DE3347649C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft einen Tampon für die Frauenhygiene
sowie ein Verfahren und eine Einrichtung zur Herstellung des
selben gemäß den Oberbegriffen der Patentansprüche 1, 7 und
14.
Ein Tampon gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 ist
aus der CH-PS 6 35 508 bekannt. Dieser Tampon besteht aus ei
ner Gwebebahn, deren Breite der Länge des Tampons entspricht
und die unter Bildung mehrerer Schichten gerollt ist, aus
Feuchtigkeit absorbierendem Material besteht und in der ein
herausragendes Rückholband verankert ist. Eine Tamponhülle
aus nicht-gewebtem, thermoplastischem Material ist an einem
Ende der Gewebebahn durch Heißsiegeln befestigt sowie um
das absorbierende Material herum gerollt und umgibt die Um
fangsfläche des Tampons. Der Tampon wird nach dem Wickeln
des absorbierenden Materials auf seine Endabmessung gepreßt.
Die Hülle ist an dem Ende der Gewebebahn mittels eines Klebe
streifens oder einer Druckverbindung unter Wärmeeinwirkung
befestigt. Das zusammengerollte Gewebe aus absorbierendem Ma
terial wird durch zumindest eine Schicht des Hüllenmaterials
abgedeckt, indem dieses Material um das absorbierende Material
gerollt wird. Infolgedessen ist der Tampon vollständig in die
Hülle eingelegt. Die über die Enden des Tampons axial vorste
henden Enden der Hülle werden in die Mitte des Tampons hinein
gesteckt. Die vollständige Umhüllung der aus absorbierendem
Material bestehenden Rolle bietet zwar den Vorteil, mit dem
Einstecken der Hüllenenden in die entsprechenden Tamponenden
die Absonderung von Flusen aus dem absorbierenden Material
zu verhindern. Dies geschieht jedoch bei dem bekannten Tampon
auf Kosten der Sauggeschwindigkeit und Saugfähigkeit des
Tampons. Da nämlich das Hüllenmaterial lose auf dem Faser
material aufliegt, fließt auf die Hülle des Tampons auftreffen
de Flüssigkeit an der Außenseite der Hülle in Richtung der Kör
peröffnung vorbei, weil der zwischen dem Fasermaterial und der
Hülle vorhandene Zwischenraum eine sofortige Weiterleitung
der flüssigkeit in das Innere des Tampons, zum Teil auch durch
Kapillarwirkung bedingt, verhindert. Das lose Hineinstecken der
überstehenden Hüllenenden in das absorbierende Material der
Rolle führt zu einer Überlagerung von Falten des Hüllenmaterials,
das auf verengtem Raum in entsprechend dichterer Packung in den
Enden der aus dem absorbierenden Material bestehenden Rolle un
tergebracht werden muß. Diese dichtere Packung des Hüllenmate
rials an dem Einführende des Tampons wirkt einer sofortigen Auf
saugung von auf das Einführende treffender Flüssigkeit entgegen.
Diese Gestaltung des bekannten Tampons, bei dem beide Rückhol
bandenden aus dem Zentrum und dem Innenraum zwischen der inner
sten Wickelschicht der Gewebebahn aus absorbierendem Material
heraustreten, dient zur Lösung der Aufgabe, die Verankerung des
Rückholbandes im absorbierenden Material durch das Einlegen der
Hülle in den Mittelraum zwischen den Schichten aus absorbieren
dem Material zu bewerkstelligen. Das Festlegen des Hüllenma
terials am Ende der Gewebebahn aus absorbierendem Material dient
lediglich dazu, die Herstellung des Tampons hierdurch zu verein
fachen.
Aus der US-PS 35 23 535 ist ein Tampon für medizinische oder
chirurgische Zwecke bekannt. Dieser Tampon wird dadurch her
gestellt, daß auf die Oberseite einer fortlaufenden, flüssig
keitsdurchlässigen Bahn aus thermoplastischem nicht-gewebtem
Material eine 6 bis 8 mm dicke luftgelegte Schicht aus Holz
pulpefasern aufgebracht wird. Daraufhin wird die aus den bei
den Schichten bestehende Bahn durch ein Formwerkzeug hindurch
gezogen, indem die Längsränder der aus den beiden Schichten
bestehenden Bahn unter Bildung eines Zylinders oben überein
andergelegt und unter Ausübung von Hitze und Druck miteinander
verbunden werden. Das sich längs erstreckende zylindrische
Material wird anschließend auf die gewünschten Tamponlängen
durchschnitten. Tampons dieser Art sind für die Frauenhygiene
nicht geeignet und haben sich in der Praxis für diesen Zweck
daher auch nicht einführen können. Die Gründe hierfür liegen
u. a. darin, daß dieser bekannte Tampon nicht expandieren kann.
Denn die geringe radiale Zusammenpressung der Holzpulpefasern
geht in der Ziehform vor sich, bevor die sich in Umfangsrich
tung des zylindrischen Stranges überlappenden Enden des
nonwoven-Materials miteinander verschweißt werden. Die Holz
pulpefasern sind weitgehend unelastisch und vermitteln dem
Tampon nicht die erforderliche Stand- oder Knickfestigkeit,
die für das leichte Einführen des Tampons in die Körperhöhle
erforderlich ist. Bei Benetzung mit Flüssigkeit zerfallen
die Holzpulpefasern, so daß der Tampon nicht formhaltig ist.
Gemäß DE-GM 82 27 671.4 ist es zur Lösung der Aufgabe, einen
Tampon vollständig in flusenfreies Hüllmaterial einzuschließen
sowie anschließend radial und/oder axial zu verpressen, bekannt,
für das Hüllmaterial wenigstens teilweise thermoplastische Fa
sern zu verwenden und einen von dem Hüllmaterial umgebenen Wat
tebandabschnitt an den freien Kanten zu versiegeln. Dieser Tam
pon besteht demnach aus Kissen und wird durch die übereinanderge
schlagenen Längsränder des Hüllmaterials und deren Verschweißung
sowie durch Querverchweißung des Hüllmaterials zwischen den
davon eingeschlossenen Kissen und anschließendes Abtrennen der
Kissen hergestellt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Tampon der ein
gangs erwähnten bekannten Gattung dadurch weiter zu verbessern,
daß er gegenüber dem Ablösen von Faserflusen geschützt ist
und eine Oberflächenstruktur erhält, die ein weiches und glat
tes Einführen des Tampons in die Körperhöhle ermöglicht,
ohne daß die Saugfähigkeit, Saugkapazität sowie das wichtige
Expansionsvermögen des Tampons beeinträchtigt werden.
Dabei soll der Tampon trotz dieser Verbesserung in Massenpro
duktion bei hoher Qualität wirtschaftlich herstellbar sein.
Die Erfindung löst diese Aufgabe durch die im Kennzeichen des
Patentanspruchs 1 enthaltenen Merkmale.
Die Schweißverbindung zwischen dem Streifenabschnitt und dem
Vliesbandabschnitt ist zweckmäßig auf im Abstand voneinander
angeordneten Stellen vorgesehen. Dabei können die Schweißstel
len zwischen dem Streifenabschnitt und dem Vliesbandabschnitt
punkt- und/oder linienförmig ausgebildet sein.
Soll der Tampon gemäß der Erfindung als Digitaltampon verwen
det werden, ist es vorteilhaft, den thermoplastischen, flüs
sigkeitsdurchlässigen Streifenabschnitt schmaler als die Breite
des Vliesbandabschnitts zu bemessen, aber den das Rückholende
des Tampons bildenden Längsrand desselben dabei mit dem Strei
fenabschnitt zu überdecken. Dabei kann der das Einführende
bildende Längsrand des Vliesbandabschnitts über den zugehörigen
Rand des flüssigkeitsdurchlässigen thermoplastischen Streifen
abschnitts auf einer Breite vorstehen, die etwa der Höhe einer
Verjüngung des Tampons an dessen Einführende entspricht.
Damit ist eine sofortige Aufsaugung von Flüssigkeit bei Inge
brauchnahme des Tampons sichergestellt.
Das ungewebte Material des Streifenabschnitts enthält vorteil
hafte Bikomponentenfasern, deren Ummantelung einen niedrigeren
Schmelzpunkt als der Faserkern aufweist, so daß auch bei einer
hohen, für die Massenproduktion erforderlichen Herstellungs
geschwindigkeit einerseits mit Sicherheit eine Versiegelung
des Streifenabschnitts mit dem Vliesbandabschnitt erreicht,
andererseits aber die Struktur des nicht-gewebten Streifenab
schnitts aufrechterhalten wird.
Der erfindungsgemäße Tampon läßt sich vorteilhaft mittels
eines Verfahrens gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 7
herstellen, wie es aus der CH-PS 6 35 508 bekannt ist. Dieses
Verfahren ist erfindungsgemäß durch die im Kennzeichen des
Patentanspruchs 7 enthaltenen Merkmale charakterisiert.
Die Ansprüche 9 bis 13 stellen zweckmäßige Weiterbildungen
dieses Verfahrens dar. Dabei ist von besonderer Bedeutung,
daß beim Aufsiegeln des thermoplastischen Streifenabschnitts
auf das Vliesband Hitze und Druck stärker angewandt werden
als beim Verschweißen des über das äußere Ende des Vliesband
abschnitts sich frei hinauserstreckenden unversiegelten Endes
des Streifenabschnitts mit dem auf dem Vliesbandabschnitt auf
gesiegelten Steifenabschnitt.
Bei Herstellung eines Digitaltampons gemäß der Erfindung
empfiehlt sich die Verwendung eines flüssigkeitsdurchlässigen
thermoplastischen Streifens, der schmaler als das Vliesband
ist und der sich von dem das Rückholende des Tampons bildenden
Längsrand des Vliesbandes nur bis in die Nähe des das Einführ
ende des Tampons bildenden Längsrandes des Vliesbandes er
streckt. Dadurch ist es möglich, das unbedeckte Einführende
des Tampons nach dem radialen Pressen des Tamponrohlings ku
gelkalottenartig zu verformen und damit ein besseres Einfüh
ren und sofortiges Absorbieren von Flüssigkeit zu ermöglichen.
