DE3405976A1 - Anker fuer betonschalungen - Google Patents

Anker fuer betonschalungen

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DE3405976A1 DE19843405976 DE3405976A DE3405976A1 DE 3405976 A1 DE3405976 A1 DE 3405976A1 DE 19843405976 DE19843405976 DE 19843405976 DE 3405976 A DE3405976 A DE 3405976A DE 3405976 A1 DE3405976 A1 DE 3405976A1
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Dietrich 4156 Willich Bolduan
Wolfgang 4030 Ratingen Markewitz
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Huennebeck Deutschland GmbH
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Huennebeck GmbH
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    • E04BUILDING
    • E04GSCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
    • E04G17/00Connecting or other auxiliary members for forms, falsework structures, or shutterings
    • E04G17/06Tying means; Spacers ; Devices for extracting or inserting wall ties
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    • E04BUILDING
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    • E04G17/065Tying means, the tensional elements of which are threaded to enable their fastening or tensioning
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Description

Fa. Hünnebeck GmbH, 4030 Ratingen 4
ANKER FÜR BETONSCHALUNGEN
Die Erfindung betrifft einen Anker für Betonschalungen, der einen Außengewinde aufweisenden, im Abstand einander gegenüber angeordnete Schalelemente miteinander vebindenden Ankerstab, zwei auf die beiden Enden des Ankerstabes auf ider Außenseite der Schalelemente aufschraubbare Muttern und ein den Ankerstab zwischen den beiden Schalelementen aufnehmendes Hüllrohr aufweist.
Anker dieser Art werden benutzt, um einander gegenüberliegende Schalelemente bis zum Abbinden des zwischen diese eingegossenen Betons in der gewünschten Position zusammenzuhalten. Zum Ausschalen des Betonbauwerkes werden die Anker gelöst und herausgezogen, woraufhin man die Schalelemente vom Bauwerk entfernen kann.
Damit die beim Betonieren auftretenden hohen Drücke auf die Schalelemente sicher aufgefangen werden, ist es erforderlich, eine größere Anzahl von Ankern zu setzen. Es ist bekannt, in den Schalelementen Löcher vorzusehen, durch die der Ankerstab paßt, die jedoch im Durchmesser kleiner als das auf den Ankerstab zwischen den Schalelementen zu steckende Hüllrohr sind, damit durch diese Löcher der flüssige Beton nicht ausfließen kann. Das Setzen der Anker ist jedoch nicht einfach, weil die dazu in den einander gegenüberliegenden Schalelementen vorgesehenen Löcher selten genau miteinander fluchten und weil man durch die Löcher kaum oder garnicht hindurchblicken kann, wenn man von außen einen·Ankerstab durchschiebt. Deshalb benötigt man zum Setzen der Anker vielfach zwei Personen, die auf den einander gegenüberliegenden Seiten der Schalelemente stehen, damit die eine Person durch das noch offene Loch hindurchblickend der anderen Person Anweisungen geben kann, wie der von außen durchzusteckende "Ankerstab geführt werden muß. Das Hüllrohr muß dabei aufgesteckt werden, nachdem der Ankerstab durch die SchaJ-
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haut des einen Schale1ementes hindurchgesteckt worden ist. Deshalb werfährt~man beim Errichten einer doppelwandigen Schalung "VIbif'HOh Sο, daß zunächst die Schalelemente der einen Wand errichtet und die Ankerstäbe der entsprechenden Anker eingesteckt und.die Hülsen auf die Ankerstäbe aufgesteckt werden. Daran anschließend errichtet man die Schalelemente der gegenüberliegen-· den Schalwand. Ein Arbeiter begibt sich zwischen die beiden Schalwärrde und steckt die aus der einen Schalwand herausragende η Ankerstäbe in die entsprechenden Löcher der gegenüberliegenden Schallband, woraufhin von außen die Gegenmutter aufgeschraubt wird· Ei ηο Montage ist auf diese Weise aber nur möglich, wenn sich zwischen den Schalwänden noch keine Bewehrungseinbauten be finden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Anker für Betonschalungen zu schaffen, der von einer Seite der doppelwandigen Schalung von einer einzigen Person gesetzt werden kann, und zwar auch noch nachdem die einander gegenüberliegenden Schalwände errichtet worden sind und ggfs.dazwischen vorzusehende Bewährungseinbauten angebracht wurden.
