DE3409852C2 - - Google Patents
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- DE3409852C2 DE3409852C2 DE3409852A DE3409852A DE3409852C2 DE 3409852 C2 DE3409852 C2 DE 3409852C2 DE 3409852 A DE3409852 A DE 3409852A DE 3409852 A DE3409852 A DE 3409852A DE 3409852 C2 DE3409852 C2 DE 3409852C2
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- E01B—PERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
- E01B27/00—Placing, renewing, working, cleaning, or taking-up the ballast, with or without concurrent work on the track; Devices therefor; Packing sleepers
- E01B27/12—Packing sleepers, with or without concurrent work on the track; Compacting track-carrying ballast
- E01B27/13—Packing sleepers, with or without concurrent work on the track
- E01B27/16—Sleeper-tamping machines
- E01B27/17—Sleeper-tamping machines combined with means for lifting, levelling or slewing the track
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Description
Die Erfindung betrifft eine kontinuierlich verfahrbare
Gleisstopf-Nivellier- und Richtmaschine nach dem Ober
begriff des Anspruches 1.
Aus einem Inserat in der Zeitschrift "Der Eisenbahnin
genieur", Heft 6, Juni 1983, ist eine kontinuierlich
verfahrbare Gleisstopf-Nivellier- und Richtmaschine
der gattungsgemäßen Art bekannt, bei welcher die
Stopf-, Hebe- und Richtaggregate gemeinsam auf einem
Werkzeug-Tragrahmen angeordnet sind, der sich mit sei
nem hinteren, das Stopfaggregat aufweisenden Ende über
einen Spurkranz-Radsatz am Gleis abstützt und dessen
vorderes, als balkenförmiger Längsträger ausgebildetes
Ende am Maschinen-Hauptrahmen längsverschieblich sowie
allseits gelenkig gelagert ist. Die für den schritt
weisen Vorschub des Stopfaggregates erforderliche Re
lativbewegung des Werkzeug-Tragrahmens in bezug zu dem
kontinuierlich sich vorwärtsbewegenden Maschinen-
Hauptrahmen erfolgt mittels eines, als Hydraulik-Zy
linder-Kolben-Anordnung ausgebildeten Verstellantrie
bes. Die bauliche Ausgestaltung und die Kraftübertra
gung ist bei dieser bekannten Maschine noch verbesse
rungsbedürftig.
Aus der DE-OS 30 47 743 ist eine fahrbare Anlage zum
Reinigen der Schotterbettung von Gleisen bekannt, wel
che eine mit einer Gleishebevorrichtung ausgestattete
Schotterbett-Reinigungsmaschine, eine Anzahl von Ab
raum-Verladefahrzeugen und eine zwischen diese und die
Reinigungsmaschine eingereihte Stopfmaschine mit zwei
weiteren Gleishebevorrichtungen umfaßt. Die Stopf
aggregate der Maschine sind hierbei gemeinsam mit der
unmittelbar vorgeordneten Gleishebevorrichtung am
Fahrgestellrahmen über Antriebe längsverschiebbar an
geordnet. Über die Längsverschiebe-Antriebe wird den
Stopfaggregaten eine für den schrittweisen Vorschub
erforderliche Relativbewegung in bezug zu dem sich
kontinuierlich vorwärtsbewegenden Fahrgestellrahmen
bzw. Fahrzeugverband erteilt. Diese Anordnung ermög
licht es, ein Gleis im Zuge der Schotterbett-Reinigung
in nur einem Arbeitsdurchgang durch mehrere, über ei
nen größeren Gleislängsbereich verteilte, aufeinander
folgende Hebevorgänge um ein - zuvor nur durch den
mehrmaligen Einsatz einer Gleisstopf-Nivelliermaschine
erreichbares - Gesamt-Hebemaß anzuheben. Das Gleis
wird auf einem provisorischen Niveau durch Unterstop
fen fixiert, ohne daß die zulässige Biegebeanspruchung
der Schienenstränge durch den Hebevorgang an irgendei
ner Stelle des Gleises überschritten wird. Abweichend
vom Einsatzzweck konventioneller Stopfmaschinen dient
hier der Stopfvorgang nicht der Schaffung endgültiger,
verdichteter Schwellenauflager für ein in das Soll-Ni
veau verbrachtes Gleis, sondern ausschließlich der
provisorischen Abstützung des auf ein Zwischen-Niveau
angehobenen Gleises vor der Schotterbettreinigung.
