DE3614121A1 - Pressvorrichtung mit auswechselbaren werkzeugteilen - Google Patents

Pressvorrichtung mit auswechselbaren werkzeugteilen

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DE3614121A1 DE19863614121 DE3614121A DE3614121A1 DE 3614121 A1 DE3614121 A1 DE 3614121A1 DE 19863614121 DE19863614121 DE 19863614121 DE 3614121 A DE3614121 A DE 3614121A DE 3614121 A1 DE3614121 A1 DE 3614121A1
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Jean Michel La Roche-sur-Yon Pfister
Dorice La Roche-sur-Yon Vrignaud
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

PRINZ, LEISER, BUNKE & PARTNER
Patentanwälte · European Patent 'Attorneys .
Ernsbergerstraße 19 · 8000 München 60 0 O I 4 I / I
25. April 1986
ESSWEIN S.A.
Route de Cholet
85002 LA ROCHE-SUR-YON / Frankreich
Unser Zeichen: E 1357
Preßvorrichtung mit auswechselbaren Werkzeugteilen
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Preßvorrichtung mit auswechselbaren Werkzeugteilen.
Zum Herstellen von Teilen aus Metallblech werden üblicherweise Vorrichtungen benützt, die auf Pressen zum Lochen, Prägen, Abkanten und so weiter befestigt sind. Diese Vorrichtungen umfassen im allgemeinen Werkzeugteile wie Stempel und Matrizen, die einem mehr oder weniger raschen Verschleiß unterworfen sind, Halteteile wie Stempelhalter, Matrizenhalter, Befestigungsfüße, die auf dem Stößel und auf dem Pressentisch befestigt sind, und einen Niederhalter, der gewöhnlich
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zugleich ein Blech vollständig festhält, das einer Verformung in der Vorrichtung unterworfen wird, und die Stempel bei ihrer Bewegung führt.
Die meisten bekannten Preßvorrichtungen werden zur Herstellung eines einzigen Modells oder Typs eines Werkstücks gebaut, das vorher in seinen Abmessungen und seiner Gestalt festgelegt ist. Bei diesen Vorrichtungen wird jeder Wechsel des herzustellenden Modells oder Typs des Stücks normalerweise von einem Wechsel der Presse insgesamt und nicht lediglich ihrer Werkzeugteile begleitet. Aus diesem Grund sind bei den bekannten Vorrichtungen die Werkzeugteile, also ihre Matrizen und Stempel und ihre Halteteile, üblicherweise eher dafür gedacht und eingerichtet, grundsätzlich eine feste mechanische Baugruppe zu erhalten, als für einen schnellen Aufbau und Abbau dieser Vorrichtung oder ihrer Stempel und Matrizen. Daraus ergibt sich, daß bei diesen bekannten Vorrichtungen eine Wartung, ein Nachstellen oder ein Auswechseln eines Stempels oder einer Matrize oft eine verhältnismäßig lange Zeit der Montage und der Demontage erfordert. Bestimmte andere bekannte Preßvorrichtungen besitzen demontierbare Werkzeugteile. Die Art ihrer Befestigung und ihrer Einstellung erfordert dennoch eine verhältnismäßig lange Zeit der Montage und der Demontage.
Die vorliegende Erfindung hat die Aufgabe, diese Nachteile zu vermeiden. Sie schafft eine Preßvorrichtung, bei der die Werkzeugteile auswechselbar, leicht montierbar, demontierbar und einstellbar sind sowie fest an ihrem Platz gehalten werden. Sie erfordern eine verhältnismäßig kurze Zeit der Montage und der Demontage bei ihrer Wartung, ihrer Einstellung, ihrem Austausch oder ihrem Auswechseln.
