DE3502546C2 - Analysengerät zur Messung flüssiger oder gasförmiger Proben - Google Patents
Analysengerät zur Messung flüssiger oder gasförmiger ProbenInfo
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Abstract
Die Eingabeöffnung der Probeneingabeeinrichtung dichtet in einer Grundposition gegen einen Mündungsteil ab, welcher unmittelbar mit der Zuleitung von Standardmedien sowie einem ventilgesteuerten Luftanschluß in Verbindung steht und eine mit der Eingabeöffnung zusammenwirkende Zufuhröffnung aufweist. Damit ist die Eingabeöffnung in der Grundposition der Probeneingabeeinrichtung zusammen mit der Zufuhröffnung am Mündungsteil Teil eines geschlossenen Weges für die zur Messung bzw. Reinigung erforderlichen zusätzlichen Medien, was den Gesamtaufbau des Gerätes vereinfacht.
Description
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lieh vereinfacht — so sind beispielsweise Absperrventi- einer Probe von außen zugänglich und andererseits
Ie od. dgL bei dieser Anordnung überhaupt nur vor den gleichzeitig auch die Ausschwenkung der Hohlnadel, die
Anschlüssen des Mündungsteiles vorzusehen — und an ihrer Spitze die Eingabeöffnung trägt, bewirkt. Dazu
andererseits beispielsweise Warnings- oder Reparatur- wird vorerst der in Achsrichtung der Hohlnadel geführarbeiten
am Analysengerät wesentlich leichter macht 5 te Mündungsteil von der Spitze der Hohlnadel wegbe-
Durch die Vereinfachung des Gesamtaufbaues des Ge- wegt, wodurch diese zum Ausschwenken freigegeben
rätes können auch die Außenabmessungen und das Ge- wird. Da beides durch die gleiche Schwenkbewegung
wicht sowie naturgemäß die Herstellungskosten redu- der Betätigungsklappe hervorgerufen wird, kann auf
ziert werden. einfache Weise sichergestellt werden, daß die Aus-
Bei einem Analysengerät, bei dem die Probeneinga- io Schwenkung der Hohlnadel erst ab dem Schwenkwinkel
beeinrichtung eine in die Aufnahmeposition aus- der Betätigungsklappe beginnt, bei dem auf alle Fälle
schwenkbare Hohlnadel aufweist, welche an ihrer Spit- der Mündungsteil bereits außer Eingriff mit der Spitze
ze die Eingabeöffnung trägt, und wobei eine Schwenk- der Hohlnadel ist. Nach dem Einbringen der Probe an
vorrichtung vorgesehen ist, die zu Beginn der Aus- der an der Spitze der ausgeschwenkten Hohlnadel zuschwenkung
eine Relativbewegung in Richtung der 15 gänglichen Eingabeöffnung wird die Betätigungsklappe
Achse der Hohlnadel zur Entfernung der Spitze der wieder geschlossen, wobei vorerst nur die Hohlnadel in
Hohlnadel von der Grundposition erzwingt, wie es bei- ihre Grundposition zurückschwenkt und erst nach dem
spielsweise ebenfalls aus der eingangs bereits zitierten dies geschehen ist der in Achsrichtung der Hohlnadel
DE-OS 25 21 061 bekannt ist, kann in weiterer Ausge- geführte Mündungsteil wieder in Richtung auf die Spit-
staltung der vorliegenden Erfindung vorgesehen sein, 20 ze der Hohlnadel zubewegt wird. Nach dem dichten
daß die Spitze der Hohlnadel in der Grundposition un- Anliegen der Eingabeöffnung dei Hohlnadel an der
mittelbar gegen die trichterförmig ausgebildete Zufuhr- trichterförmig ausgebildeten Zufuhröftiung des Mün-
öffnung des Mündungsteils abdichtet. dungsteiles ist die Probenaufnahme endgültig abge-