Ebenso erfolgt bei der bekannten Anlage auch keine
seitenmäßige Lagekorrektur des Gleises.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Gleis
stopf-Nivellier- und Richtmaschine der gattungsgemäßen
Art zu schaffen, die sich durch eine besonders einfa
che bauliche Ausgestaltung und eine besonders günstige
Übertragung der Kräfte vom Werkzeugrahmen auf den Ma
schinen-Hauptrahmen auszeichnet.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale
im Kennzeichnungsteil des Anspruches 1 gelöst. Ein
Vorteil der erfindungsgemäßen Maschine ergibt sich
durch die relativ starre, zur Übertragung vertikaler
Kräfte geeignete Verbindung des Werkzeugsrahmens mit
dem Maschinen-Hauptrahmen an wenigstens zwei voneinan
der distanzierten Stellen. Das Schotterbett setzt be
kanntlich beim Absenken der Stopfaggregate dem Ein
dringen der Stopfwerkzeuge einen relativ hohen Wider
stand entgegen, welcher bei stark verkrustetem Schot
ter bzw. bei Stopfaggregaten mit einer Vielzahl von
Stopfpickeln, z. B. sechzehn Pickeln bei Zweischwel
len-Stopfmaschinen, eine Größenordnung von mehreren
Tonnen annehmen kann. Wegen der in vertikaler Richtung
starren Verbindung von Werkzeugrahmen und Maschinen-
Hauptrahmen steht daher der Hauptrahmen mit seiner er
heblichen Gesamtmasse als Widerlager zur Aufnahme die
ser Vertikalkräfte zur Verfügung. Gleiches gilt auch
für die Überleitung der Hebekräfte des kombinierten
Gleishebe- und Richtaggregates auf den Maschinen-
Hauptrahmen. Darüber hinaus ergibt sich die Möglich
keit, den Längsabstand der Stopfaggregate in der hin
teren Endstellung des Werkzeugrahmens zum nächstfol
gend nachgeordneten Maschinenfahrwerk auf das Minimum
eines bloßen Sicherheitsabstandes zu reduzieren und
somit die Gesamtlänge der Maschine entsprechend zu
verringern, gleichzeitig aber den für ein ausreichen
des Gleishebemaß ohne Überbeanspruchung der Schienen
stränge einzuhaltenden Abstand des Gleishebe- und
Richtaggregates vom vorgeordneten Maschinenfahrwerk
unverändert beizubehalten. Im einfachsten Fall ist
eine solide Dreipunkt-Abstützung des Werkzeugrahmens
am Maschinen-Hauptrahmen gewährleistet, wobei das mit
dem höheren Gewichtsanteil der Arbeitsaggregate bela
stete und mit den Arbeitskräften beaufschlagte hintere
Ende des Werkzeugrahmens eine zur sicheren Übertragung
dieser Kräfte geeignete Doppelabstützung am Ma
schinen-Hauptrahmen erhält.
Die Ausbildung nach Anspruch 2 begünstigt den direkten
Kraftfluß von den Stopfaggregaten zu den mit dem
Hauptrahmen verbundenen Teilen der beiden Längsführun
gen.
Die Anordnung nach Anspruch 3 ermöglicht es, den ober
halb der vorderen Längsführung bzw. -führungen gelege
nen Bauraum, wie üblich, für die Unterbringung der An
triebs- und Energieversorgungseinrichtungen der Ma
schine auszunützen. Andererseits ergibt sich bei tief
liegender Anordnung des bzw. der vorderen Längsträger
durch die damit verbundene Absenkung des Gesamtschwer
punktes des Werkzeugrahmens mit den für beide Schienen
des Gleises vorgesehenen Stopf-, Hebe- und Richtaggre
gaten eine noch höhere Stabilität der Arbeitseinheit.
Durch die Rollenführungen nach Anspruch 4 werden die
beim schrittweisen Vorschub der Arbeitseinheit zu
überwindenden Reibungskräfte auf den Minimalwert des
reinen Rollwiderstandes reduziert. Dies trägt maßgeb
lich zu einem rascheren Ablauf der Vorschubbewegung
und damit des Arbeitszyklus' der Maschine bei. Bei
spielfreier Anlage der Rollen an beiden horizontalen
Roll- bzw. Führungsbahnen, die z. B. durch eine höhen
verstell- bzw. justierbare Anordnung einer der beiden
Rollen realisierbar ist, werden auch durch ein allfäl
liges Spiel der Rollenführungen hervorgerufene schlag
artige bzw. vibratorische Beanspruchungen der Rollen
und ihrer Führungsbahnen sowie die damit verbundene Ge
räuschentwicklung vermieden.
Die Rolle nach Anspruch 5 übernimmt gleichzeitig die
Funktion eines Höhen- und Seiten-Führungsorganes.
Durch die Weiterbildung nach Anspruch 6 können die
Stopfaggregate auch in sehr engen Gleiskurven genau in
seitlicher Zentrierstellung zu den jeweiligen Schie
nensträngen gehalten werden.
Die Art der querverschiebbaren Verbindung von Werk
zeugrahmen und Hauptrahmen nach Anspruch 7 zeichnet
sich durch ihre besondere bauliche Einfachheit und
hohe Belastbarkeit durch die Gewichts- und Arbeits
kräfte der Stopf-, Hebe- und Richtaggregate aus.
Durch die weitere Ausgestaltung nach Anspruch 8 sind
wesentliche Teile der Rollenführungen, der Querführung
für den Werkzeugrahmen und des Querverschiebe-Antrie
bes zu einer äußerst einfach aufgebauten und platzspa
renden Baueinheit vereinigt. Auch diese Anordnung
trägt zu einer erwünschten Senkung der Herstellungsko
sten maßgeblich bei.
