DE3542015C2 - - Google Patents
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- G07F17/00—Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services
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Description
Die Erfindung betrifft eine Auszahleinheit für Münzspiel
geräte, bei der der Ausgang eines jeden Münzschachtes
mittels eines Auszahlschiebers abgedeckt ist, der zur
Freigabe des Münzweges zur Münzausgabeschale mittels eines
Auszahlmagneten soweit zurückgezogen wird, daß der Ausgang
des entsprechenden Münzschachtes frei ist, wobei zur Arre
tierung des Auszahlschiebers ein mittels eines Sperrmagne
ten betätigbares Sperrglied an einem Absatz oder in einer
Ausnehmung des Auszahlschiebers von diesem lösbar anliegt.
Bei Betrieb von Münzspielgeräten mit derartigen Auszah
lungskanälen hat es sich gezeigt, daß zum vorsätzlichen
spielunabhängigen Entleeren der Münzschächte Manipulatio
nen an der Auszahleinheit vorgenommen werden. Hierfür wird
hinter dem jeweiligen Auszahlschieber mittels eines in das
Münzspielgerät eingeführten Drahtes jeweils Auszahlschie
ber manuell soweit zurückgedrückt, bis die Auszahlöffnung
des betreffenden Münzschachtes frei ist.
Nach der DE-AS
20 64 368 ist eine Auszahleinheit der eingangs genannten Art
bekannt, die für eine selbstkassierende Vorrichtung mit
Restgeldrückgabeeinrichtungen bestimmt ist und bei der die
Münzauszahlschieber mittels einer Verriegelungseinrichtung
sperrbar sind. Diese ist als für alle Münzauszahlschieber
gemeinsames Halteelement ausgebildet, das wahlweise mit
unterschiedlichen Münzauszahlschiebern in Sperreingriff
bewegbar ist. Das Halteelement ist mittels eines Koppel
stiftes mit einem Elektromagneten verbunden. Diese Aus
zahleinheit hat den Nachteil, daß die Verbindung mit dem
Koppelstift leicht durch Manipulation an dem Gerät gelöst
werden kann. Eine einmalige Lösung dieser Verbindung hat
zur Folge, daß die Münzauszahlschieber auf einfache Weise
von außerhalb des Gerätes betätigt werden können, um die
Münzstapelrohre entleeren zu können.
In dem DE-GM 17 25 584
wird eine mechanische Einrichtung zum Wechseln von
Münzen beschrieben, bei der Münzen mittels eines Schiebers
ausgeworfen werden. Oberhalb des Schiebers ist ein diesen
verriegelnder Verriegelungshebel angeordnet. Die Verriege
lung wird bei Einwurf einer zu wechselnden Münze dadurch
aufgehoben, daß die Oberkante der Münze bei Betätigung des
Schiebers den Verriegelungshebel anhebt und hierdurch eine
Verriegelungsnase am Verriegelungshebel aus dem Bewegungs
bereich eines am Schieber ausgebildeten Zapfens gelangt.
Bei dieser Einrichtung ist es durch Anbohren des Gehäuses
leicht möglich, mittels eines durch die Bohrung geführten
Drahtes oder dergleichen den Verriegelungshebel anzuheben
und durch Betätigung des Schiebers die Münzsammelröhre zu
entleeren, ohne daß in das Gerät eine Münze eingeworfen
wird.
Nach dem DE-GM 19 32 896 ist ferner eine Verriege
lungsvorrichtung für einen Warenautomaten bekannt, die aus
einer mit dem Gerätegehäuse fest verbundenen Durchbrechun
gen aufweisenden Anschlagleiste und einer hinter dieser
beweglich angeordneten Verriegelungsstange besteht, die
ebenfalls Durchbrechungen aufweist. Bei geschlossener Tür
sind an dieser ausgebildete Schließhaken durch die Durch
brechungen geführt und die Verriegelungsstange ist abge
senkt, so daß die Schließhaken die Verriegelungsstange
hintergreifen. Bei dieser Verriegelungsvorrichtung besteht
ebenfalls eine einfache Manipulationsmöglichkeit. Im Be
reich der Verriegelungsleiste muß lediglich das Gehäuse
des Warenautomaten durchbohrt werden. Mit einem Draht oder
einer Stange kann die Verriegelungsstange dann angehoben
werden, so daß die Schließhaken durch die Durchbrechungen
mit Öffnen der Tür wieder herausgeführt werden können.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Auszahlein
heit für Münzspielgeräte der eingangs genannten Art so
auszubilden, daß durch unbefugte äußere Eingriffe die
Auszahlschieber nicht soweit zurückgeschoben werden kön
nen, daß die Auszahlöffnungen von Münzschächten frei wer
den.
