DE3404505A1 - Laengenausgleich zwischen zwei seilen - Google Patents

Laengenausgleich zwischen zwei seilen

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DE3404505A1
DE3404505A1 DE19843404505 DE3404505A DE3404505A1 DE 3404505 A1 DE3404505 A1 DE 3404505A1 DE 19843404505 DE19843404505 DE 19843404505 DE 3404505 A DE3404505 A DE 3404505A DE 3404505 A1 DE3404505 A1 DE 3404505A1
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66DCAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
    • B66D1/00Rope, cable, or chain winding mechanisms; Capstans
    • B66D1/28Other constructional details
    • B66D1/36Guiding, or otherwise ensuring winding in an orderly manner, of ropes, cables, or chains

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Jib Cranes (AREA)
  • Lift-Guide Devices, And Elevator Ropes And Cables (AREA)

Description

  • Längenausgleich zwischen zwei Seilen
  • l)ie Erfindung betrifft einen Längenausgleich zwischen zwei Seilen i.n einem Seiltrieb, insbesondere für Krane.
  • Bei Seiltrieben, insbesondere für Krane, mit einem einstückigen, also ungeteilten Seil haben sich erhebliche Probleme ergeben.
  • in derartiges Seil (Hubseil oder Einziehseil) kann eine Länge voii .n. 800 m haben. Der Längenausgleich erfolgte dabei mittels einer stationären Ausgleichsrolle. Bei einem Seildurchmesser von 36 mm wiegt ein solches Seil ca. 5 t. Bei der Erstmontage und bei Erneuerung müssen die Monteure schwerste Arbeit verrichten, wobei außer der Bewältigung der hohen Gewichte noch die Problematik besteht, daß das Seil ohne Verdrehung eingezogen werden muß. Je länger das Seil ist, umso schwieriger wird dies zu bewerkstelligen sein. Verdrehungen bei der Seilmontage müssen aber vermieden werden, weil diese bei der Seilarbeit zu Seilgefügeschäden führen können.
  • Derartige Seilgefügeschäden treten auch dann auf, wenn man bei großen Seillängen ein Seilende des rechtsgängigen Seiles all sich regelwidrig auf eine rechtsgängige Trommel und das andere Fnde regelgerecht auf eine linksgängige Trommel wickelt.
  • Der Kranbauer mußte einen solchen an sich unguten Kompromiß in Kauf nehmen, weil bei einer Teilung des langen Seils der <Jtti erforderliche Balancier nicht den notwendigen Längenausgleich erbringt. Verwendet man z.B. ein 400 m langes linksgängiges und ein 400 m langes rechtsgängiges Seil, so können sich allein aufgrund der Herstellungstoleranzen des Trommeldurchmessers von z.B. 1.500 mm Seillängendifferenzen voll bis zu 2 m ergeben. Dazu kommen noch Differenzen aufgrund ungleicher Drahtseildurchmesser zwischen den beiden Seilhälften und ungleicher Längen der Seile.
  • Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrundc, einell Längenausgleich zwischen zwei Seilen in einem Seiltrieb zu schaffen, der in der Lage ist, die auftretenden Längendifferenzen ei eilwandfrei zu kompensieren, wobei gleichzeitig eine wesentlich Erleichterung der Seilmontage im Kran erreicht wird utid cil- 1-gefügeschäden weitgehend verhindert werden.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe dienen die im Hauptanspruch allgeführten Maßnahmen. Die Unteransprüche kennzeichnen zweckmäßige weitere Ausbildungen.
  • Durch den erfindungsgemäßen Längenausgleich ergeben sich bei der Teilung langer Seile, die an beiden Enden aufgewickelt werden, keinerlei Probleme. Die Montagearbeiten werden wesentl erleichtert und Reklamationen infolge Seilgefügeschäden werden auch ausgeschaltet.
  • Ein Ausrecken der Seilstücke und Ablängen unter Last entfällt, wo zwei lange Seile am Balancier bereits angeschlagen sind.
  • Für die Längengleichheit der Seilstücke brauchen keine engen Grenzen mehr eingehalten werden.
  • In den Zeichnungen zeigt Fig. 1 einen Seiltrieb mit einem <111-stückigen Seil nach dem Stand der Technik, während Fig. w ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Längenausgleichs darstellt.
  • in lig. t ist ein bekannter Seiltrieb mit einem einzigen, durchlaufend gescherten rechtsgängigen Seil 3 gezeigt.
  • Das Seil. 3 läuft von einer rechtsgängigen Seiltrommel 8 über drei Rollen 9 des Kranhaken-Geschirrs 14 und zwei stationäre Rollen 10 zu einer stationären Ausgleichsrolle 7. Von dort littit das Seil 3 über drei Rollen 13 des Kranhaken-Geschirrs 14 urid zwei stationäre Rollen 12 auf die zweite Seiltrommel 11 auf, die linksgängig ausgebildet ist.
  • Diesem bekannten Seiltrieb haften die eingangs geschilderten Nachteile an.
  • In Fig. 2 ist die erfindungsgemäße Längenausgleichsanordnung dargestellt. Der Seiltrieb ist in zwei Seile 3 und 4 unterteilt, von denen das Seil 3 linksgängig ist und von einer rechtsgängigen Seiltrommel 8 kommend über Rollen 9, 10 geschert ist, wobei das freie Ende des Seiles 3 an einer Traverse 1. befestigt ist. In gleicher Weise läuft ein rechtsgängiges Seil 4 von einer linksgängigen Seiltrommel 11 über Rollen 13, 12, wobei das freie Ende des Seiles 4 ebenfalls an einer Traverse 2 befestigt ist. Am oberen Ende jeder lr''tveise 1, 2 sind Seilstücke 5, 6 befestigt, die in ihrer Sclll.lglichtung unterschiedlich sind und über Ausgleichsrollen 7 laufen. Dadurch ist es ohne weiteres möglich, alle vorkommenden l.ängendifferenzen der Seile 3 und 4 auszugleichen.
  • Anstelle von zwei Seilstücken 5, 6 können auch mehrere Seilstiicke verwendet werden, wobei sich in diesem Fall anstelle des Ausgleichsrollen 7 eine Ausgleichstrommel empfiehlt. In (li(s(t' Ausgleichstrommel sind Rillenbetten für die betreffenden Seile einzuarbeiten.
  • Anstelle der Seilstücke können auch Ketten Verwendung finden.
  • - Leerseite -

