DE3615247C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft einen Mauerstein mit zwei sich
gegenüberstehenden, die Stoßflächen für einen jeweils
seitlich angrenzenden Ziegelstein bildenden Stirnwänden
sowie zu diesen senkrecht verlaufenden, die freie
Wandfläche bildenden Seitenwänden, bestehend aus zwei
Ziegelelementen, die sich jeweils mit zueinander
weisenden, als Seitenteile ausgebildeten Profilschenkeln
im Querschnitt gesehen im wesentlichen U-profilförmig
gegenüberstehen, die gemeinsam die Seitenwände bilden und
jeweils in Nuttaschen des andeen Ziegelelements
vorstehen, wobei die Nuttaschen parallel zu den
Seitenteilen an diese anschließend verlaufen.
Solche Mauersteine werden beispielsweise als
Kalksandsteine, Gasbetonsteine, zementgebundene Bausteine
und insbesondere als Ziegelsteine gefertigt. Sie sind z.
B. als sogenannte Hochlochziegel zahlreich bekannt und
werden in der Praxis in großem Umfang eingesetzt. Im
einzelnen weisen diese Ziegel in der Regel im Querschnitt
längliche Löcher auf, wobei deren Längsrichtung bei
Außenwänden in Richtung des Mauerwerks, also quer zur
Wärmedurchgangsrichtung verläuft. Ferner sind die Löcher
meist gegenseitig versetzt zueinander angeordnet, wodurch
die für den Wärmetransport vorwiegend verantwortlichen
Stege zwischen den Löchern eine maximale Länge erreichen.
Aufgrund dieser Struktur ist es jedoch nicht mehr möglich,
die Hochlochziegel von Hand zu bearbeiten, insbesondere zu
schlagen, wenn sie beispielweise gekürzt werden müssen.
Vielmehr müssen die Steine gesägt werden, was nicht nur
die Bereitstellung eines weiteren Werkzeugs erforderlich
macht, sondern darüber hinaus zeitaufwendig und
umständlich ist.
Es besteht zwar auch die Möglichkeit, Mauersteine
unterschiedlicher Länge in einer bestimmten Abstufung
bereitzustellen, so daß hieraus ein Stein der jeweils
gewünschten Länge ausgewählt werden kann. Dies macht
jedoch nicht nur die kostspielige Herstellung zahlreicher
unterschiedlich großer Mauersteine notwendig, sondern
erfordert darüber hinaus eine entsprechende Lagerhaltung
an der Baustelle.
Aus der GB-PS 6 26 692 ist bereits ein Bauelement bekannt,
das im wesentlichen eine U-profilförmige Gestalt aufweist,
wobei die beiden Profilschenkel so gestaltet und mit ener
Einkerbung versehen sind, daß ein weiteres Bauelement mit
demgegenüber entgegengesetzter Ausrichtung der
Profilschenkel so in das erste Bauelement greift, daß
jeweils das freie Ende eines Profilschenkels in der
Einkerbung des anderen Profilschenkels ruht. Die beiden
formschlüssig ineinander greifenden Bauelemente bilden
damit etwa ein hohles Ziegelsteinelement, dessen äußere
Querschnittsfläche eine rechteckige Gestalt aufweist. Zum
Aufbau einer Mauer aus solchen Ziegelsteinelementen werden
die Bauelemente jeweils so aufeinander geschichtet, daß
der Profilrücken und damit auch der zwischen den
Bauelementen gebildete Belüftungskanal horizontal
verläuft. Durch das Eigengewicht des dann jeweils oberen
Bauelements ist dabei dafür gesorgt, daß die freien Enden
der Profilschenkel vollständig in die Einkerbungen
greifen. Ein Längenausgleich ist durch diese Bauelemente
beim Aufbau einer Mauer in Längsrichtung jedoch nicht
möglich.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Mauerstein
der eingangs genannten Art zu schaffen, der sich der
jeweils benötigen Größe auf einfache Weise anpassen läßt,
ohne daß es hierzu spezieller Werkzeuge oder einer
entsprechend aufwendigen Lagerhaltung bedürfte.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß
die Seitenteile des einen Ziegelelements sich in ihrer
Tiefe etwa bis zu dem jeweils die Stirnwand bildenden
Profilrücken des anderen Ziegelelements erstrecken und daß
an der Stirnwand jedes Ziegelelements zwischen den
Seitenteilen mindestens eine, in gleicher Richtung wie die
Seitenteile vorstehende Lamelle angeordnet ist, wobei
mehrere Lamellen zwischen sich Lamellenaufnahmen für die
Lamellen des jeweils anderen Ziegelelements bilden.
