DE3413751A1 - Thermoplastische formmassen auf basis von polycarbonat-pfropfpolymerisat-gemischen - Google Patents

Thermoplastische formmassen auf basis von polycarbonat-pfropfpolymerisat-gemischen

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DE3413751A1 DE19843413751 DE3413751A DE3413751A1 DE 3413751 A1 DE3413751 A1 DE 3413751A1 DE 19843413751 DE19843413751 DE 19843413751 DE 3413751 A DE3413751 A DE 3413751A DE 3413751 A1 DE3413751 A1 DE 3413751A1
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Otto Dipl.-Chem. Dr. 5000 Köln Koch
Hans-Jürgen Dipl.-Chem. Dr. 4150 Krefeld Kreß
Christian Dipl.-Chem. Dr. Lindner
Horst Dipl.-Chem. Dr. 5090 Leverkusen Peters
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Description

BAYER AKTIENGESELLSCHAFT 5090 Leverkusen, Bayerwerk
Konzernverwaltung RP *· »· ßf gx
Patentabteilung PS/Ke-c
Thermoplastische Formmassen auf Basis von Polycarbonat-Pfropfpolymerisat-Gemischen
Gegenstand der vorliegenden Erfindung sind thermoplastische Formmassen, enthaltend
A) 10 bis 80 Gew.-Teile eines aromatischen, thermoplastischen Polycarbonats
B) 10 bis 60 Gew.-Teile eines Pfropfpolymerisats von ethylenisch ungesättigten Monomeren auf Kautschuke mit einem Kautschukgehalt von 5 bis 80 Gew.-%, bezogen auf Gewicht der Komponente B), und
C) 10 bis 60 Gew.-Teile eines thermoplastischen, harzartigen, hochmolekularen, kautschukfreien Copolymerisate, wobei die Summe der Gewichtsteile A + B + C jeweils 100 beträgt, und gegebenenfalls
D) 1 bis 20 Gew.-Teile, vorzugsweise 5 bis 20 Gew.-Teile, bezogen jeweils auf die Summe der Gew.-Teile A + B + C + D, welche wiederum jeweils 100 beträgt, eines zumindest partiell vernetzten Butadien-Acrylnitril-
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Copolymerkautschuks, der Acrylnitril zu Butadien im Gewichtsverhältnis von 15 zu 85 bis 35 zu 65, vorzugsweise von 20 zu 80 bis 30 zu 70 einpolymerisiert enthält, und der eine Teilchengröße von 0,05 μπι bis 0,3 μΐη, vorzugsweise von 0,08 μΐη bis 0,2 μπι hat,
die dadurch gekennzeichnet sind, daß die Komponente C 0,05 bis 5 Gew.-%, vorzugsweise 0,1 bis 3 Gew.-%, bezogen auf Gewicht der Komponente C, einer ethylenisch ungesättigten Epoxidverbindung copolymerisiert enthält.
In den erfindungsgemäßen Formmassen kann die erfindungsgemäße Komponente C auch eine Mischung aus zwei oder mehr als zwei thermoplastischen, hochmolekularen Copolymerisaten sein, von denen nur eine die Epoxidverbindung copolymerisiert enthält, wobei jedoch die Gesamtmenge der copolymerisierten Epoxidverbindung in der Mischung der Komponente C wiederum 0,05 bis 5 Gew.-%, vorzugsweise 0,1 bis 3 Gew.-%, bezogen auf das Gewicht der Mischung der Komponente C, beträgt.
In den erfindungsgemäßen Formmassen soll die erfindungsgemäße Komponente C vorzugsweise zumindest ein Terpolymerisat von
1. Styrol, cC-Methylstyrol, Halogenstyrol, kernsubstituiertem C.-C,--Alkyl-styrol, Methylmethacrylat oder deren Mischungen mit
2. (Meth)Acrylnitril und/oder Maleinsäureanhydrid und mit
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3. der ethylenisch ungesättigten Epoxidverbindung sein, worin das Verhältnis der Monomeren der Gruppe zu denen der Gruppe 2 zwischen 90:10 und 50:50, vorzugsweise zwischen 80:20 und 65:35 liegt.
Die epoxidgruppenhaltige Komponente C ist also zumindest ein epoxidgruppenhaltiges Terpolymerisat aus je einem Monomeren der Gruppen 1,2 und 3. Epoxidgruppenhaltige Tetrapolymerisate, Pentapolymerisate oder epoxidgruppenhaltige Copolymerisate aus mehr als 5 Monomeren aus den Gruppen 1,2 und 3, sind ebenfalls möglich.