Die Ausführung nach Anspruch 9 zeichnet sich durch be
sondere bauliche Einfachheit aus, weil sich die Anord
nung eigener Roll- bzw. Führungsbahnen erübrigt und
die obere, untere sowie wenigstens eine seitliche Be
grenzungsfläche der in Maschinenlängsrichtung sich er
streckenden und in der Regel einen Rechteck-Quer
schnitt aufweisenden Hauptlängsträger des Maschinen-
Hauptrahmens zur höhen- und seitenmäßigen Führung der
Rollen herangezogen werden.
Die Dämpfungsmaßnahmen nach Anspruch 10 an den Längs
führungen setzen nicht nur die Beanspruchungen des Ma
schinen-Hauptrahmens durch die Arbeits- und Massen
kräfte der Arbeitsaggregate herab, sondern sie schaf
fen auch für den Bedienungsmann der Maschine komforta
blere Arbeitsbedingungen.
Die Ausgestaltung der Längsführungen nach Anspruch 11
bildet mit den Längsverstell-Antrieben jeweils eine
kompakte, bauliche und funktionelle Einheit, welche
sich insbesondere zur Ausstattung von Maschinen mit in
relativ großem Abstand oberhalb der beiden Schienen
stränge angeordneten, in Maschinenlängsrichtung ver
laufenden Hauptlängsträgern eignet.
Die Konstruktionsvariante nach Anspruch 12 zeichnet
sich durch eine sehr exakte, praktisch spielfreie Hö
hen- und Seitenführung des Werkzeugrahmens in bezug
zum Hauptrahmen aus.
Die Ausbildung des Längsverstell-Antriebes nach An
spruch 13 zeichnet sich durch ihre robuste und weitgehend
wartungsfreie Bauweise aus.
Bei der Ausgestaltung nach Anspruch 14 sowie bei der
zuvor beschriebenen Ausführung des Längsverstell-An
triebes besteht die wahlweise Möglichkeit eines hy
draulischen oder elektrischen Antriebes, gegebenenfalls
unter Zwischenschaltung eines Übersetzungsgetriebes.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand mehrerer, in der Zeichnung
dargestellter Ausführungsbeispiele näher beschrieben.
Es zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht einer kontinuierlich verfahr
baren Gleisstopf-Nivellier- und Richtmaschine nach der Erfindung,
Fig. 2 eine schematisch vereinfachte Draufsicht der Maschine nach
Fig. 1 beim Befahren einer Gleiskurve,
Fig. 3 eine Schnittdarstellung gemäß der Linie III-III in Fig. 1,
Fig. 4 einen weiteren Schnitt der Maschine nach der Linie IV-IV
in Fig. 1 und die
Fig. 5 bis 9 jeweils eine, schematisch stark vereinfachte teil
weise Seitenansicht verschiedener weiterer Ausführungsvarianten
kontinuierlich verfahrbarer Gleisstopf-Nivellier- und
Richtmaschinen nach der Erfindung mit jedem der beiden Schienen
stränge zugeordneten Stopf-, Hebe- und Richtaggregaten.
Die Fig. 1 bis 4 zeigen eine kontinuierlich verfahrbare
Gleisstopf-Nivellier- und Richtmaschine 1, welche einen auf zwei
Drehgestell-Fahrwerke 2, 3 abgestützten, auf dem aus Schienen 4 und
Schwellen 5 bestehenden Gleis verfahrbaren und mit einem eigenen Fahr
antrieb 6 versehenen Maschinen-Hauptrahmen 7 aufweist. Der Pfeil 8
bezeichnet die Arbeitsrichtung der kontinuierlich verfahrbaren
Maschine 1. Am vorderen Ende des Hauptrahmens 7 befindet sich eine
Bedienerkabine 9, welche ein Fahr- und Steuerpult 10 und ein Ein
gabe- bzw. Registriergerät 11 für am Gleiskörper angeschriebene
Gleis-Kennwerte enthält. In einem, hinter der Kabine 9 zwischen
den beiden seitlichen Hauptlängsträgern 12 des Hauptrahmens 7 an
geordneten Gehäuse 13 sind die Antriebs- und Energieversorgungs
einrichtungen 14 der Maschine untergebracht. Am hinteren Ende des
Maschinen-Hauptrahmens 7 befindet sich eine zweite Bedienerkabine
15, welche außer einem Fahr- und Steuerpult 10 und den üblichen
Bedienungsorganen für die Arbeitsaggregate auch eine zentrale
Steuereinrichtung 16 enthält.
Die Maschine 1 ist mit zwei, jeweils einer der beiden Schienen 4
zugeordneten Stopfaggregaten 17 und einem, diesen vorgeordneten und
aus Gründen der besseren Übersichtlichkeit lediglich in Fig. 1 dar
gestellten Gleishebe- und Richtaggregat 18 ausgestattet, welche an
einem eigenen, mit diesen Aggregaten eine gemeinsame Bau- und Ar
beitseinheit bildenden Werkzeugrahmen 19 angeordnet sind, welcher
mit dem Maschinen-Hauptrahmen 7 an zwei, in Maschinenlängsrichtung
voneinander distanzierten Stellen längsverstellbar verbunden ist.
