DE3431386A1 - Schubladenschrank mit auszugssperre - Google Patents

Schubladenschrank mit auszugssperre

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DE3431386A1 DE19843431386 DE3431386A DE3431386A1 DE 3431386 A1 DE3431386 A1 DE 3431386A1 DE 19843431386 DE19843431386 DE 19843431386 DE 3431386 A DE3431386 A DE 3431386A DE 3431386 A1 DE3431386 A1 DE 3431386A1
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    • E05B65/00Locks or fastenings for special use
    • E05B65/46Locks or fastenings for special use for drawers
    • E05B65/462Locks or fastenings for special use for drawers for two or more drawers
    • E05B65/463Drawer interlock or anti-tilt mechanisms, i.e. when one drawer is open, at least one of the remaining drawers is locked
    • E05B65/464Drawer interlock or anti-tilt mechanisms, i.e. when one drawer is open, at least one of the remaining drawers is locked comprising two or more lock elements aligned in end-to-end abutting relation

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Description

  • Schubladenschrank mit Auszugssperre
  • Die Erfindung betrifft einen Schubladenschrank mit mehreren ausziehbaren Schubladen und einer als Kippsicherung dienenden Auszugssperre, wobei jeder Schublade wenigstens ein um eine lotrechte Achse drehbares Stellglied zugeordnet ist, das im Eingriffsbereich seiner Schublade durch diese verschwenkbar ist und über eine Axialkurve mittels wenigstens eines Druckgliedes die Auszugssperre betätigt.
  • Auszugssperren bei Schubladenschränken haben vornehmlich die Funktion einer Kippsicherung. Sie sollen gewährleisten, daß der Schrank durch die Hebelwirkung ausgezogener Schubladen nicht zum Kippen gebracht werden kann. Welche Anzahl ausgezogener Schubladen zugelassen wird, muß im Einzelfall bestimmt werden.
  • Bekannt ist ein solcher Schubladenschrank durch die DE-OS 27 43 158. Dabei ist am hinteren Schrankende innen eine Führung angebracht, in der übereinander lotrecht einstellbare Druckstäbe angebracht sind, zwischen welche im Bereich jeder Schublade Kurvenscheiben greifen. Diese sitzen außerhalb des Schachtes lotrecht einstellbar auf jeweils einer gesonderten Drehachse. Dabei wird durch Ausziehen einer Schublade die zugehörige Kurvenscheibe um 900 verschwenkt und hebt dadurch mittels einer an ihrem Rand angeformten axialen Schraubenkurve den nächstoberen Druckstab an, sofern dieser noch Bewegungsspielraum hat. Ist der vorgege- bene Bewegungsspielraum aufgebraucht, so wird das Ausziehen einer weiteren Schublade gesperrt. Wenn alle oder mehrere Schubladen eingefahren sind, kann auch durch ein im oberen Schrankteil vorgesehenes Schloß mit Druck stange eine Verriegelung der Absperrsicherung erfolgen.
  • Aufwand, Raumbedarf und Herstellungskosten dieser bekannten Ausführung sind verhältnismäßig groß. So muß jede einzelne Kurvenscheibe gesondert gelagert werden. Da diese Kurvenscheiben nur seitlich zwischen die Druckglieder greifen können, hat der Schwenkbereich einen verhältnismäßig großen Durchmesser, was große Einbautiefe im rückseitigen Schrankraum ebenso erfordert, wie die im oberen Teil des Schrankes vorgesehene Riegelvorrichtung. Vor allem ist der Aufwand umso größer, je mehr Schubladen zu steuern sind.
  • Die Erfindung geht aus von dem eingangs geschilderten Schubladenschrank und verfolgt die Aufgabe, diesen Schrank auf möglichst einfache Weise so weiterzubilden, daß Raumaufwand und Herstellungskosten verringert werden und diese Kosten von der Anzahl der zu sichernden Schubladen nur wenig beeinflußt ist.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe ist ein erfindungsgemäßer Schubladenschrank gekennzeichnet durch eine Sperrsäule mit einem schrankfest angeordneten Achsenkörper, auf dem Sperrglieder und Druckglieder längseinstellbar geführt sind.
  • Hier ist der Raumaufwand weitgehend bestimmt durch den Durchmesser der auf dem Achsenkörper angebrachten Teile einerseits und den für die Schubladen zusätzlich benötigten Schaltweg. Dabei kommt man in der Regel mit Größen von 4 bis 6 cm aus, was die Schranklänge wesentlich verkürzt, zumal dann, wenn sich dieser Funktionsraum auf andere Weise zusätzlich nutzen läßt. Der benötigte Raum kann aber auch weiter verringert werden, wenn man die Sperrsäule in rückseitige Randausnehmungen der Schublade hineingreifen läßt.
