DE3346614A1 - Entlueftungsventil insbesondere zum entlueften von heizsystemen - Google Patents
Entlueftungsventil insbesondere zum entlueften von heizsystemenInfo
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Description
Entlüftungsventil insbesondere zürn Entlüften von Heizsystemen
Die Erfindung betrifft ein Entlüftungsventil mit einer
eine innere Entlüftungsöffnung verschließenden Entlüftungsschraube und einer Kammer mit einer insbesondere
durch Verdrehen in ihrer Position veränderbaren äußeren Entlüftungsöffnung, die an einem Ventil- oder Stopfengehäuse
od. dgl. dicht angeordnet ist, insbesondere zum Entlüften von Heizsystemen, vorzugsweise von Heizkörpern.
Ein derartiges Entlüftungsventil ist aus DE-PS 20 55 549
bekannt. Dabei ist für die Veränderung der Position der Entlüftungsöffnung die gesamte Kammer verdrehbar. Sie ist
durch eine Schnappbefestigung an dem Gehäuse dicht befestigt. Dieses Entlüftungsventil ist insbesondere zum Entlüften
von Heizkörpern vorteilhaft, weil die Entlüftungsöffnung vor allem in Heizkörpernischen od. dgl. so eingestellt
werden kann, daß das in der letzten Phase einer Entlüftung austretende Wasser nicht die umgebende Wand erreichen
kann. Ungünstig ist jedoch, daß diese drehbare Kammer und insbesondere das als Entlüftungsöffnung dienende
Röhrchen vorsteht, so daß entweder dieses Röhrchen oder aber die gesamte drehbare Kammer beim Transport beschädigt
werden kann, so daß sie später gegebenenfalls nicht ganz dicht ist und der angestrebte Effekt beim Entlüften
zumindest teilweise aufgehoben ist. Außerdem stören vorstehende Teile am Heizkörper selbst. Darüber hinaus
Mr/H
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ist eine über das Ventil- oder Stopfengehäuse vorstehende
drehbare, durch Schnappbefestigung anbringbare und zusätzlich noch abzudichtende Kammer ein Teil, das einen nicht
unbeachtlichen Herstellungsaufwand erfordert, am Heizkörper od. dgl. zu entlüftendem Teil z. B. bei dessen Reinigung
stört und eine Verletzungsgefahr vor allem für Kinder darstellt, die aufgrund ihrer Größe.etwa mit ihrem Kopfbereich
häufig in der Höhe der Entlüftungsventile sind.
Es besteht deshalb die Aufgabe, ein Entlüftungsventil der eingangs erwähnten Art zu schaffen, bei welchem der Vorteil
erhalten bleibt, die Entlüftungsöffnung in eine zum Entlüften günstige Position bringen zu können, wobei jedoch keine
oder kaum noch Teile der eigentlichen Entlüftungsvorrichtung gegenüber dem Ventil- oder Stopfengehäuse vorstehen sollen
und beim Transport keine Beschädigungsgefahr besteht; darüber hinaus soll auf diese Weise ein Steckschlüssel über
die eventuell außen an dem Gehäuse vorgesehenen Sechskant passen, ohne durch die Entlüftungskammer behindert zu sein,
so daß der gesamte Ventil- oder Stopfenkörper selbst gut montiert werden kann.
Die Lösung dieser Aufgabe besteht im wesentlichen darin, daß die äußere Entlüftungsöffnung in einem dicht am Gehäuse
angeordneten drehbaren Verschlußteil angeordnet ist und daß der Verschlußteil mit dem Gehäuse die Kammer bildet, in welche
die durch die Entlüftungsschraube offenbare innere Entlüftungsöffnung
mündet.
Somit mündet die innere Entlüftungsöffnung im Inneren des
Ventil- oder Stopfengehäuses, welches dadurch eine zusätzliche Funktion erhält. Es genügt dann ein äußerer Abschluß
mit der äußeren Entlüftungsöffnung, welcher als drehbarer Verschlußteil die Positionierung dieser äußeren Entlüftungsöffnung"
erlaubt. Dabei kann der Verschlußteil als Scheibe oder scheibenförmiger Einsatz zum dichten aber drehbaren
Einfügen in das Ventilgehäuse ausgebildet sein und die äußere Entlüftungsöffnung aufweisen. Ein solches Scheiben-Verschlußteil
ist in der Herstellung einfach, weil unter Umständen für die Entlüftungsöffnung eine einfache Lochung genügt. Allerdings
sind auch Ausgestaltungen mit stutzenförmigen Ansätzen u. dgl. möglich.
Der drehbare Verschlußteil kann an der Entlüftungsschraube und/oder an dem die Entlüftungsschraube aufweisenden inneren
Stutzen und/oder der diese mit Abstand umgebenden Innenwand des Gehäuses dichtend anliegen und/oder verrastet sein. Es
gibt also unterschiedliche Möglichkeiten, den drehbaren Verschlußteil fest und dicht am oder im Gehäuse anzubringen und
dennoch nachher drehen zu können. Dabei ergibt sich eine sehr einfache Konstruktion, bei der dennoch zur Bildung der
drehbaren Kammer das Gehäuse mit herangezogen wird.
Besonders vorteilhaft ist· dabei, daß der Verschlußteil ganz
oder nahezu ganz im Gehäuse versenkt sein kann. Dadurch werden vorstehende, störende Teile vermieden.
Der Verschlußteil besteht zweckmäßigerweise aus elastischem Werkstoff und ist in seinem Dichtungs- oder Rastbereich durch
seine Eigenelastizität verrastbar oder anpreßbar. Dabei kann der Verschlußteil durch an ihm vorhandene Dichtkanten und/oder
Dichtflächen gegenüber dem Gehäuse und/oder der Entlüftungsschraube abdichtbar sein. Dies gilt vor allem für eine Ausführungsform,
bei welcher der Verschlußteil aus Kunststoff besteht. Je nach Konstruktion und Befestigung kann er auch
aus Metall bestehen.
Ist die Entlüftungsöffnung als mit dem Verschlußteil und dessen Austrittsöffnung verbundenes, von dem Verschlußteil
nach außen vorstehendes Röhrchen ausgebildet, so daß beispielsweise auch ein Schlauch angeschlossen werden kann, um
austretendes Wasser sicher in ein Gefäß zu führen, sind wie-
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deruin unterschiedliche Ausgestaltungen möglich, die sich
aus den weiteren Ansprüchen ergeben. Dabei ist es beispielsweise möglich, daß das Entlüftungsröhrchen gegenüber dem Gehäuse
aus diesem heraus und in dieses hinein verschiebbar ist. Auch dies kann auf unterschiedliche Weise geschehen,
indem entweder der ganze Verschlußteil oder aber nur das Röhrchen relativ zu diesem Verschlußteil axial verschiebbar
und festlegbar sind.
Denkbar ist auch, daß der Verschlußteil teilweise aus Kunststoff
und teilweise aus Metall besteht, wenn beispielsweise ein verschiebbares Röhrchen vorhanden ist. Entweder kann dann
der Verschlußteil aus Kunststoff bestehen und weitgehend selbstdichtend sein, während das Röhrchen aus Metall sein
kann, oder bei einer Befestigung des Verschlußteiles beispielsweise mit Wellensicherungen, Federringen od. dgl. kann
der Verschlußteil aus Metall bestehen und mit Hilfe von 0-Ringen od. dgl. abgedichtet sein, während das verschiebbare
Röhrchen aus Kunststoff sein könnte.
Ausgestaltungen der Erfindung betreffen weitere Ausbildungsmöglichkeiten des drehbaren Verschlußteiles und seiner Verrastung
und Abdichtung gegenüber dem Ventilgehäuse sowie des Entlüftungsröhrchens.
