DE3535332A1 - Schublade - Google Patents

Schublade

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DE3535332A1 DE19853535332 DE3535332A DE3535332A1 DE 3535332 A1 DE3535332 A1 DE 3535332A1 DE 19853535332 DE19853535332 DE 19853535332 DE 3535332 A DE3535332 A DE 3535332A DE 3535332 A1 DE3535332 A1 DE 3535332A1
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Description

Die Erfindung betrifft eine Schublade, insbesondere für Küchen­ möbel, mit einer eine Vorderwand, eine Rückwand und zwei Seiten­ wände aufweisenden Zarge und einem in die Zarge eingesetzten, von einem gesonderten Bauteil gebildeten Schubladenboden, der eine ebene Materialplatte z.B. aus Sperrholz, Pressholz, Hartfaser­ material oder Schichtpreßstoff aufweist, die randseitig in Hal­ tenuten an der Innenseite der Zargenwände eingreift.
Hiermit wird auf eine Schublade üblicher Bauart Bezug genommen, bei der sich in den rechtwinkeligen Ecken zwischen den Seiten­ wänden und dem Boden Schmutz ansammeln kann, der sich nur ver­ hältnismäßig mühsam entfernen läßt. Dies ist vor allem bei Kü­ chenmöbeln z.B. im Falle einer Besteckschublade nachteilig, da ja hier besonders hygienische Verhältnisse gegeben sein sollten. Auch neigt eine beispielsweise von einer Sperrholzplatte gebil­ dete Bodenoberfläche zum Verkratzen, was nicht nur den optischen Eindruck verschlechtert, sondern auch die Verschmutzung fördert.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht deshalb darin, bei einer Schublade der eingangs genannten Art das Auftreten von Schmutzecken zu vermeiden und eine leichtere Schubladenrei­ nigung zu ermöglichen. Ferner soll das Schubladeninnere ein op­ tisch günstiges Aussehen besitzen. All dies soll auf einfach zu fertigende Weise erzielt werden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Schub­ ladenboden zweiteilig ausgeführt ist und zusätzlich zu der ebe­ nen Materialplatte, die die Bodenunterseite bildet, eine die Bodenoberseite bildende Abdeckplatte aufweist, die auf der ebe­ nen Materialplatte aufliegt und diese nach oben hin vollständig abdeckt und daß die Abdeckplatte an der Innenseite der Seiten­ wände hochstehende Seitenbereiche besitzt, wobei der Übergang zwischen dem die Bodenoberseite bildenden mittleren Bereich der Abdeckplatte und jedem Seitenbereich abgerundet ist.
An der Bodenoberseite sind somit seitlich keine rechtwinkeligen Ecken, sondern Abrundungen vorhanden, in denen sich kein Schmutz ansammelt. Ferner kann die Abdeckplatte aus verschleißfestem Ma­ terial mit glatter Oberfläche hergestellt werden, so daß sie im Laufe der Zeit keinen Beschädigungen unterliegt und außerdem wie die Abrundungen mühelos gereinigt werden kann. Des weiteren wir­ ken die Abrundungen optisch vorteilhaft.
Aufgrund des Vorhandenseins der unterseitigen ebenen Materialplat­ te, die sozusagen als Abstützplatte für den mittleren Bereich der Abdeckplatte dient, kann diese materialsparend dünn ausgebildet sein. Schließlich entfällt bei der ebenen Materialplatte, da sie ja nicht sichtbar ist, eine Oberflächenbehandlung.
