DE3412032A1 - Schieberdrehmaschine - Google Patents

Schieberdrehmaschine

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DE3412032A1
DE3412032A1 DE3412032A DE3412032A DE3412032A1 DE 3412032 A1 DE3412032 A1 DE 3412032A1 DE 3412032 A DE3412032 A DE 3412032A DE 3412032 A DE3412032 A DE 3412032A DE 3412032 A1 DE3412032 A1 DE 3412032A1
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Hans-Michael 7591 Sasbach Wittenauer
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    • B25B21/00Portable power-driven screw or nut setting or loosening tools; Attachments for drilling apparatus serving the same purpose
    • B25B21/002Portable power-driven screw or nut setting or loosening tools; Attachments for drilling apparatus serving the same purpose for special purposes
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    • B25B23/141Mechanical overload release couplings
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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Description

dr. ing. HEINRICH GEITZ"Patentanwalt*"7500 Karlsruhe 1. postfach 2708
832091/92 * " -*3_ -
Anmelder: Herr
Hans-Michael Wittenauer
Bachstraße 16
D-7591 Sasbach
Schieberdrehmaschine
Die Erfindung betrifft eine Schieberdrehmaschine zum. Betätigen von in Wasserleitungssystemen od. dgl. angeordneten Absperrschiebern od. ähnlichen Armaturen zwischen ihren öffnungs- und Schließlagen, die eine motorisch wahlweise rechts- oder linksdrehend angetriebene und mit der Schaltwelle eines Absperrschiebers kuppelbare Betätigungswelle besitzt.
Die in Wasserleitungssystemen oder ähnlichen Anlagen in vorbestimmten Abständen voneinander längs einer Leitung bzw. im Bereich von Leitüngsverzweigungen od. dgl. angeordneten Absperrschieber bedürfen zur dauerhaften Aufrechterhaltung ihrer Gängigkeit einer laufenden, in
vorbestimmten Zeitintervallen immer wieder zu wiederholenden Wartung. In der Praxis findet indessen eine derartige Wartung in aller Regel nicht statt mit der daraus resultierenden Gefahr, daß dann, wenn ein
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Schieber betätigt werden muß, dieser seine Gängigkeit mangels Wartung eingebüßt h.it und mithin nicht mehr aus seiner eingestellten Betriebslage in die" jeweils andere Betriebslage umstellbar ist. Das dies die Funktionsfähigkeit ganzer Leitungssysteme beeinträchtigen kann, bedarf keiner Erörterung.
Das Ziel der Erfindung besteht daher in der Schaffung einer Schieberdrehmaschine /um Betätigen von Absperrschiebern zwischen ihren öflnungs- und Schließlagen, die in einfacher Weise eine lür die dauerhafte Aufrechterhaltung der Betriebsl .'ihigkeit notwendige Wartung derartiger, Schieber ermöglicht.
Es*: ist zwar schon ein auf einem Traggestell aufgebautes Bohrgerät bekanntgeworden, el.is anstelle eines Bohrwerkzeugs unter Zwischenschaltung eines entsprechenden Adapters mit einer ihrerseits mit der Schaltwelle eines Absperrschiebers kuppelbaren Betätiqungswelle ausrüstbar ist, aber dieses Gerät hat sich J'ür eine laufende Schieberwartung als wenig brauchbar erwiesen. So muß das vorbekannte Gerät, wenn es zur Betätigung von Absperrschiebern , etwa um diese zwecks Wartung zum Beispiel von ihrer Schließlage in die Öffnungsstellung oder umgekehrt zu betätigen, eingesetzt wird, von zwei Bedienungspersonen in der Weise lagerichtig über dem zu betätigenden Schieber gehalten werden, daß die dann über einen Adapter mit dem Abtrieb des Gerätes verbundene Betätigungswelle sich in der Kupplungslage mit der Schaltwelle des Schiebers befindet und während der Schieberbetätigung auch bleibt.
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Die angesichts dieses Standes der Technik entwickelte Erfindungsaufgabe ist nach dem Kennzeichen des Patentanspruchs 1 dadurch gelöst, daß die Schieberdrehmaschine nach dem Oberbegriff dieses Anspruchs ein fahrbares Gerät ist und daß die sich von einem Antriebsaggregat nach unten forterstreckende und mit der Schaltwelle eines Absperrschiebers kuppelbare Betätigungswelle längenveränderbar ausgebildet ist.