Claims (4)

  1. Längenausgleich zwischen zwei Seilen Patentansprüche 1. Längenausgleich zwischen zwei Seilen in einem Seiltrieb, insbesondere für Krane, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , - daß zum Längenausgleich je eine Traverse (1 , 2) vorgesehen ist, an die die jeweilig freien Enden der Seile (3,4) angeschlagen sind, und - daß mindestens zwei Ausgleichsrollen (7) vorgesehen si j nd, über die von jeder Traverse (1,2) mindestens zwei Seil stücke (5,6) geführt sind, wobei die beiden Seilstücks (5,6) aus einem rechtsgängigen und einem linksgängigen Drahtseil bestehen.
  2. 2. Längenausgleich nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß anstelle der Ausgleichsrollen (7) eine Ausgleichstrommel verwendet wird, in deren Kern die Rillenbetten für die Seile jeweils ringförmig eingearbeitet sind.
  3. 3. Längenausgleich nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekt'iiiizeichnet, daß vier oder sechs Seilstücke, vorzugsweise zwei oder drei Seilpaare angeordnet sind.
  4. 4. Längenausgleich nach einem der Ansprüche 1 - 3, dadurch gekennzeichnet, daß statt der Seilstücke (56,) Ketten Verwendung finden.
DE19843404505 1984-02-09 1984-02-09 Längenausgleich zwischen zwei Seilen in einem Seiltrieb Expired DE3404505C2 (de)

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SE8500590A SE8500590L (sv) 1984-02-09 1985-02-08 Lengdutjemningsanordning mellan tva linor

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DE3404505C2 DE3404505C2 (de) 1986-12-11

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DE (1) DE3404505C2 (de)
SE (1) SE8500590L (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6758356B1 (en) * 1989-10-10 2004-07-06 Manitowoc Crane Companies, Inc. Liftcrane with synchronous rope operation
WO2006013053A1 (en) * 2004-08-02 2006-02-09 Terex-Demag Gmbh & Co. Kg Hoisting-cable drive comprising a single bottom-hook block and two winches

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2853038A1 (de) * 1977-12-27 1979-06-28 Waagner Biro Ag Kranhubwerk fuer einen laufkran, insbesondere fuer einen giess- oder reaktorkran

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US7416169B2 (en) 2004-08-02 2008-08-26 Terex Demag Gmbh Hoisting-cable drive comprising a single bottom-hook block and two winches

Also Published As

Publication number Publication date
SE8500590D0 (sv) 1985-02-08
SE8500590L (sv) 1985-08-10
DE3404505C2 (de) 1986-12-11

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