Diese Aufgabe wird bei einem Anker der eingangs genannten Gattung dadurch gelöst, daQ jede Ankermutter miteinem der Außenseite des Rahmens eines der beiden Schalelernente abgestützten drehbaren Spannkörper versehen ist, der mit seinem inneren Ende in der Schalebene des betreffenden Schalelementes liegt. Bei einer derartigen Ausbildung des Ankers können die in den Schalelementen vorgesehenen Öffnungen, durch die der Ankerstab gesteckt wird, einen wesentlich größeren Durchmesser als bisher aufweisen, weil der vom Ankerstab nicht erfaßte offene Querschnitt von dem bis in die Schalebene ragenden Ende der betreffenden Ankermutter ausgefüllt wird. Dementsprechend kann der Arbeiter beim Setzen der einzelnen Anker durch die Öffnung in der vorderen Schalhaut weitgehend unbehindert hindurchblicken und die gegenüberliegende Öffnung erkennen, durch die der Ankerstab gesteckt werden muß. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß das Hüllrohr,
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welches den Ankerstab zwischen den beiden Schalelementen umschließt, damit dieser nach Abbinden des Betons problemlos herausgezogen werden kann, zusammen mit dem Ankerstab von der Außenseite der einen Schalung eingeführt werden kann. Somit kann man die Hüllrohre vor dem Einbauen der Ankerstäbe auf dieselben aufstecken, so daß nur von der Außenseite der Schalwände· gearbeitet werden muß.
Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung des Ankers und insbesondere die Anordnung der Ankermuttern jeweils einem Spannkörper' der erläuterten Art wird das Setzen der Anker wesentlich vereinfacht und damit beschleunigt. Die Rüstzeit zum Errichten der Schalung wird dementsprechend kürzer.
Gemäß einer bevorzugten praktischen Ausführungsform der Erfindung ist jeder Spannkörper des Ankers am äußeren Ende mit einem sich auf die Außenseite des Rahmens des betreffenden Schalelemer.-
tes legenden radialen Flansch versehen. Dieser Flansch dient als Begrenzungsanschlag, der die Eindringtiefe des Spannkörpers in das betreffende Schalelement begrenzt, wodurch sichergestelltwird, daß das innere Ende jedes 5pannkörpers bei angezogenen .Ankermuttern genau in der betreffenden Schalebene liegt und sich dementsprechend im Bereich der Anker keine unerwünschten Markierungen auf der Oberfläche der betonierten Wand abzeichnen.
Ein weiteres bevorzugtes Merkmal der Erfindung besteht darin, daß jeder Spannkörper ein konischer Hohlkörper ist. Durch die konische äußere Kontur der Spannkörper sind diese gegenüber der Schalhautöffnung, in welche sie eingesteckt werden sollen, kippbar, so daß eine gewisse Schrägstellung der Ankerstäbe ohne weiteres möglich ist, die benötigt wird, wenn die einander gegenüberliegenden Löcher in den gegenüberliegenden Schalelementen nicht genau miteinander fluchten. In den Hohlkörper kann die Ankermutter eingesetzt bzw. eingelegt werden.
Um die Kippbarkeit der Spannkörper gegenüber den Schalelementen zu verbessern, ohne deren Sitz in der Öffnung der Schalelemente zu beeinträchtigen, kann nach einem weiteren Merkmal der Erfindung jedem Spannkörper eine in die Schalhaut des betreffenden Schalelementes einzusetzende konische Führungsbuchse zugeordnet sein, welche sozusagen die Durchstecköffnung wie ein Futter auskleidet". Die Führungsbuchse kann zweckmäßig in der Schalhaut eines Schalelementes bzw. der betreffenden Durchstecköffnung zu befestigen sein.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorzugsweise jedem Spanakörper ein seinen Flansch erfassender Riegel zugeordnet, der in den Rahmen des betreffenden Schalelementes einsteckbar ist und dazu dient, den Spannkörper in seiner Betriebsposition zu verriegeln, damit er nicht über die Rückseite des betreffenden Schalelementes unbeabsichtigt abgeschoben werden kann.