Eine derartige Schieberdrehmaschine ist in einfacher Weise über einen zu betätigenden Schieber'verfahrbar, so daß angesichts der längenveränderbaren Ausbildung der motorisch angetriebenen Betätigungswelle diese in einfacher Weise mit der Schaltwelle des zu betätigenden Schiebers kuppelbar und damit letzterer von der einen in die andere Betriebsstellung und umgekehrt betätigbar ist. Damit erfüllt die erfindungsgemäße Schieberdrehmaschine eine unabdingbare Voraussetzung für die praktische Durchführung.einer laufenden Schieberwartung.
Nach ausgestaltenden Merkmalen der Erfindung kann die Betätigungsteile in der Art einer Teleskopeinheit ausge-"TJTiTfJeIr-Uηd mit dem Antriebsaggregat über ein Kreuzgelenk drehfest, jedoch in der Weise winkelbeweglich verbunden sein, daß innerhalb vorbestimmter Grenzen auftretende Winkelfehler ausgeglichen werden, die beispielsweise dadurch auftreten können, daß die Schieberschaltwelle nicht exakt rechtwinklig zu der den Schieber umgebenden Fläche verläuft oder letztere beispielsweise uneben oder geneigt ist, was notwendig immer zu einer entsprechen— den Schrägl'age der über einem von einer derartigen Aufstellfläche umgebenen Schieber verfahrenen Schieberdrehmaschine führen muß. Auch kann der Ausgleich von Winkel-
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fehlern notwendig werden, wenn die Schieberdrehmaschine in der Weise ungenau über einem zu betätigenden Schieber aufgestellt ist, daß sich der Antrieb der Betätigungswelle nicht direkt senkrecht über der mit letzterer zu kuppelnden Schaltwelle des Schiebers befindet, sondern um einen gewissen Betrag seitenversetzt. In diesem Falle hat es sich als zweckmäßig erwiesen, wenn ein an dem vom Antriebsaggregat entfernten Ende der Betätigungswelle angeordnetes Kupplungsstück mit der Betätigungswelle ebenfalls über ein Kreuzgelenk drehfest und in vorgegebenen Grenzen winkelbeweglich verbunden ist.
Ein anderes wichtiges Ausgestaltungsmerkmal besteht darin, daß die mit der Schaltwelle eines Absperrschiebers kuppelbare Betätigungswelle über eine auf ein vorbestimmtes Drehmoment einstellbare Rutschkupplung mit dem Antriebsaggregat verbunden ist, so daß in Abhängigkeit von der Größe der zu betätigenden Schieber das auf die Schieberschaltwelle aufbringbare Drehmoment begrenzt werden kann. Bei dieser Rutschkupplung kann es sich um eine hinsichtlich des von ihr zu übertragenden
Drehmomentes stufenlos einstellbare Elektromagnetkupplung handeln.
Ebenfalls im Rahmen der Erfindung kann auch zwischen der mit der· Schaltwelle eines Absperrschiebers kuppelbaren Betätigungswelle und dem Antriebsaggregat der Maschine eine Rutschkupplung mit einem nach einem vorbestimmten Verdrehwinkel zwischen den Kupplungsteilen wirksam werdenden und dann eine drehstarre Verbindung vermittelnden Anschlag angeordnet sein. Dieser Ausgestaltung kommt insofern Bedeutung zu, als bei Überschreitung eines eingestellten Drehmomentes die Kupplungsteile sich relativ zueinander bewegen, bis" der die drehstarre
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Verbindung der Kupplungsteile vermittelnde Anschlag wirksam wird, was angesichts des vorhergehenden Rutschvorganges zu einem kurzzeitig schlagartig ansteigenden Drehmoment führt, mittels dessen es gelingt, ein erhöhtes Losdrehmoment auf feststitzende Schieber aufzubringen und diese zu betätigen· Naturgemäß tritt diese stoßartige Drehmomentenerhöhung in beiden Drehrichtungen der Betätigungswelle immer dann ein, wenn die Rutschkupplung so eingestellt ist, daß sie in der jeweils benötigten Drehrichtung zunächst beim Überschreiten eines vorbestimmten Drehmomentes einen bestimmten Rutschweg zurücklegen kann.
