DE3427742A1 - Hebeeinrichtung mit scherengestaenge und flaschenzug - Google Patents

Hebeeinrichtung mit scherengestaenge und flaschenzug

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DE3427742A1
DE3427742A1 DE19843427742 DE3427742A DE3427742A1 DE 3427742 A1 DE3427742 A1 DE 3427742A1 DE 19843427742 DE19843427742 DE 19843427742 DE 3427742 A DE3427742 A DE 3427742A DE 3427742 A1 DE3427742 A1 DE 3427742A1
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lifting device
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frame
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DE19843427742
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Inventor
Heinrich Ing.(grad.) 4000 Düsseldorf Brockerhoff
Michele 6900 Heidelberg Lupo
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66F—HOISTING, LIFTING, HAULING OR PUSHING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. DEVICES WHICH APPLY A LIFTING OR PUSHING FORCE DIRECTLY TO THE SURFACE OF A LOAD
    • B66F7/00—Lifting frames, e.g. for lifting vehicles; Platform lifts
    • B66F7/06—Lifting frames, e.g. for lifting vehicles; Platform lifts with platforms supported by levers for vertical movement
    • B66F7/065—Scissor linkages, i.e. X-configuration

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Devices For Conveying Motion By Means Of Endless Flexible Members (AREA)

