DE3535332A1 - Schublade - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Schublade, insbesondere für Küchen
möbel, mit einer eine Vorderwand, eine Rückwand und zwei Seiten
wände aufweisenden Zarge und einem in die Zarge eingesetzten, von
einem gesonderten Bauteil gebildeten Schubladenboden, der eine
ebene Materialplatte z.B. aus Sperrholz, Pressholz, Hartfaser
material oder Schichtpreßstoff aufweist, die randseitig in Hal
tenuten an der Innenseite der Zargenwände eingreift.
Hiermit wird auf eine Schublade üblicher Bauart Bezug genommen,
bei der sich in den rechtwinkeligen Ecken zwischen den Seiten
wänden und dem Boden Schmutz ansammeln kann, der sich nur ver
hältnismäßig mühsam entfernen läßt. Dies ist vor allem bei Kü
chenmöbeln z.B. im Falle einer Besteckschublade nachteilig, da
ja hier besonders hygienische Verhältnisse gegeben sein sollten.
Auch neigt eine beispielsweise von einer Sperrholzplatte gebil
dete Bodenoberfläche zum Verkratzen, was nicht nur den optischen
Eindruck verschlechtert, sondern auch die Verschmutzung fördert.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht deshalb darin,
bei einer Schublade der eingangs genannten Art das Auftreten
von Schmutzecken zu vermeiden und eine leichtere Schubladenrei
nigung zu ermöglichen. Ferner soll das Schubladeninnere ein op
tisch günstiges Aussehen besitzen. All dies soll auf einfach zu
fertigende Weise erzielt werden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Schub
ladenboden zweiteilig ausgeführt ist und zusätzlich zu der ebe
nen Materialplatte, die die Bodenunterseite bildet, eine die
Bodenoberseite bildende Abdeckplatte aufweist, die auf der ebe
nen Materialplatte aufliegt und diese nach oben hin vollständig
abdeckt und daß die Abdeckplatte an der Innenseite der Seiten
wände hochstehende Seitenbereiche besitzt, wobei der Übergang
zwischen dem die Bodenoberseite bildenden mittleren Bereich der
Abdeckplatte und jedem Seitenbereich abgerundet ist.
An der Bodenoberseite sind somit seitlich keine rechtwinkeligen
Ecken, sondern Abrundungen vorhanden, in denen sich kein Schmutz
ansammelt. Ferner kann die Abdeckplatte aus verschleißfestem Ma
terial mit glatter Oberfläche hergestellt werden, so daß sie im
Laufe der Zeit keinen Beschädigungen unterliegt und außerdem wie
die Abrundungen mühelos gereinigt werden kann. Des weiteren wir
ken die Abrundungen optisch vorteilhaft.
Aufgrund des Vorhandenseins der unterseitigen ebenen Materialplat
te, die sozusagen als Abstützplatte für den mittleren Bereich der
Abdeckplatte dient, kann diese materialsparend dünn ausgebildet
sein. Schließlich entfällt bei der ebenen Materialplatte, da
sie ja nicht sichtbar ist, eine Oberflächenbehandlung.
Zweckmäßigerweise ist die Abdeckplatte eine einstückige Metall
blechplatte beispielsweise aus Edelstahl mit hochgebogenen Sei
tenbereichen. Dies ist vor allem hinsichtlich der Kratzfestig
keit und der einfachen Reinigung, aber auch wegen der verhält
nismäßig billigen Herstellung günstig. Da diese Metallblechplatte
durch die beispielsweise aus Sperrholz bestehende ebene Material
platte unterlegt ist, tritt beim Einlegen von Gegenständen, z.B.
Besteck, in die Schublade kein störendes "Blechgeräusch" auf.
