DE3606420A1 - Kippgelenkelement - Google Patents

Kippgelenkelement

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DE3606420A1 DE19863606420 DE3606420A DE3606420A1 DE 3606420 A1 DE3606420 A1 DE 3606420A1 DE 19863606420 DE19863606420 DE 19863606420 DE 3606420 A DE3606420 A DE 3606420A DE 3606420 A1 DE3606420 A1 DE 3606420A1
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Thyssen Plastik Anger KG
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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L27/00Adjustable joints; Joints allowing movement
    • F16L27/02Universal joints, i.e. with mechanical connection allowing angular movement or adjustment of the axes of the parts in any direction
    • F16L27/04Universal joints, i.e. with mechanical connection allowing angular movement or adjustment of the axes of the parts in any direction with partly-spherical engaging surfaces
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Kippgelenkelement für Rohre oder dergl., vorzugsweise für Kabelkanalrohre zur Verbindung von Rohren untereinander oder mit Schächten, Behältern, usw., wobei zwei längsgeteilte Nut und Feder aufweisende aus zusammengesetzten Halbrohrschalen beste­ henden Rohrenden mit dem inneren, bzw. äußeren Gelenkab­ schnitt ausgerüstet sind, die in zusammengerastetem Zu­ stand ein Gelenkelement ergeben, das mit zwei Anschlägen für die Begrenzung der Bewegung des kippbaren Gelenkab­ schnittes versehen ist, das eine Ringnut für die Aufnah­ me eines Dichtringes besitzt.
Mit der deutschen Patentanmeldung P 35 26 704.6 und der Zusatzanmeldung P 35 44 874.1 ist ein Gelenkelement für Rohre vorgeschlagen worden, bei dem das eine Rohrstück am Ende kalottenförmig erweitert ist, innen an der Wur­ zel der Erweiterung einen Anschlag und außen Haltemittel für einen Überwurfring besitzt, das zweite Rohrstück am Ende nach außen mit einer Verdickung, die der kalotten­ förmigen Erweiterung des ersten Rohrendes entsprechend geformt ist, versehen ist, eine Ringnut für die Aufnahme eines Dichtmittels aufweist und innen etwa von der Hälfte der Verdickung zum Ende leicht verjüngt verläuft und der Überwurfring mit den Haltemitteln des ersten Rohres kor­ respondierende Haltemittel und einen Anschlag gegenüber dem zweiten Rohrende besitzt, bzw. das Gelenkelement aus zwei inneren und äußeren Gelenkhälften besteht, deren Teilungsebene derjenigen von Halbrohrschalen entspricht, auf der einen Seite eine Aufnahme für Halbrohrschalen besitzt, während es auf der anderen Seite eine Öffnung für die Aufnahme eines ebenfalls aus zwei Halbschalen gebildeten inneren Gelenkhälften mit angeformten Halb­ rohrschalen aufweist und im Gelenkbereich Haltemittel für die beiden äußeren Gelenkhälften vorgesehen sind.
Die bekannten Gelenkelemente dieser Art sind zwar rela­ tiv gut handlich, weisen jedoch hinsichtlich Dichtigkeit gegen eindringendes Wasser aus dem Erdreich gewisse Nach­ teile auf und bestehen aus mehreren Teilen.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Ge­ lenkelement für Rohre, insbesondere Kabelkanalrohre, die aus Halbrohrschalen bestehen, zu besitzen, das gegen­ über den bekannten Gelenkelementen noch verbessert ist, aus weniger Teilen besteht und eine bessere Dichtigkeit gegen eindringendes Wasser aus dem Erdreich besitzt.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß zwei längs­ geteilte Gelenkformstücke vorgesehen sind, die Feder eben­ so wie die Nut der Halbrohrschalen und deren Dichtschnur sich auf der Trennebene der Gelenkformstücke fortsetzen und das ein in Umfangsrichtung am Gelenkformstück ange­ ordneter Arretierzapfen in eine entsprechende Nut am Ge­ genformstück eingreift.
Vorteilhafterweise sind zwei längsgeteilte Gelenkform­ stücke vorgesehen, die jeweils etwa um die Höhe des Rastabschnittes der Nut versetzt mit den Enden der Rohr­ halbschalen verbunden sind.
