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Die Erfindung bezieht sich auf ein Führungsschienenprofil
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für Rolltorblätter mit den Merkmalen des Oberbegriffes des Anspruches
1.
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Rolltorblätter aus einer Vielzahl aneinander angelenkter, sich in
Richtung der Breite erstreckender Paneele werden zwischen ihrer Schließlage und
ihrer Öffnungslage in seitlichen Führungsschienenprofilen geführt, die das Torblatt
unter geringer Gleitanlage bei Versetzungen aus der gewollten Torblattebene heraushalten.
Die tJ-förmigen Führungsprofile sind im Bereich ihrer Schenkel nach innen abgekröpft
und laufen dann in Schenkelendbereichen frei aus, die von Gleitleisten aus einem
dem Torblattwerkstoff gegenüber möglichst gut gleitfähigen Werkstoff umgriffen sind.
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Durch die bei gleitender Anlage der Gleitleisten an dem Torblatt auftretenden
Belastungen sind diese Gleitleisten einer gewissen Gefahr unterworfen, aus ihrem
Sitz von den Schenkelendbereichen entfernt zu werden. Eine solche Belastung der
Gleitleisten ist vor allen Dingen dadurch gegeben, daß die hier in Frage stehenden
Rolltorblätter unter Windbelastung und in Abhängigkeit von ihrer Breite verhältnismäßig
hohen Durchwölbungen unterworfen sind, die in einer zur Torblattmitte hin gerichteten
entsprechenden Versetzbewegung der seitlichen Randbereiche der Torblattpaneele führen,
die an den Gleitleisten anliegen. Durch diese im Zuge der Lastwechsel durch Wind
verursachten, unter Druckanlage an den jeweiligen Gleitleisten erfolgenden Bewegungen
der Seitenbereiche des Torblattes aus den Führungsschienenprofilen heraus wird eine
besondere Belastung auf die Gleitleisten in Richtung eines Abstreifens von den Schenkelendbereichen
verursacht. Solchen Abstreifbewegungen
der Gleitleisten von den
Schenkelendbereichen kann man beispielsweise durch einen geriffelten Eingriff zwischen
den Gleitleisten und den Schenkelendbereichen nicht ausreichend sicher genug begegnen.
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Die Größenordnung der Versetzbewegungen der Endbereiche des Torblattes
in den Führungsschienenprofilen hängt von der Breite des Torblattes ab. Es ist daher
wünschenswert, für verhältnismäßig geringe Torblattbreiten, beispielsweise bis zu
vier Metern, ein Führungsschienenprofil mit verhältnismäßig kurzen Schenkeln zur
Verfügung zu stellen, während für breitere Rolltorblätter, beispielsweise vier Meter
bis acht Meter, ein Führungsschienenprofil mit längerer Schenkelausbildung geeigneter
erscheint.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Führungsschienenprofil
der eingangs genannten Art zur Verfügung zu stellen, das bei einfacher Herstellung
einen sicheren Halt der Gleitleisten an den Schenkelendbereichen auch bei hoher
Windbelastung gewährleistet. Um Führungsschienenprofile dieser Art für Torblätter
unterschiedlicher Breite zur Verfügung stellen zu können, soll es darüberhinaus
möglich sein, Führungsschienenprofile dieser Art mit wenigstens zwei unterschiedlichen
Schenkellängen wirtschaftlich herzustellen.
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Ausgehend von einem Führungsschienenprofil mit den Merkmalen des Oberbegriffes
Anspruches 1 wird diese Aufgabe erfindungsgemäß durch dessen kennzeichnende Merkmale
gelöst.
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Die erfindungsgemäß sichergestellte Halterung der Gleitleisten an
den Schenkelendbereichen auch unter den Ab streifeinwirkungen bei hoher Windbelastung
wird in einfacher
Weise dadurch erreicht, daß die Endkanten der
Schenkelendbereiche aus deren Verlauf parallel zur Torblattebene seitlich abgebogen
sind und in entsprechend ausgeformte Ausnehmungen innerhalb der Gleitleisten eingreifen.