Auch lassen sich an das Metallblech ohne weiteres gegebenenfalls
weitere Abbiegungen anformen, wie im einzelnen noch geschildert
werden wird. Die Abdeckplatte kann auch von einer einstückigen
Kunststoff- oder Schichtpreßstoffplatte mit angeformten hoch
stehenden Seitenbereichen gebildet werden.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sowie weitere zweckmäßige
Maßnahmen werden nun anhand der Zeichnung im einzelnen beschrie
ben. Es zeigen:
Fig. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen
Schublade im Querschnitt in Teilansicht,
Fig. 2 die Schublade nach Fig. 1 im Längsschnitt gemäß der
Schnittlinie II-II in Fig. 1,
Fig. 3 bis 5 jeweils ein weiteres Ausführungsbeispiel der Schublade
im der Fig. 1 entsprechenden Querschnitt,
Fig. 6 eine Variante der Schublade nach den Fig. 1 und 2 in
einem der Fig. 2 entsprechenden Längsschnitt und
Fig. 7 die Schublade nach Fig. 6 in Rückansicht.
Mit Bezug auf die Fig. 1 und 2 weist eine Schublade eine Zarge
auf, die sich aus einer Vorderwand 1, einer Rückwand 2 und aus
zwei Seitenwänden, von denen in den Fig. 1 und 2 nur die eine
Seitenwand 3 sichtbar ist, zusammensetzt. Diese Wände bilden,
wie bei einer Schublade üblich, einen umlaufenden Rechteckrah
men. Sie bestehen ferner bei hochwertigeren Möbeln regelmäßig
aus Holz und sind, wie an sich bekannt, an den Stoßstellen über
Eck miteinander verzapft und verleimt. In diese Zarge ist der
Schubladenboden 4 eingesetzt.
Der Schubladenboden 4 ist zweiteilig ausgeführt und besteht aus
einer ebenen Materialplatte 5, die die Bodenunterseite bildet
und aus Sperrholz, Pressholz, Hartfasermaterial oder Schicht
preßstoff bestehen kann, sowie aus einer die Bodenoberseite bil
denden Abdeckplatte 6. Die unterseitige Materialplatte 5 greift
wie eine herkömmliche Bodenplatte mit ihrem Rand in Haltenuten
7 an der Innenseite der Zargenwände ein, so daß die Materialplat
te 5 rundum nach unten hin abgestützt ist. Bei der Schubladenher
stellung wird bei einenends noch offener Zarge die Materialplat
te 5 von der offenen Seite her in die Haltenuten 7 der beiden
Seitenwände 3 eingeschoben, bis ihr vorderer Rand in die Halte
nut der der offenen Zargenseite entgegengesetzten Zargenwand ein
greift, wonach man die offene Seite schließt. Die offene Seite
befindet sich regelmäßig hinten, so daß die Zargenrückwand als
letztes angebracht wird. Auch diese weist eine entsprechende
Haltenut 7 auf, in die der rückwärtige Rand der Materialplatte
5 gelangt.
Die Abdeckplatte 6 liegt auf der ebenen Materialplatte 5 auf und
stützt sich auf dieser nach unten hin ab. Sie deckt die Material
platte 5 nach oben hin vollständig ab und besteht aus einem ver
schleißfesten Material, wobei Metall, Kunststoff oder Schicht
preßstoff besonders zweckmäßig sind.
Die Abdeckplatte 6 besitzt an der Innenseite der Seitenwände 3
hochstehende Seitenbereiche 8, wobei der Übergang 9 zwischen dem
die Bodenoberseite bildenden mittleren Bereich 10 der Abdeck
platte und jedem Seitenbereich 8 abgerundet ist. In der Zeich
nung ist nur einer der beiden Seitenbereiche der Abdeckplatte
sichtbar. Die Anordnung ist jedoch symmetrisch zur Längsmittel
ebene der Schublade getroffen, so daß für beide Seiten das glei
che gilt.
Der abgerundete Übergangsbereich 9 der Abdeckplatte 6 überspannt
also das rechtwinkelige Eck zwischen der unterseitigen Material
platte 5 und der zugewandten Seitenwand 4, so daß sich einem Be
trachter keine rechten Winkel, sondern nur Abrundungen darbie
ten. In Längsrichtung der Schublade gesehen ist die Abdeckplatte
6 etwa gleich lang wie die Materialplatte 5, so daß auch die Ab
deckplatte in die um die Materialstärke der Abdeckplatte verbrei
terte Haltenut der Vorderwand und der Rückwand eingreift. Diese
Haltenuten können sich seitlich, wo die Abdeckplatte nach oben
hin abgerundet ist, entsprechend erweitern.