Gegebenenfalls kann die Drehbarkeit des Verschlußteiles zum Positionieren der Entlüftungsöffnung und/oder zum axialen
Herausschrauben mit Hilfe von zusammenwirkenden Gewinden am Ventilgehäuse und/oder dem Verschlußteil dadurch erleichtert
sein, daß insbesondere stirnseitig radiale Schlitze, Bohrungen, Rippen od. dgl. Profilierungen für einen dazu passenden
Betätigungsschlüssel vorgesehen sind. Dies erlaubt eine weitere Ausgestaltung der Erfindung dahingehend, daß der Betätigungsschlüssel
zusätzlich zu seiner Kupplungsstelle zum Angreifen an dem drehbaren Verschlußteil ein Entlüftungsröhrchen
aufweisen kann, welches mit der Entlüftungsöffnung
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des Verschlußteiles kuppelbar, insbesondere in oder auf diese als Verlängerung steckbar ist. Dabei kann der Betätigungsschlüssel
zusätzlich neben der Kupplungsstelle zum Drehen der Verschlußscheibe auch eine Kupplung zum Angreifen
an der Entlüftungsschraube haben.
Bezüglich der drehbaren und dichten Lagerung des Verschlußteiles gegenüber dem Ventilgehäuse sind unterschiedlichste
Ausgestaltungen möglich, die sich ebenfalls aus den Ansprüchen ergeben. Dabei ist sowohl ein Angriff an der Innenseite
als auch an der Außenseite des Randbereiches des Ventilgehäuses möglich.
Vor allem bei Kombination einzelner oder mehrerer der vorbeschriebenen
Merkmale und Maßnahmen ergibt sich ein Entlüftungsventil, bei dem die Entlüftungsöffnung in günstiger
Weise in eine passende Position verschoben werden kann, wobei ablaufendes Wasser auch vom Heizkörper selbst ferngehalten
und abgeleitet werden kann, ohne daß jedoch beim Transport des Ventiles empfindliche Kunststoffteile über
den stabilen Ventilkörper vorstehen. Dadurch wird auch die Montage des Ventiles selbst erleichtert, weil ein Steckschlüssel
ohne Beschädigungsgefahr für die drehbaren Teile der Entlüftungsvorrichtung auf den in der Regel an der
Außenseite des Ventilgehäuses vorgesehenen Sechskant aufgesteckt werden kann. Dabei braucht dann in keiner Weise auf
die Entlüftungsöffnung Rücksicht genommen zu werden. Diese kann nachträglich in eine günstige Position gedreht und
gegebenenfalls auch noch axial verschoben werden. Besonders günstig ist es dabei, wenn das Entlüftungsröhrchen nicht
nur axial, sondern gleichzeitig noch schräg radial nach außen verschiebbar ist, so daß es einerseits in eingefahrener
Position eine bestmögliche Raumausnutzung erlaubt, während andererseits dennoch in herausgeschobener Benutzungsposition
ein genügend großer Abstand von dem eigentlichen Ventilgehäuse und somit einem Heizkörper erreicht
wird.
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Nachstehend ist die Erfindung mit ihren ihr als wesentlich zugehörenden Einzelheiten anhand der Zeichnung in
einer großen Anzahl von Ausführungsbeispielen noch näher erläutert. Dabei ist bei einer Reihe von Ausführungsbeispielen
einmal ein Längsschnitt durch ein vollständiges Entlüftungsventil und in einer weiteren Figur eine Explosionszeichnung
desselben Entlüftungsventiles dargestellt, wobei unter Umständen für den Verschlußteil gleichzeitig
mehrere Beispiele vorgesehen sind. Es zeigt im einzelnen
Fig. 1 einen Längsschnitt durch ein Entlüftungsventil, bei welchem als Verschlußteil ein am Innen- und
am Außendurchmesser im Ventilgehäuse verrasteter scheibenförmiger Verschlußteil mit Entlüftungsöffnung
vorgesehen ist,
Fig. 2 die Explosionszeichnung zu Fig. 1, wobei zusätzlich zwei scheibenförmige Verschlußteile mit röhrchenförmigen
Entlüftungsöffnungen dargestellt sind,
Fig. 3 ein zu Fig. 1 passendes abgewandeltes Verschlußteil mit einer zusätzlichen Abdichtung gegenüber der
Entlüftungsschraube,
Fig. 4 einen Längsschnitt durch ein Entlüftungsventil mit
einem schüsseiförmig nach innen gewölbten Verschlußteil,
Fig. 5 die Explosionszeichnung zu Fig. A,
Fig. 6 eine Abwandlung des Verschlußteiles insbesondere
für die Ausführungsform nach Fig. A und 5, wobei zusätzliche Dichtlippen an dem Verschlußteil gegenüber
der Entlüftungsschraube vorgesehen sind,
Fig. 7 wiederum einen Längsschnitt durch ein Entlüftungs-
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/ffc
ventil mit einem Verschlußteil, das im Ventilgehäuse einrastet und dichtend an der Entlüftungsschraube anliegt'und als Entlüftungsöffnung eine
eingeformte Hülse od. dgl. aufweist,
Fig. 8 die Explosionszeichnung zu Fig. 7 und
Fig. 9 mehrere zu Fig. 7 und 8 passende verschiedene Verschlußteile,
Fig. 10 einen Längsschnitt einer abgewandelten Ausführungsform des Entlüftungsventiles, bei welchem der Verschlußteil
an der Innenseite des Ventilgehäuses einrastet und stirnseitig Verformungen für den Angriff
eines Betätigungsschlüssels hat,
Fig. 11 die Explosionszeichnung zu Fig. 10 ohne die Entlüftungsschraube
,
Fig. 12 eine Seitenansicht eines Betätigungsschlüssels mit integriertem Kanal zum Verlängern der Entlüftungsöffnung,
Fig. 13 die Stirnansicht des Verschlußteiles gemäß Fig. 10 und 11 mit unterschiedlichen stirnseitigen Verformungen
für den Angriff entsprechender Gegen-Vorsprünge od. dgl. an dem Betätigungsschlüssel,
Fig. 14 eine weitere Ausführungsform eines Entlüftungsventiles,
dessen drehbarer Verschlußteil durch eine Wellensicherung gehalten ist,
Fig. 15 die zu Fig. 14 gehörende Explosionszeichnung,
Fig. 16 ein Entlüftungsventil, dessen drehbarer Verschlußteil
durch eine Einbördelung am Ventilgehäuse gehalten ist,
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Al-
Fig. 17 die zu Fig. 16 gehörende Explosionszeichnung,
Fig. 18 ein Entlüftungsventil mit drehbareip Verschlußteil,
der zusätzlich durch die Axialverstellung der Entlüftungsschraube bei deren Verdrehung axial mitverstellt
wird,
Fig. 19 die Explosionszeichnung zu Fig. 18,
Fig. 20 ein Entlüftungsventil mit drehbarem Verschlußteil,
welches an seiner inneren, an der Entlüftungsschraube anliegenden Öffnung ein Innengewinde hat, das mit
einem Außengewinde in diesem Bereich der Entlüftungsöffnung zusammenwirkt, wobei an der Stirnseite des
Verschlußteiles Angriffsstellen für die Verdrehung des Verschlußteiles bei gleichzeitiger Axialverstellung
durch das Gewinde vorgesehen sind,
Fig. 21 die Explosionszeichnung zu Fig. 20,
Fig. 22 ein Entlüftungsventil mit einem Verschlußteil, das an seiner Außenseite im Inneren des Gehäuses ein
Außengewinde hat, das mit einem Innengewinde in diesem Gehäusebereich zusammenwirkt und durch Verdrehen
gleichzeitig axial verstellbar ist,
Fig. 23 die Explosionszeichnung zu Fig. 22,
Fig. 24 ein Entlüftungsventil, welches im äußeren Bereich
der Innenseite des Gehäuses mit einem dort vorgesehenen Innengewinde über ein eigenes Außengewinde
zusammenwirkt und durch Verdrehen gleichzeitig axial verstellbar ist,
Fig. 25 die Explosionszeichnung zu Fig. 24,
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Fig. 26 ein nur in eine glatte Innenöffnung des Ventilgehäuses
eingestecktes, vom Kopf der Entlüftungsschraube über eine innere Dichtlippe festgelegtes
Verschlußteil,
Fig. 27 die Explosionszeichnung zu Fig. 26,
Fig. 28 einen Längsschnitt durch ein Entlüftungsventil, bei welchem der Verschlußteil die Außenseite des
Randes des Ventilgehäuses rastend umgreift,
Fig. 29 die Explosionszeichnung zu Fig. 28,
Fig. 30 einen Längsschnitt durch ein Entlüftungsventil bzw. einen Entlüftungsstopfen, bei welchem der drehbare
Verschlußteil im Inneren des Gehäuses verrastet ist, aber stirnseitig übersteht,
Fig. 31 den Verschlußteil gemäß Fig. 30,
Fig. 32
bis 37 unterschiedliche Verschlußteile mit axial verstellbaren Röhrchen zum Verlängern der Entlüftungsöffnung,
die bei den verschiedenen Verschlußteilen der vorerwähnten Ausführungsbeispiele verwendbar sind,
Fig. 38 in vergrößertem Maßstab einen Längsschnitt durch ein Entlüftungsventil mit drehbarem Luftaustritt
und schräg axial ausziehbarem Entlüftungsröhrchen, wobei das Entlüftungsröhrchen eingeschoben ist,
Fig. 39 das Entlüftungsröhrchen gemäß Fig. 38 in ausgezogener
Position sowie
Fig. 40 eine der Fig. 39 entsprechende Ausführungsform, bei
welcher das schräg verstellbare Röhrchen ein Außen-
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gewinde hat, in welches Gegenvorsprünge an der Innenseite der Entlüftungsöffnung eingreifen, wobei
am äußeren Ende des Röhrchens .ein Betätigungsschlitz
angedeutet ist.
