DE3501277A1 - Durchflusssteuerventil mit proportionalsteuerung - Google Patents
Durchflusssteuerventil mit proportionalsteuerungInfo
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Description
BESCHREIBUNG
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Erzielen eines proportionalen Luftstromes sowie ein Durchflußsteuerventil
mit proportionalem Durchfluß.
Wenngleich pneumatische und hydraulische Steuerungen bei gewissen Anwendungen austauschbar sind, hat das Fehlen
von wirksamen und billigen "Proportionalventilen" für pneumatische Systeme die Anwendbarkeit von pneumatischen
Steuerung beschränkt. D.h., die meisten pneumatischen Ventile sind Ein-Ausventile und liefern daher keinen
proportionalen Durchfluß, was ihre Verwendbarkeit in Geräten wie z.B. industriellen Robotern oder dergleichen
erlauben würde. Wenngleich Proportionalität durch die Verwendung variabler Regler oder dergleichen erzielt
werden Kann, sind derartige Geräte sehr teuer, was die Anwendbarkeit von pneumatischen Steuerungen dort, wo
eine proportionale Steuerung erforderlich ist, beschränkt. 20
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Erzielen einer proportionalen
Steuerung mittels eines pneumatischen Durchflußsteuerventils anzugeben.
25
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Die Erfindung sowie vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Ansprüchen angegeben.
Die Erfindung zeichnet sich durch niedrige Kosten, Einfachheit und hohe Funktionssicherheit aus.
Anhand der einzigen Figur, die einen axialen Querschnitt durch ein erfindungsgemäß ausgebildetes Durchflußsteuerventil
zeigt, wird die Erfindung näher erläutert. 35
Das in der Zeichnung gezeigte pneumatische Durchflußsteuerventil 11 mit proportionaler Steuerung besteht
aus einem äußeren Gehäuse 12, das sich aus einem Hauptgehäuseteil 13 und Gehäusedeckeln 14,15 zusammensetzt,
die am Hauptgehäuseteil 13 in bekannter Weise angebracht sind. Das Hauptgehäuseteil 13 ist mit einer durchgehenden
Bohrung 16 versehen, die von mehreren öffnungen 17, 18,19,21 und 22 geschnitten wird. Die Öffnungen 17 bis
22 münden in entsprechenden Ringnuten 23,24,25,26 und 27, die sich um die Bohrung 16 herum erstrecken.
Eine Hülse 28 sitzt in der Bohrung 16 und hat eine kleinere Länge als die Bohrung 16. Die Hülse 28 wird durch
zwei Abstandstücke 2 9,31 und Dämpfungsringe 32,33 axial
1^1 festgelegt,die an den entsprechenden Enden der Hülse 28
angeordnet sind und durch die Gehäusedeckel 14,15 axial festgelegt werden. Die Hülse 28 ist mit mehreren Umfangsnuten
34 versehen, in denen O-Ringe 35 sitzen, so daß zwischen der Hülse 28 und dem Hauptgehäuseteil 13 eine
Abdichtung vorgesehen ist, die die öffnungen 17,18,19,21
und 22 gegeneinander isoliert.
Wenngleich die beschriebene Ventilgehäuse- und Hülsenanordnung unterschiedliche Anschlüsse zuläßt, bildet bei
dem dargestellten Ausführungsbeispiel die Öffnung 19
eine Einlaßöffnung, die an einer Hochdruckluft-Quelle
(nicht gezeigt) angeschlossen werden kann. Die Öffnungen 18,21 sind Arbeitsöffnungen, die bei einer typischen
Anwendung mit den gegenüberliegenden Enden eines doppelt 30
wirkenden pneumatischen Zylinders (nicht gezeigt) verbunden werden können. Die öffnungen 17,22 sind Entlüftungsöffnungen und können entweder direkt zur Atmosphäre hin
offen sein oder über ein geeignetes Entlüftungssystem. Die Hülse 28 ist mit mehreren Durchgangskanälen 36,37,
38,39 und 41 versehen, die für eine Verbindung zwischen
den Ringnuten 23,24,25,26 und 27 sowie einer inneren Bohrung 42 der Hülse 28 sorgen.