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Gemäß der Erfindung ist eine Preßvorrichtung mit Werkzeugteilen, die durch Matrizen und Stempel und Halteteile wie Matrizenhalter, Stempelhalter, Befestigungsfüße der Vorrichtung, gebildet sind, dadurch gekennzeichnet, daß sie als Werkzeugteile auswechselbare Matrizen und Stempel, jeweils dargestellt durch lösbare metallische Stücke oder Scheiben, und als Halteteile einerseits demontierbare Matrizenhalter und Stempelhalter und Träger zum Aufnehmen und Festhalten der Matrizenhalter und der Stempelhalter und andererseits zwei Befestigungsfüße der Vorrichtung, von denen jeder mit wenigstens einer Mulde versehen ist, die eine zu der des Trägers komplementäre Form darstellt, zum Aufnehmen und Verriegeln eines der Träger gegen eine Verdrehung oder eine Verschiebung, und sowohl für die Matrizenhalter als auch für die Stempelhalter ein einstellbares Flanschsystem, das zum radialen und axialen Verriegeln mit dem zugehörigen Träger in Verbindung steht, umfaßt.
Zum besseren Verständnis der Erfindung wird im folgenden eine bestimmte Anzahl von Ausführungsbeispielen beschrieben, von denen eines in den beigefügten Zeichnungsfiguren gezeigt ist.
"R Figur 1 zeigt eine teilweise geschnittene schematische Teilansicht eines Teils der Vorrichtung gemäß der Erfindung, montiert auf einer Presse; Figur 2 zeigt in einem anderen Maßstab eine teilweise und schematische Draufsicht auf eine Matrize und ihren Matrizenhalter der Vorrichtung nach Figur 1; Figur 3 zeigt eine schematische Teilansicht im Schnitt entlang der Linie III-III der Matrize und ihres Matrizenhalters der in Figur 2 gezeigten Vorrichtung;
-/- 3 em
Figur 4 zeigt in einem anderen Maßstab eine perspektivische Teil-Explosionsansicht der Matrize, eines Matrizenhalters» des Trägers und eines Befestigungsfußes der in Figur 2 gezeigten Vorrichtung.
Die Erfindung kann bei jeder Preßvorrichtung wie bei einem Wiederholunpstaktwerkzeug oder einer Folgevorrichtung verwendet werden. Als Wiederholungstaktwerkzeug bezeichnet man gewöhnlich eine Preßvorrichtung, die ein einziges Mal auf eine Blechscheibe wirkt, um ihr eine mehr oder weniger komplizierte Form zu geben, als Folgevorrichtung im allgemeinen eine Vorrichtung mit mehreren Arbeitsplätzen in Reihe, einer hinter dem anderen, auf denen gemäß einem bestimmten Schritt ein Blech- oder Metallstreifen durchläuft, um auf diesem Metallstreifen an jedem Arbeitsplatz einen vorgegebenen Arbeitsschritt wie Lochen, Ziehen, Prägen, Stanzen auszuführen und am Ausgang des letzten Platzes ein fertiges Stück, vom Blechstreifen abgetrennt und eine mehr oder weniger komplizierte Form bildend, zu erhalten.
Eine Preßvorrichtung 1 nach einem Ausführungsbeispiel der Erfindung, schematisch und teilweise dargestellt in den Figuren 1 bis 4, ist auf einer Presse 2 aufgebaut, deren Tisch 3 und Stößel 4 schematisch gestrichelt dargestellt sind.
Die Preßvorrichtung 1 umfaßt wenigstens erstens eine Matrize 5, einen Matrizenhalter 6 und einen unteren Fuß 7, der auf dem Tisch 3 der Presse montiert ist; zweitens einen Stempel 8, einen Stempelhalter 9 und einen oberen Befestigungsfuß 10, der auf dem Stößel 4 der Presse 2 montiert ist; und drittens einen Niederhalter 11 zwischen der Matrize 5 und dem Stempel 8.