Die genannte Druckschrift behandelt im wesent- schlossen und können wieder weitere Medien über den
liehen eine Reinigungsvorrichtung für ein Analysenge- 25 Mündungsteil zugeführt werden,
rät, bei welcher die für die Probeneingabe dienende NacS einem weiteren Vorschlag der Erfindung ist
ausschwenkbare Hohlnadel im eingeschwenkten Zu- vorgesehen, daß die Hebelübersetzung als zweiteiliger
stand — also in der Grundposition relativ zum Knickhebel ausgebildet ist und daß zwischen dem Mün-
Analysengerät — in einen Behälter mit Reinigungsflüs- dungsteil und einem gehäusefesten Führungsteil Federn
sigkeit eintaucht, dessen Flüssigkeitsstand relativ zur 30 zur Belastung der Betätigungsklappe angeordnet sind,
eingetauchten Hohlnadel zumindest annähernd kon- so daß diese nach Oberwindung des Totpunktes des
stant gehalten wird. Wie bereits erwähnt, erfolgt bei Knickhebels jeweils in die Grund- oder Aufnahmeposi-
diesem bekannten Analysengerät die Zufuhr von für die tion schnappt Auf diese Weise bleibt die Betätigungs-
Messung bzw. die Justierung erforderlichen weiteren klappe und damit auch die die Eingabeöffnung tragende
Medien über zusätzliche Einrichtungen, die den Aufbau 35 Hohlnadel in den beiden Endpositionen — Probenauf-
des gesamten Gerätes ziemlich kompliziert machen. nähme einerseits und Grundposition andererseits — so-
Mit der genannten Ausbildung der vorliegenden Er- lange nicht, beispielsweise von der Bedienungsperson
findung wird auf sehr einfache Weise eine dichte Ver- des Analysengerätes, eine Verschwenkung in die jeweils
bindung zwischen der an der Spitze der Hohlnadel an- andere Position eingeleitet wird,
geordneten Eingabeöffnung und der Zufuhröffnung des 40 Die Erfindung wird im folgenden anhand der in der
Mündungsteiles erreicht, wobei von Montage- bzw. Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele näher
Herstellungstoleranzen bedingte Abweichungen der erläutert
räumlichen Lage der beiden öffnungen zueinander kei- F ä g. 1 zeigt ein erfindungsgemäßes Analysengerät in
ne Rolle spielen. schematischer Darstellung,
Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der 45 F i g. 2 zeigt ein dem Schema nach F i g. 1 entspre-
vorliegenden Erfindung ist vorgesehen, daß eine an der chendes Analysengerät gemäß der vorliegenden Erfin-
Außenseite des Anaiysengerätes die Probeneingabeein- dung in Frontansicht bei abgenommener Außenabdek-
richtung bei in Grundposition befindlicher Hohlnadel kung,
abdeckende federbelastete Betätigungsklappe vorgese- F i g. 3 zeigt das Detail III aus F i g. 2;
hen ist, die über eine Hebelübersetzung mit dem in 50 Fig.4 zeigt eine Probeneingabeeinrichtung für ein
Achsrichtung der Hohlnadel geführten Mündungsteil in erfindungsgemäßes Analysengerät in einer Darstellung
Verbindung steht und dadurch beim Hochschwenken in F i g. 2 entsprechenden Vorderansicht;
aus ihrer Grundlage diesen von der Spitze der Hohlna- F i g. 5 zeigt eine Ansicht entlang des Pfeiles V in
del wegbewegt, und daß die Betätigungsklappe weiters Fig.} und
mit einem Schwenkhebel verbunden ist, der ein Quer- 55 F i g. 6 zeigt eine Ansicht entlang des Pfeiles VI in
stück aufweist welches in Grundposition einen Abstand F i g. 4.