Die im Gemisch mit dem epoxidgruppenhaltigen Copolymerisat möglichen epoxidgruppenfreien, thermoplastischen Copolymerisate sind somit zumindest Dipolymerisate aus je einem Monomeren der Gruppen 1 und 2, aber natürlich auch Terpolymerisate oder epoxidfreie Copolymerisate aus mehr als 3 Monomeren aus den Gruppen 1 und 2.
Die erfindungsgemäßen Formmassen können außerdem Flammschutzmittel, wie organische Halogenverbindungen oder Antimonoxide, ferner Pigmente, Gleitmittel, Antistatika, Weichmacher, Farbstoffe und/oder Füllstoffe der für Polycarbonat-Pfropfpolymerisat-Abmlschungen üblichen Art in der jeweils wirksamen Menge enthalten.
Mischungen aus Polycarbonaten und Pfropfpolymerisaten sind seit langem bekannt und in technischem Einsatz.
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Für spezielle Anwendungen, beispielsweise im Automobilsektor sind besonders gute Eigenschaftskombinationen gefragt, nämlich eine hohe Wärmeformbeständigkeit, eine hohe Zähigkeit, eine hohe Temperaturbelastbarkeit unter den Verarbeitungsbedingungen sowie als Spritzgußteile eine matte Oberfläche. Eine derartige Eigenschaftskombination war mit den bislang bekannten Polycarbonat-ABS-Abmischungen noch nicht zu erreichen.
Bekannt sind zwar Abmischungen von Polycarbonaten mit Copolymeren aus Glycidyl-(meth)acrylat und ty -Olefinen, die eine Verbesserung der Schlagzähigkeit und der kritischen Breite erreichen (siehe Sumitomo Chemical Co., Jp 57/125 253 vom 04.08.1982, Anmeldenummer
15 81/12 142 vom 28.01.1981).
Bekannt sind auch Mischungen aus ABS-Polymerisaten mit Glycidylmethacrylat-Copolymeren mit guten Dimensionsstabilität, Oberflächenerscheinung und guten Adhäsionseigenschaften (siehe Sumitomo Naugatuck, Jp. 57/098 541 vom 18.06.1982, Anmeldenummer 80/174 865 vom 10.12.1980).
Bekannt sind auch schlagzähe und wetterbeständige, kautschukmodifizierte Polymerisate, die Glycidylmethacrylate oder Glycidylacrylate einpolymerisiert enthalten (siehe Asahi Dow, Jp. 74/020 628 vom 25.05.1974, Anmeldenuramer 037 181 vom 02.05.1970).
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Bekannt sind auch Mischungen aus Polycarbonaten mit bromhaltigen Pfropfpolymerisaten, die Sb2O, und Epoxyverbindungen zugemischt enthalten, beispielsweise ein epoxidiertes C^Q-C.j-Olefin. Die Formmassen haben gute Flammwidrigkeit (UL-94, SE-O) und eine Kerbschlagzähigkeit von 20 kgcm/cm2, eine Wärmeformbeständigkeit von 990C und einen Glanz von 75 % (siehe Daicel, Jp. 50/086 551 vom 11.07.1975, Anmeldenummer 136 317 vom 03.12.1973).
Bekannt sind auch Mischungen aus Polycarbonaten mit kautschukmodifizierten Copolymeren und mit einem Epoxygruppenhaltigem Olefincopolymer. Diese Abmischungen haben verbesserte Fließnahtfestigkeiten, (siehe EP-OS 0 089 042).
Demgegenüber war es überraschend, daß die erfindungsgemäßen Formmassen gegenüber diesen bekannten Formmassen neue Vorteile aufweisen, wie erhöhte Temperaturbelastungsgrenze, verbesserte Wärmeformbeständigkeit bei sehr guter Zähigkeit und homogene, matte Oberflächenqualität der aus den Formmassen hergestellten Formkörper durch z.B. Spritzguß oder Extrusionsverarbeitung.
