DE3524664C2 - - Google Patents

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DE3524664C2
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dismantling
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lever
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DE3524664A
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Eickhart 6102 Pfungstadt De Goebel
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Hofmann Werkstatt-Technik 6102 Pfungstadt De GmbH
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Hofmann Werkstatt-Technik 6102 Pfungstadt De GmbH
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60CVEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
    • B60C25/00Apparatus or tools adapted for mounting, removing or inspecting tyres
    • B60C25/01Apparatus or tools adapted for mounting, removing or inspecting tyres for removing tyres from or mounting tyres on wheels
    • B60C25/02Tyre levers or the like, e.g. hand-held

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tires In General (AREA)
  • Processing Of Solid Wastes (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Demontiervorrichtung nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Bei einer derartigen, in der älteren DE-OS 34 03 971 vorge­ schlagenen Demontiervorrichtung werden zwei hakenförmige, in Betriebsstellung am Reifenwulst angreifende Eingriffteile für das Demontierwerkzeug verwendet. Ferner besitzt die De­ montiervorrichtung nach dem älteren Vorschlag zwei Demon­ tierhebel, wobei der eine Demontierhebel den Ausleger trägt, an welchem die beiden Eingriffteile des Demontierwerkzeugs angelenkt sind und der andere Demontierhebel den Gegenhalter trägt, der am Rad in Betriebsstellung aufgesetzt wird. Beim Demontiervorgang bewegt sich der eine Eingriffteil radial nach innen und der andere Eingriffteil in axialer Richtung nach außen, um den Reifenwulst vom Felgenhorn zu lösen.
Gemäß einem weiteren älteren Vorschlag (DE-OS 34 28 010) be­ sitzt die Demontiervorrichtung zwei Demontierwerkzeuge, von denen das eine Demontierwerkzeug zum Hineindrücken des Rei­ fenwulstes in das Montagehochbett und das andere, diametral gegenüberliegende Demontierwerkzeug zum Anheben des gegen­ überliegenden Reifenwulstes über das Felgenhorn dienen. Der Bewegungsablauf für die beiden Demontierwerkzeuge wird von einem Demontierhebel vermittelt. Dabei kann an dem Demon­ tierwerkzeug, welches zum Hineindrücken des Reifenwulstes in das Montagehochbett dient, eine überwiegend radial nach außen wirkende Druckfeder angreifen.
Hierdurch werden Demontiervorrichtungen für eine neuartige Reifen-Felgenkombination (Zeitschrift "Gummibereifung", Januer 1984, Seite 62 bis 65), bei der der Reifen­ sitz auf der radial innenliegenden Seite des Felgenkranzes angeordnet ist, geschaffen. Der Reifen greift dabei um das Felgenhorn von außen herum und findet seinen Halt hinter den radial nach innen geneigten Felgenhörnern.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Demontiervorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, welche einen wesentlich einfacheren Aufbau aufweist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst.
Die Unteransprüche kennzeichnen Weiterbildungen der Erfin­ dung.
Durch die Erfindung wird in vorteilhafter Weise eine Demontiervorrichtung ge­ schaffen, die einen einfachen Aufbau aufweist und einfacher als die bekannten Vorrichtungen zu handhaben ist, da nur ein einziges Eingriffsteil mit dem Reifen­ wulst in Eingriff gebracht werden muß. Ferner besitzt die Demontiervorrichtung nur einen einzigen Demontierhebel, der mit dem daran befestigten Gegenhalter auf das Rad aufgesetzt wird.
Die Federvorspannung, mit welcher das einzige Demontier­ werkzeug am Auslenker des Demontierhebels angelenkt ist, ist so bemessen, daß der am Reifenwulst angreifende Ein­ griffteil des Demontierwerkzeugs unter Erhöhung der Feder­ spannung eine radial nach innen gerichtete Bewegung aus­ führt, und daß bei vom Felgenhorn gelöstem Reifenwulst die infolge der Federvorspannung an der Angriffsstelle des am Reifenwulst angreifenden Eingriffsteils vorhandene Kraft größer ist als die zum Bewegen des Reifenwulstes in radialer Richtung vom Felgenhorn erforderliche Kraft.
