DE3415343A1 - Klappenstuetze - Google Patents

Klappenstuetze

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DE3415343A1
DE3415343A1 DE19843415343 DE3415343A DE3415343A1 DE 3415343 A1 DE3415343 A1 DE 3415343A1 DE 19843415343 DE19843415343 DE 19843415343 DE 3415343 A DE3415343 A DE 3415343A DE 3415343 A1 DE3415343 A1 DE 3415343A1
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DE
Germany
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guide
flap
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sleeve
fitting part
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DE19843415343
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English (en)
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Wolfgang Dipl.-Ing. 7270 Nagold Ehrmann
Hans 2374 Fockbek Striewski
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EBB BESCHLAGTECHNIK GmbH
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EBB BESCHLAGTECHNIK GmbH
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05FDEVICES FOR MOVING WINGS INTO OPEN OR CLOSED POSITION; CHECKS FOR WINGS; WING FITTINGS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, CONCERNED WITH THE FUNCTIONING OF THE WING
    • E05F1/00Closers or openers for wings, not otherwise provided for in this subclass
    • E05F1/08Closers or openers for wings, not otherwise provided for in this subclass spring-actuated, e.g. for horizontally sliding wings
    • E05F1/10Closers or openers for wings, not otherwise provided for in this subclass spring-actuated, e.g. for horizontally sliding wings for swinging wings, e.g. counterbalance
    • E05F1/1041Closers or openers for wings, not otherwise provided for in this subclass spring-actuated, e.g. for horizontally sliding wings for swinging wings, e.g. counterbalance with a coil spring perpendicular to the pivot axis
    • E05F1/105Closers or openers for wings, not otherwise provided for in this subclass spring-actuated, e.g. for horizontally sliding wings for swinging wings, e.g. counterbalance with a coil spring perpendicular to the pivot axis with a compression spring
    • E05F1/1058Closers or openers for wings, not otherwise provided for in this subclass spring-actuated, e.g. for horizontally sliding wings for swinging wings, e.g. counterbalance with a coil spring perpendicular to the pivot axis with a compression spring for counterbalancing
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05YINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES E05D AND E05F, RELATING TO CONSTRUCTION ELEMENTS, ELECTRIC CONTROL, POWER SUPPLY, POWER SIGNAL OR TRANSMISSION, USER INTERFACES, MOUNTING OR COUPLING, DETAILS, ACCESSORIES, AUXILIARY OPERATIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, APPLICATION THEREOF
    • E05Y2900/00Application of doors, windows, wings or fittings thereof
    • E05Y2900/20Application of doors, windows, wings or fittings thereof for furniture, e.g. cabinets

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Description

  • Klappenstütze
  • Die Erfindung betrifft eine Klappenstütze für nach oben aufgehende Klappen von Möbeln und dgl. mit zwei Beschlagteilen und einem Führungselement, bei der das erste Beschlagteil auf der Innenseite der Klappe befestigt ist und mit einem Stützteil an dieser absteht, bei der das zweite Beschlagteil am Möbelkorpus befestigt ist und bei der das aus einer Führungshülse und einem darin unter Spannung einer Druckfeder verstellbarem Führungsteil bestehende, längenver änderliche Führungselement zumindest die Schließstellung der Klappe festhält, wobei die Führungshülse und das Führungsteil gelenkig mit den beiden Beschlagteilen verbunden sind.
  • Eine derartige Klappenstütze ist aus der DE-PS 27 09 228 bekannt. Die Druckfeder im Führungselement hält in der Schließstellung die Klappe unter Spannung an dem Möbelkorpus. Beim Hochschwenken der Klappe überschreitet die Klappenstütze einen Totpunkt, so daß danach die Klappe durch die Druckfeder in der öffnungsstellung gehalten wird.