  • Auch wenn die Sperrsäule in der Regel lotrecht verläuft und die Stellglieder direkt von ihren Schubladen betätigt werden, kann auch beispielsweise eine waagerechte Säulenanordnung in Betracht kommen, wenn entsprechende Ubertragungsglieder zwischengeschaltet sind. Wenigstens bei der unmittelbaren Betätigung durch die Schubladen wird aber eine aussergewöhnlich preiswerte Gesamtordnung erreicht, da man weitgehend mit kleinen auf dem Achsenkörper anzubringenden Teilen auskommt, die sich von Stangenmaterial schneiden oder als Fertigformelemente ausbilden lassen.
  • Ein besonderer Vorteil der Erfindung liegt auch darin, daß sich die ganze Schalt-, Steuer- und Riegelanordnung als geschlossene Baueinheit ausbilden, unabhängig vom Schrankkorpus herstellen und ggf. nachträglich einsetzen läßt. Unter dem Begriff "Schubladenschrank" sollen dabei alle Möbel verstanden werden, die Auszugsführungen für irgendwelche "Auszüge" aufweisen, unabhängig von deren Beschaffenheit als Kasten oder brettförmiger Auflageteil.
  • Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung sind in den Unteransprüchen niedergelegt und in der folgenden beispielsweisen Beschreibung der Erfindung anhand der Zeichnung erläutert. Es zeigen Fig. 1 eine räumliche Darstellung eines erfindungsgemäßen Schubladenschrankes, Fig. 2 in vergrößerter Darstellung einen Axialschnitt durch eine Sperrsäule nach der Linie II/II in Fig. 1, Fig. 3 eine Teilansicht dieser Sperrsäule gem. Pfeil III in Fig. 2, Fig. 4 einen Teil-Längsschnitt durch die Sperrsäule nach der Linie IV/IV in Fig. 2 Fig. 5 einen Teilschnitt durch die Sperrsäule nach der Linie V/V in Fig. 2, Fig. 6 einen solchen Teilschnitt nach der Linie VI/VI in Fig. 2 und die Fig. 7 und 8 den Fig. 2 und 3 entsprechende Darstellungen einer abgewandelten Ausführungsform der Erfindung.
  • Der in Fig. 1 gezeigte Schubladenschrank besteht im wesentlichen aus dem Schrankkorpus 1, den Schubladen 2, 3, 4, einer Sperrsäule 5 und einer Riegelvorrichtung 6 mit Zylinderschloß 7.
  • Der Schrankkorpus 1 kann im wesentlichen aus Stahlblech bestehen, wobei auf der Oberseite zwischen etwa winkelförmigen Randleisten 11 eine freie Zugangsfläche 12 bleibt, die etwa mit einer Holzplatte 13 überdeckt sein kann. Mit 17 ist der Schrankboden und mit 18 sind die beiden Seitenwände bezeichnet.
  • Die als Sperrsäule 5 ausgebildete Auszugssperre dient als Kippsicherung gegen gleichzeitiges Ausziehen mehrerer Schubladen 2, 3, 4. Wie vornehmlich aus den Figuren 2 und 4 zu ersehen, ist an die Sperrsäule mittels an ihren Enden vorgesehenen identischen Anschlußstücken 21 zwischen dem Boden 17 und mittels eines Montagewinkels 22 einer Randleiste 11 bzw. der Deckplatte 14 eingespannt.
  • Tragender Teil der Sperrsäule 5 ist ein zweiteiliger zylindrischer Achsenkörper 23, der durch zwei identische, sich jeweils über 1500 erstreckende Teilzylinderschalen 24 gebildet ist. Diese Teilzylinderschalen stecken in zwei teilzylindrischen Ausnehmungen 25 innerhalb des vom Endflansch 26 wegragenden Buchsenansatzes 27 der Anschlußstükke 21. Da die Ausnehmungen 25 durch einen mittleren Längssteg 28 voneinander getrennt gehalten werden, sind sie auf ihrem ganzen Umfang formschlüssig umfaßt, und ihre beiden gegenüberliegenden Längsränder 29 bilden zwei Kupplungsschlitze 30. Dadurch wird es möglich, zwischen den festlie- genden Anschlußstücken 21 auf dem Achsenkörper 23 längsverschieblich wahlweise drehbar oder undrehbar Vorrichtungsteile anzubringen.