Bei den nachfolgend beschriebenen verschiedenen Ausführungsbeispielen
eines im ganzen mit 1 bezeichneten Entlüftungsventiles sind übereinstimmende Teile selbst bei abgewandelter
Formgebung und Ausführung jeweils der besseren Übersicht wegen mit übereinstimmenden Bezugszeichen versehen. Bei den
einzelnen Figuren gegebenenfalls nicht ausdrücklich erwähnte Einzelteile, die bei anderen Figuren erwähnt wurde und dasselbe
Bezugszeichen wie dort tragen, funktionieren in gleicher Weise wie bei dem ausführlicher beschriebenen Ausführungsbeispiel
.
Das schon erwähnte Entlüftungsventil 1 ist mit einer eine
innere Entlüftungsöffnung 3 verschließenden Entlüftungsschraube 2 und einer Kammer A mit einer durch Verdrehen in
ihrer Position veränderbaren äußeren Entlüftungsöffnung 5 versehen. Statt der eigens vorgesehenen inneren Entlüftungsöffnung
3 kann als Entlüftungsöffnung 3 a in bekannter Weise
auch eine Abflachung an der Entlüftungsschraube 2 selbst dienen, die bei teilweisem Lösen der Entlüftungsschraube den
Entlüftungsweg von innen nach außen bildet, bei eingeschraubter Entlüftungsschraube aber unwirksam ist.
Das in den verschiedenen Ausführungsbeispielen dargestellte Entlüftungsventil 1 eignet sich besonders zum Anbringen an
Heizsystemen, vorzugsweise an Heizkörpern. Man erkennt deutlich, daß es ein äußeres Ventil- oder Stopfengehäuse 6 hat,
das mit einem Außengewinde 7 in ein entsprechendes Innengewinde eines Heizkörpers einschraubbar ist. Dabei kann der
dem Gewinde 7 abgewandte Bereich 8 einen äußeren Mehrkant zum Angriff eines Steckschlüssels haben, mit dem das Gewinde
7 verdreht werden kann. Man erkennt ferner in den
verschiedenen Ausführungsbeispielen an einem Bund 9 zur Seite des Gewindes 7 hin offene Einstiche 10 für eine
Dichtung, mit der das Entlüftungsventil 1 gegenüber einem Heizkörper abgedichtet werden kann.
Die äußere Entlüftungsöffnung 5 ist in einem dicht am Gehäuse 6 angeordneten, drehbaren Verschlußteil 11 angeordnet,
welcher Verschlußteil 11 gemäß der vorstehenden Figurenaufzählung und der nachfolgenden Beschreibung unterschiedliche
Formen und unterschiedliche Kupplungsmöglichkeiten mit dem Gehäuse 6 haben kann. Dieser Verschlußteil
11 bildet mit dem Gehäuse 6 die schon erwähnte Kammer 4, in
welche die durch die Entlüftungsschraube 2 offenbare innere Entlüftungsöffnung 3 bzw. 3 a mündet.
Dabei schließt in diesem Fall der Verschlußteil 11 eine Innenhöhlung
des Gehäuses 6 ab, jedoch braucht das Gehäuse 6 nicht unbedingt hohl zu sein, sondern könnte auch lediglich
einen Abstand oder Kanäle od. dgl. Führungen zu der äußeren Entlüftungsöffnung 5 hin haben.
Beim Entlüften wird also in bekannter Weise die Entlüftungsschraube 2 geöffnet, wodurch die in einem Heizkörper befindliche
Luft durch die öffnung 3 oder die Abflachung 3 a zunächst in die Kammer 4 und dann durch die öffnung 5 nach
außen gelangt. Da der Verschlußteil 11 drehbar ist, kann die Öffnung 5 in eine für das Entlüften günstige Position
gebracht werden, in der vor allem in der letzten Phase des Entlüftens austretendes Wasser nicht zu Schaden im Umgebungsbereich
des Entlüftungsventiles 1 führen kann. In vorteilhafter Weise ist dabei aber der empfindliche drehbare
Teil, nämlich der Verschlußteil 11 und die Entlüftungsöffnung
5, sei es lediglich eine Öffnung wie in Fig. 1 oder 3, sei es ein Röhrchen 12 wie ebenfalls in Fig. 2 bei den
alternativen Verschlußteilen 11 angedeutet, im Inneren des
Gehäuses 6 geschützt untergebracht. Beschädigungen dieser
empfindlichen Teile während des Transportes oder ein Stören am Heizkörper od. dgl. sind somit praktisch ausgeschlossen,
da der Verschlußteil 11 ganz oder nahezu ganz im Gehäuse 6 versenkt angeordnet ist.
In praktisch allen Ausführungsbeispielen ist der drehbare Verschlußteil 11 als Scheibe oder mehr oder weniger scheibenförmiger
Einsatz zum dichten aber drehbaren Einfügen in das Ventilgehäuse 6 ausgebildet und weist die äußere Entlüftungsöffnung
5 auf.
Beispielsweise ist bei den Ausführungsbeispielen nach Fig.
1 bis 9 vorgesehen, daß die als drehbares Verschlußteil 11 ausgebildete Scheibe od. dgl. an dem die Entlüftungsschraube
2 aufweisenden inneren Stutzen 13 und/oder der diese mit Abstand umgebenden Innenwand 14 des Gehäuses 6 gegebenenfalls
auch an der Entlüftungsschraube selbst dichten anliegt und/oder verrastet ist. In Fig. 1 ist beispielsweise dargestellt,
wie die Verschlußscheibe sowohl innen als auch außen verrastet sein kann. Das gleiche gilt für die Figuren 2 und
Der Verschlußteil 11 besteht zweckmäßigerweise aus elastischem
Werkstoff und kann in seinem Dichtungs- oder Rastbereich durch seine Eigenelastizität verrast- oder anpreßbar
sein. Dabei kann der Verschlußteil 11 durch an ihm vorhandene
Dichtkanten oder Dichtflächen im Bereich der Außenränder 20 und/oder der inneren Öffnungen 15 bzw. 16 (vgl.
z. B. Fig. 3 und 6) gegenüber dem Gehäuse 6 und/oder der Entlüftungsschraube 2 abdichtbar sein. In diesem Falle sind
also eigene Dichtungen oder Dichtringe nicht notwendig, obwohl sie auch möglich sind.
