DE3421503A1 - Leichtbautragfluegel - Google Patents

Leichtbautragfluegel

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DE3421503A1
DE3421503A1 DE19843421503 DE3421503A DE3421503A1 DE 3421503 A1 DE3421503 A1 DE 3421503A1 DE 19843421503 DE19843421503 DE 19843421503 DE 3421503 A DE3421503 A DE 3421503A DE 3421503 A1 DE3421503 A1 DE 3421503A1
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air cushion
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lightweight
battens
leading edge
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DE19843421503
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English (en)
Inventor
Fritz 8200 Rosenheim Eib
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C31/00Aircraft intended to be sustained without power plant; Powered hang-glider-type aircraft; Microlight-type aircraft
    • B64C31/028Hang-glider-type aircraft; Microlight-type aircraft
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C3/00Wings
    • B64C3/30Wings comprising inflatable structural components

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

  • LEICHTBAUTRAGFLÜGEL
  • Die Erfindung betrifft einen Leichtbautragflügel bei Hängegleitern, Ultraleichtflugzeugen oder dgl.
  • mit einer durch Segellatten profilierten Segeltuchbcspannung sowie einer gestützten Anströmkante.
  • Zur Verbesserung der Flugeigenschaften und insbesondere der Gleitzahl werden Hängegleiter zunehmend mit einer Flügelprofilierung ausgebildet. Diese Flügelprofilierung wird mit Hilfe von oberen und evtl. auch unteren Segellatten erreicht, die entsprechend der gewünschten Flügelprofilierung gebogen sind und über die die Segeltuchbespannung ausgebreitet ist. Da die durch die Segellatten bewirkte Flügelprofilierung in den etwa lm breiten Zwischenräumen zwischen benachbarten Segellatten aufgrund der geringen Steifigkeit des Segeltuchs zu wünschen läßt, wurden Versuche unternommen, die Flügelanströmkante über ihre gesamte Längc zu stützen, beispielsweise mittels eines untergenähten oder lose eingespannten Glasfasergewebes. Die Verwendung eines Glasfasergewebes hat sich jedoch als problematisch erwiesen, da es leicht Falten wirft und beim Auf-und Abbauen sowie beim Transport des Hängegleiters leicht knickt. Die Folge ist eine rasche Alterung des Glasfasergewebes. An dem umströmten Flügel werden zunehmend Turbulenzen gebildet, was sich in einer Leistungsminderung niederschlägt.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Leichtbautragflügel bei Hängegleitern, Ultraleichtflugzeugen oder dgl. zu schaffen, dessen Anströmkante durch ein leicht handzuhabendes und wenig alterndes Teil abgestützt ist.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit einem Leichtbautragflügel gelöst, wie er durch den Anspruch 1 gekennzeichnet ist. Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen beschrieben.
  • Nach der Erfindung ist die Anströmkante des Leichtbautragflügels durch ein Luftkissen abgestützt, das sich längs der Anströmkante erstreckt. Das Luftkissen kann direkt in die Segeltuchbespannung eingenäht sein oder als ein separates Bauteil über die Segellatten und unter die Segeltuchbespannung befestigt werden.
  • Durch einen entsprechenden Aufblasdruck wird die Anströmkante über ihre ganze Länge prall gespannt, um die gewünschte laminare Strömung zu erhalten. Das Aufpumpen erfolgt durch Luftpumpe, Blasebalg oder Kompressor. Zweckmäßig ist das Luftkissen aus mehreren Kammern aufgebaut, damit im Falle einer Undichtigkeit nicht das ganze Flügelprofil zusammenfällt.
  • Damit das Luftkissen beim Aufblasen die gewünschte Form einnimmt, muß es entsprechend genäht sein.
  • Nimmt das Luftkissen im aufgeblasenen Zustand einen ovalen Querschnitt ein, so sind die Segellatten mit einer entsprechenden Einwölbung auszubilden, in die sich das Luftkissen derart einschmiegt, daß es mit seiner Außenfläche das Flügelprofil vervollständigt.
  • Es ist aber auch denkbar, dem aufgeblasenen Luftkissen eine flache, im wesentlichen rechteckige Querschnittsform zu geben, indem z.B. innere Abstandhalter vorgesehen sind, oder indem es aus nebeneinanderliegenden Wulsten mit im wesentlichen glatter Außenoberfläche aufgebaut ist. Dieses flache Luftkissen-Bauteil wird dann unter der Segeltuchbespannung über den Vorderbereich der Segellatten ausgebreitet, wodurch es sich entsprechend der durch die Segellatten vorgegebenen Profilierung krümmt.