von der Hohlnadel aufweist so daß dieses ab einem Das Schema nach F i g. 1 zeigt ein Analysengerät zui
bestimmten Hochschwenkwinkel der Betätigungsklap- Messung flüssiger oder gasförmiger Proben, mit einer
pe vom Inneren des Analysengerätes her an der Hohl- Probeneingabeeinrichtung 1, welche eine zur Einbrinnadel
anliegt und bei weiterem Hochschwenken der Be- 60 gung einer Probe in den Analysenweg relativ zum Anatätigungsklappe die um eine gerätefeste Achse lysengerätvoneinerGrundpositioi^ineineAufnahmeschwenkbare
Hohlnadel bis in die Aufnahmeposition position 3 verstellbare Eingabeöffnung 4 aufweist. Die
mitnimmt Durch die Betätigungsklappe ist vorerst auf im vorliegenden Ausführungsbeispiel in Form einer
sehr vorteilhafte Weise eine Abdeckung der üblicher- schwenkbaren hohlen Nadel dargestellte Probeneingaweise
doch relativ empfindlichen Bauteile der Proben- 65 beeinrichtung ist üb"?r eine Schlauchleitung 5, in die eine
eingabeeinrichtung Im Betrieb des Analysengerätes ge- Lichtschranke 6 zur Überprüfung des Proben- bzw.
geben. Mit dem Hochheben der Betätigungsklappe wird Standardmediumdurchgangs eingeschaltet ist, mit einer
einerseits die Probenein^abeeinrichtung für die Eingabe Meßkammer 7 verbunden. Die Meßkammer 7 weist im
dargestellten Beispiel drei Meßzellen 8 auf, die Ober
nicht gezeichnete zentrale Kapillarbohrungen miteinander verbunden sind und von der durchfließenden Probe
beaufschlagt werden. Es kann sich dabei um Meßzellen
für verschiedenste Substanzen bzw. Ionen handeln, die dem jeweiligen Meßzweck entsprechend angeordnet
sind und Ober hier nicht dargestellte Signalleitungen der
jeweils zu messenden Größe proportionale Meßsignale zur Auswertung abgeben. In dem Beispiel nach F i g. 1
ist die linke der drei Meßzellen 8 eine Referenzzelle, die über Schiauchleitungen 9, 10 mit Referenzlösung (beispielsweise KCl) aus einem Referenzlösungsbehälter 11
beschickbar ist Eine Schlauchpumpe 12 dient gleichzeitig zur Umwälzung der Referenzlösung über die
Schlauchleitungen 9,10 und zum Absaugen der jeweiligen, über die Schlauchleitung 5 an die Meßkammer 7
gelieferten Medien mittels der Schlauchleitung 13, welche nach der Schlauchpumpe 12 in einen Abfallbehälter
14 mündet
Zusätzlich zum Referenzlösungsbehälter 11 und zum
Abfallbehälter 14 sind noch zwei weitere, ebenso wie die erstgenannten beiden Behälter beispielsweise austauschbar im Analysengerät angeordnete Behälter 15,
16 vorgesehen, welche bestimmte unterschiedliche Standardlösungen, Reagenzien od. dgl. enthalten können und über Schlauchleitungen 17,18 mit Einmündungen 22, 23 in eine Zuleitung 21 in Verbindung stehen.
Die Zuleitung 21 ist auf der einen Seite mit einem Anschluß 24 zur Einsaugung von Luft versehen; dieser, und
auch die Schlauchleitungen 17,18 sind von Ventilen 19, 20,25 absperrbar.