Eine Einrichtung zur Herstellung des erfindungsgemäßen Tampons
geht von den im Oberbegriff des Patentanspruchs 14 angegebenen,
in Verarbeitungsrichtung hintereinander geschalteten Vorrich
tungen aus und ist durch die in Anspruch 14 enthaltenen Merk
male gekennzeichnet.
Die Ansprüche 15 bis 33 enthalten vorteilhafte Weiterbildungen
der Einrichtung.
Durch die Erfindung wird erreicht, daß das der Absorption der
Flüssigkeit dienende Fasermaterial am Einführende freiliegt,
während es lediglich auf der Umfangsfläche von der Hülle umge
ben ist, die einer erhöhten Reibung beim Einführen des Tampons
ausgesetzt ist. Die aus ungewebtem Stoff bestehende thermopla
stische Hülle wird auf einer der Umfangslänge des Tamponrohlings
oder -wickels entsprechenden Länge während des mit sehr hoher
Geschwindigkeit stattfindenden Wickelvorgangs der Gewebebahn
an der Umfangsfläche der Gewebebahn durch Heißsiegeln befestigt
und darüber hinaus das äußere, die Umfangslänge des Tamponroh
lings überschreitende Ende der Hülle an dem bereits mit dem
Tamponrohling verschweißten Teil der Hülle angeschweißt. Druck
und Wärme werden in dem Augenblick angewendet, in dem die an
dem Ende der Gewebebahn befestigte Hülle um die aufgerollte
Gewebebahn gerollt wird. Die Erfindung berücksichtigt dabei,
daß beim Aufrollen der Gewebebahn die Umfangsgeschwindigkeit
des Rohlings mit zunehmendem Radius immer mehr zunimmt. Bei der
Wahl der anzuwendenden Verschweißungstemperatur zur Verbindung
des thermoplastischen, flüssigkeitsdurchlässigen Hüllenmaterials
mit den Fasern der aus absorbierendem Material bestehenden
Gewebebahn wird diejenige Temperatur in Betracht gezogen, die
zum Verschweißen des überstehenden äußeren Endes des Hüllenma
terials an dem Hüllenmaterial selbst gewählt werden muß. Gemäß
der Erfindung werden wesentliche Nachteile bekannter Tampons
vermieden oder vermindert, wie z. B. eine träge Flüssigkeitsauf
nahme, Expansionsfähigkeit und die erhebliche Schwierigkeit,
einen Tampon in Massenfertigung bei gleichbleibender Qualität
mit hoher Geschwindigkeit und geringen Kosten herstellen zu
können. Dadurch, daß das flüssigkeitsdurchlässige thermoplasti
sche Material auf dem Vliesband befestigt ist, kann sich kein
Zwischenraum zwischen dem Vliesbandabschnitt und dem Streifen
abschnitt bilden, der die Kapillarwirkung behindern würde,
die für eine sofortige Flüssigkeitsaufsaugung Voraussetzung
ist. Dabei bleiben die Expansionsfähig
keit und die Saugkapazität des gepreßten Tampons voll erhalten.
Das thermoplastische Material am Umfang des Tampons setzt dem
Einführen des Tampons in die Körperhöhle einen wesentlich ge
ringeren Widerstand entgegen, so daß das Einführen des Tampons für die
Benutzerin angenehmer und leichter vonstatten geht, während
gleichzeitig die Ablösung von Fasern beim Einführen und Ent
fernen des Tampons ausgeschlossen ist. Die feste Verbindung
des thermoplastischen Streifenabschnitts mit dem Vliesband
abschnitt gewährleistet eine einwandfreie, glatte Konturie
rung der Außenseite des Tampons, was ebenfalls zu einem er
höhten Komfort beim Einführen des Tampons beiträgt. Dabei hat
sich überraschend gezeigt, daß auch bei sehr hohen Produktions
geschwindigkeiten eine einwandfreie Versiegelung des thermo
plastischen Streifenabschnitts unter Beibehaltung seiner Struk
tur mit dem Vliesband möglich ist. Daher bleibt der nicht
gewebte Streifenabschnitt, wie nicht ohne weiteres zu erwarten
war, auch am Vliesbandabschnitt beim Aufrollen desselben
zu dem Wickelrohling fest haften, obwohl Fliehkräfte auf ihn
und insbesondere auf das freie unversiegelte Ende desselben
einwirken. Infolge der festen Siegelverbindung zwischen dem
Streifenabschnitt und dem Vliesband behält das thermoplasti
sche Material seine glatte Oberfläche bei, wenn der expan
dierte und mit aufgesaugter Körperflüssigkeit gefüllte Tampon
aus der Körperhöhle mit Hilfe des Rückholbandes wieder ent
fernt wird. Die mit dem Streifenabschnitt erreichte geringere
Reibung gegenüber der Wandung der Körperhöhe trägt dazu bei,
daß der Faserverband des expandierten Tampons seine dem
Tamponrohling etwa entsprechende Form beibehält.
Die Erfindung ist nachstehend anhand der schemati
schen Zeichnung eines Ausführungsbeispiels näher
beschrieben. Es zeigen
Fig. 1 bis 6 Verfahrensschritte zur Herstellung
des erfindungsgemäßen Tampons und
Fig. 7 eine Einrichtung zum Herstellen des
erfindungsgemäßen Tampons in schau
bildlicher Ansicht und
Fig. 8 eine abgeänderte Ausführungsform
der Einrichtung in Fig. 7 und
Fig. 9 eine Draufsicht auf eine Transport-
und Trennzange in der Greifstel
lung.
In Fig. 6 ist ein Tampon 10 für die Frauenhygiene
abgebildet, der aus einem aus Fig. 3 ersichtlichen
Abschnitt 11 bestimmter Länge eines sich aus wirr
liegenden Natur- und/oder Kunststoffasern zusammen
setzenden kalandrierten Vliesbandes 30 (Fig. 1, 2, 7
und 8) mit einer der Länge des Tampons 10 etwa
entsprechenden Breite besteht. Dieser Vliesbandab
schnitt 11 ist um eine quer zu seiner Längsrichtung
außerhalb der Längsmitte des Vliesbandabschnitts 11
liegende Achse zu einem Tamponrohling 12 im wesent
lichen auf sich selbst aufgerollt und gleichzeitig
mit einem Rückholband 13 versehen. Der Tamponrohling
12 ist auf die Endform des Tampons 10 im wesentlichen
radial zur Wickelachse gepreßt. Durch die
Pressung ist der Tampon mit über gleiche Umfangswin
kel verteilt angeordneten Preßkerben versehen. Das
Einführende 10 a des Tampons 10 ist als rundkuppen
artige Verjüngung 10 b ausgebildet.
Gemäß der Erfindung ist auf den die Umfangsfläche
des Tampons 10 bildenden Teil des Vliesbandab
schnitts 11 ein Streifenabschnitt 15 aus flüssig
keitsdurchlässigem thermoplastischen Material unter
Anwendung von Hitze und Druck aufgesiegelt, der aber
länger als der Umfang des Tamponrohlings 12 bemessen
ist.
Fig. 2 bis 4 zeigen, daß der thermoplastische
Streifenabschnitt 15 mit dem Vliesband 30 mittels im
Abstand paralleler Schweißlinien 79 fest verbunden
ist, die mit der Längsrichtung des Vliesbandes einen
spitzen Winkel bilden. Die Abstände zwischen den
einzelnen Schweißlinien 79 sind so bemessen, daß
zwischen den Schweißlinien das flüssigkeitsdurchläs
sige Material des Streifenabschnittes 15 dicht auf
dem Vliesbandmaterial aufliegt. Dadurch ist gewähr
leistet, daß Flüssigkeit, die auf den Streifenab
schnitt 15 auf der Umfangsfläche des Tampons
auftrifft, durch die Kapillarwirkung des Fasermate
rials des darunterliegenden Vliesbandabschnittes 11
sofort in das Innere des Tampons angesaugt wird.
Das äußere Ende 15 a des Streifenabschnitts 15
erstreckt sich über das äußere Ende 11 a des
Vliesbandabschnitts 11 hinaus und ist mit der
Außenseite eines Teils des auf den Vlies
bandabschnitt 11 aufgesiegelten Streifenabschnitts
15 unter Anwendung von Hitze und Druck verschweißt.
Es ist ersichtlich, daß der thermoplastische,
flüssigkeitsdurchlässige Streifenabschnitt 15 schma
ler als die Breite des Vliesbandabschnitts 11 ist,
aber mit dem das Rückholende 10 c des Tampons 10
bildenden Längsrand 11 b des Vliesbandabschnitts 11
bündig ist. Der das Einführende 10 a des Tampons 10
bildende Längsrand 11 c des Vliesbandabschnitts 11
steht über den zugehörigen Rand 15 c des flüssig
keitsdurchlässigen thermoplastischen Streifenab
schnitts 15 auf einer Breite vor, die etwa der Höhe
der rundkuppenartigen Verjüngung 10 b des Tampons 10
am Einführende 10 a entspricht. Der flüssigkeits
durchlässige Streifen setzt sich zumindest vorwie
gend aus thermoplastischem, nicht gewebten Faser
material zusammen, welches vorzugsweise aus einer
Bikomponentenfaser hergestellt ist, deren Komponenten
z. B. aus einem Polyesterkern und einer
HD-Polyäthylen-Ummantelung bestehen. Es ist beson
ders zweckmäßig, wenn das Hochdruck-Polyäthylen
einen niedrigeren Schmelzpunkt als der Polyester
aufweist. Da das freie äußere Ende 15 a des thermo
plastischen Streifenabschnitts 15 mit der Außenseite
desjenigen Längenabschnitts des Streifenabschnitts
15 verschweißt ist, der auf den Vliesbandabschnitt
11 aufgesiegelt ist, bildet der Streifenabschnitt 15
in Umfangsrichtung des Tamponrohlings 12 eine mit
diesem fest verbundene Hülle, deren Außendurchmesser
demjenigen des Tamponrohlings 12 entspricht. Da die
Hülle mit dem Fasermaterial des Vliesbandes 30 fest
verschweißt ist, wird die hohe Kapillarwirkung des
Fasermaterials durch die Hülle hindurch sicherge
stellt, so daß der Tampon 10 nach dem Pressen in
einer mit sternförmig angeordneten Backen versehenen
Presse, wie sie z. B. in der DE-PS 14 91 161 be
schrieben ist, eine Saugkapazität und Saugleistung
aufweist, die einem entsprechenden Tampon ohne
Umhüllung ebenbürtig ist, aber gegen die Ablösung
von Fasern und Entspiralisieren geschützt ist.
