemente 26 der rotierenden Auflösewalze q kämmen aus dem Faserband 48 Einzelfasern 49 aus, die auf dem Fasertransportweg 23 beschleunigt und zuletzt durch den Speisekenal 19 in die Spin@ einrichtung 2 geliefert werden Der Fasertransport wird von der durch Unterdruck in Ventilationsl5chern erzeugten Lurtströmung gefördert.
  • In der Spinneinrichtung 2 werden die Einzelfasern 49 an die Rutschwand 35 des Spinnrotors 22 abgelagert. Dort kommt es zu deren zyklischen Doublierung, deren Zweck ist, ein sich aus den Einzelfasern 49 in der Sammelrinne 36 bildendes Faserbändchen ein gleichmässiger zu machen. Durch sukzessives Einrollen und gleichzeitigen Abzug wird aus dem Faserbändchen 50 Garn 51 gebildet. Dieses wird in den trichterförmigen Eingang 40 des Abzugsrohrs 39 eingeführt, von dem Abzugswalzenpaar 42, 43 abgezogen und zuletzt auf ein. nicht dargestellt Spule aufgewickelt.
  • Der vorangehenden kurzen Beschreibung des Spinnprozesses ist es zu entnehmen, dass es sehr wichtig ist, dass der Fasernuss aus vollkommen vereinzelten Fasern besteht, da das gleichmässige Faserbändchen 50 lediglich unter dieser Bedingung durch Doublieren gebildet werden kann. Darüber hinaus sind Jedoch zum Erzielen der erforderten Gleichmässigkeit der Faserschicht noch mehrere weitere Bedingungen notwendig; so müssen z.B. die Einzelfasern 49 ausgerichtet, richtig orientiert und in aus reichend schnelle Bewegung gebracht werden.
  • Die mit der Spiralnut 28 versehene Stirnwand 27 der rotierenden Auflösewalze 4 ruft einen starken Ventilationseffekt hervor, wodurch im Bereich der Stirnwandmitte ein Luftunterdruck entsteht, wobei Luft im Bereich der unbeweglichen Wand des bmehXbaren Deckels I kontinuierlich durch Saugung r- @ gänzt wird. Da diese Ergänzung mit Luftströmung begleitet wird kann ein Anteil von Einzelfasern 49 entweder beim Auflöse- oder Beschleunigungaprozess und beim Anfang des Fasertransports durch diese Strömung mitgerissen werden. Die mitgerissenen Einzelfasern 49, insbesondere Fasern von wollartigem Charakter weisen eine natürliche Tendenz zum Häufen auf. Eine zwischen der Stirnwand 27 und der Wand des Deckels 17 entstandene Faser anhäufung fängt an, zusammen mit der Auflösewalze q zu rotor, ren. Nach einer einzigen Umdrehung stosst sie Jedoch an die Kante der Abstreifsammelnut 44 an, wo sein weiterer Umlauf angehalten wird. Durch Einwirkung der Spiralnut 28 wird die Faseranhäufung in der Abstreifsammelnut 44* allmählich mechanisch zur ihrer Ausmündung 47 verdrängt. Wegen der in Richtung zum Umfang der Aurldsewalze q abnehmenden Tiefe der Abstreifsammelnut li wird die Faseranhäufung durch dieselbe verdrängt und zuletzt aus ihrer Aussendung 47 ausgeworfen. Da die Ausmündung 47 der Abstrcifbammelnut 44 in den ringförmigen Raum 24 des Hohlraumes 15 bzw. in der veranschaulichten Ausführungsform in den Faserzufuhrkanal 16 situiert wird, wird die FaseranhEufung wieder in den Auflöseprozess zurückgeführt. Die Faseranhäufung wird derart zu Einzelfasern 49 aufgelöst und diese nehmen wieder am Spinnprozess teil, ohne dass sie die Gleichmässigkeit des Faserdoublier- und Garnbildungsprozess ungünstig beeinflussen.
  • Die vorbeschriebenen Wirkungen der Erfindung sind Jedoch im Erfindungsbereich auch an einer anderen Vorrichtung erzielbar.
  • Die Spiralnut 28 kann durch eine archimedische oder logaritbmische Spirale, aber auch in Form von Parabel bzw. anderer exponentialer, zum Umfang der Stirnwand der Auflasewalze gerichteter Kurve gebildet.
  • Die Spiralnut kann an beiden Stirnwänden der Auflösewalze vorgesehen sein.
  • Gleichfalls kann die Abstreifsammelnut verschiedenartig gestaltet sein, unter der Voraussetzung, dass mindestens eine ihrer Kanten scharf ist. Vorzugsweise soll die Nut poliert sein und am besten im Bereich ihres Anfangs 45 mit Aussenatmosphäre durch ein Loch in Verbindung stehen, was zur Folge hat, das die zu deren Selbstventilation notwendige Luft vom aussen ergänzt wird. Dadurch wird die Eindringung der Fasern in den Raum zwischen dem Deckel des Gehäuses und der Stirnwand der Auflösewalze unterdrAckt. Infolge der Ergänzung der zur Selbstventilation notwendigen Luft vom außen werden die mechanischen Wirkungen der Abstreifsammelnut im Deckel des Gehäuses günstig beeinflusst.
  • Leerseite