Damit wird der Abstreifbewegung der Gleitleisten von den Schenkelendbereichen ein
formschlüssiger Widerstand entgegengesetzt.
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Grundsätzlich könnte die seitliche Abbiegung der Endkanten unter beliebigem
Winkel aus der Schenkelebene parallel zur Torblattebene erfolgen, doch genügt es
- und ist aus werkzeugtechnischen Gründen einfacher, diese Abbiegung unter einem
Winkel von weniger als 900, beispielsweise 600, vorzunehmen.
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ür schmalere Tore kann in bevorzugter Ausführung ein Profil zur Verfügung
gestellt werden, bei welchem sich die die Gleitleisten tragenden Schenkelendbereiche
praktisch unmittelbar an die Abkröpfung der Schenkel anschließen. Für Torblätter
großer Breite gestaltet man die Schenkel insgesamt dadurch länger, daß zwischen
der Abkröpfung und dem Schenkelendbereich eines jeden Schenkels eine etwa sickenförmige
Auswölbung vorgesehen wird, deren von der Abkröpfung her gesehener Anfangsbereich
genauso seitlich abgebogen verläuft wie die Endkante des Schenkelendbereiches. Dabei
wählt man diesen Anfangsbereich von der Abkröpfung derart weit beabstandet wie die
Breite des Schenkelendbereiches im Falle des Profiles für schmale Tore. Der besondere
Vorteil besteht darin, daß man mit ein und demselben Rollensatz beide Profile mit
unterschiedlichen Schenkellängen herstellen kann, in dem man für die Herstellung
des Profiles mit kurzen Schenkeln ein entsprechend schmaleres Blech in das Rollensatz-Verformungswerkzeug
einführt, das grundsätzlich so ausgestaltet ist, daß es bei Einführung eines entsprechend
breiteren Blechstreifens das Profil mit den längeren Schenkel ausbildungen liefert.
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Weitere Ausführungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen
im Zusammenhang mit den in der Zeichnung wiedergegebenen Ausführungsbeispielen,
auf die besonders Bezug genommen wird und deren Beschreibung die Erfindung näher
erläutert. Es zeigen: Figur 1 ein Ausführungsbeispiel des Führungsschienenprofiles
mit kurzer Schenkelausbildung für schmalere Torblätter in Profilquerschnittsdarstellung
Figur 2 ein Ausführungsbeispiel eines Führungsschienenprofils mit längerer Schenkelausbildung
für breitere Torblätter ebenfalls in Profilquerschnitts darstellung.
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Das für die Verwendung bei verhältnismäßig schmalen Torblättern verwendbare,
insgesamt mit 1 bezeichnete Führungsschienenprofil gemäß Figur 1 zeigt einen kastenförmigen
Grundteil, dessen beide Schenkel 2 durch Abkröpfungen 3 aufeinanderzu gerichtet
zweimal im rechten Winkel abgebogen sind und in Schenkelendbereichen 4 derart auslaufen,
daß die Endkanten 5 seitlich nach außen voneinander fortgerichtet abgebogen sind,
und zwar im vorliegenden Beispiel um etwa 600 aus der Schenkelendbereichebene heraus.
Auf jeden der Schenkelendbereiche 4 ist eine Gleitleiste 6 aufgesetzt, die eine
Ausnehmung 7 aufweist, deren Formgebung zum Inneren der Leiste hin gesehen zunächst
dem parallelen Verlauf des Schenkelendbereiches 4 folgt und dann in identischer
Weise wie die Endkante 5 nach außen seitlich abgebogen in dem Gleitleistenwerkstoff
endet.
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Wie die Zeichnung erkennen läßt, sind die Ausnehmungen 7 der Gleitleisten
6 etwas weiter gewählt als die Schenkelendbereiche 4 mit den abgebogenen Endkanten
5. Damit soll
verdeutlicht werden, daß sich die Gleitleisten 6 durch
Aufschieben senkrecht zur Profillängsrichtung auf die Schenkelendbereiche aufbringen
lassen, in dem sie entsprechend auffedern.
