DE3524558C2 - - Google Patents

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    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R9/00Supplementary fittings on vehicle exterior for carrying loads, e.g. luggage, sports gear or the like
    • B60R9/04Carriers associated with vehicle roof

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  • Fittings On The Vehicle Exterior For Carrying Loads, And Devices For Holding Or Mounting Articles (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Befestigen eines mit Stützfüßen versehenen Aufbaus, insbesondere einer Reling für einen Dachgepäckständer auf einem Fahrzeugdach, bestehend aus einer Anzahl von Bolzen, von denen jeder im Fahrzeugdach und im Dachrahmen des Fahrzeuges vorgesehene, miteinander fluchtende Löcher durchsetzt und einen Bund aufweist, an den sich beidendig jeweils ein Gewinde­ zapfen mit Außengewinde axial anschließt, von denen der erste zum Einschrauben in eine entsprechende Gewindebohrung des Stützfußes und der zweite zur Aufnahme einer den Bolzen am Dachrahmen festlegenden Schraubenmutter dient.
Zur Befestigung von Aufbauten auf Fahrzeugdächern werden (vergl. DE-OS 29 39 671) Bolzen eingesetzt, die einen im Durchmesser ver­ dickten Bund aufweisen, dessen Länge auf das Maß abgestimmt ist, welches im allgemeinen zwischen der oberen Außenwand des Dachrahmens (Dachholms) und der sich gegen das obere Ende des Bundes abstützenden Auflagefläche des Aufbaues einzuhalten ist. Das Maß zwischen dem Dachrahmen und der Auflagefläche des Aufbaus wird vorgegeben durch den Abstand zwischen dem Dachrahmen und dem diesen überspannenden Dachblech des Fahrzeuges. In der Praxis ist es aber nun so, daß sich der Abstand zwischen dem Dachblech und dem Dachrahmen nicht immer innerhalb eines engen Toleranzbereichs einhalten läßt, was Probleme bei der Befestigung eines Aufbaus mit sich bringt. Wenn der Abstand zu gering ist, weist der Bund des Bolzens praktisch Übermaß auf, was zur Folge hat, daß die an der Auflagefläche des Aufbaus angeordnete Dichtung nicht zur dichtenden Anlage auf dem Dachblech des Fahrzeuges gelangt. Wenn andererseits der Abstand zu groß ist, ist die Länge des Bolzenbundes nicht mehr ausreichend, um zu verhindern, daß das Dachblech zum Verspannen des Aufbaus gegen den Dachrahmen eine das Erscheinungsbild des Fahrzeuges äußerst negativ beeinträchtigende Delle erhält.
Bei einer gegenüber der DE-OS 29 39 671 verbesserten Ausführungsform gemäß DE-OS 31 33 932, die sich auf eine Anordnung zur Befestigung eines Aufbaus, insbesondere einer Reling für einen Dachgepäckträger, auf einem starren Fahrzeugdach im Bereich eines unterhalb des Daches angeordneten, das Dach versteifenden, Querschnitt zumindest annähernd kastenförmigen Dachholms mit in seinem Boden- und Deckenteil sich gegenüberliegenden Aussparungen zum Durchstecken einer von mehreren das Dach in je einer weiteren Aussparung durchsetzenden, den Aufbau tragenden Stützen und von Mitteln zum Verspannen der im Deckenteil geführten Stütze in dem Dachholm bezieht, ist vorge­ sehen, daß auf dem unteren, innerhalb des Dachholms befindlichen Endbereich der Stütze eine nach unten überstehende, sich mit ihrem unteren Ende auf der Oberseite des Bodenteils des Dachholms abstützende Hülse angeordnet ist, die mit einer Axialkraft, welche größer ist als die größtmögliche durch den Aufbau verursachte, auf der Stütze verschiebbar ist, und daß die Mittel zum Verspannen von einem von unterhalb des Bodenteils axial in die Stütze einschraubbaren, sich mit einem Kopf gegen die Unterseite des Bodenteils abstützenden Befestigungsbolzens gebildet sind. Durch die axialverschiebliche Anordnung der Hülse läßt sich zwar ein Toleranzausgleich erzielen, was jedoch nicht schnell und einfach zu bewerkstelligen ist. Sofern die Axialverschiebung durch ein Gewinde zwischen Stütze und Hülse erfolgen