Aromatische thermoplastische Polycarbonate gemäß Komponente A im Sinne der Erfindung sind Homopolycarbonate und Copolycarbonate aus den zweibindigen Struktureinheiten der Formel I
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-r·
(D,
worin
R1 bis R4 gleich oder verschieden und H oder Br oder Cl sind, "n" 0 oder 1 ist und X eine Einfachbindung, Cj-Cg-Alkylen, C2-C5-Alkyliden, Cyclohexyliden, -S-, -0-, -CO-, -SO-, -SO2- oder CH3 OH3
-c-f\c-
ist.
CH
CH-
Derartige Polycarbonate sind literaturbekannt (siehe beispielsweise H. Schnell, Chemistry and Physics of Polycarbonates, Interscience Publishers, New York, 1964) und aus den entsprechenden, bekannten Diphenolen (II)
(II),
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nach bekannten Verfahren unter Mitverwendung von Kettenabbrechern erhältlich. Bevorzugtes Verfahren ist das Zwe ipha sengren ζ f1ächenverfahren.
Besonders bevorzugte Diphenole sind 4,4'-Dihydroxydiphenyl, 2,2-Bis-(4-hydrbxyphenyl-propanf 2,4-Bis-(4-hydroxyphenyl)-2-methylbutan, 1,1-Bis-(4-hydroxyphenyl)-cyclohexan, <jL eC'-Bis-(4-hydroxyphenyl)-p-diisopropylbenzol, 2,2-Bis-(3-chlor-4-hydroxyphenyl)-propan, dO dC'~ Bis(3,5-dichlor-4-hydroxyphenyl)propan und 2,2-Bis-(3,5-dibrom-4-hydroxyphenyl)propan.
Bevorzugte aromatische Polycarbonate sind solche, denen ein oder mehrere der als bevorzugt genannten Diphenole zugrundeliegen. Besonders bevorzugt werden Copolycarbonate, denen 2,2-Bis-(4-hydroxypheny1)-propan und eines der anderen als besonders bevorzugte Diphenole zugrunde liegen, oder Homopolycarbonate aus 2,2-Bis-{4-hydroxyphenyl )-propan.
Die aromatischen Polycarbonate können durch den Einbau geringer Mengen, vorzugsweise von Mengen zwischen 0,05 und 2,0 Mol-% (bezogen auf eingesetzte Diphenole) an drei- oder mehr als dreifunktioneilen Verbindungen, z.B. solchen mit drei oder mehr als drei phenolischen Hydroxygruppen in bekannter Weise verzweigt sein.
Die aromatischen Polycarbonate sollen in der Regel mittlere Gewichtsmittel-Molekulargewichte Mw von 10.000 bis über 200.000, vorzugsweise von 20.000 bis 80.000 haben (ermittelt durch Messungen der rel. Visko-
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Sy-
sität in CH2Cl2 bei 250C bei einer Konzentration von 0,5 Gew.-%).
Pfropfpolymerisate gemäß Komponente B im Sinne der Erfindung sind im Prinzip bekannte Pfropfpolymerisate von ethylenisch ungesättigten Monomeren auf Kautschuke aus der Reihe der Dienmonomer-, Alkylacrylat- und EPDM-Kautschuke.
Pfropfpolymerisate B im Sinne der Erfindung sind insbesondere solche, in denen auf einen der vorgenannten Kautschuke eine Monomerenmischung von 95 bis 50 Gew.-% Styrol, PC-Methylstyrol, Methylmethacrylat oder Mischungen daraus und 5 bis 50 Gew.-% Acrylnitril, Methylmethacrylat oder Mischungen daraus pfropfpolymerisiert ist.
Geeignete Kautschuke sind beispielsweise Polybutadien, Butadien/Styrol-Copolymerisate mit bis zu 30 Gew.-% einpolymerisiertem Styrol, Copolymerisate von Butadien und Acrylnitril mit bis zu 20 Gew.-% Acrylnitril oder Copolymerisate von Butadien mit bis zu 20 Gew.-% eines niederen Alkylesters von Acryl- oder Methacrylsäure, beispielsweise Methylacrylat, Ethylacrylat, Methylmethacrylat oder Ethylmethacrylat. Weitere geeignete Kautschuke sind beispielsweise Polyisopren oder Polychloropren. Geeignet sind weiterhin Alkylacrylatkautschuke auf der Basis von Cj-Cg-Alkylestern der Acrylsäure beispielsweise von Ethyl-, Butyl- oder/und Ethylhexylacrylat. Diese Alkylacrylatkautschuke können gegebenenfalls bis zu 30 Gew.-% Monomere wie Vinylace-
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tat. Acrylnitril, Styrol, Methylmethacrylat oder Vinylether copolymerisiert enthalten. Diese Alkylacrylatkautschuke enthalten durchweg weiterhin kleinere Mengen, etwa bis zu 5 Gew.-%, vernetzend wirkende ethylenisch ungesättigte Monomere. Solche Vernetzer sind beispielsweise Alkylendioldi(meth)acrylate, PoIyesterdi(meth)acrylate, Di- und Trivinylbenzol, Triallylcyanurat und Allyl(meth)acrylat. Solche Alkylacrylatkautschuke sind literaturbekannt. Andere geeignete Kautschuke sind beispielsweise EPDM-Kautschuke, also Kautschuke aus Ethylen, Propylen und einem unkonjugierten Dienmonomer.