An der dem Anschluß 24 für die Einsaugung von Luft
entgegengesetzten Seite der Zuleitung 21 ist diese mit einem Mündungsteil 26 in Verbindung, gegen den die
Eingabeöffnung 4 der Probeneingabeeinrichtung 1 in der Grundposition 2 abdichtet, und der eine mit der
Eingabcüffnung 4 zusammenwirkende, hier nicht separat dargestellte Zufuhröffnung aufweist
Durch die Ermöglichung der Zufuhr der Standard bzw. Reinigungsmedien, sowie auch von Luft zur Trennung der einzelnen Medienpakete bzw. zur Trocknung
des Probenweges, über die in der Grundposition gegenüber dem Analysengerät befindliche Eingabeöffnung
der Probeneingabeeinrichtung ist ein sehr einfacher Aufbau des Analysengerätes gegeben, bei dem beispielsweise im tatsächlich von der Probe zurückzulegenden Analysenweg keinerlei Ventile od. sonstige Absperrorgane mehr notwendig sind Nur zur Probenaufnahme ist eine Trennung des dichten Zusammenwirkens
zwischen Eingabeöffnung 4 und Mündungsteil 26 und ein Ausschwenken der Probeneingabeeinrichtung zur
Probenaufnahme an der Eingabeöffnung erforderlich; in allen anderen Betriebszuständen des Analysengerätes
ist der Medienweg zwischen den Zufuhr-Behältern 15, 16 und dem Abfallbehälter 14 fix und abgeschlossen,
wobei die Steuerung des jeweils tatsächlich in den Analysenweg eingebrachten Mediums nur über die drei
Ventile 19,20,25 erfolgt
Ober die Lichtschranke 6 kann beispielsweise erkannt
werden, ob bei der Probenaufnahme bereits eine für die
Messung ausreichende Probenmenge an der Eingabeöffnung 4 eingegeben wurde, ob der Durchgang der
Probe durch die Meßkammer abgeschlossen ist od. dgL mehr.
Das in F i g. 2 dargestellte konkrete Ausffihrungsbeispiel entspricht im wesentlichen dem Schema nach
F i g. 1; gleiche Teile sind mit gleichen Bezugszeichen versehen; zur Vermeidung von Wiederholungen bezüglich der einzelnen Bauteile sowie der Funktion derselben wird ausdrücklich auf die obenstehenden Ausführungen zu F i g. 1 verwiesen.
Zusätzlich zu diesen mit dem Schema gemäß F i g. 1 übereinstimmenden Teilen ist der F i g. 2 noch das Gehäuse 27 des Analysengerätes zu entnehmen, dessen
näherer Aufbau aber eher nebensächlich ist bzw. sich bei platzsparender Anordnung der erwähnten Bauteile
nahezu zwangsläufig ergibt Üblicherweise ist das Ge
häuse ringsum geschlossen und weist lediglich an den
Stellen, die für die Wartung Zugang erfordern, leicht zu öffnende Deckel od. dgl. auf; so insbesondere im Bereich der Behälter 11, 14, 15, 16 sowie der genannten
Ventile und Schlauchleitungen. Die Auswerteeinheit für
is die von der Meßkammer 7 gelieferten Meßsignale sowie die Spannungsversorgung und Steuerung der Ventile 19,20,25 der Lichtschranke 6 und der Schlauchpumpe
12 sind auf hier nicht dargestellte Weise beispielsweise auf der Hinterseite des Anaiyscngcräicä im Gehäuse 27
untergebracht Strichpunktiert angedeutet sind auch ein Anzeigefetd 28 sowie zwei Bedienungstasten 29,30.
In der rechten unteren Ecke des Gehäuses 27 des in F i g. 2 dargestellten Analysengerätes ist die Probeneingabeeinrichtung 1 samt dem Mündungsteil 23 und sei-
nen Anschlüssen zu erkennen; auf die spezielle Ausbildung dieser Teile wird nun unter Bezugnahme auf die
F i g. 3 bis 6 näher eingegangen.