Der durch die Erfindung erreichte Fortschritt besteht im
wesentlichen darin, daß die beiden ineinander greifenden
Ziegelelemente in weitem Umfang in Richtung der
Seitenteile gegeneinander verschiebbar sind und somit
einen Ziegelstein variabler Länge bilden. Bei Ausnutzung
des gesamt möglichen Verschiebewegs ist nahezu eine
Verdopplung der Steinlänge gegenüber den völlig ineinander
geschobenen Ziegelelementen möglich. Bedingt durch die
Dicke der Stirnwände ist zwar eine genaue Verdopplung der
Steinlänge nicht möglich; dieser geringfügige Maßsprung
kann jedoch ohne weiteres durch eine gleich dicke
Stoßmörtelfuge ausgeglichen werden. Durch diesen
Ziegelstein wird bei der Erstellung von Mauerwerk eine
erhebliche Ersparnis an Arbeitszeit erreicht, da jedes
gewünschte Längenmaß ohne mechanische Bearbeitung des
Ziegelsteins einfach durch entsprechendes
Ineinanderschieben der beiden Ziegelelemente hergestellt
werden kann. Durch eine feingliedrige Ausbildung der
Lamellen können im übrigen sehr gute
Wärmedämmeigenschaften erreicht werden. Darüber hinaus
sorgt die feingliedrige Ausbildung der Lamellen auch bei
auseinander gezogenen Ziegelelementen für einen geringen
Mörteleinfall in die Lamellenaufnahmen.
Eine erste Ausführungsform der Erfindung ist dadurch
gekennzeichnet, daß an dem einen Ziegelelement die
Seitenteile endseitig an dem die Stirnwand bildenden
Profilrücken angeschlossen und beide Nuttaschen auf der
Profilinnenseite angeordnet sind, und daß an dem anderen
Ziegelelement die Seitenteile mit die Nuttasche an der
Profilaußenseite bildendem Abstand vom freien Ende des die
Stirnwands bildenden Profilrückens angeschlossen sind.
Diese Ausführungsform hat den Vorteil, daß das eine
Ziegelelement das andere umgreift, so daß ein
gegenseitiges seitliches Ausweichen ausgeschlossen ist.
Dafür müssen allerdings zwei Ziegelelemente mit
unterschiedlicher Form bereit gestellt werden.
In einer zweiten bevorzugten Ausführungsform weisen beide
Ziegelelemente im Querschnitt gleiche Gestalt auf, wobei
das eine Seitenteil endseitig mit auf der Profilinnenseite
angeordneter Nuttasche und das zweite Seitenteil mit die
Nuttasche an der Profilaußenseite bildendem Abstand vom
freien Ende des die Stirnwand bildenden Profilrückens
angeschlossen sind.
Im einzelnen können die Lamellen im Querschnitt
rechteckige Gestalt aufweisen; in einer anderen
vorteilhaften Ausführungsform verjüngen sich die
Seitenteile und/oder die Lamellen zu ihrem freien Ende
hin. Weiter ist es von Vorteil, wenn die Lamellen
gegenüber den Seitenteilen schmaler ausgebildet sind.
Dadurch besitzt der Ziegelstein trotz feingliedriger
Ausbildung der Lamellen im Bereich seines Umfangs eine die
erforderliche Belastung gewährleistende größere
Materialstärke. Die im Mittenbereich des Ziegelelements
angeordneten Lamellen können eine geringe Länge aufweisen,
so daß sie bei auseinander gezogenen Ziegelelementen in
der Mitte des Steins eine Mörteltasche bilden. Dies kann
auch dann von Vorteil sein, wenn lediglich eines dieser
Ziegelelemente mit den Lamellen gegen eine gerade
Steinfläche stößt. Der Abstand der einzelnen Lamellen
kann grundsätzlich beliebig gewählt sein, jedoch empfiehlt
es sich im Rahmen der Erfindung, die Lamellen äquidistant
anzuordnen.
Zur weiteren Erhöhung der Wärmedämmung können Lamellen
und/oder die Seitenteile mit sich zwischen den beiden zu
den Stirn- und Seitenwänden senkrechten Lagerflächen
erstreckenden Hohlräumen versehen sein.
Um die an der freien Wandfläche gebildeten Fugen jeweils
zwischen der Stirnwand des einen und dem Ende des
Seitenteils des anderen Ziegelelements zu schließen,
empfiehlt es sich, daß an der Stirnseite des freien Endes
des jeweils außenseitigen Seitenteils sowie an dem dieser
Stirnseite gegenüber stehenden Rand der Stirnwand des
anderen Ziegelelements jeweils eine sich zwischen den
Lagerflächen ersteckende
Nut zur Aufnahme einer Einsatzplatte vorgesehen ist.
Hierdurch kann jedenfalls die Tiefe der Fuge soweit
verringert werden, daß die dann verbleibende Fuge
ohne weiteres mit Putz aufgefüllt werden kann.
Schließlich betrifft die Erfindung auch ein Ver
fahren zur Herstellung eines Ziegelsteins mit den vor
beschriebenen Merkmalen, bei welchem der Ziegelstein
im Strangpreßverfahren geformt und anschließend durch
einen Schneiddraht auf die gewünschte Länge abge
trennt wird.
Aufgabe des Verfahrens ist es, das Auftreten von Gra
ten an der Schnittfläche zu vermeiden, durch die das
Ineinanderschieben der beiden Ziegelelemente behindert
würde.