Erfindungsgemäß erfolgt die Lösung der Aufgabe alternativ
durch die kennzeichnenden Merkmale eines der Ansprüche 1
bis 4. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in
den abhängigen Ansprüchen beschrieben.
Die Erfindung wird nachstehend am Beispiel der in den
Zeichnungen dargestellten Ausführungsformen einer Auszahl
einheit näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine Auszahleinheit in einer Vorderansicht in einer
Explosionsdarstellung,
Fig. 2 den Sperrhebel für die Verriegelungseinrichtung der
Auszahleinheit nach Fig. 1,
Fig. 3 die Verriegelungseinrichtung der Auszahleinheit
nach Fig. 1 in einer schaubildlichen Ansicht von
hinten,
Fig. 4 eine weitere Ausführungsform der Auszahleinheit in
einer Explosionsdarstellung,
Fig. 5 die Verriegelungseinrichtung der Auszahleinheit
nach Fig. 1 in einer Explosionsdarstellung,
Fig. 6 die Verriegelungseinrichtung der Auszahleinheit
nach Fig. 4 in einer Ansicht von hinten.
Die in Fig. 1 dargestellte Auszahleinheit 1 weist vier
Ausgänge 2 eines Münzschachtes auf, denen jeweils ein
Auszahlschieber 3 zugeordnet ist. An jedem Auszahlschieber
3 ist ein Hubanker 5 ausgebildet, der in eine Durchbre
chung 6 eines Sperrmagneten 7 eingezogen werden kann. In
eingezogener Stellung ist der jeweilige Ausgang 2 des
Münzschachtes geöffnet, während bei nicht erregtem Aus
zahlmagneten 4 der Auszahlschieber 3 den betreffenden
Ausgang 2 des Münzschachtes abdeckt. Zur Verhinderung einer
Manipulation der Auszahleinheit 1 ist ein Sperrglied 8
vorgesehen, das mittels eines Sperrmagneten 7 betätigbar
ist (Fig. 3). Das Sperrglied 8 ist als Sperrstange 9 aus
gebildet, an deren einer Seite im Abstand voneinander
Sperrzinken 10 ausgebildet sind. An der anderen Fläche der
Sperrstange 9 ist eine Nut 12 vorgesehen (Fig. 2). Zur
Arretierung der Stellung der Auszahlschieber 3 ist in
diesen jeweils eine Sperrnut 11 vorgesehen, in die ein
Sperrzinken 10 der Sperrstange 9 eingeführt werden kann
(Fig. 1). Die Sperrstange 9 ist in Gleitführungen 14 ge
führt, die an dem Gehäuse 16 der Auszahleinheit 1 be
festigt sind (Fig. 3). An dem einen äußeren Randabschnitt
der Sperrstange 9 ist diese mittels einer Rückholfeder 15
mit dem Gehäuse 16 der Auszahleinheit 1 verbunden. In der
Sperrstange 9 ist eine einseitig offene Nut 12 ausgebil
det, in die eine Zugstange 13 eingreift. Die Zugstange 13
ist axial verschieblich angeordnet. Durch Wirkeingriff des
Sperrmagneten 7 wird die Zugstange 13 in die Nut 12
hineingeschoben. Bei Aufhebung des Wirkeingriffs des
Sperrmagneten 7 kann die Zugstange 13 wieder aus der Nut
12 herausgleiten.
In Fig. 4 ist eine weitere Ausführungsform einer Auszahl
einheit dargestellt, bei der an den Hubankern 5 jeweils
ein Sprengring 23 angeordnet ist. Als Sperrglied 8 dient
ein über die Auszahlschieber 3 quer zu deren Längsachsen
20 angeordneter Sperrhebel 21, der in Lagern 22 schwenkbar
gelagert ist. Mittels eines Sperrmagneten 7 kann der
Sperrhebel 21 unter die an den Auszahlungsschiebern 3
angeordneten Sperringe 23 geklappt werden. Hierdurch kön
nen die Hubanker 5 nicht mehr axial in die Durchbrechungen
der Auszahlmagneten 4 geschoben werden.