Die bauweise geschnitten dargestellte F i g. 3 (Detail
IH aus Fig.2 in vergrößertem Maßstab) zeigt den
Mündungsteil 26, der in einem inneren, aus bis zu einem gewissen Grad elastischen Werkstoff — beispielsweise
Kunststoff — bestehenden Teil 31 eine trichterförmig ausgebildete Zufuhröffnung 32 aufweist gegen die die
Spitze 33 der Hohlnadel 34 in der dargestellten Grund
position der Probeneingabeeinrichtung abdichtet Der
innere Teil 31 des Mündungsteiles 26 ist in einem Aufnähmet»;! 35 gehalten, der seinerseits in eine Öffnung
einer Tragplatte 36 eingesetzt und Ober einen Ring 37 befestigt ist
Der innere Teil 31 des Mündungsteiles 26 weist an der der Hohlnadel 34 abgewandten Seite einen Nippel 38
zum Anschluß der Zuleitung 21 auf, womit diese mit der Zufuhröffnung 32 in Verbindung steht Weiters ist die
Zuleitung 21 über die hier als T-Stücke ausgebildeten
Einmündungen 22,23 mit den Schiauchleitungen 17,18,
welche in hier nicht dargestellter Weise beispielsweise zu den Behältern mit den Standardmedien führen, sowie
mit dem Anschluß 24 zur Zuleitung von Außenluft in Verbindung.
so Die Ventile 19, 20 und 25 sind hier als Schlauchquetschventile ausgebildet die über von nicht uargestellten Hubmagneten od. dgl. betätigbare Schließbolzen 39 ein Abklemmen der in entsprechenden Führungen gehaltene Schläuche ermöglichen.
Die den Mündungsteil 26 tragende Tragplatte 36 ist über Federn 40 gegenüber einem gehäusefesten Führungsteil 41 abgestützt und mittels zweier auf Führungsstangen 42 aufgeschobener Führungshülsen 43 gegen
die Kraft der Federn 40 in Richtung der Achse der Hohl
nadel 34 von dieser weg verschieblicn. Nähere Einzel
heiten bezüglich des diese Verschiebung bewirkenden Mechanismus rind nachstehend zu den F i g. 4 bis 6 besprochen.
Bezüglich der F i g. 3 ist noch darauf hinzuweisen, daß
bei in der Grundstellung der Probeneingabeeinrichtung
(wie dargestellt) befindlicher Hohlnadel 34 immer nur jeweils eines der Ventile 19,20, 25 geöffnet ist womit
das jeweils in die Eingabeöffnung 4 in der Spitze 33 der
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der Schlauchleitungen 17, 18, bzw. vom Anschluß 24 In den F i g. 4 und 5 ist weiters noch die Anordnung
zuströmen kann. einer Lichtschranke 58 ersichtlich, welche über eine
In Fig. 4 ist die Probeneingabeeinrichtung in ihrer Schraubverbindung 59 mit dem gehäusefesten TciUl in
Grundposilion dargestellt, wobei zur Verdeutlichung 5 Verbindung steht auf die Grundposition der Hohlnadel
aber die in den F i g. 5 und 6 ersichtliche Betätigungs- 34 einjustierbar ist und über einen Steckeranschluß
klappe 44 abgenommen ist Die Hohlnadel 34 ist mit Informationen über die jeweilige Position der Hohlnaihrer "pitze in hier nicht dargestellter Weise gegenüber del an die nicht weiter dargestellte Auswerte- bzw.
dem zu F i g. 3 näher beschriebenen Mündungsteil 26 Steuereinheit des Analysengerätes liefert,
abgedichtet, an dessen Unterseite wiederum der Nippel 10 Aufgrund der Anordnung und Ausbildung des
38 zum Anschluß der hier nicht dargestel'.ien Zuleitung Schwenkarmes 45 sowie der Anlenkung der beiden Verersichtlich ist Auch die weiteren der in den F i g. 4 bis 6 stellhebel 52 ist in Zusammenwirkung mit den Federn
dargestellten und zu den früher besprochenen Figur be- sichergestellt, daß die Betätigungsklappe 44 nach Überreits erwähnten Bauteile sind wiederum mit den bereits windung eines Totpunktes jeweils entweder in die
verwendeten Bezugszeichen versehen. 15 durchgehend eingezeichnete Grundposition oder die
Die Betätigungsklappe 44, weiche beispielsweise ein strichpunktiert eingezeichnete Aufnahmeposition
Kunststoffpreßteil sein kann, schließt in der in F i g. 5 schnappt und in dieser verbleibt, bis von der Bediegewählten Darstellung mit der Außenseite des hier nicht nungsperson die Bewegung in die jeweils andere Posigp7eigten Analysp.ngfiräips in Her Orundposition der tion eingeleitet wird.
