DE3413653A1 - Trennvorrichtung fuer die tierhaltung in anbindestaenden - Google Patents

Trennvorrichtung fuer die tierhaltung in anbindestaenden

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Heinz Dipl.-Ing. 8260 Mühldorf Osthoff
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    • A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01K—ANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K1/00—Housing animals; Equipment therefor
    • A01K1/0005—Stable partitions
    • A01K1/0011—Cubicle partitions

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
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Description

ίί :i:! aiburg Datum: 10.0 41984
Mein Zeichen: 430/003
Heinz Osthoff, Mühldorf/Inn
Trennvorrichtung für die Tierhaltung in Anbindeständen
Die Erfindung betrifft eine Trennvorrichtung für die Tierhaltung in Anbindeständen, umfassend einen in U-Form gebogenen Trennrahmsn, der mit einer Stützvorrichtung für einen zum Anbinden des Tieres dienenden Querträger verbunden ist.
Man kennt bereits eine Vorrichtung zur seitlichen Begrenzung eines Viehstandes, bei der das Begrenzungselement in Form eines haarnadelförmig gebogenen Rohres ausgebildet ist. Die Enden des gebogenen Rohres sind beide an einem im Kopfbereich eines in dem Viehstand angebundenen Tieres verankerten, vertikalen Standrohr in einer Höhe angeschweißt, die sich über dem Rücken eines liegenden Tieres befindet. Eine Stützvorrichtung verbindet das Begrenzungselement mit einem zum Anbinden der Tiere dienenden Querrohr. Zur seitlichen Begrenzung des liegenden Tieres ist von dem Begrenzungselement zu dem Stallboden ein Gurt gespannt.
Die bekannte Begrenzungsvorrichtung ist vorwiegend für Freß-Liegeboxen vorgesehen, in denen die Tiere, insbesondere beim Abliegen in ihrem Hüftbereich elastisch abgestützt werden. An Stallungen mit Kurzständen läßt sich die bekannte Begrenzungsvorrichtung nicht anpassen.
Man kennt auch schon Kurzstände zur Rindviehhaltung mit einem gebogen verlaufenden Trennrahmen. Das eine Ende dieses
Trennrahniens ist hier in einem Abstand über dem Stallboden mit einer Im Bereich der Futterkrippe im Stallboden verankerten Standsäule verschweißt. In einem durch den Trennrahmen vorgegebenen Abstand von der Standsäule ist das andere Ende des Trennrahmens im Stallboden eingelassen. Die >kße dieses Begrenzungselementes für Viehstände sind durch die Standsäule und den mit dieser verschweißten Trennrahmen fest vorgegeben.
Beide bekannte Begrenzungsvorrichtungen für die seitliche Begrenzung von Viehständen sind arbeitsaufwendig durch das Erfordernis der Schweißverbindungen zwischen Standsäule und Trennrahmen. Durch diese festen Verbindungen können die Vorrichtungen auch nicht mehr nachträglich an individuelle örtliche Gegebenheiten einer Stallung angepaßt werden.
Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung einer Trennvorrichtung für die Tierhaltung in Anbindeställen, deren Einzelteile einfach herzustellen, deren Zusammenbau einfach durchzuführen und deren Bauteile von einander lösbar sind und daher an verschiedene Anbindesysteme und an die
örtlichen Gegebenheiten leicht anzupassen sind.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß die beiden Schenkel des U-förmigen Trennrahmens zur Verankerung des Trennrahmens im Stallboden dienen und daß die Stützvorrichtung für den Querträger mit ihrem unteren Ende an dem die beiden Schenkel des U-förmigen Trennrahmens verbindenden Rahmenabschnitt verschiebbar befestigt ist.
Die Herstellung des Trennrahmens ist fertigungsmäßig sehr einfach. Man braucht lediglich ein Rohr vorgegebener Stärke in U-Form zu biegen. Schweißarbeiten sind nicht erforderlich. Die Installierung des Trennrahmens hat den Vorteil, daß er auch bei vorgegebener Bogenabmessung noch den Wünschen des Käufers angepaßt und den durch die Stallung vorgegebenen Bedingungen entsprechend in dem Stallboden verankert werden kann. So kann man den gleichen Trennrahmen für einen Einbau im oder hinter dem Barren verwenden. Durch eine variable Bogengestaltung kann darüberhinaus der Trennrahmen in einfacher Weise an verschiedene bereits bekannte Anbindesysteme angepaßt werden.
Die vielgestaltige Anpassungsfähigkeit der erfindungsgemäßen Trennvorrichtung kamtt insbesondere dadurch zum Tragen, daß die Stützvorrichtung für den Querträger mit ihrem unteren Ende an dem die beiden Schenkel des U-förmigen Trennrahmens vorbindenden Rahmenabschnitt nicht verschweißt sondern verschiebbar befestigt ist.
So läßt sich zum Beispiel durch die verschiebbarkeit der Stützvorrichtung längs des entsprechenden Trennrahmenabschnittes ohne weiteres die erfindungsgemäße Trennvorrichtung in Viehständen mit einheitlichen Malkleitungen und Kuhtrainerhalterungen verwenden, bei denen es darauf ankommt, das Stützrohr in einem vorgegebenen Bereich des Viehstandes vertikal nach oben zu fuhren.
Die Herstellung der Einzelteile der Trennvorrichtung ist bei der erfindungsgemäßen Konstruktion sehr einfach. Man braucht überhaupt keine Schweißarbeiten vorzunehmen. Man vermeidet damit arbeits- und kostenaufwendige Herstellungsarbeiten und erhält gleichzeitig den Vorteil bei einfachstem Zusammenbau eine in jeder Hinsicht variable Vorrichtung, die jederzeit
— 6 —
auch bei eventuellen Stallumbauten den neuen Gegebenheiten mit wenig Aufwand angepaßt werden kann.