  • Eine Schraubendruckfeder 31 stützt sich an der Stirnfläche 32 des Steges 28 des oberen Anschlußstückes 21 ab und drückt gegen einen durch die Kupplungsschlitze 30 des Achsenkörpers 23 hindurchgeführten und in dem Distanzglied 36 sitzenden Querstift 33. Die gleiche Anordnung kann auch am unteren Säulenende vorgesehen sein, um Höhenänderungen auszugleichen. Dadurch wirkt die Federkraft auf alle anderen übereinander bzw. hintereinander außerhalb des Achsenkörpers angebrachten Teile ein. Dies sind hülsenförmige Stellglieder 34 und Druckglieder 355 die jeweils mit gleichem Querschnitt von Stangenmaterial geschnitten sein können. Während jedoch die Stellglieder 34 und Druckglieder 35 auch jeweils gleiche Länge haben, können zu den unter sich gleiche Länge aufweisenden Distanzgliedern 36 auch beispielsweise Distanzglieder 361 unterschiedlicher Länge vorgesehen sein. Ihre Stirnenden 37 liegen jeweils in Radialebenen zur geometrischen Säulenachse 38.
  • Wie vor allem die Figuren 5 und 6 erkennen lassen, sind die Stellglieder auf ihrer Außenfläche mit einer Sternverzahnung 41 mit zwölf dreieckförmigen Zähnen 42 auf der Basis eines Teilungswinkels a = 300 versehen. Auf ihrer glattzylindrischen Innenfläche 47 sind die Stellglieder drehbar und längseinstellbar auf dem Achsenkörper 48 geführt.
  • In jede Verzahnung 41 eines Stellgliedes 34 greift eine fest an einer Schublade 2, 3 oder 4 befestigte Zahnstange 49. Ihr Eingriffsweg bis zum Auslaufen am Zahnstangenende 50 entspricht der Eingriffslänge von vier ebenfalls dreieckförmigen Zähnen 51, was einen Schwenkwinkel von 4a= 1200 ergibt.
  • Die hülsenförmigen Distanzglieder 36 und 361 können wiederum mit glatter Innenfläche drehbar und längseinstellbar auf dem Achsenkörper 48 angebracht sein. Dagegen sind die Druckglieder 35 jeweils undrehbar auf diesem Achsenkörper gehalten. Zu diesem Zweck sind auf ihrer Innenseite gegenüberliegend längslaufende Keilansätze 43 eingeformt, welche von außen in die zwischen den Längsrändern 29 der Teilzylinderschalen 24 gebildeten Kupplungsschlitze 30 eingreifen. Jedes Stellglied 34 und jedes Druckglied 35 weist an den aufeinanderliegenden Stirnflächen 44 bzw. 45 wenigstens eine der anderen entsprechende Axialkurve auf.
  • Beim Ausführungsbeispiel werden diese Axialkurven dadurch gebildet, daß zwei ebene Stirnflächenteile unter dem gleichen Winkel b zur geometrischen Säulenachse 38 geneigt sind.
  • Bei entgegengesetzter Einstellung liegen daher die Stirnflächen 44, 45 im ebenen Bereich ihrer Axialkurventeile satt aneinander an, wie dies für den Bereich der Schubladen 2 und 4 in Fig. 2 dargestellt ist. Dabei wird auch durch die Gewichtskräfte der jeweils oberen Hülsenteile und ggf.
  • unter Wirkung der Schraubendruckfeder 31 eine Rastwirkung erzielt. In der Einschubstellung muß daher zunächst ein vorgegebener Auszugswiderstand überwunden werden, bevor sich eine Schublade herausziehen läßt.
  • Um eine solche Rastwirkung zwischen Stell- und Druckglied 34 bzw. 35 auch bei ausgezogener Schublade zu erreichen, ist am zulaufenden Ende der Stirnfläche 45 eine Abflachung 451 mit Rastnut 452 angebracht. Dem entsprechend sind am vorragenden Ende der Stirnfläche 44 zwei seitliche Schulterflächen 441 und ein axial vorragender Rastzahn 442 angeformt.
