DE3406056A1 - Skikern - Google Patents
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Classifications
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Landscapes
- Laminated Bodies (AREA)
Description
-
- Skikern
- Beschreibung Die Erfindung betrifft einen Skikern gemäß Oberbegriff des Patentanspruches 1.
- Bekanntlich werden seit längerem sogenannte mehrschichtige Skier durch Verkleben mehrerer Schichten hergestellt (vgl. z.B. DE-OS 2 804 943), die ihrerseits einen Unter-, einen Mittel- und einen Oberbau bilden.
- - Der Mittelbau besteht im allgemeinen aus einem Holz-oder Hartschaum-Kern, der seitlich mit duroplastischem Kunstharz-Schichtstoff kaschiert ist.
- - Der Oberbau besteht meistens aus einem mit dem Kern verklebten Aluminiumblech und/oder Laminat aus glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK), worauf als Deckbelag ein Kunststoff-Folie aufkaschiert ist, die in weiteren Arbeitsvorgängen dekorativ ausgestaltet wird; - der Unterbau besteht seinerseits aus einem Aluminium- blech oder einer Schicht aus glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK), das bzw. die an einer Seite mit dem Kern verklebt ist und an der anderen Seite (gegegebenenfalls über verschiedene weitere Schichten) mit dem eigentlichen Lauf-Belag verbunden ist, der im allgemeinen ein transparenter 1-2-Millimeter dicker Kunststoff-Belag ist, und zwar vorzugsweise aus Polyäthylen, nämlich Hoch- oder Niederdruck-Polyäthylen oder Polytetrafluoräthylen.
- Der Skikern besteht in der Regel aus horizontal und/ oder vertikal verleimten Holzschichten bzw. -Lamellen (-Streifen) und/oder Hartschaum. Eine besonders vorteilhafte Mittelbau-Konstruktion zeichnet sich durch einen Skikern aus, der eine Hartschaum-"Seele" zwischen vertikal verleimten Holzschichten umfaßt, die aus heimischen und/oder exotischen Holzarten bestehen.
- Die äußeren Seitenwangen bestehen vorzugsweise aus ABS (Acrylnitrilbutadienstyrol), Phenol oder anderen dafür geeigneten Kunststoffmaterialien. Die Schaumstoff-"Seele" kann auch verstärkt sein, z.B. glasfaser- oder karbonfaserverstärkt. Derartige Skikerne werden vorwiegend für Skier mit einer Taillierung verwendet.
- Zur Anpassung eines derart aufgebauten Skikerns an die Taillierung wird dieser zumindest im vorderen und hinteren Bereich, vorzugsweise über die gesamte Länge, in zwei Kern-Längshälften geteilt, die dann in eine Skikassette mit taillierten Seitenwänden gelegt und durch Spreizkeile oder dergleichen in Anlage an diese Seitenwände gehalten werden. Zur Gewichtsverminderung und zur leichteren Anpassung der Kern-Längshälften an die Taillierung der Kassette wird vorzugsweise längs der Trennebene noch Material abgetragen mit der Folge, daß die in der Kassette geformten Kern-Längshälften dann in ihrer dort festgelegten Lage zueinander mittels Klammern oder dergleichen aneinander gehalten bzw. -fixiert werden müssen.
- Die beschriebene Vorbereitung des taillierten Skikerns, die augenscheinlich sehr aufwendig ist, erfolgt beim Skihersteller, der damit zwangsläufig auch zum Bauteil-Hersteller wird.
- Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Skikern für vorzugsweise taillierte Skier so auszubilden, daß eine Nachbearbeitung beim Skihersteller entfällt und außerdem teures Kernmaterial von vornherein eingespart werden kann.
- Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß in überraschend einfacher Weise dadurch gelöst, daß der Skikern in mindestens zwei nachgiebig miteinander verbundene Längshälften unterteilt ist.
- Vorzugsweise ist die nachgiebige Verbindung zwischen den Kern-Längshälften im wesentlichen nur in Richtung etwa parallel zur Ski auf oder Skideckfläche wirksam und besteht aus einer elastisch flexiblen Schicht, z.B.
