DE3401996C2 - - Google Patents
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- E06B3/6707—Units comprising two or more parallel glass or like panes permanently secured together characterised by additional arrangements or devices for heat or sound insulation or for controlled passage of light specially adapted for increased acoustical insulation
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Description
Die Erfindung betrifft ein schalldämmendes Fenster mit
mindestens zwei Scheiben gemäß dem Oberbegriff des
Patentanspruchs 1.
Aus der DE 24 37 356 B1 ist ein gattungsgleiches schalldämmendes Fenster
mit zwei unterschiedlichen Scheiben bekannt, wobei
zwischen diesen ein gegenüber der Umgebung abgedichteter
Innenraum vorhanden ist. Ferner sind sich bis in den
Raum zwischen den Füllungen erstreckende Wände vorhanden,
die einen umlaufenden mit Öffnung versehenen Kanal
bilden, wobei die Öffnungen mit einem umlaufenden
in bezug auf die Umgebung abgedichteten Raum in Verbindung
stehen. Dieser wirkt bei dem Fenster als Resonator-Körper.
Ein weiterer, derartiger Fenstertyp ist aus der niederländischen
Patentanmeldung 66 01 514 bekannt. Die guten wärmeisolierenden Eigenschaften, die mit
einer Doppelscheibe erhalten werden können, sind allgemein bekannt.
Es gibt neben dem Wärmeisolationsproblem jedoch das Schalldämmungsproblem.
Die Doppelscheibe mit eingeschlossenem Raum kann als ein Massen-
Federsystem betrachtet werden, wobei es sich gezeigt hat, daß dieses
insbesondere bei tiefen Tönen große Probleme mit sich bringen kann. Bei
der bekannten Konstruktion wurde versucht, die auftretenden Probleme
dadurch zu eliminieren, daß in Abstand von der Doppelscheibe eine
dritte Scheibe aufgestellt wird, und zwar unter einem Winkel zu der
Scheibenfläche der Doppelscheibe, womit versucht wird, durch Abbiegung
der Schallwellen eine Dämmung zu bewerkstelligen. Zur Förderung der
Dämmung wird der Raum zwischen der Doppelscheibe und der dritten Scheibe
durch einen kastenförmigen Raum umgeben, welcher Raum mit schalldämmendem
Material ausgefüllt ist und über eine große Anzahl breite
Perforationen mit dem Zwischenraum verbunden ist. Die perforierte
Wand kann so als ein in ästhetischer Hinsicht notwendige Abdeckung
des schalldämmenden Materials betrachtet werden. Abgesehen von dem bestreitbaren
schalldämmenden Effekt, den eine schräg aufgestellte Scheibe
hat, weist die bekannte Konstruktion den Nachteil auf, daß deren Aufbau
umfangreich ist, und insbesondere eine beträchtliche Einbautiefe
fordert. Wenn die Konstruktion für eine optimale Dampfdichtheit des
abgeschlossenen Raums als vorgefertigte Einheit hergestellt und geliefert
werden muß, dann bringt an der Einbaustelle das Montieren der Gesamtheit
infolge ihres Gewichtes und Umfangs erhebliche Probleme mit sich.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein schalldämmendes
Fenster zu schaffen, das eine verhältnismäßig kompakte und leichte
Konstruktion mit einer äußerst effektiven Schalldämmung kombiniert.
Dies wird gemäß der Erfindung bei einem schalldämmenden Fenster
der eingangs erwähnten Art mit den im Kennzeichen des Anspruchs 1
angegebenen Merkmalen erreicht.
Durch diese Maßnahmen, wobei der Raum zwischen den Scheiben verbunden
wird mit einem Spalt- oder Halsresonator, der auf das in dem betreffenden
Anwendungsfall störendste Frequenzgebiet abgestimmt wird, erhält
man, wie Versuche gezeigt haben, eine besonders effektive Schallisolation
bei einer Doppelscheibe mit üblichen Dickenabmessungen, d. h. mit
einem Hohlraum zwischen den Scheiben von 5-25 mm. In dieser Weise
braucht das schalldämmende Fenster, was seinen Umfang und sein Gewicht
betrifft, nur in geringem Maße von Doppelscheiben ohne schalldämmende
Vorkehrungen abzuweichen; die Handhabbarkeit des Fensters an der Einbaustelle
wird dadurch nicht oder kaum beeinflußt.
Ein solches Profil läßt sich außerdem in verhältnismäßig einfacher
Weise mit Gelenken oder ähnlichen Organen versehen, welche die
Anwendung des Fensters als ein sich bewegendes oder entfernbares
Element auf einfache Weise ermöglichen.