Wie aus Fig. 2, beispielsweise aber auch aus Fig. ig oder
bis 39 oder weiteren Figuren hervorgeht, kann die Entlüftungsöffnung 5 jedoch als mit dem Verschlußteil 11 und dessen
Austrittsöffnung 5 verbundenes, von dem Verschlußteil nach außen vorstehendes Röhrchen 12 ausgebildet sein.
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Umso besser wird auch ein zu entlüftender Heizkörper dagegen geschützt, daß mit der Entlüftung austretendes Wasser
an ihm abläuft. Dabei kann gemäß Fig. 2, 19. und weiteren Figuren das Entlüftungsröhrchen 12 an dem Verschlußteil 11
angeformt sein.
Bei anderen Ausführungsbeispielen, die im folgenden noch näher erläutert werden, ist das Entlüftungsröhrchen 12
gegenüber dem Gehäuse 6 aus diesem heraus und in dieses hinein verschiebbar. Es kann dann in Ruhestellung und insbesondere
beim Transport geschützt im Inneren des Gehäuses 6 untergebracht sein, während es beim Entlüften herausgezogen
wird und so für einen Abstand des austretenden Wassers
von dem zu entlüftenden Heizkörper od. dgl. sorgt. Dabei sind Ausführungsbeispiele vorgesehen, bei denen die Entlüftungsöffnung
5 oder das Entlüftungsröhrchen 12 zusammen mit dem Verschlußteil 11 axial nach außen verschiebbar und festlegbar
ist. Eine solche Ausführungsform ist beispielsweise in Fig. 18 und 19 oder in den Figuren 20 bis 25 dargestellt.
Zusätzlich oder statt dessen besteht jedoch die Möglichkeit, daß das Entlüftungsröhrchen 12 relativ zu dem Verschlußteil
11 und dem Gehäuse 6 aus dem Gehäuse 6 nach außen verschiebbar und in dieses versenkbar ist. Beispiele hierfür sind die
Figuren 32 bis 39.
In den Figuren 3 und 6 erkennt man, daß der Verschlußteil 11
eine im Zentrum der Scheibe angeformte, mit einer koaxialen Öffnung 15 zu der Lageröffnung 16 der Scheibe 11 versehene
Dichtlippe 17 für die Abdichtung gegenüber der Entlüftungsschraube 2 aufweisen kann. Somit ergeben sich im Inneren des
Verschlußteiles 11 zwei Anlagelinien, eine gegenüber dem Stutzen 3 und eine gegenüber der Entlüftungsschraube 2, was
zu einem stabileren Halt und einer größeren Dichtigkeit führt.
Beispielsweise in Fig. 2, aber auch in weiteren Figuren erkennt
man., daß das Entlüftungsröhrchen 12 für das Aufstecken eines Schlauches an seiner Mündung einen äußeren .Bund 18
(vgl. auch beispielsweise Fig. 39) oder für ein Einstecken eines Schlauches an seiner Mündung einen inneren Bund 19
aufweisen kann.
Fig. 4 bis 6 zeigt einen als schüsselförmige, nach innen gewölbte
Scheibe ausgebildeten Verschlußteil 11, wobei die Innenöffnung 16 drehbar und dicht an dem die Entlüftungsschraube 2 aufnehmenden Stutzen 13 verrastbar ist und die
Außenränder 20 unter Eigenspannung gegen die Innenwandung 14 und/oder den Rand des Gehäuses 6 anliegen. Dabei ist in
Fig. 5 und 6 angedeutet, daß außer mit der schüsseiförmigen Verschlußscheibe dies auch mit einer ebenen Scheibe geschehen
kann, wobei die ebene Scheibe an ihrem Außenrand durch Berührungsspannung gegenüber dem Gehäuse 6 bzw. dessen
gegebenenfalls sich nach innen verjüngender Innenwand 14 abdichtet.
Die schüsselförmige oder ebene Verschlußscheibe 11 kann wiederum Dichtlippen 17 zum Abdichten der Entlüftungsschraube
2 aufweisen, deren Rand konzentrisch zu der Rastöffnung 16 der Verschlußscheibe 11 verläuft.
In Fig. 4 und 5 ist ferner erkennbar, daß die schüsselförmige oder eingewölbte Verschlußscheibe 11 im Bereich der
Entlüftungsöffnung 5 bis zu der äußeren Ebene ihres umlaufenden Randes 20 aus die Entlüftungsöffnung 5 umgebendem
Vollmaterial besteht, während sie im übrigen die schon erwähnte Einwölbung zeigt. Somit entsteht eine röhrchenförmige
Entlüftungsöffnung 5, ohne daß ein empfindliches Röhrchen gebildet wird.
Beispielsweise in den Figuren 7 bis 11 sind Ausführungsformen gezeigt, bei denen der Außenrand 20 der Abschluß-
scheibe 11 od. dgl. Verschlußteil mit dem Ventilgehäuse 6
insbesondere an dessen Innenwandung 14 verrastet ist und die Innenöffnung 15 dichtend an der Entlüft.ungsschraube 2
unmittelbar anliegt. Dabei zeigen die Figuren 7 bis 9 topfförmig ausgebildete Verschlußscheiben 11, wobei im Bereich
der Entlüftungsöffnung 5 Stege 21 zur Bildung einer rohrförmigen oder hülsenförmigen Entlüftungsöffnung 5 angeordnet
sein können. Es können aber auch gemäß Fig. 9 nach außen oder innen eingeformte Röhrchen 12 oder einfach eine völlig
ebene Scheibe mit einer Lochung 5 vorgesehen sein.
In Fig. 7 und 8 ist die Entlüftungsöffnung 5 an der topfförmigen
Abschlußscheibe 11 beispielsweise durch eine Kammer 22 mit zwei koaxialen Öffnungen 5 gebildet, die gegenüber
dem Querschnitt der Kammer 22 selbst einen geringeren Durchtrittsquerschnitt haben. Somit kann hier ein Entlüftungsschlauch mit Eigenelastizität oder gar mit einem äußeren
Bund formschlüssig eingesteckt werden.
In den Figuren 10, 11 sowie 18 bis 23 ist die drehbare Verschlußscheibe
11 an der Innenwand 14 des Ventilgehäuses 6 und/oder dem inneren Aufnahmestutzen 13 für die Entlüftungsschraube 2 oder an der Entlüftungsschraube 2 selbst befestigbar,
verrastbar oder in anderer Form dicht anbringbar und weist eine derartige Dicke auf, daß radiale Schlitze 23,
Bohrungen 24, Rippen,' eine Innenprofilierung 25 od. dgl. Kzpplungsmöglichkeit für einen an der Scheibe 11 angreifenden,
in Fig. 12 dargestellten Betätigungsschlüssel 26 vorgesehen
sind. Man erkennt an diesem Betätigungsschlüssel an der in der Zeichnung rechten Seite vorstehende Vorsprünge
und 28, die gemäß der unmittelbar daneben bedinflichen Darstellung unterschiedliche Querschnitte haben können. So
können Vorsprünge 28 mit Bohrungen 24 oder aber dreieckförmige Vorsprünge 27 mit einem Innensechskant 25 zusammenwirken.