Das Verfahren zum Herstellen des vorstehend be
schriebenen Tampons besteht aus folgenden Schritten,
die anhand der Fig. 1 bis 6 nachstehend beschrieben
werden:
Gemäß Fig. 1 wird ein kalandriertes Vliesband 30,
das aus wirr liegenden Natur- und/oder Kunst
stoffasern besteht und eine der Länge des Tampons 10
entsprechende Breite aufweist, kontinuierlich zuge
führt und zwischen Abschnitten 11 einer für die
Herstellung des Tampons 10 notwendigen Länge quer zu
seiner Längsrichtung jeweils durch sogenannte
Schwachstellen 31 z. B. durch Perforieren ge
schwächt. Diese Schwächung wird zusätzlich durch ein
Strecken des Vliesbandes 30 erreicht, so daß in der
Streckzone oder Schwachstelle 31 eine Verdünnung des
Vliesbandes 30 bzw. eine Verminderung seines Quer
schnitts, nicht aber eine Durchtrennung des Vlies
bandes 30 eintritt. Das Vliesband wird kontinuier
lich in Richtung des Pfeiles x weiterbewegt. Etwa
gleichzeitig wird ein fortlaufend zugeführter
Streifen 32 aus thermoplastischem, flüssigkeits
durchlässigem, nicht gewebtem Material jeweils in
einen Streifenabschnitt 15 durchtrennt, dessen Länge
den Umfang des in Fig. 5 gezeigten Tamponrohlings 12
überschreitet. Danach wird der flüssigkeitsdurch
lässige, thermoplastische Streifenabschnitt 15 auf
die Außenseite eines in Bewegungsrichtung x des
Vliesbandes 30 rückwärtigen, vor einer Schwachstelle
31 liegenden Bereiches des Vliesbandes 30 unter
Ausübung von Hitze und Druck entlang paralleler,
schräg zur Längsrichtung des Vliesbandes 30 verlau
fender Schweißlinien 79 aufgesiegelt. Die Anordnung
des Streifenabschnitts 15 auf der Oberseite des
Vliesbandes 30 ist dabei derart vorgesehen, daß sich
das in Bewegungsrichtung x des Vliesbandes 30
rückwärtige äußere Ende 15 a (Fig. 3) des Streifenab
schnitts 15 frei, d. h. unversiegelt, über die
Schwachstelle 31 des Vliesbandes 30 hinaus er
streckt. Danach wird das Vliesband 30 an der
Schwachstelle 31 durchtrennt, so daß der Vliesband
abschnitt 11 entsteht.
Danach wird der Vliesbandabschnitt 11 um eine quer
zu seiner Längsrichtung verlaufende Achse, die in
Fig. 3 durch einen Wickeldorn 33 dargestellt ist,
gemäß Fig. 4 im wesentlichen auf sich selbst zu
einem Tamponrohling 12 aufgerollt, der in Fig. 5
gezeigt ist. Dieses Aufrollen des Vliesbandab
schnitts 11 geschieht in der Weise, daß das eine
Ende 11 a der äußeren Schicht des aufgerollten
Vliesbandabschnitts 11 das andere Ende 11 d (siehe
Fig. 3 und 5) der darunter liegenden Schicht des
aufgerollten Vliesbandabschnitts 11 in Umfangsrich
tung des Tamponrohlings 12 überlappt. Hierdurch wird
am Außenumfang des Tamponrohlings 12 eine gleich
mäßigere Materialverteilung und infolgedessen eine
im wesentlichen zylindrische Form desselben er
reicht.
Wie aus Fig. 5 ersichtlich ist, ist die Länge des
thermoplastischen, flüssigkeitsdurchlässigen Strei
fenabschnitts 15 so bemessen, daß dieser den Umfang
des Tamponrohlings 12 vollständig auf der vorgesehe
nen Breite umschließt, wobei zunächst noch das freie
bzw. unversiegelte Ende 15 a an der Außenseite vor
steht. Der Wickelvorgang wird nunmehr dadurch
abgeschlossen, daß dieses freie, unversiegelte Ende
15 a des Steifenabschnitts 15 unter Ausübung von
Hitze und Druck an den dem äußeren Ende des
Vliesbandabschnitts 11 in Umfangsrichtung des Tam
ponrohlings 12 benachbarten Teil des auf den
Vliesbandabschnitt 11 aufgesiegelten thermoplasti
schen Streifenabschnitts 15 aufgeschweißt wird. Da
hierbei die Oberflächen aus HD-Polyäthylen der
Schmelzfasern aufeinander zu liegen kommen, braucht
der Siegeldruck nicht so groß zu sein, wie beim
vorherigen Aufsiegeln des Streifenabschnitts 15 auf
das Vliesband 30, um eine gute Versiegelung zu
erreichen.
Gemäß Fig. 3 wird vor dem Wickeln das Rückholband 13
quer zur Längsrichtung des Vliesbandabschnitts 11 um
dieses herum gelegt und gegebenenfalls anschließend
an seinen freien Enden verknotet. Der fertiggestell
te Tamponrohling 12 wird anschließend einer Presse
zugeführt, die gemäß der DE-PS 14 91 161 aus stern
förmig angeordneten Preßbacken besteht, in der der
Tamponrohling 12 im wesentlichen radial auf die
Endform des in Fig. 6 dargestellten Tampons 10
gepreßt wird. Danach wird das Einführende 10 a des
Tampons in Form einer rundkuppenartigen Verjüngung
10 b verformt, um das Einführen des Tampons in die
Körperhöhle zu erleichtern. Es ist für das vorlie
gende Verfahren nicht wesentlich, wo und wie das
Rückholband 13 im einzelnen appliziert wird.
Es versteht sich, daß die Länge des Streifen
abchnitts 15 von dem Enddurchmesser des Tampon
rohlings 12 abhängt. Danach richtet sich auch die
Länge des frei überstehenden, unversiegelten Endes
15 a des Streifenabschnitts 15, die in der Regel
zwischen 10 und 50 mm beträgt.
Aus den Fig. 2 bis 6 ist ersichtlich, daß die
Außenseite des Vliesbandes 30 mit dem flüssigkeits
durchlässigen, thermoplastischen Streifenabschnitt
15 auf einer Breite abgedeckt wird, die sich von dem
das Rückhohlende 10 c des Tampons 10 bildenden
Längsrand 11 b des Vliesbandes 30 nur bis in die Nähe
des das Einführende 10 a des Tampons 10 bildenden
Längsrandes 11 c des Vliesbandabschnitts 11 er
streckt. Der vom thermoplastischen Streifenabschnitt
15 unbedeckte Längsrand 11 c des Vliesbandes 30 ist
so breit bemessen, daß er zur Ausformung der
kugelkalottenartigen Verjüngung 10 b des Einführendes
10 a des Tampons 10 nach dem Pressen des Tampon
rohlings 12 in die Endform des Tampons 10 verformt
werden kann. Dadurch ist gleichzeitig gewährleistet,
daß das von dem Streifenabschnitt 15 freie Einführ
ende 10 a unmittelbar von der aufzusaugenden Körper
flüssigkeit beaufschlagt wird und der Tampon infol
gedessen unverzögert expandiert und dadurch seine
volle Saugfähigkeit entfalten sowie die volle
Schutzfunktion für die Benutzerin übernehmen kann.
Dabei vermittelt das thermoplastische, nicht gewebte
Material infolge seines geringen Reibungskoeffizien
ten die Annehmlichkeit des leichten, weichen Einfüh
rens des Tampons in die Körperhöhle sowie einen
Schutz gegenüber einem Ablösen von Fasern beim
Einführen bzw. Entfernen des Tampons in die bzw. aus
der Körperhöhle. Infolge der im Vergleich zu dem
Vliesbandmaterial wesentlich höheren Gleitfähigkeit
des nicht gewebten Materials des Steifenabschnitts
15 am Umfang des Tampons wird ferner einer etwaigen
Neigung zum Entspiralisieren des Tampons beim
Entfernen des Tampons aus der Körperhöhle am Ende
seines Gebrauchs wesentlich entgegengewirkt.
Fig. 7 zeigt eine Einrichtung zum Herstellen des
erfindungsgemäßen Tampons unter Anwendung des vor
stehend beschriebenen Verfahrens. Im linken Teil der
Zeichnung ist ein Vliesband 30 dargestellt, das von
einer Vorratsrolle 50 kontinuierlich in Bewegungs
richtung x einer Schwächungsstation 51 zugeführt
wird. Die Schwächungsstation 51, der eine Stützrolle
52 vorgeschaltet ist, besteht in Bewegungsrichtung
des Vliesbandes 30 aus einem Paar Perforier- und
Klemmwalzen 53 sowie einem Paar Streckwalzen 54. Da
die Perforier- und Klemmwalzen 53 das Vliesband vor
den Streckwalzen 54 im Augenblick der Streckung
festhalten und die Streckwalzen 54 mit ihren
Streckbacken 54 a eine Beschleunigung des von ihnen
erfaßten Vliesbandes in Transportrichtung x hervor
rufen, wird auf der Strecke zwischen den Perforier-
und Klemmwalzen 53 und den Streckwalzen 54 das
Vliesband 30 ausgedünnt bzw. im Querschnitt vermin
dert, so daß die Schwachstelle 31 entsteht. Der
Schwächungsstation 51 sind an der Oberseite der
Bewegungsbahn des Vliesbandes eine Transportwalze 55
und an der Unterseite ein endloses Tragband 56
nachgeschaltet, das um eine vordere, unmittelbar
unter der Transportwalze 55 liegende Antriebs- und
Spannrolle 56 a und eine weitere Umlenkrolle 56 b
herumgeführt ist.