Zweckmäßigerweise ist die Abdeckplatte eine einstückige Metall­ blechplatte beispielsweise aus Edelstahl mit hochgebogenen Sei­ tenbereichen. Dies ist vor allem hinsichtlich der Kratzfestig­ keit und der einfachen Reinigung, aber auch wegen der verhält­ nismäßig billigen Herstellung günstig. Da diese Metallblechplatte durch die beispielsweise aus Sperrholz bestehende ebene Material­ platte unterlegt ist, tritt beim Einlegen von Gegenständen, z.B. Besteck, in die Schublade kein störendes "Blechgeräusch" auf. Auch lassen sich an das Metallblech ohne weiteres gegebenenfalls weitere Abbiegungen anformen, wie im einzelnen noch geschildert werden wird. Die Abdeckplatte kann auch von einer einstückigen Kunststoff- oder Schichtpreßstoffplatte mit angeformten hoch­ stehenden Seitenbereichen gebildet werden.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sowie weitere zweckmäßige Maßnahmen werden nun anhand der Zeichnung im einzelnen beschrie­ ben. Es zeigen:
Fig. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Schublade im Querschnitt in Teilansicht,
Fig. 2 die Schublade nach Fig. 1 im Längsschnitt gemäß der Schnittlinie II-II in Fig. 1,
Fig. 3 bis 5 jeweils ein weiteres Ausführungsbeispiel der Schublade im der Fig. 1 entsprechenden Querschnitt,
Fig. 6 eine Variante der Schublade nach den Fig. 1 und 2 in einem der Fig. 2 entsprechenden Längsschnitt und
Fig. 7 die Schublade nach Fig. 6 in Rückansicht.
Mit Bezug auf die Fig. 1 und 2 weist eine Schublade eine Zarge auf, die sich aus einer Vorderwand 1, einer Rückwand 2 und aus zwei Seitenwänden, von denen in den Fig. 1 und 2 nur die eine Seitenwand 3 sichtbar ist, zusammensetzt. Diese Wände bilden, wie bei einer Schublade üblich, einen umlaufenden Rechteckrah­ men. Sie bestehen ferner bei hochwertigeren Möbeln regelmäßig aus Holz und sind, wie an sich bekannt, an den Stoßstellen über Eck miteinander verzapft und verleimt. In diese Zarge ist der Schubladenboden 4 eingesetzt.
Der Schubladenboden 4 ist zweiteilig ausgeführt und besteht aus einer ebenen Materialplatte 5, die die Bodenunterseite bildet und aus Sperrholz, Pressholz, Hartfasermaterial oder Schicht­ preßstoff bestehen kann, sowie aus einer die Bodenoberseite bil­ denden Abdeckplatte 6. Die unterseitige Materialplatte 5 greift wie eine herkömmliche Bodenplatte mit ihrem Rand in Haltenuten 7 an der Innenseite der Zargenwände ein, so daß die Materialplat­ te 5 rundum nach unten hin abgestützt ist. Bei der Schubladenher­ stellung wird bei einenends noch offener Zarge die Materialplat­ te 5 von der offenen Seite her in die Haltenuten 7 der beiden Seitenwände 3 eingeschoben, bis ihr vorderer Rand in die Halte­ nut der der offenen Zargenseite entgegengesetzten Zargenwand ein­ greift, wonach man die offene Seite schließt. Die offene Seite befindet sich regelmäßig hinten, so daß die Zargenrückwand als letztes angebracht wird. Auch diese weist eine entsprechende Haltenut 7 auf, in die der rückwärtige Rand der Materialplatte 5 gelangt.
Die Abdeckplatte 6 liegt auf der ebenen Materialplatte 5 auf und stützt sich auf dieser nach unten hin ab. Sie deckt die Material­ platte 5 nach oben hin vollständig ab und besteht aus einem ver­ schleißfesten Material, wobei Metall, Kunststoff oder Schicht­ preßstoff besonders zweckmäßig sind.
Die Abdeckplatte 6 besitzt an der Innenseite der Seitenwände 3 hochstehende Seitenbereiche 8, wobei der Übergang 9 zwischen dem die Bodenoberseite bildenden mittleren Bereich 10 der Abdeck­ platte und jedem Seitenbereich 8 abgerundet ist. In der Zeich­ nung ist nur einer der beiden Seitenbereiche der Abdeckplatte sichtbar. Die Anordnung ist jedoch symmetrisch zur Längsmittel­ ebene der Schublade getroffen, so daß für beide Seiten das glei­ che gilt.