Bei dem in Fig. 5 dargestellten Ausschnitt aus einer Aus
zahleinheit ist die Sperrstange 9 mittels einer Andruck
platte 17 durch den Sperrmagneten 7 in Richtung der Sperr
zinken 10 bis zu deren Eingriff in die Sperrnuten 11 der
Auszahlschieber 3 verschieblich. Die Sperrzinken 10 werden
hierbei durch die in der Schieberführung 18 der Auszahl
schieber 3 ausgebildeten Durchbrechungen 19 geführt.
Bei dem in Fig. 6 schematisch dargestellten Ausschnitt aus
einer Auszahleinheit ist das Sperrglied 8 als Arretie
rungsstift 24 ausgebildet, der in eine Durchbrechung 25
des jeweiligen Auszahlschiebers 3 einführbar ist. Mittels
eines Sperrmagneten 7 kann der Arretierungsstift 24 wieder
herausgezogen werden. Der Sperrmagnet 7 ist auf der Schie
berführung 18 angeordnet. Bei einer Auszahleinheit mit
diesen Sperrgliedern 8 ist jedem Auszahlschieber 3 ein
Sperrmagnet 7 mit in diesem axial verschieblich gelagerten
Arretierungsstift 24 zugeordnet. Jeder Arretierungsstift
24 kann bei Aufhebung des Wirkeingriffs des zugehörigen
Sperrmagneten 7 durch sein Eigengewicht durch eine Durch
brechung 26 in der Auflageplatte 27 der Schieberführung 18
in die Durchbrechung 25 des zugehörigen Auszahlschiebers 3
eingeführt werden.
Claims (7)
1. Auszahleinheit für Münzspielgeräte, bei der der Aus
gang eines jeden Münzschachtes mittels eines Auszahl
schiebers abgedeckt ist, der zur Freigabe des Münzwe
ges zur Münzausgabeschale mittels eines Auszahlmagne
ten soweit zurückgezogen wird, daß der Ausgang des
entsprechenden Münzschachtes frei ist, wobei zur
Arretierung des Auszahlschiebers ein mittels eines
Sperrmagneten betätigbares Sperrglied an einem Absatz
oder in einer Ausnehmung des Auszahlschiebers von
diesem lösbar anliegt, dadurch gekennzeichnet, daß das
Sperrglied als stabförmige Sperrstange (9) mit Sperr
zinken (10) und einer Nut (12) ausgebildet ist, in der
eine Zugstange (13) gelagert ist, die mittels des
Sperrmagneten (7) in Längsrichtung der axial ver
schieblichen Sperrstange (9) derart verschiebbar ist,
daß jeder Sperrzinken (10) jeweils in die Ausnehmung
an einem Auszahlschieber (3) einschiebbar ist, die als
Sperrnut (11) ausgebildet ist.
2. Auszahleinheit für Münzspielgeräte, bei der der Aus
gang eines jeden Münzschachtes mittels eines Auszahl
schiebers abgedeckt ist, der zur Freigabe des Münzwe
ges zur Münzausgabeschale mittels eines Auszahlmagne
ten soweit zurückgezogen wird, daß der Ausgang des
entsprechenden Münzschachtes frei ist, wobei zur
Arretierung des Auszahlschiebers ein mittels eines
Sperrmagneten betätigbares Sperrglied an einem Absatz
oder in einer Ausnehmung des Auszahlschiebers von
diesem lösbar anliegt, dadurch gekennzeichnet, daß das
Sperrglied als stabförmige Sperrstange (9) mit Sperr
zinken (10) ausgebildet ist, die mittels einer An
druckplatte (17) durch den Sperrmagneten (7) in Rich
tung der Sperrzinken (10) bis zu deren Eingriff mit
den als Sperrnuten ausgebildeten Ausnehmungen der
Auszahlschieber (3) verschieblich ist, wobei die
Sperrzinken (10) durch in der Schieberführung (18) der
Auszahlschieber (3) ausgebildete Durchbrechungen (19)
führbar sind.