Eine Siegelstation 60 besteht aus einer unter der
Bewegungsbahn des Vliesbandes 30 angeordneten Druck
rolle 57, deren Achse 58 an beiden Enden in einer
auf und ab bewegbaren Führung 59 gelagert und auf je
einer Druckfeder 61 abgestützt ist. Die federbela
stete Druckrolle 57 ist mittels der Führung 59 in
Richtung einer Siegelrolle 62 intermittierend, z. B.
mittels einer nicht gezeigten Steuerkurve, bewegbar.
Die Siegelrolle 62 ist in geeigneter Weise, z. B.
mittels elektricher Widerstandsheizung, beheizbar
und entgegen dem Uhrzeigersinn antreibbar. Der
Siegelrolle 62 sind darüber hinaus eine größere und
eine kleinere Umlenkrolle 63 und 64 zugeordnet. Die
kleinere Umlenkrolle 64 ist in Bewegungsrichtung x
des Vliesbandes 30 hinter der Umlenkrolle 63
größeren Durchmessers erhöht angeordnet. Um die
Siegelrolle 62 und die beiden Umlenkrollen 63 und 64
ist ein endloses Siegelband 65 gelegt, das aus einem
Material hergestellt ist, welches gegenüber der
Temperatur der Siegelrolle 62 hitzebeständig, aber
in der Lage ist, die Wärme der Siegelrolle 62 auf
die Außenseite des endlosen Siegelbandes 65 zu
übertragen. Bevorzugt werden als Werkstoffe für das
Siegelband 65 Silicongummi oder Bandstahl verwendet,
die eine gute Wärmeübertragung von der Siegelrolle
62 auf den thermoplastischen Streifenabschnitt 15
und eine hohe Lebensdauer gewährleisten. Die Ober
fläche des Siegelbandes 65 kann entsprechend einem
gewünschten Siegelmuster profiliert sein, so daß die
Schweißstellen zwischen Vliesband 30 und Streifen
abschnitt 15 im Abstand voneinander vorgesehen sind
(Schweißlinien 79 in Fig. 3).
Es ist ersichtlich, daß vor der Siegelstation 60
oberhalb des Vliesbandes 30 und der Schwächungs
station 51 eine Vorratsrolle 66 für den fortlaufen
den Streifen 32 aus nicht gewebtem, flüssigkeits
durchlässigem und thermoplastischem Fasermaterial
vorgesehen ist, der über eine abgefederte Umlenk
rolle 67 einer Schneidstation 70 zugeführt wird.
Die Schneidstation 70 besteht aus einem Paar
oberhalb und unterhalb des Streifens 32 angeordne
ter, gegenläufig angetriebener Transportwalzen 68
und einem danach angeordneten Paar Schneidwalzen
69, 69 a die ebenfalls gegenläufig angetrieben werden
und von denen die Messerwalze 69 auf einem wesentli
chen Teil einer Mantellinie mit Schneiden für die
überwiegende Durchtrennung des Streifens 15 versehen
ist. Die Umfangsgeschwindigkeit der Transportwalzen
68 und Schneidwalzen 69, 69 a entspricht etwa der
halben Transportgeschwindigkeit des Vliesbandes 30,
derart, daß der Streifen 32 in Richtung des Pfeiles
y von der Vorratsrolle 66 mit der der Länge des zu
applizierenden Streifenabschnitts 15 des nicht
gewebten Materials entsprechenden Geschwindigkeit
fortlaufend abgezogen werden kann.
Die Schneidwalzen 69 durchschneiden den Streifen 32
in Querrichtung im wesentlichen, jedoch nicht
vollständig, so daß der vorlaufende, durch das
Schneiden gebildete Streifenabschnitt 15 mit dem
nachfolgenden Streifen noch über einige wenige sog.
Stege verbunden ist.
Der Schneidstation 70 ist eine Vakuumrolle 71
nachgeschaltet, deren konstruktiver Aufbau in Fig. 8
näher gezeigt und im Zusammenhang mit der Beschrei
bung der darin gezeigten abgeänderten Ausführungs
form weiter unten näher beschrieben ist. Der
Vakuumrolle 71 ist eine Beschleunigungswalze 72
kleineren Durchmessers an der Oberseite zugeordnet
und dient dazu, das nicht gewebte Material gegen die
Vakuumrolle 71 anzudrücken. Die Umfangsgeschwin
digkeit der Vakuumrolle 71 und der Beschleunigungs
walze 72 entspricht der Transportgeschwindigkeit des
Vliesbandes 30. Die Vakuumrolle 71 ist auf ihrer
Umfangsfläche mit Löchern versehen, wobei der innere
Hohlraum der Vakuumrolle an eine Vakuumquelle
angeschlossen ist, die ein- und abschaltbar ist
(nicht gezeigt). Daher kann der von der Schneidsta
tion 70 kommende Streifenabschnitt 15 gegen den
Umfang der Vakuumrolle 71 angesaugt und in gestreck
ter Lage in Uhrzeigerrichtung in den Spalt mitgenom
men werden, den die Vakuumrolle 71 mit der
Beschleunigungswalze 72 bildet. Sobald das vordere
Ende des Streifenabschnitts 15 in den Spalt zwischen
der Beschleunigungswalze 72 und der Vakuumrolle 71
gerät, wird der Streifenabschnitt 15 auf die
doppelte Geschwindigkeit, nämlich die Vliesbandge
schwindigkeit, beschleunigt und infolgedessen voll
ständig von dem nachfolgenden, nicht gewebten Strei
fen 32 im Bereich der Schnittstelle abgerissen, die
in der Schneidstation 70 hergestellt wurde.
Die Vakuumrolle 71 nimmt nunmehr den auf ihrem
Umfang angesaugten Streifenabschnitt 15 zu dem Spalt
mit, den die Vakuumrolle 71 mit dem endlosen
Siegelband 65 auf der Siegelrolle 62 bildet. Da die
Vakuumrolle 71 schräg oberhalb vor der Siegelrolle
62 das endlose Siegelband 65 berührt und an dieser
Stelle das Vakuum in Drehrichtung der Vakuumrolle
71, wie weiter unten beschrieben, abgesperrt wird,
wird der thermoplastische Streifenabschnitt 15 zum
frühestmöglichen Zeitpunkt durch die Siegelrolle 62
und das erhitzte endlose Siegelband 65 durch
Adhäsion mitgenommen und erwärmt. Infolgedessen ist
der Streifenabschnitt 15 bei der weiteren Mitnahme
durch den Spalt zwischen Siegelrolle 62 und Vakuum
rolle 71 durch das endlose Siegelband 65 beim
Auftreffen auf die Oberfläche des Vliesbandes 30
soweit vorgewärmt, daß die Schmelzfasern des Strei
fenabschnitts 15 im Bereich des Rollenspalts zwi
schen der Druckrolle 57 und der Siegelrolle 62
schmelzen und infolge der richtigen Druck- und
Temperatureinstellung eine innige Verbindung mit den
Fasern an der Oberfläche des Vliesbandes hergestellt
wird.
Im Bereich des oberen Siegelbandes 65 befindet sich
unterhalb der Bewegungsbahn des Vliesbandes 30
wiederum ein endloses Transportband 73, das um eine
in Bewegungsrichtung x des Vliesbandes vordere
Umlenkrolle 74 geführt ist, die hinter der Druckrol
le 57 sowie in geringem Abstand unterhalb des
Vliesbandes 30 angeordnet ist. Das Transportband 73
drückt das Vliesband mit dem darauf aufgesiegelten
Streifenabschnitt 15 des nicht gewebten Materials
gegen die größere Umlenkrolle 63 des Siegelbandes
65, da eine Umlenkrolle 75 des unteren endlosen
Transportbandes 73 in den Walzenspalt zwischen der
größeren Umlenkrolle 63 und der dahinter, aber höher
liegenden kleineren Umlenkrolle 64 des Siegelbandes
65 hineingedrückt wird. Das Transportband 73 wird
etwa quer zum Vliesband 30 nach unten um eine
weitere Umlenk- oder Spannrolle 76 herumgeführt. Die
endlosen Bänder 65 und 73 werden kontinuierlich im
bzw. entgegen dem Uhrzeigersinn angetrieben, so daß
das Vliesband mit dem darauf aufgesiegelten thermo
plastischen Streifenabschnitt 15 ständig weiter
transportiert wird. Durch die beschriebene Umlenkung
wird eine einwandfreie Ablösung des Vliesbandab
schnitts 11 mit dem darauf aufgesiegelten Streifen
abschnitt von dem Siegelband 65 sichergestellt.
Gegebenenfalls können die Umlenkrollen 63, 64
gekühlt werden.
Fig. 2 zeigt das Vliesband 30 nach dem Aufsiegeln
des Streifenabschnitts 15 auf das jeweils rückwärti
ge Ende 11 a eines Vliesbandabschnitts 11. Es ist
ersichtlich, daß das rückwärtige Ende 15 a des
Streifenabschnitts 15 sich über die Schwachstelle 31
des Vliesbandes 30 hinaus bis zu dem nachfolgenden
Vliesbandabschnitt 11 erstreckt, aber nicht mit dem
Vliesband 30 versiegelt ist. Um dies zu gewähr
leisten, ist die Führung 59 mit der federbelasteten
Druckrolle 57 in und entgegen der Siegelrolle 62 auf
und ab bewegbar ausgebildet und so steuerbar, daß
die Druckrolle 57 in dem in Fig. 7 dargestellten
Betriebszustand nach unten aus dem Berührungszustand
mit dem Vliesband 30 wegbewegt wird. Dadurch hängt
das Vliesband 30 zwischen den Transportbändern 56
und 73 durch und wird auf dem Tansportband 73
abgestützt, dessen Umlenkrolle 74 gegenüber der
Bewegungsbahn des Vliesbandes 30 tiefer liegt, wenn
dieses mittels der Druckrolle 57 gegen die Siegel
rolle 62 gepreßt wird. Im Endbereich des endlosen
Siegelbandes 65 ist dessen Temperatur so gering, daß
eine Erweichung oder ein Aufschmelzen der Schmelzfa
sern des freien, unversiegelten Endes 15 a des
Streifenabschnittes 15 ausgeschlossen ist und dieses
weiterhin unversiegelt auf dem Vliesband 30 auf
liegt.