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Die Werkzeugteile der Vorrichtung 1 sind die Matrize oder die Matrizen 5 und der Stempel oder die Stempel 8. Die Halteteile der Vorrichtung 1 sind der oder die Stempelhalter 6, der untere Befestigungsfuß 7, der oder die Stempelhalter 9, und der obere Befestigungsfuß 10. Bei der Vorrichtung 1 haben die Halteteile 6, 7 der Matrize 5 und die Halteteile 9, 10 des Stempels 8 erfindungsgemäß eine ähnliche Gestalt. Für eine Vereinfachung der Darstellung der Erfindung bezieht sich die nachfolgende Beschreibung auf eine Matrize 5, aber sie gilt gleichermaßen für eine Baugruppe, die sich auf einen Stempel 8 oder einen Niederhalter 11 bezieht.
Gemäß einem wichtigen Merkmal umfaßt die Preßvorrichtung als Werkzeugteile auswechselbare Matrizen 5 und Stempel 8, dargestellt durch Metallstücke oder lösbare Scheiben, und als Halteteile einerseits abnehmbare Matrizenhalter 6 und Stempelhalter 9 und Träger 13 zum Aufnehmen und Festhalten der Matrizenhalter 6 und Stempelhalter 9 und andererseits zwei Befestigungsfüße 7, 10 der Vorrichtung, von denen jeder mit wenigstens einer Senke oder Mulde 14 versehen ist, die eine zu den Trägern 13 komplementäre Form bildet, zum Aufnehmen und Verriegeln eines der Träger 13 gegen Verdrehung oder Verschiebung und für jeden Matrizenhalter und Stempelhalter ein verstellbares Flanschsystem 20, das zum radialen oder axialen Verriegeln mit dem zugehörigen Träger 13 in Verbindung steht.
Gemäß einem anderen Merkmal wird der abnehmbare Matrizenhalter 6 oder Stempelhalter 9 bei der Preßvorrichtung 1 gebildet durch ein Metallstück mit einer Mulde, die das Werkzeugteil 5 oder 8 aufnimmt, und mit
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einer zylindrischen äußeren Oberfläche, die mit einer Abflachung 15 und einem ringförmigen Haltemittel 16 versehen ist. Der Träger 13 hat die Form einer Krone und eine ebene Oberfläche 17 und ist auf einem Teil des Umfangs dieser Oberfläche mit einem axialen Anschlag versehen, der an der inneren Seitenwand mit kreisbogenförmigen oder ringförmig umlaufenden Haltemitteln 19 ausgerüstet ist, die in Verbindung stehen mit dem an sich bekannten einstellbaren Flanschsystem 20, der Abflachung 15 und dem Haltemittel 16 für den Matrizenhalter 6 und den Stempelhalter 9, um ein System mit wenigstens zwei einander gegenüberliegenden Zonen zum Unterstützen der radialen und axialen Verriegelung des Matrizenhalters 6 oder des Stempelhalters 9 auf der ebenen Oberfläche 17 des Trägers 13 zu bilden. Dieses System besteht aus zwei einander entgegengesetzt gegenüberliegenden Stützzonen 15, 19, da die kreisbogenförmigen oder ringförmig umlaufenden Haltemittel 19 eine nicht gezeigte Einheit 19 bilden. Dieses System besteht aus drei einander entgegengesetzten im Winkel im Abstand angeordneten Stützzonen 19, 15, 19, da die kreisförmigen Haltemittel 19 paarig aufgeteilt und mit Zwischenräumen eines Winkels Alpha der Größenordnung 30° bis 180° angeordnet sind, wie es die Figuren 2 und 4 zeigen..
Nach einem weiteren Merkmal ist die Preßvorrichtung 1 versehen mit einem System 21 zur Winkeleinstellung einer Gruppe aus Matrize 5 und Matrizenhalter 6 oder einer Gruppe aus Stempel 8 und Stempelhalter 9 bei der Vorrichtung. Dieses System 21 umfaßt zwei aneinanderfügbare Elemente, einen Stab oder Dorn und eine Kerbe, die so zu dem Stab paßt, daß sie ihn ohne Spiel
aufnehmen kann, wobei das eine durch diese Gruppe aus Matrize und Matrizenhalter oder Stempel und Stempelhalter und das andere durch einen entsprechenden Träger 13 dargestellt wird.
