DE3412032A1 - Schieberdrehmaschine - Google Patents
SchieberdrehmaschineInfo
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- B25B21/00—Portable power-driven screw or nut setting or loosening tools; Attachments for drilling apparatus serving the same purpose
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- B25—HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
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Description
dr. ing. HEINRICH GEITZ"Patentanwalt*"7500 Karlsruhe 1. postfach 2708
832091/92 * " -*3_ -
Anmelder: Herr
Hans-Michael Wittenauer
Bachstraße 16
Bachstraße 16
D-7591 Sasbach
Schieberdrehmaschine
Die Erfindung betrifft eine Schieberdrehmaschine zum. Betätigen
von in Wasserleitungssystemen od. dgl. angeordneten Absperrschiebern od. ähnlichen Armaturen zwischen
ihren öffnungs- und Schließlagen, die eine motorisch wahlweise rechts- oder linksdrehend angetriebene und
mit der Schaltwelle eines Absperrschiebers kuppelbare Betätigungswelle besitzt.
Die in Wasserleitungssystemen oder ähnlichen Anlagen in vorbestimmten Abständen voneinander längs einer Leitung
bzw. im Bereich von Leitüngsverzweigungen od. dgl. angeordneten
Absperrschieber bedürfen zur dauerhaften Aufrechterhaltung ihrer Gängigkeit einer laufenden, in
vorbestimmten Zeitintervallen immer wieder zu wiederholenden Wartung. In der Praxis findet indessen eine derartige Wartung in aller Regel nicht statt mit der daraus resultierenden Gefahr, daß dann, wenn ein
vorbestimmten Zeitintervallen immer wieder zu wiederholenden Wartung. In der Praxis findet indessen eine derartige Wartung in aller Regel nicht statt mit der daraus resultierenden Gefahr, daß dann, wenn ein
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Schieber betätigt werden muß, dieser seine Gängigkeit mangels Wartung eingebüßt h.it und mithin nicht mehr
aus seiner eingestellten Betriebslage in die" jeweils
andere Betriebslage umstellbar ist. Das dies die Funktionsfähigkeit ganzer Leitungssysteme beeinträchtigen
kann, bedarf keiner Erörterung.
Das Ziel der Erfindung besteht daher in der Schaffung einer Schieberdrehmaschine /um Betätigen von Absperrschiebern
zwischen ihren öflnungs- und Schließlagen,
die in einfacher Weise eine lür die dauerhafte Aufrechterhaltung
der Betriebsl .'ihigkeit notwendige Wartung derartiger, Schieber ermöglicht.
Es*: ist zwar schon ein auf einem Traggestell aufgebautes
Bohrgerät bekanntgeworden, el.is anstelle eines Bohrwerkzeugs
unter Zwischenschaltung eines entsprechenden Adapters mit einer ihrerseits mit der Schaltwelle eines Absperrschiebers
kuppelbaren Betätiqungswelle ausrüstbar ist, aber dieses Gerät hat sich J'ür eine laufende Schieberwartung
als wenig brauchbar erwiesen. So muß das vorbekannte Gerät, wenn es zur Betätigung von Absperrschiebern
, etwa um diese zwecks Wartung zum Beispiel von ihrer Schließlage in die Öffnungsstellung oder
umgekehrt zu betätigen, eingesetzt wird, von zwei Bedienungspersonen
in der Weise lagerichtig über dem zu betätigenden Schieber gehalten werden, daß die dann
über einen Adapter mit dem Abtrieb des Gerätes verbundene Betätigungswelle sich in der Kupplungslage
mit der Schaltwelle des Schiebers befindet und während der Schieberbetätigung auch bleibt.
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t.
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Die angesichts dieses Standes der Technik entwickelte
Erfindungsaufgabe ist nach dem Kennzeichen des Patentanspruchs
1 dadurch gelöst, daß die Schieberdrehmaschine nach dem Oberbegriff dieses Anspruchs ein fahrbares
Gerät ist und daß die sich von einem Antriebsaggregat
nach unten forterstreckende und mit der Schaltwelle eines Absperrschiebers kuppelbare Betätigungswelle längenveränderbar
ausgebildet ist.