An die beiden endlosen Bänder 65 und 73 schließt
sich ein Ausgleichs- oder Entspannungsbereich 77 für
das Vliesband 30 mit den darauf in Längenabständen
aufgeschweißten Streifenabschnitten 15 an, in dem
das Vliesband zwischen den beiden genannten endlosen
Transportbändern und einer Führungsrolle 78 durch
hngt. Dieser Ausgleichsbereich trennt den kontinu
ierlichen vorderen Arbeitsprozeß von dem nachfolgen
den intermittierend arbeitenden Prozeß.
An die Führungsrolle 78 schließt sich ein Teil einer
Vliesbandtrennvorrichtung 80 an, der aus einem Paar
Klemmbacken 81 besteht, die jeweils an der Ober- und
Unterseite der Bewegungsbahn des Vliesbandes 30 hin
und her schwenkbar angebracht sind. Die Klemmbacken
81 klemmen intermittierend jeweils das Vliesband 30
hinter dem rückwärtigen, nicht versiegelten Ende 15 a
des Streifenabschnitts 15 auf dem davor befindlichen
Vliesbandabschnitt 11 fest, um, wie nachstehend
beschrieben, den Vliesbandabschnitt 11 vom Vliesband
30 trennen zu können.
Den Klemmbacken 81 ist eine Rückholband-Anbring- und
Knotvorrichtung 90 nachgeschaltet, die gemäß der
DE-PS 14 91 160 ausgebildet sein kann und daher
nicht näher dargestellt ist. Es genügt der Hinweis,
daß das Rückholband 13 mittels dieser Vorrichtung um
den Vliesbandabschnitt 11 herumgelegt und seine
freien Enden miteinander verknotet werden, wenn eine
Trenn- und Transportzange 110, wie nachstehend
beschrieben, den Vliesbandabschnitt 11 vorgezogen
hat. Das Rückholband 13 hängt von dem das Rückhol
ende 10 c des Tampons 10 bildenden Längsrand 11 b des
Vliesbandabschnitts 11 herab (nicht dargestellt).
Der Vliesbandabschnitt 11 ist dabei durch eine
Öffnung 83 der Vorrichtung 90 hindurchgeführt.
Anschließend ist eine Wickelstation 100 vorgesehen,
die zur Herstellung des Tamponrohlings 12 dient und
der die Trenn- und Transportzange 110 nachgeschaltet
ist, die in Höhe der Bewegungsbahn des Vliesbandes
30 in und entgegen dessen Bewegungsrichtung bei
zurückgezogenem Wickeldorn 33 durch die Öffnung 83
der Vorrichtung 90 hindurch hin und her bewegbar und
in der DE-PS 9 15 382 beschrieben ist. Diese Trenn-
und Transportzange 110 erfaßt das vordere freie Ende
11 d des Vliesbandes 30 und zieht dieses unter
Durchtrennung an der Schwachstelle 31 hinter den das
Vliesband 30 festklemmenden Klemmbacken 81 in den
Wirkungsbereich der Rückholband-Anbring- und -Knot
vorrichtung 90 sowie der Wickelstation 100, in
welchen der gebildete Vliesbandabschnitt 11 in
gestreckter Lage gehalten wird. In diesem Augenblick
wird der gabelförmige Wickeldorn 33 aus seiner aus
der Bewegungsbahn des Vliesbandes 30 zurückgezogenen
Stellung axial mit seinen Gabelzinken über bzw.
unter den Vliesbandabschnitt 11 vorwärts bewegt, so
daß der Vliesbandabschnitt 11 sich in dem Gabelspalt
befindet und der Wickeldorn noch geringfügig über
die Breite des Vliesbandabschnittes 11 hinaus
vorsteht. Der Wickeldorn 33 übergreift den Vlies
bandabschnitt 11 in einem Querschnittsbereich, der
in Bewegungsrichtung x hinter der Längsmitte des
Vliesbandabschnitts 11 liegt, so daß das rückwärtige
Ende 11 a des Vliesbandabschnitts 11 (Fig. 3) dessen
vorderes Ende 11 d beim Aufwickeln in Umfangsrichtung
des Tamponrohlings 12 überlappt.
Parallel zur Wickelachse sind vorzugsweise durch
elektrische Widerstandsheizung beheizbare Streich
backen 101 an diametral gegenüberliegenden Seiten
des Wickeldorns 33 angeordnet, die radial zur
Wickelachse gegen den Tamponrohling 12 mittels einer
nicht dargestellten Steuervorrichtung andrückbar
sind. Die Streichbacken 101 werden auf eine Tempera
tur erhitzt, die ausreicht, um die aufeinan
derliegenden Schmelzfasern des frei überstehenden,
unversiegelten Endes 15 a des Streifenabschnitts 15
mit sich selbst zu verschmelzen und dadurch eine in
Umfangsrichtung feste, geschlossene Hülle aus nicht
gewebtem Material zu schaffen. Die Temperatur und
die Andruckkraft der Streichbacken 101 können somit
geringer bemessen sein als die Temperatur und die
Andruckkräfte der Siegelrolle 62.
Der Weitertransport des Tamponrohlings 12 zu einer
Tamponpresse kann mit Hilfe einer Einrichtung
durchgeführt werden, wie sie in der DE-PS 19 38 942
beschrieben ist. Die Presse kann entsprechend der
DE-PS 14 91 161 ausgebildet sein. Die rundkuppen
artige Verjüngung 10 b am Einführende 10 a des Tampons
10 wird nach dem Pressen mittels eines beheizten
Formstempels hergestellt, wie er in der DE-PS
14 91 200 beschrieben ist.
Fig. 8 zeigt eine schematische Darstellung einer
abgeänderten Ausführungsform der Einrichtung zum
Herstellen des Tampons in Fig. 6, wobei gegenüber
der Ausführungsform in Fig. 7 unveränderte Teile die
gleichen Bezugszeichen tragen.
Eine Druckrolle 200 ist unmittelbar der Schwä
chungsstation 51 nachgeschaltet. Im Gegensatz zur
Ausführungsform in Fig. 7 fehlt in Fig. 8 die
Anordnung des Siegelbandes 65. Für die Siegelung ist
hier allein eine Siegelrolle 201 vorgesehen, die
weiter unten näher beschrieben ist.
In Höhe der Siegelrolle 201 befindet sich unterhalb
der Bewegungsbahn des Vliesbandes 30 ein Riemenför
derer 202, der aus einer Vielzahl von vorderen
Antriebsscheiben 203 und rückwärtigen Umlenkscheiben
204 besteht, die jeweils endlose Führungsriemen 205
tragen.
Die Führungsriemen 205 werden im Obertrum von einer
Stützrolle 206 abgestützt, der auf der Oberseite der
Bewegungsbahn des Vliesbandes 30 eine Druckrolle 207
wesentlich größeren Durchmessers gegenüberliegt. Die
Stützrolle 206 und die Druckrolle 207 stehen auf
Klemmung gegeneinander, so daß das Vliesband 30
festgehalten wird, wenn der in Bewegungsrichtung
dahinterliegende Vliesbandabschnitt 11 mittels der
hinter dem Riemenförderer 202 vorgesehenen Trans
port- und Trennzange 110 aus dem Transportsystem
herausgezogen wird. Dem Obertrum der Führungsriemen
205 ist eine Umlenkrolle 208 zugeordnet, von der aus
das Obertrum der Führungsriemen 205 in Richtung
schräg abwärts zu den Umlenkscheiben 204 hin
abgelenkt wird.
Oberhalb der Bewegungsbahn des Vliesbandes 30
befindet sich eine Führungsvorrichtung 209, die
ebenfalls aus mehreren, axial im Abstand gegeneinan
der versetzten Umlenkscheiben 210, 211 besteht, auf
denen wiederum axial versetzt endlose Riemen 212
angeordnet sind, die jeweils oberhalb der Führungs
riemen 205 des unteren Riemenförderers 202 angeord
net sind. Die vorderen Umlenkscheiben 210 der
Führungsvorrichtung 209 befinden sich dicht hinter
der Druckrolle 207, während die rückwärtigen Umlenk
scheiben 211 oberhalb der rückwärtigen Umlenkschei
ben 204 des Riemenförderers 202 angeordnet sind. Dem
Untertrum der endlosen Riemen 212 der Führungsvor
richtung 209 ist in der Nähe der Umlenkscheiben 211
eine Umlenkrolle 227 zugeordnet, von der das
Untertrum schräg aufwärts zu den Umlenkscheiben 211
gerichtet ist. Infolgedessen bilden das Obertrum der
Führungsriemen 205 und das Untertrum der endlosen
Riemen 212 in Bewegungsrichtung des Vliesbandes 30
hinter den Umlenkrollen 208 und 227 einen sich
öffnenden Spalt 228, in den die Trenn- und Trans
portzange 110 zum taktweisen Erfassen des jeweils
vorderen Endes des Vliesbandes 30 durch die Öffnung
83 der Rückholband-Anbring- und Knotvorrichtung 90
hindurch hineinbewegbar ist.
