DE358497C - Spuelkasten fuer kleine oder grosse Abtrittspuelung - Google Patents

Spuelkasten fuer kleine oder grosse Abtrittspuelung

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DE358497C
DE358497C DER48116D DER0048116D DE358497C DE 358497 C DE358497 C DE 358497C DE R48116 D DER48116 D DE R48116D DE R0048116 D DER0048116 D DE R0048116D DE 358497 C DE358497 C DE 358497C
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small
cistern
downpipe
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bell
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DER48116D
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03DWATER-CLOSETS OR URINALS WITH FLUSHING DEVICES; FLUSHING VALVES THEREFOR
    • E03D1/00Water flushing devices with cisterns ; Setting up a range of flushing devices or water-closets; Combinations of several flushing devices
    • E03D1/02High-level flushing systems
    • E03D1/14Cisterns discharging variable quantities of water also cisterns with bell siphons in combination with flushing valves

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Devices For Dispensing Beverages (AREA)

Description

  • Spülkasten für kleine oder große Abtrittspülung. Spülkasten für kleine oder große Abtrittspülung sind bekannt. Die bekannten Einrichtungen benötigen jedoch teuere und leicht zu Wirkungsstörungen führende Federventile und sonstige Abdichtungsmittel. Die Erfindung hat den Zweck, einen Spülkasten für kleine oder große Abtrittspülung ohne Ventile oder sonstige Teile zu schaffen, welche eine Wirkungsstörung veranlassen könnten. Dieser Zweck wird dadurch erreicht, daß eine Glocke in ihrer Tiefstellung mit einem über den Höchstwasserstand im Hauptbehälter reichenden Rohrstück auf dem die Wassermenge für kleine Spülung bestimmenden Dichtungsrand des Fallrohrstutzens dicht aufsitzt und hierhei mit ihrem unteren Rande die Innenwand eines an die Absaugmuffe angeschlossenen L'nterwasserhilfsbehälters mit einem Zwischenraum ergibt, durch den hindurch die Füllung des Hilfsbehälters während des Aussaugens des Hauptbehälters nicht bis unter den Glockenrand abgesaugt werden kann, so daß bei großer Spülung das im Hilfsbehälter verbleibende Wasser die äußere Abdichtung gegen Nachsaugen von Außenluft bildet.
  • In der Zeichnung zeigt im senkrechten Schnitt die Abb. z die Stellung ,der Teile für die kleine Spülung und zur Einleitung der großen Spülung, und die Abb. a die Stellung der Teile in der Höhenlage; welche gleichzeitig die Endstellung für die große Spülung ist.
  • Der Einlaufrand a des Fallrohrstutzens b ist so angeordnet, daß die im Spülkasten c über dem Rand a stehende Wassermenge diejenige für die kleine Spülung ist. Der Stutzen b trägt mit Rippen d eine Saugmuffe f, deren unterer Rand g die Wassermenge für die große Spülung bestimmt. Der Erfindung gemäß ist nun der Saugstutzen f von einem Hilfsbehälter h. umgeben und der Körper zur gleichzeitigen inneren und äußeren Abdichtung als Glocke i ausgebildet, die mit Rippen h eine Verlängerung G des Fallrohrstutzens b trägt und bei tiefster Stellung mit dieser Verlängerung auf dem Dichtungsring m aufsitzt, während gleichzeitig ihr äußerer Rand n die Innenwand f' des Hilfsbehälters la mit so geringem Spiel umgibt, daß letzterer nicht bis zum Rand »iz ausgesaugt werden kann und bei großer Spülung .die äußere Abdichtung gegen Nachsaugen von Luft durch das Wasser im Hilfsbehälter gebildet wird, das über dessen Innenrand o nicht abfließen kann.
  • Bei dieser Einrichtung kommt der Spülkasten wie folgt zur Wirkung Wird von der Stellung nach Abb. 2 ausgehend, der Rand n der Glocke i über den Rand o gehoben und hochgehalten (Abb. r), so fließt das Wasser über o und a ab, bis sein Spiegel auf die Höhe von a gesunken ist. Dann ist die kleine Spülung beendet. Wird die Glocke i dagegen nur kurze Zeit angehoben und weder gesenkt, bevor der Wasserspiegel unter den über o gehobenen Rand n gesunken ist, also bevor Luft zwischen (len Rändern ii und o unmittelbar in das Fallrohr b eingesaugt werden kann, so fließt das Wasser bei gehobener Glocke wie vorhin zwischen n und o und über den Rand a in das Saugrohr ab, in das es nach dem Wiederaufsetzen der Fallrohrstutzenverlängerung l auf den Dichtungsring m jedoch durch Heberwirkung weiterhin nachgesäugt wird, bis der Wasserspiegel zum Rand g gesunken ist und von diesem aus durch die Muffe f Luft nachgesaugt werden kann. Während des Nachsaugens des Wassers durch die Muffe f wird durch den Spalt zwischen n und f' aus dem Hilfsbehälter 1a ebenfalls Wasser abgesaugt. Dieser Spalt ist jedoch, wie erwähnt, so eng bemessen, daß der Hilfsbehälter während des Aussaugens des Hauptbehälters nicht bis zum gesenkten Rand n ausgesaugt werden kann und das im Hilfsbehälter siehenbleibende Wasser den Eintritt von Luft zwischen n und f' verhindert und so die äußere Abdichtung ergibt.
  • Zur Erreichung einer großen Spülung wird der Griff herabgezogen und sofort wieder losgelassen, während die kleine Spülung beim Festhalten des herabgezogenen Griffes bis zum Aufhören des Wassernachlaufs sich ergibt. Nach beendeter Spülung wird der Hauptbehälter und mit ihm auch der Hilfsbehälter wie sonst wieder gefüllt und hierauf die Zulaufleitung durch einen nicht dargestellten Schwimmer abgesperrt.

Claims (1)

  1. PATENT-Ax, sPRUcH: Spülkasten für kleine oder große Abtrittspülung, bei dem eine Glocke in ihrer Tiefstellung mit einem über den Höchstwasserstand im Spülkasten reichenden, eine Verlängerung des Fallrohrs bildenden Rohrstück, auf dem die Wassermenge für kleine Spülung bestimmenden Dichtungsrand des Fallrohrs dicht aufsitzt, dadurch gekennzeichnet, ,daß die Glocke (i) hierbei mit ihrem unteren Rand (n) die Innenwand ( f ) eines an die Absaugmuffe (f) des Fallrohrs (b) angeschlossenen Unterwasserhilfsbehälters (Iz) mit einem kleinen Zwischenraum umgibt.
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