DE3540723C1 - Hospital and/or nursing bed with adjustable side part - Google Patents

Hospital and/or nursing bed with adjustable side part

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DE3540723C1
DE3540723C1 DE3540723A DE3540723A DE3540723C1 DE 3540723 C1 DE3540723 C1 DE 3540723C1 DE 3540723 A DE3540723 A DE 3540723A DE 3540723 A DE3540723 A DE 3540723A DE 3540723 C1 DE3540723 C1 DE 3540723C1
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DE3540723A
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Heinrich Voelker
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Voelker Moebelproduktion GmbH
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Voelker Moebelproduktion GmbH
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Kranken- und/oder Pflegebett, welches auch als Kojenbett verwend- und einsatzbar ist, das aus einem eigentlichen Bettrahmen und einem Bettgestell vorteilhaft aus Stahl besteht, welches mit einem starren oder Rollenfahrge­ stell verbunden ist und eine Bettumrandung mit Eckholmen besitzt, durch welche der Bettrahmen umgeben wird.
In der Praxis ergeben sich beim Einsatz solcher Betten hohe An­ forderungen auf die vielseitige Verwendbarkeit. Zunächst müssen solche Betten eine angenehme und günstige Sitz- und Einsteighöhe besitzen und das Pflegepersonal muß in der Lage sein, die er­ forderlichen Arbeiten und Versorgungen bequem durchführen zu können. Es ist bekannt, daß zu diesen Zwecken solche Betten kon­ struktiv derart ausgelegt sind, daß sie mit der Matratze und der Auflage ganz oder teilweise zur Höhen- und Neigungsverstellung ein­ gerichtet sind und zum Schutz der Kranken oder Pflegebedürftigen mit seitlichen Sicherheitsteilen oder Seitengittern versehen werden. Dabei hat sich das Erfordernis ergeben, daß dieser seitliche Sicherheitsteil ausklappbar oder verschiebbar gelagert werden muß.
Solche Betten sind bisher so ausgeführt, daß die Sicherheits­ seitenteile aus Stahlrohr gefertigt werden und zusätzliche Bügel oder Klammern an der Bettumrandung nach außen vorspringend ange­ bracht werden, in welche die Sicherheitsseitenteile an den Enden geführt und gelagert sind. Hierbei lassen die Führungen in den Bügeln ein Verschieben der Seitenteile nach oben oder unten oder ein Ausklappen nach unten zu. Der Nachteil solcher Bettausführungen besteht darin, daß die Führungen und Bügel als Zusatzbauteile angeschlagen werden müssen und seitlich über die eigentliche Bett­ breite vorspringen. Dadurch vergrößern diese seitlich angesetzten Führungsbügel die eigentliche Bettbreite und behindern das Personal zum Teil beim Wenden der Matratzen und beim Neubeziehen der Betten. Ferner wird dadurch ein größerer Platzbedarf beim Stellen der Betten notwendig.
Nach einer Spezialausbildung ist ein Krankenbett mit längsseitigen Gittern bekannt geworden, die in eine Hochstellung oder in eine Niedrigstellung einstellbar sind (Vgl. DE-OS 25 25 244), die durch außen am Bett befestigte Führungsrohre geführt sind, wobei hier das Führungsrohr jeweils neben einem lotrechten Holm des Kopfrahmens oder Fußrahmens angebracht sind. Mit anderen Worten auch hier stehen die Führungsrohre über die Bettmaße vor und geben Anlaß zu den vorgenannten Nachteilen.
Ferner ist ein Bettseitenteil für ein Krankenbett mit mehreren horizontalen Rohren als Gitterelemente, die endseitig an lot­ rechten, mit Führungsschlitzen versehenen Tragrohren geführt sind (Vgl. DE-PS 33 09 174), bekannt geworden, dessen Haupt­ merkmal darin besteht, daß die Kupplungselemente die Rohre in der vollständig herabgelassenen Stellung des Bettseitenteils mit Zwischenabstand zueinander arretiert sind. Auch hier stehen die seitlichen Lager über den Bettrahmen ab und ergeben somit die bereits genannten Nachteile.
Endlich ist ein Spezialbett als Krankenbett mit Seitenteilen bekannt, bei dem ein oberes und ein unteres Rohr vorgesehen sind, wobei hier zwischen diesen Rohren eine materialmäßig einstückige, faltbare Wand vorgesehen ist, die über die Bettseitenlänge durch­ gehende Schlaufen besitzt und hier die Führung und Befestigung der Seitenteile so gewählt wird, daß keine seitlich überstehenden Teile vorhanden sind und das Krankenbett somit eine kompakte Bauweise (DE-PS 34 34 955) besitzt. Der Nachteil dieser Aus­ führung besteht hier darin, daß hier zusätzliche Tragrohre neben dem unteren und oberen Betthaupt eingesetzt werden müssen und die flexible Wand als Seitenteil eine schwere Sichtbehinderung sowohl für das Pflegepersonal als auch für den Patienten selbst darstellt. Ferner steht auch hier die Klemmschraube für die Kupp­ lungselemente über den Außenrahmen des Bettes hindernd vor.
In der Erkenntnis dieser bekannten Bettkonstruktionen und ins­ besondere einer Bettausführung der vorgenannten Art, wurde ein Kranken- und/oder Pflegebett entwickelt, bei welchem der Bett­ rahmen mit Eckpfosten und/oder Kopf- oder Fußteilbügeln ausge­ rüstet ist, die ihrerseits an dem Bettgestell montiert sind. Die kurzen und längeren Schenkel der Bügel tragen hierbei eine Führung, in welche ein Seitenteil eingesetzt wird. Dieses Seiten­ teil ist in den Führungen nach unten verschiebbar und kann somit über den Bettrahmen nach unten ausgefahren werden. Es hat sich nun gezeigt, daß dieses verschiebbare Sicherheitsseitenteil noch nicht die optimale Lösung darstellt, da das nach unten ausgefahrene Seitenteil insbesondere die Handhabung der Verstellhebel am Bett­ rahmen behindern kann.