Probeneingabeeinrichtung im wesentlichen ab, wobei 20 In F i g. 6 ist schließlich noch zu ersehen, daß die
der ganze Bereich der Probeneingabeeinrichtung über- Hohlnadel 34 an ihrem oberen Ende in einem Nadelträdeckt wird. Im oberen Bereich ist die Betätigungsklappe ger 61 gehalten ist, der ebenfalls um die Achse
44 mit seitlichen Schwenkarmen 45 in Verbindung, die schwenkbar ist und — wie obenstehend ausgeführt —
zusammen mit der Betätigungsklappe um eine gegen- mittels des Schwenkhebels 53 (siehe F i g. 4) beim Hochüber dem Analysengerät festliegende Achse 46 verdreh- 25 heben der Betätigungsklappe 44 in die Aufnahmeposibar sind, wobei die Betätigungsklappe 44 um einen Win- tion mitgenommen wird. Die stetige Anlage der Hohlkel 47 — beispielsweise 90° — nach oben aus der nadel 44 an den Überzug 57 bzw. das Querstück 56 des
Vorderfront des Analysengerätes heraus verschwenk- Schwenkhebels 53 wird dabei durch eine Feder 62 zwibar ist. In der strichpunktiert eingezeichneten hochge- sehen dem Schwenkarm 45 und dem Nadelträger
schwenkten Stellung der Betätigungsklappe 44 ist für 30 sichergestellt
deren oberes Ende 48 ein gehäusefester Anschlag 49,
beispielsweise aus elastischem Werkstoff, vorgesehen. Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
etwas aufgebogen um den Zugriff einer Bedienungsperson zu vereinfachen; in der Grundposition liegt dieses
untere Ende 50 an einem an der Tragplatte 36 vorgesehenen Anschlag 51, der wiederum elastisch sein kann.
Beim Hochschwenken der Betätigungsklappe 44 wird über den Schwenkarm 45 ein Verstellhebel 52 mitbewegt, der an seinem dem Schwenkarm 45 abgewandten
Ende an der Führungshülse 43 angelenkt ist Da die Führungshülse 43 - wie bereits zu F i g. 3 beschrieben
— auf der zugehörigen Führungsstange 42, die an ihrem oberen Ende auch die Achse 46 für den Schwenkarm 45 trägt längsverschieblich ist wird das Hoch-
schwenken der Betätigungsklappe 44 in ein Hinunterdrücken der mit der Führungshülse 43 verbundenen
Tragplatte 36 umgesetzt, die dabei die Federn 40 zusammendrückt und in die strichpunktiert eingezeichnete
Stellung gelangt Auf diese Weise wird also vorerst beim Anheben des unteren Endes 50 der Betätigungsklappe
44 der Mündungsteil 26 von der Spitze der Hohlnadel 34
wegbewegt
Ab einem bestimmten Hochschwenkwinkel der Betätigungsklappe 44 kommt ein ebenfalls aber den
Schwenkarm 45 mit der Betätigungsklappe 44 in Verbindung stehender Schwenkhebel 53 vom Inneren des
Analysengerätes her zur Anlage an die Hohlnadel 34 und nimmt diese bei weiterem Hochschwenken der Betätigungsklappe 44 bis in die hier nicht eingezeichnete βο
Aufnahmeposition mit Der Schwenkhebel 53 ist dabei
— wie in F i g. 4 ersichtlich — mit zwei seitlichen Armen 55 und einem Querstück 56 versehen, welches auch
zum Schütze der Nadel mit einem elastischen Oberzug 57 versehen sein kann. Der Vollständigkeit halber sei es
hier darauf verwiesen, daß auch bereits in der Darstellung nach F i g. 2 die Anordnung des Schwenkhebels 53
sowie sein Zusammenwirken mit der Hohlnadel 34 zu
Claims (4)
1. Analysengerät zur Messung flüssiger oder gas- Probe in den Analysenweg relativ zum Analysengerät
förmiger Proben, mit einer Probeneingabeeinrich- 5 von einer Grundposition in eine Aufnahmeposition vertung, weiche eine zur Einbringung einer Probe in stellbare Eingabeöffnung aufwebt, zumindest einer
den Analysenweg relativ zum Analysengerät von ei- Meßkammer, einer Förderpumpe und einem Abfallbener Grundposition in eine Aufnahmeposition yer- hälter, welche über Schlauchleitungen verbunden sind,
stellbare Eingabeöffnung aufweist, zumindest einer sowie mit weiteren Schlauchleitungen für Standardme-Meßkammer, einer Förderpumpe und einem Abfall- 10 dien, welche mittels Ventilen in den Analysenweg einbehälter, welche über Schlauchleitungen verbunden bringbar sind.
