DE3407064C2 - - Google Patents

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DE3407064C2
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Hideki Kawasaki Kanagawa Jp Adachi
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Bildreproduktionsgerät mit einer Einrichtung zum streifenweisen Abtasten einer Vorlage und zum Messen der Vorlagenbilddichte.
Ein derartiges Bildreproduktionsgerät in Form eines Kopiergerätes ist aus der DE 31 47 427 A1 bekannt. Bei diesem bekannten Kopiergerät wird die Beleuchtung der Vorlage in Abhängigkeit von einem gewählten Kopiermaßstab gesteuert. Die Steuerung erfolgt hierbei durch Änderung der Leistungsversorgung der Beleuchtungslampe oder durch Modulation der Lichtabgabe mit einem weiteren System.
Aus der DE 32 21 618 A1 ist ebenfalls ein ähnliches Bilderzeugungsgerät bekannt, bei dem mittels einer Vorbelichtung eine Vorlage beleuchtet wird. Das Potential des auf diese Weise erzeugten Ladungsbildes wird mittels einer Oberflächenpotential-Meßvorrichtung gemessen. Auf der Grundlage des gemessenen Potentials erfolgt die Erfassung der Bilddichte des beleuchteten Vorlagenbilds.
Bei diesem Gerät erfolgt eine Maßstabsänderung durch eine Abtastung der Vorlage mit einer geänderten Abtastgeschwindigkeit. Durch die Änderung der Abtastgeschwindigkeit ist ein geändertes Oberflächenpotential verbunden, das als Grundlage der Bilddichteermittlung, zu einem fehlerhaft ermittelten Bilddichtewert führt.
Somit liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Bilderzeugungsgerät vorzusehen, bei dem unabhängig von der Geschwindigkeit der Abtasteinrichtung und/oder des Aufzeichnungsmaterials stets eine zuverlässige Vorlagenbilddichte-Erfassung für die Bildwiedergabe erreicht wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit dem im Patentanspruch 1 angegebenen Mitteln gelöst.
Erfindungsgemäß ist die Erfassungsdauer der Vorlagenbilddichte entsprechend der Geschwindigkeit änderbar. Hierdurch ist es möglich, eine repräsentative Aussage über die Vorlagenbilddichte selbst dann zu erhalten, wenn der Reproduktionsmaßstab bzw. die Geschwindigkeit der Abtasteinrichtung und/oder des Aufzeichnungsmaterials geändert wird, da zur Beurteilung der Vorlagenbilddichte stets derselbe Bereich herangezogen wird. Des weiteren wird das Vorlagenbilddichte-Erfassungssignal derart verarbeitet, daß sich in diesem die Änderung der Geschwindigkeit nicht auswirkt. Hierdurch repräsentiert das erhaltene Erfassungssignal unabhängig von dem Reproduktionsmaßstab stets zuverlässig die Vorlagenbildichte, so daß die Steuerung der Reproduktionseinrichtung mit diesem Erfassungssignal auf einfache Weise zu einer einwandfreien Bildwiedergabe führt. Somit ist eine sehr genaue Aussage über die Vorlagenbilddichte und eine genaue Steuerung der Bildwiedergabe gewährleistet.
In den Unteransprüchen sind vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung angegeben.
Die Erfindung wird nachstehend anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert.
Es zeigt
Fig. 1 eine Schnittansicht eines Kopiergeräts als Ausführungsbeispiel eines Bildreproduktionsgeräts,
Fig. 2 eine grafische Darstellung zur Erläuterung von Steuersignalen,
Fig. 3 und 4 grafische Darstellungen, die Potentialkennlinien zeigen.
Fig. 5-1 eine Belichtungsautomatik-Steuerschaltung,
Fig. 5-2 eine tabellarische Darstellung der Ausgangssignale der in Fig. 5-1 gezeigten Schaltung,
Fig. 6 ein Zeitdiagramm, das die Funktionsweise des Bildreproduktionsgeräts veranschaulicht,
Fig. 7-1 bis 7-5 Ablaufdiagramme zur Erläuterung der Steuerungsablauffolge des Bildreproduktionsgeräts,
Fig. 8 eine Darstellung eines Dichtemeßbereichs,
Fig. 9 eine Draufsicht auf ein Bedienungsfeld des Bildreproduktionsgeräts und
Fig. 10 ein Blockschaltbild der Steuerschaltung des Bildreproduktionsgeräts.
Fig. 1 zeigt eine Schnittansicht eines Kopiergeräts als Ausführungsbeispiel des Bildreproduktionsgeräts.
An ein Kopiergerät 100 ist eine externe Vorrichtung wie beispielsweise in diesem Fall eine automatische Vorlagenzuführvorrichtung 200 angeschlossen, die mittels Signalen gemäß der Darstellung in Fig. 2 gekoppelt ist.
Eine fotoempfindliche Trommel 33 wird in Pfeilrichtung angetrieben. Ein Hauptmotor 50 betreibt alle Bewegungsteile einschließlich der Trommel 33, einer Fixiervorrichtung bzw. Fixierwalze 44, eines Förderbands 41, einer Blattzuführwalze 38 und eines optischen Systems mit einer Vorlagenbeleuchtungslampe 21 über (nicht gezeigte) Kettenzüge.
Ein Hochspannungslader 31 lädt die Oberfläche der fotoleitfähigen Trommel 33 auf. An einer Stelle A an der fotoleitfähigen Trommel 33 wird auf eine Belichtung hin ein elektrostatisches Ladungsbild erzeugt. Mittels einer Entwicklungswalze 34 in einer Entwicklungsvorrichtung 29 wird Toner aufgebracht. Das dermaßen erzeugte Tonerbild wird mittels eines Übertragungsladers 40 auf ein Übertragungs- bzw. Bildempfangsblatt übertragen. Vor dieser Bildübertragung wird mittels der Blattzuführwalze 38 aus einer Kassette 37 ein Bildempfangsblatt unter einer derartigen Zeitsteuerung aufgenommen, daß der Vorderrand des Tonerbilds mit demjenigen des Bildempfangsblatts in Übereinstimmung kommt, wobei das Bildempfangsblatt mittels Registrierwalzen 39 zugeführt wird.
Die Vorlage wird mittels der Vorlagenbeleuchtungslampe 21 beleuchtet. Das optische System einschließlich der Vorlagenbeleuchtungslampe 21 tastet die Vorlage in der durch einen Pfeil dargestellten Richtung ab, so daß über Umlenkspiegel 24, 25, 27 und 28 und ein Objektiv 26 eine Belichtung an der Stelle A der fotoempfindlichen Trommel 33 vorgenommen wird. Ein Registrier-Sensor 48 bewirkt das Anlaufen der Registrierwalzen 39 in der Weise, daß der Vorderrand des Bilds mit dem Vorderrand des Bildempfangsblatts ausgerichtet wird. Von Umkehrpunkt-Sensoren 22A, 22B und 23 ergibt der Sensor 22B eine Ausgangsstellung B für die Vorabtastung bei einer Belichtungsautomatik-Messung und auch die Umkehrstellung des optischen Systems für eine Kassette 37 für kleines Format (wie beispielsweise das Format B5, A4 oder dergleichen). Der Sensor 23 erfaßt die Umkehrstellung des optischen Systems für eine Kassette 37 für großes Format (wie beispielsweise das Format A3).
