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Spannhebelverschluß mit einem einen Faßdeckel umschließenden
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Umfassungselement Beschreibung Die Erfindung betrifft einen Spannhebelverschluß
mit einem einen Faßdeckel oder einen anderen Verpackungsbehälter umschließenden
Umfassungselement, bestehend aus einem am Ende des Umfassungselementes hefestigten,
einen Spannhebel schwenkbar haltenden Hebellagerteil und einem am anderen Ende befestigtens
eine mit dem Spannhebel gekoppelte Lasche in einem Gelenkbolzen schwenkbar aufnehmenden
Gegenlagerteil, wobei das Hebellagerteil und das Gegenlagerteil Jeweils ein U-formiges
Profil mit einander in einem Abstand etwa entsprechend der Drahtstärke gegenüberstehenden
Wangen aufweisen, dessen Rücken entsprechend der Keümmung des Faßdeckelumfangs geformt
ist und am Faßdeckelumfang Aufnahme findet.
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Ein Spannhebelverschluß der genannten Art ist in dem DE-GK 82 06
497 beschrieben Zwischen Zungen des faßdeckels und Vorspringen des Faboberteils
ist eine schmale Aufnahmerinne vorhanden, in die der Spannhebelverschluß und ein
Draht als Umfassungselent eingreifen.
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Die Aufnahmerinne kann auch unmittelbar in den Zungen des Faßdeckels
ausgebildet sein Dieser bekannte Spannhebelverschluß ist am Rücken so schmal gehalten,
daß er dort im wesentlichen die Breite des Drahtes nicht überschreitet. Infolgedessen
kann der spannhebelverschluß ohne Schwierigkeiten in die Aufnahmerinne eingelegt
werden Aus dem DE-CM 69 42 649 ist es bereits bekannt, innerhalb des Spannhebels
eine Schraubendruckfeder anzuordnen, die zwischen den Gelenkbolzen von Spannhebel
und Hebellagerteil einerseits sowie Spannhebel und Lasche anderersets angeordnet
ist und eine selbsttäige Nachspannung
des Verschlusses beim Nachlassen
der Spannung gewährleistet.
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Eine solche Anordnung ist bei einem Spannhebelverschluß der eingangs
genannten Art nicht anwendbar, da der Spannhebel und vor allem das Hebellagerteil
sehr schmal sein mi:ssen. Die doppeite Materialstärke des verwendeten Bleches sollte
nach Nbglichkeit nicht überschritten werden, dern sonst ergeben sich Schwierigkeiten
fi:r eine sichere Aufnahme des Spannhebelverschlusses in der schmalen Aufnahmerinne.
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Es hat sich gezeigt, daß die Fässer und insbesondere der Faßdeckel
im Laufe der Zeit schwinden, da die fir das FaB und den FaL-deckel verwendeten Kunststoffe
eine Schwindung durch Alterung haben.
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Infolgedessen läßt die Spannung des Spambebelverschlusses nach, so
daß darunter die Festigkeit des Verschlusses und die Abdichtung des Faßdeckels leiden.
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Bei starken Temperatursenkungen von etwa 40 K auf Temperaturen von
-20 °C, wie sie in arotischen Gebieten bei Transport und Lagerung auftreten, ergeben
sich Schrumpfungsunterschiede zwischen dem Kunststoffwerkstoff des Fasses und dem
metallischen Spanndraht. Bei einer Temperaturabsenkung um 40 K schrumpft der Öffnungsumfang
des Faßdeckels um 0,75 2. Dies ist bei einem Öffnungsdurchmesser von 220 mm ein
Betrag von 5,53 mm. Demgegenüber schrumpft der Spanndraht nur um 0,07 %, dies sind
0,55 mm. Durch diesen Schrumpfungsunterschied vermindert sich die Verschlußkraft
um 50 %. Dieses reicht nicht aus, um einen Austritt von Flüssigkeit auszuschließen.
Vor allem lassen sich die Forderungen für Fallprüfungen nach den amtlichen Prüfvorschriften
nicht erfüllen.
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Zusätzliche Belastungen treten bei Fallprüfungen sowie bie S@öfen
und anderen schlagartigen Belastungen der Fässer auf. Hier ist ein Nachspannen des
Spannhebelverschlusses aus einem Federkraftspeicher erwünscht. Allerdings darf dieses
Nachspannen die Aufnahmen oder rettungen am Faßdeckel sowie den Kunststoffwerkstoff
nicht beeinträchtigen.
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Aufgabe der Erfindung ist eine solche Ausbildung des Spandlebelverschlusses,
daß eine Feder zum Nachspannen eingesetzt werden kann, ohne daß dadurch die Einbettung
des Spannhebelverschlusses in die Aufnahmerinne oder die Bettung am Faßdeckelumfang
beeinträchtigt wird.
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Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß die Wangen
des Gegenlagerteils eine breite Schale bilder und daß zwischen den Gelenkbolzen
am Gegenlagerteil und am Laschenende eine Schraubenzugfeder eingesetzt ist die in
der Schale liegt.