Eine derartige Schieberdrehmaschine ist in einfacher Weise über einen zu betätigenden Schieber'verfahrbar,
so daß angesichts der längenveränderbaren Ausbildung der motorisch angetriebenen Betätigungswelle diese in
einfacher Weise mit der Schaltwelle des zu betätigenden Schiebers kuppelbar und damit letzterer von der einen
in die andere Betriebsstellung und umgekehrt betätigbar ist. Damit erfüllt die erfindungsgemäße Schieberdrehmaschine
eine unabdingbare Voraussetzung für die praktische Durchführung.einer laufenden Schieberwartung.
Nach ausgestaltenden Merkmalen der Erfindung kann die Betätigungsteile in der Art einer Teleskopeinheit ausge-"TJTiTfJeIr-Uηd
mit dem Antriebsaggregat über ein Kreuzgelenk drehfest, jedoch in der Weise winkelbeweglich verbunden
sein, daß innerhalb vorbestimmter Grenzen auftretende Winkelfehler ausgeglichen werden, die beispielsweise
dadurch auftreten können, daß die Schieberschaltwelle nicht exakt rechtwinklig zu der den Schieber umgebenden
Fläche verläuft oder letztere beispielsweise uneben oder geneigt ist, was notwendig immer zu einer entsprechen—
den Schrägl'age der über einem von einer derartigen Aufstellfläche
umgebenen Schieber verfahrenen Schieberdrehmaschine führen muß. Auch kann der Ausgleich von Winkel-
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fehlern notwendig werden, wenn die Schieberdrehmaschine
in der Weise ungenau über einem zu betätigenden Schieber
aufgestellt ist, daß sich der Antrieb der Betätigungswelle
nicht direkt senkrecht über der mit letzterer zu kuppelnden
Schaltwelle des Schiebers befindet, sondern um einen gewissen Betrag seitenversetzt. In diesem Falle hat
es sich als zweckmäßig erwiesen, wenn ein an dem vom Antriebsaggregat entfernten Ende der Betätigungswelle
angeordnetes Kupplungsstück mit der Betätigungswelle ebenfalls über ein Kreuzgelenk drehfest und in vorgegebenen
Grenzen winkelbeweglich verbunden ist.
Ein anderes wichtiges Ausgestaltungsmerkmal besteht darin, daß die mit der Schaltwelle eines Absperrschiebers
kuppelbare Betätigungswelle über eine auf ein vorbestimmtes Drehmoment einstellbare Rutschkupplung
mit dem Antriebsaggregat verbunden ist, so daß in Abhängigkeit von der Größe der zu betätigenden Schieber
das auf die Schieberschaltwelle aufbringbare Drehmoment begrenzt werden kann. Bei dieser Rutschkupplung kann
es sich um eine hinsichtlich des von ihr zu übertragenden
Drehmomentes stufenlos einstellbare Elektromagnetkupplung handeln.
Ebenfalls im Rahmen der Erfindung kann auch zwischen der mit der· Schaltwelle eines Absperrschiebers kuppelbaren
Betätigungswelle und dem Antriebsaggregat der Maschine eine Rutschkupplung mit einem nach einem vorbestimmten
Verdrehwinkel zwischen den Kupplungsteilen wirksam werdenden und dann eine drehstarre Verbindung vermittelnden
Anschlag angeordnet sein. Dieser Ausgestaltung kommt insofern Bedeutung zu, als bei Überschreitung eines
eingestellten Drehmomentes die Kupplungsteile sich
relativ zueinander bewegen, bis" der die drehstarre
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Verbindung der Kupplungsteile vermittelnde Anschlag wirksam wird, was angesichts des vorhergehenden Rutschvorganges
zu einem kurzzeitig schlagartig ansteigenden Drehmoment führt, mittels dessen es gelingt, ein erhöhtes
Losdrehmoment auf feststitzende Schieber aufzubringen und diese zu betätigen· Naturgemäß tritt diese stoßartige
Drehmomentenerhöhung in beiden Drehrichtungen der Betätigungswelle immer dann ein, wenn die Rutschkupplung
so eingestellt ist, daß sie in der jeweils benötigten Drehrichtung zunächst beim Überschreiten
eines vorbestimmten Drehmomentes einen bestimmten Rutschweg zurücklegen kann.