Dieser, im Bereich der Arbeitsaggregate im wesentlichen fachwerkar
tig ausgebildete Werkzeugrahmen 19 läuft nach vorne hin in zwei,
in Maschinenlängsrichtung sich erstreckende, oberhalb der beiden
Schienen 4 verlaufende, balkenförmige Längsträger 20 aus, die je
weils in einer Rollenführung 21 zum Maschinen-Hauptrahmen 7 längs
verschiebbar gelagert sind. Jede dieser Rollenführungen 21 besteht
aus zwei, um horizontale, quer zur Maschinenlängsrichtung verlau
fende Achsen 22 drehbar gelagerten, beiderseits mit Seitenborden ver
sehenen, spielfrei an die obere und untere horizontale Begrenzungs
fläche des im Querschnitt rechteckförrmigen Längsträgers 20 anleg
baren Rollen 23.
Das hintere, die Stopfaggregate 17 aufweisende Ende des Werkzeug
rahmens 19 ist über zwei weitere Rollenführungen 24 mit dem Maschi
nen-Hauptrahmen 7 gleichfalls längsverstellbar verbunden. Diese
Rollenführungen 24 umfassen jeweils drei, um horizontale, quer zur
Maschinenlängsrichtung verlaufende Achsen drehbar gelagerte, ein
seitig mit einem Seitenbord versehene Rollen 25, von denen zwei an
der Oberseite und eine an der Unterseite des jeweiligen Hauptlängs
trägers 12 anliegen. Für die, gegenüber dem kontinuierlich sich
vorwärtsbewegenden Maschinen-Hauprahmen 7 schrittweise Vorschubbewegung der
Stopfaggregate 17 - symbolisch durch die Pfeile 26 angedeutet -
ist der Werkzeugrahmen 19 über einen, als Hydraulik-Zylinder-Kolben
anordnung ausgebildeten Längs-Verstellantrieb 27 mit dem Maschinen-
Hauptrahmen 7 kardanisch gelenkig verbunden. Die vordere Endstellung
des Werkzeugrahmens 19 mit den Arbeitsaggregaten ist in der Zeich
nung mit vollen Linien dargestellt. In Fig. 1 ist auch die hintere
Endstellung des Werkzeugrahmens 19 strichliert eingezeichnet.
Der Werkzeugrahmen 19 ist zusätzlich quer zur Maschinenlängsrich
tung in bezug zum Maschinen-Hauptrahmen 7 verschiebbar. Zu diesem Zweck sind
jeweils die oberen Rollen 23 der beiden Rollenführungen 21 an den
Enden einer durchgehenden Kolbenstange 28 gelagert, die in ihrer
Längsmitte einen Kolben 29 trägt, der mit einem um die Kolbenstange
28 angeordneten und über Konsolen 30 mit dem Hauptrahmen verbunde
nen Hydraulikzylinder 31 einen Querverschiebe-Antrieb bildet. In
ähnlicher Weise sind auch die jeweils unteren Rollen 25 der beiden
hinteren Rollenführungen 24 an den Enden einer Kolbenstange 32 ge
lagert, deren mittig angeordneter Kolben 33 mit einem um die Kolben
stange 32 angeordneten Hydraulikzylinder 34 einen weiteren Quer
verschiebe-Antrieb bildet. Bei geradlinigem Gleisverlauf befinden
sich, wie in Fig. 3 und 4 dargestellt, die Kolben 29 und 33 der
beiden Querverschiebe-Antriebe und damit auch der Werkzeugrahmen
19 in Mittelstellung in bezug zum Hauptrahmen. Die beiden Stopf
aggregate 17 befinden sich daher, wie Fig. 3 zeigt, in der richti
gen seitlichen Zentrierstellung in bezug zu den beiden Schienen 4.
Fig. 2 zeigt die Maschine 1 beim Befahren einer Gleiskurve, deren
gekrümmte Gleisachse 35 strichpunktiert eingezeichnet ist. Um die
seitliche Zentrierstellung der beiden Stopfaggregate 17 zu den
Schienen 4 auch im Bereich der Gleiskurve beizubehalten, wird der
Werkzeugrahmen 19 durch gleichzeitige Druckbeaufschlagung der beiden
Hydraulikzylinder 31 und 34 zur linken Maschinenseite hin so
weit parallelverschoben, daß sich die beiden Stopfaggregate 17 in
spiegelsymmetrischer Lage in bezug zur Gleisachse 35 befinden. Die
Steuerung dieser Querverschiebebewegung von der Bedienerkabine 15
aus kann entweder manuell oder in bekannter Weise automatisch mit
Hilfe von, mit dem Gleiskörper zusammenwirkenden Tast- bzw. Fühl
organen erfolgen.