Die fotoleitfähige Trommel 33, von der das Bild auf das Bildempfangsblatt übertragen worden ist, wird mittels einer Reinigungsbürste 36 einer Reinigungseinheit 35 gereinigt und mittels eines Entladers 32 auf elektrostatische Weise gereinigt. Die fotoleitfähige Trommel 33 ist damit für den nächsten Bilderzeugungsvorgang bereit. Währenddessen wird das Bildempfangsblatt, auf das das Tonerbild übertragen ist, von der fotoleitfähigen Trommel 33 gelöst und mittels des Förderbands 41 zu der Fixiervorrichtung 44 befördert.
Während seiner Beförderung wird das Bildempfangsblatt durch das Ansaugen mittels eines Sauggebläses 42 nach unten gezogen. Mittels der Fixiervorrichtung bzw. der Fixierwalzen 44 wird das Bild an dem Bildempfangsblatt fixiert, wonach die damit hergestellte Kopie mittels Austragswalzen 46 auf einen Ablagetisch 47 ausgestoßen wird. Ein Bandmotor 45 wickelt ein Band für das Reinigen einer der Fixierwalzen 44 auf. Das Gerät weist ferner einen Netztransformator 43 und ein Kühlgebläse 30 für das Abführen der Wärme der Beleuchtungslampe 21 auf.
Nachstehend werden die Bezeichnungen und Funktionen der jeweiligen Teile der automatischen Vorlagenzuführvorrichtung angegeben. Wenn von der Bedienungsperson auf einen Vorlagentisch 1 eine Vorlage aufgelegt wird, wird die von einem Vorlagen-Sensor 10 der automatischen Zuführvorrichtung erfaßt. Die automatische Zuführvorrichtung ist einer der Mechanismen der automatischen Vorlagenzuführvorrichtung und entspricht einer in Fig. 1 gezeigten Zuführeinheit 300, die zusammen mit der Volagenzuführeinheit 200 eine einzige Funktion ausübt und die automatische Vorlagenzuführvorrichtung bildet. Wenn an einer Bedienungs- und Anzeigeeinheit der Vorlagenzuführvorrichtung ein Startschalter D betätigt wird, wird eine Aufnahmewalze 2 abgesenkt. Nach einer vorbestimmten Zeitdauer wird ein (nicht gezeigter) Zuführungsmotor betrieben, um damit das oberste von aufgestapelten Vorlagenblättern aufzunehmen. Wenn der Vorderrand der aufgenommenen Vorlage zwischen Vereinzelungsbänder 3 und 4 befördert worden ist, die in der durch einen Pfeil dargestellten Richtung angetrieben werden, wird dies mittels eines Zuführzeitsteuerungs-Sensors 11 erfaßt, woraufhin die Aufnahmewalze 2 nach oben bewegt wird. Die Vorlage wird dann aus der Zuführeinheit 300 zu der Vorlagenzuführeinheit 200 befördert. Wenn der Vorderrand der Vorlage mittels eines Vorlagenzuführungs-Sensors 12 erfaßt wird, wird das Vereinzelungsband 4 nach unten bewegt, wodurch die Wirkung der Vereinzelungsbänder 3 und 4 beendet wird. Nach einer vorbestimmten Zeitdauer endet auch das Arbeiten der Zuführeinheit.
Wenn in der Vorlagenzuführeinheit der Vorlagenzuführungs- Sensor 12 den Vorderrand der Vorlage erfaßt, wird eine Andruckwalze 5 nach unten bewegt, um die Vorlage anzudrücken. Dann wird ein (nicht gezeigter) Motor der Vorlagenzuführeinheit angetrieben, um die Andruckwalze 5, eine Förderwalze 6, eine Bandantriebswalze 15, eine Umkehrwalze 16 und eine Austragswalze 8 drehend anzutreiben. Durch diesen Antriebsvorgang beginnt das Befördern der Vorlage mit einer Geschwindigkeit, die höher als diejenige in der Zuführeinheit ist.
Wenn die Vorlage über die Förderwalze 6 läuft, wird der Vorderrand der Vorlage mittels eines Einlaß-Sensors 13 erfaßt. Zu diesem Zeitpunkt beginnt die Zählung von Taktimpulsen aus einem (nicht gezeigten) Taktgenerator, der mit dem Motor der Vorlagenzuführeinheit synchronisiert ist. Die Andruckwalze 5 wird nach oben bewegt. Danach wird die Vorlage in eine Lage zwischen einem Band 7 und einer Vorlagen-Auflagenplatte 20 aus Glas geleitet und mittels des Bands 7 transportiert.
Wenn von dem Einlaß-Sensor 13 der Hinterrand der Vorlage erfaßt wird, beginnt auf die vorstehend beschriebene Weise das Befördern einer nächsten Vorlage, falls eine solche vorhanden ist. Diese nächste Vorlage wird in einer dem Vorlagenzuführungs-Sensor 12 entsprechenden Wartestellung gehalten. Wenn die von dem Taktgenerator erzeugte Impulsanzahl eine vorbestimmte Anzahl erreicht, wird der Motor der Vorlagenzuführeinheit angehalten, woraufhin die automatische Vorlagenzuführvorrichtung an das Kopiergerät ein Kopierstartsignal abgibt.
Ein Potentialmeßgeber 49 mißt das Oberflächenpotential der fotoleitfähigen Trommel 33. Das Oberflächenpotential ist in der Fig. 3 dargestellt. Im einzelnen wird die Oberfläche der fotoleitfähigen Trommel 33 durch eine Coronaentladung auf das Potential V0 aufgeladen. Dieses Oberflächenpotential unterliegt einer Dunkelabschwächung, bevor der Bildteil der fotoleitfähigen Trommel 33 die Belichtungsstelle A erreicht. Wenn der Bildteil der fotoleitfähigen Trommel 33 die Belichtungsstelle A erreicht, wird die Vorlage mittels der Vorlagenbeleuchtungslampe 21 beleuchtet, wobei das reflektierte Licht entsprechend der Vorlagendichte ein Bild auf der fotoleitfähigen Trommel 33 erzeugt. Wenn die Vorlagendichte gering ist bzw. die Vorlage hell ist, ist die reflektierte Lichtmenge groß, so daß das Oberflächenpotential gemäß der Darstellung auf das Potential VL herabgesetzt wird.
Wenn im Gegensatz dazu die Vorlagendichte hoch ist bzw. die Vorlage dunkel ist, ist die reflektierte Lichtmenge gering, so daß das Oberflächenpotential weniger abgesenkt wird. Durch das Erfassen des Oberflächenpotentials der fotoleitfähigen Trommel 33 kann die Vorlagendichte ermittelt werden. Der für die Messung des Oberflächenpotentials der Trommel verwendete Schaltungsteil für die Lichtmengensteuerung der Vorlagenbeleuchtungslampe ist in der Fig. 5-1 gezeigt. Gemäß Fig. 5-1 bilden ein Rechenverstärker 525, ein Widerstand R501 und ein Kondensator C501 zusammen eine Integrierschaltung. Die Integrierschaltung integriert das Trommeloberflächen-Potentialsignal, so daß sich eine Potentialsignal-Kurve gemäß der Darstellung in Fig. 4 ergibt, die eine Lampensteuerspannung VLiNT für die Steuerung der von der Vorlagenbeleuchtungslampe 21 abzugebenden Lichtmenge liefert. Ein Transistor 530 und ein Feldeffekttransistor 523 bilden eine Torschaltung, die ein Signal gemäß der Darstellung in Fig. 6(e) empfängt. Ein Transistor 531 und ein Feldeffekttransitor 524 bilden eine Rückstellschaltung zum Ableiten der Ladung in dem Kondensator C501. Die Rückstellschaltung empfängt ein Signal gemäß der Darstellung in Fig. 6(f).