Der abgerundete Übergangsbereich 9 der Abdeckplatte 6 überspannt also das rechtwinkelige Eck zwischen der unterseitigen Material­ platte 5 und der zugewandten Seitenwand 4, so daß sich einem Be­ trachter keine rechten Winkel, sondern nur Abrundungen darbie­ ten. In Längsrichtung der Schublade gesehen ist die Abdeckplatte 6 etwa gleich lang wie die Materialplatte 5, so daß auch die Ab­ deckplatte in die um die Materialstärke der Abdeckplatte verbrei­ terte Haltenut der Vorderwand und der Rückwand eingreift. Diese Haltenuten können sich seitlich, wo die Abdeckplatte nach oben hin abgerundet ist, entsprechend erweitern.
Die Abdeckplatte 6 bildet sozusagen einen Einsatzkörper mit im wesentlichen U-förmigem Querschnitt.
Wie schon erwähnt, kann die Abdeckplatte 6 aus Metall bestehen. Hierfür wird bevorzugt Edelstahl verwendet. Es handelt sich al­ so um eine einstückige Metallblechplatte mit hochgebogenen Sei­ tenbereichen 8. Als Blechdicke genügen etwa 0,5 mm. Die Abdeck­ platte 6 kann auch von einer einstückigen Kunststoff- oder Schicht­ preßstoffplatte mit angeformten hochstehenden Seitenbereichen 8 gebildet werden.
Die Anordnung ist ferner vorteilhaft so getroffen, daß der die Bodenoberseite bildende mittlere Bereich 10 der Abdeckplatte 6 fest mit der unterseitigen ebenen Materialplatte 5 verbunden ist. Die Abdeckplatte 6 kann hierzu auf die ebene Materialplatte 5 auf­ geklebt sein.
Auf diese Weise bildet die Abdeckplatte 6 zusammen mit der ebe­ nen Materialplatte 5 eine Einheit, die bei der Schubladenher­ stellung eine Baueinheit bildet. Steckt man, wie schon erläutert, die ebene Materialplatte 5 in die Haltenuten 7 ein, wird gleich­ zeitig die Abdeckplatte 6 in die Zarge eingesetzt.
Zweckmäßigerweise sind die beiden hochstehenden Seitenbereiche 8 der Abdeckplatte 6, ist diese noch nicht in die Zarge einge­ setzt, etwas voneinander weggespreizt, so daß ihre Ränder einen gegenüber der lichten Schubladenbreite größeren Abstand voneinan­ der besitzen. Auf diese Weise ergibt sich, daß bei fertiger Schub­ lade die hochstehenden Seitenbereiche 8 der Abdeckplatte 6 eigen­ elastisch gegen die jeweils zugewandte Seitenwand 3 drücken.
Die Abdeckplatte 6 könnte auch von der ebenen Materialplatte 5 lose, d.h. mit dieser nicht fest verbunden sein. In diesem Falle könnte man die Abdeckplatte 6 auch von der Schubladenoberseite her in die Zarge einsetzen, wobei aber, wie schon erwähnt, die Seitenbereiche 8 eigenelastisch gegen die Seitenwände drücken sollten.
Die bisherige Beschreibung gilt auch für die Ausführungsbeispie­ le gemäß den Fig. 3 bis 5, so daß in diesen Figuren für die bis jetzt verwendeten Begriffe die gleichen Bezugsziffern eingetra­ gen sind.
Ferner ist bei allen Ausführungsbeispielen eine Schubladenlauf­ einrichtung 11 eingezeichnet, die auf einer am Möbelkorpus (bei 12 ist eine Möbelwand angedeutet) befestigten Laufschiene 13 ver­ fahrbar ist. Die Schubladen-Laufeinrichtung 11 erstreckt sich ent­ lang dem von der Bodenunterseite und dem unteren Ende der zuge­ wandten Seitenwand 3 gebildeten Eck. Es versteht sich, daß an je­ der Schubladenseite eine solche Führung vorhanden ist.
Alle dargestellten Ausführungsbeispiele einschließlich dem der Fig. 6 und 7 weisen außerdem den gemeinsamen zusätzlichen Vorteil auf, daß die Abdeckplatte 6 keiner gesonderten Befestigung be­ darf. Nach ihrem Einstecken, das ja gleichzeitig mit dem Ein­ stecken der abgeklebten ebenen Materialplatte 5 erfolgt, sitzt sie ohne weiteres fest und braucht nicht beispielsweise an die Seitenwände 3 angeklebt zu werden.
