DE3441412A1 - Verfahren zum herstellen einer fussboden- oder innenwandheizung - Google Patents

Verfahren zum herstellen einer fussboden- oder innenwandheizung

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Description

Verfahren zum Herstellen einer Fußboden- oder Innenwandheizung
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Herstellen einer Fußboden- oder Innenwandheizung, bei der unter dem Oberflächenbelag im Boden bzw. der Wand Heizschlangen aus Heizrohren oder elektrischen Heizleitern verlegt werden, insbesondere für die Sanierung von Altbauten.
Bei dem bislang üblichen Verfahren zur Herstellung von Fußbodenheizungen werden die Heizschlangen unmittelbar oder unter Verwendung von niedrigen Abstandhaltern auf dem Rohbetonboden verlegt, wobei ggf. über die Heizschlangen noch Hauben zur Bildung von Warmluftkanälen gelegt werden. Nach dem Verlegen der Heizschlangen wird eine Estrichschicht aufgebracht, deren Höhe so groß ist, daß sie die Heizschlangen (bzw. die überdeckenden Hauben) um wenigstens einige Zentimeter überdeckt. Auf diesen Estrich wird dann der Oberflächenbelag verlegt, sei es ein Teppichboden, seien es Fliesen oder Steinplatten.
Dieses Verfahren ist relativ aufwendig und insbesondere nur für die Verlegung von Fußbodenheizungen in Neubauten geeignet. Bei einer Sanierung eines bereits bestehenden Hauses müßte entweder der vorhandene Oberflächenbelag herausgerissen werden, oder auf diesem - was allerdings nur bei Steinböden überhaupt denkbar wäre - der vorstehend beschriebene Aufbau aufgebracht werden. Dies hätte aber wiederum zur Folge, daß die spätere Fußbodenhöhe um wenigstens 10 bis 15 cm über der ursprünglichen Höhe liegt, so daß alle Türen und sonstigen Einbauten nicht mehr passen, insbesondere wird in vielen Fällen auch die meist genormte Raumhöhe zu gering.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Verfaren zum Herstellen einer Fußbodenheizung zu schaffen, welches sowohl einfach ist, nur eine geringe Aufbauhöhe erfordert und insbesondere ein einfaches nachträgliches Einbauen in bereits bestehende, fertige Häuser ermöglicht.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß in den vorhandenen Boden oder die Wand eine Mäanderstruktur bildende Nuten eingeschnitten werden, in welche die Heizrohre eingelegt und durch einen Oberflächenbelag abgedeckt werden.
Bereits bei der Herstellung einer Fußbodenheizung für Neubauten weicht also das erfindungsgemäße Verfahren von den bisherigen Arbeitsverfahren ab, indem nämlich die Heizschlangen nicht auf den Rohboden verlegt werden, sondern erst nach dem Aufbringen des Estrichs in diesen die genannten Nuten eingeschnitten werden. Nach dem Einbringen der Heizschlangen in die gebildeten mäanderförmigen Nuten werden diese anschließend mit einem Füllmittel ausgefüllt -
und ggf. nach Aufbringung einer Zwischenschicht - der Oberflächenbelag aufgeklebt. Dabei kann vorgesehen sein, daß zueinander parallel gerade Nuten mittels eines Sägeblatts
an
eingeschnitten werden, deren Enden zur Bildung der Mäanderstruktur entweder - vorzugsweise durchgehende - Quernuten mittels des Sägeblattes oder mit Hilfe eines kreisringförmigen Schneidkopfes kreisringförmige Nuten eingeschnitten werden.
Das Einschneidender geraden parallelen Nuten mit Hilfe einer auf dem Boden verfahrbaren Kreissäge ist extrem einfach und kostengünstig durchführbar, wobei es ausreicht, Nuten vorzusehen, die nur so breit und tief sind, daß gerade die gewünschten Heizschlangen in sie hineinpassen.