Die bei dem Ausführungsbeispiel verwendete Steuerschaltung weist gemäß der Darstellung in Fig. 4 zwei Begrenzungsfunktionen für VLiNTmax und VLiNTmin auf. Die beiden Funktionen werden mittels eines Differenzverstärkers 526, einer Konstantstromquelle 527 und 528, eines Begrenzers 529 und eines Pufferverstärkers 532 herbeigeführt. Gemäß der Darstellung in Fig. 5-2 wird ein Trommeloberflächen-Potentialsignal V₁ zu 10V, wenn die Vorlagendichte hoch ist, und zu 12V, wenn die Vorlagendichte gering ist. Ein dementsprechendes Ausgangssignal V₂ der Integrierschaltung wird zu 16V, wenn die Vorlagendichte hoch ist, und zu 12V, wenn die Vorlagendichte gering ist. Die Verstärkung A des Differenzverstärkers 526 beträgt "2". Wenn die Vorlagendichte höher als ein vorbestimmter Wert ist, nämlich wenn beispielsweise V₂ gleich 16 V ist, wird das Ausgangssignal des Differenzverstärkers 526 zu 4 V. Dabei wird der in der Konstantstromquelle fließende Strom i₅ zu 0 A. Durch VLiNT wird die Vorlagenbilddichte von dem gemessenen Wert aus verringert (entsprechend einer helleren Vorlage), wobei die Vorlagenbeleuchtungslampe so gespeist wird, daß sich eine optimale Belichtung ergibt.
Wenn im Gegensatz dazu die Vorlage hell ist und das Potentialsignal V₁ gemäß der Darstellung in Fig. 5-2 12 V beträgt und damit höher als 11 V ist, wird das Ausgangssignal des Differenzverstärkers 526 durch den Begrenzer 529 auf 8 V begrenzt. Infolgedessen wird ein Ausgangssignal V₄ zu 8 V. Daher beträgt VLiNT 10 V. Wenn das Potentialsignal zwischen 10 V und 11 V liegt, ergibt sich eine Kurve mit der in der Fig. 4 gezeigten Neigung gemäß folgender Gleichung:
VLiNt = 16 - R504 (V₄ - 4)/R505 (1)
Wenn gemäß der vorstehenden Beschreibung Begrenzungen auf eine obere und eine untere Grenze vorgesehen sind, erhält das Kopiebild keine übermäßig dunkle oder helle Dichte.
Wie es im Nachfolgenden beschrieben wird, wird bei diesem Ausführungsbeispiel die Umlaufgeschwindigkeit bzw. Drehzahl der fotoleitfähigen Trommel 33 geändert. Dies erfolgt durch Umschalten der Drehzahl des Hauptmotors 50 zwischen einer hohen und einer niedrigen Drehzahl. Wenn im Maßstab 1 : 1 kopiert wird, wird die hohe Drehzahl gewählt. Wenn in einem Verkleinerungs- oder Vergrößerungsmaßstab kopiert wird, wird die niedrige Drehzahl gewählt. Der durch die gestichelten Linien in Fig. 5-1 dargestellte Schaltungsteil ist zu dem Zweck eingebaut, die Zeitkonstante der Integrierschaltung zu steuern. Hierbei wird zu dem Widerstand R501 ein Widerstand parallel geschaltet.
Damit das durch den in Fig. 8 schraffiert markierten Bereich der Vorlage dargestellte Bild bei einer Änderung der Prozeßgeschwindigkeit verändert wird, muß eine Belichtungsautomatik-Meßzeit t₂ verändert werden. Die Einzelheiten eines derartigen Vorgangs werden im Nachfolgenden beschrieben.
Auf diese Weise wird die Dichte des bestimmten Bereichs des in Fig. 8 gezeigten Bilds abgelesen bzw. erfaßt, so daß für die Bilderzeugung die von der Vorlagenbeleuchtungslampe abgegebene Lichtmenge dementsprechend gesteuert wird.
Zu einer flexiblen Steuerung für Vorlagen unterschiedlicher Formate sind die Begrenzungsschaltungen für den oberen und den unteren Grenzwert zu einer Justierung durch drei Einstellungen ausgebildet.
Gemäß Fig. 5-1 besteht die erste Einstellung in einer Pegelverschiebung durch den Differenzverstärker 526. Dies erfolgt mittels eines veränderbaren Widerstands VR101. Die zweite Einstellung besteht in der Einstellung der Dichtesteuerungs-Steilheit. Dies erfolgt mittels eines Widerstands R505, der als veränderbarer Widerstand VR102 anzusehen ist. Die Steilheit ergibt sich durch die vorstehend angeführte Gleichung (1). Zur dritten Einstellung wird ein veränderbarer Widerstand VR103 in dem Begrenzer 529 verwendet. Diese Einstellung entspricht einem Punkt in Fig. 4. Die Justierung ist unter Bezugnahme auf die Fig. 4 beschrieben. Der Punkt wird durch die erste Einstellung bestimmt, die Steilheit wird durch die zweite Einstellung bestimmt und der Punkt wird durch die dritte Einstellung bestimmt, womit die Justierung abgeschlossen ist.
Vor der Messung der Vorlagendichte wird das Trommeloberflächenpotential mittels des Potentialmeßgebers 49 gemessen und über einen in Fig. 5-1 gezeigten Hochspannungstransformator 109 eingeregelt. Wenn ein Netzschalter des Kopiergeräts eingeschaltet wird, wird die Trommel für eine vorbestimmte Zeitdauer während der Zeit zum Abwarten des Drückens einer Kopierstarttaste bzw. in der Bereitschaftszeit in Umlauf versetzt. Dabei wird der Hochspannungslader bzw. Primärlader 31 in Betrieb gesetzt, wobei das Oberflächenpotential mittels des Potentialmeßgebers auf einen vorbestimmten Pegel gebracht wird, wodurch das Kopiergerät in den Normalzustand versetzt wird. In diesem Fall ist an der Ausgangsstellung am Sensor 22A (Fig. 1) eine Normalweißplatte angeordnet, während die Lampe 21 gemäß einem Wert "5" eines Schiebereglers 907 für die Wahl der Kopiedichte gespeist wird. Mittels des Potentialmeßgebers 49 wird das Potential des auf der fotoempfindlichen Trommel 33 durch das von der Normalweißplatte reflektierte Licht erzeugten Ladungsbilds gemessen. Entsprechend dem gemessenen Potential wird die von der Lampe 21 abgegebene Lichtmenge gesteuert, wobei das Hell-Potential auf einen vorbestimmten Wert geführt werden kann. Das Dunkelpotential kann stabilisiert werden, wenn der Primärlader 31 bei abgeschalteter Lampe 21 gesteuert wird.