  • Schwenkt man somit durch Ausziehen einer Schublade das Stellglied 34, so wird im ebenen Anlagebereich der Stirnflächen 44, 45 das undrehbar gehaltene Druckglied 35 ange- hoben. Nach einem Schwenkwinkel über vier Zahn-Teilungswinkel a rastet das Druckglied mit der Rastnut 452 auf dem Rastzahn 442 ein, wie dies in Fig. 2 für den Bereich der Schublade 3 und in Fig. 3 dargestellt ist. Auf diese Weise wird ein Hub c bewerkstelligt, der annähernd dem am oberen Ende der Sperrsäule vorgesehenen Stellweg cl entspricht.Da alle über dem verschwenkten Stellglied 34 angebrachten Hülsenteile mit angehoben werden, schließt das obere Distanzglied 36 an den Buchsenansatz 27 des oberen Anschlußstückes 21 an.
  • Da jetzt der ganze verfügbare Stellweg cl aufgebraucht und kein weiteres Anheben mehr möglich ist, kann kein anderes Stellglied 34 mehr verschwenkt und damit auch keine andere Schublade 2 oder 4 mehr ausgezogen werden.
  • Vor allem bei einer größeren Anzahl Schubladen kann der Stellweg cl mehrfach größer als der Hub c ausgebildet sein, so daß sich etwa von 10 Schubladen 2, 3 oder 4 gleichzeitig ausziehen lassen, ohne daß die Kippgrenze überschritten wird.
  • Sind alle Schubladen eingefahren, so wird zwischen dem Distanzglied 36 und dem Buchsenansatz 27 sowie dem Achsenkörper 23 ein ringförmiger Hubraum 53 gebildet, in welchen der Ringsegment-Kragen 54 eingefahren werden kann und dadurch jede Längsbewegung von Teilen in der Sperrsäule 5 verhindert und jeglichen Auszugsvorgang unterbindet.
  • Dieser Ringsegment-Kragen 54 bildet daher einen am vorderen Ende einer Druckstange 55 befestigten Riegel. Die mit ihrem Vorderende im Montagewinkel 22 und mit ihrem Hinterende in der Führung 56 längsverschiebbar gehaltene Druckstange läßt sich mittels des Zylinderschlosses 7 verschieben und in der Eingriffstellung sichern.
  • Abweichend von der gezeigten Segment-Kragenform können auch andere Riegel, etwa stempelförmige Riegelelemente, vorgesehen sein, die beispielsweise in einer gesonderten Querausnehmung eventuell auch im Kupplungsschlitz 30 geführt werden.
  • Die Distanzglieder 36 bzw. 361 dienen hier als Adapter für unterschiedliche Schrankabmessungen, insbesondere zur Berücksichtigung unterschiedlicher Schubladenhöhen.
  • Die in den Figuren 7 und 8 gezeigte Ausführung unterscheidet sich von der vorbeschriebenen vornehmlich dadurch, daß die Stellglieder 341 an ihren beiden Enden jeweils auf ein Druckglied 35 mittels einer Axialkurven-Stirnfläche 44 einwirken. Deren Winkel bl zur Säulenachse 38 ist hier jedoch größer, was zu einem Hub c2 führt, der die halbe Größe des Hubes c nach Fig. 2 hat. Die zwischengeschalteten Distanzbuchsen 362 wurden ebenso verkürzt ausgeführt, wie die untere Distanzbuchse 363.
  • Auf diese Weise wird bei kleinerem Steigungswinkel geringerer Verstellwiderstand erreicht und der Verschleiß gemindert. Sonderliche Mehrkosten treten hierbei vor allem dann nicht auf, wenn nicht nur die Druckglieder 351, sondern auch die Stellglieder 341 als Fertigformteile, etwa aus Kunststoff hergestellt sind.
  • Durch die Verwendung einer Sperrsäule als geschlossene Baueinheit mit auf einem undrehbar am Schrankkorpus gehaltenen Achsenkörper längsverschiebbar und ggf. drehbar geführten Hülsenteilen, wird eine besonders platzsparende und auch eine einfache Auszugssicherung für Schubladenschränke und dgl. mit ausziehbaren Teilen versehene Möbelstücke geschaffen. Der zusätzlich vorzusehende Schrankraum hinter den Schubladen ist nur etwa um die Hälfte größer als der Durchmesser der Stellglieder, so daß man in der Regel mit 4 bis 6 cm zusätzlicher Schranktiefe auskommt. Dieser Raum kann jedoch noch verringert werden5 wenn die Sperrsäule in eine Randausnehmung der Schubladen hineinreichen kann. Diese Sperrsäule muß weder in der Mitte, noch überhaupt im mittleren Teil der Schrank-Rückwand vorgesehen sein. Sie kann durchaus einer lotrechten Schrankecke innen oder außen zugeordnet werden.
