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R e s c h r e i-b u n g
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Die Erfindung betrifft eine im allgemeinen tragbare Hebeeinrichtung
mit den Merkmalen des Oberbegriffes von Anspruch 1.
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Eine derartige Eebeeinrichtung ist bekannt (Eur. Pat. 0.017.914) Da
ein Flaschenzug keine Druckkraft ausüben kann, hat die bekannte Xebeeinrichtung
den Nachteil, daß man den Tragrahmen und das Scherengestänge im lastlosen Zustand
hochheben kann.
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Eie geordnete Lage eines Seil es als Zugmittel des Flaschenzuges wird
dadurch für den anschließenden motorischen Betrieb gefährdet. Bei einer Kette oder
einem Zahnriemen als Zugmittel kommt hinzu, daß der Verzahnungseingriff bei lastlosem
Betrieb mangels Vorspannung des Zugmittels gefährdet ist.
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Die Erfindung bezweckt, eine Hebeeinrichtung der genannten Art zu
schaffen, bei der der Tragrahmen und das Scherengestänge nicht nur nicht von Hand
hochhebbar sindxsondern auch unter dauernder Vorbelastung zum Grundrahmen stehen.
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Diese Aufgabe wird gelöst mit den Merkmalen des kennzeichnen- -den
Teils von Anspruch 1. Dabei ist unter dem Wort "Umschlingung" bei einem Seil als
Zugmittel ein Mehrfaches von 360 und bei einer Kette oder einem Zahnriemen ein Umschlingswinkel
im 3ereich von 90° bis 1800 verstanden.
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Während das Spannmittel bei Verwendung eines Seiles als Zugmittel
dessen kontinuierliche Verlängerung sein kann, ist bei
einem auf
Zahneingriff wirksamen Zugmittel gemäß Anspruch 2 der Ubergang auf ein schwächer
ausgebildetes Drahtseil oder einer entsprechenden, in zwei senkrecht zueinander
stehenden Ebenen flexiblen Kette zweckmäßig.
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Bei ausgefahrener Schere steht das in Bezug auf den Scherenanlenkpunkt
auslaufende Ende des Tragrahmens weit über die Abstützung hinaus. Der Tragrtmen
ist dort gegenüber Horizontalkräften, die quer zur Scherenebene angreifen, leicht
nachgiebig. Auf einfache Weise, nämlich mit den Merkmalen von Abspruch 3' läßt sich
dies verhindern.
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Auch die Gelenkspiele und die Gleitmöglichkeiten der Laufrollen haben
eine ziemliche seitliche Unstabilität des Gerätes zur Folge. lur Erzielung einer
versteifenden Gesamtverspannung der Hebeeinrichtung nach Erreichen der gewünschten
Hubhöhe ist es gemäß Anspruch 4 zweckmäßig, den Motor erst nach Ansprechen eines
Verspannungssensors mittelbar auszuschalten. Bei einem von Band gesteuerten Gerät
wäre die im Anspruch erwähnte Feststellvorrichtung ein Blockiermagnet. Bei fest
einstellbarer, selbsttätig anfahrbarer Hubhöhe entfällt gemäß Anspruch 5 dieses
besondere elektrische Element.
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In der eichnung ist die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
Es zeigen: Fig. 1 in perspektivischer Darstellung eine Hebeeinrichtung mit ausgefahrenem
Scherengestänge, Zahnriemen-Flaschenzug und mit Verspanndiagonalen.
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Fig. 2 in Projektionsdarstellung den Schnitt nach Linie II der Figur
1.
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Fig. 3 die Anordnung nach Figur 2 im Grundriß entsprechend Pfeilrichtung
III der Figur 2 Fig.4 die der Figur 3 entsprechende Anordnung im Tragrahmen, im
Grundriß Fig.5 die Anordnung nach Figur 4 im Schnitt nach Linie V.
