DE3344737A1 - Vorrichtung zum verbessern des laufverhaltens von fahrzeugraedern - Google Patents

Vorrichtung zum verbessern des laufverhaltens von fahrzeugraedern

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DE3344737A1
DE3344737A1 DE19833344737 DE3344737A DE3344737A1 DE 3344737 A1 DE3344737 A1 DE 3344737A1 DE 19833344737 DE19833344737 DE 19833344737 DE 3344737 A DE3344737 A DE 3344737A DE 3344737 A1 DE3344737 A1 DE 3344737A1
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Germany
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tire
rollers
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wheel
improving
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DE19833344737
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DE3344737C2 (de
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Hans Dr. 5106 Roetgen Miksch
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Gebr Hofmann GmbH and Co KG Maschinenfabrik
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Gebr Hofmann GmbH and Co KG Maschinenfabrik
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60CVEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
    • B60C25/00Apparatus or tools adapted for mounting, removing or inspecting tyres

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tires In General (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verbessern des Laufver-
  • haltens von Fahrzeugrädern gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1.
  • Durch die Veröffentlichung in der Zeitschrift ATZ, 73. Jahrgang, Nr. 1, Seite 1 - 8, ist bekannt, das Laufverhalten von Fahrzeugrädern durch gezielte Zuordnung von Reifen und Felge zu verbessern. Bei diesem Verfahren, dem sogenannten Matchen, werden entweder die geometrischen Abweichungen beider Teile zueinander oder die dynamische Kraftschwankung des Reifens zur geometrischen Abweichung des Rades in eine bestimmte Lage gebracht.
  • Eine Vorrichtung zur Durchführung eines derartigen Verfahrens Ist durch die DE-PS 23 33 057 bekannt geworden. Bei dieser bekannten Vorrlchtung wird die Felge zwischen einem Spannkopf und einem Gegenlager fest eingespannt. Nachfolgend drückt ein Relfenabdrückrlng von oben und ein Relfenabdrücksegment von unten den Reifen von den Felgenhörnern ab. Nachdem die Felge gegenüber dem Reifen um einen definlerten Winkelbetrag verdreht Ist, wird der Reifen direkt über den Spalt zwlschen Felgenhorn und Reifenwulst mit Luft gefüllt.
  • Durch den Einsatz eines Relfenabdrückrlnges, der leicht größer als der Felgenaußcndurchmesser Ist, werden die Seltenwände des Reifens stark auf Biegung und Scherung beansprucht. Des weiteren kann es hierbei zu einem Abrollen des Reifenfußes beim Abdrücken komnen, was zwangsläufig zu einer Krafterh(ihung beim Abdrückvorgang führt. Zum anderen wird durch d(?n geschlossenen Reifenabdrückring der Reifen gezwungen, mit seinem Reifenfuß und dem eingelegten Stahl kern glelchzeitig über das Felgcnhtnlp zu springen, das zu einer unerwünschten Dehnung des Reifen fußes führt.
  • Aufgabe der Erfindung ist es daher, die Nachteile der bekannten Vorrichtung zu venneiden und eine Vorrichtung zum Verbessern des Laufverhaltens von Fahrzeugrädern vorzuschlagen, das ein relfenschonendes Abdrücken erlaubt und gleichzeitig sicherstellt, daß der Reifen zu der Felge in einer definierten Winkellage verdreht werden kann.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden MerknBle des Anspruches 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
  • Durch die konisch ausgeführten und ausgesparten Abdrückrollen können diese beim Abdrückvorgang hinter das Felgenhorn in die Nähe des Wulstkernes rollen, so daß geringste Hebelverhältnisse am Reifenfuß beim Abdrückvorgang auftreten. Des weiteren Ist durch das gegensinnige Herunbewegen der Abdrückrollen um das Rad sichergestellt, daß sich der Reifen während des Abdrückvorganges von der Felge nicht unbeabsichtigt gegenüber der Felge verdreht, was beim nachfolgenden Matchvorgang zu Ungcnaulgkeiten führen würde.
  • Die Erfindung wird nun anhand eines schematisch dargestellten Ausführungsbelspleles näher erläutert.