Die.se Rutschkupplung kann zwei koaxial zueinander angeordnete Kupplungsscheiben aufweisen, von denen wenigstens eine mit einem Mitnehmer ver.sehen ist und die andere einen in der Umlaufbahn des Mitnehmers angeordneten, die Drehbarkeit des Mitnehmers auf einen vorbestimmten Umfangsbereich begrenzenden festen Anschlag besitzt.
Ein anderes wichtiges Ausgestaltungsmerkmal der Erfindung besteht darin, daß das Antriebsaggregat einen die Betätigungswelle ggf. über ein Zwischengetriebe antreibenden Elektromotor umfaßt, der auch drehrichtungsumschaltbar sein kann. Desgleichen kann das Antriebsaggregat auch einen von einer Brennkraftmaschine angetriebenen elektrischen Generator besitzen, womit das Gerät von örtlichen Stromnetzen unabhängig ist, gleichwohl aber sich eines umsteuerbaren Elektromotors bedienen kann.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann die Brennkraftmaschine der Schieberdrehmaschine wahlweise vom
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Antrieb des elektrischen Generators, der den Antriebsmotor zum Betätigen der Betätigungswelle mit elektrischer Energie versorgt, auf den Antrieb wenigstens eines der Räder des Fahrzeugs das Gerätes umschaltbar und demgemäß letzteres als Selbstfahrer ausgebildet sein.
Nach einem anderen Ausgestaltungsmerkmal der Erfindung kann aber auch der Elektromotor des Antriebsaggregats an bordeigene Akkus anlegbar sein und es kann auch ein von letzteren versorgbarer Elektrogetriebemotor als Antriebsmotor für wenigstens eines der Fahrwerksräder vorgesehen sein.
Schließlich besteht auch ein ausgestaltendes Merkmal
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dari^n, daß das Fahrwerk wenigstens ein unmittelbar über einen Lenker steuerbares Lenkrad besitzt, so daß es in einfacher Weise gelingt, im Einsatzfalle des Gerätes positionsgenau so über einem zu betätigenden Schieber zu verfahren, daß die Betätigungswelle in im wesentlichen senkrechter Lage mit der Schaltwelle des Schiebers gekuppelt werden kann.
Anhand der beigefügten Zeichnungen sollen nachstehend zwei Aus f ührungsbei sp.ie Ie der erfindungsgemäßen Schieberdrehmaschine erläutert werden. In schematischen Ansichten zeigen:
Fig. 1 eine erste Ausführungsform einer als Selbstfahr gerät ausgebildeten Schieberdrehmaschine, in einer seitlichen Ansicht,
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Fig. 2 eine Ansicht der Schieberdrehmaschine nach Fig. 1 von vorn ,
Fig. 3 eine heckseitige Ansicht der mobilen Schieberdrehmaschine nach Fig. 1,
Fig. 4 eine zweite Ausführungsform einer ebenfalls als Selbst fahrgerät ausgebildeten Schieberdrehmaschine in einer Ansicht wie in Fig. I,
Fig.5
eine Vorderansicht der Schieberdrehmaschine gemäß Fig. 4 und
F-i-§. 6 eine Heckansicht zu Fig. 4.
Die als Selbstfahrer ausgebildete Schieberdrehmaschine 10 nach den Fig. 1 bis 3 besitzt einen auf einem Fahrwerk, das aus zwei motorisch-antreibbaren Rädern 11, II1 und einem im Abstand davon angeordneten lenkbaren Vorderrad besteht, aufgenommenen Fahrwerksrahmen 13, in dem in
der Nähe der antreibbaren Räder 11, 11' ein nur schematisch angedeutetes Notstromaggregat 14, das aus einer Brennkraftmaschine und einem damit in Antriebsverbindung
stehenden Generator besteht, aufgenommen ist. Der Fahrwerksrahmen 13 umfaßt je zwei untere und zwei in vertikalem Abstand davon verlaufende obere Längsträger 15, 15'
bzw. 16, 16', die über vertikale und
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horizontale Rahmenteile zu'einem offenen Kastenrahmen miteinander verbunden sind. An die unteren Längsträger 15, 15' sind im Bereich einer die beiden antreibbaren Fahrwerksräder 11, 11' miteinander verbindenden Achse 17 seitliche Fortsätze 18, 18* angeschlossen, von denen sich nach unten Lagerböcke 19, 19' forterstrecken, in denen die die genannten Fahrwerksräder verbindende Achse drehbar gelagert ist.