Claims (1)

  1. P a t e n t a n s p r ü c h e 1. Auflöseeinrichtung von OE-Rotor-Spinneinheit zul Verspinnen von insbesondere wollartigen Stapelfasern, die in einem mit abnehmbaren Deckel abschliessbaren Gehäuse eine drehbare Auflösewalze, eine drehbare Speisewalze, einen Faserzufuhrkanal und einen lit einer Trennkante und einer Ausflugkante versehenen und in einen Spinnrotor mündenden Speisekanal umfasst, wobei mindestens eine der Stirnwände der Auflösewalze iit einer Nut in Forq einer sich zus Umfang der Stirnrand gegen die Drehrichtung der Auflösewalze entwickelnden Spirale versehen und der gegenüberliegenden Wand des Deckels berührungslos zugeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass in der der Stirnwand der Auflösewalze (4) zugekehrten Wand des Deckels (17) eine Abstreifsammelnut (44) vorgesehen ist, die von der Drehachse der Auflösewalze (4) an in einen Abschnitt eines ring förmigen Raumes (24) zwischen der Arbeitsfläche der Auflösewalze (4) und der ihr gegenüberliegenden Wand des Gehäuse (5) gerichtet ist, welcher Abschnitt - im Drehsinn der Auflösewalze (4) durch die Trennkante (21) und die Ansflugkante (22) abge@enzt 2. Auflöseeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Abschnitt des ringförmigen Raumes (24) - im Drehsin@ der Auflösewalze - durch die Trennkante (21) und dem Anfang des Fasertransportweges (23) abgegrenzt ist.
    3. Auflöseeinrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Tiefe der Abstreifsammelnut (44) in Richtung zum Umfang der Auflösewalze (4) abnimmt.
    4. Auflöseeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein der lanten der Abstreifsammelnut (44) scharf ist.
    5. Auflöseeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstreifsammelnut (44) radial ist.
    6. Auflöseeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstreifsammelnut (44) gekrümmt ist.
DE19833341279 1982-12-07 1983-11-15 Auflöseeinrichtung für eine OE-Rotor-Spinneinheit Expired DE3341279C2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CS883182A CS231120B1 (en) 1982-12-07 1982-12-07 Unifying mechanizm of rotary spinning unit with open ending

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE3341279A1 true DE3341279A1 (de) 1984-06-07
DE3341279C2 DE3341279C2 (de) 1985-01-17

Family

ID=5439412

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19833341279 Expired DE3341279C2 (de) 1982-12-07 1983-11-15 Auflöseeinrichtung für eine OE-Rotor-Spinneinheit

Country Status (2)