Die Maschine 1 ist mit einem Nivellier-Bezugssystem 36 und einem
Richt-Bezugssystem 37 ausgestattet, welche Bezugssysteme aus Grün
den der besseren Übersichtlichkeit lediglich in Fig. 1 eingezeich
net sind. Das Nivellier-Bezugssystem 36 umfaßt zwei, jeweils ober
halb einer Schiene 4 verlaufende Drahtsehnen 38, die sich zwischen
einem vorderen, am noch unkorrigierten Gleis abgestützten Tast
organ 39 und einem hinteren, am bereits korrigierten Gleis abgestütz
ten Tastorgan 40 erstrecken und mit welchen jeweils ein, über ein
weiteres Tastorgan 41 im Bereich zwischen den Stopfaggregaten 17
und dem Gleishebe- und Richtaggregat 18 auf die jeweilige Schiene
4 abgestützter Höhenmeßfühler 42 zur Erfassung der Ist-Soll-Höhen
lagedifferenz zusammenwirkt. Das Richt-Bezugssystem 37 umfaßt eine
Drahtsehne 43, welche sich zwischen einem vor und einem hinter der
Maschine 1 am Gleis geführten, nicht dargestellten Meßwägelchen
erstreckt und mit der ein, mit dem Tastorgan 41 verbundener Pfeil
höhen-Meßfühler 44 zur Erfassung der Ist-Soll-Pfeilhöhendifferenz
zusammenwirkt.
Fig. 5 zeigt, schematisch stark vereinfacht, den Werkzeugrahmen 45
einer weiteren Ausführungsvariante einer kontinuierlich
verfahrbaren Gleisstopf-Nivellier- und Richtmaschine, von welcher
lediglich das vordere Fahrwerk 46 sowie Anschlußstellen des Werk
zeugrahmens 45 am Maschinen-Hauptrahmen 47 dargestellt sind. Der
Pfeil 48 bezeichnet die Fahrtrichtung der sich kontinuierlich vor
wärtsbewegenden Maschine bzw. ihres Hauptrahmens 47 während des
Arbeitseinsatzes. Die beiden in Arbeitsrichtung sich erstreckenden
Längsträger 49 des, in seinem hinteren Bereich als Kastenrahmen
ausgebildeten Werkzeugrahmens 45 sind wie beim zuvor beschriebenen
Ausführungsbeispiel in Rollenführungen 50 mit je zwei übereinander
angeordneten Seitenbord-Rollen 51 gelagert. Das hintere Ende des
Werkzeugrahmens 45 ist in zwei, jeweils im Bereich oberhalb einer
der beiden Schienen 52 angeordneten Längsführungen 53 gelagert. Jede
dieser Längsführungen 53 besteht aus einer, an Konsolen 54 des
Hauptrahmens 47 befestigten, in Maschinenlängsrichtung sich erstrek
kenden Führungssäule 55, die als Kolbenstange eines Hydraulikzylin
ders 56 ausgebildet ist, welcher an der Oberseite des Werkzeugrah
mens 45 befestigt ist und der mit dem Kolben 57 der Führungssäule 55
einen Längsverstell-Antrieb für die schrittweise Vorschubbewegung
des Werkzeugrahmens 45 entsprechend den Pfeilen 58 bildet. Im Be
reich unterhalb der Hydraulikzylinder 56 ist am Werkzeugrahmen 45
je Schiene 52 ein Zwillings-Stopfaggregat 59 zum gleichzeitigen Un
terstopfen zweier unmittelbar aufeinanderfolgender Schwellen 60 an
geordnet. Den Stopfaggregaten 59 ist ein kombiniertes Gleishebe- und
Richtaggregat 61 üblicher Bauart vorgeordnet. Zwischen diesem und
den Stopfaggregaten 59 befindet sich ein auf beide Schienen 52 des
Gleises abgestütztes Tastorgan 62, welches in der bereits beschrie
benen Weise mit den Bezugssystemen der Maschine zur Erfassung der
höhen- und seitenmäßigen Differenzen zwischen dem Ist- und dem Soll-
Verlauf des Gleises zusammenwirkt.
Die Fig. 6 zeigt in gleichfalls schematisch vereinfachter Darstel
lungsweise den Werkzeugrahmen 63 einer anderen Ausführungsvariante
einer erfindungsgemäßen Maschine samt den Anschlußstellen des Werk
zeugrahmens am Hauptrahmen 64 dieser Maschine. Der Pfeil 65 bezeich
net die Arbeits- bzw. Vorschubrichtung des sich kontinuierlich vor
wärtsbewegenden Hauptrahmens 64. Der Werkzeugrahmen 63 weist sowohl
am vorderen als auch am hinteren Ende je zwei, in Maschinenlängs
richtung sich erstreckende und jeweils oberhalb einer der beiden
Schienen 66 angeordnete vorkragende Führungssäulen 67 auf, die in
entsprechenden Führungsbüchsen 68 des Hauptrahmens 64 gleitbar ge
führt sind. Für die schrittweise Vorschubbewegung des, mit Stopf
aggregaten 69, einem Tastorgan 70 und einem kombinierten Gleishebe-
und Richtaggregat 71 ausgestatteten Werkzeugrahmens 63 entsprechend
den Pfeilen 72 ist etwa in Quermitte des Hauptrahmens 64 ein, ent
sprechend dem Doppelpfeil 73 reversierbarer Endlos-Kettenantrieb 74
angeordnet, mit dessen unterem Kettentrum der Werkzeugrahmen 63 ge
lenkig verbunden ist. Der Kettenantrieb 74 steht mit einem, gleich
falls am Hauptrahmen 64 angeordneten Antriebsmotor 75 in Verbindung,
welcher beispielsweise als Hydraulik-Motor-Getriebeeinheit ausgebil
det ist. Die hintere Endstellung des, mit den Arbeitsaggregaten 69,
71 eine gemeinsame Arbeitseinheit bildenden Werkzeugrahmens 63 ist
links in Fig. 6 mit strichlierten Linien eingezeichnet.