  • Das Luftkissen kann in Längsrichtung, d.h.
  • von der Flügelmitte zu den Flügelspitzen hin durch Zugseile, Zugbänder oder dgl. zusätzlich versteift werden. Falls erwünscht, kann die Füllung des Luftkissens auch mit einem Leichtgas wie z.B. Helium erfolgen, um das Gewicht des Luftkissens zu neutralisieren und evtl. zusätzliche Auftriebskräfte zu erzeugen.
  • Das Luftkissen wird aus einem im leeren Zustand leicht zusammenfaltbaren Leichtgewebe hergestellt.
  • Die Erfindung wird nachfolgend anhand beigefügter Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen Fig. 1 einen Hängegleiter in Vorderansicht, Fig. 2 einen Hänge-gleiter in Draufsicht, Fig. 3 einen Querschnitt des Flügelprofils in Richtung A-A in Fig. 2, und Fig. 4 einen der Fig. 3 entsprechenden Querschnitt einer Ausführungsvariante der Erfindung.
  • In Fig. 1 und 2 ist ein Hängegleiter dargestellt, aufgebaut aus dem Leichtbautragflügel 1, dem Steuerbügel 2 und den erforderlichen Verstrebungen 3. Die Verstrebungen umfassen längs der Anströmkante des Leichtbautragflügels 1 verlaufende Leichtbau-Seitenrohre 4, ein die nach hinten gepfeilten Seitenrohre zusammenschließendes Leichtbau-Querrohr 5 sowie ein von der Nasenplatte 6 am Zusammenschluß der Seitenrohre 4 nach hinten verlaufendes, mit dem Querrohr 5 verbundenes Kielrohr 7. Am Zusammenschluß des Querrohres 5 und des Kielrohres 7 ist ein Vertikalrohr 8 angeordnet, an dem Spannseile 9 anschließen.
  • Der Leichtbautragflügel 1 bildet gemäß Fig.
  • 3 und 4 zumindest in seinem vorderen Anströmbereich ein Flügelprofil. Hierzu sind profilierte obere und untere Segellatten 10 bzw. 11 vorgesehen, die mit dem Segeltuch 12 hespannt sind. Die Segellatten 10, 11 sind in Abständen von etwa lm über die Flügelspannweite verteilt.
  • Um zu vermeiden, daß das Segeltuch 12 im Bereich der Anströmkante des Flügels zwischen den Segellatten 10 einfällt und damit die Strömung gestört wird, ist nach der Erfindung die Segeltuchbespannung 12 in genanntem Bereich durch ein Luftkissen 13 abgestützt. Dieses Luftkissen 13 ist entweder in die Segeltuchbesplnnullg 12 eingenäht oder es ist als ein separates Bauteil über die Segellatten 10 und unter die Segeltuchbespannung 12 befestigt.
  • Nach Fig. 4 bilden die oberen Segellatten 10 im Bereich der Anströmkante eine Ausnehmung 14, in der ein Luftkissen 13 ovalen Querschnitts derart aufgenommen ist, daß es das Flügelprofil vervollständigt.
  • In Fig. 3 besitzt dagegen das Luftkissen 13 einen flachen, im wesentlichen rechteckigen Querschnitt.
  • Dies wird erreicht, indem z.B. innere Abstandhalter in das Luftkissen eingenäht sind. Ein flacher, im wesentlichen rechteckiger Querschnitt ist aber auch erreichbar durch Aufbau des Luftkissens 13 aus einzelnen, im wesentlichen längs der Anströmkante verlaufenden Wulsten 15, die durch eine im wesentlichen glatte Außenoberfläche 16 zusammengeschlossen sind. Indem dieses flache Luftkissen 13 über die oberen Segellatten 10 und unter die Segeltuchbespannung 12 eingelegt wird, nimmt es die Krümmung der Segeltuchlatten 10 an und stützt es das Segeltuch längs der ganzen Anströkante ab. Ist das Luftkissen 13 ein separates Bauteil, so kann die Befestigung beispielsweise durch Klettbänder erfolgen.
  • Durch einen entsprechend hohen Aufblasdruck gibt das Luftkissen 13 die erwünschte Aussteifung der Anströmkante des Leichtbautragflügels 1. (Nicht dargestellte) Versteifungsglieder, wie Zugseile, Zugbänder oder dgl., die von den Flügelspitzen zur Flügelmitte verlaufen und dort über eine Strebe an der Nasenplatte 6 abgestützt sind, können, wo erforderlich, eine zusätzliche Aussteifung bringen. Eine weitere Aussteifungsmöglichkeit besteht darin, das Luftkissen 13, das ansonsten aus einem im leeren Zustand leicht zusammenfaltbaren Leichtgewebe bestehen sollte, teilweise mit versteifenden Gewebebändern zu bestücken.
  • In der Draufsicht ist das Luftkissen 13, wie in Fig. 2 gezeigt, dreieckförmig, d.h. es weist einen sich zur Flügelspitze verjüngenden Querschnitt auf.
  • Das Luftkissen 13 ist vorteilhaft ein von Flügelspitze zu Flügelspitze reichendes einziges Bauteil, zur leichteren Handhabung könnte es aber auch mittig oder öfter unterteilt sein.