Description

  • R e s c h r e i-b u n g
  • Die Erfindung betrifft eine im allgemeinen tragbare Hebeeinrichtung mit den Merkmalen des Oberbegriffes von Anspruch 1.
  • Eine derartige Eebeeinrichtung ist bekannt (Eur. Pat. 0.017.914) Da ein Flaschenzug keine Druckkraft ausüben kann, hat die bekannte Xebeeinrichtung den Nachteil, daß man den Tragrahmen und das Scherengestänge im lastlosen Zustand hochheben kann.
  • Eie geordnete Lage eines Seil es als Zugmittel des Flaschenzuges wird dadurch für den anschließenden motorischen Betrieb gefährdet. Bei einer Kette oder einem Zahnriemen als Zugmittel kommt hinzu, daß der Verzahnungseingriff bei lastlosem Betrieb mangels Vorspannung des Zugmittels gefährdet ist.
  • Die Erfindung bezweckt, eine Hebeeinrichtung der genannten Art zu schaffen, bei der der Tragrahmen und das Scherengestänge nicht nur nicht von Hand hochhebbar sindxsondern auch unter dauernder Vorbelastung zum Grundrahmen stehen.
  • Diese Aufgabe wird gelöst mit den Merkmalen des kennzeichnen- -den Teils von Anspruch 1. Dabei ist unter dem Wort "Umschlingung" bei einem Seil als Zugmittel ein Mehrfaches von 360 und bei einer Kette oder einem Zahnriemen ein Umschlingswinkel im 3ereich von 90° bis 1800 verstanden.
  • Während das Spannmittel bei Verwendung eines Seiles als Zugmittel dessen kontinuierliche Verlängerung sein kann, ist bei einem auf Zahneingriff wirksamen Zugmittel gemäß Anspruch 2 der Ubergang auf ein schwächer ausgebildetes Drahtseil oder einer entsprechenden, in zwei senkrecht zueinander stehenden Ebenen flexiblen Kette zweckmäßig.
  • Bei ausgefahrener Schere steht das in Bezug auf den Scherenanlenkpunkt auslaufende Ende des Tragrahmens weit über die Abstützung hinaus. Der Tragrtmen ist dort gegenüber Horizontalkräften, die quer zur Scherenebene angreifen, leicht nachgiebig. Auf einfache Weise, nämlich mit den Merkmalen von Abspruch 3' läßt sich dies verhindern.
  • Auch die Gelenkspiele und die Gleitmöglichkeiten der Laufrollen haben eine ziemliche seitliche Unstabilität des Gerätes zur Folge. lur Erzielung einer versteifenden Gesamtverspannung der Hebeeinrichtung nach Erreichen der gewünschten Hubhöhe ist es gemäß Anspruch 4 zweckmäßig, den Motor erst nach Ansprechen eines Verspannungssensors mittelbar auszuschalten. Bei einem von Band gesteuerten Gerät wäre die im Anspruch erwähnte Feststellvorrichtung ein Blockiermagnet. Bei fest einstellbarer, selbsttätig anfahrbarer Hubhöhe entfällt gemäß Anspruch 5 dieses besondere elektrische Element.
  • In der eichnung ist die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Es zeigen: Fig. 1 in perspektivischer Darstellung eine Hebeeinrichtung mit ausgefahrenem Scherengestänge, Zahnriemen-Flaschenzug und mit Verspanndiagonalen.
  • Fig. 2 in Projektionsdarstellung den Schnitt nach Linie II der Figur 1.
  • Fig. 3 die Anordnung nach Figur 2 im Grundriß entsprechend Pfeilrichtung III der Figur 2 Fig.4 die der Figur 3 entsprechende Anordnung im Tragrahmen, im Grundriß Fig.5 die Anordnung nach Figur 4 im Schnitt nach Linie V.
  • Ein aus zwei Winkelstäben 1 und zwei U-Traversen 2 bestehender Grundrahmen 3 und ein entsprechender Tragrahmen 4 nehmen zwischen sich ein aus zwei Stabpaaren 5 und 6 bestehendes Scherengestänge 7 auf. Das Stabpaar 5 ist in dem Paar Punkten 8 an das eine Ende des Grundrahmens 3 angelenkt und entsprechend das Stabpaar 6 an dem Tragrahmen 4. Die freien Enden der Stabpaare 5 und 6 sind mit nicht gezeichneten Laufrollen versehen. Die in Bezug auf den Scherenanlenkpunkt 8 jeweils anderen, auslaufenden Enden von Grundrahmen und Tragrahmen sind in der äußersten vertikalen Querebene mit einem diagonal verlaufenden, aus Drahtseil bestehenden Spannmittel 9 versehen, stehen also zueinander in Zugverbindung. Ebenfalls in Figur 1 nur angedeutet ist eine aus einem Paar LBaaollen 10, einem Paar Lagerzapfen 11 und einer nicht gezeichneten Rolle bestehende Dreieck-Hebelvorrichtung 12 nach dem angegebenen Stand der Technik. Die nicht gezeichnete Rolle gehört als "lose Rolle" zu einem einfachen Flaschenzug 13, von dem das Zugmittel 14, nämlich ein Zahnriemen, und als ?:feste Rolle" eine verzahnte Treibrolle 15 gezeichnet sind. Der Flaschenzug erstreckt sich im wesentlichen horizontal. Die Treibrolle besitzt einen nicht gezeichneten elektrischen Antrieb sehr kleiner Drehzahl.
  • Das freie Ende des Zahnriemens 14 liegt bei ausgefahrener Schere ausgestreckt in der urundrahmenebene. Bei eingefahrenem Scherengestänge ist das freie Ende praktisch nicht mehr vorhanden; denn es endet dann engtor der Treibrolle 1.5 bezw., vom Flaschenzug aus gesehen, eng hinter der Treibrolle.