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Zwischen den einander zugewandten Flächen der beiden Gleitleisten
6 ist der diesem Führungsprofil zugeordnete Endbereich eines nur angedeuteten Rolltorblattes
11 eingesetzt. Bei Bewegungen dieses Endbereiches des Torblattes 11, wie sie in
relevanter Größenordnung vor allem bei Durchwölben des Torblattes unter Windbelastung
auftreten und bei denen dann die Endbereiche des Torblattes 11 an einer der Dichtleisten
6 anliegen, wird eine Reibkraft auf die Dichtleisten G ausgeübt, die diese itl 1#icIiLutig
parallel zur Torblattebene belasten und von ihrem Sitz auf den Schenkelendbereichen
4 abzuziehen versuchen. Dies wird jedoch durch die Abbiegungen der Endkanten 5 der
Schenkelendbereiche 4 dadurch verhindert, daß diese Endkanten 5 aufgrund der korrespondierenden
Gestalt der Ausnehmungen 7 den Gleitleistenwerkstoff hintergreifen und die jeweilige
Gleitleiste 6 auf Aufspreitzen beanspruchen.
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Der Cleitleistenwerkstorr kamin genügend zäh gewählt werden, um diesem
Aufspreitzen unter den auftretenden Reibungskräften genügend großen Widerstand entgegen
zu setzen.
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Die Gleitleisten 6 werden demnach sicher an den jeweiligen Schenkelendbereichen
4 auch bei großen Windbelastungen und damit seitlichen Versetzbewegungen der Seitenbereiche
des Torblattes gehalten.
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Bei Bewegung des Torblattes entlang der ihm zugewandten Flächen der
Gleitleisten 6 treten unvermeidlich Schleiferscheinungen auf, die zu einem entsprechenden
Verschleiß der Gleitleisten führen können. Die vorerwähnte frontseitige Aufsteckbarkeit
der Gleitleisten dient auch einer gewollten
Entfernung und damit
Austauschmöglichkeit der Gleitleisten bei entsprechend vorgeschrittenem Verschleiß.
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Aber auch an den Flächen der Seitenbereiche des Torblattes 11, die
an den zugewandten Flächen der Gleitleisten 6 entlanggleiten, treten Schleiferscheinungen
auf, die zumindest das Erscheinungsbild in diesem Bereich des Torblattes beeinträchtigen
können. Aus diesem Grunde sind die dem Torblatt 11 zugewandten Flächen der Gleitleisten
6 in einem dem Führungsschienenprofil abgewandten Profilstreifenbereich 9 zurückversetzt,
so daß nur noch der übrige streifenförmige Flächenabschnitt an dem Torblatt angreift.
Schleiferscheinung in diesem Bereich werden dadurch nicht sichtbar. Die Breite des
Profilstreifenbereiches 9 bestimmt sich nach der Größenordnung der in Breitenrichtung
des Torblattes erfolgenden Versetzbewegung von deren Seitenbereichen. Andererseits
soll eine ausreichende Führungsfläche der Gleitleisten 6 zur Verfügung gestellt
werden, um die spezifische Anlagekraft entsprechend klein zu halten. Aus diesem
Grunde können die zwischen der Ausnehmung und dem Torblatt liegenden Wandungsbereiche
der Gleitleisten entsprechend in das Führungsschienenprofil hinein verlängert ausgeführt
sein.
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Wie Figur 1 erkennen läßt, ist bei dem dort wiedergegebenen Führungsschienenprofil
für verhältnismäßig schmale Rolltorblätter - beispielsweise bis zu vier Metern -
die Schenkellänge des Profiles insgesamt verhältnismäßig kurz gewählt, dergestalt,
daß gleich an die Abkröpfung 3 des jeweiligen Schenkels 2 der Schenkelendbereich
4 angeschlossen ist, der die jeweilige Gleitleiste 6 aufnimmt.
