DE3535960C1 - Device for severing sausages from a string of sausages - Google Patents
Device for severing sausages from a string of sausagesInfo
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A22—BUTCHERING; MEAT TREATMENT; PROCESSING POULTRY OR FISH
- A22C—PROCESSING MEAT, POULTRY, OR FISH
- A22C11/00—Sausage making ; Apparatus for handling or conveying sausage products during manufacture
- A22C11/006—Separating linked sausages
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Ab
trennen von Würsten von einem Wurststrang, der aus
über Verbindungsabschnitte aneinanderhängenden
Würsten besteht, mit einer Fördereinrichtung, die
den Wurststrang längs eines Transportweges zu
Schneidmitteln fördert und mit einer Abtastanord
nung, die jeweils den Verbindungsabschnitt zwi
schen einander benachbarten Würsten in einem Quer
schnitts-Abschnitt des Transportweges feststellt
und abhängig davon die Betätigung der Schneidmit
tel steuert und die mindestens zwei Tasteinrich
tungen zur Ermittlung von Material in quer zum
Transportweg verlaufenden Wirkrichtungen aufweist.
Bei der Wurstherstellung werden die einzelnen
Würste eines Wurststrangs durch Abdrehen der
Wursthüllen gegeneinander abgetrennt. Dieses Ab
trennen kann auch durch Setzen von zwei Klammer
verschlüssen zwischen je zwei Würsten geschehen.
Das Vereinzeln der Würste geschieht dann durch
Zerschneiden der zuvor gebildeten Verbindungsab
schnitte zwischen den Würsten.
Zu diesem Zweck wird der Wurststrang mit einer
Fördereinrichtung längs eines Transportweges an
Schneidmitteln vorbei gefördert. Eine den Schneid
mitteln zugeordnete Abtastanordnung stellt fest,
wann jeweils ein Verbindungsabschnitt das Schneid
mittel passiert, und betätigt dieses.
Bei der aus der DD-PS 1 06 131 bekannten Vorrich
tung der eingangs genannten Art wird entweder eine
Lichtschranke verwendet, deren Strahlengang vom
Sender durch einen oder mehrere Spiegel reflek
tiert auf den Empfänger geführt wird, oder es wird
eine Anordnung mit zwei parallel angeordneten
Luftstrahl-Fangdüsen eingesetzt. In beiden Fällen
läuft der Strahlengang bzw. laufen die Luftstrah
len quer durch die Transportbahn der Würste, je
doch ist kein Schnittpunkt des Strahlenganges bzw.
der Luftstrahlen miteinander vorgesehen. Sowohl
der reflektierte Strahlengang als auch die paral
lelen Luftstrahlen liegen in derselben, quer zur
Transportbahn der Würste verlaufenden Ebene.
Insbesondere bei Naturdarm-Würsten kommt es vor,
daß die abgedrehten Verbindungsabschnitte aufgrund
der natürlichen Inhomogenitäten des Darmhüllenma
terials zu kurz sind und sich die Würste an der
Wurstkuppe berühren. Bei der bekannten Vorrichtung
kann es auch bei solchen Verbindungsabschnitten
vorkommen, daß die Abtastanordnung die Schneidmit
tel auslöst. Dabei wird die Wurstkuppe angeschnit
ten oder angeritzt; eine solche Wurst ist unver
käuflich, der Inhalt der Wurst wird zudem unter
Umständen aus dem Darm gedrückt und kann die För
dereinrichtung sowie andere Würste verschmutzen.
Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung,
eine Vorrichtung der eingangs genannten Art so
auszubilden, daß im Falle ungenügend ausgebildeter
Verbindungsabschnitte ein Schnitt in eine der
Wurstkuppen vermieden wird.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Tast
einrichtungen mit einander schneidenden Wirkrich
tungen vorgesehen sind und in zwei Ebenen liegen,
die längs des Transportweges versetzt sind. Die
Tasteinrichtungen sind vorzugsweise als Licht
schranken ausgebildet.
Durch diese Anordnung von mindestens zwei längs
des Transportweges aufeinander folgend angeordne
ten Tasteinrichtungen mit einander schneidenden
Wirkrichtungen wird sichergestellt, daß tatsäch
lich ein beschädigungslos aufzutrennender Verbin
dungsabschnitt vorliegt, so daß die anschließende
Betätigung des Schneidmittels keine Beschädigung
der einen oder anderen Wurstkuppe hervorruft.