Weil ein solches Profil meistens aus Metall, insbesondere einem
Leichtmetall, wie Aluminium u. dgl. hergestellt ist, empfiehlt es
sich gemäß einer Ausführungsform hinsichtlich der Wärmeisolierung,
daß der Rahmen im Querschnitt aus zwei im wesentlichen U-förmigen
Profilen zusammengesetzt ist, die mit ihren offenen Seiten zueinander
gewandt sind und durch wärmeisolierende Mittel miteinander
verbunden sind, daß die beiden gegenüberliegenden, die Außenseite
des Rahmens bildenden U-Schenkel abdichtend gekuppelt sind und die
beiden gegenüberliegenden, die Innenseite des Rahmens bildenden
U-Schenkel unter Bildung eines Spaltes miteinander gekuppelt sind.
Ein nicht weniger wichtiger Vorteil eines derartigen zusammengesetzten
Profils ist, daß unter Konstanthaltung der anzuwendenden
Profilteile die Breite des Resonatorspaltes durch Änderung der
Abmessungen der Kupplungsmittel variiert werden kann. Dadurch ist die
Abstimmung des Resonators, der von der Spaltbreite, der Spalttiefe
und dem Inhalt des Resonatorkörpers, in diesem Fall des kastenförmigen
Raumes abhängig ist, in einfacher Weise zu beeinflussen.
Eine weitere Vereinfachung der erfindungsgemäßen Konstruktion kann
dabei erhalten werden, wenn jede Spaltwand aus einem sich auf dem
angrenzenden U-Schenkel erstreckenden Flansch besteht. Der Rahmen
für die aufzunehmenden Scheiben einschließlich des Resonators ist
dabei aus lediglich zwei Profilteilen mit Kupplungsmitteln zusammenzusetzen.
Unter Bezug auf ein in der Zeichnung wiedergegebenes Ausführungsbeispiel
soll das schalldämmende Fenster gemäß der Erfindung
nachfolgend näher erläutert werden, wobei diese im Querschnitt
einen Teil des Rahmens eines schalldämmenden Fensters gemäß der
Erfindung zeigt.
Der Rahmen ist mit vier Profilteilen 1 bzw. 2 zu versehen, die in
einer weiter nicht wiedergegebenen Weise zu einem rechteckigen
Rahmen zusammengesetzt und verbunden sind. Jeder Profilteil 1 bzw. 2
besteht aus einem Stegteil 3 bzw. 4 mit sich senkrecht dazu
erstreckenden
Schenkeln 5, 6 bzw. 7, 8.
Die Schenkel 6 und 8 sind je versehen mit einem Kupplungselement 9 bzw.
10 mit je einer schwalbenschwanzförmigen Aussparung 11 bzw. 12, die
zueinander gerichtet derart gegenübereinander liegen, daß die Profilteile
1 und 2 mittels eines thermisch-isolierenden Kupplungsorgans 13
miteinander verbunden werden können. In den Aussparungen 11 und 12
sind in Abstand voneinander eine Anzahl solcher Kupplungsorgane 13
angeordnet; die Naht zwischen den Profilteilen 1 und 2 ist mit einer
dampfdichten Abdichtung 14 abgeschlossen.
Die Schenkel 5 und 7 tragen an ihrem Ende je einen mit ihnen ein
Ganzes bildenden Flansch 15 bzw. 16, die T-förmig an den angrenzenden
Schenkel 5, 7 angeschlossen sind. An dem innerhalb der U-Form liegenden
Ende jedes Flansches 15, 16 ist ein Kupplungselement 17 bzw. 18 angebracht.
Beide Kupplungselemente 17, 18 sind mit einer schwalbenschwanzförmigen Aussparung
19 bzw. 20 versehen, in denen in relativen Abständen örtlich
Kupplungsorgane 21 mit thermisch-isolierenden Eigenschaften angebracht
sind, um mit den Kupplungsorganen 13 ein starres Ganzes aus
beiden Profilteilen 1 und 2 zu bilden.