Die Abdeckplatte 6 bildet sozusagen einen Einsatzkörper mit im
wesentlichen U-förmigem Querschnitt.
Wie schon erwähnt, kann die Abdeckplatte 6 aus Metall bestehen.
Hierfür wird bevorzugt Edelstahl verwendet. Es handelt sich al
so um eine einstückige Metallblechplatte mit hochgebogenen Sei
tenbereichen 8. Als Blechdicke genügen etwa 0,5 mm. Die Abdeck
platte 6 kann auch von einer einstückigen Kunststoff- oder Schicht
preßstoffplatte mit angeformten hochstehenden Seitenbereichen 8
gebildet werden.
Die Anordnung ist ferner vorteilhaft so getroffen, daß der die
Bodenoberseite bildende mittlere Bereich 10 der Abdeckplatte 6
fest mit der unterseitigen ebenen Materialplatte 5 verbunden ist.
Die Abdeckplatte 6 kann hierzu auf die ebene Materialplatte 5 auf
geklebt sein.
Auf diese Weise bildet die Abdeckplatte 6 zusammen mit der ebe
nen Materialplatte 5 eine Einheit, die bei der Schubladenher
stellung eine Baueinheit bildet. Steckt man, wie schon erläutert,
die ebene Materialplatte 5 in die Haltenuten 7 ein, wird gleich
zeitig die Abdeckplatte 6 in die Zarge eingesetzt.
Zweckmäßigerweise sind die beiden hochstehenden Seitenbereiche
8 der Abdeckplatte 6, ist diese noch nicht in die Zarge einge
setzt, etwas voneinander weggespreizt, so daß ihre Ränder einen
gegenüber der lichten Schubladenbreite größeren Abstand voneinan
der besitzen. Auf diese Weise ergibt sich, daß bei fertiger Schub
lade die hochstehenden Seitenbereiche 8 der Abdeckplatte 6 eigen
elastisch gegen die jeweils zugewandte Seitenwand 3 drücken.
Die Abdeckplatte 6 könnte auch von der ebenen Materialplatte 5
lose, d.h. mit dieser nicht fest verbunden sein. In diesem Falle
könnte man die Abdeckplatte 6 auch von der Schubladenoberseite
her in die Zarge einsetzen, wobei aber, wie schon erwähnt, die
Seitenbereiche 8 eigenelastisch gegen die Seitenwände drücken
sollten.
Die bisherige Beschreibung gilt auch für die Ausführungsbeispie
le gemäß den Fig. 3 bis 5, so daß in diesen Figuren für die bis
jetzt verwendeten Begriffe die gleichen Bezugsziffern eingetra
gen sind.
Ferner ist bei allen Ausführungsbeispielen eine Schubladenlauf
einrichtung 11 eingezeichnet, die auf einer am Möbelkorpus (bei
12 ist eine Möbelwand angedeutet) befestigten Laufschiene 13 ver
fahrbar ist. Die Schubladen-Laufeinrichtung 11 erstreckt sich ent
lang dem von der Bodenunterseite und dem unteren Ende der zuge
wandten Seitenwand 3 gebildeten Eck. Es versteht sich, daß an je
der Schubladenseite eine solche Führung vorhanden ist.
Alle dargestellten Ausführungsbeispiele einschließlich dem der
Fig. 6 und 7 weisen außerdem den gemeinsamen zusätzlichen Vorteil
auf, daß die Abdeckplatte 6 keiner gesonderten Befestigung be
darf. Nach ihrem Einstecken, das ja gleichzeitig mit dem Ein
stecken der abgeklebten ebenen Materialplatte 5 erfolgt, sitzt
sie ohne weiteres fest und braucht nicht beispielsweise an die
Seitenwände 3 angeklebt zu werden.
Im folgenden wird nun auf die Unterschiede bei den Ausführungs
formen eingegangen.