sind, sowie mit weiteren Schlauchleitungen für Stan- Ein derartiges Gerät ist beispielsweise aus der DE-OS
dardmedien, welche mittels Ventilen in den Analy- 25 21 061 bekannt und dient beispielsweise für die Anasenweg einbringbar sind, dadurch gekenn- lyse von Blut oder anderen biologischen Flüssigkeiten,
zeichnet, daß die Eingabeöffnung (4) der Pro- 15 Zum Einbringen der Probe in den Analysenweg ist eine
beneingabeeinrichtung (1) in der Grundposition (2) Eingabeöffnung vorgesehen, weiche mittels eines Verden Analysenweg gegen einen Mündungsteil (26) ab- stellmechanismus relativ zum Analysengerät von einer
dichtet, welcher mit den weiteren Schlauchleitungen Grundposition in eine Aufnahmeposition verstellbar ist
(17,18) zur Zuleitung der Standardmedien sowie ei- in der die in Probenbehältern od. dgL zur Messung annemventi^ssteuerten Anschluß (24) zur Einsaugung 20 gelieferten Proben mit der Eingabeöffnung in Zusamvon Luft in Verbindung steht und eine mit der Einga- menwirkung gebracht werden können. In der Grundpobeöffnung (4) an der Probeneingabeeinrichtung (1) sition ist bei dieser bekannten Anordnung die Eingabezusammenwirkende Zufuhröffnung (32) aufweist öffnung in Zusammenwirkung mit einer Reinigungsvor-
2. AnalysengerSt nach Anspruch 1, bei dem die richtung, welche flüssige und gasförmige Medien zur
Probeneingabeeinrichtung eine in die Aufnahmepo- 25 Reinigung und Trocknung der Eingabeöffnung und des
sition ausschwenkbare Hohlnadel aufweist weiche anschließenden Profeenweges bereitstellt
an ihrer Spitze die Eingabeöffnung trägt und wobei Der wesentliche Nachteil dieses bekannten Analyseneine Schwenkvorrichtung vergesehen ist die zu Be- gerätes ist darin zu sehen, daß die für die Messung erforginn der Ausschwenkung eine Relativbewegung in derliche Zuführung von Standard- bzw. Eichmedien,
Richtung der Achse der Hohlnadel zur Entfernung 30 Reinigungsflüssigkeiten, eventuell erforderlichen Reader Spitze oer Hohlnadel von der Grundposition genzien od. dgL einen ziemlich großen konstruktiven
erzwingt dadurch ge&ennzeivhnet daß die Spitze Aufwand erfordert, da die Zuleitung der verschiedenen
(33) der Hohlnadel (34) in der Grundposition unmit- Medien zum Proben- bzw. Analysenweg an verschiedetelbar gegen die trichterförmig usgebildete Zufuhr- nen Stellen erfolgt und damit einen ziemlichen Mehröffnung (32) des Mündungsteile3 (26) abdichtet 33 aufwand an Abzweigungs- und Absperrorganen od. dgl.