Stellt die Abtastanordnung hingegen keinen geeig
neten Verbindungsabschnitt fest, so wird der
Schnitt nicht ausgeführt. Diese daher noch zusam
menhängenden beiden Würste können jedoch bei der
Weiterverarbeitung leicht herausgefunden werden,
z.B. automatisch aufgrund ihres doppelten Gewichts
gegenüber einer einzelnen Wurst, und werden dann
manuell oder mit einer anderen Vorrichtung ge
trennt.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind
Gegenstand von Unteransprüchen. Bei der UND-Ver
knüpfung erfolgt kein Trennen, wenn eine Über
deckung der Wurstkuppen vorliegt und daher nur
eine Tasteinrichtung den Schnitt freigibt.
Anstelle von Durchgangslichtschranken können auch
Reflexlichtschranken oder mechanische Fühler ver
wendet werden.
Im folgenden wird eine Ausführungsform der Erfin
dung anhand der Zeichnung im einzelnen erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 eine vergrößerte schematische Seiten
ansicht einer erfindungsgemäßen Vor
richtung; und
Fig. 2 eine schematische Darstellung einer
Auswerte-Schaltung.
Ein Wurststrang 1 besteht aus Würsten W, die nach
dem Abdrehen noch durch Verbindungsabschnitte V
untereinander verbunden sind. Der Wurststrang 1
wird längs eines Transportweges 5 befördert.
Die Förderung geschieht mittels einer herkömm
lichen, in der Zeichnung nur angedeuteten Förder
einrichtung, die einen Zufuhrförderer 11 und einen
davon in Förderrichtung beabstandeten Abfuhrförde
rer 12 aufweist. Im dargestellten Ausführungsbei
spiel handelt es sich jeweils um Förderbänder, die
von angetriebenen Rollen 13 bewegt werden. Natür
lich ist es auch möglich, durchgehende Rollenbah
nen, schräge Ebenen, oder andere Fördereinrichtun
gen zu verwenden. In der Praxis wird der Wurst
strang beidseitig oder von oben und unten durch
die Fördermittel beaufschlagt längs des Transport
weges 5 in Transportrichtung bewegt.
Der Transportweg 5 führt den Wurststrang 1 zu
Schneidmitteln 20. Diese sind im Zwischenraum
zwischen dem Zufuhrförderer 11 und dem Abfuhrför
derer 12 angeordnet. Das Schneidmittel 20 kann aus
einem Messer oder einer rotierenden Trennscheibe
bestehen, die in den Transportweg 5 einfahrbar ist.
In Transportrichtung vor dem Schneidmittel 20 und
benachbart zu diesem ist eine Abtastanordnung vor
gesehen.
Die Abtastanordnung weist zwei Tasteinrichtungen
31, 32 auf. In den dargestellten Ausführungsformen
handelt es sich jeweils um Lichtschranken. Die
Tasteinrichtung 31 weist eine vertikal verlaufende
Lichtschranke, die Tasteinrichtung 32 eine hori
zontal ausgerichtete Lichtschranke auf. Beide
Lichtschranken sind jeweils exzentrisch zur Mit
telachse 2 des Wurststrangs 1 ausgerichtet (vgl.
insbesondere Fig. 2). Sie decken so jeweils einen
unterschiedlichen Querschnittsbereich des Trans
portwegs 5 ab.
Die Lichtschranken sind in Transportrichtung zu
einander um einen Abstand d versetzt. In der
Praxis beträgt der Abstand d ca. 5 mm.
Die Abtastanordnung gibt in Abhängigkeit vom
Nichtvorhandensein von Material, das die Tastein
richtungen 31, 32 in ihren Wirkrichtungen ermit
teln, Signale ab, die das Schneidmittel 20 auslö
sen.
Eine Schaltung 40, die in Fig. 2 schematisch dar
gestellt ist, steuert diese Auslösung. Zwei licht
emittierende Elemente 33, 34 sind in einem Zweig
der Schaltung hintereinander geschaltet. In einem
anderen, parallel zum ersten liegenden Zweig der
Schaltung befinden sich hintereinander zwei foto
sensitive Elemente 35, 36 und eine Antriebsein
richtung 21 für das Schneidmittel 20. Die Elemente
33 und 35 gehören gemeinsam zur Tasteinrichtung 31
und die Elemente 34 und 36 zur Tasteinrichtung 32.