Die rückwärtigen Umlenkscheiben 211 und 204 der
oberen Führungsvorrichtung 209 bzw. des unteren
Riemenförderers 202 sind auf jeweils 180° mit radial
nach außen vorstehenden Führungssegmenten 213 und
214 versehen, die synchron zueinander laufen und das
Vliesband 30 tragen bzw. führen, wenn die Transport-
und Trennzange 110 sich entgegen der Transportrich
tung x des Vliesbandes 30 in Richtung des Spaltes
228 zwischen den Umlenkscheiben 211 und 204 bewegt,
um das vordere Ende des Vliesbandes 30 zu erfassen
und dieses mit einer gegenüber der Transportge
schwindigkeit des Vliesbandes erhöhten Geschwindig
keit in den Wirkungsbereich der Rückholband-Anbring-
und -Knotvorrichtung 90 und der Wickelstation 100 zu
ziehen. Da sich die Druckrolle 207 mit der Stützrol
le 206 in einem Abstand von dem Spalt 228 zum
Erfassen des vorderen Endes des Vliesbandes 30 durch
die Transport- und Trennzange 110 befindet, der
größer als die Länge eines Vliesbandabschnittes 11
bemessen ist, befindet sich die Schwachstelle 31 des
Vliesbandes 30 jeweils hinter der Druckrolle 207 und
der Stützrolle 206, so daß die Transport- und
Trennzange 110 den sich bis zu der Schwachstelle 31
hinter der Druckrolle 207 erstreckenden Ab
schnitt des Vliesbandes 30 wegzieht und an der
Schwachstelle 31 abreißt. Nach dieser Vereinzelung
des Vliesbandabschnittes 11 wird dieser mittels der
Transportzange 110 in den Bereich der Rückholband-
Anbring- und -Knotvorrichtung 90 und der Wickelsta
tion 100 geführt. Während das Anbringen des Rückhol
bandes 13 und das Verknoten desselben wie in
Verbindung mit Fig. 7 beschrieben stattfinden kann,
ist die Wickelstation 100 ebenfalls mit einem
Wickeldorn 33 ausgerüstet, der axial hin und her
bewegbar sowie im Drehsinn antreibbar ist. Jedoch
sind in der Wickelstation 100 gemäß Fig. 8 die
Streichbacken 215, 216 zum Versiegeln des freien
überstehenden Endes 15 a des Streifenabschnitts 15
mit dem auf dem Tamponrohling 12 befestigten Teil
des Streifenabschnitts 15 unterschiedlich ausgebil
det.
Die untere und obere Streichbacke 215, 216 sind im
radialen Abstand vom Wickeldorn 33 zugeordnet, wobei
vorzugsweise nur die untere Streichbacke 215 beheiz
bar ist, die sich im 3. Quadranten eines Kreises
über einen Winkel von 190 bis 280° erstreckt.
Durch eine Durchbrechung 217 der unteren Streich
backe 215 hindurch ist ein beheizbares Siegelelement
218 gegenüber dem Wickeldorn 33 hin und her bewegbar
angeordnet, das zum Ansiegeln des bislang unversie
gelten rückwärtigen Endes 15 a des Streifenabschnitts
15 auf einen Teil des auf dem Umfang des Tamponroh
lings 12 befestigten Streifenabschnitts 15 vorgese
hen ist. Da die Stirnfläche 218 a des Siegelelementes
218 schmal ist, ist eine nur mantellinienförmige
Verschweißung des äußeren Randes des freien Endes
15 a des Streifenabschnitts 15 mit dem auf dem Umfang
des Tamponrohlings 12 befestigten Material desselben
Streifenabschnitts 15 möglich.
Fig. 9 zeigt eine Draufsicht auf die Trenn- und
Transportzange 110, deren Zangenmaul aus drei
Zinkenpaaren 110 a besteht, welche in der gezeigten
Greifstellung in den Zinken entsprechende Zwischen
räume zwischen den Führungssegmenten 213 bzw. 214
der Führungsvorrichtung 209 bzw. des Riemenförderers
202 eingreifen. Das Untertrum der endlosen Riemen
212 und das Obertrum der Führungsriemen 205 sind in
einem Abstand voneinander angeordnet, durch den das
Vliesband 30 nicht zusammengepreßt, sondern ledig
lich ohne wesentliche Preßfunktion mitgeführt wird,
so daß das Herausziehen des Vliesbandabschnitts 11
zwischen den erwähnten Trumen mittels der Trenn- und
Transportzange 110 einschließlich des Abreißens von
dem nachfolgenden Vliesband 30 an der Schwachstelle
31 desselben ohne weiteres gewährleistet ist.
Für das Zuführen, Zuschneiden und Überführen des
thermoplastischen Streifenabschnitts 15 zur Vakuum
rolle 71 sind bei der Ausführungsform gemäß Fig. 8
dieselben Vorrichtungen wie in Fig. 7 vorgesehen. In
Fig. 8 ist lediglich der Aufbau der Vakuumrolle 71
insofern näher ersichtlich, als im Inneren der
Vakuumrolle 71 ein Schieber 219 angeordnet ist, der
feststeht und über seinen Umfang von etwa 180°
hinweg mit seitlichen Saugöffnungen 220 versehen
ist, die eine Saugwirkung über sich daran an
schließende kleinere Saugöffnungen 221 in der
Umfangswandung der Vakuumrolle 71 ermöglichen.
Fig. 8 zeigt in vergrößerter Darstellung die
besondere Ausbildung der Siegelrolle 201, die es
ermöglicht, ohne ein endloses Siegelband die Versie
gelung lediglich auf einem Teilumfang der Siegelrol
le 201 durch beheizbare Siegelelemente 223, 224
vorzunehmen, die auf einem Grundkörper 222 diametral
gegenüberliegend angeordnet und entsprechend dem
Schweiß- oder Siegelmuster profiliert sind. Die
Umfangslänge der Siegelelemente 223 bzw. 224 ent
spricht jeweils genau der Länge eines Streifenab
schnitts 15, der auf den Vliesbandabschnitt 11
aufgesiegelt werden soll. Zwei nicht beheizte
Isolierelemente 225, 226 sind auf dem Grundkörper
222 befestigt, die um 90° gegenüber den diametral
gegenüberliegenden Siegelelementen 223, 224 versetzt
sind. Die Umfangsbögen der Isolierelemente 225, 226
haben den gleichen Radius wie die Außenflächen der
Siegelelemente 223, 224, so daß sich eine Umfangs
fläche aus Kreissektoren gleichen Radius' ergibt.
Durch die Anordnung der Isolierelemente 225, 226
wird sichergestellt, daß jeweils das entgegen der
Drehrichtung der Siegelrolle 201 über die Siegelele
mente 223 bzw. 224 überstehende freie bzw. unversie
gelte Ende 15 a der thermoplastischen Streifenab
schnitte 15 auf eines der Isolierelemente 225, 226
zu liegen kommt und infolgedessen nicht gegen das
Vliesband 30 gesiegelt wird.
Um zu gewährleisten, daß die Streifenabschnitte 15
aus dem thermoplastischen, nicht gewebten Material
jeweils genau auf die Siegelelemente 223 bzw. 224 zu
liegenkommen, werden, wie weiter oben bereits
erwähnt wurde, die Schneidwalzen 69 etwa mit der
halben Umfangsgeschwindigkeit der Vakuumrolle 71
gedreht. Die Schneidwalzen 69 durchschneiden den
Streifen 32 im wesentlichen, aber nicht vollständig,
so daß beiderseits dieses Schnitts der nicht gewebte
Materialstreifen 32 weiterhin über nicht gezeigte
Materialstege ähnlich wie bei einer Perforierung
verbunden bleibt. Die nachgeordnete Beschleu
nigungswalze 72 wird mit einer Umdrehungs
geschwindigkeit angetrieben, die der Umfangsge
schwindigkeit der Vakuumrolle 71 und damit der
Transportgeschwindigkeit des Vliesbandes 30 ent
spricht. Kommt das vordere Ende des nicht gewebten
Materialstreifens 32 in den Wirkungsbereich der
Beschleunidungswalze 72, wird der vor der Schnitt
stelle liegende Abschnitt 15 des Materialstreifens
32 abgerissen und auf die Vliesbandgeschwindigkeit
derart beschleunigt, daß die einzelnen Streifenab
schnitte 15 im jeweils richtigen Abstand voneinander
an das in Drehrichtung vordere Ende eines der beiden
Siegelelemente 223, 224 herangeführt werden.
Der hinter der Abreißstelle befindliche Material
streifen 32 wird infolge der Saugwirkung der
Vakuumrolle 71 stets in Transportrichtung geglättet
und gestreckt. Aufgrund der außerordentlich geringen
Masse des abgetrennten Streifenabschnitts 15 wird
dieser schlagartig auf die Vliesbandgeschwindigkeit
beschleunigt, so daß eine stets genaue Positionie
rung des Streifenabschnitts 15 auf der Vakuumrolle
71 erreicht werden kann.
Wie aus Fig. 8 ersichtlich ist, endet ein Schlitz
219 a des Schiebers 219 der Vakuumrolle 71 kurz vor
dem Walzenspalt, den die Vakuumrolle 71 mit der
Siegelrolle 201 bildet. Im Bereich des Spaltes
zwischen Vakuumrolle 71 und Siegelrolle 201 wird der
thermoplastische Streifenabschnitt 15 so stark
erwärmt, daß er plastisch und klebrig wird und
infolgedessen an der Siegelrolle 201 anhaftet und
von dieser schlupffrei mitgenommen wird, aber die
sichere Über- und Mitnahme des Streifenabschnitts 15
durch den Vliesabschnitt 11 nach dem Versiegeln
gewährleistet ist.
Aus der vorstehenden Beschreibung ist somit ersicht
lich, daß die Einrichtung gemäß Fig. 8 einen
kontinuierlichen Transport des Vliesbandes 30 bis
zur Rückholband-Anbring- und -Knotvorrichtung 90
bzw. der Wickelstation 100 ermöglicht, wobei von den
das Vliesband 30 transportierenden Einrichtungen
lediglich die Trenn- und Transportzange 110 eine hin
und hergehende Bewegung ausführt, während alle
anderen Vorrichtungen ständig in einer Richtung
umlaufen. Es ist ferner ersichtlich, daß mit den
beschriebenen Einrichtungen nicht nur eine hohe
Produktionsgeschwindigkeit erreicht wird, wie sie
für die Massenproduktion erforderlich ist, sondern
daß hierdurch auch die wirtschaftliche Massenproduk
tion eines wesentlich verbesserten Tampons für die
Frauenhygiene bei gleichbleibend hoher Qualität
erreicht werden kann.