Die von der Lampe während der Belichtungsautomatik-Messung gemäß der Darstellung in Fig. 6 abgegebene Lichtmenge entspricht der dem Wert "5" des Schiebereglers 907 entsprechenden bestimmten Menge, kann aber ein Wert nahe daran sein. Wenn die Belichtungsabtastung eingeleitet wird, wird die abgegebene Lichtmenge so eingestellt, daß sie zu der mittels des Schiebereglers 907 vorgewählten Lichtmenge wird.
Die Fig. 6, 7 und 8 zeigen Zeit- bzw. Ablaufdiagramme für die jeweiligen Einheiten des Ausführungsbeispiels. Es wird ein Betriebsablauf der automatischen Vorlagenzuführvorrichtung bei der Herstellung von zwei Kopien von einer Vorlage unter Verwendung der Vorlagenzuführvorrichtung und der nachfolgende Kopierablauf des Kopiergeräts beschrieben.
Nachdem die Bedienungsperson auf die vorstehend beschriebene Weise Vorlagen auf den Vorlagentisch 1 der Zuführeinheit aufgelegt hat, betätigt sie zum Einschalten der automatischen Vorlagenzuführvorrichtung den entsprechenden Startschalter. Darauf wird das oberste Blatt der Vorlagen aufgenommen; wenn die aufgenommene Vorlage durch die Vorlagenfördereinheit eine vorbestimmte Lage erreicht hat (Stelle C in Fig. 1), gibt die automatische Vorlagenzuführeinrichtung an das Kopiergerät das Kopierstartsignal ab. Dieser Vorgang entspricht einem Schritt 701 in Fig. 7. Auf das Kopierstartsignal hin beginnt der Kopiervorgang des Kopiergeräts.
Zuerst wird ein Startsignal für die automatische Vorlagenzuführvorrichtung abgeschaltet, damit die automatische Vorlagenzuführvorrichtung nicht fälschlicherweise in Betrieb gesetzt ist. Dieses Startsignal bleibt abgeschaltet, bis es durch den Kopierendzustand umgeschaltet wird. Da die Belichtungsautomatik-Messung ausgeführt werden soll, wird die Vorwärtsbewegung des optischen Systems eingeleitet. Damit für die Messung die Spitzenwerthalteschaltung der in Fig. 5-1 gezeigten Belichtungsautomatik-Meßschaltung zurückgesetzt wird, wird ein Belichtungsautomatik-Rücksetzsignal gemäß der Darstellung in Fig. 6(f) erzeugt. Das Rücksetzsignal wird erzeugt, bevor der Kopiervorgang eingeleitet wird. Wenn nach einer auf einem Mangel an Toner oder Bildempfangsblättern beruhender Unterbrechung der Kopiervorgang wieder aufgenommen werden soll, ist die Rücksetzschaltung außer Betrieb. Infolgedessen wird in diesem Fall des erneuten Einleitens des Kopiervorgangs keine Messung vorgenommen. Das optische System, das seine Vorwärtsbewegung begonnen hat, bewegt sich in der Vorwärtsrichtung weiter, bis der entsprechende Sensor die Ausgangsstellung B erfaßt, wie es bei einem Schritt 702 dargestellt ist. Wenn die Ausgangsstellung B des optischen Systems erfaßt wird, wird dessen Vorwärtsbewegung in die Rückwärtsbewegung umgeschaltet, wobei die Vorlagenbeleuchtungslampe 21 eingeschaltet wird, um Licht mit einer Normalhelligkeit abzugeben.
Dies ist in den Fig. 6(h) und 6(i) dargestellt. Die Normalhelligkeit wird nicht für eine jede Messung verändert, sondern bleibt konstant. In diesem Fall entspricht die Ausgangsstellung B der Lage des Sensors 22B in Fig. 1. Nötigenfalls kann die Ausgangsstellung B verschoben werden. Die Zeitsteuerung des Primärladers 31 wird im wesenlichen synchron mit der Zeitsteuerung des Einschaltens der Vorlagenbeleuchtungslampe 21 vorgenommen. Zur Zeit der Übertragung wird der Übertragungslader 40 abgeschaltet. Daher ist der Übertragungslader 40 abgeschaltet, wenn das Ladungsbild für die Belichtungsautomatik-Messung an dem Übertragungslader 40 vorbeiläuft.
Nach einer Zeitdauer T1 vom Beginn der Rückwärtsbewegung des optischen Systems an wird ein Messungssignal gemäß der Darstellung in Fig. 6(e) erzeugt, um damit die Belichtungsautomatik-Messung zu beginnen. Dies entspricht einem in Fig. 7 gezeigten Schritt 703. Bei einem Schritt 704 wird nach einer Zeitdauer T₂ das Messungssignal abgeschaltet. Damit wird die Dichte in dem in Fig. 8 gestrichelt dargestellten Bereich gemessen. Zur Korrektur des geometrischen Abstands von der in Fig. 1 gezeigten Belichtungsstelle A bis zu einer Stelle B für die Messung des Oberflächenpotentials wird einem Wert t₁ nach Fig. 8 ein Wert α hinzugefügt. Auf diese Weise wird die Dauer des Belichtungsautomatik- Messungssignals durch die Zeiten T₁ und T₂ von dem Beginn der Rücklaufbewegung des optischen Systems an bestimmt. Wenn wie im Falle dieses Ausführungsbeispiels der Hauptmotor 50 die Kraft für den Antrieb aller bewegten Teile liefert und die Drehzahl des Hauptmotors verändert wird, wird damit auch die Geschwindigkeit der Rücklaufbewegung des optischen Systems verändert. Dies beeinflußt auch die Dauer des Messungssignals. Es sei angenommen, daß zwei Motordrehzahlen vorgesehen sind, nämlich eine hohe und eine niedrige Drehzahl. Wenn dann die Vorlagendichte in dem entsprechend Fig. 8 schraffierten Bereich konstant erfaßt werden soll, muß bei dem Motorantrieb mit hoher Drehzahl eine Meßzeit t₂ kurz gehalten werden, während sie bei dem Motorantrieb mit der niedrigen Drehzahl lang gehalten werden muß. Das Messungssignal wird einem dementsprechenden Anschluß der in Fig. 5-1 gezeigten Belichtungsautomatik-Meßschaltung zugeführt. Die Unterscheidung zwischen dem Antrieb mit der hohen oder der niedrigen Drehzahl erfolgt mit einem Programm. Bei diesem Ausführungsbeispiel erfolgt der Antrieb mit hoher Drehzahl beim Kopieren im Maßstab 1 : 1, während der Antrieb mit niedriger Drehzahl beim Kopieren in einem Verkleinerungs- oder Vergrößerungsmaßstab erfolgt. Bei einem Schritt 705 wird ermittelt, ob das optische System bei der Rücklaufbewegung die Ausgangsstellung A erreicht hat. Falls das optische System die Ausgangsstellung A erreicht, wird die von der Vorlagenbeleuchtungslampe abzugebende Lichtmenge entsprechend dem Signal VLiNT festgelegt, welches der bei der Belichtungsautomatik-Messung gemessenen Bilddichte entspricht. Zur Vorlagenbeleuchtung und Ladungsbilderzeugung wird nach dem Einschalten der Vorlagenbeleuchtungslampe das optische System vorwärtsbewegt. Zu diesem Zeitpunkt wird ein Blatt Bildempfangspapier zugeführt. Ein Schritt 706 und darauffolgende Schritte sind die gleichen wie bei dem üblichen Kopierablauf. Die Stellung für das Umkehren der Bewegungsrichtung des optischen Systems unterscheidet sich jedoch in Abhängigkeit davon, ob die in Fig. 1 gezeigte Kassette 37 für großes oder kleines Format bestimmt ist. Wenn das gewählte Kopieformat das Großformat ist, wird die Bewegungsrichtung des optischen Systems von dem Vorlauf zum Rücklauf an der Stelle des Umkehr-Sensors 23 umgesteuert. Wenn das gewählte Kopieformat das Kleinformat ist, erfolgt die Umsteuerung am Umkehr-Sensor 22B.