3. Auszahleinheit für Münzspielgeräte, bei der der Aus
gang eines jeden Münzschachtes mittels eines Auszahl
schiebers abgedeckt ist, der zur Freigabe des Münzwe
ges zur Münzausgabeschale mittels eines Auszahlmagne
ten soweit zurückgezogen wird, daß der Ausgang des
entsprechenden Münzschachtes frei ist, wobei zur
Arretierung des Auszahlschiebers ein mittels eines
Sperrmagneten betätigbares Sperrglied an einem Absatz
oder in einer Ausnehmung des Auszahlschiebers von
diesem lösbar anliegt, dadurch gekennzeichnet, daß das
Sperrglied als über die Auszahlschieber (3) quer zu
deren Längsachse (20) angeordneter Sperrhebel (21)
ausgebildet ist, der in Lagern (22) schwenkbar gela
gert und mittels des Sperrmagneten (7) unter an den
Auszahlschiebern (3) angeordnete Absätze klappbar ist,
die als Sperringe (23) ausgebildet sind.
4. Auszahleinheit für Münzspielgeräte, bei der der Aus
gang eines jeden Münzschachtes mittels eines Auszahl
schiebers abgedeckt ist, der zur Freigabe des Münzwe
ges zur Münzausgabeschale mittels eines Auszahlmagne
ten soweit zurückgezogen wird, daß der Ausgang des
entsprechenden Münzschachtes frei ist, wobei zur
Arretierung des Auszahlschiebers ein mittels eines
Sperrmagneten betätigbares Sperrglied an einem Absatz
oder in einer Ausnehmung des Auszahlschiebers von
diesem lösbar anliegt, dadurch gekennzeichnet, daß das
Sperrglied als Arretierungsstift (24) ausgebildet ist,
der in dem Sperrmagneten (7) gelagert und durch eine
Durchbrechung (26) in der Auflageplatte (27) der
Schieberführung (18) durch sein Eigengewicht in die
Ausnehmung des Auszahlschiebers (3), welche als Durch
brechung (25) ausgebildet ist, einführbar und mittels
des Sperrmagneten (7) wieder herausziehbar ist.
5. Auszahleinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß die Sperrstange (9) in im Bereich der Aus
zahlschieber (3) angeordneten Gleitführungen (14)
geführt und einseitig mit einer Rückholfeder (15)
verbunden ist, die mit dem Gehäuse (16) der Auszahl
einheit (1) verbunden ist.
6. Auszahleinheit nach Anspruch 3, dadurch gekennzeich
net, daß die Sperringe (23) an den Hubankern (5) der
Auszahlmagneten (4) der Auszahlschieber (3) angeordnet
sind.
7. Auszahleinheit nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Sperrmagnet (7) auf der Schieberfüh
rung (18) der Auszahlschieber (3) angeordnet ist.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19853542015 DE3542015A1 (de) | 1985-11-28 | 1985-11-28 | Auszahleinheit fuer muenzspielgeraete |
| DE8533470U DE8533470U1 (de) | 1985-11-28 | 1985-11-28 | Auszahleinheit für Münzspielgeräte |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19853542015 DE3542015A1 (de) | 1985-11-28 | 1985-11-28 | Auszahleinheit fuer muenzspielgeraete |
| DE8533470U DE8533470U1 (de) | 1985-11-28 | 1985-11-28 | Auszahleinheit für Münzspielgeräte |
Publications (2)
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|---|---|
| DE3542015A1 DE3542015A1 (de) | 1987-06-04 |
| DE3542015C2 true DE3542015C2 (de) | 1990-02-15 |
Family
ID=25838256
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19853542015 Granted DE3542015A1 (de) | 1985-11-28 | 1985-11-28 | Auszahleinheit fuer muenzspielgeraete |
| DE8533470U Expired DE8533470U1 (de) | 1985-11-28 | 1985-11-28 | Auszahleinheit für Münzspielgeräte |
Family Applications After (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8533470U Expired DE8533470U1 (de) | 1985-11-28 | 1985-11-28 | Auszahleinheit für Münzspielgeräte |
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|---|---|---|---|---|
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| JP2014229175A (ja) * | 2013-05-24 | 2014-12-08 | サンデン株式会社 | コイン払出装置 |
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| FR2441221A1 (fr) * | 1978-11-08 | 1980-06-06 | Laurel Bank Machine Co | Distributeur de monnaie |
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1985
- 1985-11-28 DE DE19853542015 patent/DE3542015A1/de active Granted
- 1985-11-28 DE DE8533470U patent/DE8533470U1/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE8533470U1 (de) | 1989-05-24 |
| DE3542015A1 (de) | 1987-06-04 |
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