Der Betätigungsschlüssel 26 hat gemäß Fig. 12 neben dieser Kupplungsstelle 27 oder 28 zum Drehen der Verschluß-
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scheibe 11 eine Kupplung 29 zum Angreifen an der Entlüftungsschraube
2. Diese ist· als Innenmehrkant zum übergreifen des Kopfes der Entlüftungsschraube 2 ausgebildet und
befindet sich in Fig. 12 auf der rechten Seite.
Eine Besonderheit des Betätigungsschlüssels 26 von eigener erfinderischen Bedeutung besteht nun darin, daß er zusätzlich
zu seinen Kupplungsstellen einen Entlüftungskanal 30 aufweist, welcher mit der Entlüftungsöffnung 5 oder einem
Röhrchen 12 des Verschlußteiles 11 kuppelbar, insbesondere
in oder auf diese als Verlängerung steckbar ist. Man erkennt deutlich, daß der den Betätigungsschlüssel 26 integrierte
Entlüftungskanal 30 beidseits des Schlüssels 26 übersteht und Kupplungsstutzen 31 bildet. Dabei könnte schon ein solcher
Kupplungsstutzen 31 genügen, um eine Verbindung mit der Entlüftungsöffnung 5 herzustellen. Eine Verbesserung
ist es aber, wenn zwei Kupplungsstutzen 31 vorgesehen sind, so daß auf den zweiten Stutzen dann noch zusätzlich ein
Schlauch od. dgl. Verlängerung aufgesteckt werden kann. Ein solcher Betätigungsschlüssel 26 stellt eine besonders
vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung dar, weil er nicht nur das Verdrehen der Entlüftungsschraube 2 und außerdem
das Verdrehen der Entlüftungsöffnung 5, sondern zusätzlich auch das Verlängern der Entlüftungsöffnung 5 von dem zu
entlüftenden Teil weg ermöglicht.
Fig. 14 und 15 zeigt ein Ausführungsbeispiel, bei welchem der Verschlußteil 11 innerhalb des Ventilgehäuses 6 durch
einen Federring 32 gehalten ist, der in eine Nut 33 der Gehäusewand 14 und in eine Nut 34 des Verschlußteiles 11
gleichzeitig eingreift. Der Federring 32 od. dgl. Wellensicherung kann aber den Verschlußteil 11 oder daran befindliche
Vorsprünge übergreifen.
Fig. 16 und 17 zeigt ein Entlüftungsventil 1, bei welchem
die verdrehbare Verschlußscheibe 11 od. dgl. Verschlußteil
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durch eine Einbördelung 35 am äußeren Rand des Ventilgehäuses 6 gehalten ist, indem die Einbördelung 35 die Verschlußscheibe
11 an deren Außenrand 19 über.greift. Fig. 14
bis 17 zeigt außerdem, daß als Abdichtung zwischen dem Ventilgehäuse 6 und der Verschlußscheibe 11 od. dgl. vor
allem bei einer eine gewisse axiale Dicke aufweisenden Verschlußscheibe
11 ein Dichtungsring 36 zwischen der Stirnseite der Verschlußscheibe 11 und einem Gehäuseabsatz 37
(Fig. 14) und/oder in einer Nut 38 am Gehäuse 6 und/oder an der Verschlußscheibe 11 (Fig. 16) vorgesehen sein kann,
was vor allem bei einer Metallausführung des Verschlußteiles 11 zweckmäßig ist.
Dabei zeigen beide Ausführungsformen - Fig. 14 und Fig. 16 daß insbesondere bei einer Kunststoffausführung eine innere
Dichtung durch Dichtungslippen am Rand der inneren Öffnung 16 des Verschlußteiles 11 gegenüber der Entlüftungsschraube
2 gebildet sind, wie es auch schon anhand anderer Ausführungsbeispiele erwähnt wurde. Selbstverständlich können dabei
an dieser Stelle auch andere Abdichtungsformen gemäß den schon beschriebenen oder noch zu beschreibenden Ausführungsbeispielen
gewählt werden.
Es wurde bereits erwähnt, daß die Entlüftungsöffnung 5 zusammen
mit dem Verschlußteil 11 axial nach außen verschiebbar und festlegbar sein kann. Fig. 18 zeigt nun eine Lösung,
bei welcher der Verschlußteil 11 axial verschieblich in das Ventilgehäuse 6 eingesteckt und in einer Umfangsnut 39 od.
dgl., im Ausführungsbeispiel einem Gewindehinterstich der Entlüftungsschraube 2 mittels Dichtlippen verrastet und somit
mit dem Herausdrehen der Entlüftungsschraube 2 axial gegenüber dem Ventilgehäuse verschiebbar ist, so daß insbesondere
sein Luftaustritt, vorzugsweise ein röhrchenförmiger Luftaustritt aus dem Ventilgehäuse 6 ausfahrbar
ist. Dabei ist der Verschlußteil 11, wie außerdem schon früher erwähnt, mittels stirnseitigen Kupplungsverformun-
gen mit Hilfe des Schlüssels 26 unabhängig von dieser Axialbewegung auch verdrehbar.
Eine Abwandlung zeigt Fig. 20 und 21. Die Innenöffnung 16
des Verschlußteiles 11, die in Dichtverbindung mit der Entlüftungsschraube 2 steht, weist in diesem Falle ein Innengewinde
40 und die Entlüftungsschraube 2 in diesem Dichtbereich ein Außengewinde 41 auf und der Verschlußteil ist
drehbar und über das Gewinde 41 der Entlüftungsschraube 2 ohne deren Betätigung axial mit seiner Entlüftungsöffnung
5 aus dem Ventilgehäuse 6 vorzugsweise bis zu einem Anschlag 42 herausschraubbar, wobei im Ausführungsbeispiel eine röhrchenförmige
Entlüftung 12 vorgesehen ist, die in eingeschraubtem Zustand gemäß Fig. 20 in das Ventilgehäuse 6 versenkt
ist und in herausgeschraubtem Zustand aus diesem vorsteht. Diese Lösung hat den Vorzug, daß zunächst das Röhrchen
12 durch Verdrehen des Verschlußteiles 11 aus dem Ventilgehäuse
6 hervorgeholt und in die richtige Position gebracht werden kann, bevor durch Verdrehen der Entlüftungsschraube 2 der eigentliche Entlüftungsvorgang beginnt.
Eine ähnliche Lösung ist in Fig. 22 und 23 dargestellt. In diesem Falle ist an der Außenseite des Verschlußteiles 11
ein Außengewinde 43 und an einem Bereich der Innenwand 14 des Ventilgehäuses 6 ein dazu passendes Innengewinde 44 für
die Axialverstellung des Verschlußteiles 11 mit seinem Entlüftungsröhrchen
12 vorgesehen. Dabei ist das Innengewinde 44 des Gehäuses 6 in dessen tiefer liegendem, die Entlüftungsschraube
2 aufnehmenden Stutzen 13 umgebenden Bereich vorgesehen. Demgegenüber zeigt Fig. 24 und 25 ein Ausführungsbeispiel,
bei welchem das Innengewinde 44 des Gehäuses
6 im randnahen Außenbereich vorgesehen ist.
Fig. 26 und 27 zeigt schließlich noch eine Lösung, bei welcher der Verschlußteil 11 lediglich über die Dichtlippen
und den Kopf der Entlüftungsschraube 2 gehalten und im üb-
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U
rigen frei axial verschiebbar und verdrehbar ist, so daß nach dem öffnen der Entlüftungsschraube auch eine axiale
Verstellung durch axiales Herausziehen möglich ist.
In den Figuren 28 bis 31 erkennt man, daß der Verschlußteil
11 den stirnseitigen Rand 45 des Ventilgehäuses 6 übergreifen kann, so daß er relativ leicht auch ohne Hilfsmittel
drehbar ist.
Dabei sei an dieser Stelle angemerkt, daß die Drehbewegung relativ gut und leicht übertragen werden kann, da sie an
einem relativ großen Hebelarm bzw. Außenradius der Verschlußscheibe aufgebracht werden kann. Entsprechend geringer
braucht die Kraft auch nur zu sein.