Der Umkehr-Sensor 22B gibt auch gemäß der vorstehenden Beschreibung die Ausgangsstellung B an. Bei einem Schritt 707 wird ermittelt, ob die Anzahl hergestellter Kopien eine vorgewählte Kopienanzahl erreicht hat. Falls die Anzahl der hergestellten Kopien diese vorgewählte Kopienanzahl erreicht hat, wird der automatischen Vorlagenzuführvorrichtung ein Zuführstartsignal zugeführt, so daß die Vorrichtung ein weiteres Vorlagenblatt zuführt.
Auf das Zuführstartsignal hin beginnt die automatische Vorlagenzuführvorrichtung die Vorlagenzufuhr und das Austragen der Vorlage. Bei dem beschriebenen Ausführungsbeispiel wird gemäß Fig. 6 für jedes von zwei Vorlagenblättern eine einzige Kopie hergestellt. Infolgedessen wird bei dem Schritt 707 sofort das Zuführstartsignal erzeugt. Falls mehr als eine Kopie vorgewählt ist, wird die als Vorlagenbeleuchtungslampe dienende Halogenlampe für den nächsten Kopierzyklus eingeschaltet. In diesem Fall wird die Halogenlampe vor dem tatsächlichen Belichtungsbeginn eingeschaltet, wodurch die Anlaufzeit der Halogenlampe oder dergleichen berücksichtigt wird. Es ist jedoch die Zeitdauer verschieden, für die die Halogenlampe eingeschaltet wird, nachdem das optische System an dem Umkehr-Sensor 22A oder dem Sensor 22B umgesteuert wurde. Infolgedessen wird zur Lösung dieses Problems bei dem Schritt 706 entsprechend dem Kassettenformat ein Zeitgeber für die Vorgabe der Zeit T₃ oder die Zeit T₄ gewählt.
Mit einem Schritt 708 wird geprüft, ob die Anzahl der hergestellten Kopien die vorgewählte Kopienanzahl erreicht hat. Wenn dies bei dem Schritt 708 nicht der Fall ist, springt das Programm zu einem Knotenpunkt für die Ausführung eines weiteren Kopierzyklus. Falls jedoch bei dem Schritt 708 die Antwort "JA" ist, wird die Vorlaufbewegung des optischen Systems eingeleitet und das optische System zu der Ausgangsstellung B geführt. Wenn das optische System die Ausgangsstellung B erreicht, wird die Vorlaufbewegung des optischen Systems beendet und ein Kopierstartsignal aus der automatischen Vorlagenzuführvorrichtung abgerufen. Wenn innerhalb einer Zeitdauer T₅ (Schritt 709) das Kopierstartsignal erhalten wird, wird daraus ermittelt, daß in der automatischen Vorlagenzuführvorrichtung das Zuführen und Ausstoßen der Vorlagen abgeschlossen worden ist. Danach springt das Programm zu einem Knotenpunkt für die Wiederaufnahme der Rücklaufbewegung des optischen Systems zur Belichtungsautomatik-Messung. Falls ermittelt wird, daß innerhalb der Zeit T₅ kein Kopierstartsignal aufgenommen worden ist, wird bei einem Schritt 710 die Rücklaufbewegung des optischen Systems eingeleitet, so daß das optische System aus der Ausgangsstellung B in die Ausgangsstellung A zurückgeführt wird. Wenn das optische System zu der Ausgangsstellung A zurückkehrt, wird die Rücklaufbewegung des optischen Systems beendet, womit die Folge der Kopiervorgänge abgeschlossen wird.
Wenn die Meßzeit t₂ (Fig. 6 oder 8) für das Kopieren in unterschiedlichen Formaten verlängert ist, wird auch die Zeitkonstante für die Integration der in Fig. 5-1 gezeigten Belichtungsautomatik-Meßschaltung auf die Integrationsgröße beim Kopieren im Maßstab 1 : 1 vergrößert. Wenn die Meßzeit t₂ kurz ist, wird die Zeitkonstante des Integrators vermindert. Durch diese Maßnahme kann die Belichtungsautomatik-Steuerung unabhängig vom Kopienformat richtig ausgeführt werden. Dieser Vorgang bleibt der gleiche bei anderen Kopiearten, bei denen die Abtastgeschwindigkeit oder die Trommeldrehzahl gegenüber dem vorstehend beschriebenen Fall verschieden sind.
Die entsprechend der Belichtungsautomatik-Messung zu steuernde Größe kann eine Belichtungsvorspannung sein; die für eine derartige Steuerung zu messende Größe muß nicht das Ladungsbildpotential für die Messung sein, sondern kann auch das Licht von einem Teil der Vorlage sein.
Die Belichtungsautomatik und andere Teile des vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiels des Bildreproduktionsgeräts können auch wirkungsvoll bei einem Gerät eingesetzt werden, bei dem ein Bild einer Vorlage wie eines zu kopierenden Objekts mittels einer Ladungskopplungsvorrichtung (CCD) oder dergleichen eingelesen wird und das erzielte elektrische Signal zum Erzielen eines Druckbilds oder zum Übertragen für die Reproduktion an einer Gegenstation verarbeitet wird. In diesem Fall kann die Bilddichte entsprechend dem aus der Ladungskopplungsvorrichtung erzielten Signal ermittelt werden.
Die Meßzeit t₂ kann unabhängig von dem Maßstab des reproduzierten Bilds aus einer vorbestimmten Anzahl von synchron mit der Bewegung des Abtastsystems oder dem Umlauf der Trommel erzeugten Impulsen bestimmt werden. Die Zeitdauer t₁ kann gleichfalls auf eine gleichartige Weise bestimmt werden.
Wenn die automatische Vorlagenzuführvorrichtung eingesetzt wird, kann das optische System an der Stelle des Umkehr- Sensors 22B festgehalten werden und auf der fotoleitfähigen Trommel 33 das Ladungsbild bei dem Befördern der Vorlage auf die Auflageplatte erzeugt werden. Das Potential des erzeugten Bilds kann dann gemessen werden und die Bilddichte auf diese Weise ermittelt werden. In diesem Fall kann eine Vorlagenkopie mit optimaler Dichte innerhalb einer kürzeren Zeitdauer hergestellt werden.