Claims (33)
1. Tampon für die Frauenhygiene, bestehend aus
einem Abschnitt (11) bestimmter Länge eines sich
aus wirr liegenden Natur- und/oder Kunststoffa
sern zusammensetzenden Vliesbandes (30) mit
einer der Länge des Tampons (10) etwa entspre
chenden Breite und einem nicht gewebten, thermo
plastischen, an einem Ende des Vliesbandab
schnitts (11) durch Heißsiegeln befestigten
Streifenabschnitt (15) aus flüssig
keitsdurchlässigem, mindestens teilweise thermo
plastischen Material, wobei der Vliesband
abschnitt (11) im wesentlichen auf sich selbst
zu einem mit einem Rückholband (13) versehenen
Tamponrohling (12) aufgewickelt ist, auf dessen
Umfang der Streifenabschnitt (15) gerollt ist
und der auf die Endform des Tampons (10) im
wesentlichen radial gepreßt ist, dadurch gekenn
zeichnet, daß der flüssigkeitsdurchlässige,
thermoplastische Streifenabschnitt (15) auf
einer Länge mit der Außenseite des Vliesbandab
schnitts (11) durch Heißsiegeln verbunden ist,
die etwa der Länge des Umfangs des Tamponroh
lings (12) entspricht, und daß das äußere, über
das Ende des Vliesbandabschnitts (11) überste
hende Ende (15 a) des Streifenabschnitts (15) mit
der Außenseite eines Teils des auf den Vlies
bandabschnitt (11) aufgesiegelten, aus Bikompo
nentenfasern bestehenden Streifenabschnitts (15)
verschweißt ist.
2. Tampon nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schweißverbindung zwischen dem Streifen
abschnitt (15) und dem Vliesbandabschnitt (11)
auf im Abstand voneinander angeordneten Stellen
vorgesehen ist.
3. Tampon nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schweißstellen zwischen dem Streifenab
schnitt (15) und dem Vliesbandabschnitt (11)
punkt- und/oder linienförmig ausgebildet sind.
4. Tampon nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der thermoplastische, flüssigkeitsdurch
lässige Streifenabschnitt (15) schmaler als die
Breite des Vliesbandabschnitts (11) ist, aber
den das Rückholende (10 c) des Tampons (10)
bildenden Längsrand (11 b) desselben überdeckt.
5. Tampon nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß der das Einführende (10 a) bildende Längsrand
(11 c) des Vliesbandabschnitts (11) über den
zugehörigen Rand des flüssigkeitsdurchlässigen,
thermoplastischen Streifenabschnitts (15) auf
einer Breite vorsteht, die etwa der Höhe einer
Verjüngung (10 b) des Tampons (10) an dessen
Einführende (10 a) entspricht.
6. Tampon nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Bikomponentenfaser aus einem Polyester-
Kern und einer Ummantelung aus Hochdruck-Poly
äthylen besteht, das einen gegenüber dem Poly
ester nidrigeren Schmelzpunkt aufweist.
7. Verfahren zum Herstellen des Tampons nach einem
der Ansprüche 1 bis 6, bei dem ein Längenab
schnitt eines flüssigkeitsdurchlässigen, ther
moplastischen, ungewebten Materialstreifens (32)
auf die Außenseite des rückwärtigen Endes eines
Vliesbandabschnitts (11) bestimmter Länge aufge
schweißt wird, dessen Breite der Länge des
Tampons (10) etwa entspricht, woraufhin der
Vliesbandabschnitt (11) mit einem Rückholband
(13) versehen und auf sich selbst zur Bildung
eines Tamponrohlings (12) aufgerollt wird, so
daß der Streifenabschnitt (15) sich über den
Umfang des Tamponrohlings (12) erstreckt, wel
cher anschließend auf die Endform des Tampons
(10) gepreßt wird, dadurch gekennzeichnet, daß
der nicht gewebte thermoplastische, sich aus
Bikomponenten zusammensetzende Streifenabschnitt
(15) auf einer der Umfangslänge des Tampon
rohlings (12) etwa entsprechenden Länge auf den
Vliesbandabschnitt (11) aufgesiegelt und nach
dem Aufrollen des Vliesbandabschnitts (11) zu
dem Tamponrohling (12) das über den Vliesbandab
schnitt (11) hinausragende unversiegelte Ende
(15 a) mit dem Streifenabschnitt (15) unter
Anwendung von Hitze und Druck verschweißt
werden.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeich
net, daß das Vliesband (30) kontinuierlich
zugeführt und auf für die Herstellung des
Tampons (10) notwendigen Längenabschnitten quer
zu seiner Längsrichtung geschwächt und an der
Schwachstelle (31) unter Bildung eines Vlies
bandabschnitts (11) durchtrennt wird, welcher
mit einem Rückholband (13) versehen und gleich
zeitig in Bewegungsrichtung des Vliesbandes (30)
vor dessen Längsmitte beginnend im wesentlichen
auf ich selbst zu einem Tamponrohling (12)
aufgerollt wird, so daß sich die Enden des
Vliesbandabschnitts (11) in Umfangsrichtung
überlappen.
9. Verfahre nach Anspruch 8, dadurch gekennzeich
net, daß beim Aufsiegeln des thermoplastischen
Streifenabschnitts (15) auf das Vliesband (30)
Hitze und Druck stärker angewandt werden als
beim Verschweißen des über das äußere Ende (11 a)
des Vliesbandabschnitts (11) sich frei hinaus
erstreckenden unversiegelten Endes (15 a) des
Streifenabschnitts (15) mit dem auf den Vlies
bandabschnitt (11) aufgesiegelten Streifenab
schnitt (15).
10. Verfahren nach den Ansprüchen 8 oder 9, dadurch
gekennzeichnet, daß die Länge des sich über das
äußere Ende (11 a) des aufgewickelten Vliesband
abschnitts (11) hinaus erstreckenden unversie
gelten Endes (15 a) des Streifenabschnitts (15)
zwischen 10 und 50 mm beträgt.
11. Verfahren nach einem der Ansprüche 8 bis 10,
gekennzeichnet durch die Verwendung eines flüs
sigkeitsdurchlässigen, thermoplastischen Strei
fen (32), der schmaler als das Vliesband (30)
ist und der sich von dem das Rückholende (10 c)
des Tampons (10) bildenden Längsrand (11 b) des
Vliesbandes (30) nur bis in die Nähe des das
Einführende (10 a) des Tampons (10) bildenden
Längsrandes (11 c) des Vliesbandes (30) er
streckt.
12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeich
net, daß das vom thermoplastischen Streifenab
schnitt (15) unbedeckte Einführende (10 a) des
Tampons (10) nach dem radialen Pressen des
Tamponrohlings (12) kugelkalottenartig verformt
wird.
13. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeich
net, daß eine Bikomponentenfaser mit einem
Polyester-Kern und einer HD-Polyäthylen-Ummante
lung verwendet wird.
14. Einrichtung zur Herstellung des Tampons nach
einem der Ansprüche 1 bis 6 unter Ausführung des
Verfahrens nach einem der Ansprüche 7 bis 13,
bestehend aus folgenden, in Verarbei
tungsrichtung hintereinander geschalteten Vor
richtungen:
einer Vorratsrolle (50) für ein fortlaufendes Vliesband (30) aus Natur- und/oder Kunststoff asern;
einer Schwächungsstation (51) für das Vliesband (30);
einer Transportvorrichtung (55, 56) für das Vliesband (30);
einer Vliesband-Trennvorrichtung (80) zum fort laufenden Abtrennen von Vliesbandabschnitten (11);
einer Rückholband-Anbring- und -Knotvorrichtung (90);
einer Wickelstation (100) zum Aufrollen des Vliesbandabschnitts (11) unter Bildung eines Tamponrohlings (12),
einer etwa in der Transportebene des Vliesbandes (30) hin- und herbewegbaren Transport- und Trennzange (110) zum Abtrennen je eines Vlies bandabschnitts (11), und einer Vorrichtung zum Überführen des Tamponrohlings (12) zu einer Presse, in welcher der Tamponrohling (12) auf die Endform des Tampons (10) im wesentlichen radial preßbar ist, sowie einer Formvorrichtung für das Einführende (10 a) des Tampons, dadurch gekennzeichnet, daß eine Vorratsrolle (66) für einen fortlaufenden Streifen (32) aus nicht gewebtem, flüssigkeitsdurchlässigen, thermopla stischen Material von einer gegenüber dem Vliesband (30) geringeren Breite vorgesehen ist, welcher eine Schneidstation (70) zum überwiegen den Durchtrennen des fortlaufenden Streifens (32) in Abschnitte (15) bestimmter Länge nachge schaltet ist, hinter der eine Abtrenn- und Übergabevorrichtung (82) für die Streifenab schnitte (15) angeordnet ist, der eine Siegel station (60) zum Aufsiegeln des thermoplasti schen Streifenabschnitts (15) auf die Außenseite des Vliesbandes (30) nachgeschaltet ist, welcher eine Vorrichtung für den kontinuierlichen Trans port des Vliesbandes (30) mit dem darauf aufgesiegelten Streifenabschnitt (15) zu einer Vliesband-Trennvorrichtung (80) nachgeordnet ist, und daß der Wickelstation (100) eine beheizbare Schweiß- und Glättvorrichtung zum Andrücken des sich über das rückwärtige Ende (11 a) des Vliesbandabschnitts (11) frei und unversiegelt erstreckenden Endes (15 a) des Streifenabschnitts (15) gegen den auf den Vliesbandabschnitt (11) aufgesiegelten Streifen abschnitt (15) zugeordnet ist.