soll, ist es wegen der Unzugänglichkeit der im Dachholm befindlichen Hülsen erforderlich, den gesamten Aufbau mit Stützen und Hülsen gegebenenfalls mehrmals vom Dachblech abzunehmen, um durch Verstellen der Hülsen einen Toleranzausgleich vornehmen zu können. Falls, wie in der Druckschrift alternativ aufgezeigt, die Hülse aus einem im Vergleich zur Stütze leichter verformbaren Werk­ stoff besteht und ein Axialverschieben durch Werkstoffverformen erfolgen soll, müssen erhebliche Kräfte zum Verspannen aufgebracht werden, was ebenfalls nicht schnell und einfach bewerkstelligt werden kann. Zudem besteht bei einer solchen Maßnahme die Gefahr einer ungewollten Axialverschiebung, nämlich dann, wenn der Aufbau in zwar unzulässiger jedoch nicht auszuschließender Weise über Gebühr belastet werden sollte.
Bei einer anderen bekannten Vorrichtung der in Rede stehenden Art (DE-OS 31 21 086) ist eine vom Bolzen durchsetzte teleskopierbare Stellbuchse mit einer in den Dachrahmen hineinragenden und sich an diesem abstützenden Außenbuchse mit Innengewinde und einer darin dreh­ bar angeordneten, als Anschlag für den Bund des Bolzens dienenden Innenbuchse mit einem entsprechenden Außengewinde, vorgesehen. Diese bekannte Vorrichtung ist wegen ihres vielteiligen, aufwendigen Aufbaus zu bemängeln.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art so zu gestalten, daß sich ein Toleranzausgleich auf­ tretender Karosserietoleranzen schnell und einfach realisieren läßt und daß die Vorrichtung aus nur wenigen, kostengünstig herzustellenden Einzelteilen besteht.
Die Lösung dieser Aufgabe besteht erfindungsgemäß darin, daß der erste Gewindezapfen einen Gewindezapfenabschnitt aufweist, auf dem der mit einer entsprechenden Gewindebohrung versehene Bund, dessen axiale Länge auf den geringstmöglichen Abstand zwischen den einander benachbarten Anlageflächen von Stützfuß und Dachrahmen bemessen ist, axial verschiebbar angeordnet ist und daß der zweite, starr mit dem Bund verbundene Gewindezapfen an seinem freien Endbereich Angriffsflächen für ein Schraubwerkzeug aufweist.
Durch diese erfindungsgemäßen Maßnahmen werden verschiedene wesentliche Vorteile erzielt. Zunächst besteht die Vorrichtung aus nur wenigen Teilen, nämlich dem ersten Gewindezapfen und dem Bund mit Innengewinde, der einstückig mit dem zweiten Gewindezapfen ausgebildet ist. Von entscheidender Bedeutung ist aber die Einfachheit der Montage und des Toleranzausgleichs. Zur Befestigung eines Aufbaus auf einem Fahrzeugdach ist lediglich wie folgt vorzugehen:
Zunächst wird in jede Gewindebohrung der Stützfüße ein Gewindezapfen fest eingeschraubt und auf deren freie Gewindezapfenabschnitte jeweils ein Bund lose aufgeschraubt. Der gesamte Aufbau wird hiernach auf das Fahrzeugdach aufgesetzt, derart, daß die Bolzen, die in der Dachhaut und im Dachrahmen vorgesehenen Bohrungen durchgreifen und mit ihren freien Enden über die untere Fläche des Dachrahmens hinausragen. Es ist hiernach zu prüfen, ob jeder Bund mit seiner unteren Stirn­ fläche auf der entsprechenden Wandung des Dachrahmens aufliegt, was allerdings nur dann der Fall sein kann, wenn der Abstand zwischen Dachhaut und Dachrahmen dem theoretischen Mindestabstand entspricht. Auf jeden Fall ist zum Zwecke der Prüfung oder der Herstellung eines Toleranzausgleichs an dem unteren Gewindezapfen ein Schraubwerkzeug anzusetzen und zu drehen, bis der Bund auf der entsprechenden Dach­ rahmenfläche aufliegt. Alsdann ist auf jeden unteren Gewindezapfen, gegebenenfalls unter Zwischenfügung einer Sicherungs- oder Unterleg­ scheibe, eine Schraubenmutter aufzuschrauben und damit eine Block­ verspannung herzustellen. Durch die Erfindung ist insbesondere auch sichergestellt, daß der Aufbau stets sauber auf der Dachhaut des Fahrzeugs aufliegt und daß die Last des Aufbaus und dessen Zuladung vom Dachrahmen allein aufgenommen wird.
