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Die Erfindung bezieht sich auf eine Teigpresse gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
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Teigpressen der genannten Gattung sind als Handgerät bekannt und dienen zur Herstellung von z. B. nudelartigen Formlingen aus teigiger Masse. Hierfür ist ein Pressengehäuse vorgesehen, das mit einem bzw. zwei Handgriffen versehen und im wesentlichen als länglicher Zylinder ausgebildet ist, in welchem ein runder Preßkolben mittels eines gelenkig am Preßkolben angelenkten weiteren Handhebels achsial verschiebbar ist, und zwar gegenüber einer Loch- und Düsenplatte am Ende des Zylinderraumes. Diese Loch- und Düsenplatte besteht im allgemeinen aus einem metallischen Material und besitzt eine Vielzahl von entsprechend der gewünschten Form des Formlings ausgebildeten Öffnungen, durch die hindurch mittels des Preßkolbens der in den Zylinderraum eingeführte Teig gedrückt wird. Dabei liegt bei vielen Ausführungsformen diese Loch- oder Düsenplatte auf einem das Ende des Pressengehäuses bildenden Gehäusebodenflansch auf, wobei im Bereich dieses Gehäusebodenflansches ein Ansatz vorgesehen ist zur Aufnahme bzw. Anlage der Loch- oder Düsenplatte.
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Eine derartige Ausführungsform hat den Nachteil, daß nach einem Preßvorgang beim Zurückziehen des Preßkolbens in Folge von Adhäsionskräften die Loch- oder Düsenplatte zusammen mit Rückständen klebriger Teigrestmassen zwischen Preßkolben und Loch- oder Düsenplatte letztere vom Gehäusebodenflansch abgehoben wird.
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Um dies sicher zu vermeiden, ist durch das DE-GM 80 02 866 vorgeschlagen worden, eine Loch- oder Düsenplatte mit Ansätzen zu versehen, die mit dem Pressengehäuse kraftschlüssig verbindbar sind. Ein Abheben der Loch- oder Düsenplatte scheidet in diesem Fall aus.
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Dabei ist das vorgenannte Problem bei der vorbekannten Anordnung nicht erkannt, sondern die kraftschlüssige Verbindung wird gewählt, um eine Einheit aus Teigaufnahmebehälter und Lochplatte zu schaffen, um Lochplatten unterschiedlicher Lochkonfigurationen zur Herstellung von Teigwaren unterschiedlicher Querschnittsformen wahlweise einsetzen zu können.
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Eine ähnliche Lösung zeigt die FR-PS 14 59 987, bei der eine Loch- oder Düsenplatte am unteren Ende des Preßzylinders über eine bajonettartige Verriegelung befestigt ist. Dabei kann diese Lochplatte von unten eingesetzt werden, so daß schon der Konstruktion nach der bei herkömmlichen Teigpressen auftretende Nachteil nicht auftreten kann. Umgekehrt ist ein Einsetzen der Lochplatte von unten rein aus der Kraftverteilung nachteilig, weil auf die Loch- oder Düsenplatte nicht unerhebliche Kräfte ausgeübt werden müssen.
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Aufgabe der Erfindung ist es, eine Teigpresse mit einer Loch- oder Düsenplatte der vorgenannten Art so weiterzubilden, daß ein einwandfreier Sitz der Loch- oder Düsenplatte über den gesamten Umfang gewährleistet ist, so daß selbst Loch- und Düsenplatten mit geringem Durchmesser eingesetzt werden können, daß die Loch- und Düsenplatte leicht auswechselbar und die Handhabung der Teigpresse dadurch verbessert wird.
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Diese Aufgabe wird durch alternative Realisierung der in den nebengeordneten Patentansprüchen 1 und 4 aufgeführten Merkmale gelöst.
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Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
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Bei der Teigpresse gemäß Patentanspruch 1 ist die Loch- oder Düsenplatte über eine leicht lösbare Verbindung mit dem Pressengehäuse verbunden, wobei beim Einsetzen keinerlei Relativdrehungen zwischen Gehäuse und Loch- oder Düsenplatte notwendig ist. Dabei sind die sich über den Rand erstreckenden hakenförmigen Ansätze federnd elastisch ausgebildet, so daß sie beim Eindrücken der Loch- oder Düsenplatte in das Gehäuse unmittelbar verschnappbar sind und durch einen Druck auf die Ansätze von unten wiederum leicht gelöst werden können.
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Gemäß der Ausführungsform der Erfindung nach Patentanspruch 4 erfolgt die Verbindung zwischen Gehäusebodenflansch und Loch- oder Düsenplatte mittels Bajonettverschluß. Hierbei sind hinterschnittene Ansätze vorgesehen, die in entsprechende Randausnehmungen des Gehäusebodenflansches einsteckbar und durch Verdrehen mit dem Pressengehäuse verriegelbar sind. In vorteilhafter Weise lassen sich diese Ansätze, die über die äußere Begrenzung des Gehäusebodenflansches und damit des Pressengehäuses hinausragen, gleichzeitig als Standfüße verwenden, mittels denen das Pressengehäuse auf der Arbeitsplatte aufgesetzt werden kann, wobei eine Verschmutzung der Arbeitsplatte nicht zu befürchten ist, da durch diese Standfüße ein Sicherheitsabstand zwischen Arbeitsplatte und Loch- oder Düsenplatte gewährleistet ist.