Die.se Rutschkupplung kann zwei koaxial zueinander angeordnete
Kupplungsscheiben aufweisen, von denen wenigstens eine mit einem Mitnehmer ver.sehen ist und die andere
einen in der Umlaufbahn des Mitnehmers angeordneten, die Drehbarkeit des Mitnehmers auf einen vorbestimmten
Umfangsbereich begrenzenden festen Anschlag besitzt.
Ein anderes wichtiges Ausgestaltungsmerkmal der Erfindung besteht darin, daß das Antriebsaggregat einen die Betätigungswelle
ggf. über ein Zwischengetriebe antreibenden Elektromotor umfaßt, der auch drehrichtungsumschaltbar
sein kann. Desgleichen kann das Antriebsaggregat auch
einen von einer Brennkraftmaschine angetriebenen elektrischen
Generator besitzen, womit das Gerät von örtlichen Stromnetzen unabhängig ist, gleichwohl aber sich eines umsteuerbaren
Elektromotors bedienen kann.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann die Brennkraftmaschine
der Schieberdrehmaschine wahlweise vom
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Antrieb des elektrischen Generators, der den Antriebsmotor
zum Betätigen der Betätigungswelle mit elektrischer Energie versorgt, auf den Antrieb wenigstens eines
der Räder des Fahrzeugs das Gerätes umschaltbar und demgemäß letzteres als Selbstfahrer ausgebildet sein.
Nach einem anderen Ausgestaltungsmerkmal der Erfindung
kann aber auch der Elektromotor des Antriebsaggregats an bordeigene Akkus anlegbar sein und es kann auch ein
von letzteren versorgbarer Elektrogetriebemotor als Antriebsmotor für wenigstens eines der Fahrwerksräder
vorgesehen sein.
Schließlich besteht auch ein ausgestaltendes Merkmal
.. . . <
dari^n, daß das Fahrwerk wenigstens ein unmittelbar über einen Lenker steuerbares Lenkrad besitzt, so daß es in einfacher Weise gelingt, im Einsatzfalle des Gerätes positionsgenau so über einem zu betätigenden Schieber zu verfahren, daß die Betätigungswelle in im wesentlichen senkrechter Lage mit der Schaltwelle des Schiebers gekuppelt werden kann.
dari^n, daß das Fahrwerk wenigstens ein unmittelbar über einen Lenker steuerbares Lenkrad besitzt, so daß es in einfacher Weise gelingt, im Einsatzfalle des Gerätes positionsgenau so über einem zu betätigenden Schieber zu verfahren, daß die Betätigungswelle in im wesentlichen senkrechter Lage mit der Schaltwelle des Schiebers gekuppelt werden kann.
Anhand der beigefügten Zeichnungen sollen nachstehend
zwei Aus f ührungsbei sp.ie Ie der erfindungsgemäßen Schieberdrehmaschine
erläutert werden. In schematischen Ansichten zeigen:
Fig. 1 eine erste Ausführungsform einer als Selbstfahr
gerät ausgebildeten Schieberdrehmaschine, in einer seitlichen Ansicht,
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Fig. 2 eine Ansicht der Schieberdrehmaschine nach
Fig. 1 von vorn ,
Fig. 3 eine heckseitige Ansicht der mobilen Schieberdrehmaschine
nach Fig. 1,
Fig. 4 eine zweite Ausführungsform einer ebenfalls
als Selbst fahrgerät ausgebildeten Schieberdrehmaschine in einer Ansicht wie in Fig. I,
Fig.5
eine Vorderansicht der Schieberdrehmaschine
gemäß Fig. 4 und
F-i-§. 6 eine Heckansicht zu Fig. 4.