  • Gemäß Figur 3 ist das Ende des Zahnriemens 14 mit einer Kupplung 16 versehen, an der die Enden von zwei Drahtseiladern 9a und 9b des betrieblich weniger hoch als der Zahnriemen 14 beanspruchten Spannmittels 9 befestigt sind. Die beiden Seiladern werden über Umlenkrollen 17 und 18 in die Ecken des Grundrahmens 3 geführt und von dort schräg aufwärts. In besagter äußerster Querebene bilden sie die Diagonalverspannung, indem sie an die jeweils andere Ecke des so mit dem Grundrahmen korrespondierenden Tragrahmens 4 gelangen. Damit bei eingefahrener Schere das Diagonalkreuz nicht zu flach ist, sollten die Rollen 18 möglichst tief in den Ecken sitzen und im Durchmesser möglichst klein sein.
  • Im Tragrahmen 4 werden gemäß Figur 4 die Seiladern 9a und 9b von den Ecken aus wieder zueinander und über die Rollen 17 in die Längsrichtung des Rahmens geführt. Eine Ringöse 19 umschlingend gehen die beiden Adern als Schlaufe ineinander über.
  • Die Ringöse verbindet das Seil mit einer in Rahmenlängsrichtung verlaufenden Längenausgleichfeder 20. 21 und 22 sind Anschlagstifte gemäß der anschließenden Funktionsbeschreibung.
  • Bei eingefahrenem Scherengestänge 7 befindet sich die Kupplung 16 eng an der Treibrolle 15, und die Traversen 2 von Grundrahmen und Tragrahmen liegen aufeinander. Die Längenausgleichfeder 20 ist dabei stark gedehnt, das heißt die Ringöse 19 hat nur einen kleinen Abstand a von dem Anschlag 22. Wegen der Federkraft besteht eine deutliche Andrückkraft des Tragrahmens gegen den Grundrahmen. Sobald das Scherengestänge motorisch ausfährt, ist daher der Zahnriemen 14 straff, wodurch auch bei einem Leerhub der Zahneingriff an der Treibrolle 15 sichergestellt ist. Ferner kann das Gerät wegen der Verspannung vom Tragrahmen aus weggetragen werden. Dabei längt sich zwar die Feder 20 aber nur wenig; denn die Ringöse 19 wird bald an dem Anschlag 22 blockiert.
  • der Es ist nun eine Eigenart des mit Dreieck-Hebelvorrichtung 12 versehenen Systems, daß sich beim Ausfahren der Schere das freie Ende des Zahnriemens 14 rascher verlängert als sich der Trogboden aufwärts bewegt. Ein Zahlenbeispiel für das Verhältnis der Lange des freien Endes zum Hub sei 80 cm zu 65 cm.
  • Wegen des Voreilens des Zahnriemenendes entspannt sich die Feder 20 und-gleicht damit die horizontalen und vertikalen Längenänderungen aus. Die Länge der Feder 20 ist so groß bemessen, daß die Federkraft bei diesem Vorgang nicht allzu stark nachläßt; denn auch während der Hubbewegung soll das Diagonalkreuz ausreichend stramm sein, um Querschwingungen des Systems zu verhindern.
  • Bei einem Gerät mit fest einstellbarer Hubhöhe Folgendes: Der Anschlagstift 21 wird vor Inbetriebsetzung des Gerätes, dessen Hub 65 cm betragen soll, so eingestellt, daß das freie Ende des Zahnriemens 14 bei etwa 60 cm Länge anschlägt. Die restlichen 80 - 60 = 20 cm des Zahnriemens stauen sich im Grundrahmen in geeigneter Weise ungespannt auf.
  • Sobald der Anschlag 21 beim Ausfahren der Schere von der Kupplung 16 berührt wird, längs sich bei der weiteren Eübbewegung die Feder 20 und läßt soviel Seillänge in die Diagonalen nach, bis schließlich das Maß a gleich Null wird, also auch der andere Anschlag erreicht wird. Da der Motor weiterläuft, wird jetzt das Gesamtsytem mit einer lastunabhängigen Auflastung zur Hub last verspannt. Dieser gegenüber der vorherigen Kraft der Feder 20 erhöhten Spannkraft weicht der Anschlag 21, der dazu um das Maß b federnd nachgiebig ist, aus. Das Maß b ist Schaltstrecke eines dort angebrachten Mikro-Endschalters. Mit dem so bewirkten Stillsetzen des Motors verbleibt das Gesamtsystem des Gerätes bei selbsthemmendem Antrieb und.bei einem dehnungssteifen Zugmittel 14 bis zum Wiederabsenken in völliger Starrheit und damit guter Quersteifigkeit.
  • Bei diesen Zahlenwerten ist die Seillänge an der Kupplung 16 so einstellbar, daß bei eingefahrener Schere das Maß a etwa 65 -60 = 5 cm beträgt. Soll dagegen der gewünschte Hub nur 61 cm sein, so wird vor der Inbetriebnahme des Gerätes der Anschlag 22 durch Lösen der Mutter 25 so verstellt, daß das Maß a bei eingefahrener Schere nahezu Null wird. Das ist die Feineinstellung entsprechend der Länge des Langloches 23 der Konsole 24. Soll der Hub nur 58 cm sein, so wird der Anschlagstift 21 so weit verschoben, bis sein Abstand von der Treibrolle 15 nur noch 55 cm groß ist. Sodann wird das Maß a mit dem Stift 22 auf etwa 58 - 55 = 3 cm eingestellt. Also Grobeinstellung über den Anschlagstift 21 und Feineinstellung über den Anschlagstift 22.
  • Z.ur Grobeinstellung ist der Stift 21 in einer Lochleiste mit etwa 2,5 oder 5 cm Teilung umsteckbar. Dabei ist entweder die Lochleiste gegen die Rückstellkraft einer kleinen, als Verspannungssensor wirkenden Feder um wenige Millimeter verschiebbar gelagert, oder diese Feder befindet sich an der Stirn der Eupplung 16. Der vom Benutzer nicht verstellbare Mikroschalter wäre dann entsprechend stationär oder mit der Kupplung beweglich angeordnet.