Ein Durchflußsteuerelement in Form eines Ventilschiebers
43 ist in der Bohrung 42 der Hülse 28 gleitend gelagert. Bei dem beschriebenen Ausführungsbeispiel besitzt der
Ventilschieber 43 einen zentralen Bund 44 und zwei endseitige Bunde 45,46. Ein Abschnitt 47 verringerten Durchmessers
ist zwischen den Bunden 44 und 45 vorgesehen, in 48/ y
1U und ein entsprechender Äbschnitt/rerringerten Durchmessers
befindet sich zwischen den Bunden 44 und 46. Die Bunde 45,46 sind mit in Umfangsrichtung verlaufenden Ausgleichsnuten 4 9 versehen.
1^ In der in der Figur dargestellten neutralen Stellung
bzw. Schließstellung unterbricht der Bund 44 die Verbindung der öffnung 38 mit der Bohrung 42, und die Abschnitte
47,48 verringerten Durchmessers sorgen für eine Verbindung zwischen den Öffnungen 36,37 bzw. 39,41.
Der zugehörige pneumatische Zylinder ist somit an seinen beiden Enden zur Entlüftungsseite hin offen, und der
Zylinder wird in einer vorgegebenen Lage gehalten.
Eine Federanordnung hält den Ventilschieber 43 in seiner neutralen Stellung (Schließstellung) und setzt der
Bewegung des Ventilschiebers 43 in beiden Richtungen einen erhöhten Widerstand entgegen, nachdem sich der
Ventilschieber 43 aus seiner Schließstellung um einen vorgegebenen Betrag herausbewegt hat. Diese zentrieren-
de Federanordnung umfaßt zwei Federhalter 52, von denen jeder am entsprechenden Ende des Ventilschiebers 43
angreift. Die Federhalter 52 sind mit einer Bohrung 53 versehen, in der ein Ende einer relativ schwachen
zentrierenden Feder 54 angeordnet ist. Die gegenüber-35
liegenden Enden jeder der zentrierenden Feder 54 befinden sich in entsprechenden Bohrungen 55 in den Gehäusedeckeln
14,15. Die Federn 54 sind vorgespannt und drücken den Ventilschieber 43, wie erwähnt, in seine Schließstellung.
Die Federn 54 haben jedoch eine relativ niedrige Federkonstante, und jegliche Betätigungskraft, die auf
den Ventilschieber 43 ausgeübt wird, bewegt einen der Federhalter 52 in axialer Richtung und komprimiert die
zugehörige Feder 54.
Eine wesentlich stärkere zweite Feder 56 befindet sich an jedem Ende des Ventilschiebers 43. Die Federn 5 6
sitzen in Gegenbohrungen 57 der Federhalter 52 und greifen an den entsprechenden Gehäusedeckeln 14,15
an. Die Federn 56 sind geringfügig kürzer als der normale Abstand zwischen den Gehäusedeckeln 14,15 und
den entsprechenden Enden der Gegenbohrungen 57 der Federhalter 52, so daß die Federn 56 völlig entlastet
sind, wenn sich der Ventilschieber 43 in seiner neutralen Stellung (Schließstellung) befindet.
Es sind Mittel (nicht gezeigt) zum Betätigen des Ventilschiebers 43 vorgesehen, die ihn in beide Richtungen
aus seiner Schließstellung bewegen. Diese Mittel können ein Betätigungsmotor oder irgendein anderes üblicherweise
benutztes Betätigungsmittel sein; so beispielsweise zwei Magnetwicklungen, die wahlweise so erregt werden, daß
sie den Ventilschieber 43 in die eine oder andere axiale Richtung (je nachdem, welche Wicklung erregt wird) ziehen.