  • Bei dieser bekannten Klappenstütze ist das zweite Beschlagteil eine Befestigungsplatte mit einem daran senkrecht abstehenden Lagerbolzen, der in ein an der Führungshülse angeformtes Lagerauge eingeführt und darin gehalten wird. Dies bedeutet aber, daß die Klappenstütze nur im Bereich einer vertikalen Seitenwand oder Trennwand des Möbelkorpus befestigt werden kann. Häufig ist aber ein großes Möbelfach mit mehreren Klappen abzudecken, wo dann keine derartigen Wände zur Verfügung stehen. Es wird nur auf die in Wohnwagen eingebauten Wandschränke verwiesen.
  • Ein weiterer Nachteil dieser bekannten Klappenstütze liegt darin, daß in der Schließ- und der öffnungsstellung die Gelenkstellen am Führungselement zu den beiden Beschlagteilen stets denselben Abstand aufweisen. Damit lassen sich aber keine Fertigungs- und Einbautoleranzen ausgleichen. Mit einer Stellschraube ist wohl die Vorspannung der Druckfeder einstellbar, aber dies reicht nicht aus, um Fertigungs- und Einbautoleranzen auszugleichen.
  • Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Klappenstütze der eingangs erwähnten Art zu schaffen, die auch in Bereichen des Möbelkorpus angeschlagen werden kann, an denen keine vertikale Seitenwand oder Trennwand vorhanden ist, und die nach dem Anbringen auf einfache Art und Weise einen Ausgleich der Fertigungs- und Einbautoleranzen zuläßt.
  • Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß das zweite Beschlagteil unmittelbar im Anschluß an die Anlenkseite der Klappe an der Unterseite der den Möbelkorpus nach oben begrenzenden Platte oder Blende angebracht ist und mit einem Stützteil an dieser absteht, daß die topfartige Führungshülse am offenen Ende mit einem Innengewinde versehen ist, in das ein mit Rastelement versehenes Lagerelement eingeschraubt ist, daß das Führungsteil im Bereich der Führungshülse einen Bund aufweist, in einer Bohrung im Boden der Führungshülse geführt ist und mit einem Rastelement aus der Führungshülse ragt, daß sich die Druckfeder an dem Lagerelement und dem Bund des Führungsteils abstützt und daß die Rastelement des Lagerelementes und des Führungsteiles mit Gegenrastelementen der beiden Beschlagteile verrastet und gelenkig verbunden sind.
  • Mit dieser Ausgestaltung des zweiten Beschlagteiles ist die direkte Anbringung an der den Möbelkorpus oben begrenzenden Platte oder Blende möglich und gerade in der Schließstellung kann durch einfaches Verdrehen der Führungshülse unter Veränderung der Spannung der Druckfeder auch der Abstand der Gelenkstellen am Führungselement verändert werden, was zum Ausgleich von eventuellen Fertigungs- und Einbautoleranzen führt. In der Schließstellung wird daher in jedem Fall die Klappe fest und allseitig anliegend am Möbelkorpus gehalten.
  • Außerdem wird die Anbringung der beiden Beschlagteile erleichtert, da das Führungselement erst nachher mit den beiden Beschlagteilen verbunden werden kann. Dies ist ein weiterer Vorteil gegenüber der bekannten Klappenstütze.
  • Ist nach einer Ausgestaltung vorgesehen, daß das erste und zweite Beschlagteil aus jeweils einer Befestigungsplatte und zwei im Abstand parallel zueinander, an der Befestigungsplatte abstehend angeformte Stützarme als Stützteile bestehen, daß die freien Enden der Stützarme jeweils mittels eines als Lagerbolzen ausgebildeten Rastelementes miteinander verbunden sind und daß die Gegenrastelemente an dem Lagerelement und dem Führungsteil des Führungselementes als die Lagerbolzen etwas mehr als 1800 umgreifende Rastaufnahmen ausgebildet sind, dann werden mit einfachsten Mitteln die gelenkigen Rastverbindungen gelöst.