Country Link
CS (1) CS231120B1 (de)
DE (1) DE3341279C2 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CZ300017B6 (cs) * 2002-12-11 2009-01-14 Oerlikon Czech S.R.O. Vycesávací válecek
DE102022115693A1 (de) 2022-06-23 2023-12-28 Maschinenfabrik Rieter Ag Verfahren zum Betreiben einer Spinnstelle einer Spinnmaschine und Spinnmaschine

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1950420B2 (de) * 1968-11-21 1978-06-29 Vyzkumny Ustav Bavlnarsky, Usti Nad Orlici (Tschechoslowakei) Offenend-Spinnvorrichtung mit einer Auskämmwalze

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1950420B2 (de) * 1968-11-21 1978-06-29 Vyzkumny Ustav Bavlnarsky, Usti Nad Orlici (Tschechoslowakei) Offenend-Spinnvorrichtung mit einer Auskämmwalze

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CZ300017B6 (cs) * 2002-12-11 2009-01-14 Oerlikon Czech S.R.O. Vycesávací válecek
DE102022115693A1 (de) 2022-06-23 2023-12-28 Maschinenfabrik Rieter Ag Verfahren zum Betreiben einer Spinnstelle einer Spinnmaschine und Spinnmaschine
EP4303349A1 (de) 2022-06-23 2024-01-10 Maschinenfabrik Rieter AG Verfahren zum betreiben einer spinnstelle einer spinnmaschine und spinnmaschine

Also Published As

Publication number Publication date
DE3341279C2 (de) 1985-01-17
CS231120B1 (en) 1984-10-15

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH692744A5 (de) Fadenabzugdüse.
DE1815775A1 (de) Verfahren zum Fuehren von Fasern waehrend ihres ringlosen kontinuierlichen Spinnens in einer Unterdruckspinnturbine und Vorrichtung zum Durchfuehren dieses Verfahrens
EP0178466B1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen eines Garnes
DE19610960A1 (de) Verfahren zum Offenend-Spinnen
EP0175862B1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines Garnes
WO2001079595A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur herstellung eines garnes mit ringgarnähnlichem charakter
DE3318924A1 (de) Vorrichtung zum oe-friktionsspinnen
DE4018702A1 (de) Vorrichtung zum verspinnen von stapelfasern zu einem garn
EP0049857B1 (de) Rundstrick- oder Rundwirkmaschine zur Herstellung von Florware mit eingekämmten Fasern
DE3249876C2 (de)
DE19850518A1 (de) Vorrichtung zum Auflösen von Faserbändern
DE3341279A1 (de) Aufloeseeinrichtung fuer eine oe-rotor-spinneinheit
DE2658437C2 (de) Offenend-Spinnmaschine mit einer Vielzahl von Spinnaggregaten
DE19608828A1 (de) Vorrichtung zum Auflösen von Fasermaterial zu Einzelfasern
EP0206198B1 (de) Friktionsspinnmittel für eine Friktionsspinn-Vorrichtung
EP0208274B2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Spinnen eines Garnes nach dem Offenend-Friktions-Spinnprinzip
EP0188220B1 (de) Vorrichtung zum Herstellen eines Umwindegarnes
DE19601958A1 (de) Verfahren zum Offenend-Spinnen
DE10101660A1 (de) Spinnvorrichtung
EP0236323B1 (de) Offenend-spinnvorrichtung
CH636384A5 (en) Open-end spinning apparatus
DE19632742A1 (de) Spinnverfahren zum Herstellen eines Garnes
DE3517253C2 (de)
DE3324001A1 (de) Vorrichtung zum oe-friktionsspinnen
DE19615736A1 (de) Vorrichtung zum Offenend-Spinnen

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition
8328 Change in the person/name/address of the agent

Free format text: BEETZ SEN., R., DIPL.-ING. BEETZ JUN., R., DIPL.-ING. DR.-ING. TIMPE, W., DR.-ING. SIEGFRIED, J., DIPL.-ING. SCHMITT-FUMIAN, W., PROF. DIPL.-CHEM. DR.RER.NAT. MAYR, C., DIPL.-PHYS.DR.RER.NAT., PAT.-ANWAELTE, 8000 MUENCHEN

8339 Ceased/non-payment of the annual fee