In der Mitte der Breitenerstreckung dieser Achse befindet sich ein nur angedeutetes Differentialgetriebe 20, das mittels einer sich unterseitig von dem Kastenträger forterstreckenden Konsole 21 am Kastenträger gelagert i'st. Ferner- sind seitlich und oberseitig RahmenteiIe'22, 22' am Kastenrahmen angeschlossen, welche die antreibbaren Fahrwerksräder übergreifen. Auf dem sich, in Fahrtrichtung gesehen, nach links über das entsprechende Fahrwerksrad 11 hihauserstreckenden Rahmenteil 22 ist ein -nicht gezeigter-Fahrersitz aufgenommen und ferner ist den antreibbaren Fahrwerksrädern eine über ein Fußpedal 23 und ein Zwischengestänge 24 in bekannter Weise betätigbare Bremse 25 zugeordnet. Das in Fahrtrichtung im Abstand von den antreibbaren Fahrwerksrädern 11, 11' angeordnete lenkbare Fahrwerksrad 12 ist an einem sich am vorderen Ende von dem K-astenträger abwärts erstreckenden Zwischenstück 26 gelagert und um eine horizontal verlaufende Lenkachse schwenkbar. Die Lenkbewegungen werden dem lenkbaren Fahrwerksrad über ein Lenkgestänge erteilt, das aus einem schwenkbar an einem Rahmenaufbau angelenkten Lenkhebel 27 mit Eetätigungsgriff 28, einem im Abstand vom Anlenk-
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punkt 29 des Lenkhebels an diesen angeschlossenen Lenker 30 und einen sich seitlich von einem das lenkbare Fahrwerksrad U-förmig übergreifenden Lagerbock 31 forterstreckenden Hebel 32, an den das untere Ende des Lenkers gelenkig angelenkt ist, besteht. Durch Verschwenken des mit dem Betätigungsgriff versehenen Lenkhebels in Fahrtrichtunb bzw. der Fahrtrichtung entgegen werden dem lenkbaren Fahrwerksrad 12 Schwenkbewegungen um seine vertikale Lenkachse erteilt, womit die als Dreirad-Fahrzeug ausgebildete Schieberdrehmaschine in bekannter Weise steuerbar ist.
Der Rahmenaufbau 35, an dem der Lenkhebel 27 bei 28 angelenkt ist, erstreckt sich etwa in der Mitte der -iängserstreckung des Kastenrahmens von diesem nach oben. Innerhalb dieses Rahmenaufbaues ist ein drehrichtungsumsteuerbarer Elektromotor 36 mit vertikal verlaufender Rotationsachse und einem angeflanschten Getriebe 37 angeformt. Unmittelbar unter dem Elektromotor befindet sich eine mit letzterem in Verbindung stehendes auf ein vorbestimmtes Drehmoment einstellbare Rutschkupplung 38, mit nach unten weisender Abtriebswelle. Mit der Abtriebswelle des Getriebes ist eine sich im wesenltichen vertikal nach unten durch den Kastenrahmen hindurcherstreckende Betätigungswelle 39 verbunden, die teleskopartig ausgebildet und mithin längenveränderbar ist. Zwischen dem Getriebe 3 7 und der Betätigungswelle 39 befindet sich ein innerhalb vorbestimmter Grenzen Winkelbewegungen der Betätigungswelle zulassendes Kreuzgelenk 40 und eine weitere Rutschkupplung 41, die so ausgelegt ist, daß beim überschreiten eines vorbestimmten Drehmomentes der eintretende Schlupf zwischen den Kupplungshälften 42, 42' nach einem vorbe-
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bestimmten Umfassungswinkel durch das Aufeinandertreffen fester Anschläge begrenzt ist. In nicht weiter dargestellter Weise ist die Antriebsverbindung zwischen dem Elektromotor 36 und der Betätigungswelle 39 unterbrechbar.
Im übrigen ist die erste Rutschkupplung 38 mit einem in einer Horizontalebene umlaufenden Antriebsrad 44 versehen, das über ein Zahnrad 45 mit einer Schaltkupplung des Fahrwer'^inntriebs in Verbindung steht. Abtriebs.-seitig ist an die Schaltkupplung 46 eine vertikal verlaufende Triebwelle 47 verbunden, die über ein Kegelradgetriebe 48 mit einer in der Mitte der Breitenerstreckung des Kastenrahmens horizont.al zum Heck hin veraufenden weiteren Triebwelle 49 in Antriebsverbindung steh/f., die ihrerseits eine sich vertikal abwärts erstreckende und über ein Kegelrad 50 das Differentialgetriebe 20 in der Triebachse 17 der antreibbaren Fahrwerksräder 11, 11' antreibenden Triebwelle 51 über ein weiteres Kegelradgetriebe 52 antreibt.