Nach einem anderen Merkmal der Erfindung weist das Hüllrohr .. ./5
des Ankers an beiden Enden je einen sich nach außen erweiternden Konus aus elastisch verformbarem Material auf, der beim Anziehen der Ankermuttern gegen das in der Schalebene liegende Ende des Spannkörpers bzw. die Schalhaut selbst gedrückt und dabei aufgeweitet wird, so daß er eine Abdichtung gegen Auslaufen von flüssigem Beton bzw. Betonflüssigkeit um den Ankerstab bzw. den Spannkörper herum verhindert. Um dies zu erreichen, ist das Hüllrohr mit den an beiden Enden angebrachtem Koniisr.en im entspannten Zustand etwas länger als der Abstand zwischen den einander gegenüberliegenden Schalwänden.
Der verformbarc Konus kann auch die Form einer Dichtungsscheibe aufweisen oder mit einer aus verformbarem Material bestehenden Dichtungsscheibe zusammenwirken.
Durch die Erfindung ist es möglich, die Anker erst dann zu setzen, wenn die Schalung vollständig errichtet worden ist und zwischen der Schalung ggfs. vorzusehende Betonarmierungen oder Bewehrungen eingebaut worden sind. Der Einbau der Zuganker läßt sich, da der die Ankerstäbe durch die gegenüberliegenden Öffnungen steckende Arbeiter durch die öffnungen hindurchsehon kann, wesentlich beschleunigen und mit nur einem Mann durchführen, wenn es auch zweckmäßig ist, wenn jeweils ein Mann auf jeder Seite der Schalung arbeitet.
Der den Spannkörper haltende Riegel kann als Bügel ausgebildet sein, der gleichzeitig eine Drehsicherung für den Spannkörper bildet, damit beim Anziehen der einen Ankermutter der auf der entgegengesetzten Seite der doppelwandigen Schalung befindliche andere Spannkörper nicht festgehalten zu werden braucht.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Ankers für Betonschalungen dargestellt, und zwar zeigt
Fig. 1 eine-schaubildliche Ansicht des Ankers, wobei das auf seinen mittleren Abschnitt aufzusteckende Müllrohr weggelassen ist,
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Fig. 2 nine Seitenansicht des zwischen zwei einander gegenüberliegende -Schalwände eingebauten Ankers,
Fig. 3 eine Ansicht wie in Fig. 2, aus der zu erkennen ist, wie der Anker eingebaut wird, und
Fig. 4 eine Ansicht der einander gegenüberlie-g enden Schal wände -.wie in Fig. 2 und 3, jedoch vor Einbau des Ankers.
Der Anker besteht, wie am besten aus Fig. 1 zu erkennen ist, aus einem mit Außengewinde versehenen Ankerstab 2 und auf seine beiden Enden aufgeschraubten Ankermuttern 3, wobei jede Ankermutter 3 drehfest in einem als konischer Hohlkörper ausgebildeten Spannkörper 4 angeordnet ist, wie am besten Fig. 1 und 3 zeigen. Die Ankermuttern 3 sind formsch]üssig gegen Verdrehen gegenüber dem betreffenden Spannkörper 4 gesichert und werden mit Hilfe von Spannstiften 5 gegen axiales Verrutschen im Spannkörper 4 gehalten.
Jeder Spannkörper hat am äußeren Ende einen radial vorstehenden Flansch 6, auf dessen Außenseite einander gegenüberliegend zwei Nocken 7 angebracht sind, die zum Ansetzen eines Spannbzw. LöseWerkzeuges dienen, aber auch als Teil einer Drehsicherung benutzt werden können, wie weiter unten näher erläutert.
Jeder Spannkörper ist am äußeren Ende offen und enthält am inneren Ende eine zentrale Durchgangsöffnung 8, die zum Durchstecken des Ankerstabes 2 dient. Die diese öffnung 8 umschließende innere Stirnfläche 9 jedes Spannkörpers 4 liegt in der Schalebene der Schalung, wenn der Anker 1, wie insbesondere in Fig. gezeigt, zwischen zwei Schalwänden montiert worden ist. Jede dieser Schalwände ist aus in den Zeichnungen nur teilweise dargestellten Schaltafeln 10 gebildet, die auf einem rechteckigen Rahmen 11 jeweils eine plattenfÖrmige Schalhaut 12 aufweisen. In der Schalhaut 12 befinden sich dort, wo ein Anker 1 durchgesteckt werden soll, öffnungen 13, in die jeweils eine Führungsbuchse 14 mit sich von innen nach außen erweiternder konischer
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Durchgangsöffnung 15 eingesetzt ist. In die konische öffnung paßt das konische innere Ende jeweils eines Spannkörpers 4, wobei die innere Stirnfläche 9 dieses Spannkörpers mit der Führungsbuchse 14 bündig abschließt und in der Schalebene der entsprechenden Schaltafel liegt.