Von ganz besonderer Bedeutung ist in diesem Zusammenhang das Bilden der geraden, vorzugsweise aber kreisbogenförmigen Umlenk-Abschnitte, wobei gerade diese letzteren in Stein normalerweise überhaupt nicht sinnvoll eingebracht werden könnten. Das erfindungsgemäße Einschneiden durchgehender gerader Nuten, bzw. von kreisringförmigen Nuten mit Hilfe eines kreisringförmigen Schneidkopfes, wobei die Hälfte dieser Verbindungsnuten für das Verlegen der Heizschlangen völlig unnötig sind, ermöglicht ein sehr einfaches und rasches und kostengünstiges Arbeiten. Die nach außen gewölbte Hälfte der kreisringförmigen Nut bildet den Verbindungskreisbogen zwischen zwei geraden, mit dem ebenen Sägeblatt eingeschnittenen Nuten. Durch diese Arbeitsweise läßt sich das Einbringen der Nuten außerordentlich einfach durchführen, wobei die nur geringfügige Verkomplizierung gegenüber dem Verlegen mit Hilfe von Abstandhaltern durch eine Reihe von weiteren Vorteilen zumindest kompensiert wird. Zum einen wird durch die mäanderförmigen Nuten die Form der Heizschlangen dauerhaft vorgegeben, so daß diese nicht verrutschen können. Zum anderen besteht auch keine Gefahr eines Verdrückens oder Verquetschens, wie es bislang gegeben war,
wenn anschließend die frei auf der Oberfläche liegenden Heizschlangen in eine Estrichschicht eingebettet werden mußten, was es ja voraussetzt, daß die Arbeiter über die Schlangen hinweglaufen und dabei versuchen, möglichst nicht auf sie zu treten.
In einer Ausgestaltung der Erfindung ist - unter Vermeidung der geraden Nuten - vorgesehen, daß kreisringförmige Nuten derart nebeneinander eingeschnitten werden, daß je zwei benachbarte Ringnuten einander um etwa die Nutenbreite überschneiden und daß in diesen Ringnuten das Wärmeträgerrohr bzw. der Heizleiter derart angeordnet wird, daß er beim Übergang von einer Ringnut zu einer benachbarten Ringnut entsprechend dem Radius der Ringnuten jeweils in entgegengesetzter Richtung abgekrümmt ist. Dabei ist es sowohl möglich, daß die Ringnuten in regelmäßigen Abständen in rechtwinklig zueinander verlaufenden Reihen eingeschnitten werden, oder daß die Ringnuten in regelmäßigen Abständen in spitzwinklig zueinander verlaufenden Reihen angeordnet sind.
Der Hauptvorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens besteht aber darin, daß man auf diese Art und Weise bereits bestehende Fußböden quasi problemlos mit einer Fußbodenheizung nachrüsten kann. Unabhängig davon, ob Steinplatten, Fliesen oder auch ein Parkett- oder Teppichboden verlegt ist, können in den vorhandenen Boden die geraden Längsnuten und entweder die dazu senkrechten geraden Verbindungsnuten, bzw. bevorzugt die kreisringförmigen Ringnuten, bzw. lediglich solche Ringnuten, geschnitten werden und in sie die Heizschlangen verlegt werden. Anschließend erfolgt das Verfüllen der Nuten und unmittelbar darauf das Aufkleben eines neuen Bodenbelags. Beim Ausgehen von einem Steinboden kann direkt darauf lediglich mit einer dünnen Klebeschicht ein neuer, noch dazu sehr
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dünner Stein- oder Fliesenboden aufgeklebt werden, oder aber auch ein neuer Parkett- oder Teppichboden. Soll auf einen vorhandenen Teppichboden nicht wieder ein Teppichboden aufgebracht werden, so kann es manchmal allerdings zweckmäßiger sein, den alten Teppichboden von der Estrichschicht abzureißen. Es bedarf aber im allgemeinen noch nicht einmal des Vorsehens einer Zwischenschicht, da selbst in Fällen, in denen die Heizschlangen in einem Abstand von einigen Zentimetern unter dem fertigen Fußbodenbelag eingebettet werden sollen, dies sehr einfach dadurch erreicht werden kann, daß man die Nuten entsprechend tief einsägt.
Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung einiger Ausführungsbeispiele, sowie anhand der Zeichnung. Dabei zeigen:
Fig. 1 eine schematische Ansicht eines Zimmerbodens, in den bereits zum Teil erfindungsgemäße Nuten eingeschnitten sind,
Fig. 2 eine Draufsicht auf den Boden mit den eingebetteten Heizschlangen,
Fig. 3 einen vergrößerten Schnitt durch den Boden im Bereich einer Heizschlange nach dem Ausfüllen der Nuten mit Füllmaterial,
Fig. 4 einen der Fig. 3 entsprechenden Teilschnitt, mit bereits aufgebrachtem Teppichboden,
Fig. 5 eine Aufsicht auf einen Fußboden mit gruppenweise mäanderförmig verlaufenden Heizschlangen-Nuten und unterschiedlichen Verbindungsnuten, 35
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Fig. 6
und 7 den Figuren 3 und 4 entsprechende Schnitte in unterschiedlichen Fertigungsstadien der Fußbodenheizung bei einer nachträglichen Altbausanierung und 5
Fig. 8
und 9 Draufsichten auf den Boden mit Mäandernutstrukturen, die nur durch einander überlappende Kreisringe gebildet sind.
10
In den Boden 1, der entweder der Estrich eines Neubaus oder aber auch der fertige, unbehandelte Boden eines Altbaus sein kann - I bezeichnet eine zwischen dem Estrich und dem Rohboden (Rohbeton) R angeordnete Isolierschicht - auf den also bereits Steinplatten, Fliesen oder ein Teppichboden verlegt sind - werden mit Hilfe einer über den Boden verfahrbaren Kreissäge zueinander parallele Längsnuten 2 eingeschnitten. Im Bereich der Enden der Nuten 2, also im Bereich gegenüberliegender Begrenzungswände,werden bevorzugt mit Hilfe eines kreisringförmigen Schneidkopfes, eines sog. Kronenfräsers, kreisringförmige Nuten 3 eingeschnitten, deren außenliegende Halbkreisbögen die Umlenk-Abschnitte für die in den Nuten 2 zu verlegende Heizschlangen bilden. Die innenliegenden Kreisbogenhälften 31 sind für das Verlegen der Heizschlangen völlig überflüssig. Sie werden lediglich deshalb mit eingebracht, weil das Einschneiden solcher kreisringförmigen Nuten mit Hilfe eines Kronenfräsers erheblich einfacher ist, als der Versuch, einen Halbkreisbogen in irgendeiner Weise in den Boden einzuschneiden. 30
Als Alternative für das bevorzugte Einbringen der kreisringförmigen, für das Einlagern der Heizschlangen ja nur teilweise ausgenutzten Verbindungsnuten ist in Figur 5 rechts unten angedeutet, daß eine Verbindung der gerade und parallel 35
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zueinander verlaufenden Nuten 2 zu einer Mäanderstruktur auch eine dazu senkrechte, insbesondere durchgehende Verbindungsquernut 4 vorgesehen sein könnte. Eine solche gerade Verbindungsquernut läßt sich zwar sehr einfach einbringen, ist aber nur für Spezialfal Ie, insbesondere nur bei elektrischen Heizdrähten oder bei Verwendung von speziellen winkligen Rohrverbindungsstücken für die Heizschlangen einsetzbar, da sich flexible Schläuche derart stark abgewinkelt im allgemeinen nicht problemfrei verlegen lassen.
Im folgenden soll deshalb auch der Einfachheit halber nur die bevorzugte Variante mit den kreisringförmigen durch einen Kronenfräser eingebrachten Verbindungsnuten näher erläutert werden, da diese Ausführung in jedem Fall und auf wesentlich einfachere Weise den VDE-Bestimmungen entspricht, wonach bei der Verlegung von Heizleitern keine scharfkantigen Knicke vorhanden sein dürfen, sondern jede Rundung mindestens dem Fünffachen des Leiteraußendurchmessers entsprechen muß.
Nach dem Einbringen der Nuten 2 und 3 oder 4 werden die Heizschlangen in den gebildeten mäanderförmigen Kanälen verlegt, wobei es sich dabei um elektrische Heizdrähte, oder metallische oder auch aus Kunststoff bestehende, flexible Rohrschlangen handeln kann. Die Breite der Nuten ist bevorzugt nur wenig größer als die Breite der zu verlegenden Heizschlangen, während die Tiefe davon abhängig ist, welche Art von Fertigboden später wieder aufgebracht werden soll. Insbesondere sollten aber die Kanäle etwas tiefer sein, so daß die Heizschlangen nicht unmittelbar unter der Oberfläche des späteren Oberflächenbelags liegen, da dadurch eine ungünstige ungleichförmige Wärmeverteilung an der Oberfläche entstehen würde. Diese läßt sich aber wiederum teilweise dadurch kompensieren - was durch die Einfachheit des
erfindungsgemäßen Verfahrens möglich ist - daß man relativ nahe nebeneinander angeordnete gerade Nuten in den Boden einfräst und somit die Abstände zwischen den Heizschlangen klein hält. Andererseits ist im allgemeinen ein gewisser Mindestkrümmungsradius für die Heizschlangen, und damit ein Mindestabstand der Nuten erforderlich.