  • Damit zwischen der Schließstellung und der öffnungsstellung das Führungselement einen Totpunkt durchläuft, sieht eine Ausgestaltung vor, daß in der Schließstellung die Gelenkverbindung zwischen dem ersten Beschlagteil und dem Führungselement einen größeren Abstand zur Innenseite der Klappe aufweist als die Gelenkstelle zwischen dem Führungselement und dem zweiten Beschlagteil, die in möglichst kleinem Abstand zur Innenseite der Klappe angeordnet ist.
  • Die federnde Abstützung des Führungsteiles in der Führungshülse ist nach einer Ausgestaltung so ausgeführt, daß das Lagerelement dem Führungsteil zugekehrt hülsenförmig ausgebildet ist, daß sich an der ringförmigen Stirnseite des Lagerelementes die als Schraubenfeder ausgebildete Druckfeder abstützt, die auf einem bis zum Bund des Führungsteils reichenden Führungsabschnitt aufgeschoben ist und daß der Führungsabschnitt des Führungsteiles in das hülsenförmige Teil des Lagerelementes einführbar ist Das Führungselement kann in dieser Art ziemlich klein gehalten und dennoch der erforderliche Verstellweg des Führungsteils in der Führungshülse erreicht werden. Dabei ist zudem vorgesehen, daß der Außendurchmesser des Führungsabschnittes des Führungsteiles dem Innendurchmesser des hülsenförmigen Teiles des Lagerelementes entspricht, daß der Innendurchmesser der Führungshülse im Anschluß an das Innengewinde dem Außendurchmesser der Druckfeder entspricht und daß der Innendurchmesser der Druckfeder gleich dem Außendurchmesser des Führungsäbschnittes des Führungsteiles ist, um auch den Durchmesser des Führungselementes klein zu halten.
  • Für. eine ausreichende Führung des Führungsteiles in der Führungshülse ist vorgesehen, daß der Außendurchmesser des Bundes am Führungsteil geringfügig kleiner ist als der Innendurchmesser der Führungshülse und daß die Bohrung im Boden der Führungshülse an den Außendurchmesser des Führungsteils angepaßt ist.
  • Eine Vereinfachung und Verbilligung der Beschlagteile ergibt sich nach einer weiteren Ausgestaltung dadurch, daß die als Lagerbolzen ausgebildeten Rastelemente der beiden Beschlagteile jeweils einstückig an den beiden Stützarmen angeformt sind.
  • Um einen möglichst großen Schwenkbereich zwischen dem ersten Beschlagteil und dem Führungselement zu erhalten, sieht eine weitere Ausgestaltung vor, daß die Stützarme des zweiten Beschlagteiles in der Schließstellung der Klappe etwa senkrecht zur Längsachse des Führungselementes stehen.
  • Die Verlagerung der Gelenkstelle zwischen dem Führungselement und dem zweiten Beschlagteil wird nach einer Ausgestaltung dadurch möglichst nahe an die in Schließstellung befindliche Klappe herangeführt, daß das zweite Beschlagteil bündig mit der Vorderseite der den Möbelkorpus nach oben bildenden Platte oder Blende befestigt ist.
  • Ist nach einer weiteren Ausgestaltung vorgesehen, daß an dem zweiten Beschlagteil ein Scharnierteil einstückig angeformt ist, das mittels eines Scharnierbolzens mit einem an der Klappe befestigten Scharnierteil gelenkig verbunden ist, dann kann allein durch die Verwendung eines anders gestalteten zweiten Beschlagteiles die Klappenstütze teilweise die Funktion eines Scharnieres mit übernehmen.
  • Damit die Klappe in der Schließstellung dennoch satt an der Vorderfront des Möbelkorpus anliegen kann, ist nach einer Ausgestaltung vorgesehen, daß die beiden Scharnierteile mit den den Scharnierbolzen aufnehmenden Lageraugen in einer Aussparung auf der Innenseite der Klappe angeordnet sind.