Die fotosensitiven Elemente 35, 36 schalten je
weils durch, wenn Licht von den lichtemittierenden
Elementen 33 bzw. 34 auf sie fällt. Der Antrieb 21
des Schneidmittels 20 wird also jeweils nur dann
angesteuert, wenn beide Elemente 35, 36 aufgrund
des Nichtvorhandenseins von Material im Lichtweg
Licht auffangen und infolgedessen durchschalten.
Während des Betriebs durchläuft ein Wurststrang 1
bestehend aus Würsten W die Vorrichtung. Auf dem
Zufuhrförderer 11 werden die Würste W der Abtast
anordnung und dem Schneidmittel 20 zugeführt.
In Fig. 1 ist ein Verbindungsabschnitt V 1 darge
stellt, bei dem die Abdrehstelle etwas seitlich an
den Wurstkuppen der Würste W 1 und W 2 liegt, so
daß die Kuppen selbst aneinanderstoßen. Ein Tren
nen der beiden Würste W 1, W 2 voneinander ohne
eine Beschädigung mindestens einer der beiden
Würste ist mit automatisierten Schneidmitteln
nicht möglich. Das wird von der Abtastanordnung
erkannt. Die Tasteinrichtung 31 stellt zwar mög
licherweise einen durchgehenden Lichtstrahl zwi
schen den beiden Elementen 33 und 35 fest, der (in
der Darstellung) hinter der Wurstkuppe der Wurst W
2 verläuft, die Tasteinrichtung 32 hingegen stellt
keinen Lichtdurchgang fest und verhindert so eine
Auslösung des Schneidmittels 20. Diese beiden
Würste W 1, W 2 bleiben daher über den Verbin
dungsabschnitt V 1 miteinander verbunden. Sie kön
nen - beispielsweise aufgrund ihres gegenüber an
deren Würsten doppelten Gewichts - in einem späte
ren Verarbeitungsschritt ausgesondert und manuell
oder auf andere Weise voneinander getrennt werden.
Claims (5)
1. Vorrichtung zum Abtrennen von Würsten von ei
nem Wurststrang, der aus über Verbindungsabschnit
te aneinanderhängenden Würsten besteht, mit einer
Fördereinrichtung, die den Wurststrang längs eines
Transportweges zu Schneidmitteln fördert und mit
einer Abtastanordnung, die jeweils den Verbin
dungsabschnitt zwischen einander benachbarten Wür
sten in einem Querschnitts-Abschnitt des Trans
portweges feststellt und abhängig davon die Betä
tigung der Schneidmittel steuert, und die min
destens zwei Tasteinrichtungen zur Ermittlung von
Material in quer zum Transportweg verlaufenden
Wirkrichtungen aufweist,
dadurch gekennzeichnet, daß die Tasteinrichtungen
(31, 32) mit einander schneidenden Wirkrichtungen
vorgesehen sind und in zwei Ebenen liegen, die
längs des Transportweges (5) versetzt sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Tasteinrichtungen
(31, 32) Lichtschranken sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Wirkrichtungen der
Tasteinrichtungen (31, 32) eine gemeinsame Achse
(37) schneiden, die etwa parallel zur Mittelachse
(2) des Wurststrangs (1) und um ein Maß von dieser
versetzt verläuft, welches größer als der halbe
Durchmesser der Verbindungsabschnitte und kleiner
als der halbe Durchmesser des Wurststrangs ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Wirkrichtungen der
Tasteinrichtungen (31, 32) einen Winkel von 90°
einschließen.
5. Vorrichtung nach mindestens einem der
Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß eine Schaltung (40)
vorgesehen ist, die die Schneidmittel (20) nur
dann betätigt, wenn beide Tasteinrichtungen (31,
32) in ihren Wirkrichtungen kein Material
ermitteln (UND-Verknüpfung).
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19853535960 DE3535960C1 (en) | 1985-10-09 | 1985-10-09 | Device for severing sausages from a string of sausages |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19853535960 DE3535960C1 (en) | 1985-10-09 | 1985-10-09 | Device for severing sausages from a string of sausages |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3535960C1 true DE3535960C1 (en) | 1987-02-19 |
Family
ID=6283110
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19853535960 Expired DE3535960C1 (en) | 1985-10-09 | 1985-10-09 | Device for severing sausages from a string of sausages |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3535960C1 (de) |
Cited By (8)
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