Die erfindungsgemäß geeigneten Kautschuke zur Herstellung der Pfropfpolymerisate der Komponente B besitzen eine teilchenförmige Struktur mit Teilchengrößen (^50" Werte) von 0,08 μΐη bis 5 μπι, insbesondere von 0,1 μΐη bis 1 μπι; außerdem liegen sie zumindest in partiell vernetzter Form in den Pfropfpolymerisaten B) vor. Besonders bevorzugte Kautschuke sind Dienmonomer- oder Alkylacrylatkautschuke.
Die Pfropfmischpolymerisate gemäß Komponente B bestehen aus 5 bis 80 Gew.-%, insbesondere 20 bis 70 Gew.-%, Kautschuk und 95 bis 20 Gew.-%, insbesondere 80 bis 30 Gew.-%, pfropfcopolymerisierte Monomere. Derartige Pfropfmischpolymerisate werden durch bekannte radi-
25 kaiische Pfropfcopolymerisation der obengenannten
Monomeren in Gegenwart der zu pfropfenden Kautschuke hergestellt. Bevorzugte Pfropfverfahren sind Emulsions-, Lösungs-, Masse- oder Supsensionspfropfpolymerisation.
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Für die Herstellung der Pfropfpolymerisatkomponente B geeignete Acrylatkautschuke als Pfropfgrundlage können auch Produkte sein, die einen vernetzten Dienkautschuk aus einem oder mehreren konjugierten Dienen, wie PoIybutadien, oder aus einem Copolymerisat eines konjugierten Diens mit einem ethylenisch ungesättigten Monomer, wie Styrol und/oder Acrylnitril, als Kern enthalten.
Pfropfpolymerisate B im Sinne der Erfindung sind solche, zu deren Herstellung Monomere in Gegenwart eines Kautschuks polymerisiert werden. Solche Pfropfpolymerisate bestehen üblicherweise aus gepfropftem Kautschuk und ungepfropftem Monomerpolymerisat. Der wirkliche Gehalt an Pfropfkautschuk und ungepfropften Monomerpolymerisat in der Komponente B kann durch die bekannten Größen wie Pfropfgrad oder Pfropfausbeute angegeben werden. Derartige Pfropfausbeuten können durch Propfpolymerisationsbedingungen in weiten Bereichen variiert werden.
Pfropfpolymerisate B im Sinne der Erfindung stellen also durchweg Gemische aus gepfropftem Kautschuk und Copolymerisat der zur Pfropfung vorgesehenen Monomeren dar.
Zur Herstellung der im Prinzip bekannten erfindungsgemäß einzusetzenden Komponenten C geeignete ungesättigte Epoxidverbindungen sind beispielsweise Glycidyl(meth)acrylat. Allylglycidylether, Propenylglycidylether, insbesondere aber Glycidyl(meth)acrylat.
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Bevorzugte Copolymerisate C sind solche aus Styrol, Acrylnitril und Glycidyl(meth)acrylat; (X-Methylstyrol, Acrylnitril und Glycidyl (meth) acrylat; (X,-Methylstyrol, Styrol, Acrylnitril und Glycidylmethacrylat; Styrol, Methylmethacrylat und Glycidylmethacrylat; Styrol, Acrylnitril, Methylmethacrylat und Glycidylmethacrylat; Styrol, Maleinsäureanhydrid und Glycidylmethacrylat bzw. Styrol, Acrylnitril, Maleinsäureanhydrid und Glycidylmethacrylat.
Die thermoplatischen, epoxidgruppenhaltigen Copolymerisate gemäß Komponente C haben mittlere Molekulargewichte i^ (Gewichtsmittel) von größer 30.000, insbesondere von 50.000 bis 200 000, wobei Mw ermittelt ist durch Lichtstreuung oder Sedimentation.
