DE344545C - Bodenbearbeitungsmaschine mit umlaufender Hauenwelle - Google Patents
Bodenbearbeitungsmaschine mit umlaufender HauenwelleInfo
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- 239000002689 soil Substances 0.000 title description 5
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01B—SOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
- A01B3/00—Ploughs with fixed plough-shares
- A01B3/64—Cable ploughs; Indicating or signalling devices for cable plough systems
- A01B3/68—Cable systems with one or two engines ; e.g. electrically-driven or with diesel generating set
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- Agricultural Machines (AREA)
- Soil Working Implements (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN
AM 24. NOVEMBER 1921
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 45 a GRUPPE
Hans Böhm in Berlin-Friedenau.
Bodenbearbeitungsmaschine mit umlaufender Hauenwelle.
Zusatz zum Patent 341624.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. April 1919 ab.
Längste Dauer: 21. Dezember 1933.
Bei der im Hauptpatent behandelten Bo d'eiibearbeitungsmaschine ist ein Arbeiten
nach beiden Richtungen hin in der Art von Kipppflügen ermöglicht, indem die Hauenwerke
in verdoppelter Anordnung auf einem Kipprahmen vorgesehen sind1 und !durch eine
mittels zweier Seile von den Antriebsmaschinen bewegte Seiltrommel angetrieben werden,
an der zugleich die gesamte Maschine durch abwechselndes Einziehen und Herausgeben
der beiden Seile vorwärts bewegt wird. Das Wesen der vorliegenden Erfindung
liegt in der Hauptsache darin, daß ein einziges endloses Seil zwischen den beiden Antriebsmaschinen
ausgespannt ist und mit seinem einen Trum die an ihm eingehängte Bodenbearibeitungsmaschine
vorwärts zieht, während zugleich das andere Trum die Hauenwerke antreibt. Hierdurch ist zunächst eine
wesentliche Vereinfachung der Antriebsmaschine !ermöglicht, indem «diese nicht große
zum Aufwickeln der -gesamten Seillängen dienende Wickeltrommeln, sondern nur Reibung
erzeugende Seiltrommeln zn besitzen brauchen; ferner braucht nur insgesamt ein doppelt
über die Feldlänge reichendes Seil vorhanden zu sein, während .sonst jede Maschine
ein solches Seil führen mußte; endlich ist ein leichteres Zusammenarbeiten beider Maschinen
möglich, da beide an !demselben Seil ziehen, während' sonst die Geschwindigkeitein
beider Maschinen sorgfältig innegehalten weiden mußten, damit nicht irgendwelche
Seile schlapp und unwirksam wurden.
Die Ausführung baut sich besonders einfach, indem d'as eine Seil, das VOrZ1UgSrWeISe
unten dicht über dem Boden läuft, an einem Mitnehmer des Maschinenrahmens eingehängt
ist, während! das rücklaufende Seiltrum vorzugsweise oben über die Maschine hinweg
und über die zum Antrieb der Hauenwerke dienende Seiltrommel !geschlungen ist. Bei
dieser Anordnung kann zugleich eine weitere Vereinfachung der Maschine eintreten, indem
die zum Tragen des Seiles; dienenden Stützrollen unmittelbar am-Kipprahmen der Bodenbearbeitungsmaschine
gelagert sind'. Da nämlich von den beiden Hälften des: oberen Seiltrumes
immer die eine, die das Hauenwerk antreibt, stärker gespannt ist, wirkt auch nur
diese eine auf die Stützrolle stark abwärts drückend, und dadurch wird dieser Abwärtsdruck
unmittelbar auf den Kipprahmen übergeleitet und zur Anpressung des jeweils arbeitenden
Hauenwerkes nutzbar.