Diese aufgezeigten Nachteile der vorbekannten Bettkonstruktionen sollen nunmehr mit der Bettausführung nach der Erfindung weitgehend vermieden werden.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde ein solches Kranken- und/oder Pflegebett zu schaffen, bei welchem als Führungselemente keine seitlich vorspringenden Bügel oder Bauteile notwendig sind und die Veränderung des Sicherheitsseitenteiles ohne Behinderung der Betätigungshebel im Bettgestell gegeben ist.
Dies wird nach der Erfindung bei einem Kranken- und/oder Pflegebett, welches aus einem Bettrahmen und einem Bettgestell besteht und das mit einer zusätzlichen Bettumrandung mit Eckholmen und einem bewegbaren Seitenteil und ferner seitlich keine überstehenden Teile vorhanden sind dadurch erreicht, daß die Führungsmittel für die beweglichen Seitenteile die vier Eckholme selbst bilden, wobei die Führungsschlitze zur Innenfläche des Bettes zeigen und die Ausbildung derart ist, daß das bewegliche höhenverstellbare Seiten­ teil Bestandteil der Bettumrandung selbst und in dieselbe integriert ist.
Dieses Seitenteil ist in seiner Längsrichtung geteilt und die einzelnen Längsteile sind untereinander mittels mehrerer ver­ formbarer Verbindungsmittel verbunden. Sie können durch Gurte oder Bänder gebildet werden. Hierbei ist jeder Einzellängsteil des Seitenteiles an seinen beiden Enden mit je gesonderten, in die Gleitführungen der Eckholme eingreifenden Führungen in Form von Rollen, Gleitstollen oder dergleichen versehen. Die Gleit­ führungen in den Eckholmen und die Führungselemente an den Enden der Einzellängsteile sind aufeinander abgestimmt und durch bekannte Sperrelemente gegeneinander gegen ungewolltes Lösen abgesichert. Dies kann z. B. durch Spreizstücke, Sperrschrauben, Anschläge oder Platten erfolgen. Ein wesentliches Erfindungsmerkmal besteht darin, daß das Seitenteil in sich begrenzt höhenverstellbar und zusammen­ schiebbar gestaltet ist.
Dadurch, daß das Seitenteil in die Bettumrandung integriert ist, stellt es im zusammengeschobenen Zustand eine zusätzliche Seiten­ stütze für die Auflage und die Matratze dar. Im Bedarfsfall wird das Seitenteil an seiner Längsoberkante erfaßt und nach oben hin ausgezogen, bis es mit dem obersten Bauteil in eine Raste bekannter Art innerhalb der Führung in den Eckholmen einrastet. Bei dieser Bewegung nach oben trennen sich die Längsteile des Seitenteiles voneinander bis die Gurte oder Bänder als Verbindungsmittel ge­ spannt sind. Wird nun die volle Höhe des Seitenteiles nicht mehr benötigt, so werden die Sperren in den Eckholmführungen ausge­ rastet und das Seitenteil in die unterste Stellung zusammenge­ schoben. In dieser Stellung bildet das Seitenteil praktisch eine geschlossene Seitenbegrenzung, die in etwa der Höhe des Matratzen­ körpers entspricht.
Hierdurch ergeben sich verschiedene Vorteile. Zunächst sind beim Bettkörper keine seitlich vorspringenden Teile vorhanden und durch die Integrierung des Seitenteiles in die zusätzliche Bett­ umrandung wird die Stabilität der Bettumrandung und des Bettenauf­ baues erhöht. Ferner ist eine einfache Handhabung in jeder Einsatz­ lage gegeben und eine sichere Führung des Seitenteiles gewährleistet.
Die erfindungsgemäßen Seitenteile werden vorteilhaft in Holz ausgeführt, sie können aber auch in Stahl oder Kunststoff ge­ fertigt werden.
In der Anlage wird ein nach den Erfindungsmerkmalen gestaltetes Kranken- und/oder Pflegebett in einem Ausführungsbeispiel darge­ stellt.
Die Darstellung zeigt eine Seitenansicht des Bettes mit Bett­ rahmen, Bettumrandung und einem Rollenfahrgestell.
In bekannter Weise wird das Bettgestell 2 mit einem Rollenfahrwerk 1 ausgerüstet, wobei das Bettgestell 2 den Bettrahmen mit Einsätzen und Matratze trägt. Das Bettgestell kann in bekannter Weise für eine Neigungsverstellung auf ganzer Länge oder im Teilabschnitt eingerichtet sein. Das Bettgestell 2 wird im Bereich des Bett­ rahmens erfindungsgemäß von einem bzw. einer Bettumrandung um­ geben. Diese kann an beiden Seiten oder nur an einer Seite mit Seitenteilen ausgerüstet werden.
Nach der Erfindung hat die Bettumrandung an allen vier Ecken die Eckholme 3, die zur Innenfläche des Bettes zu Gleitführungen mit einer oberen und unteren Begrenzung besitzen.
In diesen Führungen wird das Seitenteil 4 an seinen Enden über Rollen oder Gleitstollen geführt und die Führungen besitzen Be­ grenzungsanschläge und Arretierungsvorrichtungen. Nach der Erfin­ dung ist das Seitenteil 4 in Längsrichtung geteilt und bei der Holzausführung wird die Längsteilung durch einzelne Latten gebildet. Diese Längsteile des Seitenteiles 4 sind über Gurte oder Bänder derart untereinander verbunden, daß die Einzelteile nach oben hin auseinander bewegt werden können. Praktisch wird dadurch ein stabi­ les Lattenrost gebildet. Die Ausziehbewegung bis zur oberen Arre­ tierung in den Eckholmen 3 ist mit dem Anschlag und der Arretierung auf die Strecklänge der Gurte und Bänder 5 ausgelegt. Die Hand­ habung ist so, daß der obere Längsteil erfaßt und in Pfeilrichtung nach oben bewegt wird. Der obere Längsteil rastet in den Holmen 3 ein und das Seitenteil 4 bildet auf der ganzen Höhe des Bettes eine Sicherheitsbegrenzung. Im Gegensatz hierzu wird das Seitenteil 4 entgegengesetzt zur Pfeilrichtung zusammengeschoben. Im oberen Bildteil ist die ausgezogene Lage und im unteren Bildteil die zu­ sammengeschobene Lage dargestellt.