Weitere Merkmale und vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 die Teilansicht eines an einem Fahrzeugdach befestigten Aufbaus nebst der zugehörigen Befestigungsvorrichtung, wobei der geringstmögliche Abstand zwischen der Dachhaut und dem Dachrahmen dargestellt ist und
Fig. 2 die gleiche Teilansicht wie die nach Fig. 1, wobei der größtmögliche Abstand zwischen der Dachhaut und dem Dachrahmen dargestellt ist.
Der in Fig. 1 und 2 im Vertikalschnitt dargestellte seitliche Dachbereich eines Fahrzeuges läßt einen Teilbereich eines Dachrah­ mens 1, ein diesen überspannendes Dachblech 2 und einen auf dem Dachblech 2 angeordneten Relingfuß 3 eines im einzelnen nicht näher dargestellten Aufbaus zum Anschluß eines ebenfalls nicht dargestellten Dachgepäckständers erkennen. Zur Befestigung jedes Stütz- oder Reling­ fußes 3 auf dem Fahrzeugdach dient zumindest eine Befestigungsvorrichtung, die aus einem Bolzen 4 besteht.
Der Bolzen 4 weist insgesamt einen zweiteiligen Aufbau auf und besteht aus einem ersten, oberen Gewindezapfen 5 und aus einem Bund 6 mit einem zweiten unteren Gewindezapfen 7. Der erste Gewinde­ zapfen 5 weist einen oberen Gewindezapfenabschnitt 8, der in eine Gewindebohrung 9 des Relingfußes 3 eingeschraubt ist und einen unteren Gewindezapfenabschnitt 10 auf, der in eine Gewindebohrung 11 des Bundes 6 eingeschraubt ist. Zwischen den Gewindezapfenabschnitten 8 und 10 ist einstückig ein im Durchmesser gegenüber dem Gewindezapfen 5 vergrößerter Stützring 12 ausgebildet, der sich an einer entsprechenden Anlagefläche des Relingfußes 3 abstützt. Der Gewindezapfenabschnitt 10 weist eine größere axiale Länge auf als der Gewindezapfenabschnitt 8. Der Bund 6 ist, neben der erwähnten axial ausgerichteten Gewindebohrung 11, am unteren Ende mit dem axial überstehenden zweiten, unteren Gewindezapfen 7 einstückig ausgebildet.
Der Gewindezapfen 5 weist am freien Endbereich seines unteren Gewin­ dezapfenabschnitts 10 Angriffsflächen für ein Schraubwerkzeug auf, die bevorzugterweise aus einem Innensechskant 16 bestehen. Ebensolche Angriffsflächen in Form eines Innensechskants 16 sind auch am freien Endbereich des Gewindezapfens 7 ausgebildet.