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Die Erfindung unterscheidet sich dadurch in nicht naheliegender Weise
vom Stand der Technik, daß bei dieser Ausbildung; des Gegenlagerteils der Rücken
desselben so schmal bleiben kann, wie es eingangs gefordert ist. Im Anschluß an
den Rücken bilden die Wangen des Gegenlagerteils außerhalb der Aufnahmerinne eine
breite Schale, die die Schraubenzugfeder aufnimmt und dieselbe gegen Besch'digungen
schUtzt.
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Auch die Wände der Aufnahmerinne werden durch die Schale geschützt
Innerhalb der Aufnahmerinne können sich sowohl die Schraubenzugfeder als auch der
Gelenkbolzen der Laschen in dem erforderlichen Umfang beliebig verschieben. Versuche
haben gezeigt, daß der Spannhebelverschluß nach der Erfindung alle Anforderungen
hinsichtlich seiner Verwendbarkeit an Fässern der genannten Art exfüllt. Auch bei
den genannten Temperaturabsenkungen in arktischen Gebieten ist die Verschlußkraft
ausreichend. Die Feder stellt einen Ausgleichsweg von etwa 6 mm zur VerfUgung. Der
Rücken der Lagerteile legt sich jeweils gut und bündig in die Aufnahmerinne ein,
so daß eine gute Spannung und Halterung des Verschlusses sichergestellt ist Die
Schraubenzugfeder stellt den Verschluß Jederzeit in dem erforderlichen Umfang nach.
Die Schale wirkt wie ein Schuh und schi:tzt die relativ eichen Kunst soffteile des
Fasses und des Deckels gegen die Krafteinwirkung der Feder.
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Durch Anpassung der den Verschlußteilen zugewandten Fläche der Schale
an den formschltissigen Verbund zwischen Deckel und Öffnung wird eine gleichmäßige
Kraftverteilung in Umffangsrichtung gewährleistet.
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Damit die Schale die Schraubenzugfeder sicher schützt. sieht die
Erfindung vor, daß die Schale unmittelbar an die Gelenkbolzen der Schraubenzugfeder
anschließt.
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Eine vorteilhafte Bemessung der Schraubenzugfeder ergibt sich dadurch,
daß sich die Schale und auch die Schraubenzugfeder etwa Ueber die halbe Lunge des
Gegenlagerteils erstrecken. Dadurch erreicht man, daß die Schraubenzugfeder eine
ausreichende Lange hat, um auftretende Schwindungen zu kompensieren und daß andererseits
das Gegenlagerteil innerhalb der Aufnahmerinne eine Abstützung ber einen großen
Bereich findet.
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Damit sich das Gegenlagerteil in eine schmale Aufnahmerinne gut einpaßt,
ist vorgeschen, daß im Bereich der Schale die Wangen im Anschluß an den Rücken mit
parallelen Abschnitten zueinander verlaufen und anschließend unter Bildung der halbzylindrischen
Schale aufgebogen sind.
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Das Umfassungselement kann ein Draht, ein Band, ein Ring mit
U-förmigem
Profil, eine Kette, ein aus einzelnen Gliedern bestehender Ring oder ein anderes
gebrauchliches Element sein. Entsprechend muß die Aufnahmerinne ausgebildet sein.
Durch die Wirkung der Schale als Gleitschuh wird einerseits eine gleichmäßige Kraftverteilung
gewährleistet und andererseits eine Beschadigung der weichen Kunststoffbordur ausgeschlossen.
Die als Gleitschuh wirksame Schale schützt einerseits die Schraubendruckfeder und
andererseits den Faßdeckelumfang bzw. die Aufnahme oder Bettung für den Spannhebelverschluß
und das Umfassungselement.
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Das der erfindungsgeißnge Anrodnung zugrunde liegende Prinzip kommt
auch dann in abgewandelter Form zur Wirkung, wenn das Verschlie-Ben mit Hilfe eines
Spannrings mit parabolischem Querschnitt er-Eolgt, der zwei umlaufende Flansche
jeweils an Deckel und Faßrand flüssigkeitsdicxht zusammenhält. Der Schuh wird dann
z.B. als eine eingepreßte Vertiefung im Spannring dargestellt, die in einer Rille
in Höhe der Trennebene beider Flansche umlaufend angeordnet ist. Im folgenden ist
eine Ausführungsform der Erfindung mit einem Draht als Umfassungselement beschrieben.
Die nachstehenden Ausführungen gelten entsprechend auch für die anderen genannten
Umfassungselemente.
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Eine Ausführungsform der Erfindung wird im folgenden unter Bezugnahme
auf die anliegende Zeichnung erlciutert, in der darstellen: Fig. 1 ein Faßoberteil
mit dem Faßdeckel und dem Spannhebelverschluß, Fig. 2 eine Draufsicht zu Fig. 1
und Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie III-III in Fig. 2.