Nach dem Einbringen der Heizschlangen 5, die in Fig. 2 andeutungsweise zu erkennen sind, werden die Kanäle 2 einschließlieh der Bereiche der Umlenkverbindungsnuten 3 bzw. 4 mit einer Füllmasse 6 ausgefüllt. Anschließend kann sofort ein neuer Fußbodenbelag aufgebracht werden, sei es ein Teppichboden, wie es in Fig. 4 für den Fall einer in den Estrich verlegten Fußbodenheizung angedeutet ist, sei es ein Stein- oder Plattenboden, wie es anhand der Figuren 6 und 7 für die Sanierung eines bereits vorhandenen Steinplattenfußbodens gezeigt ist. Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 5 sind die Heizschlangen nicht in großen, sich über das gesamte Zimmer erstreckenden Mäanderwindungen verlegt, sondern in drei Gruppen 9a, 9b und 9c. Dabei ist es - wie durch die strichpunktierten Linien angedeutet ist - nicht notwendig, daß die geraden Nuten 2 entsprechend der Gruppenaufteilung unterbrochen sind, sondern sie könnten selbstverständlich auch problemlos durchgezogen werden, da es ja nichts ausmacht, wenn neben den ebenfalls für das Einlagern von Heizschlangen unbenutzten Ringnutenabschnitten 31 auch noch unbenutzte Zwischenabschnitte 2' vorhanden sind. Das Einschneiden als durchgehende Nuten ist aber wesentlich einfacher. In diesem Zusammenhang soll auch angemerkt werden, daß es selbstverständlich nicht darauf ankommt, daß die Nuten 2 exakt an einer bestimmten Stelle enden, nämlich genau am Scheitel-
punkt der tangential dazu angeordneten Kreisringnuten 3. Wenn die Nuten etwas langer ausgebildet sind und somit, wie es in Fig. 5 oben an einer Stelle angedeutet ist, einen mehr oder weniger großen Abschnitt 21 über den Verbindungsbogen überstehen, so spielt dies für das Einlagern der Heizschlangen überhaupt keine Rolle. Bei dem sowieso notwendigen Verschließen der Nuten mit Füllmaterial werden derartige Abschnitte problemlos mitverfüllt. In den Figuren 6 und 7 erkennt man als Ausführungsbeispiel eine Altbausanierung mit Hilfe des erfindungsgemäßen Verfahrens, wobei in den ursprünglichen Steinboden, mit den Steinplatten 10 die Nuten 2, 3 eingesägt werden und die Heizschlangen 5 verlegt werden. Nach dem Einbringen des Füllmaterials 6 ist bei diesem Ausführungsbeispiel erneut ein Stein- oder Fliesenboden 8 aufgebracht worden.
Ein weiterer Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens besteht darin, daß es nicht notwendig ist, die gleiche Art von Boden wieder zu verwenden, die vorher bereits vorhanden war. Man hätte also beispielsweise auf den alten Steinboden nach Fig. 6 nunmehr einen Teppich- oder Parkettboden aufbringen können. Lediglich im Falle eines vorherigen Teppichbodens, auf den später ein Steinboden aufgebracht werden soll, wäre es zweckmäßiger, den Teppichboden vom Rohestrich abzureissen, jedenfalls dann, wenn der neue Fußboden-Steinbelag einfach nur mit einer dünnen Kleberschicht aufgeklebt werden soll.