Fig. 7 zeigt rein schematisch eine andere Ausführungsform eines Ver
stellantriebes für den schrittweisen Vorschub eines die Arbeits
aggregate aufweisenden Werkzeugrahmens 76. Dieser Längsverstell-An
trieb ist als Zahnstangenantrieb 77 ausgebildet, der eine an der Un
terseite des Maschinen-Hauptrahmens 78 etwa in dessen Quermitte be
festigte, in Maschinenlängsrichtung sich erstreckende Zahnstange 79
und ein in diese eingreifendes, an der Oberseite des Werkzeugrah
mens 76 gelagertes und mit einem Antriebsmotor 80 verbundenes Ritzel
81 umfaßt. Zum Unterschied von dem Längsverstell-Antrieb gemäß Fig. 6
sind bei dieser Ausführungsvariante die aktiven Antriebsorgane des
Längsverstell-Antriebes am Werkzeugrahmen 76 angeordnet.
Die Fig. 8 zeigt eine weitere Ausführungsvariante der Erfindung, bei
welcher der mit Zwillings-Spreizstopfaggregaten 82, einem Tastor
gan 83 und einem Gleishebe- und Richtaggregat 84 ausgestattete
Werkzeugrahmen 85 am Maschinen-Hauptrahmen 86 an zwei, in Maschi
nenlängsrichtung weit voneinander distanzierten Stellen pendelnd
aufgehängt ist. Hierzu sind sowohl an dem, bezüglich der Arbeits
richtung - Pfeil 87 - vorderen als auch am hinteren Ende des Werk
zeugrahmens 85 jeweils zwei, an den einander gegenüberliegenden Außen
seiten des Werkzeugrahmens 85 angeordnete und jeweils um eine
horizontale, quer zur Maschinenlängsrichtung verlaufende Achse 88
gelagerte und als Hydraulik-Zylinder-Kolbenanordnungen ausgebildete,
längenverstellbare Lenker 89 vorgesehen, die mit ihrem oberen Ende
um zu den Achsen 88 parallele Achsen 90 am Maschinen-Hauptrahmen 86 gelagert
sind. Der Werkzeugrahmen 85 und der Hauptrahmen sind ferner
über einen, als doppeltwirkende Hydraulik-Zylinder-Kolbenanordnung
ausgebildeten, in Maschinenlängsachse verlaufenden Längsverstell-
Antrieb 91 kardanisch gelenkig miteinander verbunden. Die Zylinder
räume des Längsverstell-Antriebes 91 sowie der Lenker 89 sind,
wie mit strichlierten Linien angedeutet, mit einer Steuereinheit 92
verbunden. Über diese Steuereinheit 92 werden die betreffenden Zylin
derkammern der Lenker 89 in Abhängigkeit vom Verstellweg des Längs
verstell-Antriebes 91 derart angesteuert, daß der Werkzeugrahmen
85 über seinen gesamten Verstellbereich zwischen seiner vorderen
und hinteren, jeweils strichliert angedeuteten Endstellung trotz
seiner Schwenkbewegung um die Achsen 90 dieselbe Höhenlage beibe
hält, d. h. also in Maschinenlängsrichtung exakt parallel verscho
ben wird. Somit bleibt der genaue Bezug des mit dem Tastorgan 83
verbundenen Höhenmeßfühlers 93 zum Nivellier-Bezugssystem 94 und
ebenso des Pfeilhöhen-Meßfühlers 95 zum Richt-Bezugssystem 96 über
den gesamten Verstellweg des Werkzeugrahmens 85 gewahrt.
Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 9 läuft der im wesentlichen
kastenförmige, mit Stopfaggregaten 97, einem Tastorgan 98 und einem
Gleishebe- und Richtaggregat 99 versehene Werkzeugrahmen 100 gegen
sein, in bezug zur Arbeitsrichtung - Pfeil 101 - vorderes Ende hin
in einen einzigen, zentralen Längsträger 102 aus, welcher in einer
Rollenführung 103 längsverschieblich gelagert ist. Diese Rollenfüh
rung 103 ist zwischen zwei vom Maschinen-Hauptrahmen 104 abwärtsra
genden Konsolen 105 angeordnet und umfaßt zwei, an der Ober- und
Unterseite des Längsträgers 102 anliegende Höhenführungsrollen 106
sowie zwei, an den gegenüberliegenden Seiten des Längsträgers 102
anliegende Seitenführungsrollen 107. Das hintere Ende des Werkzeug
rahmens 100 ist, wie beim zuvor beschriebenen Ausführungsbeispiel,
über zwei, als Hydraulik-Zylinder-Kolbenanordnungen ausgebildete,
längenverstellbare Lenker 108 am Maschinen-Hauptrahmen 104 pendelnd
aufgehängt. Für den schrittweisen Vorschub der Stopfaggregate 97
um jeweils eine Schwellenteilung ist der Werkzeugrahmen 100 mit dem
Maschinen-Hauptrahmen 104 über einen, als doppeltwirkende Hydraulik-Zylinder-
Kolbenanordnung ausgebildeten Längsverstell-Antrieb 109, welcher zwi
schen den beiden Konsolen 105 hindurchgeführt ist, kardanisch gelenkig
verbunden. Die Steuerung der Lenker 108 in Abhängigkeit vom Verstell
weg des Längsverstell-Antriebes 109 erfolgt wie beim zuvor beschrie
benen Ausführungsbeispiel derart, daß das hintere Ende des Werkzeug
rahmens 100 über den gesamten Verstellweg dieselbe Höhenlage beibe
hält. Die hintere Endlage des Werkzeugrahmens 100 ist links in Fig. 9
mit strichlierten Linien angedeutet.
Allen Ausführungsformen der Erfindung gemeinsam ist die Ausstattung
des Werkzeugrahmens mit jeder der beiden Schienen des Gleises zuge
ordneten Stopf-, Hebe- und Richtaggregaten sowie der vorgesehene
große Längsabstand des jeweiligen Gleishebe- und Richtaggregates vom
nächstfolgend vorgeordneten Maschinenfahrwerk. Dieser Abstand ermög
licht die Durchführung relativ großer Gleishebungen und Seitenricht
bewegungen, ohne daß es zu einer übermäßigen Beanspruchung und damit
zu einer bleibenden Verformung der Schienenstränge kommt.
Der Werkzeugrahmen kann
mit für die Bearbeitung von Weichen und Kreuzungen geeigneten Stopf-,
Gleishebe- und Richtaggregaten ausgestattet werden.
Claims (14)
1. Kontinuierlich verfahrbare Gleisstopf-Nivellier-
und Richtmaschine, mit einem auf Fahrwerke abgestützten,
Antriebs-, Energieversorgungs- und Steuereinrichtungen und
wenigstens eine Bedienerkabine zur visuellen Beobachtung
der Stopf-, Hebe- und Richtwerkzeuge tragenden Maschinen-
Hauptrahmen und einem zwischen zwei für den Hebe- und Richt
vorgang weit voneinander distanzierten Maschinenfahrwerken
angeordneten, mit den den Schienen des Gleises zugeordneten
Stopf-, Hebe- und Richtaggregaten samt deren Antrieben eine
Arbeitseinheit bildenden und mit dem Maschinen-Hauptrahmen über einen
gemeinsamen Längsverstell-Antrieb verbundenen Werkzeug
rahmen, dadurch gekennzeichnet, daß der Werkzeugrahmen
(19; 45; 63; 76) an wenigstens zwei, in Maschinenlängsrichtung
voneinander distanzierten Stellen mit dem Maschinen-Haupt
rahmen (7; 47; 64; 78) längsverstellbar verbunden ist, wobei
das bezüglich der Arbeitsrichtung (8; 48; 65) hintere Ende
des Werkzeugrahmens (19; 45; 63; 76) in zwei, an den einander
gegenüberliegenden seitlichen Außenbereichen des Maschinen-Hauptrahmens
(7; 47; 64; 78) angeordneten Längsführungen gelagert ist und
das vordere Ende des Werkzeugrahmens (19; 45; 63; 76)
entweder aus zwei in den Außenbereichen oder aus einem
etwa in Quermitte des Maschinen-Hauptrahmens
(7; 47; 64; 78) gelagerten, als Längsführung(en) ausge
bildetem(n) Längsträger(n) besteht.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die in den Längsführungen in den seitlichen Außen
bereichen des Maschinen-Hauptrahmens (7; 47) gelagerten
Teile am hinteren Ende des Werkzeugrahmens (19; 45) als
Führungssäulen (55) oder Roll- bzw. Führungsbahnen
ausgebildet und im oberen Bereich des Werkzeugrahmens
(19; 45) beim Stopfaggregat (17; 59) angeordnet sind
(Fig. 1 bis 5).
3. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der bzw. die am vorderen Ende des Werkzeugrahmens
(19; 45; 100) angeordnete(n) Längsträger im Bereich zwi
schen dem Gleishebe- und Richtaggregat (18; 61; 99) und
dem diesem vorgeordneten Maschinenfahrwerk (2; 46) am
Maschinen-Hauptrahmen (7; 47; 104), vorzugsweise an einer
nach unten ragenden Konsole (30; 105), gelagert ist bzw.
sind (Fig. 1 bis 5 und 9).
4. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß zur Längsführung des Werkzeugrah
mens (19; 45; 100) Rollenführungen (21; 24; 50; 103) vorge
sehen sind, die jeweils wenigstens zwei, entweder am
Werkzeugrahmen (19; 45; 100) oder am Maschinen-Hauptrah
men (7; 47; 104), an horizontalen, quer zur Maschinen
längsrichtung verlaufenden Achsen (22) gelagerte Rol
len (23, 25; 51; 106) umfassen, die jeweils an eine obere
bzw. untere horizontale, in Maschinenlängsrichtung
verlaufende Roll- bzw. Führungsbahn entweder des Ma
schinen-Hauptrahmens (7; 47; 104) oder des Werkzeugrah
mens (19; 45; 100), vorzugsweise spielfrei, anlegbar
sind (Fig. 1 bis 5 und 9).
5. Maschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
wenigstens eine Rolle (22, 24; 51) der Rollenführung (21; 24; 50) ein-
oder beidseitig mit an die Seitenkante(n) der jeweiligen Roll- bzw.
Führungsbahn anlegbaren Seitenborden versehen ist (Fig. 1 bis 5).
6. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Werkzeugrahmen (19) mit den für beide Schie
nen des Gleises vorgesehenen Stopf-, Hebe- und Richtaggregaten (17,
18) zusätzlich in einer zur Gleisebene etwa parallelen Bewegungs
ebene quer zur Maschinenlängsrichtung zum Maschinen-Hauptrahmen (7) über we
nigstens einen Antrieb verstell- bzw. verschwenkbar angeordnet ist
(Fig. 1 bis 4).
7. Maschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß
zumindest das hintere Ende des Werkzeugrahmens (19) längs einer
horizontalen, quer zur Maschinenlängsrichtung verlaufenden Achse
bzw. Führungssäule verschiebbar gelagert ist, deren äußere Enden
jeweils mit einer der beiden, einander seitlich gegenüberliegenden
Rollenführungen (24) verbunden sind (Fig. 1 bis 4).
8. Maschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß
die Achse bzw. Führungssäule als in ihrer Längsmitte einen Kolben
(29, 33) aufweisende, durchgehende Kolbenstange (28, 32) eines den Kolben (29, 33)
umschließenden, doppeltwirkenden Hydraulikzylinders (31, 34) ausgebil
det ist, der mit dem Kolben (29, 33) den Querverschiebe-Antrieb bil
det und mit dem das jeweilige Ende des Werkzeugrahmens (19) verbun
den ist (Fig. 1 bis 4).
9. Maschine nach einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß die mit dem hinteren Ende des Werkzeugrahmens
(19) verbundenen beiden Rollenführungen (24) je Rahmenseite jeweils
von an die Ober- und Unterseite eines der beiden seitlichen Haupt
längsträger (12) des Maschinen-Hauptrahmens (7) anlegbaren, wenig
stens einseitig mit einem Seitenbord versehenen Rollen (25) oder
Rollenpaaren gebildet sind (Fig. 1 bis 4).
10. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch ge
kennzeichnet, daß Werkzeugrahmen und Maschinen-Hauptrahmen über im Bereich der
Längsführungen vorgesehene Dämpfungsglieder körperschall- so
wie stoßdämpfend miteinander verbunden sind.
11. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, da
durch gekennzeichnet, daß die beiden hinteren Längsführungen jeweils
aus einer mit dem Maschinen-Hauptrahmen (47) verbundenen, in Maschinenlängs
richtung sich erstreckenden Führungssäule (55) bestehen, um welche
jeweils ein Kolben (57) und ein mit dem Werkzeugrahmen (45) verbun
dener Hydraulikzylinder (56) zur Bildung des Längsverstell-Antriebes
angeordnet sind (Fig. 5).
12. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Werkzeugrahmen (63) am vorderen und am hinte
ren Ende je zwei, oberhalb der beiden Schienen (66) vorkragend an
geordnete, in Maschinenlängsrichtung sich erstreckende Führungssäu
len (67) aufweist, die in mit dem Maschinen-Hauptrahmen (64) verbundenen Füh
rungsbuchsen (68) od. dgl. gleitbar geführt sind (Fig. 6).
13. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß der gemeinsame Längsverstell-Antrieb
als mit einem das aktive Antriebsorgan bildenden Antriebsmotor (75)
verbundener Endlos-Kettenantrieb (74) ausgebildet ist, welcher vor
zugsweise am Maschinen-Hauptrahmen (64), insbesondere etwa in Quer
mitte desselben, angeordnet ist und mit dessen einem, in Maschinen
längsrichtung verlaufenden Kettentrum der Werkzeugrahmen (63) in
Mitnahmeverbindung steht (Fig. 6).
14. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß der gemeinsame Längsverstell-Antrieb
aus einem Zahnstangenantrieb (77) mit einer in Maschinenlängsrich
tung verlaufenden Zahnstange (79) und einem in diese eingreifenden
und mit einem das aktive Antriebsorgan bildenden Antriebsmotor (80)
verbundenen Ritzel (81) besteht, wobei vorzugsweise die Zahnstange
(79) am Maschinen-Hauptrahmen (78) und das Ritzel (81) samt dem An
triebsmotor (80) am Werkzeugrahmen (76) angeordnet sind (Fig. 7).
Applications Claiming Priority (1)
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