Im Falle der Fig. 1 bis 4 stehen die Seitenbereiche 8 der Ab
deckplatte 6 nur ein Stück weit an den Seitenwänden 3 hoch. In
einem solchen Falle ist es aus optischen Gründen und damit keine
Schmutzecken entstehen, günstig, wie aus Fig. 1 hervorgeht, daß
die Innenseite der Seitenbereiche 8 in der gleichen Ebene wie
die Innenseite der jeweils zugewandten Zargenseitenwand 3 ver
läuft. Dies läßt sich dadurch erreichen, daß jede Seitenwand 3
an ihrer Innenseite eine Längsausnehmung 14 aufweist, in die der
jeweilige Seitenbereich 8 stufenlos einsitzt. Die Längsausneh
mung 14 besitzt also eine Tiefe, die der Materialstärke der Ab
deckplatte 6 entspricht. Am oberen Ende der Längsausnehmung 14
ist eine nach unten gerichtete Stufenfläche 15 vorhanden, an der
die Stirnkante des Seitenbereichs 8 anliegt. Soll die Abdeck
platte 6 aus einer Schichtpreßstoffplatte hergestellt sein, ist
die Gestalt nach Fig. 1 günstig.
Während im Falle der Fig. 1 die Seitenbereiche 8 nach oben hin
plan auslaufen, ist bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 der
Randbereich 16 jedes hochgebogenen Seitenbereichs 8 der Abdeck
platte 6 im wesentlichen rechtwinkelig nach außen gerichtet, im
Falle einer Metallplatte abgebogen, und greift in eine Längsnut
17 an der Innenseite der zugewandten Seitenwand 3 ein. Aus Fig.
3 geht hervor, daß im dargestellten Falle die Innenseite dieser
Seitenwand 3, sieht man von der Längsnut 17 ab, eben durchgeht,
so daß der Seitenbereich 8 der Abdeckplatte 6 vor der Seitenwand
3 angeordnet ist. Es versteht sich jedoch, daß man auch bei
einem solchen abgebogenen Randbereich 16 eine eben durchgehende
Fläche erhalten kann, wenn man an der Innenseite der Seitenwand
3 eine der Ausnehmung 14 in Fig. 1 entsprechende Ausnehmung un
terhalb der Längsnut 17 anbringt, in die der Seitenbereich 8
einsitzt.
In jedem Falle kann es zweckmäßig sein, daß an den hochstehenden
Seitenbereichen 8 der Abdeckplatte 6 jeweils eine nach innen ge
richtete, eine Auflagefläche für einen Schubladeneinsatz bilden
de Auflageleiste angeformt, im Falle von Metall zweckmäßigerwei
se angebogen ist. Eine solche Variante geht aus Fig. 4 hervor.
Die Auflageleiste 18, auf der beispielsweise ein Besteckeinsatz
19 ruht, bildet hier die Oberkante des jeweiligen Seitenbereichs
8 der Abdeckplatte 6. Beim dargestellten Ausführungsbeispiel ist
die Auflageleiste 18 doppellagig angebogen, wobei die untere Lage
von dem Seitenbereich 8 in das Schubladeninnere hin absteht, wo
nach auf eine 180° Umbiegung die obere, zur jeweiligen Seiten
wand 3 zurückgebogene Lage 20 folgt. Diese obere Lage 20 steht
zur Seite hin über den Seitenbereich 8 vor und greift in eine
der Längsnut 17 der Fig. 3 entsprechende Längsnut ein, die des
halb ebenfalls mit 17 bezeichnet worden ist.
Eine entsprechende Auflageleiste könnte auch in einer anderen
Höhe der Seitenbereiche 8 angeordnet sein, d.h. die Seitenberei
che 8 könnten sich oberhalb der Auflageleiste nach oben hin
fortsetzen.
Schließlich können die Seitenbereiche 8 der Abdeckplatte 6 (sie
he Fig. 5) über die gesamte Innenseite der Seitenwände 3 hochge
zogen sein und jeweils einen nach außen gerichteten, zweckmäßi
gerweise abgebogenen Randbereich 21 aufweisen, der die zugewand
te Seitenwand-Oberkante abdeckt. Außen kann noch eine zurückge
bogene Abkantung vorhanden sein, so daß die Seitenwand-Oberkante
ganz umgriffen wird.
In den bisher geschilderten Fällen ist der vordere und der hinte
re Rand der Abdeckplatte und der ebenen Materialplatte in die
Vorderwand bzw. Rückwand vertieft. Hierzu sind deren Haltenuten
7 entsprechend verbreitert. Außerdem ist die Vorderwand und die
Rückwand dem Verlauf der hochstehenden Seitenbereiche der Abdeck
platte entsprechend genutet.