Die Herstellung der epoxidgruppenhaltigen Copolymerisate gemäß Komponente C erfolgt beispielsweise durch die bekannte Lösungspolymerisation in organischen Kohlenwasserstoffen, wobei solche Bedingungen einzuhalten sind, daß eine Hydrolyse der Epoxidgruppe vermieden
20 wird. Geeignete Bedingungen sind beispielsweise:
Niedrige Gehalte an polaren Lösungsmitteln wie Wasser, Alkohol, Säuren oder Basen und Arbeiten in Lösungsmitteln aus der Gruppe der organischen Kohlenwasserstoffe, die gegenüber Epoxidgruppen inert sind, wie z.B. Toluol, Ethylbenzol, Xylol, hochsiedende Aliphaten, Ester oder Ether.
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Die Herstellung der epoxxdgruppenhaltigen Copolymerisate gemäß Komponente C kann durch Substanzpolymerisation erfolgen, wobei folgende Bedingungen in etwa zu beachten sind: Arbeiten unter thermischer oder radikaiisch initiierter Polymerisation bei Temperaturen von 400C bis 1500C, insbesondere 80 bis 1300C, insbesondere unter kontinuierlicher Fahrweise und partiellem Monomerumsatz, so daß das gewonnene Polymer als Lösung im Monomersystem anfällt.
Für die im Gemisch mit dem epoxidhaltigen Copolymerisaten geeigneten bekannten epoxidfreien, thermoplastischen Copolymerisate sind als Monomere beispielsweise folgende geeignet: Styrol, ^X -Methylstyrol, Acrylnitril, Methylmethacrylat, Halogenstyrol, p-Methylstyrol, Maleinsäureanhydrid, N-substit. Maleinimide sowie geringe Mengen bis zu 10 Gew.-% Monomere wie Butylacrylat, Vinylether oder Vinylacetat.
Bevorzugte, epoxidfreie Copolymerisate gemäß Komponente C sind Styrol-Acrylnitril-Copolymerisate und 0<-Methylstyrol-Acrylnitril-Copolymerisate.
Die Molekulargewichte der epoxidfreien Copolymerisate M (Gewichtsmittelmolekulargewicht) sollen zwischen
30 000 und 200 000 liegen, ermittelt durch Lichtstreuung oder Sedimentation.
Bevorzugte erfindungsgemäße Formmassen enthalten epoxidfreie thermoplastische Copolymerisate in Kombination
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mit epoxidhaltigen thermoplastischen Copolymerisaten, wobei insbesondere in beiden Komponenten die Art der epoxidfreien Monomerbausteine identisch sein soll.
Die Herstellung der epoxidfreien Copolymerisate erfolgt in bekannter Weise durch Lösungs-, Masse-, Emulsions-, Füllungs-, Dispersionspolymerisation, insbesondere aber durch Lösungs-, Masse- oder Emulsionspolymerisation.
Die zumindest partiell vernetzten Butadien-Acrylnitril-Copolymerkautschuke gemäß Komponente D sind bekannte ο polymere Verbindungen und enthalten Acrylnitril zu Butadien im Gewichtsverhältnis von 15 zu 85 bis 35 zu 65, vorzugsweise von 20 zu 80 bis 30 zu 70. Den Copolymerkautschuken können gegebenenfalls noch andere ungesättigte Monomere wie beispielsweise Alkyl(meth)acrylate, Styrol oder Vinylethylether in untergeordneten Mengen einpolymerisiert enthalten.
Die Vernetzung der Butadien-Acrylnitril-Copolymerkautschuke D erfolgt in bekannter Weise wie für die Pfropfpolymerisate B bereits beschrieben. Die Kautschuke D haben teilchenförmige Struktur- und Gelgehalte bei Raumtemperatur von mindestens 20 Gew.-%, vorzugsweise von mindestens 40 Gew.-%, bezogen auf Gewicht des Copolymerkautschuks D.
Die Herstellung der Copolymerkautschuke erfolgt in bekannter Weise, vorzugsweise durch radikalische Emul-
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sionspolymerisation. Partielle Vernetzung heißt, daß in diesem Fall der Gelgehalt der Kautschuke größer 20 Gew.-%, insbesondere größer 40 Gew.-% sein soll.