einer Vorratsrolle (50) für ein fortlaufendes Vliesband (30) aus Natur- und/oder Kunststoff asern;
einer Schwächungsstation (51) für das Vliesband (30);
einer Transportvorrichtung (55, 56) für das Vliesband (30);
einer Vliesband-Trennvorrichtung (80) zum fort laufenden Abtrennen von Vliesbandabschnitten (11);
einer Rückholband-Anbring- und -Knotvorrichtung (90);
einer Wickelstation (100) zum Aufrollen des Vliesbandabschnitts (11) unter Bildung eines Tamponrohlings (12),
einer etwa in der Transportebene des Vliesbandes (30) hin- und herbewegbaren Transport- und Trennzange (110) zum Abtrennen je eines Vlies bandabschnitts (11), und einer Vorrichtung zum Überführen des Tamponrohlings (12) zu einer Presse, in welcher der Tamponrohling (12) auf die Endform des Tampons (10) im wesentlichen radial preßbar ist, sowie einer Formvorrichtung für das Einführende (10 a) des Tampons, dadurch gekennzeichnet, daß eine Vorratsrolle (66) für einen fortlaufenden Streifen (32) aus nicht gewebtem, flüssigkeitsdurchlässigen, thermopla stischen Material von einer gegenüber dem Vliesband (30) geringeren Breite vorgesehen ist, welcher eine Schneidstation (70) zum überwiegen den Durchtrennen des fortlaufenden Streifens (32) in Abschnitte (15) bestimmter Länge nachge schaltet ist, hinter der eine Abtrenn- und Übergabevorrichtung (82) für die Streifenab schnitte (15) angeordnet ist, der eine Siegel station (60) zum Aufsiegeln des thermoplasti schen Streifenabschnitts (15) auf die Außenseite des Vliesbandes (30) nachgeschaltet ist, welcher eine Vorrichtung für den kontinuierlichen Trans port des Vliesbandes (30) mit dem darauf aufgesiegelten Streifenabschnitt (15) zu einer Vliesband-Trennvorrichtung (80) nachgeordnet ist, und daß der Wickelstation (100) eine beheizbare Schweiß- und Glättvorrichtung zum Andrücken des sich über das rückwärtige Ende (11 a) des Vliesbandabschnitts (11) frei und unversiegelt erstreckenden Endes (15 a) des Streifenabschnitts (15) gegen den auf den Vliesbandabschnitt (11) aufgesiegelten Streifen abschnitt (15) zugeordnet ist.
15. Einrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Schneidstation (70) für den
flüssigkeitsdurchlässigen thermoplastischen
Streifen (15) aus einem Paar Schneidwalzen (69,
69 a) besteht, von denen die Messerwalze (69) auf
einem wesentlichen Teil einer Mantellinie mit
Schneiden für die überwiegende Durchtrennung des
Streifens (15) versehen ist, wobei die Schneid
walzen (69, 69 a), jeweils oberhalb und unterhalb
der Bewegungsbahn (x) des Vliesbandes (30)
angeordnet und mit einer Umfangsgeschwindigkeit
antreibbar sind, die etwa der halben Transport
geschwindigkeit des Vliesbandes (30) entspricht.
16. Einrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Abtrenn- und Übergabevorrich
tung (82) für den flüssigkeitsdurchlässigen,
thermoplastischen Streifenabschnitt (15) eine
Vakuumrolle (71) ist, in deren hohlem Innenraum
ein Schieber (219) vorgesehen ist, der an eine
Vakuumquelle anschließbar ist und dessen Saug
öffnungen (220) mit Saugöffnungen (221) der
Vakuumrolle (71) verbindbar sind, wobei eine
Abtrenn- und Beschleunigungswalze (72) für den
Streifenabschnitt (15) am Umfang der Vakuumrolle
(71) in einem Abstand von der Schneidstation
(70) angeordnet ist, der größer als die Länge
eines Streifenabschnitts (15) bemessen ist,
wobei sowohl die Vakuumrolle (71) als auch die
Beschleunigungswalze (72) mit einer Umfangsge
schwindigkeit antreibbar sind, die der Trans
portgeschwindigkeit des Vliesbandes (30) ent
spricht.
17. Einrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Siegelstation (60) sich aus
einer Druckrolle (57) an der Unterseite der
Bewegungsbahn des Vliesbandes (30) und an der
Oberseite derselben aus einer Siegelrolle (62;
201) zusammensetzt, die beheizbar ist.
18. Einrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Siegelrolle (62) eine Umlenk
rolle für ein endloses Siegelband (65) bildet,
dessen Material gegenüber der Siegeltemperatur
hitzebeständig ist und das um weitere Umlenkrol
len (63, 64) geführt ist.
19. Einrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Druckrolle (57) zum Auf
schweißen des thermoplastischen Streifenab
schnitts (15) zwischen einer Ruhestellung und
einer Anpreßstellung mittels einer Steuer
vorrichtung gegen die Siegelrolle (62) inter
mittierend bewegbar ist.
20. Einrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Siegelrolle (62; 201) minde
stens ein endloses Transportelement (73; 205)
unterhalb der Bewegungsbahn des Vliesbandes (30)
zugeordnet ist.
21. Einrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekenn
zeichnet, daß eine Umlenkrolle (75) für ein
endloses Transportband (73) in einen Zwischen
raum zwischen den beiden gegenüberliegenden
Umlenkrollen (63, 64) für das Siegelband (65)
eingreift.
22. Einrichtung nach einem der Ansprüche 17 bis 21,
dadurch gekennzeichnet, daß zwei beheizbare
Streichbacken (101) im wesentlichen radial zur
Achse des Wickeldornes (33) oberhalb und unter
halb desselben mittels einer Steuervorrichtung
hin und her bewegbar sind, so daß das freie Ende
(15 a) eines themoplastischen Steifenabschnitts
(15) auf dem Tamponrohling (12) mit dem letztge
nannten verschweißt werden kann.
23. Einrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Umfang der Siegelrolle (201)
mit beheizbaren Siegelelementen (223, 224) sowie
nicht beheizbaren Isolierelementen (225, 226)
bestückt ist, die in Umfangsrichtung der Siegel
rolle (201) alternierend angeordnet sind.
24. Einrichtung nach Anspruch 23, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Bogenlänge der Siegelelemente
(223, 224) der Länge des auf das Vliesband (30)
aufzusiegelnden Abschnitts des Streifenab
schnitts (15) etwa entspricht.
25. Einrichtung nach den Ansprüchen 17 und 20,
dadurch gekennzeichnet, daß der Siegelrolle
(201) oberhalb der Bewegungsbahn des Vliesbandes
(30) eine Druckrolle (207) nachgeschaltet ist,
welcher unter dem Obertrum eines Riemenförderers
(202), der unter der Bewegungsbahn des Vliesban
des (30) angeordnet ist, eine Stützrolle (206)
zugeordnet ist.
26. Einrichtung nach Anspruch 25, dadurch gekenn
zeichnet, daß hinter der Druckrolle (207)
oberhalb der Bewegungsbahn des Vliesbandes (30)
eine Führungsvorrichtung (209) für das Vliesband
(30) angeordnet ist.
27. Einrichtung nach den Ansprüchen 25 und 26,
dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsvorrich
tung (209) aus mehreren endlosen Riemen (212)
besteht, die um Umlenkscheiben (210, 211) in
derselben Ebene herumgeführt sind, in der die
endlosen Transportelemente (205) des Riemenför
derers (202) gelagert sind, wobei die Transport
trume der Führungsvorrichtung (209) und des
Riemenförderers (202) an der Ausgangsseite
mittels Umlenkrollen (208, 227) einen sich
erweiternden Spalt (228) für den Eingriff der
Trenn- und Transportzange (110) zum Erfassen des
vorderen Endes des Vliesbandes (30) bilden.
28. Einrichtung nach den Ansprüchen 25 bis 27,
dadurch gekennzeichnet, daß die vor der Rückhol
band-Anbring- und -knotstation (90) befindlichen
Umlenkscheiben (211, 204) der Führungsvorrich
tung (209) und des Riemenförderers (202) jeweils
mit radial nach außen vorstehenden Führungsseg
menten (213, 214) versehen sind, die sich
jeweils über einen Teil des Umfangs der Umlenk
scheiben (211, 204) erstrecken und zur Führung
des Vliesbandes (30) bzw. Vliesbandabschnitts
(11) zusammenwirken.
29. Einrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekenn
zeichnet, daß im radialen Abstand oberhalb und
unterhalb von dem Wickeldorn (33) Streichbacken
(215, 216) für das freie Ende (15 a) eines
Streifenabschnitts (15) vorgesehen sind, von
denen die obere Streichbacke (216) symmetrisch
zu einer senkrechten, durch die Achse des
Wickeldorns verlaufenden Hauptebene angeordnet
ist, während sich die untere Streichbacke (215)
im wesentlichen im dritten Quadranten eines
Kreises über einen Umfangswinkel von 180°
bis 270° erstreckt.
30. Einrichtung nach Anspruch 29, dadurch gekenn
zeichnet, daß die untere Streichbacke (215) mit
einer Durchbrechung (217) versehen ist, durch
welche hindurch ein beheizbares Siegelelement
(218) etwa radial zum Wickeldorn (33) mittels
einer Steuervorrichtung hin- und herbewegbar
angeordnet ist, so daß das freie Ende (15 a) des
Streifenabschnitts (15) mit diesem entlang einer
Mantellinie des Tamponrohlings (12) versiegelbar
ist.
31. Einrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Schwächungsstation (51) für
das Vliesband (30) der Siegelstation (60)
vorgeschaltet ist und aus einem Paar Perfo
rations- und Klemmwalzen (53) sowie einem Paar
Streckwalzen (54) besteht, die in Bewegungsrich
tung (x) des Vliesbandes (30) hintereinander
geschaltet sind.
32. Einrichtung nach einem der Ansprüche 14 und 31,
dadurch gekennzeichnet, daß der Schwächungssta
tion (51) ein endloses Tragband (56) für das
Vliesband (30) nachgeschaltet ist, wobei der in
Transportrichtung (x) des Vliesbandes (30)
vorderen Antriebs- und Spannrolle (56 a) für das
Transportband (56) eine Transportwalze (55)
zugeordnet ist, die an der Oberseite des
Vliesbandes (30) angreift.
33. Einrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Vliesbandtrennvorrichtung (80)
aus einem Paar schwenkbarer Klemmbacken (81)
besteht, die jeweils oberhalb und unterhalb der
Bewegungsbahn (x) des Vliesbandes (30) vor der
Rückholband-Anbring- und Knotvorrichtung (90)
angeordnet sind und mit der Trenn- und Trans
portzange (110) zusammenwirken, um einen Vlies
bandabschnitt (11) vom Vliesband (30) abzutren
nen.
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