DE3536701A1 - Vorrichtung zur ueberwachung der funktion einer sirene - Google Patents
Vorrichtung zur ueberwachung der funktion einer sireneInfo
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- G08B—SIGNALLING SYSTEMS, e.g. PERSONAL CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
- G08B3/00—Audible signalling systems, e.g. audible personal calling systems
- G08B3/10—Audible signalling systems, e.g. audible personal calling systems using electric transmission; using electromagnetic transmission
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- G08B29/00—Checking or monitoring of signalling or alarm systems; Prevention or correction of operating errors, e.g. preventing unauthorised operation
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Über
wachung der Funktion einer Sirene.
Sirenen müssen zur Kontrolle ihrer einwandfreien
Funktion in gewissen Zeitabständen überprüft
werden. Im allgemeinen erfolgt dies durch einen
Probealarm, wobei jeweils ein örtlicher Beobach
ter durch seine akustische Wahrnehmung die be
treffende Sirene kontrolliert. Eine derartige
Überwachung ist jedoch sehr aufwendig und eignet
sich nicht für Sirenen, die an entlegenen
Stellen montiert sind und durch eine Zentrale
überwacht werden sollen.
Es ist weiterhin bekannt, zur Fernüberwachung
der Funktion einer Sirene die Leistungsaufnahme
des Sirenenmotors zu kontrollieren. Mit einer
derartigen Überwachung läßt sich jedoch nur der
Lauf des Sirenenmotors kontrollieren, während
zahlreiche andere Fehlerquellen (insbesondere
solche im Schallerzeugersystem) unerkannt blei
ben.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde,
eine Vorrichtung zu entwickeln, die es ge
stattet, die Funktion einer Sirene einwandfrei
und umfassend zu überwachen, wobei insbesondere
die Möglichkeit einer Fernüberwachung durch
eine Zentrale bestehen soll.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die
kennzeichnenden Merkmale des Anspruches 1 gelöst.
Zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung sind
Gegenstand der Unteransprüche.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in
der Zeichnung veranschaulicht. Es zeigen
Fig. 1 ein Blockschaltbild der erfindungsge
mäßen Vorrichtung,
Fig. 2 ein Schaltbild eines Ausführungsbei
spieles,
Fig. 3 einen Schnitt durch die (ganz schema
tisch veranschaulichte) Vorrichtung.
Die in Fig. 1 in einem Blockschaltbild dargestell
te erfindungsgemäße Vorrichtung zur Überwachung
der Funktion einer Sirene enthält ein Mikrophon M,
das zweckmäßig als Elektretmikrophon ausgebildet
ist. An dieses Mikrophon M ist eine Schaltungs
anordnung 1 angeschlossen, die zur Verstärkung
und Gleichrichtung des vom Mikrophon M gelie
ferten Signales dient.
Mit dem Ausgang dieser Schaltungsanordnung 1 ist
eine Zeitkonstantenschaltung 2 verbunden, die mit
dem gleichgerichteten Signal gespeist wird.
An die Zeitkonstantenschaltung 2 ist eine Schalt
einrichtung 3 angeschlossen, die beim Erreichen
eines bestimmten Schwellwertes betätigt wird.
Die Einzelheiten der Schaltungsanordnung gemäß
Fig. 1 sind in Fig. 2 veranschaulicht.
Die Schaltungsanordnung 1 zur Verstärkung und
Gleichrichtung des vom Mikrophon M gelieferten
Signales enthält einen Operationsverstärker V 1,
dessen invertierender Eingang über einen Wider
stand R 16 und einen Kondensator C 3 mit dem
Mikrophon M verbunden ist. Der nicht invertieren
de Eingang des Operationsverstärkers V 1 erhält
eine Betriebsspannung über einen von Widerstän
den R 11, R 12 gebildeten Spannungsteiler, der den
Arbeitspunkt des Verstärkers festlegt .
Der Ausgang des Operationsverstärkers V 1 ist mit
dem invertierenden Eingang über einen Kondensa
tor C 1 verbunden, parallel zu dem ein Widerstand
R 5 sowie wahlweise einer der Widerstände R 1 bis
R 4 über Schalter S 1 bis S 4 schaltbar ist.