Als geeignete organische Halogenverbindungen sind beispielsweise Hexachlorcyclopentadien, Hexabromdiphenyl, Octabromdiphenyl, Tribromphenoxymethan, Decabromdiphenyl, Decabromdiphenyloxid, Octabromdiphenyloxid, Bis-(2,4,6-tribromphenyl)-carbonat, Tetrabromphthalimid, Hexabrombuten, Trichlortetrabromtoluol, Pentabromphenyl-triphosphat, Hexabromcyclododecan sowie oligomere und polymere, kernbromierte Polyphenylenoxide.
Ihre wirksame, zur flammwidrigen Ausrüstung der erfindungsgemäßen Formmassen notwendige Menge richtet sich in erster Linie nach dem Halogengehalt der Verbindungen sowie nach der Art des Halogens, ob Brom oder Chlor, wobei in den erfindungsgemäßen Formmassen aus A, B, C inclusive Halogenverbindung und gegebenenfalls D ein Halogengehalt zwischen 0,5 Gew.-% und 8 Gew.-%, bezogen jeweils auf Gesamtgewicht der erfindungsgemäßen Formmasse aus den Komponenten A + B + C, inclusive Halogenverbindung und gegebenenfalls D, vorliegen soll. Dieser Halogengehalt kann auch durch bekannte, flammwidrig machende Halogensubstitution in den Komponenten A, B, C und/oder D der erfindungsgemäßen Formmasse
25 eingeführt werden.
Das Antimonoxid-Flammschutzmittel Sb3O3 kann zwischen 0,5 Gew.-% und 5 Gew.-%, bezogen auf Gesamtgewicht aus den Komponenten A + B + C + Sb3O- und gegebenenfalls
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der Komponente D und gegebenenfalls Halogenverbindung, eingesetzt werden und wird vorzugsweise in Kombination mit der Halogenausrüstung der erfindungsgemäßen Formmasse angewandt..
Die gegebenenfalls einzusetzenden Mengen an den anderen genannten Additiven sind in der Chemie der PoIycarbonat-Pfropfpolymerisat-Abmischungen geläufig.
Die erfindungsgemäßen Formmassen können durch Schmelzcompoundieruhg der Einzelkomponenten bei Temperaturen von 200 bis 2800C, vorzugsweise 230 bis 25O0C in gebräuchlichen Aggegaten wie Knetern oder Extrudern hergestellt werden.
Die Formmassen der vorliegenden Erfindung lassen sich zur Herstellung von Formkörpern jeder Art verwenden. Insbesondere können Formkörper durch Spritzguß hergestellt werden. Beispiele für herstellbare Formkörper sind: Gehäuseteile jeder Art (z.B. für Haushaltsgeräte wie Saftpressen, Kaffeemaschinen, Mixer) oder Abdeckplatten für den Bausektor und Teile für den Kfz-Sektor. Sie werden außerdem auf dem Gebiet der Elektrotechnik eingesetzt, weil sie sich durch sehr gute elektrische Eigenschaften auszeichnen.
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Beispiele
Eingesetzte Polymerisate und Zusätze
A. 1
Aromatisches Polycarbonat aus 2,2-Bis-(4-hydroxyphenyl) propan (Bisphenol A) mit einer relativen Viskosität von 1,26, gemessen in CH-Cl2 bei 250C (0,5 gew.-%ige Lösung).
A. 2
Aromatisches Polycarbonat aus 10 Gew.-% 2,2-Bis-(4-hy-ο droxy-3,5-dibrom-phenyl)-propan (Tetrabrombisphenol A) und 90 Gew.-% Bisphenol A mit einer relativen Viskosität von 1,284, gemessen in CH2Cl2 bei 250C (0,5 gew.-%ige Lösung).
B.
Pfropfpolymerisat, hergestellt durch Pfropfung von 35 Gew.-Teile Styrol und 15 Gew.-Teile Acrylnitril auf 50 Gew.-Teile eines grobteiligen Polybutadiens (gemäß den Angaben der DE-AS 1 247 665 und 1 269 360 hergestellt über eine Emulsionspolymerisation), wobei
20 der mittlere Teilchendurchmesser der in Latexform
vorliegenden Polybutadienpfropfgrundlage zwischen 0,3 und 0,4 μπι liegt (diese Teilchengrößenangabe sowie entsprechende Angaben im Text stellen mittlere Teilchendurchmesser (d5Q) dar und werden durch ültrazentri-
25 fugenmessung bestimmt; s. dazu W. Scholtan et al. Colloids Z. Polymere, 250 (1972), S. 783 - 796).