Die proportionale Steuerung wird im übrigen dadurch erzielt, daß aufeinanderfolgende Kraftimpulse auf den
Ventilschieber 43 ausgeübt werden, die die Tendenz haben, ihn in der gewünschten Richtung zu bewegen.
D.h., die zugehörigen Magnetwicklungen werden während kurzer Zeitspannen erregt, die sich mit Intervallen
ohne Erregung abwechseln. Die proportionale Steuerung
BAD ORIGiNAL
kann dadurch erzielt werden, daß entweder die Frequenz der Erregung geändert wird oder daß die Dauer der Zeitspanne,
während der die Magnetwicklungen erregt werden, vergrößert wird.
Wenn beispielsweise die dem Bund 45 zugeordnete Magnetwicklung erregt wird, übt sie eine Kraft aus, die den
Ventilschieber 43 nach rechts zu ziehen sucht. Einer Bewegung nach rechts wird anfangs nur von der sehr
schwachen Feder 54 ein Widerstand entgegengesetzt, und der Ventilschieber 43 hat die Neigung, sich rasch
in diese Richtung zu bewegen, um die öffnung 38 des Einlasses 19 zu dem Abschnitt 48 auszurichten. Gleichzeitig
wird die Verbindung der Entlüftungsöffnung mit der Arbeitsöffnung 37 erweitert. Druckluft strömt
daher von der öffnung 38 zu der öffnung 39 und einem
Ende des zugehörigen pneumatischen Zylinders,während das andere Ende entlüftet wird. Während dieser Bewegung
wird die Entlüftungsöffnung 41 von dem Bund 46 verschlos-
sen.
Nach einer bestimmten Strecke, die von der relativen Län ge der Feder 56 festgelegt wird, erfaßt der Federhalter
52 die Feder 56 am rechtsseitigen Ende des Ventilschie-
bers 43 und sorgt für eine wesentlich größere Kraft, die einer weiteren Öffnungsbewegung des Ventilschiebers
43 in dieser Richtung einen Widerstand entgegensetzt. Diese zweistufige Federanordnung, gekoppelt mit der
proportionalen Betätigung des Ventilschiebers 43, lie-30
fert liefert eine proportionale Druckluftbeaufschlagung des Zylinders, was eine proportionale Betätigung erlaubt,
wie sie bei so einfachen pneumatischen Ventilen bisher nicht möglich war.
Selbstverständlich erfolgt eine Betätigung des Ventilschiebers 4 3 in der entgegengesetzten Richtung, um
die Arbeitsöffnung 37 mit der Einlaßöffnung 38 zu verbinden
und die Entlüftungsöffnung 36 zu schließen, dadurch,
daß die dem Bund 46 zugeordnete Magnetwicklung in der gleichen Weise erregt wird, wie dies in Verbindung
mit einer Betätigung in der entgegengesetzten Richtung beschrieben wurde.
Aus der obigen Beschreibung dürfte deutlich geworden sein, daß das Durchflußsteuerventil und sein Betätigungsverfahren
eine äußerst wirkungsvolle pneumatische Proportionalsteuerung bei relativ niedrigen Kosten
ermöglicht. Wenngleich die Vorrichtung in Verbindung
1^ mit einem Schieberventil beschrieben wurde, läßt sich
das gleiche Prinzip bei Tellerventilen oder anderen pneumatischen Ventilen anwenden. Wenn ferner das erfindungsgemäße
Prinzip in Verbindung mit zwei Federn erläutert wurde, sei darauf hingewiesen, daß auch mehr
als zwei Federn oder auch Federn mit nicht linearer Federcharakteristik eingesetzt werden könnten.