Die als Selbstfahrer ausgebildete Schieberdrehmaschine 10 nach den Fig. 1 bis 3 besitzt einen auf einem Fahrwerk,
das aus zwei motorisch-antreibbaren Rädern 11, II1 und
einem im Abstand davon angeordneten lenkbaren Vorderrad besteht, aufgenommenen Fahrwerksrahmen 13, in dem in
der Nähe der antreibbaren Räder 11, 11' ein nur schematisch angedeutetes Notstromaggregat 14, das aus einer Brennkraftmaschine und einem damit in Antriebsverbindung
stehenden Generator besteht, aufgenommen ist. Der Fahrwerksrahmen 13 umfaßt je zwei untere und zwei in vertikalem Abstand davon verlaufende obere Längsträger 15, 15'
bzw. 16, 16', die über vertikale und
der Nähe der antreibbaren Räder 11, 11' ein nur schematisch angedeutetes Notstromaggregat 14, das aus einer Brennkraftmaschine und einem damit in Antriebsverbindung
stehenden Generator besteht, aufgenommen ist. Der Fahrwerksrahmen 13 umfaßt je zwei untere und zwei in vertikalem Abstand davon verlaufende obere Längsträger 15, 15'
bzw. 16, 16', die über vertikale und
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horizontale Rahmenteile zu'einem offenen Kastenrahmen
miteinander verbunden sind. An die unteren Längsträger 15, 15' sind im Bereich einer die beiden
antreibbaren Fahrwerksräder 11, 11' miteinander verbindenden Achse 17 seitliche Fortsätze 18, 18* angeschlossen,
von denen sich nach unten Lagerböcke 19, 19' forterstrecken, in denen die die genannten Fahrwerksräder
verbindende Achse drehbar gelagert ist.
In der Mitte der Breitenerstreckung dieser Achse befindet sich ein nur angedeutetes Differentialgetriebe
20, das mittels einer sich unterseitig von dem Kastenträger forterstreckenden Konsole 21 am Kastenträger
gelagert i'st. Ferner- sind seitlich und oberseitig RahmenteiIe'22, 22' am Kastenrahmen angeschlossen,
welche die antreibbaren Fahrwerksräder übergreifen. Auf dem sich, in Fahrtrichtung gesehen, nach links
über das entsprechende Fahrwerksrad 11 hihauserstreckenden
Rahmenteil 22 ist ein -nicht gezeigter-Fahrersitz aufgenommen und ferner ist den antreibbaren
Fahrwerksrädern eine über ein Fußpedal 23 und ein Zwischengestänge 24 in bekannter Weise betätigbare
Bremse 25 zugeordnet. Das in Fahrtrichtung im Abstand von den antreibbaren Fahrwerksrädern 11, 11'
angeordnete lenkbare Fahrwerksrad 12 ist an einem sich am vorderen Ende von dem K-astenträger abwärts
erstreckenden Zwischenstück 26 gelagert und um eine horizontal verlaufende Lenkachse schwenkbar. Die
Lenkbewegungen werden dem lenkbaren Fahrwerksrad über ein Lenkgestänge erteilt, das aus einem schwenkbar
an einem Rahmenaufbau angelenkten Lenkhebel 27 mit Eetätigungsgriff 28, einem im Abstand vom Anlenk-
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punkt 29 des Lenkhebels an diesen angeschlossenen Lenker 30 und einen sich seitlich von einem das lenkbare Fahrwerksrad
U-förmig übergreifenden Lagerbock 31 forterstreckenden Hebel 32, an den das untere Ende des
Lenkers gelenkig angelenkt ist, besteht. Durch Verschwenken des mit dem Betätigungsgriff versehenen
Lenkhebels in Fahrtrichtunb bzw. der Fahrtrichtung entgegen werden dem lenkbaren Fahrwerksrad 12 Schwenkbewegungen
um seine vertikale Lenkachse erteilt, womit die als Dreirad-Fahrzeug ausgebildete Schieberdrehmaschine
in bekannter Weise steuerbar ist.