An der Außenseite sowohl des Schenkels 5 wie des Schenkels 7 ist
eine Befestigungsrippe 22 bzw. 23 angebracht, auf welche eine Glashalteleiste
24 bzw. 25 klemmbar ist. Die Glashalteleiste 24 bzw. 25, der
Schenkel 5 bzw. 7 und der Flansch 15 bzw. 16 bilden eine Nut zum Aufnehmen
einer Scheibe 26 mit z. B. einer Dicke von 8 mm bzw. einer Scheibe
27 mit z. B. einer Dicke von 4 mm. Selbstverständlich können auch andere
Scheibendicken gewählt werden. Jede Scheibe 26, 27 stützt sich auf ein
elastisches Element 28 bzw. 29 und ist weiter in einen dampfdichten
Kitt 30 eingebettet.
In dieser Weise kann zwischen zwei Scheiben 26 und 27 ein Zwischenraum
31 mit einer für Doppelscheiben üblichen Hohlraumbreite von 5-25 mm
erhalten werden, welcher Zwischenraum 31 nach der Umgebung hin dampfdicht
abgedichtet ist und über einen Spalt 32 in offener Verbindung mit einem
Resonatorraum 33 steht, der sich um das ganze Fenster herum erstreckt.
Ein solcher Spalt- oder Halsresonator wirkt optimal für eine
bestimmte Frequenz oder ein bestimmtes Frequenzgebiet. Abhängig von
den Umständen an der Einbaustelle des schalldämmenden Fensters läßt
sich die Abstimmung des Resonators durch Variation der Spaltbreite,
Spalthöhe und des Inhalts des Resonatorkörpers anpassen.
Selbstverständlich sind im Rahmen der Erfindung viele Änderungen und
Abwandlungen möglich. So ist das in der Zeichnung wiedergegebene
Fenster mit einem ausgeprägten rechteckigen Rahmen versehen mit dementsprechenden
Vorteilen für Anwendung mit vorgefertigten Teilen. Die
Profilteile können jedoch auch mit Flanschen und Nocken zur Anpassung
an oder Aufnahme in Fensterrahmenkonstruktionen versehen sein. Daneben
können an den Profilteilen Gelenkhälften befestigt werden oder Organe,
die zum Tragen solcher Gelenkhälften geeignet sind. Natürlich ist
es auch möglich, mehr als zwei Scheiben anzuwenden, wobei sich dann
jeweils an einen Zwischenraum ein Hals- oder Spaltresonator anschließen
kann und verschiedene Resonatoren verschieden abgestimmt sein können.
In dem Ausführungsbeispiel erstreckt sich die Spaltöffnung kontinuierlich
durchlaufend längs des ganzen Umfangs des Zwischenraums 31. Der Spalt
32 kann jedoch auch aus verbindungstechnischen Gründen örtlich durch
Brücken oder Kupplungsorgane verbunden sein zum Ersatz der innerhalb
des Rahmenwerks liegenden Kupplungsorgane 21. Weiter kann der Flansch
15 bzw. 16 als einzelner Profilteil gebildet werden, welcher
einstellbar mit dem Schenkel 5 bzw. 7 verbunden werden kann.
Claims (2)
1. Schalldämmendes Fenster mit mindestens zwei Scheiben,
von denen wenigstens zwei eine verschiedene Dicke haben
und von denen jeweils zwei in einer solchen Weise mit
einem Rahmen verbunden sind, daß ein in bezug auf die
Umgebung abgedichteter Innenraum entsteht, wobei sich
bis in den Raum zwischen den Füllungen erstreckende
Wände vorhanden sind, die einen umlaufenden Kanal
bilden, der über mindestens eine Öffnung mit einem
umlaufenden kastenförmigen, in bezug auf die Umgebung
abgedichteten Hohlraum in Verbindung steht,
dadurch gekennzeichnet,
daß jede Öffnung ein sich in Umfangsrichtung erstreckender
Spalt ist und daß der Rahmen durch ein Hohlprofil mit einem
im wesentlichen rechteckigen Querschnitt gebildet ist,
welches den umlaufenden kastenförmigen, in bezug auf die
Umgebung abgedichteten Hohlraum bildet.
2. Schalldämmendes Fenster nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Rahmen im Querschnitt aus zwei im wesentlichen
U-förmigen Profilen zusammengesetzt ist, die mit ihren
offenen Seiten einander zugewandt und durch wärmeisolierende
Mittel miteinander verbunden sind, daß die beiden gegenüberliegenden,
die Außenseite des Rahmens bildenden
U-Schenkel abdichtend gekuppelt sind und die beiden
gegenüberliegenden die Innenseite des Rahmens bildenden
U-Schenkel unter Bildung eines Spaltes miteinander
gekuppelt sind und daß jede Spaltwand aus einem sich von
dem angrenzenden U-Schenkle erstreckenden Flansch
besteht.
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