  • Die Befestigung des zweiten Beschlagteiles an der Unterseite der den Möbelkorpus nach oben abschließenden Platte oder Blende wird einfach dadurch ermöglicht, daß bei dem zweiten Beschlagteil die Befestigungsplatte in einer Ebene angeordnet ist, die parallel zu der Mittelachse des als Lagerbolzen ausgebildeten Rastelementes verläuft.
  • Ist nach einer weiteren Ausgestaltung vorgesehen, daß bei dem zweiten Beschlagteil zumindest einer der beiden Stützarme als Befestigungsplatte ausgebildet ist, dann kann mit einem weiteren, anders ausgebildeten zweiten Beschlagteil die Klappenstütze auch an einer vertikalen Seitenwand oder Trennwand des Möbelkorpus angeschlagen werden.
  • Die Erfindung wird anhand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigt: Fig. 1 in Teilseitenansicht die Klappenstütze in der Schließstellung der Klappe, Fig. 2 einen Längsschnitt durch das Führungselement der Klappenstütze nach Fig. 1, Fig. 3 in Teilseitenansicht die Klappenstütze nach dem überschreiten des Totpunktes in halb geöffneter Stellung und Fig. 4 in Teilansicht die Klappenstütze in der öffnungsendstellung.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 1 bis 4 sind von dem Möbelkorpus die Bodenplatte 12 und die Blende 11 an dessen Oberseite gezeigt, die an der Vorderfront des Möbelkorpus bündig abschließen. Durch die Klappe 10 wird der Möbelkorpus an der Vorderfront verschlossen. Die Gelenkstelle zwischen der Klappe 10 und dem Möbelkorpus liegt oben an der Blende 11, so daß die Klappe 10 beim öffnen angehoben werden muß.
  • Die Klappenstütze besteht aus dem Führungselement 20, dem ersten und dem zweiten Beschlagteil 38 und 39, die über Gelenkstellen mit dem Führungselement 20 verbunden sind. Das erste Beschlagteil 38 ist auf der Innenseite der Klappe 10 befestigt und zwar mittels der Befestigungsplatte 33, wie die Befestigungsstelle 37 andeutet. An der Befestigungsplatte 33 sind als Stützteil abstehend die zwei Stützarme 34 und 35 angeformt, die im Abstand zueinander parallel verlaufen und an ihren freien Enden über das als Lagerbolzen ausgebildete Rastelement 36 einstückig miteinander verbunden sind. Die Stützarme 34 und 35 sind so abgewinkelt, daß sie in der Schließstellung etwa senkrecht zur Mittelachse des Führungselementes 20 stehen, um für das Führungselement 20 beim Verstellen der Klappe 10 zwischen der Schließstellung (Fig. 1) und der öffnungsendstellung (Fig. 4) einen ausreichend großen Schwenkbereich am ersten Beschlagteil 38 zu erreichen. Das zweite Beschlagteil 39 ist mit der Befestigungsplatte 29 an der unteren Stirnseite der Blende 11 befestigt, wie die Befestigungsstelle 18 andeutet. Die Anbringung ist so, daß das zweite Beschlagteil 39 bündig mit der Vorderfront des Möbelkorpus abschließt. Die an der Befestigungsplatte 29 senkrecht abstehend angeformten Stützarme 30 und 31 verlaufen parallel zueinander und sind an ihren freien Enden über das als Lagerbolzen ausgebildete Rastelement 32 einstückig miteinander verbunden. Dabei ist der Lagerbolzen möglichst nahe an die Innenseite der in Schließstellung befindlichen Klappe 10 herangeführt, wie die Fig. 1 zeigt. Die Gelenkstelle zwischen dem ersten Beschlagteil 38 und dem Führungselement 20 hat jedoch einen größeren Abstand zur Innenseite der in Schließstellung befindlichen Klappe 10, damit die Druckfeder 23 im Führungselement 20 mit ausreichender Spannung die Klappe 10 am Möbelkorpus hält.