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Ein aus zwei Winkelstäben 1 und zwei U-Traversen 2 bestehender Grundrahmen
3 und ein entsprechender Tragrahmen 4 nehmen
zwischen sich ein aus
zwei Stabpaaren 5 und 6 bestehendes Scherengestänge 7 auf. Das Stabpaar 5 ist in
dem Paar Punkten 8 an das eine Ende des Grundrahmens 3 angelenkt und entsprechend
das Stabpaar 6 an dem Tragrahmen 4. Die freien Enden der Stabpaare 5 und 6 sind
mit nicht gezeichneten Laufrollen versehen. Die in Bezug auf den Scherenanlenkpunkt
8 jeweils anderen, auslaufenden Enden von Grundrahmen und Tragrahmen sind in der
äußersten vertikalen Querebene mit einem diagonal verlaufenden, aus Drahtseil bestehenden
Spannmittel 9 versehen, stehen also zueinander in Zugverbindung. Ebenfalls in Figur
1 nur angedeutet ist eine aus einem Paar LBaaollen 10, einem Paar Lagerzapfen 11
und einer nicht gezeichneten Rolle bestehende Dreieck-Hebelvorrichtung 12 nach dem
angegebenen Stand der Technik. Die nicht gezeichnete Rolle gehört als "lose Rolle"
zu einem einfachen Flaschenzug 13, von dem das Zugmittel 14, nämlich ein Zahnriemen,
und als ?:feste Rolle" eine verzahnte Treibrolle 15 gezeichnet sind. Der Flaschenzug
erstreckt sich im wesentlichen horizontal. Die Treibrolle besitzt einen nicht gezeichneten
elektrischen Antrieb sehr kleiner Drehzahl.
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Das freie Ende des Zahnriemens 14 liegt bei ausgefahrener Schere ausgestreckt
in der urundrahmenebene. Bei eingefahrenem Scherengestänge ist das freie Ende praktisch
nicht mehr vorhanden; denn es endet dann engtor der Treibrolle 1.5 bezw., vom Flaschenzug
aus gesehen, eng hinter der Treibrolle.
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Gemäß Figur 3 ist das Ende des Zahnriemens 14 mit einer Kupplung 16
versehen, an der die Enden von zwei Drahtseiladern 9a und 9b des betrieblich weniger
hoch als der Zahnriemen 14 beanspruchten Spannmittels 9 befestigt sind. Die beiden
Seiladern werden über Umlenkrollen 17 und 18 in die Ecken des Grundrahmens 3 geführt
und von dort schräg aufwärts. In besagter äußerster Querebene bilden sie die Diagonalverspannung,
indem sie an die jeweils andere Ecke des so mit dem Grundrahmen korrespondierenden
Tragrahmens 4 gelangen. Damit bei eingefahrener Schere das Diagonalkreuz nicht zu
flach ist, sollten die Rollen 18 möglichst tief in den Ecken sitzen und im Durchmesser
möglichst klein sein.
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Im Tragrahmen 4 werden gemäß Figur 4 die Seiladern 9a und 9b
von
den Ecken aus wieder zueinander und über die Rollen 17 in die Längsrichtung des
Rahmens geführt. Eine Ringöse 19 umschlingend gehen die beiden Adern als Schlaufe
ineinander über.
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Die Ringöse verbindet das Seil mit einer in Rahmenlängsrichtung verlaufenden
Längenausgleichfeder 20. 21 und 22 sind Anschlagstifte gemäß der anschließenden
Funktionsbeschreibung.
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Bei eingefahrenem Scherengestänge 7 befindet sich die Kupplung 16
eng an der Treibrolle 15, und die Traversen 2 von Grundrahmen und Tragrahmen liegen
aufeinander. Die Längenausgleichfeder 20 ist dabei stark gedehnt, das heißt die
Ringöse 19 hat nur einen kleinen Abstand a von dem Anschlag 22. Wegen der Federkraft
besteht eine deutliche Andrückkraft des Tragrahmens gegen den Grundrahmen. Sobald
das Scherengestänge motorisch ausfährt, ist daher der Zahnriemen 14 straff, wodurch
auch bei einem Leerhub der Zahneingriff an der Treibrolle 15 sichergestellt ist.
Ferner kann das Gerät wegen der Verspannung vom Tragrahmen aus weggetragen werden.