Im folgenden wird nun auf die Unterschiede bei den Ausführungs­ formen eingegangen.
Im Falle der Fig. 1 bis 4 stehen die Seitenbereiche 8 der Ab­ deckplatte 6 nur ein Stück weit an den Seitenwänden 3 hoch. In einem solchen Falle ist es aus optischen Gründen und damit keine Schmutzecken entstehen, günstig, wie aus Fig. 1 hervorgeht, daß die Innenseite der Seitenbereiche 8 in der gleichen Ebene wie die Innenseite der jeweils zugewandten Zargenseitenwand 3 ver­ läuft. Dies läßt sich dadurch erreichen, daß jede Seitenwand 3 an ihrer Innenseite eine Längsausnehmung 14 aufweist, in die der jeweilige Seitenbereich 8 stufenlos einsitzt. Die Längsausneh­ mung 14 besitzt also eine Tiefe, die der Materialstärke der Ab­ deckplatte 6 entspricht. Am oberen Ende der Längsausnehmung 14 ist eine nach unten gerichtete Stufenfläche 15 vorhanden, an der die Stirnkante des Seitenbereichs 8 anliegt. Soll die Abdeck­ platte 6 aus einer Schichtpreßstoffplatte hergestellt sein, ist die Gestalt nach Fig. 1 günstig.
Während im Falle der Fig. 1 die Seitenbereiche 8 nach oben hin plan auslaufen, ist bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 der Randbereich 16 jedes hochgebogenen Seitenbereichs 8 der Abdeck­ platte 6 im wesentlichen rechtwinkelig nach außen gerichtet, im Falle einer Metallplatte abgebogen, und greift in eine Längsnut 17 an der Innenseite der zugewandten Seitenwand 3 ein. Aus Fig. 3 geht hervor, daß im dargestellten Falle die Innenseite dieser Seitenwand 3, sieht man von der Längsnut 17 ab, eben durchgeht, so daß der Seitenbereich 8 der Abdeckplatte 6 vor der Seitenwand 3 angeordnet ist. Es versteht sich jedoch, daß man auch bei einem solchen abgebogenen Randbereich 16 eine eben durchgehende Fläche erhalten kann, wenn man an der Innenseite der Seitenwand 3 eine der Ausnehmung 14 in Fig. 1 entsprechende Ausnehmung un­ terhalb der Längsnut 17 anbringt, in die der Seitenbereich 8 einsitzt.
In jedem Falle kann es zweckmäßig sein, daß an den hochstehenden Seitenbereichen 8 der Abdeckplatte 6 jeweils eine nach innen ge­ richtete, eine Auflagefläche für einen Schubladeneinsatz bilden­ de Auflageleiste angeformt, im Falle von Metall zweckmäßigerwei­ se angebogen ist. Eine solche Variante geht aus Fig. 4 hervor. Die Auflageleiste 18, auf der beispielsweise ein Besteckeinsatz 19 ruht, bildet hier die Oberkante des jeweiligen Seitenbereichs 8 der Abdeckplatte 6. Beim dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Auflageleiste 18 doppellagig angebogen, wobei die untere Lage von dem Seitenbereich 8 in das Schubladeninnere hin absteht, wo­ nach auf eine 180° Umbiegung die obere, zur jeweiligen Seiten­ wand 3 zurückgebogene Lage 20 folgt. Diese obere Lage 20 steht zur Seite hin über den Seitenbereich 8 vor und greift in eine der Längsnut 17 der Fig. 3 entsprechende Längsnut ein, die des­ halb ebenfalls mit 17 bezeichnet worden ist.
Eine entsprechende Auflageleiste könnte auch in einer anderen Höhe der Seitenbereiche 8 angeordnet sein, d.h. die Seitenberei­ che 8 könnten sich oberhalb der Auflageleiste nach oben hin fortsetzen.
Schließlich können die Seitenbereiche 8 der Abdeckplatte 6 (sie­ he Fig. 5) über die gesamte Innenseite der Seitenwände 3 hochge­ zogen sein und jeweils einen nach außen gerichteten, zweckmäßi­ gerweise abgebogenen Randbereich 21 aufweisen, der die zugewand­ te Seitenwand-Oberkante abdeckt. Außen kann noch eine zurückge­ bogene Abkantung vorhanden sein, so daß die Seitenwand-Oberkante ganz umgriffen wird.