In diesem Punkt unterscheidet sich nun die Variante nach den Fig.
6 und 7 im Bereich der Zargenrückwand. Ansonsten besteht jedoch
Übereinstimmung.
Während bei den weiter oben beschriebenen Schubladen der Boden
bei noch offener Schubladenrückseite eingesteckt wird, kann man
bei der Variante nach den Fig. 6 und 7 die Zarge vollständig fer
tigstellen und dann den Schubladenboden einschließlich der Ab
deckplatte von hinten her in die vierseitige Zarge einschieben.
Zu diesem Zwecke endet die Rückwand 2 a der Zarge oberhalb der
Abdeckplatte 6 und sie weist eine parallel zur Abdeckplatten-
Oberseite verlaufende Unterseite 22 auf. Der Boden, d.h. die
Materialplatte 5 und die Abdeckplatte 6, ist bis zur Rückseite
der Rückwand 2 a verlängert, so daß die Enden der beiden Platten
5, 6 die Rückwand 2 a untergreifen und von oben her nicht sicht
bar sind. In Rückansicht ist somit der untere Endbereich der
Stirnkante 23 der beiden Seitenwände 3, der unterhalb dem oberen
Ende der hochstehenden Seitenbereiche 8 der Abdeckplatte liegt,
sichtbar. Darüber steht die Rückwand zur Seite hin vor und ist
mit den Seitenwänden 3 verzapft und verleimt, wie aus Fig. 7 her
vorgeht. Die ebene Materialplatte wird einfach von hinten her in
die Haltenuten 7 der beiden Seitenwände eingeschoben, wobei gleich
zeitig die Abdeckplatte 6 an Ort und Stelle gelangt.
Das Ausführungsbeispiel nach den Fig. 6 und 7 entspricht anson
sten dem der Fig. 1 und 2, so daß sich eine weitere Beschreibung
erübrigt. Die Verwendung einer solchen Rückwand 2 a setzt aller
dings voraus, daß die Seitenbereiche der Abdeckplatte nicht all
zu weit nach oben hochgezogen sind, da sonst die Höhe, über die
die Rückwand mit den Seitenwänden verbunden ist, keine ausreichen
de Stabilität mehr gewährleisren würde. Es ist ersichtlich, daß man
eine der Rückwand 2 a entsprechende Rückwand auch im Falle der
Fig. 3 verwenden könnte.
Claims (16)
1. Schublade insbesondere für Küchenmöbel mit einer eine
Vorderwand, eine Rückwand und zwei Seitenwände aufweisenden Zarge
und einem in die Zarge eingesetzten, von einem gesonderten Bau
teil gebildeten Schubladenboden, der eine ebene Materialplatte
z.B. aus Sperrholz, Preßholz, Hartfasermaterial oder Schicht
preßstoff aufweist, die randseitig in Haltenuten an der Innen
seite der Zargenwände eingreift, dadurch gekennzeichnet, daß der
Schubladenboden (4) zweiteilig ausgeführt ist und zusätzlich zu
der ebenen Materialplatte (5), die die Bodenunterseite bildet,
eine die Bodenoberseite bildende Abdeckplatte (6) aufweist, die
auf der ebenen Materialplatte (5) aufliegt und diese nach oben
hin vollständig abdeckt, und daß die Abdeckplatte (6) an der
Innenseite der Seitenwände (3) hochstehende Seitenbereiche (8)
besitzt, wobei der Übergang (9) zwischen dem die Bodenoberseite
bildenden mittleren Bereich (10) der Abdeckplatte (6) und jedem
Seitenbereich (8) abgerundet ist.
2. Schublade nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Abdeckplatte (6) eine einstückige Metallblechplatte mit
hochgebogenen Seitenbereichen ist.
3. Schublade nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Abdeckplatte (6) von einer einstückigen Kunststoff- oder
Schichtpreßstoffplatte mit angeformten hochstehenden Seitenbe
reichen gebildet wird.
4. Schublade nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß der die Bodenoberseite bildende mittlere Bereich
(10) der Abdeckplatte (6) fest mit der unterseitigen ebenen Ma
terialplatte (5) verbunden ist.