- Elastomerschicht,ein-oder mehr-,vorzugsweise zwei-,lagiger Wellpappe, einem oder mehreren längsgefalteten,vorzugsweise kunststoffverstärkten, Papierstreifen, oder aus einer im Querschnitt bzw. in Draufsicht wabenstrukturierten Zwischenlage. Wesentlich ist also die Ausbildung von mindestens einer "im Skikern integrierten flexiblen Längsfuge", die eine Anpassung der den Seitenwangen des Skis benachbarten Kern-Längshälften an eine gewünschte Taillierung erlaubt derart, daß die Beabstandung zwischen den Kernlängshälften im vorderen und hinteren Endbereich maximal ist.
- Der erfindungsgemäß ausgebildete Skikern läßt sich problemlos in die eingangs erwähnte Skikassette einlegen und an die Taillierung derselben anpassen, ohne daß der Skikern bearbeitet werden muß, z.B. zumindest im vorderen und hinteren Endbereich mit längsgerichteten Einschnitten versehen werden muß.
- Sofern die nachgiebige Verbindung zwischen den Kern-Längshälften keine ausreichende Rückstellkraft aufweist, um die außenliegenden Kern-Längshälften in Anlage an den taillierten Seitenwänden der Skikassette zu halten, können die Holzschichten bzw. -Lamellen der außenliegenden Kern-Längshälften durch eine gezielte Prozeßsteuerung des Preßvorganges, wobei die Holzfeuchte und -Temperatur als Parameter dienen, in eine säbelförmige Form gebracht, d.h. entsprechend der gewünschten Taillierung vorgeformt werden. Dann ist ein Einpassen des erfindungsgemäß ausgebildeten Skikerns in die Skikassette auch ohne Spreizkeile zwischen den Kern-Längshälften im vorderen und hinteren Endbereich möglich.
- Durch Verwendung der nachgiebigen Verbindung zwischen den Kern-Längshälften kann auch bis zu 25 % Holz und oder Hartschaum eingespart werden im Vergleich zu den bisher verwendeten Skikernen, da diese grundsätzlich so breit wie die größte Breite der Taillierung hergestellt werden müssen und erst in Nacharbeit durch Abtragung bzw. Herausschneiden von Material längs der Trennebene bzw. Trennebenen die gewünschte Taillierung erreicht werden kann. Die Materialkosten für die nachgiebige Verbindung sind extrem niedrig, vor allem im Vergleich zu exotischen Hölzern vernachlässigbar klein, insbesondere wenn die nachgiebige Verbindung aus Wellpappe besteht. Durch das nachträgliche Ausnehmen von Material aus den herkömmlichen Rohkernen und dem dann erforderlichen nachträglichen Zusammenklammern der Kern-Längshälften entstehen zusätzliche Fehlerquellen, die sich bei der erfindungsgemäßen Kernkonstruktion von vornherein vermeiden lassen.
- Die Maßnahmen nach Anspruch 6 ermöglichen in einfacher Weise die Herstellung eines Skis mit Ski-Längshälften unterschiedlicher Eigenschaft, nämlich unterschiedlicher Biegeelastizität.
- Die Merkmale nach Anspruch 7 erleichtern die Herstellung eines Skis mit einer Lauffläche, die quer zur Skilängsrichtung stumpfwinklig ausgebildet ist. Derartige Laufflächen sind bei Langlauf-Skiern bereits mehrfach vorgeschlagen worden.
- Die Erfindung bezieht sich auch auf einen Ski mit einem Kern, wie er erfindungsgemäß vorgeschlagen ist.
- Nachstehend werden bevorzugte Ausführungsbeispiele des erfindungsgemäß ausgebildeten Skikerns anhand der beigefügten Zeichnung näher erläutert.
- Es zeigen: Figur 1 einen Teil eines erfindungsgemäß ausgebildeten Skikerns in perspektivischer Ansicht, Figur 2 einen Teil eines gegenüber Figur 1 abgewandelten Skikerns ebenfalls in perspektivischer Ansicht, Figur 3 einen nach Figur 2 ausgebildeten und in eine Skikassette eingesetzten Skikern, Figur 4 eine zwei-lagige Wellpappe als nachgiebige Verbindung zwischen den Kern-Längshälften, Figur 5 a eine wabenstrukturierte nachgiebige Verbindung zwischen den Kern-Längshälften in entspanntem Zustand und in Draufsicht, und Figur 5 b die wabenstruktuierte Verbindung nach Figur 5 a in zusammengedrücktem Zustand.