Der Rahmenaufbau 35, an dem der Lenkhebel 27 bei 28 angelenkt ist, erstreckt sich etwa in der Mitte der
-iängserstreckung des Kastenrahmens von diesem nach oben. Innerhalb dieses Rahmenaufbaues ist ein drehrichtungsumsteuerbarer
Elektromotor 36 mit vertikal verlaufender Rotationsachse und einem angeflanschten
Getriebe 37 angeformt. Unmittelbar unter dem Elektromotor befindet sich eine mit letzterem in Verbindung
stehendes auf ein vorbestimmtes Drehmoment einstellbare Rutschkupplung 38, mit nach unten weisender Abtriebswelle.
Mit der Abtriebswelle des Getriebes ist eine sich im wesenltichen vertikal nach unten durch
den Kastenrahmen hindurcherstreckende Betätigungswelle 39 verbunden, die teleskopartig ausgebildet und mithin
längenveränderbar ist. Zwischen dem Getriebe 3 7 und der Betätigungswelle 39 befindet sich ein innerhalb
vorbestimmter Grenzen Winkelbewegungen der Betätigungswelle zulassendes Kreuzgelenk 40 und eine weitere Rutschkupplung
41, die so ausgelegt ist, daß beim überschreiten eines vorbestimmten Drehmomentes der eintretende Schlupf
zwischen den Kupplungshälften 42, 42' nach einem vorbe-
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bestimmten Umfassungswinkel durch das Aufeinandertreffen
fester Anschläge begrenzt ist. In nicht weiter dargestellter Weise ist die Antriebsverbindung zwischen dem
Elektromotor 36 und der Betätigungswelle 39 unterbrechbar.
Im übrigen ist die erste Rutschkupplung 38 mit einem in einer Horizontalebene umlaufenden Antriebsrad 44
versehen, das über ein Zahnrad 45 mit einer Schaltkupplung
des Fahrwer'^inntriebs in Verbindung steht. Abtriebs.-seitig
ist an die Schaltkupplung 46 eine vertikal verlaufende
Triebwelle 47 verbunden, die über ein Kegelradgetriebe
48 mit einer in der Mitte der Breitenerstreckung
des Kastenrahmens horizont.al zum Heck hin
veraufenden weiteren Triebwelle 49 in Antriebsverbindung
steh/f., die ihrerseits eine sich vertikal abwärts erstreckende
und über ein Kegelrad 50 das Differentialgetriebe 20
in der Triebachse 17 der antreibbaren Fahrwerksräder 11, 11' antreibenden Triebwelle 51 über ein weiteres
Kegelradgetriebe 52 antreibt.
Die Schieberdrehmaschine 110 nach den Fig. 4 bis 6 ist
der Schieberdrehmaschine 10 nach den Fig. 1 bis 3 in
-ihrem grundsätzlichen Aufbau ähnlich. Sie besitzt jedoch
kein durch eine Brennkraftmaschine angetriebenes Notstromaggregat,
sondern über den antreibbaren Fahrwerksrädern 111, 111' ist in dem Fahrwe'rksrahmen 113 ein
leistungsstarker Akkumulator 114 aufgenommen, der zur
Versorgung sowohl des die Betätigungswelle 139 antreibenden Elektromotors 36 als auch eines Elektromotors 120
dient, der über ein Getriebe 121 auf eine die beiden
Fahrwerksräder 111, 111' miteinander verbindende Antriebsachse
117 wirkt. Auf der die beiden Fahrwerksräder 111, 111' miteinander verbindenden Antriebsachse ist ferner
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eine in ihren Einzelheiten hier nicht interessierende
Bremse 125 angeordnet, die mittels eines Fußpedals betätigbar ist. Die Steuerung des über das Getriebe
121 auf die Achse 117 wirkenden Motors 120 erfolgt über ein weiteres Fuflpedal 124. Im übrigen umfaßt das
Fahrwerk ein lenkbares Vorderrad 112, das am unteren Ende eines sich vom Fahrwerksrahmen 113 abwärts erstreckenden
Rohrs 126 drehbar gelagert ist. Das lenkbare Vorderrad ist in einem U-förmigen Lagerbock 131, der mit einer
sich durch das Rohr 126 hindurcherstreckenden Lenkwelle drehfest verbunden ist. Vom oberseitigen, über das Rohr
126 hinausragenden Ende der Lenkwelle 130 erstreckt sich nach beiden Seiten ein-drehfest angeschlossener
Lenker 127. s
fort, an dessen einem Ende ein Gestänge 130' angelenkt
ist. Das anderen Ende diese.s Gestänges ist mit einem
am Fahrwerksrahmen 113 angelenkten Lenkhebel 127' verbunden.