Vorteilhafterweise setzt sich die Ringnut für die Aufnah­ me der Dichtschnur und diese selbst in der Halbrohrscha­ le in die Trennebene des Gelenkformstückes fort.
Vorteilhafterweise ragt die in die Ringnut des inneren Gelenkformstückes eingelegte Dichtschnur auf der einen Seite soweit über das Ende der Ringnut, daß sie im zu­ sammengesetzten Zustand der Gelenkhälften mit der Ver­ längerung der Feder und der gegenüberliegenden Dicht­ schnur des anderen inneren Gelenkformstückes an der Stel­ le deren Umlenkung in die Trennebene in Berührung steht, wobei die Nut und diese Dichtschnur außen um den Gelenk­ zapfen herumgeführt sind.
Vorteilhafterweise ist der vordere Anschlag des Kippge­ lenkelementes konisch ausgebildet und in das äußere Ge­ lenkformstück integriert.
Vorteilhafterweise sind die halbschalenförmigen Gelenk­ formstücke und die halbschalenförmigen Rohrenden mitein­ ander durch Kleben oder Verschweißen fest verbunden.
Vorteilhafterweise sind ein Halbrohrende und sein Gelenk­ formstück jeweils im Urformprozeß zusammen als ein Teil erzeugt.
Vorteilhafterweise ist um das Gelenk herum ein Spannver­ schluß vorgesehen.
Vorteilhafterweise sind die Übergänge zwischen den Rohr­ enden und den Gelenkformstücken, sowie zwischen unter­ schiedlichen Durchmessern der Gelenkformstücke, gleitend ausgebildet.
Der mit der Erfindung erzielte Vorteil ist insbesondere darin zu sehen, daß wegen der versetzten Trennebenen und der Führung der Nut für den Dichtring eine bedeutend ver­ besserte Dichtigkeit des Gelenkelementes gegen eindrin­ gendes Wasser erreicht wird. Die Handlichkeit bei Monta­ gearbeiten wird dadurch vereinfacht, daß weniger Einzel­ teile vorgesehen sind.
Die Erfindung ist zum besseren Verständnis anhand eines in den Abbildungen dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert.
Es zeigt:
Fig. 1 einen Längsschnitt durch das Kippgelenk,
Fig. 2 eine Seitenansicht des äußeren Gelenkteiles und
Fig. 3 ein Spannschloß.
Der in Fig. 1 dargestellte Längsschnitt durch das Gelenk­ element zeigt die beiden Gelenkformstücke 1 und 2, die mit dem aus zwei Halbschalen bestehenden Rohrenden 3, 4 auf geeignete Weise, z.B. mittels Kleben, Verschweißen oder dergl. verbunden sind. Sie können selbstverständlich auch zusammen mit den Rohrenden im Spritzgußverfahren, d. h. im Urformprozeß, als ein Teil erzeugt werden. Die Ge­ lenkformstücke selbst sind zweckmäßigerweise im Spritzguß­ verfahren erzeugt, während die Rohrenden im Extrusions­ verfahren hergestellt werden. Die entsprechend ausgebil­ deten zweiten Hälften des Gelenkelementes sind in den Abbildungen nicht dargestellt.
Die Rohrhalbschale 3 weist auf der einen Seite eine Nut N 1 auf, auf der anderen Seite ein Feder F 1. Die Nut N 1 dient, wie in der DE-PS 23 04 852 beschrieben, zur Auf­ nahme der Feder F 1 der zweiten Halbschale, die somit mit­ einander verrasten. Auf dem Boden der Nut N 1, ebenso wie auf dem Boden der Nut N 2 der Rohrhalbschale 4 befindet sich eine Dichtschnur 5, bzw. 6. Die Nut N 1 der Rohrhalb­ schale 3 setzt sich in der Trennebene T des inneren Ge­ lenkteiles 1 fort und schwenkt auf die Außenseite dieses Gelenkteiles, um in der gegenüberliegenden Trennebene zu enden. Die Dichtschnur 5 dichtet somit ohne Unterbrechung die Rohrhalbschalen 3, sowie die damit verbundenen Gelenk­ formstücke 1, sowie das Gelenkelement selbst gegeneinander ab, was eine erhebliche Verbesserung darstellt.