Wichtig für den einwandfreien Betrieb bei nicht igenau der Feldlänge entsprechender
Seillänge und demgemäß vorhandenen schlaffen Teilen im Seile, die nach dem vorstehend
gesagten auch erwünscht sind, ist endlich die Ausrüstung· dier Antriebstrommeln beil den Antriebsmaschinen
wie auch bei der Bodenbear-
beitungsmaschine mit zur Anpressuttg des Seiles dienenden Gegenscheiben oder Gegenrollen,
durch die auch bei vollständiger Schlaffheit des Seiltruimes in seiner einen
Hälfte doch die genügende Reibungsmitnabme
für die arbeitende aridere Hälfte erreicht wind!, Beim Arbeiten mit nur einer Antriebsmaschine,
das durch die neue Ausgestaltung zugleich ermöglicht ist, kann ein Ankerwagen to üblicher Art an dem der Antriebsmaschine
gegenüberliegenden Ende des Feldes zum Ausspannen des Seiles Verwendung finden, während alle übrigen Verhältnisse sinngemäß
dieselben bleiben.
Die Zeichnung veranschaulicht die Erfindung in einer Seitenansicht unter Fortlassung
aller unwesentlichen Teile.
Die Badenbearbeitunigsmaschine besitzt einen Hauptrahmen 1, der auf zwei Hauptlaufrädern
6 gelagert ist und! den die Hauenwerke 26 tragenden Kipprahmen 16 in bekannter
Weise gelagert enthält.
Zum Vorwärtsbewegen der Maschine ist am Hauptrahmen 1 ein Mitnehmer 55 befestigt,
und an diesem ist ein Arbeitsseil 56, 57, 58, . 59 in Gestalt eines endlosen Seiles eingehängt,
das an den beiden Antriebsmaschinen über Seiltrommeln 60, 61 geführt ist und an. der
Bodenbearbeitungsmaschine über eine ähnliche Antriebsseiltrommel 62 läuft. An sämtlichen
drei Seiltrommeln sind (nicht dargestellte) Aridrückrollen vorhanden, die das Seil stets
fest reibend und zur Kraftübertragung angepreßt erhalten. Zum Hochhalten; der oberen
Seiltrunihälften dienen Stützrollen 63, die auf
den Kipprahmen 16 gelagert sind.
An die Stelle der einen angetriebenen Seiltrommel 60 kann für Einmaschinenantrieb'
eine Spannrolle eines Ankerwagens bekannter Art treten.
Der Betrieb gestaltet sich zunächst mit .zwei Maschinen wie folgt. Die Seiltrommel
60 wickelt mit Kraft des Seiltrums 57 auf' und zieht die ganze Maschine vorwärts, während
zugleich das obere Seiltrum 58 schlaff und! ohne Kraft zu übertragen zurückläuft.
Die zweite Seiltrommel 61 treibt gleichzeitig mittels des oberen Seiltrums 59 die Antriebsseiltrommel 62 an, von der dtarch Kettentriebe
die Hauenwerke 26 in Umlauf versetzt werden; das untere Seiltrum^o ist hierbei
gleichfalls schlaff, während das obere Seiltrum 59 über die Stützrollen 63 das Hauenwerk
26 dieser Seilte zur Arbeitsleistung pas-"send an den Boden andrückt.
Soweit eine der Antriebsmaschinen allein den auf die in dieser Art jeweils entfallenden
Teil der Arbeit, also das Vorwärtsbewegen oder das Antreiben der Hauenwerke, nicht
allein bewältigt, tritt unter Straffung· der bisher
scMaff gewesenen Seilstücke ohne weiteres die zweite Antriebsmaschine helfend in
Wirkung, 'dia ja das 'ganze Seil einstückig herumläuft.