Claims (10)

  1. P a t e n t a n s p r ü c h e : l.Leichtbautragflügel bei Hängegleitern, Ultraleichtflugzeugen oder dgl. mit einer durch Segellatten (10,11) profilierten Segeltuchbespannung (12) sowie einer gestützten Anströmkante, dadurch gekennzeichnet, daß die Anströmkante durch ein die Zwischenräume zwischen den Segellatten (10) überbrückendes Luftkissen (13) gestützt ist.
  2. 2.Leichtbautragflügel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Luftkissen (13) in die Segeltuchbespannung (12) eingenäht ist.
  3. 3.Leichtbautragflügel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Luftkissen (13) als ein separates Bauteil über die Segellatten (10) und unter die Segeltuchbespannung (12) befestigt ist.
  4. 4.Leichtbautragflügel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Luftkissen (13) in einer Ausnehmung (14) der Segellatten (10) aufgenommen ist und es im Bereich der Anströmkante das Flügelprofil vervollständigt.
  5. 5.Leichtbautragflügel nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Luftkissen (13) ovalen Querschnitt einnimmt.
  6. 6.Leichtbautragflügel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch~~gekennzeichnet, daß das Luftkissen (13) durch innere Abstandhalter einen flachen, im wesentlichen rechteckigen Querschnitt einnimmt.
  7. 7.Leichtbautragflügel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Luftkissen (13) aus einzelnen, im wesentlichen längs der Anströmkante verlaufenden Wulsten aufgebaut ist, die in Anströmrichtung eine sich den Segellatten (10) anpassende flache Matte mit im wesentlichen glatter Außenoberfläche (16) bilden.
  8. 8.Leichtbautragflügel nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Luftkissen (13) durch Versteifungsglieder wie Zugseile, Zugbänder oder dgl. in Längsrichtung versteift ist.
  9. 9.Leichtbautragflügel nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Luftkissen (13) aus mehreren, einzeln aufblasbaren Kammern aufgebaut ist.
  10. 10.Leichtbautragflügel nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Luftkissen (13) in Draufsicht dreieckförmig ist, d.h. einen sich zur Flügelspitze verjüngenden Querschnitt aufweist.
    l1.Leichtbautragflügel nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Luftkissen aus einem in leerem Zustand leicht zusammenfaltbaren Leichtgewebe besteht.
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