  • Das Führungselement 20 besteht, wie die Fig. 2 zeigt, aus der topfartigen Führungshülse 21, dem Lagerelement 24 und dem Führungsteil 26. Das Führungsteil 26 hat einen Bund 27 und ist durch eine Bohrung im Boden der Führungshülse 21 herausgeführt. Der aus der Führungshülse 21 ragende Abschnitt des Führungsteiles 26 ist als Gegenrastelement 28 in der Form einer Rastaufnahme ausgebildet, das auf das als Lagerbolzen ausgebildete Rastelement 36 angerastet ist und dieses etwas mehr als 1800 umschließt. Damit ist eine leicht herstellbare und lösbare gelenkige Rastverbindung zwischen dem ersten Beschlagteil 38 und dem Führungselement 20 geschaffen. An dem Bund 27 des Führungsteiles 26 stützt sich die als Schraubenfeder ausgebildete Druckfeder 23 ab. Die Druckfeder ist dabei auf den Führungsabschnitt des Führungsteiles 26 aufgeschoben. Das andere Ende der Druckfeder 23 stützt sich an dem Lagerelement 24 ab, das in das Innengewinde 22 der Führungshülse 21 eingeschraubt ist. Das Lagerelement 24 ist auf der demFührungsteil 26 zugekehrten Seite hülsenförmig ausgebildet, so daß der Führungsabschnitt des Führungsteiles 26 in den hülsenförmigen Teil des Lagerelementes 24 eingeführt werden kann. Dabei ist zu beachten, daß der Innendurchmesser der Führungshülse 21 im Anschluß an das Innengewinde 22 dem Außendurchmesser der Druckfeder 23 und etwa dem Außendurchmesser des Bundes 27 entspricht. Der Innendurchmesser der Druckfeder 23 und des hülsenförmigen Teiles des Lagerelementes 24 entspricht etwa dem Außendurchmesser des Führungsteiles 26. Auch die Bohrung im Boden der Führungshülse 21 ist auf den Außendurchmesser des bolzenartigen Führungsteiles 26 abgestimmt. Der aus der Führungshülse 21 ragende Abschnitt des Lagerelementes 24 ist als Gegenrastelement 25 für das als Lagerbolzen ausgebildete Rastelement 32 des zweiten Beschlagteiles 39 ausgebildet. Das Gegenrastelement 25 ist als Rastaufnahme ausgebildet, die den Lagerbolzen etwas mehr als 1800 umschließt. Auf diese Weise ist auch die gelenkige Rastverbindung zwischen dem Führungselement 20 und dem zweiten Beschlagteil 39 leicht herstellbar und wieder lösbar. Bei dem Führungselement 20 dieser Art ist allein durch Verdrehen der Führungshülse 21 nicht nur die Spannung der Druckfeder 23, sondern auch der Abstand der beiden Gelenkstellen am Führungselement 20 veränderbar, um Fertigungs- und Einbautoleranzen der Klappenstütze ausgleichen zu können.
  • Die Auslegung des Führungselementes 20 ist so, daß an der Schließstellung der Klappe 10 der Führungsabschnitt des Führungsteiles 26 in dem hülsenförmigen Teil des Lagerelementes 24 noch nicht die Endeinschubstellung erreicht hat.
  • Wird aus dieser Schließstellung die Klappe 10 angehoben, dann wird die Klappe 10, die mittels Scharniere an der Blende 11 angelenkt ist, um die Scharnierachsen dieser Scharniere verschwenkt. Die Klappe 10 weist auf der Rückseite die Aussparung 13 auf, in der das Scharnierteil 14 mit den Lageraugen und dem Scharnierbolzen 17 eingelassen ist. Das winkelförmige Scharnierteil 15 ist mit dem zweiten Beschlagteil 39 an der unteren Stirnseite der Blende 11 befestigt.