Dabei längt sich zwar die Feder 20 aber nur wenig; denn die Ringöse 19 wird bald
an dem Anschlag 22 blockiert.
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der Es ist nun eine Eigenart des mit Dreieck-Hebelvorrichtung 12
versehenen Systems, daß sich beim Ausfahren der Schere das freie Ende des Zahnriemens
14 rascher verlängert als sich der Trogboden aufwärts bewegt. Ein Zahlenbeispiel
für das Verhältnis der Lange des freien Endes zum Hub sei 80 cm zu 65 cm.
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Wegen des Voreilens des Zahnriemenendes entspannt sich die Feder 20
und-gleicht damit die horizontalen und vertikalen Längenänderungen aus. Die Länge
der Feder 20 ist so groß bemessen, daß die Federkraft bei diesem Vorgang nicht allzu
stark nachläßt; denn auch während der Hubbewegung soll das Diagonalkreuz ausreichend
stramm sein, um Querschwingungen des Systems zu verhindern.
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Bei einem Gerät mit fest einstellbarer Hubhöhe Folgendes: Der Anschlagstift
21 wird vor Inbetriebsetzung des Gerätes, dessen Hub 65 cm betragen soll, so eingestellt,
daß das freie Ende des Zahnriemens 14 bei etwa 60 cm Länge anschlägt. Die restlichen
80 - 60 = 20 cm des Zahnriemens stauen sich im Grundrahmen in geeigneter Weise ungespannt
auf.
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Sobald der Anschlag 21 beim Ausfahren der Schere von der Kupplung
16 berührt wird, längs sich bei der weiteren Eübbewegung die Feder 20 und läßt soviel
Seillänge in die Diagonalen nach, bis schließlich das Maß a gleich Null wird, also
auch der andere Anschlag erreicht wird. Da der Motor weiterläuft, wird jetzt das
Gesamtsytem mit einer lastunabhängigen Auflastung zur Hub last verspannt. Dieser
gegenüber der vorherigen Kraft der Feder 20 erhöhten Spannkraft weicht der Anschlag
21, der dazu um das Maß b federnd nachgiebig ist, aus. Das Maß b ist Schaltstrecke
eines dort angebrachten Mikro-Endschalters. Mit dem so bewirkten Stillsetzen des
Motors verbleibt das Gesamtsystem des Gerätes bei selbsthemmendem Antrieb und.bei
einem dehnungssteifen Zugmittel 14 bis zum Wiederabsenken in völliger Starrheit
und damit guter Quersteifigkeit.
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Bei diesen Zahlenwerten ist die Seillänge an der Kupplung 16 so einstellbar,
daß bei eingefahrener Schere das Maß a etwa 65 -60 = 5 cm beträgt. Soll dagegen
der gewünschte Hub nur 61 cm sein, so wird vor der Inbetriebnahme des Gerätes der
Anschlag 22 durch Lösen der Mutter 25 so verstellt, daß das Maß a bei eingefahrener
Schere nahezu Null wird. Das ist die Feineinstellung entsprechend der Länge des
Langloches 23 der Konsole 24. Soll der Hub nur 58 cm sein, so wird der Anschlagstift
21 so weit verschoben, bis sein Abstand von der Treibrolle 15 nur noch 55 cm groß
ist.
Sodann wird das Maß a mit dem Stift 22 auf etwa 58 - 55 = 3 cm eingestellt. Also
Grobeinstellung über den Anschlagstift 21
und Feineinstellung über den Anschlagstift 22.
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Z.ur Grobeinstellung ist der Stift 21 in einer Lochleiste mit etwa
2,5 oder 5 cm Teilung umsteckbar. Dabei ist entweder die Lochleiste gegen die Rückstellkraft
einer kleinen, als Verspannungssensor wirkenden Feder um wenige Millimeter verschiebbar
gelagert, oder diese Feder befindet sich an der Stirn der Eupplung 16. Der vom Benutzer
nicht verstellbare Mikroschalter wäre dann entsprechend stationär oder mit der Kupplung
beweglich angeordnet.