Nach dem in den Figuren 1, 2, 3 und 4 dargestellten Ausführungsbeispiel wird in der Preßvorrichtung 1 die Matrize 5 durch ein zylindrisches oder scheibenförmiges Metallstück dargestellt. Die Matrize 5 ist in der zylindrischen Mulde des Matrizenträgers 6 gelagert. Und der Matrizenhalter 6 wird seinerseits auf dem Befestigungsfuß 7 mit Hilfe eines Trägers 13 verriegelt. Dieser Träger 13 hat in seinem oberen Teil die Form einer Krone mit einem polygonalen Umriß, beispielsweise einen achteckigen Umriß 22, und in seinem unteren Teil einen kreisförmigen Umriß 23.
Der Matrizentärger 6 wird gebildet durch ein zylindrisches Teil, das innen ausgehöhlt ist und so eine zur Bodenplatte konzentrische Mulde bildet. Die äußere zylindrische Wand des Matrizenträgers 6 ist mit einer Abflachung 15 und einer kreisförmigen oder ringförmigen Rille oder Kerbe versehen, die als ringförmiges Haltemittel 16 dient, dessen Boden und dessen unterer Rand die Rolle eines radialen Anschlags und einer Schulter zum axialen Anhalten gegenüber den kreisförmigen oder ringförmigen Haltemitteln 19 des Trägers spielen. Die Abflachung 15 dient als Abstützebene für den Vorderteil 27 des einstellbaren Flanschs 20 und fängt einerseits einen radialen oder horizontalen Schub dieses Flanschs 2Q und andererseits einen vertikalen Schub, der von oben durch diesen Flansch 20 ausgeübt wird, ab. Die Abflachung 15 des Matrizenhalters 6 und
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der Vorderteil 27 des Flanschs 20 können eine geneigte Stellung einnehmen. Der Träger in Gestalt einer Krone 13 umfaßt als kreisringförmige Haltemittel 19 im Abstand angeordnete bogenförmige Leisten oder Rippen mit einer zu der der ringförmigen Rille oder Kerbe 16 des Matrizenhalters 6 komplementären Gestalt, die auf einer inneren Seitenwand des axialen Anschlags 18 angeordnet sind. Wenn der Matrizenhalter 6 eingestellt und der einstellbare Flansch 20 mit Hilfe einer Befestigungsschraube 33 angepreßt ist, wird der durch den Flansch 20 auf den Matrizenhalter 6 ausgeübte radiale Schub durch die Leisten oder Rippen 19 des Trägers 13, die die ringförmige Rille oder Kerbe 16 des Matrizenhalters 6 (Figuren 1 und 3) durchdringen und sich auf dem Boden dieser Rille abstützen, abgefangen. Der untere vorspringende Teil 37 der äußeren Wand des Matrizenhalters 6, begrenzt durch die ringförmige Rille 16, rutscht im eingestellten Zustand, also eingestellt ohne Spiel, in den Schlitzen 18 des Trägers 13,auf der unteren Seite durch die Oberfläche 17 des Trägers 13 und auf der oberen Seite durch die untere Oberfläche der Leisten 19 des radialen Anschlags 18 des Trägers 13 festgelegt; der Matrizenträger 6 wird dann im Träger 17 auf seiner einen Seite durch die bogenförmigen Leisten 19 und die Oberfläche 17 dieses Trägers und auf der dem einstellbaren Flansch 20, der auf diesen Matrizenhalter 6 einen radialen Schub und einen vertikalen Schub von oben ausübt, gegenüberliegenden Seite und dieser ebenen Oberfläche 17 des Trägers 13 fest verriegelt.
Was die Winkelstellung der Baugruppe aus der Matrize 5 und dem Matrizenhalter 6 gegenüber dem Träger 13 infolge der Füße 7 der Vorrichtung betrifft, wird diese Stellung präzise durch ein System aus Stab und Kerbe 21 gesichert.