Claims (6)

1. Kranken- und/oder Pflegebett, welches auch als Kojenbett verwend- und einsetzbar ist, welches ferner aus einem Bettrahmen und einem Bettgestell vorteilhaft aus Stahl, besteht, das mit einem starren oder Rollenfahrgestell versehen und mit einer Bettumrandung mit Eckholmen und mit einem oder zwei bewegbaren Seitenteilen ausge­ rüstet ist, wobei eine Höhenverstellbarkeit der Seitenteile da­ durch erreicht ist, daß die Seitenteile derartig an der Bettum­ randung befestigt sind, daß das bewegliche Seitenteil in einer Vertikalebene angeordnet ist, die durch den Längsholm des Liegeflächenrahmens verläuft und somit seitlich keinerlei über­ stehende Teile vorhanden sind, dadurch gekennzeich­ net, daß
  • a) die Führungsmittel für die beweglichen Seitenteile (4) die vier Eckholme (3) selbst bilden, wobei die Führungsschlitze zur Innenfläche des Bettes zeigen und
    b) daß das bewegliche, höhenverstellbare Seitenteil (4 ) Bestandteil der Bettumrandung selbst und in dieselbe integriert ist.
2. Kranken- und Pflegebett nach Anspruch 1, dadurch ge­ kennzeichnet, daß das Seitenteil (4) in Längsrichtung geteilt ist, wobei die einzelnen Längsteile untereinander mittels mehrerer verformbarer Verbindungsmittel (5) verbunden sind.
3. Kranken- und Pflegebett nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Einzellängsteil des Seiten­ teiles (4) an seinen beiden Enden mit je gesonderten, in die Gleitführungen der Eckholme (3) eingreifenden Führungen in Form von Rollen, Gleitstollen oder dergleichen versehen ist.
4. Kranken- und Pflegebett nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Seitenteil (4) in sich be­ grenzt höhenverstellbar und zusammenschiebbar gestaltet ist.
5. Kranken- und Pflegebett nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleit­ führungen in den Eckholmen (3) und die Führungen an den Enden der Einzellängsteile (4) aufeinander abgestimmt und durch bekannte Sperrelemente gegeneinander gegen ungewolltes Lösen abgesichert sind.
6. Kranken- und Pflegebett nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die verform­ baren Verbindungsmittel (5) durch Gurte oder Bänder gebildet sind.
DE3540723A 1985-11-16 1985-11-16 Hospital and/or nursing bed with adjustable side part Expired DE3540723C1 (en)

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