Beim Arbeiten mit nuir einer Maschine zieht beispielsweise deren Seiltrommel 61 bei
der einen Fortbewegungsrichtung die Bodenbearbeitungsmaschine !Unmittelbar den Trum
■ 56 zu sich heran wad treibt mittels der weiteren
Seilstücke 57, 58 über die dann als bloße Spannrolle ausgebildete Trommel 60 die Seiltrommel
62 öer Haueflwerke, während das
Seilstück 59 schlaff ist und das an dieser Seite liegende Hauenwerk 26, das ja gerade
nichtarbeitet, unbelastet hochstehen läßt. Bei der entgegengesetzten Bewegung (in der
Zeichnung dargestellte Lage) zieht die Seiltrommel 61 über die Seilstücke 59, 58 und 57
•unter gleichzeitigem Antrieb der Seiltrommel 62 die Maschine von sich- fort, während
nur das Seilstück 56 schlaff ist. Die Andrükkung" des arbeitenden Hauenwerkes erfolgt
in diesem Fall durch den Seilzug im Seilstück 59, der entsprechend der an idie Seiltrommel
62 der Hauenwerke abgegebenen Arbeitsleistung größer ist als im Seilstück 58, das demgemäß das nichtarbeitende Hauenwerk
außer Betrieb hochgestellt läßt.
In allen Fällen sind zu weiterer AndrükkuMg
des jeweils arbeitenden Hauenwerkes am Boden Hilfseinrichtungen bekannter Art -vorgesehen, die im. wesentlichen auf solcher
Einstellung des Kipprahmenschwerpunkts zu seinem Unterstützungspunkt beruhen, daß
schon unabhängig von den Seilzügen eine richtige Kippstellung des Kipprahmens sich
ergibt. Das jeweils nichtarbeitende Hauenwerk kann in beliebiger Weise von der An-
-trieibsseiltrommel abgekuppelt werden. Das zum Antrieb dienende Seiltrum kann ent-
-weder gegabelt in' zwei Strängen um die Ma-.schine
herumgeführt sein und an jedem Strange durch einen Mitnehmer 55 gefaßt sein, oder es geht geradlinig mitten durch die
Maschine hindurch, und die Hauenwerke sind dann in der Mittelebene geteilt» um das Seil
in jedem Fall-unbeschädigt vorbeizulassen.
Claims (2)
- .Patent-Ansprüche:i, Bodenbearbeitüngsmaschine mit umlaufender Ha'uenwelle nach Patent 341624, dadurch gekennzeichnet, daß ein einziges zwischen beiden Antriebsmaschinen oder einem Ankerwagen und einer Antriebsmaschiine ausgespanntes Seil vorhanden ist, von dem das eine Trum (56, 57) durch einen ani Maschinenrahmen befestigten Mitnehmer (55) zur Vorwärtsbewegung, das andere (58, 59), um eine im Maschi- ia» nenrahmen gelagerte Seiltrommel (62) zum Antrieb der Hauenwerke (26) dient.
- 2. Maschine nach' Anspruch i, dadurch ', derart, daß der Arbeitszuig in dem um diegekennzeichnet, daß ffie das eine Seilfrum | Antriebstrommel (62) der Hauenwerke(58, 59) trägenden Stützrollen (63) un- j geschlungenen Seile als Abwärtsdruck zurmittelbar an dem die Hauenwerke (26) Anpressung des arbeitenden Hauenwerkestragenden Kipprahmen (16) gelagert sind, am Boden zur Wirkung kommt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.BERUH. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE344545T | 1919-04-24 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE344545C true DE344545C (de) | 1921-11-24 |
Family
ID=6252653
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1918341624D Expired DE341624C (de) | 1919-04-24 | 1918-12-22 | Bodenbearbeitungsmaschine mit umlaufender Hauenwelle |
| DE1919344545D Expired DE344545C (de) | 1919-04-24 | 1919-04-24 | Bodenbearbeitungsmaschine mit umlaufender Hauenwelle |
Family Applications Before (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1918341624D Expired DE341624C (de) | 1919-04-24 | 1918-12-22 | Bodenbearbeitungsmaschine mit umlaufender Hauenwelle |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (2) | DE341624C (de) |
-
1918
- 1918-12-22 DE DE1918341624D patent/DE341624C/de not_active Expired
-
1919
- 1919-04-24 DE DE1919344545D patent/DE344545C/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE341624C (de) | 1921-10-05 |
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