Es kann die Vorlagendichte gemessen werden, wobei das durch das Korrigieren der gemessenen Dichte entsprechend einem Parameter wie der Vergrößerung bzw. dem Maßstab erzielte Ergebnis mittels eines Anzeigeteils gemäß der Darstellung in Fig. 9 angezeigt werden kann. In diesem Fall kann die Vorlagendichte ständig überwacht werden, wenn die Meßschaltung auch während des Kopiervorgangs in Betrieb gesetzt wird. Falls entsprechend dem Überwachungsergebnis die Dichte mittels des Schiebereglers 907 eingestellt wird, kann die optimale Dichte durch manuelle Bedienung erreicht werden.
Anhand der Fig. 9, die das Bedienungsfeld zeigt, wird nun das Vorgehen der Bedienungsperson zum Ausführen des vorstehend beschriebenen Vorgangs beschrieben. Ein Bedienungsfeld 900 enthält eine Kassettenformat-Anzeige 901, eine Handeingabe-Anzeige 902, Wähltasten 903 und 905 zum Wählen einer oberen und einer unteren Kassette, Wählanzeigen 904 und 906 für die obere und die untere Kassette, den Kopiendichte- Schieberegler 907, eine Belichtungsautomatik-Wähltaste 908, eine Löschtaste 909, eine Zehnertastatur 910, eine Störungsanzeige 911, eine 7-Segement-Anzeige 912, eine Unterbrechungsanzeige 913, eine Unterbrechungs- bzw. Einschub-Wähltaste 916, eine Stoptaste 917, eine Warte-Anzeigelampe 914 und eine Sparleistungs-Wähltaste bzw. -Anzeige 918.
Während eines fortlaufenden Kopiervorgangs wird eine Unterbrechung herbeigeführt. Wenn in diesem Fall das Kopiergerät ohne die automatische Vorlagenzuführvorrichtung betrieben wird, entsteht kein wesentliches Problem. Falls jedoch wie im vorstehend beschriebenen Fall die automatische Vorlagenzuführvorrichtung eingesetzt wird, entsteht ein Problem in folgendem Fall: Wenn unter Verwendung der Vorlagenzuführvorrichtung eine Vielzahl von Vorlagen kopiert wird, wird die Kopierablauffolge des Kopiergeräts unterbrochen, wobei der Unterbrechungszustand herbeigeführt wird, wenn eine Einschubkopie verlangt wurde und die Unterbrechungswähltaste 916 gedrückt wird. Die dem Kopiervorgang unterzogene Vorlage wird ausgestoßen und an einem Vorlagenaustragsteil 9 gemäß der Darstellung in Fig. 1 aufgestapelt. Andererseits verbleibt an dem Vorlagentisch 1 diejenige Vorlage, die noch nicht dem Kopiervorgang unterzogen wurde. Auf diese Weise wird bei diesem Zustand eine Einschubkopie hergestellt.
Damit die Seitenaufeinanderfolge der Vorlagen nach der Unterbrechung nicht gestört wird, dürfen die Vorlagen auf dem Vorlagentisch 1 nicht entfernt werden. Daher wird bei dem Einschubkopieren vorzugsweise die automatische Vorlagenzuführvorrichtung gesperrt. Bei beschriebenen Ausführungsbeispiel ist bei dem Unterbrechungsvorgang die automatische Vorlagenzuführvorrichtung gesperrt, wobei auch die Funktion eines in Fig. 1 gezeigten Startschalters D der Vorlagenzuführvorrichtung gesperrt ist.
Oberhalb der Sparleistungs-Wähltaste 918 ist eine Sparleistungs-Anzeige 919 angeordnet. Zur Leistungsersparnis wird beispielsweise die Fixiertemperatur von z. B. 180°C auf 150°C reduziert. Die in Fig. 1 gezeigte Fixierwalze 44 ist eine Ausführung für allgemeine Fixiertemperaturen.
Wenn auf die vorstehend angedeutete Weise die Sparleistungs- Betriebsart gewählt wird, wird die Temperatur der Fixierwalze 44 von 180°C auf 150°C reduziert. Zugleich wird der Anzeigeteil des in Fig. 9 gezeigten Bedienungsfelds mit Ausnahme der Sparleistungs-Anzeige 919 abgeschaltet, was zu einer weiteren Leistungsersparnis beiträgt. Die Sparleistungs-Wähltaste 918 kann jedoch nicht jederzeit bedient werden. Beispielsweise ist die Funktion der Sparleistungs- Wähltaste 918 während eines Kopierzyklus gesperrt. Ferner ist die Funktion der Sparleistungs-Wähltaste 918 auch während einer Störung, während des Aufheizens nach dem Einschalten des Netzschalters, während des Aufheizens nach der Zurücknahme der Sparleistungswahl oder dergleichen gesperrt.
Dies bedeutet, daß die Sparleistungs-Wähltaste 918 nur dann wirksam betätigt werden kann, wenn das Kopiergerät im Bereitschaftszustand ist.
Der Schalter der Wähltaste 918 ist ein Wechselschalter, der bei einem ersten Drücken der Taste eingeschaltet und bei einem zweiten Drücken ausgeschaltet wird.
Mit der Belichtungsautomatik-Wähltaste 908 ist normalerweise die Belichtungsautomatik-Betriebsart gewählt. Beispielsweise wird die Belichtungsautomatik-Betriebsart eingestellt, wenn die Stromversorgung des Geräts eingeschaltet wird. Die Wähltaste 908 dient zugleich als eine Anzeige und ist auch wie die Wähltaste 918 die Taste eines Wechselschalters. Wenn während eines Kopiervorgangs eine Störung oder ein Fehler auftritt (wobei als ein Fehler eine Abnormalität in dem Kopiergerät bezeichnet ist, dessen ausführliche Beschreibung weggelassen ist), ist die Funktion der Belichtungsautomatik-Wähltaste 908 gesperrt. Bei der Umsteuerungszeit von der Vorlaufbewegung zu der Rücklaufbewegung des optischen Systems für die bei einem fortlaufenden Einschub- Kopiervorgang zu erzeugende letzte Kopie ist die Belichtungsautomatik- Wähltaste 908 eingeschaltet. Bei dem Einsatz der automatischen Vorlagenzuführvorrichtung ist die Taste auf die Erzeugung des in Fig. 6(b) erzeugten Signals hin eingeschaltet, wenn während der Vorlagenzuführung und des Austragens die letzte Vorlage (ohne Abbildung in diesem Fall) umgesteuert und bevor das optische System zur Vorabtastung für die Belichtungsautomatik-Messung in der Vorlaufrichtung bewegt wird.
Wenn eine Einlage von Hand erfolgt, wird die Handeinlage- Anzeige 902 eingeschaltet. Wenn die Handeinlage erwünscht ist, wie beispielsweise mit einer Postkarte oder Leinen- bzw. Strohpapier, die von den üblichen Bildempfangsblättern in einer in Fig. 1 gezeigten oberen Kassette 51 verschieden sind, wird zum Ausführen des Kopiervorgangs die Postkarte oder dergleichen auf eine Handeinlageführung 54 aufgelegt. In diesem Fall wird ein Handeinlage-Hebel 53 nach unten geschwenkt, so daß nicht fälschlicherweise durch die Aufnahmewalze das Bildempfangsblatt aus der Kassette 51 zugeführt wird. Ein Handeinlege-Sensor 55 erfaßt das Abwärtsschwenken des Hebels 53, wobei die Handeinlege-Betriebsart gewählt wird.