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Zwischen der Abkröpfung 3 und der Endkante 5 eines jeden Schenkels
ist dabei eine Breite x eingehalten, die praktisch für die Halterung der jeweiligen
Gleitleiste 6 erforderlich
ist. Das Maß x kann aber auch größer
gewählt sein.
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Wie Figur 1, so zeigt auch Figur 2 einen Querschnitt durch das Führungsschienenprofil
und die ebenfalls als Profile ausgebildeten Gleitleisten 6. Das Führungsschienenprofil
gemäß Figur 2 ist für verhältnismäßig breite Tore, beispielsweise größer als vier
Meter, mit verlängerten Schenkeln 2 ausgebildet, um eine bei Winddruck auftretende
größere Versetzstrecke der Seitenbereiche des Torblattes 11 zu ermöglichen, ohne
daß das Torblatt Gefahr läuft, die sichere Lage zwischen den Gleitleisten 6 zu verlassen.
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Die längeren Schenkel 2 des Führungsschienenprofils nach Figur 2 unterscheiden
sich von den kürzeren Schenkeln 2 des Führungsschienenprofils gemäß Figur 1 dadurch,
daß der Schenkelendbereich 4 eines jeden der beiden Schenkel 2 von der Abkröpfung
uni eine gewisse Breite bzw. Schenkellänge beabstandet ist. In diesem Bereich zwischen
der Abkröpfung 3 und dem Schenkelendbereich 4 ist jeder Schenkel mit einer sickenförmigen
Auswölbung 8 versehen, deren Verlauf und Lage bestimmte Anforderungen erfüllt: Von
der Abkröpfung 3 aus in Richtung des freien Endes des Schenkels gesehen beginnt
nämlich diese Auswölbung im Profil mit einer seitlichen Abbiegung, die derjenigen
der Endkante 5 entspricht bzw. identisch ist.
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Der Abstand x zwischen der Abkröpfung 3 und dem Anfangsbereich der
Auswölbung 9 ist dabei genau so groß gewählt wie die Breite x des Schenkelendbereiches
4 eines jeden der Schenkel 2. Würde man also die freien Schenkelenden im Bereich
der Wölbungen 9 dort abschneiden, wo sie die Gestalt der Endkanten 5 erreichen,
so erhielte man eine Ausbildung des Führungsschienenprofiles wie in Figur 1.
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Dies hat folgende besondere Bedeutung: Die hier in Frage stehenden
Führungsschienenprofile werden aus Blechstreifen durch Formwerkzeuge gebildet, die
mit entsprechenden Rollensätzen ausgerüstet sein können. Rüstet man nun einen solchen
Rollensatz für die Herstellung des Profiles gemäß Figur 2 aus und legt einen entsprechend
breit bemessenen Blechstreifen in das Werkzeug ein, so erhält man das Führungsschienenprofil
gemäß Figur 2. Legt man in dasselbe Werkzeug bei unverändertem Rollensatz oder dergleichen
einen entsprechend schmaler bemessenen Blechstreifen ein, so daß dessen Längsseitenkanten
im Anfangsbereich der Auswölbungen 9 enden, so erhält man das Führungsschienenprofil
gemäß Figur 1. Damit ist aber die Ilcrstollullg den beiden unterschiedlichen Führungsschienenprofile
in Anpassung an verschieden breite Torblätter denkbar wirtschaftlich und einfach
handhabbar. Dieses besonders einfache Herstellungsverfahren hier zweier Profile
mit unterschiedlichen Schenkellängen erspart Werkzeugkosten und Arbeitsaufwand.
Es läßt sich auch für mehr als zwei verschiedene Schenkellängen entsprechend einrichten,
falls dafür praktischer Bedarf besteht.
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Im übrigen entspricht das Führungsschienenprofil 10 gemäß Figur 2
mit den aufgesetzten Gleitleisten 6 demjenigen Ausführungsbeispiel 1 gemäß Figur
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