Zwischen den einander gegenüberliegenden Schaltafeln 10 ist bei fertig montiertem Anker 1 ein den Ankerstab 2 umschließendes Hüllrohr 16 angeordnet, das gegenüber dem Ankerstab 2 verschoben werden kann und an beiden Enden jeweils einen*4iach außen konisch erweiternden Kopf 17 aufweist, der aus elastisch verformbarem Material besteht. Die Länge des Hüllrohres 16 einschließlich der beiden Köpfe 17 ist. etwas größer gewählt als der lichte Abstand zwischen den einander gegenüberliegenden Schaltafeln der fertig errichteten Schalung. Daher werden die konischen Köpfe 17 des Hüllrohrs 16 von den Spannkörpern 4 unter axialen Druck gesetzt und dadurch derart aufgeweitet, daß sie radial über die Stirnflächen 9 der Spannkörper 4 überstehen und sich mit ihrem äußeren Rand an die in der Schalebene liegende Stirnfläche 18 der entsprechenden Führungsbuchse 14 dichtend anlegen, so daß ein eventuell zwischen dem inneren Ende des Spannkörpers 4 und der Bohrung 15 der Führungsbuchse 14 befindlicher ringförmiger Spalt gegen Auslaufen von flüssigem Beton oder Betonflüssigkeit abgedichtet ist. Dies ist aus Fig. 2 zu erkennen.
Im Bereich jeder öffnung 13 ist im Rahmen 11 der Schaltafel eine Stahlprofil 19 angeordnet, das Teil des Rahmens ist und an beiden Enden jeweils einen nach innen vorstehenden Flansch
20 bzw. 21 aufweist. Der Flansch 20 dient als Gegenhalter für jeweils eine der konischen Führungsbuchsen 14, während der Flansch 21 als Auflage für den ringförmigen Flansch 6 eines konischen Spannkörpers 4 vorgesehen ist. Innerhalb des Flansches
21 befindet sich eine öffnung 22, die ausreichend groß ist, um einen Spannkörper 4 einstecken zu können.
Für die Montage der Anker 1 wird zunächst auf einer Seite der Schalung ein Spannkörper 4 eingesetzt, wie in der linken Seite ..•/8 .
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von fig. 4 gezeigt ist. Dor Spannkörper wird mittels eines aufsteckbaren Bügels 23, der seinen Flansch 6 übergreift und sich mit einem Abschnitt neben einen der Nocken 7 legt, gegen axiales Herausrutschen und gegen Verdrehen gesichert. Dann wird von der gegenüberliegenden Seite ein Ankerstab 2 eingeführt und in die innerhalb des bereits angebrachten Spannkörpers 4 befindliche Ankermutter 3 eingeschraubt, wie- Fig. 3 zeigt. Über das- freie Ende des Ankerstabes 2 wird dann das Hüllrohr geschoben, dessen sich im entlasteten Zustand befindliche konische Köpfe 17 einen geringeren Außendurchmesser als die kleinste lichte Weite der Bohrung 15 der Führungsbuchse 14 aufweisen. Schließlich wird auf das freie Ende des Ankerstabes 2 die zweite Ankermutter 3 mit dem sie aufnehmenden zwei ten·Spannkörper 4 aufgeschraubt und festgezogen, wodurch das Hüllrohr 16 zwischen die einander gegenüberliegenden Schalhäute 10 geschoben und schließlich die konischen Kopfstücke 17 unter Druck gesetzt und radial aufgeweitet werden. Der zweite Spannkörper 4 wird dann ebenfalls mittels eines aufsteckbaren Bügels gegen axiales Verrutschen und gegen Verdrehen verriegelt.