Die Erfindung wird an Hand der Figuren, in denen Ausführungsbeispiele dargestellt sind, weiter erläutert. Es zeigt
Fig. 1 in perspektivischer Darstellung eine Demontier­ vorrichtung, die auf einen mit strichpunktierten Linien dargestellten Reifen aufgesetzt ist;
Fig. 2 eine schnittbildliche Darstellung der in der Fig. 1 gezeigten Demontiervorrichtung und
Fig. 3 ein weiteres Ausführungsbeispiel in schnittbild­ licher Darstellung.
Die dargestellten Demontiervorrichtungen besitzen einen Quer­ holm 1, der ein Verbindungsstück bildet für einen daran be­ festigten Demontierhebel 11, einen Ausleger 6 und verschieb­ bar an ihm in Richtung der Doppelpfeile 16 gelagerte Druck­ lager 2 und 3, welche beim Aufsetzen der Demontiervorrichtung auf das Rad bzw. auf einen Reifen 4 als Gegenhalter wirken.
Der Demontierhebel 11 und der Ausleger 6 sind in der Mitte des Querholms 1 befestigt. Am Ausleger 6 ist schwenkbar um eine Schwenkachse 7 ein Eingriffteil 8 gelagert, der in Be­ triebsstellung an einem Reifenwulst 18 (Fig. 2 und 3) an einer Angriffsstelle 17 angreift. Der Eingriffteil 8 ist als hakenförmige Demontierklaue ausgebildet. Am Ausleger 6 befin­ det sich ferner ein Anschlag 9, gegen welchen der Eingriff­ teil 8 durch die Vorspannung einer Feder (Zugfeder) 10 ge­ drückt ist. Hierzu ist am Eingriffteil 8 ein in der Fig. 2 und 3 nach oben abstehender kurzer Hebel 19 befestigt, an welchem das eine Ende der Zugfeder 10 angreift. Das andere Ende der Zugfeder 10 ist am Ausleger 6 festgelegt. Durch die von der Zugfeder 10 vermittelte Vorspannung wird der Ein­ griffteil 8, insbesondere sein an den Reifenwulst 18 ange­ setzter Klauenteil, von der Radebene weggezogen. Zur Begren­ zung der Schwenkbewegung dient der am Ausleger befestigte Anschlag 9.
Die beim Demontiervorgang auf das Rad, beispielsweise auf eine Reifenaußenfläche 14 (Fig. 2 und 3) aufgesetzten Druck­ lager 2 und 3, welche den Gegenhalter bilden, sind in Richtung der beiden Doppelpfeile 16 (Fig. 1) am Querholm verschiebbar gelagert, um an unterschiedliche Radabmessungen angepaßt wer­ den zu können. Sie dienen insbesondere zur Überbrückung der Felgenschüssel 13 und sind so hoch ausgebildet, daß beim De­ montiervorgang der Querholm 1 die Felgenschüssel nicht be­ rührt, auch wenn diese das Felgenhorn 5 bzw. die Reifenaußen­ fläche 14 überragen sollte.
Bei dem in der Fig. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Auflagestelle, mit welcher die Drucklager 2 und 3 auf dem Reifen 4 aufliegen, als linienförmige Auflagestelle 15 ausgebildet.
Bei dem in der Fig. 3 dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Auflagestelle als Auflagefläche 15′ ausgebildet. Die übrigen Teile des in der Fig. 3 dargestellten Ausführungs­ beispiels entsprechen denen des in den Fig. 1 und 2 dar­ gestellten Ausführungsbeispiels. Die Drucklager 2 und 3 kön­ nen an ihrer Oberfläche, insbesondere im Bereich der Aufla­ gestelle 15 bzw. der Auflagestelle 15′ mit einem Reibbelag oder einem die Reibung erhöhenden Profil versehen sein, da­ mit beim Demontiervorgang auftretende Kräfte einwandfrei aufgefangen werden.