BAD ORIGINAL
- Leerseite -
Claims (9)
1. Verfahren zum Erzielen einer proportionalen Steuerung
eines pneumatischen Ventils mit einem Durchflußsteuerelement, das zwischen einer Schließstellung, einer
Zwischenstellung für gedrosselten Durchfluß und einer voll geöffneten Stellung für ungedrosselten Durchfluß
beweglich gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, daß eine im wesentlichen konstante Betätigungskraft
aufgebracht wird, um das Durchflußsteuerelement aus seiner Schließstellung in Richtung seiner Öffnungsstellung zu bewegen, daß die Betätigungskraft nacheinander
während vorgegebener Zeitintervalle aufgebracht wird, während in den dazwischenliegenden
Zeitintervallen keine Betätigungskraft aufgebracht wird, daß eine relativ schwache erste Vorspannkraft
auf das Durchflußsteuerelement ausgeübt wird, um das Durchflußsteuerelement in Richtung seiner Schließstellung
zu drücken ,,und daß eine wesentlich größere zweite Vorspannkraft auf das Durchflußsteuerelement
ausgeübt wird, um einer weiteren öffnungsbewegung
des Durchflußsteuerelementes einen Widerstand entgegenzusetzen, wenn das Durchflußsteuerelement sich
um einen vorgegebenen Betrag von seiner Schließstellung wegbewegt hat.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Durchflußsteuerelement aus seiner Schließstellung
in einer ersten Richtung beweglich ist, um den Durchfluß zu einem ersten Auslaß zu steuern,
und daß es in einer entgegengesetzten zweiten Richtung beweglich ist, um den Durchfluß zu einem anderen
Auslaß als dem ersten Auslaß zu steuern.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Vorspannkräfte durch Federn unterschiedlicher Federkonstanten auf das Durchflußsteuerelement ausgeübt werden.
4. Pneumatisches Durchflußsteuerventil mit proportionaler
Steuerung, gekennzeichnet durch ein Gehäuse (12) mit einer Einlaßöffnung (19) und einer Arbeitsöffnung (18),
ein Durchflußsteuerelement (43) , das zwischen einer Schließstellung, in der die Verbindung zwischen diesen
Öffnungen praktisch unterbunden ist, und einer Öffnungsstellung, in der eine praktisch ungedrosselte
Verbindung zwischen diesen Öffnungen vorhanden ist, bewegbar ist, erste Vorspannmittel (54) , die das
Durchflußsteuerelement (43) konstant in Richtung
ihrer Schließstellung drücken, und zweite Vorspannmittel (56), die einer Bewegung des Durchflußsteuer-
\ elementes (43) in Richtung seiner voll geöffneten
α Stellung einen Widerstand entgegensetzen, wenn das
Durchflußsteuerelement (43) sich aus seiner Schließstellung
um einen vorgegebenen Betrag in Richtung auf seine voll geöffnete Stellung bewegt, wobei die zweiten
Vorspannmittel (56) eine wesentlich größere Vorspannkraft als die ersten Vorspannmittel (54) ausüben.
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5. Durchflußsteuerventil nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß das Durchflußsteuerelement (4 3) in eine zweite Richtung entgegen der Bewegung aus seiner
Schließstellung in die Öffnungsstellung bewegbar ist,
daß eine zweite Arbeitsöffnung (21) vorgesehen ist, die mit der Einlaßöffnung (19) verbunden ist, wenn
sich das Durchflußsteuerelement (43) in eine seiner beiden Richtung bewegt, wobei eine Bewegung in die
andere Richtung die Verbindung zwischen der Einlaß-Öffnung (19) und der erstgenannten Arbeitsöffnung (18)
steuert, daß dritte Vorspannmittel (54) vorgesehen
sind, die das Durchflußsteuerelement (43) konstant in Richtung seiner Schließstellung in der entgegengesetzten
Richtung vorspannen/ und daß vierte Vorspannmittel (56) vorgesehen sind, die einer Bewegung
des Durchflußsteuerelementes (43) in Richtung seiner voll geöffneten Stellung in der entgegengesetzten
Richtung einen Widerstand entgegensetzen, wenn das Durchflußsteuerelement (43) sich einen vorgegebenen
Betrag aus seiner Schließstellung in der entgegengesetzten Richtung in Richtung auf seine voll geöffnete
Stellung bewegt, wobei die vierten Vorspannmittel (56) eine wesentlich größere Vorspannkraft
als die dritten Vorspannmittel (54) ausüben.