Bei dem in den Figuren 2, 3 und 4 gezeigten Beispiel umfaßt das System aus Stab und Kerbe 21 einerseits einen Stab oder Dorn 41, der in einem Loch 42 im Matrizenhalter 6 befestigt ist, und andererseits eine Kerbe 43, passend zu diesem Stab oder Dorn 41 und ausgebildet im Träger 13.
Zum Zeitpunkt einer Montage einer Gruppe aus Matrize und Matrizenhalter 6 greift der Stab oder Dorn 41, gehalten vom Matrizenhalter 6, ohne Spiel ein in die Kerbe 43 des Trägers 13 und legt auch eine genaue Richtung oder Stellung der Matrize 5 in der Vorrichtung fest. In einer nicht gezeigten Ausführungsvariante ist der Stab oder Dorn 41 im Träger 13 befestigt, während eine Kerbe 43, passend zu diesem Stab oder Dorn 41, im Matrizenhalter 6 ausgebildet ist.
Gemäß einem anderen Merkmal umfaßt die Preßvorrichtung ein Mittel 46 zum Steuern der Montagestellung einer Gruppe aus Matrize 5 und Matrizenhalter 6 oder einer Baugruppe aus Stempel 8 und Stempelhalter 9 gegenüber einer vorgegebenen Befestigungsposition für diese Baugruppe in der Vorrichtung. Das Steuermittel 46 umfaßt wenigstens einerseits eine Welle mit einem kalibrierten Durchmesser oder einen Stab 48, andererseits zwei kalibrierte Löcher mit dem gleichen Durchmesser, den auch der Stab 48 hat, von denen das eine, 49, an einem vorher festgelegten Punkt des Trägers 13 ausgebildet und das andere, 50, an einem Punkt des Matrizenträgers 6 oder Stempelhalters 9 verwirklicht ist dergestalt, daß, wenn der Matrizenhalter 6 oder der Stempelhalter 9 exakt seine vorbestimmte Befestigungsposition in der Vorrichtung 1 einnimmt, dieses
kalibrierte Loch 50 ganz genau in Flucht mit dem kalibrierten Loch 49 des Trägers 13 steht und daß zum Zeitpunkt einer überprüfung der Position die Welle mit dem kalibrierten Durchmesser oder der Stab 48 augenblicklich eingefädelt oder eingeschoben in diese zwei fluchtenden Löcher 49 und 50 schiebt. Das Mittel 46 zum überprüfen der Position und das Winkeleinstellungssystem 21 erlauben eine korrekte Montage der Baugruppe aus Matrize 5 und Matrizenhalter 6 und der Baugruppe aus Stempel 8 und Stempelhalter 9 in der Vorrichtung 1.
In der Vorrichtung 1 wird die Matrize 5 im Matrizenhalter gemäß einer vorbestimmten Stellung kontrolliert montiert, sei es durch ein Prüfsystem mit nicht dargestellten kalibrierten fluchtenden Löchern, die in der Matrize 5 und im Matrizenhalter 6 ausgebildet sind und mit der -kaiibrierten Welle in vorübergehendem Eingriff ähnlich dem Steuermittel 46 stehen, sei es durch ein bekanntes System mit nicht dargestellten fluchtenden Löchern in der Matrize 5 und dem Matrizenhalter 6 und mit einem auf Dauer montierten Stift in diesen fluchtenden Löchern. Die Matrize 5 ist außerdem in bekannter Weise im Matrizenhalter 6 durch nicht dargestellte Schrauben befestigt.
Gemäß einem weiteren Merkmal umfaßt die Preßvorrichtung mindestens in ihrem oberen Befestigungsfuß 11 auf den beiden Seiten eines Trägers 13 ein Schienensystem 21 zur Aufnahme einer Baugruppe aus Stempel 8 und Stempelhalter 9 und zum Erleichtern eines Verschiebens dieser Baugruppe auf den Schienen von einem Punkt an der Außenseite der Vorrichtung bis zu einer vorbestimmten Stellung für die Befestigung der Gruppe im Träger
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Die Schienen dieses System 51 können während des Verschiebens einer Baugruppe aus Stempel 8 und Stempelhalter 9 entweder mit der ringförmigen Rille der Gruppe zum Stützen im Eingriff stehen oder sich in einer Stellung zum Bilden einer Gleitfläche für die Gruppe befinden.