3. Änaiysengerät nach Anspruch 2, dadurch ge- sowie an Betätigungsorganen fur diese und damit auch
kennzeichnet daß eine an der Außenseite des Analy- einen erhöhten Steuerungsaufwand erfordert
sengerätes die Probeneingabeeinrichtung (1) bei in Ausgehend von einem Astalyscn^erät der eingangs
Grundposition (2) befindlicher Hohlnadel (34) ab- genannten Art besteht dfe Aufgabe der vorliegenden
deckende federbelastete Betätigungsklappe (44) 40 Erfindung also im wesentlichen darb, den konstruktiven
vorgesehen ist die über eine Hebelübersetzung (45, Aufwand für die Zuführung der erforderlichen Stan-52) mit dem in Achsrichtung der Hohlnadel (34) ge- dard- bzw. Reinigungsmedien od. dgl auf einfache Weiführten Mündungsteil (26) in Verbindung steht und se zu verringern und somit den Gesamtaufbau des Anadadurch beim Hochschwenken aus ihrer Grundlage lysengerätes einfach, bedienungs- und wartungsfreunddiesen von der Spitze (33) der Hohlnadel (34) wegbe- 45 lieh sowie kostengünstig zu gestalten.
wegt und daß die Betätigungsklappe (44) weiters mit Dies wird gemäß der vorliegenden Erfindung dadurch
einem Schwenkhebel (53) verbunden ist der ein erreicht daß die Eingabeöffnung der Probeneingabe-Querstück (56) aufweist welches in Grundposition einrichtung in der Crundposition den Analysenweg ge-(2) einen Abstand von der Hohlnadel (34) aufweist gen einen Mündungsteil abdichtet welcher mit den weiso daß dieses ab einem bestimmten Hochschwenk- 50 teren Schlauchleitungen zur Zuleitung der Standardmewinkel der Betätigungsklappe (44) vom Inneren des dien sowie einem ventilgesteuerten Anschluß zur Ein-Analysengerätes her an der Hohlnadel (34) anliegt saugung von Luft in Verbindung steht und eine mit der
und bei weiterem Hochschwenken der Betätigungs- Eingabeöffnung an der Probeneingabeeinrichtung zuklappe (44) die um eine gerätefeste Achse (46) sammenwirkende Zufuhröffnung aufweist. Durch diese
schwenkbare Hohlnadel (34) bis in die Aufnahmepo- sä Anordnung ist sichergestellt daß die Eingabeöffnung
sition mitnimmt. der Probeneingabecinrichtung in der Grundposition zu-
4. Analysengerät nach Anspruch 3, dadurch ge- sammen mit der Zufuhröffnung am Mündungsteil Teil
kennzeichnet daß die Hebelübersetzung (45,52) als eines geschlossenen Weges für die für die Messung bzw.
zweiteiliger Knickhebel ausgebildet ist und daß zwi- Reinigung erforderlichen zusätzlichen Medien ist woschen dem Mündungsteil (26) und einem gehäusefe- 60 bei dieser geschlossene Weg nur für die tatsächliche
sten Führungsteil (41) Federn (40) zur Belastung der Probenaufnahme durch Verstellung der Eingabeöff-Betätigungsklappe (44) angeordnet sind, so daß die- nung relativ zum Analysengerät von der Grundposition
se nach Oberwindung des Totpunktes des Knickhe- in die Aufnahmeposition unterbrochen wird. Die Durchbels jeweils in die Grund- oder Aufnahmeposition leitung der einzelnen Medien durch den Probenweg erschnappt. 65 folgt zumindest im Bereich zwischen der Eingabeöffnung und dem Abfallbehälter völlig gleich, was einer-
seits die Steuerung der Zuführung des jeweils in den
Analysenweg einzubringenden Mediums außerordent-
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