Die Schieberdrehmaschine 110 nach den Fig. 4 bis 6 ist der Schieberdrehmaschine 10 nach den Fig. 1 bis 3 in -ihrem grundsätzlichen Aufbau ähnlich. Sie besitzt jedoch kein durch eine Brennkraftmaschine angetriebenes Notstromaggregat, sondern über den antreibbaren Fahrwerksrädern 111, 111' ist in dem Fahrwe'rksrahmen 113 ein leistungsstarker Akkumulator 114 aufgenommen, der zur Versorgung sowohl des die Betätigungswelle 139 antreibenden Elektromotors 36 als auch eines Elektromotors 120 dient, der über ein Getriebe 121 auf eine die beiden Fahrwerksräder 111, 111' miteinander verbindende Antriebsachse 117 wirkt. Auf der die beiden Fahrwerksräder 111, 111' miteinander verbindenden Antriebsachse ist ferner
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eine in ihren Einzelheiten hier nicht interessierende Bremse 125 angeordnet, die mittels eines Fußpedals betätigbar ist. Die Steuerung des über das Getriebe 121 auf die Achse 117 wirkenden Motors 120 erfolgt über ein weiteres Fuflpedal 124. Im übrigen umfaßt das Fahrwerk ein lenkbares Vorderrad 112, das am unteren Ende eines sich vom Fahrwerksrahmen 113 abwärts erstreckenden Rohrs 126 drehbar gelagert ist. Das lenkbare Vorderrad ist in einem U-förmigen Lagerbock 131, der mit einer sich durch das Rohr 126 hindurcherstreckenden Lenkwelle drehfest verbunden ist. Vom oberseitigen, über das Rohr 126 hinausragenden Ende der Lenkwelle 130 erstreckt sich nach beiden Seiten ein-drehfest angeschlossener Lenker 127. s
fort, an dessen einem Ende ein Gestänge 130' angelenkt ist. Das anderen Ende diese.s Gestänges ist mit einem am Fahrwerksrahmen 113 angelenkten Lenkhebel 127' verbunden.
Der Fahrwerksrahmen 113 ist in der Art eines Rückenträgers ausgebildet und mittels hier nicht weiter interessierender Verstrebungen 115 ausgesteift, die etwa symmetrisch zu der Betätigungswelle 139 verlaufen. Der die Betätigungswelle antreibende Elektromotor 136 ist auf einer oberen Tragplatte 116 des Fahrwerksrahmens 113 aufgenommen und steht mit der BetätigurigswelIe über eine hinsichtlich ihres übertragbaren Drehmomentes stufenlos einstellbaren Elektromagnet-Kupplung 138 in Antriebsverbindung. Zwischen dieser einstellbaren Kupplung und der mit einem nach unten ausziehbaren Teil 139' ausgerüsteten Betätigungswelle 139 ist eine einstellbare Rutschkupplung 141 der oben in Verbindung mit der Ausführungsform nach den Fig. 1 bis 3 beschriebenen Art angeordnet und zwischen letzterer und dem Oberteil der Betätigungswelle befindet sich gleichfalls ein Kreuzgelenk 140. Das ausziehbare Unterteil 139' der Betätigungswelle ist an seinem unteren
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Ende über ein weiteres Kreuzgelenk 140' mit einem Kupplungsstück 128 ausgerüstet, so daß bei nicht genauer Aufstellung der Schieberdrehmaschine über einem zu lösenden Schieber die Betätigungswelle auftretenden Winkelversatz'"auszugleichen vermag.