Bei der Montage wird zunächst der auf seinen Gewindeabschnitten mit einem Schraubensicherungsmittel handelsüblicher Art versehene Gewindezapfen 5 mit Hilfe eines in den Innensechskant 16 einzusetzenden Inbusschlüssels mit seinem Gewindezapfenbereich 8 in die Gewindebohrung 9 des Stützfußes 3 fest eingeschraubt. Hiernach wird der Bund 6 auf den Gewindezapfenabschnitt 10 weitmöglichst aufgeschraubt. Sobald alle Stützfüße 3 mit Bolzen 4 bestückt sind, wird der Aufbau auf das Fahrzeugdach aufgesetzt, derart, daß jeder Bolzen 4 die im Dachblech 2 und Dachrahmen 1 eingearbeiteten Löcher 13, 14 durchsetzt. Weicht nun der Abstand zwischen Dachblech 2 und Dachrahmen 1 von einem vorgegebenen Maß in Richtung Kleinstmaß (Fig. 1) oder Größtmaß (Fig. 2) ab, so kann der erforderliche Toleranzausgleich schnell und einfach durch axiales Verschieben des Bundes 6 erzielt werden, wobei die Toleranzausgleichsmaßnahmen beendet sind, sobald die untere Stirnfläche des Bundes 6 auf der Oberfläche des Dachrahmens satt zur Anlage gelangt. Es versteht sich, daß die axiale Verstellung des Bundes 6 mittels eines in den Innensechskant 16 des Gewinde­ zapfens 7 einzusetzenden Schraubwerkzeuges denkbar schnell und einfach durchgeführt werden kann. Nach erfolgtem Toleranzausgleich wird über den Gewindezapfen 7 eine Sicherungs- oder Unterlegscheibe aufgesteckt und eine Schraubenmutter 15 zwecks Herstellung einer Blockverspannung aufgeschraubt.

Claims (5)

1. Vorrichtung zum Befestigen eines mit Stützfüßen (3) versehenen Aufbaus, insbesondere einer Reling für einen Dachgepäckständer auf einem Fahrzeugdach (2), bestehend aus einer Anzahl von Bolzen (4), von denen jeder im Fahrzeugdach (2) und im Dachrahmen (1) des Fahrzeuges vorgesehene, miteinander fluchtende Löcher (13, 14) durchsetzt und einen Bund (6) aufweist, an den sich beidendig jeweils ein Gewindezapfen (5 und 7) mit Außengewinde axial anschließt, von denen der erste (5) zum Einschrauben in eine entsprechende Gewindebohrung (9) des Stützfußes (3) und der zweite (7) zur Aufnahme einer den Bolzen (4) am Dachrahmen (1) festlegenden Schraubenmutter (15) dient, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Gewindezapfen (5) einen Gewindezapfenabschnitt (10) aufweist, auf dem der mit einer entsprechenden Gewindebohrung (11) versehene Bund (6), dessen axiale Länge auf den geringstmöglichen Abstand zwischen den einander benachbarten Anlageflächen von Stützfuß (3) und Dachrahmen (1) bemessen ist, axial verschiebbar angeordnet ist und daß der zweite, starr mit dem Bund (6) verbundene Gewindezapfen (7) an seinem freien Endbereich Angriffsflächen (Innensechskant 16) für ein Schraubwerkzeug aufweist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest der erste Gewindezapfen (5) an dem in die Gewinde­ bohrung (11) des Bundes (6) eingreifenden Gewindezapfenabschnitt (10) mit einem dauerelastischen Schraubensicherungsmittel ausgerüstet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die in den Stützfuß (3) und in den Bund (6) eingreifenden Gewindezapfen­ bereiche (8, 10) des ersten Gewindezapfens (5) durch einen am Stützfuß (3) anliegenden Stützring (12) voneinander getrennt sind.
4. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Gewindezapfen (5) an seinem freien, dem Stützfuß (3) abgewandten Endbereich Angriffsflächen für ein Schraubwerkzeug aufweist.
5. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Angriffsflächen für ein Schraub­ werkzeug, die an den Gewindezapfen (5, 7) vorgesehen sind, jeweils aus einem Innensechskant (16) bestehen.
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