In Fig. 28 übergreift der Verschlußteil 11 einen am Rand 45 des Ventilgehäuses 6 vorgesehenen, nach außen vorstehenden
Bund 46 von außen, während in Fig. 30 ein nach innen ragender Bund 47 von innen rastend übergriffen ist. Der Rastvorsprung
48 an dem Verschlußteil 11 kann dabei sowohl in diesen Ausführungsbeispielen als auch in anderen Fällen
stegartig ausgebildet sein und eine sein Aufstecken erleichternde Schrägung 49 haben.
Zusätzlich zu der axialen Verstellbarkeit des Verschlußteiles 11 oder statt dieser axialen Verstellbarkeit des
Verschlußteiles 11 kann auch das Entlüftungsröhrchen 12, wie bereits erwähnt, aus einer versenkten Position im Inneren
des Ventilgehäuses 6 herausgeholt und in seine Entlüftungsposition gebracht werden. Es kann also ein relativ
zu der Entlüftungsöffnung 5 axial verstellbares Entlüftungsröhrchen
50 zur Verlängerung der Entlüftungsöffnung vorgesehen
sein. Dies ist vor allem in den Figuren 32 bis 37 sowie in abgewandelter Form in den Figuren 38 bis 40 dargestellt.
Dabei erkennt man in den verschiedenen Ausführungsformen, daß das verstellbare Rohrstück 50 seinerseits rela-
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tiv zu einer genügend langen Öffnung 5 oder zu einem festen
Entlüftungsrohrstück 12 auf dessen Außenseite oder an dessen Innenseite geführt verschiebbar sein kann, .wobei jeweils
eine Endbegrenzung mittels sich hintergreifender Bunde 51 od. dgl. Anschlägen vorgesehen sind.
Dabei kann das nach außen verstellbare Röhrchenteil 50 mittels Gewinde 52 relativ zu wenigstens einem in das Gewinde
eingreifenden Gegenstück oder Gegengewinde aus- und eindrehbar sein. Dies erkennt man in den Figuren 35 bis 37 und
AO. Dabei ist ferner angedeutet, daß der herausdrehbare Teil des Röhrchens 50 ein Innengewinde (Fig. 36) oder ein Außengewinde
(Fig. 37) haben kann und dementsprechend entweder außen auf dem feststehenden Rohrstutzen 12 oder in dessen
Innerem oder in einer Entlüftungsöffnung 5 (Fig. AO) angeordnet ist. '
Eine ganz bevorzugte und deshalb vergrößert dargestellte Ausführungsform zeigt Fig. 38 bis AO. Dabei ist vorgesehen,
daß ein verstellbares Entlüftungsröhrchen 50 an dem Verschlußteil 11 vorgesehen ist, welches schräg zu der Mittelachse
des Ventiles T von innen nach außen von dieser weg verstellbar ist.
Dabei hat das Röhrchen 50 - ähnlich wie auch in Fig. 32 bis 37 - an beiden Enden einen Anschlagbund 51 und die das Röhrchen
50 haltende Öffnung 5, die praktisch aufgrund ihrer Länge auch als Rohrstutzen 12 angesehen werden oder als solcher
ausgebildet sein kann und entsprechend der Verstellbarkeit des Röhrchens 50 gemäß Fig. 38 bis AO ebenfalls schräg
von innen nach außen verlaufen kann, hat an ihrem Außenrand eine die Außenseite des Röhrchens 50 beaufschlagende Einziehung
53, die sich zum Inneren des Gehäuses 6 hin auf mindestens den Außendurchmesser des inneren Anschlagbundes
51 erweitert. Dadurch ist es möglich, daß das Röhrchen 50 mit seinem hinteren Anschlagbund 51 in die öffnung 5 hinein-
gezogen wird, bis es gemäß Fig. 39 mit seinem hinteren Anschlagbund
51 von innen her an der Einziehung 53 anschlägt. Dadurch ergibt sich in dieser Entlüftungspo.sition in axialer
Richtung Formschluß über eine verhältnismäßig große Länge an einem entsprechend großen Außenumfang dieses Röhrchens 50,
Fig. 40 zeigt dabei noch, daß das herausdrehbare Röhrchen 50
an seinem äußeren Ende eine Angriffsstelle für ein Werkzeug, im Ausführungsbeispiel einen Schlitz 54 aufweist, der das
Herausdrehen erleichtert. Statt eines Schlitzes kann auch ein Mehrkant od. dgl. vorgesehen sein, und gegebenenfalls
läßt sich der Betätigungsschlüssel 26 entsprechend ausgestalten, um auch ein solches Röhrchen 50 heraus- und hineindrehen
zu können. Selbstverständlich ist eine solche Anordnung auch beispielsweise bei den Ausführungsbeispielen gemäß
den Figuren 32 bis 37 möglich.
Es sei noch erwähnt, daß das ausfahrbare Röhrchen 50 in der ausgefahrenen Endstellung lösbar festlegbar sein kann, vorzugsweise
durch Rastung, Bajonettverschluß, sich hintergreifende Vorsprünge, Schrägflächen, Gewindeabschnitte od. dgl.
Dies gilt für solche Röhrchen, die im übrigen verschiebbar und nicht mittels Gewinden verstellbar sind. Dadurch ergibt
sich der Vorteil, daß das herausgezogene und lösbar fixierte Röhrchen ein wesentlich besseres Aufstecken eines Entlüftungsschlauches
erlaubt, ohne dem Aufsteckdruck nachzugeben.
Fig. 38 bis 40 macht deutlich, daß diese schräge Verstellbarkeit des im übrigen in einem drehbaren Verschluß 11 angeordneten
Röhrchens 50 beengten Platzverhältnissen entgegenkommt. In eingefahrenem Zustand befindet sich das Röhrchen 50 auf
einem kleineren Umfang, so daß das gesamte Entlüftungsventil 1 entsprechend geringe Außenabmessungen haben kann, während
durch die schräge Verstellbarkeit die Mündung dieses Röhrchens 50 auf einen größeren und somit für das Entlüften günstigen
Umfang gelangt.
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Wie schon erwähnt, kann der Verschlußteil 11 aus Metall
und/oder Kunststoff bestehen. Dies hängt davon ab, ob man eine Abdichtung mit Dichtringen (Metallausführung) oder
eine Selbstabdichtung (Kunststoffausführung) bevorzugt. Dabei kann auch der eigentliche Verschlußteil 11 aus dem
einen und ein verschiebbares Röhrchen aus dem anderen Werkstoff bestehen, falls beispielsweise ein aus Kunststoff
bestehendes Verschlußteil 11 einen stabilen Schlauchanschluß haben soll oder aber ein stabiles Abschlußteil
einen etwas anpaßbaren nachgiebigen Rohrstutzen aufweisen soll.
Alle in der Beschreibung, der Zusammenfassung, den Ansprüchen und der Zeichnung dargestellten Merkmale und Konstruktionsdetails
können sowohl einzeln als auch in beliebiger Kombination miteinander wesentliche Bedeutung haben.
- Zusammenfassung -
3Z
- Leerseite -
Claims (42)
1. Entlüftungsventil mit einer eine innere Entlüftungsöffnung
verschließenden Entlüftungsschraube und einer Kammer mit einer insbesondere durch Verdrehen in ihrer
Position veränderbaren äußeren Entlüftungsöffnung,
die an einem Ventil- oder Stopfengehäuse od. dgl. dicht angeordnet ist, insbesondere zum Entlüften
von Heizsystemen, vorzugsweise von Heizkörpern, dadurch gekennzeichnet, daß die äußere Entlüftungsöffnung (5) in einem dicht am
Gehäuse (6) angeordneten, drehbaren Verschlußteil (11) angeordnet ist und daß der Verschlußteil (11) mit dem
Gehäuse (6) die Kammer (A) bildet, in welche die durch die Entlüftungsschraube (2) offenbare innere Entlüftungsöffnung
(3) mündet.
2. Entlüftungsventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlußteil (11) als Scheibe oder
scheibenförmiger Einsatz zum dichten aber drehbaren Einfügen in das Ventilgehäuse (6) ausgebildet ist und
die äußere Entlüftungsöffnung (5) aufweist.
3. Entlüftungsventil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der drehbare Verschlußteil (11) an der Entlüftungsschraube (2) und/oder an dem die Ent- j
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lüftungsschraube (2) aufweisenden inneren Stutzen (13) und/oder der diese mit Abstand umgebenden Innenwand
(14) des Gehäuses (6) dichtend anliegt, und/oder verrastet ist.
4. Entlüftungsventil nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlußteil (11) ganz
oder nahezu ganz im Gehäuse (6) versenkt ist.
5. Entlüftungsventil nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlußteil (11) aus
elastischem Werkstoff besteht und in seinem Dichtungsoder Rastbereich durch seine Eigenelastizität verrast-
oder anpreßbar ist.
6. Entlüftungsventil nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß der Verschlußteil (11) durch an ihm vorhandene Dichtkanten und/oder Dichtflächen
gegenüber dem Gehäuse (6) und/oder der Entlüftungsschraube (2) abdichtbar ist.
7. Entlüftungsventil insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Entlüftungsöffnung
(5) als mit dem Verschlußteil (11) und dessen Austrittsöffnung (5) verbundenes, von dem Verschlußteil
(11) nach außen vorstehendes Röhrchen (12) ausgebildet
ist.
8. Entlüftungsventil nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Entluftungsröhrchen (12)
an den Verschlußteil angeformt ist.
9. Entlüftungsventil insbesondere nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Entluftungsröhrchen
(12) gegenüber dem Gehäuse (6) aus diesem heraus und in dieses hinein verschiebbar ist.
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10. Entlüftungsventil nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Entlüftungsöffnung (5)
oder das Entlüftungsröhrchen (12) zusammen mit dem Verschlußteil (11) axial nach außen verschiebbar und festlegbar
ist.
11. Entlüftungsventil nach einem der Ansprüche 1 bis 9', dadurch gekennzeichnet, daß das Entlüftungsröhrchen
(12) relativ zu dem Verschlußteil (11) und dem Gehäuse (6) nach außen verschiebbar und in dieses versenkbar
ist.
12. Entlüftungsventil nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlußteil (11) eine
im Zentrum der Scheibe angeformte, mit einer koaxialen Öffnung (15) zu der Lageröffnung'der Scheibe (11) versehene
Dichtlippe (17) für die Abdichtung gegenüber der Entlüftungsschraube (2) aufweist.
13. Entlüftungsventil nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Entlüftungsröhrchen
(12) insbesondere für das Aufstecken eines Schlauches an seiner Mündung einen äußeren Bund (18) oder für das
Einstecken eines Schlauches an seiner Mündung einen inneren Bund (19) aufweist.
14. Entlüftungsventil nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlußteil (11) als
schüsseiförmige Scheibe ausgebildet ist, deren Innenöffnung (16) drehbar und dicht an dem die Entlüftungsschraube (2) aufnehmenden Stutzen (13) verrastbar ist
und dessen Außenränder (20) insbesondere unter Eigenspannung gegen die Innenwandung (14) und/oder den Rand
des Gehäuses (6) anliegen.
15. Entlüftungsventil nach einem der Ansprüche 1 bis 14,
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dadurch gekennzeichnet, daß die schüsseiförmige Verschlußscheibe (11) vorzugsweise in ihrer Vertiefung
Dichtlippen (17) zum Abdichten der Ent],üftungsschraube (2) aufweist, deren Rand konzentrisch zu der Rastöffnung
(16) der Verschlußscheibe (11) verläuft.
16. Entlüftungsventil nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die schüsselförmige oder
eingewölbte Verschlußscheibe (11) od. dgl. im Bereich der Entlüftungsöffnung (5) bis zu der äußeren Ebene
ihres umlaufenden Randes (20) aus die Entlüftungsöffnung (5) umgebendem Vollmaterial besteht.
17. Entlüftungsventil nach einem der Ansprüche 1 bis 16,
dadurch gekennzeichnet, daß der Außenrand (20) der Abschlußscheibe (11) od. dgl. mit dem Ventilgehäuse (6)
insbesondere an dessen Innenwandung (14) verrastet ist und die Innenöffnung (15) dichtend an der Entlüftungsschraube (2) anliegt.
18. Entlüftungsventil nach einem der Ansprüche 1 bis 17,
dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlußscheibe (11) topfförmig ausgebildet ist und im Bereich der Entlüftungsöffnung
(5) vorzugsweise Stege (21) zur Bildung einer rohrförmigen oder hülsenförmigen Entlüftungsöffnung
(5) angeordnet sind.
19. Entlüftungsventil nach einem der Ansprüche 1 bis 18,
dadurch gekennzeichnet, daß die Entlüftungsöffnung an
der topfförmigen Abschlußscheibe (11) durch eine Kammer
(22) mit zwei koaxialen Öffnungen (5) gebildet ist, die vorzugsweise gegenüber dem Querschnitt der Kammer
(22) selbst einen geringeren Durchtrittsquerschnitt haben.
20. Entlüftungsventil insbesondere nach einem der vorstehen-
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den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die drehbare Verschlußscheibe (11) an der Innenwand (14) des Ventilgehäuses
(6) und/oder dem inneren Aufnahmestutzen (13) für die Entlüftungsschraube (2) oder an der Entlüftungsschraube
(2) selbst verrastbar, befestigbar bzw. dicht anbringbar ist und eine derartige Dicke aufweist,
daß radiale Schlitze (23), Bohrungen (24), Rippen, eine Profilierung (25) od. dgl. Kupplungsmöglichkeit für
einen an der Scheibe (11) angreifenden Betätigungsschlüssel (26) vorgesehen sind.
21. Entlüftungsvorrichtung mit einem Betätigungsschlüssel zum Drehen der Verschlußscheibe nach Anspruch 20, dadurch
gekennzeichnet, daß der Betätigungsschlüssel (26) od. dgl. zusätzlich zu seiner Kupplungsstelle zum Angreifen
an dem drehbaren Verschlußteil einen Entlüftungskanal (30) aufweist, welcher mit der Entlüftungsöffnung
(5) oder einem Röhrchen (12) des Verschlußteiles (11) kuppelbar, insbesondere in oder auf diese als
Verlängerung steckbar ist.
22. Entlüftungsventil nach Anspruch 20 oder 21, dadurch gekennzeichnet, daß der dem Betätigungsschlüssel (26)
integrierte Kanal (30) übersteht und wenigstens einen Kupplungsstutzen (31) bildet.
23. Entlüftungsventil nach einem der Ansprüche 20 bis 22,
dadurch gekennzeichnet, daß der Betätigungsschlüssel neben der Kupplungsstelle zum Drehen der Verschlußscheibe
(11) eine Kupplung (29) zum Angreifen an der Entlüftungsschraube (2) hat.
24. Entlüftungsventil nach einem der Ansprüche 1 bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlußteil (11)
innerhalb des Ventilgehäuses (6) durch einen Federring (32) od. dgl. gehalten ist, der vorzugsweise in
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eine Nut (33) der Gehäusewand (14) und/oder in eine Nut (34) des Verschlußteiles (11) eingreift.
25. Entlüftungsventil nach einem der Ansprüche 1 bis 24, dadurch gekennzeichnet, daß die drehbare Verschlußscheibe
od. dgl. durch eine Einbördelung (35) am äußeren Rand des Ventilgehäuses (6) od. dgl., die die Verschlußscheibe
(11) an deren Außenrand (19) übergreift, gehalten ist.