  • Auf diese Weise beeinträchtigen die Scharniere das satte Anliegen der Klappe 10 an dem Möbelkorpus nicht. Wie leicht einzusehen ist, kann das Scharnierteil 15 auch Teil des zweiten Beschlagteiles 39 sein, so daß dieses zumindest die Funktion eines Scharnieres teilweise übernimmt. Da das zweite Beschlagteil 39 leicht von dem Führungselement 20 lösbar ist, kann je nach Ausgestaltung des zweiten Beschlagteiles 39 die Klappenstütze allein oder zusammen mit dem Scharnier an der Blende 11 befestigt werden.
  • Wird anstelle der Befestigungsplatte 29 zumindest einer der Stützarme 30 oder 31 als Befestigungsplatte ausgebildet, dann kann das zweite Beschlagteil 39 auch an einer vertikalen Seitenwand oder Trennwand des Möbelkorpus befestigt werden. Zu beachten ist auch hier, daß die Gelenkstelle zwischen dem Führungselement 20 und dem zweiten Beschlagteil 39 möglichst nahe zur Innenseite der in Schließstellung befindlichen Klappe 10 angeordnet wird.
  • Wie Fig. 4 zeigt, wird in der öffnungsendstellung der Klappe 10 das Führungsteil 26 aus der Führungshülse 21 herausgeführt, bis der Bund 27 am Boden der Führungshülse 21 anliegt. Dieser Verstellweg des Führtungsteiles 26 kann so abgestimmt werden, daß die Klappe 10 dabei etwa horizontal an der Blende 11 absteht, aber mit seiner zugekehrten oberen Stirnseite noch nicht daran anstößt.
  • Die Druckfeder 23 des Führungselementes 20 hat dabei aber immer noch eine Vorspannung, die zum Halten der Klappe 10 ausreicht. Ist die Klappe 10 groß und gewichtig, dann können auch mehr als eine Klappenstütze angebracht werden, die gleichmäßig über die Anlenkstelle der Klappe 10 verteilt angeordnet sind.

Claims (13)

  1. Ansprüche 1. Klappenstütze für nach oben aufgehende Klappen von Möbeln und dgl. mit zwei Beschlagteilen und einem Führungselement, bei der das erste Beschlagteil auf der Innenseite der Klappe befestigt ist und mit einem Stützteil an dieser absteht, bei der das zweite Beschlagteil am Möbelkorpus befestigt ist und bei der das aus einer Führungshülse und einem darin unter Spannung einer Druckfeder verstellbarem Führungsteil bestehende, längenveränderliche Führungselement zumindest die Schließstellung der Klappe festhält, wobei die Führungshülse und das Führungsteil gelenkig mit den beiden Beschlagteilen verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Beschlagteil (39) unmittelbar im Anschluß an die Anlenkseite der Klappe (10) an der Unterseite der den Möbelkorpus nach oben begrenzenden Platte oder Blende (11) angebracht ist und mit einem Stützteil an dieser absteht, daß die topfartige Führungshülse (21) am offenen Ende mit einem Innengewinde (22) versehen ist, in das ein mit Rastelement (25) versehenes Lagerelement (24) eingeschraubt ist, daß das Führungsteil (26) im Bereich der Führungshülse (21) einen Bund (27) aufweist, in einer Bohrung im Boden der Führungshülse (21) geführt ist und mit einem Rastelement (28) aus der Führungshülse (21) ragt, daß sich die Druckfeder (23) an dem Lagerelement (24) und dem Bund (27) des Führungsteils (26) abstützt und daß die Rastelemente (25,28) des Lagerelementes (24) und des Führungsteiles (26) mit Gegenrastelementen (32,36) der beiden Beschlagteile (38,39) verrastet und gelenkig verbunden sind.
  2. 2. Klappenstütze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das erste und zweite Beschlagteil (38,39) aus jeweils einer Befestigungsplatte (33,29) und zwei im Abstand parallel zueinander, an der Befestigungsplatte (33,29) abstehend angeformte Stützarme (34,35 bzw.