Das Schienensystem 51 erleichtert das Verstellen und das Befestigen dieser Gruppe aus Stempel 8 und Stempelhalter 9 in der Vorrichtung 1. Ein solches Schienensystem 51 kann in gleicher Weise auf dem unteren Befestigungsfuß 17 der Vorrichtung 1 angebracht sein, um das Verstellen und das Befestigen einer Gruppe aus Matrize 5 und Matrizenhalter 6 zu erleichtern.
Nach einer solchen Ausbildung ist ein Ersetzen einer Matrize 5 durch eine andere auswechselbare Matrize oder eines Stempels durch einen anderen Stempel 8, üblicherweise durch die einfache Demontage und Montage des Matrizenhalters 6 oder des Stempelhalters 9, einfach und schnell, das macht die Wartung der Vorrichtung 1 bequem und verkürzt die Vorbereitungszeit für die Vorrichtung bei einem Wechsel des Chips oder des Modells des herzustellenden Werkstücks.
Bei einer nicht dargestellten Ausführungsvariante umfaßt ein Matrizenhalter 6 oder Stempelhalter 9 als ringförmiges Haltemittel 16 eine ringförmige Leiste oder Rippe anstelle einer ringförmigen Kerbe und einen Träger, ähnlich dem Träger 13, aber an seiner Innenwand mit seinem axialen Anschlag versehen, als ringförmige Haltemittel 19 eine ringförmige Kerbe mit einer zur ringförmigen Leiste des Matrizenhalters oder Stempelhalters komplementären Form.

Claims (8)

PRINZ, LEISER, BUNKE & PARTNER Patentanwälte · European Patent Attorneys Ernsbergerstraße 19 ■ 8000 München 60 O D I 4 I 25. April 1986 ESSWEIN S.A. Route de Cholet 8500 2 LA ROCHE-SUR-YON / Frankreich Unser Zeichen: E 1357 Patentansprüche
1. Preßvorrichtung mit auswechselbaren Werkzeugteilen, die durch Matrizen und Stempel und Halteteile wie die Matrizenhalter und die Stempelhalter gebildet sind, und einem Pressentisch (3) und einem Stößel (49), dadurch gekennzeichnet, daß sie als Halteteile einerseits abnehmbare Matrizenhalter (6) und Stempelhalter (9) und Träger (13) zum Aufnehmen und Festhalten dieser Matrizenhalter (6) und Stempelhalter (9) und andererseits zwei Befestigungsfüße (7, 10) zur Befestigung der Vorrichtung am Pressentisch (3) und am Stößel (4), von denen jeder mit wenigstens einer Senke oder Mulde (14) versehen ist, die eine zu.der des Trägers (13) komplementäre Form aufweist, zum Aufnehmen und Verriegeln der entsprechenden Träger gegen ein Verdrehen oder ein Verschieben und sowohl für die Matrizenhalter (6) als auch für die Stempelhalter (9) ein einstellbares Flanschsystem (20), das zum radialen und axialen Verriegeln in Verbindung mit dem entsprechenden Träger (13) steht, umfaßt.