In den bisher geschilderten Fällen ist der vordere und der hinte­ re Rand der Abdeckplatte und der ebenen Materialplatte in die Vorderwand bzw. Rückwand vertieft. Hierzu sind deren Haltenuten 7 entsprechend verbreitert. Außerdem ist die Vorderwand und die Rückwand dem Verlauf der hochstehenden Seitenbereiche der Abdeck­ platte entsprechend genutet.
In diesem Punkt unterscheidet sich nun die Variante nach den Fig. 6 und 7 im Bereich der Zargenrückwand. Ansonsten besteht jedoch Übereinstimmung.
Während bei den weiter oben beschriebenen Schubladen der Boden bei noch offener Schubladenrückseite eingesteckt wird, kann man bei der Variante nach den Fig. 6 und 7 die Zarge vollständig fer­ tigstellen und dann den Schubladenboden einschließlich der Ab­ deckplatte von hinten her in die vierseitige Zarge einschieben.
Zu diesem Zwecke endet die Rückwand 2 a der Zarge oberhalb der Abdeckplatte 6 und sie weist eine parallel zur Abdeckplatten- Oberseite verlaufende Unterseite 22 auf. Der Boden, d.h. die Materialplatte 5 und die Abdeckplatte 6, ist bis zur Rückseite der Rückwand 2 a verlängert, so daß die Enden der beiden Platten 5, 6 die Rückwand 2 a untergreifen und von oben her nicht sicht­ bar sind. In Rückansicht ist somit der untere Endbereich der Stirnkante 23 der beiden Seitenwände 3, der unterhalb dem oberen Ende der hochstehenden Seitenbereiche 8 der Abdeckplatte liegt, sichtbar. Darüber steht die Rückwand zur Seite hin vor und ist mit den Seitenwänden 3 verzapft und verleimt, wie aus Fig. 7 her­ vorgeht. Die ebene Materialplatte wird einfach von hinten her in die Haltenuten 7 der beiden Seitenwände eingeschoben, wobei gleich­ zeitig die Abdeckplatte 6 an Ort und Stelle gelangt.
Das Ausführungsbeispiel nach den Fig. 6 und 7 entspricht anson­ sten dem der Fig. 1 und 2, so daß sich eine weitere Beschreibung erübrigt. Die Verwendung einer solchen Rückwand 2 a setzt aller­ dings voraus, daß die Seitenbereiche der Abdeckplatte nicht all­ zu weit nach oben hochgezogen sind, da sonst die Höhe, über die die Rückwand mit den Seitenwänden verbunden ist, keine ausreichen­ de Stabilität mehr gewährleisren würde. Es ist ersichtlich, daß man eine der Rückwand 2 a entsprechende Rückwand auch im Falle der Fig. 3 verwenden könnte.

Claims (16)

1. Schublade insbesondere für Küchenmöbel mit einer eine Vorderwand, eine Rückwand und zwei Seitenwände aufweisenden Zarge und einem in die Zarge eingesetzten, von einem gesonderten Bau­ teil gebildeten Schubladenboden, der eine ebene Materialplatte z.B. aus Sperrholz, Preßholz, Hartfasermaterial oder Schicht­ preßstoff aufweist, die randseitig in Haltenuten an der Innen­ seite der Zargenwände eingreift, dadurch gekennzeichnet, daß der Schubladenboden (4) zweiteilig ausgeführt ist und zusätzlich zu der ebenen Materialplatte (5), die die Bodenunterseite bildet, eine die Bodenoberseite bildende Abdeckplatte (6) aufweist, die auf der ebenen Materialplatte (5) aufliegt und diese nach oben hin vollständig abdeckt, und daß die Abdeckplatte (6) an der Innenseite der Seitenwände (3) hochstehende Seitenbereiche (8) besitzt, wobei der Übergang (9) zwischen dem die Bodenoberseite bildenden mittleren Bereich (10) der Abdeckplatte (6) und jedem Seitenbereich (8) abgerundet ist.