Beim Demontiervorgang wird die Demontiervorrichtung so, wie es in den Figuren dargestellt ist, am Reifen 4 angesetzt. Dabei liegt die Auflagestelle 15 (Fig. 2) bzw. 15′ (Fig. 3) auf der Außenfläche 14 des Reifens 4 auf. Der hakenförmige Klauenteil des Eingriffteils 8 wird mit seinem vorderen Ende hinter den Reifenwulst 18 gelegt, so daß er an einer An­ griffsstelle 17 am Reifenwulst 18 angreift. Der Demontier­ hebel 11 wird dann in Richtung des Pfeiles 12 auf die Rad­ ebene zu verschwenkt, wobei die Schwenkachse des Demontier­ hebels 11 und des damit verbundenen Auslegers 6 in der Auf­ lagestelle 15 bzw. in der Auflagefläche 15′ liegt. Die Schwenkachse 7, in welcher der Eingriffsteil 8 am Ausleger 6 angelenkt ist, führt dabei auf einer Kreisbahn um die Aufla­ gestelle eine Schwenkbewegung aus.
Damit die Angriffsstelle 17, an welcher der vordere haken­ förmige Klauenteil des Eingriffsteils 8 am Reifenwulst 18 angreift, im wesentlichen eine radiale, zur Radachse nach innen gerichtete Bewegung ausführt, bis der Reifenwulst 18 aus dem Felgenhorn 5 gelöst ist, wird die Zugfeder 10 ge­ streckt, damit der Eingriffteil 8 um die Schwenkachse 7 eine Schwenkbewegung entgegen der Federvorspannung der Zugfeder 10 ausführen kann. Diese Schwenkbewegung ist weggerichtet vom Anschlag 9 im Uhrzeigersinn. Auf diese Weise wird erreicht, daß, obgleich der Ausleger 6 und damit die Schwenkachse 7 auf einer Kreisbahn um die Auflagestelle 15 bzw. 15′ bewegt werden, die Angriffsstelle 17 des Eingriffteils 8 am Reifen­ wulst 18 eine radial nach innen gerichtete Bewegung aus­ führt und dabei den Reifenwulst 18 aus der hinteren Aufla­ gefläche des Felgenhorns 5 löst.
Wenn der Reifenwulst 18 durch die ihm aufgeprägte, radial nach innen gerichtete Bewegung vom Felgenhorn 5 gelöst ist, wird aufgrund der entsprechend bemessenen Federkraft der Zugfeder 10 auch die in axialer Richtung bei der Schwenk­ bewegung der Schwenkachse 7 um die Auflagestelle 15 bzw. 15′ vorhandene Bewegungskomponente auf die Angriffsstelle 17 des Eingriffteils 8 übertragen, so daß der Reifenwulst 18 in axialer Richtung über das Felgenhorn 5 hinaus bewegt wird und somit völlig freikommt vom Felgenhorn 5.
Mit Hilfe eines nicht näher dargestellten Demontiereisens, welches zwischen den abgelösten Reifenwulst 18 und das Felgenhorn 5 gelegt wird und um den Felgenhornumfang geführt wird, kann dann der Reifen 4 vollständig von der Radfelge gelöst wer­ den.