  • - Leerseite -

Claims (16)

  1. Schubladenschrank mit Auszugssperre Ansprüche 1. Schubladenschrank mit mehreren ausziehbaren Schubladen und einer als Kippsicherung dienenden Auszugssperre, wobei jeder Schublade wenigstens ein um eine lotrechte Achse dreh bares Stellglied zugeordnet ist, das im Eingriffsbereich seiner Schublade durch diese verschwenkbar ist und über eine Axialkurve mittels wenigstens eines Druckgliedes die Auszugssperre betätigt, gekennzeichnet durch eine Sperrsäule (5) mit einem schrankfest angeordneten Achsenkörper (23),auf dem Stellglieder (34) und Druckglieder (35) längseinstellbar geführt sind.
  2. 2. Schubladenschrank nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckglieder (35) drehfest am Achsenkörper(23) abgestützt sind.
  3. 3. Schubladenschrank nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Stellglieder (3lot) und Druckglieder (35) durch Rohrhülsen gebildet sind, die jeweils wenigstens gleichen Querschnitt, vorzugsweise auch gleiche Länge aufweisen.
  4. 4. Schubladenschrank nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß, insbesondere zur Anpassung an die Schubladenhöhe, zwischen einigen Stellgliedern (34) und Druckgliedern (35) vorzugsweise als Distanzglieder (36,361) ausgebildete Adapter vorgesehen sind.
  5. 5. Schubladenschrank nach einem der Ansprüche 1 bis Lt, dadurch gekennzeichnet, daß Stellglieder (34) und Druckglieder (35) an beiden Enden des Achsenkörpers (23) mit Einschluß eines Hubraumes (53) fest abgestützt und von einem Achsenende zum anderen hin, insbesondere durch eine Federkraft (31), vorgespannt sind.
  6. 6. Schubladenschrank nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein von einem zentralen Schrankschloß (7) zu betätigender Riegel bei sämtlich eingefahrenen Schubladen (2 bis 4) in den Hubraum einrückbar vorgesehen ist.
  7. 7. Schubladenschrank nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der insbesondere über eine Druckstange (55) vom Schrankschloß (7) betätigte Riegel die Form eines Ringsegment-Kragens (54) hat, der radial an den Achsenkörper (23) zwischen auf diesem gehaltene Teile (21, 36) greift.
  8. 8. Schubladenschrank nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Riegel in eine Aussparung des Achsenkörpers (23) zwischen auf diesem gehaltene Teile (21,36) greift.
  9. 9. Schubladenschrank nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Achsenkörper (23) mit seinen Enden undrehbar an zur Befestigung am Schrankkorpus (1) dienenden Anschlußstücken (21) gehalten und mit diesen und den ihn umgebenden Rohrgliedern als Ganzes austauschbar ist.
  10. 10. Schubladenschrank nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlußstücke (21), Stellglieder (3lot) und/oder Druckglieder (35) durch i'ertigformteile, insbesondere aus Kunststoff, gebildet sind.
  11. 11. Schubladenschrank nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Achsenkörper als im Querschnitt teilzylindrisches Rohr mit wenigstens einem längslaufenden Kupplungsschlitz (30) für nach innen ragende Eingriffsteile der Druckglieder (35) gebildet ist.
  12. 12. Schubladenschrank nach Anspruch 11, gekennzeichnet durch die zweiteilige Ausbildung des Achsenkörpers (23) aus identischen Teilzylinderschalen, die zwischen ihren Längsrändern (29) zwei Kupplungsschlitze (30) bilden und jeweils undrehbar formschlüssig in Ausnehmungen der Anschlußstücke (21) gehalten sind.
  13. 13. Schubladenschrank nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß Stellglieder (34) und Druckglieder (35) auf ihren zusammenwirkenden Stirnflächen (44,45) wenigstens teilweise identisch geformte Axialkurven mit wenigstens selbsthemmender Abstützung in den Endlagen der Hub bewegung des Druckgliedes (35) aufweisen.
  14. 14. Schubladenschrank nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die zusammenwirkenden Stirnflächen der Stellglieder (34) und Druckglieder (35) unter gleichem Winkel (b) zur gemeinsamen Achse (38) geneigte Schrägflächen aufweisen.
  15. 15. Schubladenschrank nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß sich an beide Stirnenden wenigstens eines Stellgliedes (341) über weitgehend identische Paare Axialkurvenflächen jeweils ein gesondertesDruckglied (351) anschließt.
  16. 16. Schubladenschrank nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellglieder (34) mit einer Außenverzahnung (41) versehen sind, in die eine der jeweiligen Schublade (2 bis 4) zugeordnete Zahnstange (49) greift.
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