5. Schublade nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
Abdeckplatte (6) auf die ebene Materialplatte (5) aufgeklebt ist.
6. Schublade nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Abdeckplatte (6) zusammen mit der ebenen Materialplatte
(5) eine mit der Zarge in Steckverbindung stehende Steckeinheit
bildet.
7. Schublade nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekenn
zeichnet, daß die hochstehenden Seitenbereiche (8) der Abdeck
platte (6) eigenelastisch gegen die jeweils zugewandte Seiten
wand (3) drücken.
8. Schublade nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß
bei mit der ebenen Materialplatte nicht fest verbundener Abdeck
platte diese von der Schubladenoberseite her einsetzbar ist.
9. Schublade nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekenn
zeichnet, daß bei nur ein Stück weit an den Seitenwänden (3)
hochstehenden Seitenbereichen (8) der Abdeckplatte (6) deren In
nenseite in der gleichen Ebene wie die Innenseite der jeweils
zugewandten Zargenseitenwand (3) verläuft, in dem jede Seiten
wand an ihrer Innenseite eine Längsausnehmung (14) aufweist, in
die der jeweilige Seitenbereich (8) stufenlos einsitzt.
10. Schublade nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekenn
zeichnet, daß bei nur ein Stück weit an den Seitenwänden hochste
henden Seitenbereichen der Abdeckplatte deren Randbereiche (16)
im wesentlichen rechtwinkelig nach aussen gerichtet, zweckmäßi
gerweise abgebogen sind und in eine Längsnut (17) an der Innen
seite der zugewandten Seitenwand (3) eingreifen.
11. Schublade nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch ge
kennzeichnet, daß an den hochstehenden Seitenbereichen (8) der
Abdeckplatte (6) jeweils eine nach innen gerichtete, eine Aufla
gefläche für einen Schubladeneinsatz bildende Auflageleiste (18)
angeformt, zweckmäßigerweise angebogen ist.
12. Schublade nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß
die Auflageleiste (18) die Oberkante der Abdeckplatte (6) bildet.
13. Schublade nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß
die Auflageleiste (18) doppellagig angebogen ist, wobei die
obere, zur jeweiligen Seitenwand (3) zurückgebogene Lage (20) in
eine Längsnut (17) an der Innenseite der Seitenwand eingreift.
14. Schublade nach einem der Ansprüche 1 bis 8 oder 11, dadurch
gekennzeichnet, daß die Seitenbereiche (8) der Abdeckplatte (6)
über die gesamte Innenseite der Seitenwände (3) hochgezogen sind
und jeweils einen nach außen gerichteten, zweckmäßigerweise ab
gebogenen Randbereich (21) aufweisen, der die zugewandte Seiten
wand-Oberkante abdeckt.
15. Schublade nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch ge
kennzeichnet, daß der vordere und/oder der hintere Rand der Ab
deckplatte (6) in die Vorderwand (1) bzw. Rückwand (2) vertieft
ist, wobei zur Aufnahme des der ebenen Materialplatte (5) benach
barten Randbereichs eine Haltenut (7) in der zugewandten Zargen
wand, in die die ebene Materialplatte eingreift, entsprechend
verbreitert ist.
16. Schublade nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch ge
kennzeichnet, daß bei nur ein Stück weit an den Seitenwänden
hochstehenden Seitenbereichen der Abdeckplatte die Rückwand (2 a)
der Zarge oberhalb der Abdeckplatte (6) endet und eine parallel
zur Abdeckplatten-Oberseite verlaufende Unterseite aufweist,
derart, daß bei fertiger Zarge der Schubladenboden einschließ
lich der Abdeckplatte von hinten her einschiebbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3535332A DE3535332C2 (de) | 1985-10-03 | 1985-10-03 | Schublade |
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|---|---|---|---|
| DE3535332A DE3535332C2 (de) | 1985-10-03 | 1985-10-03 | Schublade |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3535332A1 true DE3535332A1 (de) | 1987-04-09 |
| DE3535332C2 DE3535332C2 (de) | 1995-04-06 |
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE3535332A Expired - Fee Related DE3535332C2 (de) | 1985-10-03 | 1985-10-03 | Schublade |
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