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- yr-
c. 1
Styrol-Acrylnitril-Copolymerisat mit einem Styrol-Acrylnitril-Verhältnis von 72:28 und einer Grenzviskosität von Ιγ_7 - 0,70 dl/g (Messung in Dimethylformamid bei 200C).
C. 2
Ein Styrol-Acrylnitril-Glycidylmethacrylat-Terpolymerisat mit einem Gehalt an eingebautem Acrylnitril von 29 Gew.-% und eingebautem Glycidylmethacrylat von 1#5 Gew.-% wird erhalten, indem man eine Mischung aus 0,7 Gew.-Teilen Glycidylmethacrylat, 44,8 Gew.-Teilen Styrol, 24,5 Gew.-Teilen Acrylnitril, 30 Gew.-Teilen Ethylbenzol, 0,35 Gew.-Teilen dimeres oC-Methylstyrol mit 1,1 Gew.-% Azoisobuttersäurenitril (bezogen auf 10.000 Gew.-Teile Monomerengemisch) bei 1300C bis zu einem Lösungsfeststoff von 35 % terpolymerisiert. Nach Ausdampfen des Lösungsmittels wird ein Harzpolymerisat mit einem Staudinger-Index von 0,69 dl/g (gemessen in DMF bei 2O0C) erhalten.
20 C. 3
Ein Styrol-Acrylnitril-Glycidylmethacrylat-Terpolymerisat mit einem Gehalt an eingebautem Acrylnitril von 28 Gew.-% und eingebautem Glycidylmethacrylat von 2,4 Gew.-% wird analog der Vorschrift C. 2 erhalten, wobei vor Polymerisation ein Gemisch aus 1,2 Gew.-Teilen Glycidylmethacrylat, 44,3 Gew.-Teilen Styrol, 24,5 Gew.-Teilen Acrylnitril, 30 Gew.-Teilen Ethylbenzol, 0,35 Gew.-Teilen dimeres oC-Methylstyrol eingesetzt wird.
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Das erhaltene Harz besitzt einen /<»_7-Wert von 0,72 dl/g, bestimmt wie bei C. 2.
Butadien-Acrylnitril-Copolymerkautschuk mit einem Gehalt an Acrylnitril von 29 Gew.-%, hergestellt über wäßrige Emulsionspolymerisation unter partieller Vernetzung der Emulsionskautschukteilchen. Latexteilchengröße des Kautschuks ist 0,12 μΐη (d5Q-Wert) . Der Kautschuk besitzt einen Gelgehalt von 88 Gew.-%. Nach erfolgter Emulsionspolymerisation wird der Kautschuk durch Koagulation mit Elektrolyt koaguliert und getrocknet .
Herstellung der Formmassen
Compoundierung der Einzelkomponenten über einen Doppel-Wellenextruder der Firma Werner & Pfleiderer mit der Bezeichnung ZSK 53. Hierbei wurden die Produkte bei einer Massetemperatur von 242°C, einer Umdrehungszahl von 60 Upm und einem Durchsatz von 24 kg/h gemischt und anschließend granuliert.
Die für die einzelnen Prüfungen benötigten Prüfkörper wurden mit einer Spritzgußmaschine bei 2600C (wenn nicht ander angegeben) gefertigt.
Durchgeführte Prüfungen
Die Bestimmung der Wärmeformbeständigkeit nach Methode Vicat (B) erfolgte gemäß DIN 53 460 / ISO 360.
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Die Bestimmung der Oberflächenbeschaffenheit erfolgte visuell an Spritzkörpern (Normkleinstab bzw. Musterplatten der Größe 60 χ 40 χ 2 mm) die bei einer Spritztemperatur von 2600C hergestellt wurden.
Die Bestimmung der Kerbschlagzähigkeit erfolgte in Anlehnung an DIN 53 452 / ISO R 179 an Flachstäben (90 mm χ 10 mm χ 4 mm) mit einer V-förmigen Kerbe der Kerbtiefe 2,7 mm.