6. Durchflußsteuerventil nach Anspruch 4 oder 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Vorspannmittel aus Schraubenfedern (5 4,56) bestehen. j
7. Durchflußsteuerventil nach einem der Ansprüche 4 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß das Durchflußsteuerelement ein Ventilschieber (4 3) ist, der in einer Bohrung (42)
gleitend gelagert ist.
8. Durchflußsteuerventil nach einem der Ansprüche 4 bis
7, dadurch gekennzeichnet, daß eine Entlüftungsöffnung (17) vorgesehen ist und daß das Durchflußsteuerelement
(43) eine Verbindung zwischen der Entlüftungsöffnung (17) und der Arbeitsöffnung (18)
herstellt, wenn sich das Durchflußsteuerelement (43) in seiner Schließstellung befindet und die Verbindung
der Arbeitsöffnung (18) mit der Entlüftungsöffnung
(17) unterbricht, wenn sich das Durchflußsteuerelement
(43) aus seiner Schließstellung herausbewegt.
9. Pneumatisches Durchflußsteuerventil mit proportionaler Steuerung, gekennzeichnet durch ein Ventilgehäuse
(12) mit einer Einlaßöffnung (19), zwei Arbeitsöffnungen (18,21), die auf gegenüberliegenden Seiten
der Einlaßöffnung (19) angeordnet sind, zwei Entlüftungsöffnungen
(17,22), die auf gegenüberliegenden Seiten der Arbeitsöffnungen (18,21) und außerhalb
der Einlaßöffnung (19) angeordnet sind, eine Bohrung (16) im Ventilgehäuse (12), die diese öffnungen
schneidet, eine Hülse (28), die in der Bohrung (16) festgelegt ist und mehrere sich durch
die Hülse erstreckende Kanäle (36-41) aufweist, die jeden der genannten öffnungen unabhängig mit
einer Bohrung (42) der Hülse (28) verbinden, einen Ventilschieber (43), der in der Hülsenbohrung
(42) gleitend gelagert ist und einen zentralen
Bund (44) sowie zwei beabstandete stirnseitige ΐ
Bunde (45,46) aufweist, die jeweils mit dem zentra-
<, len Bund (44) durch einen Abschnitt (47,4 8) ver-
ringerten Durchmessers verbunden sind, wobei die Bunde (45,46) und Abschnitte (47,48) verringerten
Durchmessers des Ventilschiebers (43) bezüglich der Kanäle (36-41) beabstandet sind, um die Verbindung
des Einlaßkanals (38) mit der Hülsenbohrung (42) zu sperren und die Arbeits- und Entlüftungsöffnungen
(36 , 41;37,39) jeweils miteinander zu verbinden, wenn sich der Ventilschieber
(43) in einer zentralen Stellung befindet, und daß der Einlaßkanal (38) mit einem der Arbeitskanäle
(37,39) und den anderen der Arbeitskanäle
(37,39) mit seinem entsprechenden Entlüftungskanal (36,41) verbunden wird, wenn der Ventilschieber
(43) aus seiner zentralen Stellung herausgeschoben ist, relativ schwache Zentrierfedern (54) , die an
gegenüberliegenden Enden des Ventilschiebers (43)
angreifen, um den Ventilschieber (43) in seine zentrale Stellung zu drücken, und zwei stärkere
Federn (56), die jeweils an einem entsprechenden Ende des Ventilschiebers (43) angeordnet sind und
von dem Ventilschieber (43) erfaßbar sind, wenn sich der Ventilschieber (43) einen vorgegebenen
Betrag aus seiner zentralen Stellung herausbewegt hat, um einer weiteren Bewegung des Ventilschiebers
(4 3) einen Widerstand entgegenzusetzen, der wesentlieh größer ist als die Vorspannkraft der Zentrierfedern
(5 4)
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