Damit die Angriffsstelle 17 des einzigen Eingriffteils 8 so­ wohl die radial nach innen gerichtete Bewegung als auch die axial von der Radebene weg gerichtete Bewegung ausführt, ist die Federspannung der Zugfeder 10 so bemessen, daß sie zum Lösen des Reifenwulstes 18 vom Felgenhorn 5 in radialer Rich­ tung nach innen eine Schwenkbewegung des Eingriffteils 8 ent­ gegen der Federspannung zuläßt, so daß der am Reifenwulst 18 angreifende Eingriffteil 8 an seiner Angriffsstelle 17 eine radial nach innen gerichtete Bewegung ausführt. Wenn der Rei­ fenwulst 18 vom Felgenhorn 5 gelöst ist, ist die von der Federspannung der Zugfeder 10 an der Angriffsstelle 17 vermit­ telte Kraft größer als die zum Wegbewegen des Reifenwulstes 18 in axialer Richtung vom Felgenhorn 5 erforderliche Kraft, welche vermittelt wird von der Kraft, die auf den Demontier­ hebel 11 wirkt. Beim Weiterschwenken des Demontierhebels 11 in Richtung des Pfeiles 12 auf das Rad zu wird daher der vom Eingriffteil 8 erfaßte Teil des Reifenwulstes 18 in axialer Richtung nach außen bewegt und vollständig aus dem Bereich des Felgenhorns 5 entfernt. Die in axialer Richtung wirkende Kraftkomponente, welche von der Zugfeder 10 vermittelt wird, wirkt natürlich auch während der radial nach innen gerichte­ ten Bewegung des Eingriffteils 8 an der Angriffsstelle 17, so daß bei dieser Bewegung ein Abrutschen der hakenförmig aus­ gebildeten Klaue des Eingriffteils 8 vom Reifenwulst 18 ver­ hindert wird.

Claims (9)

1. Demontiervorrichtung für einen an einer Radfelge befe­ stigten Reifen mit einem von einem schwenkbaren Demontier­ hebel winkelig abstehenden und mit ihm fest verbundenen Aus­ leger, an dem mit Federvorspannung ein Demontierwerkzeug um eine Achse schwenkbar gelagert ist, das einen in Betriebs­ stellung am Reifenwulst angreifenden Eingriffteil aufweist, der durch die Federvorspannung von dem Reifen bzw. der Rad­ felge weggedrückt wird und der beim Verschwenken des Demon­ tierhebels zum Lösen des Reifens von der Radfelge eine radial nach innen und eine axial von der Radfelge weg ge­ richtete Bewegung ausführt, und mit einem mit dem Demontier­ hebel verbundenen Gegenhalter, der zum Betätigen des Demon­ tierwerkzeugs auf den Reifen bzw. das Rad aufsetzbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß am Ausleger (6 ) ein einziges De­ montierwerkzeug vorgesehen ist, daß die Schwenkachse des De­ montierhebels (11) und des Auslegers (6) von der Auflagestel­ le des Gegenhalters (2, 3) auf dem Rad gebildet ist, und daß die Vorspannung der Feder (10) so bemessen ist, daß sie zum Lösen des Reifenwulstes (18) vom Felgenhorn (5) in radialer Richtung nach innen eine Schwenkbewegung des Eingriffteils (8) unter Erhöhung der Federspannung zuläßt.
2. Demontiervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Eingriffteil (8) durch die Vorspannung der Feder (10) gegen einen am Ausleger (6) vorgesehenen Anschlag (9 ) andrückbar ist.
3. Demontiervorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die am Gegenhalter (2, 3) vorgesehene Auf­ lagestelle auf dem Rad als linienförmige Auflagekante (15) ausgebildet ist.
4. Demontiervorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die am Gegenhalter (2, 3) vorgesehene Auflagestelle auf dem Rad als Auflagefläche (15′) ausgebildet ist.
5. Demontiervorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Auflagefläche (15′) gekrümmt ist.
6. Demontiervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflagestelle (15; 15′) eine reibungserhöhende Oberfläche aufweist.
7. Demontiervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß in Betriebsstellung die Schwenk­ achse (7) des Eingriffteils (8) bezüglich des Rades außerhalb der Ebene liegt, in welcher die Auflagestelle (15; 15′) des Gegenhalters (2, 3) liegt.
8. Demontiervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Eingriffteil (8) als Demon­ tierhaken ausgebildet ist.
9. Demontiervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, daduch gekennzeichnet, daß der Gegenhalter (2, 3) zwei Drucklager (2 und 3) aufweist, die auf den Reifen (4) aufsetz­ bar sind und die an einem Querholm (1), an welchem der De­ montierhebel (11) befestigt ist, verschiebbar gelagert sind.
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