Bestimmung der Temperatubelastbarkeitsgrenze
Das zu prüfende Material wurde 2 bis 3 h bei 1100C im Turbeture getrocknet und anschließend zu Musterplatten der Abmessungen von 60 χ 40 χ 2 im verspritzt. Das benutzte Aggregat war ein Monomat 25, wobei die Verarbeitungsbedingungen wie folgt waren:
Schneckendrehzahl 100/min
Einspritzgeschwindigkeit 2,5 s
Nachdruck 60 bar
Verweilzeit des Materials
im Aggregat 6,5 min.
Die Massetemperatur wurde in 10°C-Intervallen von 2200C auf 3000C erhöht. Bei jeder Temperatur wurden 10 Musterplatten hergestellt und visuell auf ihre Oberflächenbeschaffenheit hin beurteilt. Als Temperaturbelastbarkeitsgrenze wird dabei die Temperatur angenommen, bei der sich erste Oberflächenstörungen (z.B. Schlieren) ergaben.
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F
Π)
Beispiele Gew.-Tl. 601) Il
. 22 874 Zusammensetzung
Polycarbonat A 1
Il _ It
Polycarbonat A 2 " 24 Il
Pfropfpolymerisat B 16 Il
Polymerisat C 1
Polymerisat C 2
Polymerisat C 3
Copolymerkautschuk D
TiO2
60 60 60 651) 65 55,81) 55,8
701)
24 24 24 17,5 17,5 22,3 22,3 11,2 11,2
6 11,5 14,9 16,8
16 14,9 16,8
16 10 11,5 6,0 6,0
7,0 7,0 Sb2O3 (Stibiox MS) " 2,0 2,0 '
Eigenschaften
Vicat B 0C 122 126 123 125 123 125 122 125 137 143
Oberfläche glänz. matt matt matt gering matt glänz. matt glänz, matt
lT13.tt
Temperaturbelastbarkeitsgrenze
0C 260 290 280 280 290 300 260 290 260 300 ~
Rerbschlagzähigkeit kj/m2 28 36 17 19 49 40 38 18 18 12 -*
1)
Vergleichsbeispiele

Claims (4)

  1. Patentansprüche
    A) 10 bis 80 Gew.-Teile eines aromatische, thermoplastischen Polycarbonate,
    B) 10 bis 60 Gew.-Teile eines Pfropfpolymerisats von ethylenisch ungesättigten Monomeren auf
    Kautschuke mit einem Kautschukgehalt von 5 bis 80 Gew.-%, bezogen auf Gesamtgewicht b) und
    C) 10 bis 60 Gew.-Teile eines thermoplastischen, harzartigen, hochmolekularen, kautschukfreien
    Copolymerisats, wobei die Summe der Gewichtsteile A + B + C jeweils 100 beträgt, und gegebenenfalls
    D) 1 bis 20 Gew.-Teile, bezogen jeweils auf die
    Summe der Gew.-Teile A + B + C + D, welche
    wiederum jeweils 100 beträgt, eines zumindest partiell vernetzten Butadien-Acrylnitril-Copoly merkautschuks, der Acrylnitril zu Butadien im Gewichtsverhältnis von 15 zu 85 bis 35 zu 65
    einpolymerisiert enthält, und der eine Teilchengröße von 0,05 μπι bis 0,3 um hat,
    dadurch gekennzeichnet, daß die Komponente C 0,05 bis 5 Gew.-%, bezogen auf Gewicht der Komponente C, einer ethylenisch ungesättigten Epoxidverbindurch copolymerisiert enthält.
    Le A 22 874
    - TT-
  2. 2. Formmassen gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Komponente C 0,1 bis 3 Gew.-% der Epoxidverbindung copolymerisiert enthält.
  3. 3. Formmassen gemäß Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß sie einen Halogengehalt von 0,5 Gew.-% bis 8 Gew.-%, bezogen jeweils auf Gesamtgewicht der erfindungsgemäßen Formmasse aus den Komponenten A + B + C, inclusive Halogenverbindung und gegebenenfalls D, enthalten und gegebenenfalls zusätzlich 0,5 bis 5 Gew.-% Sb3O3, bezogen auf Gesamtgewicht aus den Komponenten A + B + C + Sb3O3 und Halogenverbindung und gegebenenfalls der Komponente D, enthalten.
  4. 4. Formmassen gemäß Ansprüche 1 und 2, dadurch ge-
    kennzeichnet, daß sie aus den Komponenten A + B + C und gegebenenfalls D sowie Pigmenten, Gleitmitteln, Antistatika, Weichmachern, Farbstoffen und/oder Füllstoffen bestehen.
    Le A 22 874
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