    30,31) als Stützteile bestehen, daß die freien Enden der Stützarme (3ei,35 bzw. 30,31) jeweils mittels eines als Lagerbolzen ausgebildeten Rastelementes (36,32) miteinander verbunden sind und daß die Gegenrastelemente (25,28) an dem Lagerelement (24) und dem Führungsteil (26) des Führungselementes (20) als die Lagerbolzen etwas mehr als 1800 umgreifende Rastaufnahmen ausgebildet sind.
  3. 3. Klappenstütze nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in der Schließstellung die Gelenkverbindung zwischen dem ersten Beschlagteil (38) und dem Führungselement (20) einen größeren Abstand zur Innenseite der Klappe (10) aufweist als die Gelenkstelle zwischen dem Führungselement (20) und dem zweiten Beschlagteil (39), die in möglichst kleinem Abstand zur Innenseite der Klappe (10) angeordnet ist.
  4. 4. Klappenstütze nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Lagerelement (24) dem Führungsteil (26) zugekehrt hülsenförmig ausgebildet ist, daß sich an der ringförmigen Stirnseite des Lagerelementes (24) die als Schraubenfeder ausgebildete Druckfeder (23) abstützt, die auf einem bis zum Bund (27) des Führungsteils (26) reichenden Führungsabschnitt aufgeschoben ist, und daß der Führungsabschnitt des Führungsteils (26) in das hülsenförmige Teil des Lagerelementes (24) einführbar ist.
  5. 5. Klappenstütze nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Außendurchmesser des Führungsabschnittes des Führungsteiles (26) dem Innendurchmesser des hülsenförmigen Teiles des Lagerelementes (24) entspricht, daß der Innendurchmesser der Führungshülse (21) im Anschluß an das Innengewinde (22) dem Außendurchmesser der Druckfeder (23) entspricht und daß der Innendurchmesser der Druckfeder (23) gleich dem Außendurchmesser des Führungsabschnittes des Führungsteils-(26) ist.
  6. 6. Klappenstütze nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Außendurchmesser des Bundes (27) am Führungsteil (26) geringfügig kleiner ist als der Innendurchmesser der Führungshülse (21) und daß die Bohrung im Boden der Führungshülse (21) an den Außendurchmesser des Führungsteils (26) angepaßt ist.
  7. 7. Klappenstütze nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die als Lagerbolzen ausgebildeten Rastelemente (36,32) der beiden Beschlagteile (38,39) jeweils einstückig an den beiden Stützarmen (3lot,35 bzw. 30,31) angeformt sind.
  8. 8. Klappenstütze nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützarme (34,35) des zweiten Beschlagteiles (39) in der Schließstellung der Klappe (10) etwa senkrecht zur Längsachse des Führungselementes(20) stehen.
  9. 9. Klappenstütze nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Beschlagteil (39) bündig mit der Vorderseite der den Möbelkorpus nach oben bildenden Platte oder Blende (11) befestigt ist.
  10. 10. Klappenstütze nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß an dem zweiten Beschlagteil (39) ein Scharnierteil (15) einstückig angeformt ist, das mittels eines Scharnierbolzens (17) mit einem an der Klappe (10) befestigten Scharnierteil (14) gelenkig verbunden ist.
  11. 11. Klappenstütze nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Scharnierteile (14,15) mit den den Scharnierbolzen (17) aufnehmenden Lageraugen in einer Aussparung (13) auf der Innenseite der Klappe (10) angeordnet sind.
  12. 12. Klappenstütze nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß bei dem zweiten Beschlagteil (39) die Befestigungsplatte (29) in einer Ebene angeordnet ist, die parallel zu der Mittelachse des als Lagerbolzen ausgebildeten Rastelementes (32) verläuft.
  13. 13. Klappenstütze nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß bei dem zweiten Beschlagteil (39) zumindest einer der beiden Stützarme (30,31) als Befestigungsplatte ausgebildet ist.
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