Claims (5)

  1. Hebeeinrichtung mit Scherengestänge und Flaschenzug Patentansprüche 1.Hebeeinrichtung mit einem an einem Grundrahmen (3) und einem Tragrahmen (4) angelenkten Scherengestänge (7), das mittels eines sich im wesentlichen horizontal erstreckenden, an einer Eebelvorrichtung (12) angreifenden Flaschenzuges (13)i vertikal ein- und ausfahrbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß das freie Ende eines unaufgewickelten Zugmittels (14) des Flaschenzuges (13) nach Umschlingung einer Treibrolle (15) als ein mi-t;.ainer Längenausgleichfeder (20) versehenes Spannmittel (9) als,Zugverbindung des Grundrahmens (3) mit dem Gragrahmen 4) fortgesetzt ist.
  2. 2. itebeeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein auf Zahneingriff wirksames Zugmittel (14) eng hinter der Treibrolle (1.5) endet und über eine Kupplung (16) als Drahtseil (9) oder dergleichen fortgesetzt ist.
  3. 3. Eebeeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß je eine Ader (9a und 9b) eines zweiadrigen Spannmittels (9) über Umlenkrollen (17 und 18) in die Ecken des in Bezug auf den Scherenanlenkpunkt (8) auslaufenden Endes des Grundrahmens (3) geführt ist und von dort in der vertikalen Querebene in Diagonalrichtung mit entsprechenden Rollen (17 und 18) des Tragrahmens (4) korrespondiert.
  4. 4. Eebeeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine ansteuerbare Feststellvorrichtung (22) einer im Tragrahmen (4) angeordneten Längenausgleichfeder (20) vorhanden ist und im Grundrahmen (3) ein federnd derart ausweichender Anschlag (21) vorhanden ist, daß dieser eine Schaltstrecke für einen Hubbegrenzungsschalter erzeugt.
  5. 5. Hebeeinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß bei selbsttätig ansteuerbarer Hubhöhe die Feststell-Vorrichtung (22) ein im eg der Feder (20) angeordneter fein einstellbarer Anschlag ist und der Abstand des im Grundraluijen (3) angeordneten Anschlages (21) nach Maßgabe der Größe des Hubes grob einstellbar ist.
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Cited By (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3611437A1 (de) * 1986-04-05 1987-10-08 Medical Res & Dev Ag Vorrichtung mit einem ersten und einem zweiten rahmen, wobei beide rahmen ueber scherenartig gekoppelte elemente miteinander verbunden sind
EP0389781A1 (de) * 1989-03-29 1990-10-03 August Mayr Hebebühne
WO1998043856A3 (de) * 1997-04-01 1999-03-04 Braune Hans Juergen Hebevorrichtung für kraftfahrzeuge und fahrzeuganhänger, insbesondere ein wagenheber
DE10228168A1 (de) * 2002-06-24 2004-01-22 Trepel GmbH, Hebe- und Fördertechnik Scherenhebetisch
DE102005039945A1 (de) * 2005-08-24 2007-03-01 EISENMANN Fördertechnik GmbH & Co. KG Scherenhubtisch
DE10001910B4 (de) * 1999-06-19 2007-12-27 Geisler Gmbh & Co. Kg Scherenhubtisch
CN102358598A (zh) * 2011-09-30 2012-02-22 济南华北升降平台制造有限公司 钢丝绳专用升降车
DE102012006745A1 (de) 2012-04-04 2013-10-10 Karl-Heinz Schmezer Scherenhubtisch

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