Der Anker ist nun fertig montiert (Fig. 2). Alle Arbeiten zum Setzen des Ankers können von einer Person ausgeführt werden, die erst auf einer Seite der doppelwandigen Schalung die Spannkörper 4 in der oben beschriebenen Weise einsetzt und gegen axiales Verrutschen und Verdrehen sichert, woraufhin von der entgegengesetzten Seite der Schalung die Ankerstäbe 2 eingeschraubt, die Hüllrohre 16 aufgesteckt und die Gegenmuttern aufgeschraubt und gesichert werden.
Da der Ankerstab 2 von einer Seite der doppelwandigen Schalung eingeschoben und in die gegenüberliegende Ankermutter eingeschraubt werden kann, ohne daß sich auf dem Ankerstab irgendwelche weiteren Teile wie beispielsweise das Hüllrohr 16 befinden, kann der diese Arbeiten vornehmende Arbeiter durch die verhältnismäßig große bzw. weite konische öffnung 15 der vorderen Schaltafel 10 gut die gegenüberliegende Schaltafel und die dort befindliche öffnung 8 des Spannkörpers 4 beobachten, .../9 ' _ _
in welche der Ankerstab 2 eingesteckt werden muß, um ihn schließlich in die Ankermutter 3 schrauben zu können. Daher läßt sich der Ankerstab 2 schnell und problemlos setzen und in die eine Ankermutter einschrauben. Erst dann wird das Hüllrohr 16 auf das freie Ende des Ankerstabes 2 aufgeschoben und die zwoite Ankermutter 3 mit dem Spannkörper h aufgeschraubt. Das Hüllrohr 16 mit den konischen Kopfstücken 17 dient nicht nur zum Schutz des Ankerstabes 2 .und zur Abdichtung, sondern auch als Distanzstück. Es kann aus PVC bestehen. Dieses Hüllrohr 16 verbleibt im fertigen Betonbauwerk, d.h. es wird nicht mit den Ankern ausgebaut. Vielmehr zieht man bei Ausschalen den Ankerstab 2 lediglich aus dem Hüllrohr heraus.
- Leerseite -

Claims (8)

G54339-" 3/, 05976 " Fa· Hünnebeck GmbH, Am Zechenplatz, D-4030 RATINGEN-4-Lintorf Patentansprüche ~
1. Anker für Betonschalungen, mit einem Außengewinde aufweisenden, zwei im Abstand einander gegenüber angeordnete Schalelemente miteinander verbindenden Ankerstab, zwei auf die beiden Enden des Ankerstabes auf der AuGens-eite der Schaleleme'nte aufschraubbaren Ankermuttern und mit einem den Ankerstab zwischen den beiden Schalelementen aufnehmenden Hüllrohr, dadurch gekennzeichnet, daß jede Ankermutter (3) mit einem an der Außenseite des Rahmens (11) eines der beiden Schalelemente (10) abgestützten, wahlweise drehbaren Spannkörper (4) versehen ist, der mit seinem inneren Ende (9) in der Schalebene des betreffenden Schalelementes liegt.
2. Anker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Spannkörper (4) am äußeren Ende einen sich auf die Außenseite (21) des Rahmens (11) des betreffenden Schalelernentes (10) legenden radialen Flansch (6) aufweist.
3. Anker nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeder
Spannkörper (4) ein konischer Hohlkörper ist , in den eine Ankermutter (3) undrehbar eingelegt ist.
4. Anker nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Spannkörper (4) eine in die Schalhaut (12) des betreffenden Schalelementes (10) einzusetzende konische Führungsbuchse (14) zugeordnet ist.
5. Anker nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsbuchse (14) in der Schalhaut (12) eines Schalelementos zu befestigen ist.
6. Anker nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß jedenf" Spannkörper (4) ein seinen Flansch (6) erfassender Riegel 823) zugeordnet ist, der in den Rahmen (11) des
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Schalelementea (10) einsteckbar ist.
7. Anker nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daG der Riegel ein als Drehsicherung des Spannkörpers (4) wirkender Bügel (23) ist.
8. Anker nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, -daß das Hüllrohr (16) an beiden Enden je einen sich nach außen erweiternden konischen Kopf (17) aus elastisch verformbarem Material aufweist.
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