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Wenn an der Loch- oder Düsenplatte nur zwei z. B. federnde Ansätze vorhanden sind, ist es vorteilhaft, noch einen weiteren oder aber zwei weitere z. B. feste Ansätze an der Loch- oder Düsenplatte vorzusehen, die lediglich als Standfüße dienen.
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Weitere vorteilhafte Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus den in der Zeichnung dargestellten und nachstehend beschriebenen Ausführungsbeispielen. Es zeigt
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Fig. 1 die perspektivische Darstellung der Teigpresse mit eingesetzter Loch- oder Düsenplatte,
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Fig. 2 die Loch- oder Düsenplatte gemäß Fig. 1 als Einzelheit in perspektivischer Darstellung,
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Fig. 3 eine Mitten-Schnittansicht eines Teils der Teigpresse gemäß den vorhergehenden Figuren,
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Fig. 4 eine Schnittansicht des Teils gemäß Fig. 3,
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Fig. 5 eine Teil-Schnittansicht der Teigpresse anderer Ausführungsform,
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Fig. 6 eine andere Teilschnittansicht des Teils gemäß Fig. 5,
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Fig. 7 der Gehäuse-Bodenteil der Teigpresse gemäß den Fig. 5 und 6,
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Fig. 8 bis 10 eine leicht veränderte Ausführungsform der Teigpresse gemäß Fig. 5 und 7 in Teil-Schnittansicht, Schnitt-Draufsicht und perspektivischer Teilansicht der Loch- oder Düsenplatte.
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Die Teigpresse besitzt gleichermaßen bei beiden Ausführungsbeispielen ein z. B. aus Aluminium bestehendes Pressengehäuse 1, im wesentlichen bestehend aus einem runden, langgestreckten Zylinderteil 2, der einen im Querschnitt runden Zylinderraum 3 begrenzt. An gegenüberliegenden Seiten des Zylinderteils 2 einstückig angeformt sind ein langgestreckter, hebelartiger Handgriff 4 sowie eine im wesentlichen ösenartige Handstütze 5. In Fig. 1 nach unten zum Gehäuseboden 6 hin begrenzt ist der Zylinderraum 3 durch einen Gehäusebodenflansch 7 mit gegenüber dem Zylinderraum 3 verengter lichter Weite. In den Zylinderraum 3 eingesetzt und auf den Gehäusebodenflansch 7 aufgesetzt ist eine scheibenartige Loch- oder Düsenplatte 9 , die mit einer Vielzahl von z. B. runden Löchern oder Düsen 10 versehen ist. Diese Loch- oder Düsenplatte 9 ist mit dem Gehäusebodenflansch 7 verbunden mittels zwei Ansätzen 11, die beim Aufsetzen der Loch- oder Düsenplatte 9 auf den Gehäusebodenflansch 7 mit dessen Flanschrand 12 verklipsen. Im Inneren des Zylinderraumes 3 axial verschiebbar geführt ist ein ebenfalls scheibenartiger Preßkolben 13, der mit einem Ansatz 14 versehen ist, der wiederum schwenkbar an einem langgestreckten Handgriff 15 angelenkt ist, welcher Handgriff 15 seinerseits schwenkbar an einem Gehäuselager 16 gelagert ist. Nach dem Herausheben des Preßkolbens 13 aus dem Zylinderraum 3 kann Teigmasse in den Zylinderraum 3 eingefüllt werden. Zur Herstellung von Teig-Formlingen entsprechend dem Querschnitt der Löcher oder Düsen 10 werden die Handgriffe 4 und 15 zusammengedrückt und der Preßkolben 13 in Richtung der Loch- oder Düsenplatte 9 bewegt, wobei durch die Öffnungen 10 hindurch die Teigformlinge herausgedrückt werden. Wie die Fig. 1 bis 4 zeigen, besitzt die Loch- oder Düsenplatte 9 zwei diametral gegenüberliegende Ansätze 11, die im wesentlichen L-förmig ausgebildet sind und nach außen gerichtete Hinterschneidungen 17 aufweisen. Beim Ausführungsbeispiel besteht die Loch- oder Düsenplatte 9 aus einem elastischen Kunststoffmaterial, wobei diese Ansätze 11 sowie weitere zwei Ansätze 19 einstückiger Bestandteil der Loch- oder Düsenplatte 9 sind. Die im Fußteil schmalen Ansätze 11 sind federnd elastisch ausgebildet und stellen Klipse dar, die durch Aufstecken der Loch- oder Düsenplatte 9 auf den Gehäusebodenflansch 7 mit dem Flanschrand 12 verklipst werden. In Fig. 3 ist die elastische Verbiegbarkeit der Ansätze 11 durch gestrichelte Linienzüge verdeutlicht. Mit den Hinterschneidungen 17 umgreifen diese Ansätze 11 den Flanschrand 12 an diametral gegenüberliegenden Stellen, womit eine feste Verbindung zwischen Loch- oder Düsenplatte 9 und Pressengehäuse 1 hergestellt ist. Wie insbesondere Fig. 3 zeigt, überragen diese Ansätze 11 den Gehäuseboden 6 des Pressengehäuses 1 und dienen hierbei als Standfüße, mit denen die Teigpresse auf einer Arbeitsplatte aufgesetzt werden kann. Als Standfüße dienen ferner die beiden Ansätze 19, die innerhalb der lichten Weite des Gehäusebodenflansches 7 angeordnet sind. In einfacher Weise und sehr schnell läßt sich die Loch- oder Düsenplatte 9 vom Pressengehäuse entfernen durch einfaches Zusammendrücken der Ansätze 11 in die gestrichelte Stellung gemäß Fig. 3 und durch Herausdrücken der Loch- oder Düsenplatte. Hernach kann z. B. eine Loch- oder Düsenplatte mit anders geformten Öffnungen wieder in das Pressengehäuse eingesetzt werden.