  • Das mit Druckluft gefüllte und zu netchende Rad 1 wird einer Station 2, z. B. mittels einer Rollenbahn 3, zugeführt. Die durch die Hubeinrichtung 4 angehobene Spannaufnahme 5 zentriert und spannt das Rad 1 vorzugsweise an der Mlttelbohrung der Felge 6. Die Rollenbahn 3 kann nachfolgend ausgestellt werden, so daß die auf die Brelte des Rades 1 voreingestellte obere und untere Abdrückeinheit 7 und 8 an die Reifenseitenwand herangefahren werden kann. Dies kann z. B.
  • mittels der Zylindereinheiten 9 und 10 erfolgen. Es können jedoch auch elektromechanische Verstellelnhelten eingesetzt werden. Die radiale Elnstellung der Abdrückelnhelten 7 und 8 erfolgt mittels der Zylindereinheiten 11 und 12. Auch hierbei können elektromechanische Einrlchzungen oder Nockensteuerungen zum Einsatz kommen. Die Abdrückeinheiten 7 und 8 werden derart positioniert, daß die Abdrückrollen 13 und 14 nahe den Felgenhörnern der Felge 4 einander gegenüber liegen. Die Abdrückrollen 13 und 14 sind konisch ausgeführt und ausgespart. Eine Antriebseinheit 15 setzt nachfolgend das festeingespannte Rad 1 in Drehbewegung, wobei die Anpreßkräfte der Abdrückeinheiten 7 und 8 langsam gesteigert werden. Die vorzugsweise eingeseiften Abdrückrollen 13, 14 rollen hierbei gleitend über die Reifenseitenwände und schieben die Reifenwülste über die Reifenhumps in Richtung des Tiefbetts der Felge 6 bis an einer Stelle der beiden Reifenwulste die Druckluft des Reifens 16 entweicht. Während des Abdrückvorgangs werden die Abdrückrollen 13, 14 vorzugsweise radial nach innen bewegt, so daß die konischen und ausgesparten Rollen 13, 14 in etwa-der Kontur der Felge 6 folgen. Hierdurch treten geringste Hebelverhältnisse am Reifenfuß beim Abdrückvorgang auf, was wesentlich zum schonenderen und einfacheren Abdrücken führt.
  • Nach dem Entweichen der Druckluft wird der Antriebsmotor 15 stillgesetzt. Nachfolgend werden die beiden Abdrückeinheiten 7, 8 durch Ihre eigenen Antriebe 17, 18 gegensinnig um die Felge 6 herumgeführt, so daß die Abdrückrollen 13, 14 den Reifen 16 von der Felge 6 ion das Tiefbett der Felge 6 abdrücken. Die Antriebe 17, 18 können z. B. als Elektromotore mit einem Zahnradgetriebe ausgeführt sein. Es kann jedoch auch nur ein Antrleb mit einem Dlrektantrieb für die erste Abdrückeinhelt 7 und mit einem Umkehrgetrlebe für die zweite Abdrückeinhelt 8 vorgesehen werden.
  • Das punktuelle Abdrücken der Relfenwulste über den Felgenhunp und das anschließende kontinuierliche Wulstabrollen von der Felge bieten die Vorteile einer elnfachen Relfenentlüftung und einer annähernd kraftfreien Reifendemontage, wobei hohe Belastungen der Reifenseitenwände insbesonclere auf Biegung und Scherung vermieden werden.
  • Nach dcni Abrollen der Reiferwulste von der Felge 4 fahren die Abdrückeinhelten 7, 8 In die Ausgangsposition zurück, wobei die Relfenwulste vorzugsweise durch nicht dargestellte Halter auf Höhe des Felgentiefbettes zusammengehalten werden können. Nachfolgend wird die Felge 6 mittels der Antriebseinheit 15 um elnen definlerten 0 Winkelbetrag, z. B. 180 , relativ zum Reifen 16 verdreht.
  • Nach dem Lösen der Reifenwulsthalter wird die Rollenbahn 3 eingelegt, die Spannaufnahne 5 entspannt und das Rad 1 aus der Station 2, insbesondere zu einer nachgeschalteten Füllstation, ausgefördert.

Claims (4)

  1. Patentansprüche a Vorrichtung zum Verbessern des Laufverhaltens von Fahrzeugrädern mit luftgefüllten schlauchlosen Reifens bei der der Reifen von beiden Seiten von einem Scheibenrad abgedrückt und das Scheibenrad nachfolgend gegenüber den Reifen um einen vorgegebenen Winkelbetrag verdreht wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdrückelnrichtungen (7, 8), von denen die eine Abdrückeinrlchtung (7) am oberen Reifenwulst und die andere Abdrückelnrlchtung (8) am unteren Reifenwulst angreift, drehbare Rollen (13, 14) aufweisen und mittels mindestens einer Antriebseinheit (17, 18) gegensinnig um das Rad (1) herumbewegt werden.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzelchnet, daß die Rollen (13, 14) konisch ausgeführt und ausgespart sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzelchnet, daß Einrichtungen (11, 12) zum radlalen Verstellender Abdrückrollen (13, 14) vorgesehen sind, so daß die Abdrückrollen (13, 14) während des Abdrückvorganges des Reifens (16) von der Felge (6) radlal nach Innen bewegt werden können.
  4. 4. Vorrlchtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die radialen Verstelleinrichtungen als Zylindereinheiten (11, 12) ausgeführt sind.
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