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2. Vorrichtung nach Anspruch t, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die Matrizenhalter (6) als auch die Stempelhalter (9) aus einem muldenförmigen Metallstück zum Aufnehmen des Werkzeugteils (5, 8) gebildet und an ihrer zylindrischen äußeren seitlichen Oberfläche mit einer Abflachung (15) und einem ringförmigen Haltemittel (16) versehen sind und daß ihr Träger (13) in Form einer Krone mit ebener Oberfläche (17), auf einem Teil des Umfangs der Oberfläche mit einem axialen Anschlag (18) an der inneren Seitenwand versehen, kreisbogenförmige oder ringförmige Haltemittel (19) aufweist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei den Matrizenhaltern (6) und Stempelhaltern (9) die kreisförmigen oder ringförmigen Haltemittel (19) auf der inneren Seitenwand des axialen Anschlags (18) des Trägers (13) in Verbindung stehen mit einem einstellbaren Flanschsystem (20) der Abflachung (15) und dem Haltemittel (16) der Matrizenhalter (6) und der Stempelhalter (9), um ein System mit wenigstens zwei einander gegenüberstehenden Stützzonen (15, 19) für eine radiale und axiale Verriegelung der Matrizenhalter (6) und Stempelhalter (9) zu bilden.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei den Matrizenhaltern (6) und bei den Stempelhaltern (9) das ringförmige Haltemittel (6) durch eine ringförmige Kerbe, angeordnet in ihrer zylindrischen äußeren seitlichen Oberfläche, ausgebildet ist und im Träger (13) die kreisförmigen Haltemittel (19) durch bogenförmige oder zylindrische
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Leisten oder Rippen mit einer zu der ringförmigen Kerbe (16) in den Matrizenhaltern (6) und Stempelhaltern (9) komplementären Gestalt ausgebildet sind.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei den Matrizenhaltern (6) und Stempelhaltern (9) das ringförmige Haltemittel (16) durch eine ringförmige Leiste oder Rippe, angeordnet in ihrer zylindrischen äußeren seitlichen Oberfläche, gebildet ist und im Träger (13) die kreisförmigen Haltemittel (19) durch eine kreisförmige Kerbe mit einer zu der ringförmigen Leiste oder Rippe (16) der Matrizenhalter (6) und Stempelhalter (9) komplementären Form ausgebildet sind.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein Einstellsystem (21) für die Matrize (5) oder den Stempel (8) im Matrizenhalter (6) oder Stempelhalter (9) vorgesehen ist, das zwei aneinanderfügbare Elemente, einen Stab oder Dorn (41) und eine Kerbe (43) zu dem Stab oder Dorn passend und ihn ohne Spiel aufnehmend, umfaßt, wobei das eine dieser Bauteile im Matrizenhalter oder Stempelhalter und das andere der Bauteile im Träger (13) ausgebildet ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zu einer Überprüfung der Montagestellung einer Baugruppe aus Matrize (5) und Matrizenhalter (6) oder eine Baugruppe aus Stempel (8) und Stempelhalter (9) gegenüber einer vorbestimmten Befestigungsposition dieser Baugruppe in der Vorrichtung ein Mittel (46) vorgesehen ist, das einerseits eine Welle mit einem kalibrierten Durchmesser oder Stab (48)
und andererseits zwei kalibrierte Löcher mit dem gleichen Durchmesser, wie ihn auch der Stab (48) hat, umfaßt, wobei das eine (49) an einer vorher festgelegten Stelle im Träger (13) und das andere (50) an einer Stelle im Matrizenhalter (6) oder Stempelhalter (9) ausgebildet ist, so daß, wenn der Matrizenhalter oder Stempelhalter exakt die vorher festgelegte Befestigungsstellung einnimmt, die für ihn in der Vorrichtung bestimmt ist, die beiden kalibrierten Löcher (49 und 50) genau fluchten und zum Zeitpunkt der Überprüfung der Stellung ein augenblickliches Einfädeln oder Einschieben der Welle oder des Stabs (48) in die beiden fluchtenden Löcher (49, 50) erlauben.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß zum Erleichtern eines Versteilens einer Gruppe aus Stempel (8) und Stempelhalter (9) und/oder einer Gruppe aus Matrize (5) und Matrizenhalter (6) in den Befestigungsfüßen (10, 7) ein System von parallelen Schienen (51) zur Aufnahme der Gruppen und zum Erleichtern einer Verschiebung dieser Gruppen auf den Schienen von einem Punkt auf der Außenseite der Vorrichtung zu einer vorbestimmten Stelle zu ihrer Befestigung im Träger (13) vorgesehen ist.
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