Un die gewünschte Verschiebbarkeit der Stützvorrichtung herbeizuführen, wird diese bevorzugt in einer Schelle gehaltert. Diese Schelle ist gemäß dem Kennzeichen des Anspruches 2, längs des Trennrahmens verschiebbar und kann gegebenenfalls aus zwei sich ergänzenden Schellenhälften gebildet sein. Zur Fixierung der Verbindung zwischen der Stützvorrichtung und dem Trennrahmen braucht man die Schelle lediglich mittels Schrauben an den jeweiligen Teilen festzuziehen.
Weitere für die erfindungsgemäße Trennvorrichtung vorteilhafte Merkmale ergeben sich aus den Unteransprüchen und aus der nachstehenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnung. Hierin zeigen:
Fig. 1 eine hinter der Barrenmauer eines Futtertroges
angeordnete Trennvorrichtung, Fig. 2 eine in der Barrenmauer eines Futtertroges
eingebaute Trennvorrichtung,
Fig. 3 eine Trennvorrichtung mit Mittelstütze,
Fig. 4 eine Trennvorrichtung mit abgeschnittenem Trennrahmen,
Fig. 5 ein Schnittbild einer Verbindungsschelle für die Vereinigung von Trennrahmen und Stützvorrichtung bzw. Mittelsäule und
Fig. 6 eine Trennvorrichtung für einen speziellen Tierstand.
Sich entsprechende Teile der Vorrichtungen sind im folgenden mit übereinstimmenden Bezugszeichen gekennzeichnet.
Eine in Figur 1 gezeigte Trennvorrichtung 1 dient der Unterbringung von Tieren in nebeneinander befindlichen Anbindeständen. Die Trennvorrichtung 1 umfaßt einen Trennrahmen 2, der etwa U-förmig gebogen ist und dessen zwei parallel zueinander verlaufende Schenkel 2a, 2b im Stallboden 4 verankert sind. Im dargestellten Beispiel verläuft der Trennrahmen von seinem vertikal nach oben ragenden Schenkel 2a über einen etwa horizontal verlaufenden Pahmenabschnitt 3 zu dem in seinem oberen Abschnitt zum hinteren Ende des Tierstandes geschwungen
verlaufenden anderen vertikalen Schenkel 2b. Der Schenkel 2a ist unmittelbar benachbart zu einer Barrenmauer 5a eines Futtertroges 5 im Stallboden 4 eingelassen.
An einem oberhalb der Köpfe der in den Ständen angebundenen Tiere verlaufenden Querrohr 6 ist für die verschiedenen nebeneinander angeordneten Trennrahmen 2 jeweils ein vertikales Rohr 7 mittels einer Schelle 8 verschiebbar befestigt. Das Rohr 7 dient als Stützvorrichtung für das Querrchr 6, an dem die einzelnen Tiere angebunden werden. Die Stützvorrichtung 7 ist mit ihrem unteren Ende 7a in einen nach oben ragenden Fortsatz 9a einer Schelle 9 eingesetzt, die ihrerseits längs des Trennrahmens 2 verschiebbar ist. Die Schelle 9 umgreift den horizontal verlaufenden Trennrahmenabschnitt 3 und ist an einer geeigneten Stelle des Abschnittes 3, hier genau unterhalb der am Querrchr 6 befestigten Schelle 8, mittels Schrauben 10 an diesem befestigt.
Der Trennrahmen 2 und die Stützvorrichtung 7 sind aus Rohren übereinstimmender Festigkeit, nämlich hier aus 2" -Rohren, gebogen und zugeschnitten.
*" Q —
Die Scholle 9 weist, entsprechend der Figur 5, an ihrem Ende 9a zwei Rohrschalen 11a, b ναι halbkreisförmigem Querschnitt auf, die sich durch Schrauben 10 zu einem das Rohrende 7a der Stützvorrichtung 7 nahezu vollständig umgreifenden Rohrfortsatz ergänzen. Die Rohrschalen 11a, b sind an ihrem einen Ende 12 aufgeweitet, so daß sie zwei halbkreisförmige Schalen 12a, b bilden, deren Mittelachse senkrecht zur Mittelachse der Rohrschalen 11a, b verläuft. Die Rohrschalen 12a, b umschließen den Rohrabschnitt 3 des Trennrahmens 2 nahezu vollständig und bilden die am Trennrahmen verschiebbare Schelle 9. Die Rohrschalen 12a, b sind mittels Schrauben 10 an einer als geeignet ausgewählten Stelle des Rahmenabschnittes 3 befestigt.
In Figur 2 ist eine Trennvorrichtung 1 gezeigt, die vollständig mit der in Figur 1 gezeigten übereinstimmt. Lediglich handelt es sich hier um eine in der Barrenmauer 5a eingelassene Trennvorrichtung, das heißt, der Schenkel 2a durchdringt die Barrenmauer 5a.
In Figur 3 ist eine Ausbildung einer Trennvorrichtung 20
- 10 -
-Angezeigt. Der horizontal verlaufende, die beiden Schenkel 21a und 21b verbindende Abschnitt 23 des Trennrahmens 21 ist hier langer ausgebildet als bei der Trennvorrichtung 1 nach Figuren 1 und 2. Eine solche Trennvorrichtung 20 wird in der Regel als Abschlußstand einer Reihe von Anbindeständen eingebaut, um zu verhindern, daß das an einem Durchgang im Stall befindliche Tier sich einer Bedienungsperson in den Weg stellen kann.
Die Stützvorrichtung 7 ist, wie im Zusammenhang mit den Fig. 1 und 2 beschrieben, mit der Schelle 9 im Stirnbereich des Absclinittes 23 des Trennrahmens 21 befestigt und mit dem Querrohr 6 verbunden.
Zwischen den beiden vertikal verlaufenden Schenkeln 21a und 21b befindet sich, parallel zu diesen verlaufend, eine Mittelsäule 24, die mit ihrem einen Ende 24a im Stallboden 4 verankert ist. Ihr oberes Ende 24b ist mit Hilfe einer der Schelle 9 gleichen Schelle 25 am Abschnitt 23 des Trennrahmens 21 befestigt.
- 11 -
Der Schenkel 2b eines vollständigen Trennrahmens 2 kann beim Einbau im Stall gegebenenfalls abgeschnitten werden, wenn der Benutzer dies bevorzugt. Eine solche Ausbildung eines Trennrahmens 40 ist in Fig. 4 gezeigt.
In einem speziellen Tierstand 50 ist die Stützvorrichtung 70 bogenförmig ausgebildet und ragt von ihrer Verbindungsstelle in der Schelle 9 über den Kopfbereich des Tieres
und über die Futterkrippe 5 und ist mit dem ebenfalls über der Futterkrippe 5 verlaufenden Querrohr 60 verbunden.
- Leerseite -