Bei bestimmungsgemäßer Verwendung der Schieberdrehmaschine 10, 110 wird diese in solcher Weise über einen zu betätigenden Schieber gefahren, daß die Betätigungswelle 39, 139 im wesentlichen senkrecht über der Schaltwelle des Schiebers steht, wobei eine oberseitige Schieberabdeckung, etwa ein mit einer Straßenoberfläche flächenbündiger Deckel eines Hydranten, zuvor entfernt worden ist. Nach dem lagerichtigen Verfahren der Schieberdrehmaschine und deren Arretierung in dieser Lage wird durch Ausziehen des ifnterteils 39 diese mit der Schaltwelle des zu betätigenden Schiebers gekuppelt, wobei das unterseitige Ende der Betätigungswelle mit einem zu einem.entsprechenden Kupplungsgegen'stück der Schaltwelle des Schiebers passenden Kupplungsstück versehen ist. Nach dem Herstellen einer drehfesten Verbindung zwischen der Schaltwelle des Schiebers und der Betätigungswelle der Schieberdrehmaschine wird die Betätigungswelle 39, 139 mittels des Elektromotors 36, 136 in Drehung versetzt, was zu einer entsprechenden Drehbewegung der Schaltwelle des Schiebers und damit zu dessen Betätigung aus seiner Öffnungs- in die Schließlage bzw. umgekehrt führt. Das auf die Schaltwelle des zu betätigenden Schiebers aufzubringende Drehmoment ist an der Rutschkupplung 38, 41 bzw. der Elektromagnetkupplung (138, 141) einstellbar. Sofern ein derartiger Schieber festsitzt und das eingestellte Drehmoment überschritten wird, tritt bei der"Rutschkupplung 41, 141 eine Verdrehung der Kupplungshälften gegeneinander ein, bis diese auf einen eine weitere Relativdrehung zwischen
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den Kupplungsteilen begrenzenden Anschlag auflaufen, was naturgemäß zu einem Drehmomentenstoß und damit zur Aufbringung eines erhöhten Losdrehmomentes auf den zu betätigenden Schieber führt.
Naturgmeäß bedarf es einer Einstellung der Rutschkupplung 41, 141, so, daß in der für die jeweilige Schieberbetätigung erforderlichen Drehrichtung eine sich über einen vorbestimmten Umfangswinkel erstreckende Relativbewegung zwischen den beiden Kupplungshälften möglich ist. Angesichts der Umsteuerbarkeit der Drehrichtung des Elektromotors 36, 136 ist die Betätigungswelle 39, 139 rechts- oder linksdrehend antreibbar, so daß die zu betätigenden Schieber mittels der Schieberdrehmaschine 1Ö?, 110 sowohl aus der Schließlage in ihre Öffnungslage und auch umgekehrt betätigt werden können.
Wenn die Aufstel1 fläche der Schieberdrehmaschine 10, 110 geneigt oder uneben ist, kann es vorkommen, daß die sich normalerweise vertikal erstreckende Betätigungsteile 39, 139 nur unter Inkaufnahme einer gewissen seitlichen Auslenkung ihres unteren Endes mit der Schaltwelle eines Schiebers kuppelbar ist. Derartige Winkelfehler werden durch das zwischen -der Kupplung und dem Getriebe angeordnete Kreuzgelenk 40 bei ,der Schieberdrehmaschine 10 bzw. durch die Kreuzgelenke 140, 140' bei der Maschine nach den Fig. 4 bis 6 ausgeglichen. Bei der zuletzt genannten Ausführungsform ist ferner das präzise -Ausrichten der Maschine über einen zu betätigenden Schieber durch den am oberen Ende der Lenkwelle angeordneten zusätζ 1ichen1 Lenker 12? erleichtert.
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Bei dem mit einer derartigen Schieberdrehmaschine zu betätigenden Schieber handelt es sich insbesondere um Absperrschieber in Wasserleitungssystemen. Schieber dieser Art sind überlicherweise unter den Fahrbahnen von Gehwegen und Straßen verlegt. Demgemäß muß die Schieberdrehmaschine im Einsatzfalle auch auf befahrenen Straßen aufgestellt werden. Insoweit ist sie mit einer hier nicht weiter interessierenden Signalanlage in Form einer Rundumleuchte 5 5, 155 ausgerüstet, was jedoch in bezug auf die vorliegende Erfindung ebenso wenig interessiert, wie die für die Verkehrstauglichkeit erforderlichen Zusatzeinrichtungen.