An den Ausgang des Operationsverstärkers V 1 sind
über einen Kondensator C 6 zwei Dioden D 1, D 2,
ein Kondensator C 7 sowie ein Widerstand R 7 ange
schlossen.
Die Zeitkonstantenschaltung 2 enthält einen Wider
stand R 10, einen einstellbaren Widerstand P, einen
Kondensator C 8 sowie eine Diode D 3.
Die Schalteinrichtung 3 enthält einen Operations
verstärker V 2, der als Schmitt-Trigger geschaltet
ist. Der Ausgang des Operationsverstärkers V 2
steht mit dem an die Zeitkonstantenschaltung 2
angeschlossenen Eingang über die Parallelschal
tung eines Kondensators C 2 und eines Widerstan
des R 6 in Verbindung, während der andere Ein
gang des Operationsverstärkers V 2 eine Betriebs
spannung über Widerstände R 8 und R 9 erhält.
An den Ausgang des Operationsverstärkers V 2 ist
über Widerstände R 14, R 15 ein Transistor T 2 an
geschlossen. Der Kollektor des Transistors T 2
ist mit einem Ausgangsanschluß A verbunden, wäh
rend der Emitter über einen Widerstand R 13 an
Masse liegt.
Die Funktion der Schaltungsanordnung gemäß Fig. 2
ist folgendermaßen:
Das Mikrophon M liefert entsprechend dem Schall
druck der Sirene eine Spannung, die vom Operations
verstärker V 1 verstärkt wird. Die Kondensatoren C 1,
C 3, die Widerstände R 1 bis R 5 sowie R 16 und die
akustischen Eigenschaften des Mikrophons M und
des das Mikrophon enthaltenden Gehäuses bestimmen
hierbei den Frequenzgang, insbesondere die untere
und obere Grenzfrequenz.
Die Verstärkung und damit die Empfindlichkeit
wird durch Wahl eines der Widerstände R 1 bis R 4
mittels der Schalter S 1 bis S 4 eingestellt.
Das verstärkte Signal wird sodann mittels der
Dioden D 1, D 2, der Kondensatoren C 6, C 7 und
des Widerstandes R 7 gleichgerichtet. Am Kon
densator C 7 tritt damit eine dem Schalldruck
der Sirene entsprechende Signalspannung auf,
die den Kondensator C 8 über die Widerstände
R 10 und P auflädt. Der eingestellte Wert des
Widerstandes P bestimmt dabei die Zeitkonstan
te des Zeitkonstantengliedes 2. Je nach dem
eingestellten Widerstandswert von P wird nach
einer bestimmten Zeit der Schwellwert des als
Schmitt-Trigger geschalteten Operationsverstär
kers V 2 erreicht, womit der Transistor T 2 durch
gesteuert wird, so daß am Ausgangsanschluß A
ein Signal auftritt.
Die über den Kondensator C 7 parallel zum Konden
sator C 8 geschaltete Diode D 3 bewirkt eine stän
dige Entladung des Kondensators C 3. Sie sorgt
damit dafür, daß der Kondensator C 8 bei kurzem
Ausfall des Signales sofort entladen wird. Auf
diese Weise können intermittierende Signale
den akustischen Sensor nicht auslösen, was die
Betriebssicherheit erhöht.
Die Widerstände R 13, R 14 und R 15 dienen der
Strombegrenzung des Transistors T 2. Der Wider
stand R 16 kompensiert den Empfindlichkeits
abfall des Mikrophons M bei höheren Temperaturen.
Die Widerstände R 6 und R 10 bestimmen den Einschalt-
und Ausschaltwert des Operationsverstärkers V 2.
Der Kondensator C 2 ist eine Sicherung gegen
hochfrequente Störungen.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung überwacht damit
das Sirenensignal auf Stärke, Frequenz und Zeit
dauer. Nur wenn ein Sirenensignal von ausreichen
dem Pegel, richtiger Frequenz und hinreichender
Zeitdauer ausgesandt wird, liefert die Über
wachungsvorrichtung ein Signal am Ausgangsan
schluß A. Dieses Signal kann dann in gewünschter
Weise gespeichert oder weiterverarbeitet werden.