Der Fahrwerksrahmen 113 ist in der Art eines Rückenträgers
ausgebildet und mittels hier nicht weiter interessierender Verstrebungen 115 ausgesteift, die etwa symmetrisch
zu der Betätigungswelle 139 verlaufen. Der die Betätigungswelle antreibende Elektromotor 136 ist auf einer oberen
Tragplatte 116 des Fahrwerksrahmens 113 aufgenommen
und steht mit der BetätigurigswelIe über eine hinsichtlich ihres übertragbaren Drehmomentes stufenlos einstellbaren
Elektromagnet-Kupplung 138 in Antriebsverbindung. Zwischen dieser einstellbaren Kupplung und der mit einem nach
unten ausziehbaren Teil 139' ausgerüsteten Betätigungswelle 139 ist eine einstellbare Rutschkupplung 141 der
oben in Verbindung mit der Ausführungsform nach den Fig. 1 bis 3 beschriebenen Art angeordnet und zwischen
letzterer und dem Oberteil der Betätigungswelle befindet sich gleichfalls ein Kreuzgelenk 140. Das ausziehbare
Unterteil 139' der Betätigungswelle ist an seinem unteren
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Ende über ein weiteres Kreuzgelenk 140' mit einem Kupplungsstück 128 ausgerüstet, so daß bei nicht genauer Aufstellung
der Schieberdrehmaschine über einem zu lösenden Schieber
die Betätigungswelle auftretenden Winkelversatz'"auszugleichen
vermag.
Bei bestimmungsgemäßer Verwendung der Schieberdrehmaschine
10, 110 wird diese in solcher Weise über einen zu betätigenden
Schieber gefahren, daß die Betätigungswelle 39,
139 im wesentlichen senkrecht über der Schaltwelle des
Schiebers steht, wobei eine oberseitige Schieberabdeckung, etwa ein mit einer Straßenoberfläche flächenbündiger
Deckel eines Hydranten, zuvor entfernt worden ist. Nach dem lagerichtigen Verfahren der Schieberdrehmaschine
und deren Arretierung in dieser Lage wird durch Ausziehen des ifnterteils 39 diese mit der Schaltwelle des zu betätigenden
Schiebers gekuppelt, wobei das unterseitige Ende der Betätigungswelle mit einem zu einem.entsprechenden
Kupplungsgegen'stück der Schaltwelle des Schiebers passenden
Kupplungsstück versehen ist. Nach dem Herstellen einer
drehfesten Verbindung zwischen der Schaltwelle des Schiebers
und der Betätigungswelle der Schieberdrehmaschine wird
die Betätigungswelle 39, 139 mittels des Elektromotors
36, 136 in Drehung versetzt, was zu einer entsprechenden Drehbewegung der Schaltwelle des Schiebers und damit
zu dessen Betätigung aus seiner Öffnungs- in die Schließlage bzw. umgekehrt führt. Das auf die Schaltwelle des
zu betätigenden Schiebers aufzubringende Drehmoment ist an der Rutschkupplung 38, 41 bzw. der Elektromagnetkupplung
(138, 141) einstellbar. Sofern ein derartiger Schieber festsitzt und das eingestellte Drehmoment überschritten
wird, tritt bei der"Rutschkupplung 41, 141
eine Verdrehung der Kupplungshälften gegeneinander ein, bis
diese auf einen eine weitere Relativdrehung zwischen
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den Kupplungsteilen begrenzenden Anschlag auflaufen,
was naturgemäß zu einem Drehmomentenstoß und damit zur
Aufbringung eines erhöhten Losdrehmomentes auf den zu betätigenden Schieber führt.