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Claims (15)

Patentansprüche:
1.1 Schieberdrehmaschine zum Betätigen von in Wasserleitungssystemen od..,dgl. angeordneten Absperrschiebern oder ähnlichen Armaturen zwischen ihren Öf-fnungs- und Schließlagen, mit einer motorisch wahlweise rechts- oder linksdrehend angetriebenen und mit der Schaltwelle eines Absperrschiebers kuppelbaren Betätigungswelle ,
gekennzeichnet,
durch die Ausbildung als fahrbares Gerät sowie dadurch, daß die sich von einem Antriebsaggregat (36, 136) nach unten forterstreckende und mit der Schaltwelle eines Absperrschiebers kuppelbare Betätigungswelle (39,139) längenveränderbar ausgebildet ist.
2. Schieberdrehmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die sich von dem Antriebsaggregat (36, 136) nach unten forterstreckende Betätigungswelle (39, 139) als längenveränderbare Teleskopeinheit ausgebildet ist.
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3. Schieberdrehmaschine nach Anspruch 1 oder 2, da-durch gekennzeichnet, daß die Betätigungswelle (39, 139) mit dem Antriebsaggregat (36, 136) über ein Kreuzgelenk (40, 140) drehfest, jedoch innerhalb vorbestimmter Grenzen winkelbeweglich verbunden ist.
4. Schieberdrehmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem vom Antriebsaggregat entfernten Ende der Betätigungswelle (139) über ein Kreuzgelenk (140') ein die Kuppelbarkeit mit der Schaltwelle eines Absperrschiebers vermittelndes Kupplungsstück (128) drehfest, jedoch innerhalb konstruktiv vorgegebener Grenzen winkelbeweglich verbunden ist.
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5. .-Schieberdrehmaschine nach einem der Ansprüche
1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die mit der Schaltwelle eines Absperrschiebers .kuppelbare Betätigungswelle (39, 139) über eine auf ein vorbestimmtes Drehmoment einstellbare Rutschkupplung (38, 138) mit dem Antriebsaggregat verbunden ist.
6. .Schieberdrehmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Rutschkupplung eine hinsichtlich des von ihr zu übertragenden Drehmomentes eine stufenlos einstellbare Elektromagnetkupplung (138) ist.
7. Schieberdrehmaschine- nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der mit der Schaltwelle eines Absperrschiebers kuppelbaren Betätigungswelle (39, 139) und dem Antriebsaggregat (36, 136) eine Rutschkupplung (41, 141) mit einem nach einem vorbestimmten Verdrehwinkel zwischen den Kupplungsteilen wirksam werdenden und.,eine drehstarre Verbindung ver-
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mittelnden Anschlag angeordnet ist.
8. Schieberdrehmaschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Rutschkupplung (41, 141) zwei koaxial zueinander angeordnete Kupplungsscheiben aufweist, daß wenigstens eine der Kupplungsscheiben mit einem Mitnehmer versehen ist ud daß die andere Kupplungsscheibe einen in der Umlaufbahn des Mitnehmers angeordneten, die Drehbarkeit des Mitnehmers auf einen vorbestimmten Umfangswinkel begrenzenden festen Anschlag besitzt.
9. Schieberdrehmaschine nach einem der Ansprüche
1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebsaggregat einjen die Betätigungswelle (39, 139) ggf. über ein Zwischengetriebe antreibenden Elektromotor (36, 136) umfaßt.
10. Schieb.erdrehmaschine nach Anspruch 9", dadurch gekennzeichnet, daß der die Betätigungswelle (39, 139) antreibende Elektromotor (36, 136) drehrichtungsumschaltbar ist.
11. Schieberdrehmaschine nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebsaggregat einen von einer Brennkraftmaschine angetriebenen, elektrischen Generator umfaßt.
12. Schieberdrehmaschine nach einem der Ansprüche
9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebsaggregat wahlweise vom Antrieb des elektrischen Generators auf den Antrieb wenigstens eines der Räder (11, II1) des Fahrwerks des Gerätes umschaltbar und demgemäß letzteres als Selbstfahrer ausgebildet ist.
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13. Schieberdrehmaschine nach einem der Ansprüche
9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Elektromotor (36) des Antriebsaggregats an bordeigene Akkus (114) anlegbar ist.
14. Schieberdrehmaschine nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß ein von den bordeigenen Akkus (114) versorgbarer Elektrogetriebemotor (120) als Antriebsmotor für wenigstens eines der Fahrwierksräder des Gerätes vorgesehen ist.
15. Schieberdrehmaschine nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß das Fahrwerk wenigstens ein unmittelbar über einen Lenker (/127) steuerbares Lenkrad (112)
. χ,
b e s vk. ζ t.
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