Claims (7)

Dipl. Phys. H. baiüu, T'ii.i?3i ^'2:133 Datum: 10.04.1984 Ok VVäldkreiburg M . „ . . .,„,„, σ Mein Zeichen: 430/004 Patentansprüche
1. Trennvorrichtung für die Tierhaltung in Anbindeständen, umfassend einen in U-Form gebogenen Trennrahmen, der mit einer Stützvorrichtung für einen zum Anbinden des Tieres dienenden Querträger verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Schenkel (2a,b;21a,b) des U-förmigen Trennrahmens (2,20) zur Verankerung des Trennrahmens im Stallboden (4) dienen und daß die Stützvorrichtung (7,70) für den Querträger (6,60) mit ihrem unteren Ende (7a,70a) an dem die beiden Schenkel des U-förmigen Trennrahmens verbindenden Rahmenabschnitt (3,23) verschiebbar befestigt ist.
2. Trennvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für die Befestigung der Stützvorrichtung am Trennrahmen eine längs diesem verschiebbare Schelle (9) vorgesehen ist, wobei die Schelle (9) gegebenenfalls durch zwei sich ergänzende Schellenhälften gebildet ist.
3. Trennvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schelle (9,25) zur Aufnahme des unteren Endes (7a) der Stützvorrichtung (7) und/ oder des oberen Endes (24b) einer zur Verankerung des Trennrahmens im Stallboden dienenden Mittelstütze (24) einen etwa rechtwinkelig zur Mittellängsachse der Schelle verlaufenden Fortsatz (9a) aufweist.
4. Trennvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützvorrichtung und/oder die Mittelstütze lösbar an dem Fortsatz der Schelle (9) befestigt ist.
5. Trennvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützvorrichtung von ihrer Verbindungsstelle mit dem Trennrahmen etwa vertikal nach oben ragt und mit ihrem oberen Ende mit dem oberhalb des Trennrahmens verlaufenden Querträger verbunden ist.
6. Trennvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Stützvorrichtung (70) von ihrer Verbindungsstelle mit dem Trennrahmen mit ihrem freien Ende zum Kopfende des Viehstandes ragt und dort mit dem etwa in Kopfhähe des angebundenen Tieres verlaufenden Querträger (60) verbunden ist.
7. Trennvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Trennrahmen und die Stützvorrichtung aus Rohren mit übereinstimmendem Durchmesser gefertigt sind.
DE19843413653 1984-04-11 1984-04-11 Trennvorrichtung fuer die tierhaltung in anbindestaenden Ceased DE3413653A1 (de)

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