Die Feder F 1, ebenso wie die Feder F 2 setzen sich auch in der Trennebene T der Gelenkteile fort, da die Feder F 1 des inneren Gelenkteiles 1 mit dem Ende der Dichtschnur 5 in Verbindung steht. Die Feder F 2 dagegen und ebenso die Nut N 2 mit der Dichtschnur 6 folgen der Kontur des äuße­ ren Gelenkelementes 2 in der Trennebene T und enden paral­ lel kurz vor dem Arretierungszapfen 9, bzw. der Nut 10.
Die Trennebenen T der beiden Gelenkformstücke sind jeweils um die Höhe H des Rastabschnittes der Nut N 1, bzw. N2 ver­ setzt, wodurch sich sowohl eine einfache Montage, als auch eine verbesserte Dichtwirkung ergibt, weil die Dicht­ schnur 5 sich eben in der sich ohne Knick in die Trenn­ ebene T fortsetzenden Nut befindet. Die Übergänge von den Rohrenden zu den Gelenkteilen sind gleitend; ebenso wie diejenigen von einem Durchmesser zum nächsten innerhalb des Gelenkformstückes.
Besonders einfach gestaltet sich das Belegen eines Rohr­ zuges mit Hilfe der erfindungsgemäß vorgeschlagenen Ge­ lenkelemente, wenn Biegungen im Rohrzug vorhanden sind. Dabei wird das, bzw. die Kabel in die nach oben offenen Rohrhalbschalen 3, 4 mit den Gelenkteilen 1, 2 gelegt. An­ schließend wird die obere Hälfte der Rohrhalbschale 3 mit dem Gelenkteil versetzt und mittels Aufdrücken ver­ rastet, wobei die Nut N 1 mit der Feder F 1 der oberen Rohr­ halbschale verrastet. Im Gelenkbereich wird die Feder F 1 in der Trennebene T dabei auf die über die Nut N 1 ragen­ de Dichtschnur 5 gedrückt, was eine gute Dichtwirkung bedeutet. Die Arretierung, bzw. Verrastung im Gelenkbe­ reich erfolgt dabei durch den Arretierungszapfen 8, der in die entsprechende Nut in der aufgedrückten Halbschale des Gelenkteiles 1 eindringt. Danach werden die Rohrenden der Halbschale 4 mit dem Gelenkteil 2 entsprechende äus­ sere Halbschale aufgedrückt, wodurch das Gelenkelement arretiert ist. Auch hierbei wird die Dichtwirkung durch das Aufdrücken der Feder F 2 der Trennebene T auf die Dichtschnur 6 erzielt. Die Abdichtung innerhalb des Ge­ lenkes übernimmt dabei die Dichtschnur 5, die außen um das innere Gelenkteil Z geführt ist. Die Arretierung des äußeren Gelenkformstückes 2 gegenüber dem aufgedrückten spie­ gelbildlichen entsprechenden Gelenkformstück erfolgt durch den Arretierungszapfen 9 in der Nut 10. Zwei Anschläge A und B begrenzen die Kippwinkel des Gelenkelementes 1, 2 und damit des Rohrzuges. Der Anschlag A ist vorzugswei­ se konisch ausgebildet.
Die Fig. 2 zeigt eine Seitenansicht des Rohrendes 4 mit seinem Gelenkteil 2.
Zusätzlich kann das Gelenkelement, wie in Fig. 3 dar­ gestellt, mittels eines Spannschlosses 11, das sich in einem Einschnitt des äußeren Gelenkformstückes 2 befindet und dem Band 12, das um das Gelenkelement herum gelegt ist, gesichert werden.
Auch das nachträgliche Einziehen von Kabeln gestaltet sich einfach, da im Gelenkbereich sämtliche Übergänge ebenso wie in den übrigen Teilen des Rohrzuges gleitend ausgebildet sind.