26. Entlüftungsventil nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß als Abdichtung insbesondere
zwischen dem Ventilgehäuse (6) und der Verschlußscheibe (11) ein Dichtungsring (36) zwischen der
Stirnseite der Verschlußscheibe (11) od. dgl. und einem Gehäuseabsatz (37) und/oder in einer Nut (38) am
Gehäuse (6) und/oder an der Verschlußscheibe (11) vorgesehen ist.
27. Entlüftungsventil insbesondere nach einem der vorstehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlußteil (11) axial verschieblich in das Ventilgehäuse
(6) od. dgl. eingesteckt und in einer Umfangsnut (39) od. dgl., insbesondere einem Gewindehinterstich
der Entlüftungsschraube (2) mittels Dichtlippen od. dgl. verrastet und mit dem Herausdrehen der Entlüftungsschraube
(2) axial gegenüber dem Ventilgehäuse verschiebbar ist, so daß insbesondere sein Luftaustritt,
vorzugsweise ein röhrchenförmiger Luftaustritt aus dem Ventilgehäuse ausfahrbar ist.
28. Entlüftungsventil insbesondere nach einem der vorstehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenöffnung (16) des Verschlußteiles (11), die in Dichtverbindung
mit der Entlüftungsschraube (2) steht, ein Innengewinde (40) und die Entlüftungsschraube (2) in die-
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sem Bereich ein Außengewinde (41) aufweist und der Verschlußteil
drehbar und über das Gewinde (41) der Entlüftungsschraube (2) ohne deren Betätigung axial mit
seiner Entlüftungsöffnung aus dem Ventilgehäuse (6) vorzugsweise bis zu einem Anschlag (42) herausschraubbar
ist und vorzugsweise eine röhrchenförmige Entlüftung (12) aufweist, die in eingeschraubtem Zustand in das
Ventilgehäuse (6) versenkt ist und in herausgeschraubtem Zustand aus diesem vorsteht.
29. Entlüftungsventil nach einem der Ansprüche 1 bis 28, dadurch gekennzeichnet, daß an der Außenseite des Verschlußteiles
(11) ein Außengewinde (43) und an einem Bereich der Innenwand des Ventilgehäuses (6) ein dazu
passendes Innengewinde (44) für die Axialverstellung des Verschlußteiles (11) vorgesehen sind.
30. Entlüftungsventil nach einem der Ansprüche 1 bis 29, dadurch gekennzeichnet, daß das Innengewinde (44) des
Gehäuses (6) in dessen tiefer liegendem, den die Entlüftungsschraube
(2) aufnehmenden Stutzen (13) umgebenden Bereich und/oder im randnahen Außenbereich vorgesehen
ist-.
31. Entlüftungsventil nach einem der Ansprüche 1 bis 30, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlußteil (11) den
stirnseitigen Rand (45) des Ventilgehäuses (6) übergreift, so daß er vorzugsweise ohne Hilfsmittel drehbar
ist.
32. Entlüftungsventil nach einem der Ansprüche 1 bis 31, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlußteil (11)
einen am Rand (45) des Ventilgehäuses (6) vorgesehenen nach außen vorstehenden Bund (46) von außen oder nach
innen ragenden Bund (4?) von innen rastend übergreift.
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33. Entlüftungsventil nach einem der Ansprüche 1 bis 32,
dadurch gekennzeichnet, daß der Rastvorsprung (48) an dem Verschlußteil (11) stegartig ausgebildet, ist und
vorzugsweise eine sein Aufstecken erleichternde Schrägung (49) hat.
34. Entlüftungsventil insbesondere nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein relativ
zu der Entlüftungsöffnung (5) axial verstellbares Entlüftungsröhrchen (50) zur Verlängerung der Entlüftungsöffnung
vorgesehen ist.
35. Entlüftungsventil nach einem der Ansprüche 1 bis 32, dadurch gekennzeichnet, daß das verstellbare Rohrstück
(50) seinerseits relativ zu einem festen Entlüftungsrohrstutzen (12) auf dessen Außenseite oder an dessen
Innenseite oder im Inneren einer Entlüftungsöffnung (5)
geführt verschiebbar ist, wobei vorzugsweise eine Endbegrenzung mittels sich hintergreifender Bunde (51) od.
dgl. Anschlägen vorgesehen ist.
36. Entlüftungsventil nach einem der Ansprüche 1 bis 35,
dadurch gekennzeichnet, daß das nach außen verstellbare Röhrchenteil (50) mittels Gewinde (52) relativ zu
wenigstens einem in das Gewinde eingreifenden Gegenstück oder Gegengewinde aus- und eindrehbar ist.
37. Entlüftungsventil nach Anspruch 36, dadurch gekennzeichnet, daß das herausdrehbare Röhrchen (50) an seinem
äußeren Ende eine Angriffsstelle für ein Werkzeug, vorzugsweise einen Schlitz (54), Mehrkant od. dgl. aufweist,
38. Entlüftungsventil nach einem der Ansprüche 1 bis 37, dadurch gekennzeichnet, daß der herausdrehbare Teil
des Röhrchens (50) ein Innen- oder ein Außengewinde hat und außen auf dem feststehenden Rohrstutzen (12)
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oder in dessen Innerem oder im Inneren einer anderen Entlüftungsöffnung (5) angeordnet ist.
39. Entlüftungsventil insbesondere nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein verstellbares
Entlüftungsröhrchen (50) an dem Verschlußteil (11) vorgesehen ist, welches schräg zu der Mittelachse des
Ventiles (1) von innen nach außen von dieser weg verstellbar ist.
40. Entlüftungsventil nach einem der Ansprüche 1 bis 39, dadurch gekennzeichnet, daß das Röhrchen (50) an seinen
beiden Enden einen Anschlagbund (51) od. dgl. aufweist und daß die das Röhrchen (50) haltende Öffnung (5) an
ihrem Außenrand eine die Außenseite des Röhrchens (50) beaufschlagende Einziehung (53) hat, die sich zum Inneren
des Gehäuses (6) hin auf mindestens den Außendurchmesser des inneren Anschlagbundes (51) erweitert.
41. Entlüftungsventil nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das ausfahrbare Röhrchen (50!
in der ausgefahrenen Endstellung lösbar festlegbar ist, vorzugsweise durch Rastung, Bajonettverschluß, sich hintergreifende
Vorsprünge, Schrägflächen, Gewindeabschnitt od. dgl.
42. Entlüftungsventil nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlußteil (11) aus
Metall und/oder Kunststoff besteht.
-Beschreibung -
Priority Applications (4)
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|---|---|---|---|
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| EP84114074A EP0153999B1 (de) | 1983-12-23 | 1984-11-22 | Entlüftungsventil insbesondere zum Entlüften von Heizsystemen |
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19833346614 DE3346614A1 (de) | 1983-12-23 | 1983-12-23 | Entlueftungsventil insbesondere zum entlueften von heizsystemen |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3346614A1 true DE3346614A1 (de) | 1985-07-04 |
| DE3346614C2 DE3346614C2 (de) | 1987-07-30 |
Family
ID=6217822
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19833346614 Granted DE3346614A1 (de) | 1983-12-23 | 1983-12-23 | Entlueftungsventil insbesondere zum entlueften von heizsystemen |
| DE8484114074T Expired DE3468138D1 (en) | 1983-12-23 | 1984-11-22 | Vent valve, especially for venting heating systems |
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8484114074T Expired DE3468138D1 (en) | 1983-12-23 | 1984-11-22 | Vent valve, especially for venting heating systems |
Country Status (3)
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|---|---|
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| AT (1) | ATE31444T1 (de) |
| DE (2) | DE3346614A1 (de) |
Families Citing this family (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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Also Published As
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