- Der Skikern nach Figur 1 besteht aus zwei Ski-Längshälften 10, 12, die durch eine nachgiebige Verbindung 14 in Form einer doppellagigen Wellpappe 16 gemäß Figur 4 miteinander verbunden sind. Die Kern-Längshälften 10, 12 bestehen jeweils aus vertikal verleimten Holzschichten bzw. -Lamellen aus heimischen und/oder exotischen Holzarten. Die Außenseiten der beiden Kern-Längshälften 10, 12 sind mit Seitenwangen 20,22 aus duroplastischem oder thermoplastischem Kunststoff kaschiert. Die doppellagige Wellpappe 16 ist zwischen den beiden Kern-Längshälften 10, 12 so angeordnet,daß sie in Richtung senkrecht zu den Seitenwangen 20.22 nachgiebig ist. Zu diesem Zweck sind die beiden äußeren Deckschichten 24 der doppellagigen Wellpappe nach Figur 4 an den beiden innenliegenden bzw. einander zugewandten Seiten der Kern-Längshälften 10, 12 angeklebt, und zwar derart, daß die Wellpappe die obere und untere Begrenzungsfläche des Kerns bzw.
- der Kern-Längshälften nicht überragt.
- Bei der Ausführungsform nach Figur 2 besteht der Skikern aus drei Kern-Längshälften 10, 11 und 12, die jeweils entsprechend Figur 1 nachgiebig miteinander verbunden sind. Durch diese Konstruktion wird eine hohe Flexibilität der außenliegenden Kern-Längshälften 10, 12 bei im übrigen gleichbleibender Kern-Steifigkeit bzw. -Stabilität erhalten. Die Handhabung eines derart ausgebildeten Skikerns ist besonders einfach, d.h.
- die außenliegenden Kern-Längshälften 10, 12 lassen sich ohne Mühen an die Taillierung der Skikassette 26 nach Figur 3 bzw. deren taillierte Seitenwände 28, 30 anpassen. Wie Figur 3 erkennen läßt, ist eine zusätzlcihe Bearbeitung am Skikern zur Herstellung der gewünschten Taillierung nicht erforderlich, wie z.B.
- ein nachträgliches Einschneiden des Kerns an den beiden Endbereichen desselben.
- Es sei an dieser Stelle darauf hingewiesen, daß die Skikassette in Figur 3 nur andeutungsweise durch die beiden die Taillierung bestimmenden Seitenwände 28, 30 dargestellt ist, da es sich bei der Skikassette um eine herkömmliche bzw. bekannte Einrichtung handelt.
- Nach Figur 3 sind die Kern-Längshälften im vorderen und hinteren Kernbereich maximal voneinander beabstandet, während sie im Mittelbereich unter maximaler Zusammendrückung der nachgiebigen Verbindung 14 (hier: doppellagige Wellpappe 16) unmittelbar aneinander gedrückt sind.
- Bei Verwendung einer nachgiebigen Verbindung 14 mit nur geringer Rückstellkraft werden die außenliegenden Kern-Längshälften 10, 20 an den die Taillierung bestimmenden Seitenwänden 28, 30 der Skikassette 26 durch zwischen den Kern-Längshälften 10, 11 bzw. 11, 12 angeordnete Spreizkeile oder dergleichen gehalten.
- Bei Verwendung einer elastisch nachgiebigen Verbindung zwischen den Kern-Längshälften ergibt sich die Anpassung der außenliegenden Kern-Längshälften 10, 12 an die Taillierung selbstregulierend beim Einlegen des Skikerns in die Skikassette. Die Rückstellkraft der elastisch nachgiebigen Verbindung muß natürlich groß genug sein, um die außenliegenden Kern-Längshälften 10, 12 bzw. die Seitenwangen 20, 22 auch an der breitesten Stelle der Skikassette gegen die die Taillierung bestimmenden Seitenwände 28, 30 derselben zu drücken.
- Als flexibel nachgiebige Verbindung eignet sich besonders eine Wabenstruktur 18 gemäß den Figuren 5 a, 5 b aus hochwertigem Kunststoffmaterial. Diese Struktur zeichnet sich durch eine hohe Rückstellkraft und minimales Gewicht aus, mit der Folge eines entsprechend geringen Skigewichts. Die Anordnung der Wabenstruktur 18 zwischen den Kern-Längshälften erfolgt so, daß sie in Richtung quer zu den Seitenwangen entsprechend Figur 5 b komprimierbar ist.