Die Figuren 8 und 9 zeigen Mäanderstrukturen, die in den Boden 1 eingearbeitet sind, wobei die Nuten ausschließlich aus kreisringförmigen, mit Hilfe des bereits genannten Kronenfräsers gefertigten Nuten 3 bestehen, die so nebeneinander eingeschnitten worden sind, daß jeweils zwei einander
benachbarte Ringnuten einander um etwa die Nutenbreite überschneiden. Die beiden Strukturen nach den Figuren 8 und 9 unterscheiden sich dabei lediglich dadurch, daß die Anordnung im Falle der Fig. 8 so getroffen ist, daß die Ringnuten 3 in regelmäßigen Abständen in rechtwinklig zueinander verlaufenden Reihen 12, 13 eingeschnitten sind, während im Falle der Fig. 9 die Ringnuten 3 in regelmäßigen Abständen in spitzwinklig zueinander verlaufenden Reihen 14, 15 eingeschnitten sind. Dabei ergibt sich der Vorteil, daß - was besonders für elektrische Fußboden- oder Wandheizungen von Bedeutung ist - die sich bei der Widerstandsberechnung des Heizkabels ergebenden Längen durch Zurückführen und überkreuzen in dem Heizfeld sehr einfach untergebracht werden können. Aus diesem Grund kann es beispielsweise auch sinnvoll sein, eine Struktur gemäß den Figuren 2 bzw. 5 mit einer nach den Figuren 8 und 9 zu kombinieren, d.h. derartige aus einander berührenden Kreisringen gebildete Mäanderstruktur immer wieder zwischen Strukturen gemäß den Figuren 2 oder 5 unterzubringen, um bei elektrischen Heizleitern die aufgrund der Berechnung auftretenden Heizlängen darin unterzubringen. Bei der Anordnung nach den Figuren 8 und 9 sind die Heizleiter schematisch dunkel eingezeichnet, wobei sich dabei zeigt, daß abschnittsweise die Heizleiter einander überlappend übereinander in der gleichen Nut verlaufen, was Iediglich eine entsprechende Tiefe der Nut voraussetzt.
Neben der Eignung des erfindungsgemäßen Verfahrens zur Herstellung einer Fußbodenheizung auch zur Sanierung von Altbauten eignet es sich insbesondere auch für die Erstellung von Wandheizungen, da durch das Einschneiden der Nuten in die Wand die Verlegung der Heizschlangen sehr viel einfacher ist und es insbesondere nicht mehr erforderlich ist, nachträglich nochmals eine die Heizschlangen überdeckende Putz-
schicht aufzubringen, sondern es genügt, die Nuten zuzufüllen. Anschließend kann dann jede gewünschte Wandbeschichtung, sei es ein Anstrich, sei es eine Tapete od.dgl., seien es auch Steinplatten oder Fliesen, aufgebracht werden.

Claims (6)

Patentansprüche
1. Verfahren zum Herstellen einer Fußboden- oder Innenwandheizung,bei der unter dem Oberflächenbelag im Boden bzw. der Wand Heizschlangen aus Heizrohren oder elektrischen Hei ζ leitern verlegt werden, insbesondere für die Sanierung von Altbauten, dadurch gekennzeichnet, daß in den vorhandenen Boden oder die Wand eine Mäanderstruktur bildende Nuten eingeschnitten werden, in welche die Heizrohre eingelegt und durch einen Oberflächenbelag abgedeckt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Einbringen der Heizschlangen in die mäanderförmigen Nuten diese mit einem Füllmittel ausgefüllt und - ggf. nach Aufbringung einer Zwischenschicht - der neue Oberflächenbelag aufgeklebt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zueinander parallel gerade Nuten mittels eines Sägeblatts eingeschnitten werden, deren Enden zur Bildung der Mäanderstruktur entweder - vorzugsweise durchgehende Quernuten mittels des Sägeblattes oder mit Hilfe eines kreisringförmigen Schneidkopfes kreisringförmige Nuten eingeschnitten werden.
4. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß kreisringförmige Nuten derart nebeneinander eingeschnitten werden, daß je zwei benachbarte Ringnuten einander um etwa die Nutenbreite überschneiden und daß in diesen Ringnuten das Wärmeträgerrohr bzw. der Heizleiter derart angeordnet wird, daß er beim Übergang von einer Ringnut zu einer benachbarten Ringnut entsprechend dem Radius (r) der Ringnuten jeweils in entgegengesetzter Richtung abgekrümmt ist.
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5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringnuten in regelmäßigen Abständen in rechtwinklig zueinander verlaufenden Reihen eingeschnitten werden.
6. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringnuten in regelmäßigen Abständen in spitzwinklig zueinander verlaufenden Reihen angeordnet sind.
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