Wenn die Handeinlege-Betriebsart gewählt ist, wird die in Fig. 9 gezeigte Handeinlege-Anzeige 902 eingeschaltet. Wenn die untere Kassette gewählt ist, wird die Wählanzeige 906 für die untere Kassette eingeschaltet. Auch in diesem Fall wird bei der Wahl der Einlage von Hand durch den Handeinlege-Hebel 53 die Anzeige automatisch von der Anzeige 906 für die untere Kassette auf die Anzeige 904 für die obere Kassette umgeschaltet. Zugleich wird die Handeinlege-Anzeige 902 eingeschaltet. Auf gleichartige Weise werden dann, wenn eine Umschaltung von der unteren auf die obere Kassette erfolgt, die Tasteneingaben der Wählschalter 903 und 905 für das Wählen der oberen bzw. der unteren Kassette freigegeben. Wenn die Wahl durch den Handeinlege-Hebel 53 erfolgt, wird die Handeinlege-Anzeige 902 eingeschaltet, während zugleich an der 7-Segement-Anzeige 912 die vorgewählte Kopienanzahl "1" angezeigt wird.
Dies ist deshalb der Fall, weil auf dem Einlegen von Hand ein einzelner Kopiervorgang beruht. Bei dem Einlegen von Hand ist eine Eingabe aus der Zehnertastatur 910 gesperrt. Wenn der Hebel 53 auf die Einlage von Hand gestellt ist, wird unabhängig von der gerade eingestellten Anzahl die vorgewählte Kopienanzahl auf "1" geschaltet. Wenn der Hebel 53 in seine ursprüngliche Stellung zurückkehrt, werden Eingaben aus der Zehnertastatur 910 durchgeschaltet. Die Belichtungsautomatik-Messung kann unabhängig von dem Einlegen von Hand oder der Unterbrechungs-Betriebsart ausgeführt werden.
Falls die Belichtungsautomatik-Messung bei dem Einlegen von Hand ausgeführt wird, wird bei dem Betätigen der Kopierstarttaste nach dem Einführen eines mittels eines (nicht gezeigten) Blattdetektors erfaßten Blatts eine Vorabtastung ausgeführt, um wie bei Blättern aus der Kassette die Vorlagendichte zu ermitteln. Das Blatt wird von Hand zugeführt, wobei eine Kopieabtastung zum Herstellen einer Kopie ausgeführt wird. Selbst dann, wenn die Kopierstarttaste nicht gedrückt wird, kann jedoch auf die Erfassung des Einführens des Blatts von Hand auf die Handeinlege-Führung 54 hin automatisch eine Vorabtastung zur Belichtungsautomatik-Messung und darauffolgend eine Kopierabtastung ausgeführt werden. Dadurch kann das Drücken der Kopierstarttaste entfallen.
Falls während eines fortlaufenden Kopierens auf aus einer Kassette zugeführte Blätter die Handeinlage-Betriebsart eingestellt wird, wird der fortlaufende Kopiervorgang unterbrochen und die Anzeige an der Unterbrechungstaste eingeschaltet. In diesem Fall können die Unterbrechungsanzeige und der Unterbrechungsvorgang entsprechend der vorstehenden Beschreibung ausgeführt werden.
Bis zur Aufhebung des Unterbrechungssignals oder bis zum Fertigstellen der Unterbrechungskopie auf das Abschalten der Stoptaste nach dem Drücken der Unterbrechungstaste hin ist die Starttaste der automatischen Vorlagenzuführvorrichtung gesperrt. Wenn jedoch die Unterbrechungstaste gedrückt wird, während die automatische Vorlagenzuführvorrichtung nicht eingesetzt ist, kann damit der Kopiervorgang unterbrochen werden, wobei die Starttaste der automatischen Vorlagenzuführvorrichtung freigegeben ist, bevor die Kopien in der vorgewählten Anzahl vollständig hergestellt wurden; damit ist eine Einschubkopie mit der automatischen Vorlagenzuführvorrichtung ermöglicht. Wenn das Einschubkopieren in einer vorgewählten Kopienanzahl abgeschlossen ist, ist die übliche Steuerung für das Zurückführen zu der ursprünglichen Kopierart vor der Unterbrechung gesperrt, bis keine Blätter mehr in dem Zuführabschnitt vorhanden sind. Wenn am Zuführabschnitt keine Blätter mehr vorhanden sind, wird die Kopierbetriebsart auf die vorangehende Kopierbetriebsart zurückgeschaltet. Danach wird die vor der Unterbrechung bzw. dem Einschub verbliebene Anzahl der vorgewählten Kopienanzahl angezeigt und die Belichtungsautomatik-Anzeige herbeigeführt, falls die vorangehende Kopierbetriebsart die Belichtungsautomatik-Messung war. Falls die vorangehende Betriebsart nicht die Belichtungsautomatik- Messung ist und die Unterbrechungskopiertaste gedrückt wird, ergibt die (automatische) Einstellung der Vorwahl-Kopienanzahl auf "1" keine Einstellung der Belichtungsautomatik-Betriebsart. Infolgedessen ist die Bedienbarkeit des Kopiergeräts verbessert. Alle Tasten einschließlich der Belichtungsautomatik-Taste sind nicht gesperrt, wenn kein Papier vorhanden ist.
Die vorstehend genannte Aufheizzeit ist die Wartezeit, innerhalb der das Fixier-Heizelement die Temperatur zum Beginnen des Kopierens erreicht. Die gleichfalls vorangehend genannte Bereitschaftszeit stellt den Maschinenzustand vor und nach der Trommelumdrehungsdauer dar. Wenn die Sparleistungs-Taste gedrückt wird, wird die Stromversorgung außer derjenigen für die Temperatursteuerschaltung des Fixierheizelements und derjenigen für einen nachfolgend beschriebenen Mikrocomputer unterbrochen.
Gemäß Fig. 6 wird vor dem Beginn der Vorlagenabtastung einer ersten Vorlage die Trommel mittels der Reinigungsvorrichtung gereinigt, mittels der Lampe 32 beleuchtet und in einen gleichförmigen Zustand versetzt.
Während dieses Vorgangs wird der Übertragungslader 40 außer Betrieb gesetzt, so daß eine Ermüdung der Trommel verhindert wird. Nach dem Beginn der Vorlagenabtastung werden bis zum Abschluß der Abtastung der letzten Vorlage die Lader in Betrieb genommen. Danach werden die Lader außer Betrieb gesetzt wobei die Trommel durch die Lampe 32 auf ein gleichförmiges Potential gebracht wird. Die Trommel wird gereinigt und angehalten. Nach 2 Stunden wird die Hauptstromversorgung abgeschaltet und nur der Mikrocomputer eingeschaltet gelassen. Das gleiche gilt dann, wenn nach dem Einschalten des Stromversorgungsschalters zwei Stunden verstrichen sind. Wenn das Gerät wie in einem Störungsfall belassen wird, kann die Rückkehr zu der Belichtungsautomatik-Betriebsart oder der Betriebsart ohne Belichtungsautomatik-Messung für die vorgewählte Kopienanzahl "1" nicht ausgeführt werden. Nach 2 Stunden wird jedoch der Strom abgeschaltet, wobei auch verschiedenerlei Anzeigen und Meldevorrichtungen abgeschaltet werden. Die Rückkehr zu der Betriebsart ohne Belichtungsautomatik-Messung bei der vorgewählten Kopienanzahl "1" ist eine Steuerung, die nach dem Ablaufen einer vorbestimmten Zeitdauer (von 30 Sekunden) nach dem Zeitpunkt des Anhaltens des Hauptmotors ausgeführt wird. Diese Rückkehrsteuerung kann synchron mit dem Anhalten der Trommel ausgeführt werden, die von dem Hauptmotor angetrieben wird.