Die Erfindung ist selbstverständlich nicht auf die Ver­ wendung in Kabelkanalrohrzügen beschränkt. Sie kann überall dort mit Vorteil eingesetzt werden, wo auch nachträglich, d.h. nach der Verlegung von Kabeln oder sonstigen Strängen eine Verrohrung durchgeführt werden muß.

Claims (9)

1. Kippgelenkelement für Rohre oder dergl., vorzugsweise für Kabelkanalrohre zur Verbindung von Rohren unter­ einander oder mit Schächten, Behältern, usw., wobei zwei längsgeteilte Nut und Feder aufweisende aus zu­ sammengesetzten Halbrohrschalen bestehenden Rohrenden mit dem inneren, bzw. äußeren Gelenkabschnitt ausge­ rüstet sind, die im zusammengerasteten Zustand ein Ge­ lenkelement ergeben, das mit zwei Anschlägen für die Begrenzung der Bewegung des kippbaren Gelenkabschnit­ tes versehen ist, das eine Ringnut für die Aufnahme eines Dichtringes besitzt, dadurch gekennzeichnet, daß zwei längsgeteilte Gelenkformstücke (1, 2) vorgesehen sind, die Feder ebenso wie die Nut der Halbrohrscha­ len (3, 4) und deren Dichtschnur (5, 6) sich auf der Trennebene der Gelenkformstücke (1, 2) fortsetzen und das ein in Umfangsrichtung am Gelenkformstück (1, 2) angeordneter Arretierzapfen (7, 9) in eine entsprechen­ de Nut (8, 10) am Gegenformstück eingreift.
2. Kippgelenkelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich­ net, daß zwei längsgeteilte Gelenkformstücke (1, 2) vor­ gesehen sind, die jeweils etwa um die Höhe (H) des Rastabschnittes der Nut (N) versetzt mit den Enden der Rohrhalbschalen (3, 4) verbunden sind.
3. Kippgelenkelement nach Anspruch 1 und 2, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Ringnut (N) für die Aufnahme der Dichtschnur (5, 6) und diese selbst in der Halbrohr­ schale (3, 4) sich in die Trennebene des Gelenkform­ stückes (1, 2) fortsetzt.
4. Kippgelenkelement nach Anspruch 1 bis 3, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die in die Ringnut (N) des inneren Gelenkformstückes (1) eingelegte Dichtschnur (5) auf der einen Seite soweit über das Ende der Ringnut (N) ragt, daß sie im zusammengesetzten Zustand der Gelenk­ hälften mit der Verlängerung der Feder und der gegen­ überliegenden Dichtschnur des anderen inneren Gelenk­ formstückes an der Stelle deren Umlenkung in die Trenn­ ebene in Berührung steht, wobei die Nut (N 1) und die­ ser Dichtring (5) außen um den Gelenkzapfen (Z) herum­ geführt sind.
5. Kippgelenkelement nach Anspruch 1 bis 4, dadurch ge­ kennzeichnet, daß der vordere Anschlag (A) des Kippge­ lenkelementes konisch ausgebildet und in das äußere Ge­ lenkformstück (2) integriert ist.
6. Kippgelenkelement nach Anspruch 1 und einem der folgen­ den, dadurch gekennzeichnet, daß die halbschalenförmigen Gelenkformstücke (1, 2) und die halbschalenförmigen Rohr­ enden (3, 4) miteinander durch Kleben oder Verschweißen fest verbunden sind.
7. Kippgelenkelement nach Anspruch 1 und einem der fol­ genden, dadurch gekennzeichnet, daß ein Halbrohrende (3, 4) und sein Gelenkformstück (1, 2) jeweils im Ur­ formprozeß zusammen als ein Teil erzeugt sind.
8. Kippgelenkelement nach Anspruch 1 und einem der fol­ genden, dadurch gekennzeichnet, daß um das Gelenk he­ rum ein Spannverschluß (11) vorgesehen ist.
9. Kippgelenkelement nach Anspruch 1 und einem der fol­ genden, dadurch gekennzeichnet, daß die Übergänge zwi­ schen den Rohrenden (3, 4) und den Gelenkformstücken (1, 2) sowie zwischen unterschiedlichen Durchmessern der Gelenkformstücke gleitend ausgebildet sind.
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