- Die Verwendung einer doppel- oder mehrlagigen Wellpappe oder einer Wabenstruktur nach den Figuren 5 a, 5 b hat den Vorteil, daß die Verleimung der Holzschichten bzw. -Lamellen dadurch nicht beeinträchtigt wird. Die Wellpappe bzw. Wabenstruktur wird beim Verleimen in einer Presse jeweils auf ihre Materialstärke zusammengedrückt und verhält sich dann wie eine Holzschicht bzw. -Lamelle.
- Wie bereits eingangs ausgeführt, kann die für eine optimale Anpassung an die Skitaillierung in der Kassette notwendige Elastizität des Skikerns in der breiten Dimension auch dadurch erreicht werden, daß die außenliegenden Kern-Längshälften, die vorwiegend aus vertikal verleimten Holzschichten bzw. -Lamellen bestehen, durch eine gezielte Prozeß steuerung des Preßvorganges bedingt eine säbelförmige Kontur annehmen, so daß ein Einpassen des Skikerns in die Skikassette auch bei Verwendung einer nachgiebigen Verbindung mit nur geringer Rückstellkraft ohne zusätzliche Spreizkeile möglich ist. Durch die säbelförmige Ausbildung der außenliegenden Kern-Längshälften wird eine grobe Voranpassung des Skikerns an die gewünschte Taillierung erreicht, vor allem ein maximales Öffnen der Fuge bzw. Fugen zwischen den Kern-Längshälften im vorderen und hinteren Kernbereich ohne zusätzliche Hilfsmittel wie z.B.
- Spreizkeile oder dergleichen.
- Durch die Erfindung ist es möglich, dem Skihersteller Skikerne zu liefern, die hinsichtlich der herzustellenden Taillierung keinerlei Nachbearbeitung mehr bedürfen, die also unmittelbar in die die Taillierung bestimmtende Skikassette eingelegt werden können.
- Sämtliche in den Unterlagen offenbarten Merkmale werden als erfindungswesentlich beansprucht, soweit sie einzeln oder in Kombination gegenüber dem Stand der Technik neu sind.
- - Leerseite --
Claims (8)
- Skikern Patentansprüche 1. Skikern bestehend aus horizontal und/oder vertikal verleimten Holzschichten bzw. -Lamellen und/oder organischen Schäumen, vorzugsweise für taillierte Skier, dadurch gekennzeichnet, daß er in mindestens zwei nachgiebig verbundene Längshälften (10, 11, 12) unterteilt ist.
- 2. Skikern nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die nachgiebige Verbindung (14) zwischen den Kern-Längshälften (10, 11, 12) im wesentlichen nur in Richtung etwa quer zu ihren einander zugewandten Seiten wirksam ist.
- 3. Skikern nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die nachgiebige Verbindung (14) durch eine elastisch flexible Schicht, z. B. Elas.omerschicht, ein- oder mehr-, vorzugsweise zwei-lagige, Welloappe (16), einen oder mehrere längsgefaltete, vorzugsweise kunststoffverstärkte, Papierstreifen oder durch eine Wabenstruktur (18) gebildet ist.
- 4. Skikern nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden außenliegenden Kern-Längshälften (10, 12) entsprechend einer gewünschten Seitenkontur, insbesondere Taillierung des Skikörpers vorgeformt, insbesondere jeweils etwa säbelförmig nach außen (konkav) oder nach innen (konvex) gebogen sind, derart, daß die Beabstandung zwischen den Kern-Längshälften (10, 12 bzw. 10, 11 und 11, 12) im vorderen und hinteren Endbereich maximal bzw.minimal ist.
- 5. Skikern nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die nachgiebige Verbindung (14; 16; 18) an den einander zugewandten Seiten der Kern-Längshälften (10, 12 bzw. 10, 11 und 11, 12) befestigt ist und sich innerhalb eines Bereichs zwischen der oberen und unteren Begrenzungsfläche des Kerns bzw. der Kern-Längshälften erstreckt.
- 6. Skikern nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Kern-Längshälften (10, 12) unterschiedlich breit und/oder unterschiedlich biegeelastisch sind bzw. eine unterschiedlich starke Vorspannung aufweisen.
- 7. Skikern nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die nachgiebige Verbindung (14) eine stumpfwinklige Relativlage der Kern-Längshälften (10, 12) zueinander ermöglicht.
- 8. Ski mit einem Kern nach einem der Ansprüche 1 bis 7, insbesondere Alpin-Ski.
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