Das Mikrophon M und die gesamte in Fig. 2 darge
stellte Schaltungsanordnung (in Fig. 3 in Form
eines Moduls 4 symbolisch dargestellt) wird
zweckmäßig in einem allseitig geschlossenen Ge
häuse 5 untergebracht, das mit schwingungsdämpfen
dem Material 6, 7 ausgekleidet ist. Das Gehäuse 5
ist zweckmäßig wetterfest gestaltet und wird in
unmittelbarer räumlicher Nähe der zu überwachen
den Sirene angeordnet. Durch die vollständige
Kapselung des ohne Schalleintrittsöffnungen aus
geführten Gehäuses 5 und durch die Verwendung
von schwingungsdämpfendem Material 6, 7 ergibt
sich die erwünschte Dämpfung und damit der
Schutz des Mikrophons M gegenüber dem in un
mittelbarer Nähe der Sirene auftretenden sehr
hohen Schallpegel. Die vollständige Kapselung
des Mikrophons M und der zur Signalverarbeitung
dienenden Schaltungsanordnung schützt die er
findungsgemäße Überwachungsvorrichtung ferner
vor Umwelteinflüssen, erhöht die Betriebssicher
heit und erleichtert die Montage.
Claims (8)
1. Vorrichtung zur Überwachung der Funktion einer
Sirene,
gekennzeichnet durch folgende Elemente:
- a) ein in der Nähe der Sirene angeordnetes Mikrophon (M),
- b) eine Schaltungsanordnung (1) zur Verstärkung und Gleichrichtung des vom Mikrophon (M) ge lieferten Signales,
- c) eine mit dem gleichgerichteten Signal ge speiste Zeitkonstantenschaltung (2),
- d) eine an die Zeitkonstantenschaltung (2) an geschlossene, beim Erreichen eines bestimm ten Schwellwertes betätigte Schalteinrich tung (3).
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Mikrophon (M) in einem all
seitig geschlossenen, vorzugsweise mit schwin
gungsdämpfendem Material (6, 7) ausgekleideten
Gehäuse (5) angeordnet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei der die Zeit
konstantenschaltung (2) durch ein RC-Glied
gebildet wird, dadurch gekennzeichnet, daß
an den Verbindungspunkt von Widerstand (P)
und Kondensator (C 8) eine den Kondensator
(C 8) ständig entladende Diode (D 3) ange
schlossen ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Schaltungsanordnung zur
Verstärkung des Signales frequenzbestimmende
Elemente enthält.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Schaltungsanordnung zur
Verstärkung des Signales einen Operations
verstärker (V 1) enthält, in dessen Gegen
kopplungszweig zur Einstellung des Verstär
kungsgrades unterschiedliche Widerstände
(R 1 bis R 4) einschaltbar sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß zwischen dem Mikrophon (M) und
der Schaltungsanordnung zur Verstärkung des
Signales ein den Empfindlichkeitsabfall des
Mikrophons bei höheren Temperaturen kompen
sierender Widerstand (R 16) mit negativem
Temperaturkoeffizienten angeordnet ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Zeitkonstantenschaltung
(2) einen einstellbaren Widerstand (P) ent
hält.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Schalteinrichtung (3) einen
als Schmitt-Trigger geschalteten Operations
verstärker (V 2) sowie einen vom Operations
verstärker (V 2) gesteuerten Transistor (T 2)
enthält.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19853536701 DE3536701C2 (de) | 1985-10-15 | 1985-10-15 | Vorrichtung zur Überwachung der Funktion einer Sirene |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19853536701 DE3536701C2 (de) | 1985-10-15 | 1985-10-15 | Vorrichtung zur Überwachung der Funktion einer Sirene |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3536701A1 true DE3536701A1 (de) | 1987-04-16 |
| DE3536701C2 DE3536701C2 (de) | 1994-06-09 |
Family
ID=6283599
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19853536701 Expired - Lifetime DE3536701C2 (de) | 1985-10-15 | 1985-10-15 | Vorrichtung zur Überwachung der Funktion einer Sirene |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3536701C2 (de) |
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| US11250827B2 (en) | 2018-03-30 | 2022-02-15 | Carrier Corporation | Temperature compensation for piezo sounder |
Also Published As
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| DE3536701C2 (de) | 1994-06-09 |
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