Wenn eine in Fig. 9 gezeigte Kopierstarttaste 915 gedrückt wird, beginnt in dem Kopiergerät eine Kopierablauffolge. Es ist eine vorbestimmte Zeitdauer dafür erforderlich, daß das optische System nach dem Beginn der Vorabtastung die tatsächliche Belichtung herbeiführt. Wenn während dieser Zeitdauer die Notwendigkeit auftritt, diese Kopienablauffolge aufzuheben bzw. abzustellen, kann der Kopiervorgang durch Drücken der Stoptaste 917 beendet werden. Das heißt, der Kopiervorgang kann bei den Schritten 701, 702, 703, 704 und 705 vor der Blattzufuhr abgestellt werden. Sobald jedoch die Blattzufuhr eingeleitet ist, ist das Bildempfangsblatt schon in das Kopiergerät eingeführt, so daß der Kopiervorgang nicht mehr abgestellt werden kann. In diesem Fall wird die Belichtungsautomatik-Messung ausgeführt. Wenn der Kopiervorgang abgestellt werden kann, wird das optische System (Abtastsystem) an der Ausgangsstellung B am Sensor 22B angehalten und nimmt dort eine Wartestellung ein. Nach einer vorbestimmten Zeitdauer wird gemäß der vorstehenden Beschreibung das optische System in die Ausgangsstellung A an dem Sensor 22A zurückgeführt. Synchron mit der Rückkehr des optischen Systems in die Ausgangsstellung A am Sensor 22A wird die Betriebsart ohne Belichtungsautomatik-Messung eingestellt. Wenn beim Wartezustand die Belichtungsautomatik-Messungs-Betriebsart aufgehoben wird, verschwindet die Belichtungsautomatik-Anzeige, jedoch verbleibt das optische System in der Ausgangsstellung B am Sensor 22B. Auf diese Weise wird dann, wenn die Kopierstarttaste gedrückt wird, das optische System in die Ausgangsstellung 22B zurückgeführt. Zur Vorreinigung und Vorbelichtung wird die Trommel angetrieben.
Es wurde die Zeitsteuerung der Funktionen des in Fig. 1 gezeigten Kopiergeräts beschrieben. Nunmehr wird der Teil für das Steuern der jeweiligen Verbraucher des Kopiergeräts beschrieben. Die Fig. 10 ist ein Blockschaltbild des Steuerabschnitts. Ein Mikrocomputer 102 arbeitet grundlegend entsprechend den in Fig. 7 gezeigten Ablaufdiagrammen. Das Zeitdiagramm für die Belichtungsautomatik-Messung ist in der Fig. 6 gezeigt. Gemäß Fig. 10 ist der Mikrocomputer 102 auf einem Steuerungs-Substrat 101 ausgebildet. Ein Pufferschalter 103 dient zum Eingangsschutz, während Treiberstufen 104 und 107 vorgesehen sind. Eine Temperatursteuerschaltung 105 steuert die Temperatur der Fixierwalze 44 auf die vorangehend beschriebene Weise. Ein Walzenheizelement 57 wird über eine Treiberstufe 110 gespeist. Wenn mit einem Schalter 115 die Stromversorgung aus einem Netzstecker 116 eingeschaltet wird, wird das Kopiergerät in den Wartezustand geschaltet. Dies ist deshalb der Fall, weil kein Kopiervorgang ausgeführt werden kann, bevor nicht die Fixierwalze eine vorbestimmte Temperatur erreicht. Dieser Wartezustand wird allgemein als Abwartezeit bezeichnet, zu deren Anzeige die Wartelampe 914 gemäß der Darstellung in Fig. 9 eingeschaltet wird. Wenn der Stromversorgungsschalter 115 eingeschaltet wird, wird über den Netztransformator 43 einer Stromversorgungsschaltung 114 Strom zugeführt. Daraufhin werden an die jeweiligen Verbraucher und die Schaltungen auf dem Steuerungs-Substrat 101 Gleichspannungen von 24 V und 5 V angelegt. An die Treiberstufe 104 ist ein Gleichstromverbraucher 113 angeschlossen, während ein Wechselstromverbraucher 112 über eine Treiberstufe 111 angesteuert wird. Ein Steuerteil 106 zur Lichtmengensteuerung der Beleuchtungslampe enthält den in Fig. 5-1 gezeigten Schaltungsteil. Eine Potentialsteuerschaltung 108 führt eine Berechnung gemäß dem gemessenen Trommeloberflächenpotential aus und steuert den Coronastrom am Hochspannungstransformator.
Dem Steuerteil 106 zur Lichtmengensteuerung der Beleuchtungslampe werden Erfassungen einschließlich der Belichtungsautomatik-Erfassung zugeführt.

Claims (3)

1. Bildreproduktionsgerät mit einer Einrichtung zum streifenweisen Abtasten einer Vorlage und einer umlaufendes fotoleitfähiges Aufzeichnungmaterial aufweisenden Reproduktionseinrichtung zur Aufzeichnung eines Vorlagenbildes, wobei die Geschwindigkeit der Abtasteinrichtung und/oder des Aufzeichnungsmaterials in Abhängigkeit von einem Reproduktionsmaßstab veränderbar ist,
mit einer Erfassungseinrichtung zum Erfassen der Vorlagenbilddichte während einer Vorabtastung des Vorlagenbildes anhand des Oberflächenpotentials des umlaufenden fotoleitfähigen Aufzeichnungsmaterials und
mit einer Belichtungs-Steuereinrichtung, die das Ausgangssignal der Vorlagenbilddichte-Erfassungseinrichtung aufnimmt und auf dessen Grundlage den Lichtstrom der Vorlagenbeleuchtungslampe durch Änderung der Lampensteuerspannung steuert, wobei die Erfassungsdauer (t₂) der Vorlagenbilddichte-Erfassungseinrichtung (49, 522) zum Festlegen eines konstanten Meßbereichs auf der Vorlage in Abstimmung auf die Geschwindigkeit änderbar ist, und die Belichtungs-Steuereinrichtung (106, 108; 525-529) das Ausgangssignal der Vorlagenbilddichte-Erfassungseinrichtung derart verarbeitet, daß das Erfassungssignal der Vorlagenbilddichte unabhängig von der Geschwindigkeit ist.
2. Bildreproduktionsgerät nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Rückstelleinrichtung (524, 531), die die Belichtungs-Steuereinrichtung (106, 108; 525-529) während einer Vorabtastung des Vorlagenbilds oder während eines Vorantriebs des fotoleitfähigen Aufzeichnungsmaterials (33) zurücksetzt.
3. Bildreproduktionsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Änderung der Lampensteuerspannung auf einem vorgebbaren Bereich begrenzbar ist.
DE19843407064 1983-02-28 1984-02-27 Bildreproduktionsgeraet Granted DE3407064A1 (de)

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