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Fig. 1 zeigt das Oberteil 1 eines Fasses, an dem Vorspringe 2 und
dagegen in der HWhe versetzte Vorspringe 5 angeformt sind. Ein Faßdeckel 3 übergreift
den Stirnrand des Oberteils 1 und steht mit abgewinkelten nachgiebigen Zungen 4
auf den Vorsprsngen 2 auf. Die Vorsprünge 2 des Oberteils 1 bzw. die aufliegerden
Enden 6 der Zungen 4 des Deckels 3 bilden in Verbindung mit den Vorspringen 5 eine
schmale Umfangsrinne 7 zum Einlegen eines Drahts 8 und zur Aufnahme des Spannhebelverschlusses
9. Die Rinne, von der Jeweils abwechselnd eine halbe Wandung durch die Vorsprünge
5 bzw. die Enden 6 der Zungen 4 gebildet wird, soll möglichst schmal und tief sein,
um einen sicheren Verschluß des Faßdeckel zu gewährleisten. Die Umfangsrinne 7 kann
auch bei anderen worhandenen Formen von Faßdeckeln vollstndig in den Zungen 4 ausgebildet
sein, wenn die Zungen 4 einen Wulst des Oberteils des Fasses übergreifen. Der Draht
8 verläuft im Fuf> der Umfangsrinne
7. Auch die Drahtenden liegen
bis zu den hakenförmigen Umbiegungen 10 vollständig im Fußbereich der Umfangsrinne
7.
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Der Spannhebelverschluß 9 selbst ist möglichst schmal gehalten, damit
er ebenso Wie der Draht 8 möglichst tief in der Umfangsrinne 7 liegt, wie Jetzt
tm einzelnen erläutert wird. Ein Hebellagerteil 11 hat zwei parallel zueinander
angeordnete Wangen, deren gegenseitiger Abstand etwa der Stärke des Drahtes 8 entspricht.
Der Draht g ist einerseits in einem Halteschuh 13 des Hebellagerteils festgekiemmt
und andererseits mit der Umbiegung 10 am Rücken des Hebellagerteils 11 eingehakt.
Der Rücken des Hebellagerteils ist entsprechend der Krümmung der Umfangsrinne 7
geformt. Am Hebellagerteil ist auf einem Gelenkbolzen 14 ein schalenförmiger Spannhebel
15 schwenkbar gelagert.
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Zu dem Spannhebelverschluß gehört ferner ein Gegenlagerteil 16, das
ebenfalls einen entsprechend dem Umfang der Aufnahmerinne 7 geformten Rücken 17
und einen Halteschuh 18 zum Einklemmen des Drahtes 8 aufweist. Am Ende des Drahtes
8 umgreift eine Umbiegung 10 den Rücken 17 und hhlt sich dort fest. Anschließend
an dieses freie Ende des Rückens 17 ist etwe über die halbe Länge des Gegenlagerteils
16 eine Schale 19 geformt, indem die Wangen 22 des Gegenlagerteile 16 im Anschluß
an den Rücken in parallel zueinander verlaufenden Abschnitten 20 und daran anschlißend
zu der genannten halbzylindrischen Schale 19 aufgebogen sind. An die Schale 19 schließt
sich ein Gelenkbol zen 21 in Form eines Nietbolzens innerhalb der Wangen 22 an.
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Eine Schraubenzugfeder 23 übergreift mit eine Auge 24 den Nietbolzen
21. Am anderen Ende besitzt die Schraubenzugteder 23 ebenfalls ein Auge 25, das
über einen Nietbolzen 26 am Ende einer Laschenanordming 27 greift. Die Laschenanordnung
27 ist mittels tines Nietbolzens 28 mit dem Spannhebel 15 gelenkig verbunden. Die
Laschenanordnung 27 umfaßt zwei parallei zueinander verlaufende, verkröpfte Laschen,
die den Spannhehel 15 auf ein Außenseiten umgreifen.
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Die Schraubenzugfeder wird nach Einsetzen des Drahtes in in die Umfangsrinne
7 durch Umlegen des Spannhebels 15 gespannt. Dadurch wird der Spannbedelverschluß
in üblicher Weise verschlossen. Wenn im Laufe der Zeit durch Alterung das Faß oder
der Faßdeckel Schwund zeigen, so nimmt die Schraubenzugfeder durch entsprechende
Entlastung die Schwindungen auf, so das der Spannhebelverschluß immer in gleicher
Weise gespannt bleibt. Dadurch ist die Dichtigkeit des Verschlusses und des Faßdeckels
des Fasses sicher gewährleistet. Die Austil-
dung der Schale 19
in den Wangen 22 des Gegenlagerteils stellt sicher, daß die Schraubenzugfeder 22
immer gegen Beschädigungen geschützt ist. Der Rücken 17 des Gegenlagerteils kann
infolge der Anordnung der paralleler Abschnitte 2C schmal gehalten werden, so daß
die Einlage des Spannhebelverschlusses in die Aufnahmerinne 7 in einer Weise beeinträchtigt
wird. Die Schraubenzugfeder 23 mit breiten Abuessungen wird dadurch gegenüber den
Wangen des Gegenlagerteils 16 in einen verbreiterten Raum außerhalb der Aufnahmerinne
gelegt. Dadurch ist eine vorteilhafte Anpassung der verschiedenen Funktionen an
die jeweiligen Aufgaben möglich.