Naturgmeäß bedarf es einer Einstellung der Rutschkupplung
41, 141, so, daß in der für die jeweilige Schieberbetätigung
erforderlichen Drehrichtung eine sich über
einen vorbestimmten Umfangswinkel erstreckende Relativbewegung
zwischen den beiden Kupplungshälften möglich ist. Angesichts der Umsteuerbarkeit der Drehrichtung
des Elektromotors 36, 136 ist die Betätigungswelle 39, 139 rechts- oder linksdrehend antreibbar, so daß die
zu betätigenden Schieber mittels der Schieberdrehmaschine
1Ö?, 110 sowohl aus der Schließlage in ihre Öffnungslage
und auch umgekehrt betätigt werden können.
Wenn die Aufstel1 fläche der Schieberdrehmaschine 10,
110 geneigt oder uneben ist, kann es vorkommen, daß die sich normalerweise vertikal erstreckende Betätigungsteile
39, 139 nur unter Inkaufnahme einer gewissen seitlichen Auslenkung ihres unteren Endes mit der Schaltwelle eines
Schiebers kuppelbar ist. Derartige Winkelfehler werden durch das zwischen -der Kupplung und dem Getriebe angeordnete
Kreuzgelenk 40 bei ,der Schieberdrehmaschine
10 bzw. durch die Kreuzgelenke 140, 140' bei der Maschine nach den Fig. 4 bis 6 ausgeglichen. Bei der zuletzt
genannten Ausführungsform ist ferner das präzise -Ausrichten
der Maschine über einen zu betätigenden Schieber durch den am oberen Ende der Lenkwelle angeordneten zusätζ 1ichen1
Lenker 12? erleichtert.
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Bei dem mit einer derartigen Schieberdrehmaschine zu betätigenden Schieber handelt es sich insbesondere um
Absperrschieber in Wasserleitungssystemen. Schieber dieser Art sind überlicherweise unter den Fahrbahnen
von Gehwegen und Straßen verlegt. Demgemäß muß die Schieberdrehmaschine im Einsatzfalle auch auf befahrenen Straßen
aufgestellt werden. Insoweit ist sie mit einer hier nicht weiter interessierenden Signalanlage in Form einer
Rundumleuchte 5 5, 155 ausgerüstet, was jedoch in bezug
auf die vorliegende Erfindung ebenso wenig interessiert, wie die für die Verkehrstauglichkeit erforderlichen
Zusatzeinrichtungen.
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4 S
- Leerseite
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Claims (15)
1.1 Schieberdrehmaschine zum Betätigen von in Wasserleitungssystemen
od..,dgl. angeordneten Absperrschiebern oder ähnlichen Armaturen zwischen ihren Öf-fnungs- und
Schließlagen, mit einer motorisch wahlweise rechts-
oder linksdrehend angetriebenen und mit der Schaltwelle eines Absperrschiebers kuppelbaren Betätigungswelle ,
gekennzeichnet,
durch die Ausbildung als fahrbares Gerät sowie dadurch, daß die sich von einem Antriebsaggregat (36, 136) nach
unten forterstreckende und mit der Schaltwelle eines
Absperrschiebers kuppelbare Betätigungswelle (39,139) längenveränderbar ausgebildet ist.
2. Schieberdrehmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die sich von dem Antriebsaggregat
(36, 136) nach unten forterstreckende Betätigungswelle
(39, 139) als längenveränderbare Teleskopeinheit ausgebildet
ist.
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3. Schieberdrehmaschine nach Anspruch 1 oder 2, da-durch
gekennzeichnet, daß die Betätigungswelle (39, 139) mit dem Antriebsaggregat (36, 136) über ein Kreuzgelenk
(40, 140) drehfest, jedoch innerhalb vorbestimmter Grenzen winkelbeweglich verbunden ist.
4. Schieberdrehmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem vom Antriebsaggregat entfernten
Ende der Betätigungswelle (139) über ein Kreuzgelenk
(140') ein die Kuppelbarkeit mit der Schaltwelle eines
Absperrschiebers vermittelndes Kupplungsstück (128) drehfest, jedoch innerhalb konstruktiv vorgegebener
Grenzen winkelbeweglich verbunden ist.
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5. .-Schieberdrehmaschine nach einem der Ansprüche
1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die mit der Schaltwelle
eines Absperrschiebers .kuppelbare Betätigungswelle (39, 139) über eine auf ein vorbestimmtes Drehmoment
einstellbare Rutschkupplung (38, 138) mit dem Antriebsaggregat verbunden ist.
6. .Schieberdrehmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Rutschkupplung eine hinsichtlich des von ihr zu übertragenden Drehmomentes eine stufenlos
einstellbare Elektromagnetkupplung (138) ist.
7. Schieberdrehmaschine- nach einem der Ansprüche 1
bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der mit der Schaltwelle eines Absperrschiebers kuppelbaren Betätigungswelle
(39, 139) und dem Antriebsaggregat (36, 136) eine Rutschkupplung (41, 141) mit einem nach einem vorbestimmten
Verdrehwinkel zwischen den Kupplungsteilen
wirksam werdenden und.,eine drehstarre Verbindung ver-
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mittelnden Anschlag angeordnet ist.
8. Schieberdrehmaschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Rutschkupplung (41, 141) zwei
koaxial zueinander angeordnete Kupplungsscheiben aufweist, daß wenigstens eine der Kupplungsscheiben mit
einem Mitnehmer versehen ist ud daß die andere Kupplungsscheibe einen in der Umlaufbahn des Mitnehmers angeordneten,
die Drehbarkeit des Mitnehmers auf einen vorbestimmten Umfangswinkel begrenzenden festen Anschlag
besitzt.
9. Schieberdrehmaschine nach einem der Ansprüche
1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebsaggregat
einjen die Betätigungswelle (39, 139) ggf. über ein Zwischengetriebe
antreibenden Elektromotor (36, 136) umfaßt.
10. Schieb.erdrehmaschine nach Anspruch 9", dadurch
gekennzeichnet, daß der die Betätigungswelle (39, 139) antreibende Elektromotor (36, 136) drehrichtungsumschaltbar
ist.
11. Schieberdrehmaschine nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebsaggregat einen
von einer Brennkraftmaschine angetriebenen, elektrischen
Generator umfaßt.
12. Schieberdrehmaschine nach einem der Ansprüche
9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebsaggregat wahlweise vom Antrieb des elektrischen Generators auf
den Antrieb wenigstens eines der Räder (11, II1) des
Fahrwerks des Gerätes umschaltbar und demgemäß letzteres
als Selbstfahrer ausgebildet ist.
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13. Schieberdrehmaschine nach einem der Ansprüche
9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Elektromotor
(36) des Antriebsaggregats an bordeigene Akkus (114) anlegbar ist.
14. Schieberdrehmaschine nach Anspruch 13, dadurch
gekennzeichnet, daß ein von den bordeigenen Akkus (114)
versorgbarer Elektrogetriebemotor (120) als Antriebsmotor für wenigstens eines der Fahrwierksräder des Gerätes
vorgesehen ist.
15. Schieberdrehmaschine nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß das Fahrwerk wenigstens ein unmittelbar
über einen Lenker (/127) steuerbares Lenkrad (112)
. χ,
b e s vk. ζ t.
-5-
EPO - COPY
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3412032A DE3412032A1 (de) | 1983-06-16 | 1984-03-31 | Schieberdrehmaschine |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3321780 | 1983-06-16 | ||
| DE3412032A DE3412032A1 (de) | 1983-06-16 | 1984-03-31 | Schieberdrehmaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3412032A1 true DE3412032A1 (de) | 1984-12-20 |
Family
ID=25811528
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE3412032A Ceased DE3412032A1 (de) | 1983-06-16 | 1984-03-31 | Schieberdrehmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3412032A1 (de) |
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- 1984-03-31 DE DE3412032A patent/DE3412032A1/de not_active Ceased
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