2. Schublade nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckplatte (6) eine einstückige Metallblechplatte mit hochgebogenen Seitenbereichen ist.
3. Schublade nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckplatte (6) von einer einstückigen Kunststoff- oder Schichtpreßstoffplatte mit angeformten hochstehenden Seitenbe­ reichen gebildet wird.
4. Schublade nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der die Bodenoberseite bildende mittlere Bereich (10) der Abdeckplatte (6) fest mit der unterseitigen ebenen Ma­ terialplatte (5) verbunden ist.
5. Schublade nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckplatte (6) auf die ebene Materialplatte (5) aufgeklebt ist.
6. Schublade nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckplatte (6) zusammen mit der ebenen Materialplatte (5) eine mit der Zarge in Steckverbindung stehende Steckeinheit bildet.
7. Schublade nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die hochstehenden Seitenbereiche (8) der Abdeck­ platte (6) eigenelastisch gegen die jeweils zugewandte Seiten­ wand (3) drücken.
8. Schublade nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß bei mit der ebenen Materialplatte nicht fest verbundener Abdeck­ platte diese von der Schubladenoberseite her einsetzbar ist.
9. Schublade nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekenn­ zeichnet, daß bei nur ein Stück weit an den Seitenwänden (3) hochstehenden Seitenbereichen (8) der Abdeckplatte (6) deren In­ nenseite in der gleichen Ebene wie die Innenseite der jeweils zugewandten Zargenseitenwand (3) verläuft, in dem jede Seiten­ wand an ihrer Innenseite eine Längsausnehmung (14) aufweist, in die der jeweilige Seitenbereich (8) stufenlos einsitzt.
10. Schublade nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekenn­ zeichnet, daß bei nur ein Stück weit an den Seitenwänden hochste­ henden Seitenbereichen der Abdeckplatte deren Randbereiche (16) im wesentlichen rechtwinkelig nach aussen gerichtet, zweckmäßi­ gerweise abgebogen sind und in eine Längsnut (17) an der Innen­ seite der zugewandten Seitenwand (3) eingreifen.
11. Schublade nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch ge­ kennzeichnet, daß an den hochstehenden Seitenbereichen (8) der Abdeckplatte (6) jeweils eine nach innen gerichtete, eine Aufla­ gefläche für einen Schubladeneinsatz bildende Auflageleiste (18) angeformt, zweckmäßigerweise angebogen ist.
12. Schublade nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflageleiste (18) die Oberkante der Abdeckplatte (6) bildet.
13. Schublade nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflageleiste (18) doppellagig angebogen ist, wobei die obere, zur jeweiligen Seitenwand (3) zurückgebogene Lage (20) in eine Längsnut (17) an der Innenseite der Seitenwand eingreift.
14. Schublade nach einem der Ansprüche 1 bis 8 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenbereiche (8) der Abdeckplatte (6) über die gesamte Innenseite der Seitenwände (3) hochgezogen sind und jeweils einen nach außen gerichteten, zweckmäßigerweise ab­ gebogenen Randbereich (21) aufweisen, der die zugewandte Seiten­ wand-Oberkante abdeckt.
15. Schublade nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch ge­ kennzeichnet, daß der vordere und/oder der hintere Rand der Ab­ deckplatte (6) in die Vorderwand (1) bzw. Rückwand (2) vertieft ist, wobei zur Aufnahme des der ebenen Materialplatte (5) benach­ barten Randbereichs eine Haltenut (7) in der zugewandten Zargen­ wand, in die die ebene Materialplatte eingreift, entsprechend verbreitert ist.
16. Schublade nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch ge­ kennzeichnet, daß bei nur ein Stück weit an den Seitenwänden hochstehenden Seitenbereichen der Abdeckplatte die Rückwand (2 a) der Zarge oberhalb der Abdeckplatte (6) endet und eine parallel zur Abdeckplatten-Oberseite verlaufende Unterseite aufweist, derart, daß bei fertiger Zarge der Schubladenboden einschließ­ lich der Abdeckplatte von hinten her einschiebbar ist.
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