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Beim Ausführungsbeispiel gemäß den Fig. 5 bis 7 erfolgt die Verbindung zwischen Loch- oder Düsenplatte und Gehäusebodenflansch nicht durch Verklipsen, sondern durch einen nachbeschriebenen Bajonettverschluß. Hierfür besitzt die Loch- oder Düsenplatte 9&min;, die wiederum mit einer Vielzahl von Öffnungen 10&min; versehen ist, an diametral gegenüberliegenden Stellen zwei L-förmige, im wesentlichen formstabile Ansätze 11&min;, die wiederum einstückig mit der Loch- oder Düsenplatte 9&min; verbunden sein können. Zum Einsetzen dieser Loch- oder Düsenplatte 9&min; sind am Flanschrand 12&min; des Gehäusebodenflansches 7&min; an zwei diametral gegenüberliegenden Stellen Rand-Ausnehmungen 20 vorgesehen, in die die Ansätze 11&min; einsetzbar und durch Verdrehen gegenüber dem Pressengehäuse bajonettartig mit Hinterschneidungen 21 hinter den Flanschrand 12&min; greifen und damit axial gegenüber dem Gehäusebodenflansch 7&min; arretiert sind. Die Verdrehrichtung ist in Fig. 6 durch einen Pfeil verdeutlicht. Auch bei diesem Ausführungsbeispiel besitzt die Loch- oder Düsenplatte 9&min; mittig zwischen den Ansätzen 11&min; wiederum zwei weitere Ansätze 19&min;, die lediglich als Standfüße dienen und die innerhalb der lichten Weite des Randflansches 12&min; angeordnet sind. Mit sämtlichen Ansätzen 11&min; und 19&min; ist die Teigpresse standfest auf eine Arbeitsplatte aufsetzbar.
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Selbstverständlich besteht im Rahmen der Erfindung die Möglichkeit, anstelle von einstückig angeformten Ansätzen federnde oder nicht-federnde Ansätze vorzusehen, die in geeigneter Weise mit der z. B. starren Loch- oder Düsenplatte verbunden sind.
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In den Fig. 8 bis 10 ist eine leicht veränderte Ausführungsform der Teigpresse gemäß Fig. 5 bis 7 dargestellt. Hierbei ist wiederum die Loch- oder Düsenplatte 9&min;&min; auf den Gehäusebodenflansch 7&min;&min; aufsetzbar, wobei die Ansätze 11&min;&min; durch die Ausnehmungen 20&min; hindurchgreifen. Mit dem Verdrehen der Loch- oder Düsenplatte 9&min;&min; erfolgt die bajonettartige Verbindung zwischen Hinterschneidung 21&min; der Ansätze 11&min;&min; und dem Flanschrand 12&min;&min;. An jedem Ansatz 11&min;&min; ist ein warzenartiger, kegelförmiger Fixiernocken 22 angeformt, der in den Raum der Hinterschneidung 21&min; hineinragt, wie insbesondere deutlich Fig. 10 zeigt. Mittig zwischen den diametral gegenüberliegenden Ausnehmungen 20&min; sind in den Flanschrand 12&min;&min; etwa V-förmige Fixierausnehmungen 23 eingearbeitet. In diesen Fixierausnehmungen 23 verrasten die Fixiernocken 22, wenn sich die Loch- oder Düsenplatte 9&min;&min; in der vorbestimmten Fixier-Drehstellung gemäß Fig. 8 und 9 befindet. Bevor diese Drehstellung erreicht ist, wurden die federnd elastischen Ansätze 11&min;&min; mit Vorspannung leicht nach innen gedrückt, wie in Fig. 8 durch gestrichelte Linienzüge angedeutet. In der vorbestimmten Drehstellung ist die Loch- oder Düsenplatte 9&min;&min; gegenüber dem Gehäusebodenflansch 7&min;&min; durch leichte Rastverbindung arretiert, so daß ein unbeabsichtigtes Verdrehen der Loch- oder Düsenplatte 9&min;&min; nicht erfolgen kann. Diese Maßnahme dient zur Lagesicherung der Loch- oder Düsenplatte während des Betriebes der Teigpresse.