Diese Aufgabe wird in verfahrensmäßiger Hinsicht da
durch gelöst, daß der Ziegelstein nach dem Schneiden
an seinen Schnittflächen in Längsrichtung der Lamellen
zur Entfernung des Schneidgrates abgebürstet wird.
Im folgenden wird die Erfindung an in der Zeichnung
dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert;
es zeigt
Fig. 1 den Gegenstand der Erfindung in einer ersten
Ausführungsform in Draufsicht,
Fig. 2 eine zweite Ausführungsform mit untereinan
der gleichen Ziegelelementen,
Fig. 3 eine der Fig. 2 entsprechende Darstellung,
jedoch mit teilweise kürzer ausgebildeten
Lamellen,
Fig. 4 eine Ausführungsform, bei der die Lamellen
mit Hohlräumen versehen sind,
Fig. 5 eine der Fig. 4 entsprechende Ausführungs
form mit zwischen den Ziegelelementen
angeordneten Einsatzplatten.
Der in der Zeichnung in verschiedenen Ausführungs
formen dargestellte Ziegelstein weist im wesentli
chen zwei sich gegenüberstehende, die Stoßflächen für
einen jeweils seitlich angrenzenden Ziegelstein bil
dende Stirnfläche 1 sowie zu diesen senkrecht ver
laufende, die freie Wandfläche bildende Seitenwände
2 auf.
Im einzelnen besteht der Ziegelstein
aus zwei Ziegelelementen 3,
4, die im Querschnitt im wesentlichen die Gestalt
eines U-Profils besitzen. Diese Ziegelelemente 3, 4
stehen sich mit zueinander weisenden, als Seitentei
le 5, 6 ausgebildeten Profilschenkeln gegenüber, die
die Seitenwände 2 bilden. Die Seitenteile 5, 6 stehen
jeweils in Nuttaschen 7, 8 des anderen Ziegelelements
vor, wobei die Nuttaschen 7, 8 parallel zu den Seiten
teilen 5, 6 an diese anschließend verlaufen und sich
in ihrer Tiefe etwa bis zu dem jeweils die Stirn
wand 1 bildenden Profilrücken des Ziegelelements 3, 4
erstrecken.
In dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 sind an dem
einen Ziegelelement 4 die Seitenteile 6 endseitig
an den die Stirnwand 1 bildenden Profilrücken ange
schlossen und beide Nuttaschen 8 auf der Profilinnen
seite angeordnet, während an dem anderen Ziegelelement
3 die Seitenteile 5 mit die Nuttasche 7 an der Profil
außenseite bildendem Abstand vom freien Ende des die
Stirnwand 1 bildenden Profilrückens angeschlossen
sind. Auf diese Weise greifen die Seitenteile 5 des
einen Ziegelelements 3 zwischen die Seitenteile 6 des
anderen Ziegelelements 4, wodurch beide eine gegen
seitige seitliche Führung erfahren. Dies macht jedoch
zwei unterschiedliche Ziegelemente 3, 4 erforderlich.
Die in den Fig. 2 bis 5 dargestellten Ausführungsformen
weisen dagegen im Querschnitt gleiche Gestalt auf, wo
bei jeweils das eine Seitenteil 5, 6 endseitig mit auf
der Profilinnenseite angeordneter Nuttasche 7, 8 und
das zweite Seitenteil 5, 6 mit die Nuttasche 7, 8
an der Profilaußenseite bildendem Abstand vom frei
en Ende des die Stirnwand 1 bildenden Profilrückens
angeschlossen ist. Auf diese Weise läßt sich der
Stein aus zwei gleichen Ziegelelementen 3, 4 zu
sammensetzen, wodurch die Lagerhaltung und die Her
stellung besonders vereinfacht werden.
An der Stirnwand 1 des Ziegelelements 3, 4
sind zwischen den Seitenteilen 5, 6
mehrere in gleicher Richtung wie die Seiten
teile 5, 6 vorstehende Lamellen 11 angeordnet, die
zwischen sich Lamellenaufnahmen 12 für die Lamellen
11 des jeweils anderen Ziegelelements 3, 4 bilden.
Die Lamellen 11 und/oder die Seitenteile 5, 6 können,
wie sich dies aus den Fig. 4 und 5 ergibt, im Quer
schnitt rechteckförmige Gestalt besitzen oder aber,
wie dies die Fig. 1 bis 3 zeigen, sich zu ihrem freien
Ende hin verjüngen.
Insbesondere bei sehr feingliedriger Ausbildung der La
mellen 11 besitzen diese gegenüber den Seitenteilen
5, 6 eine geringere Breite. In seinem Umfangsbereich
weist der Ziegelstein also in jedem Fall eine hin
reichende Stabilität auf, während die feingliedrige
Ausbildung der Lamellen 11 für eine hohe Wärmedämmung
sorgt. Die im Mittenbereich des Ziegelelements 3, 4
angeordneten Lamellen 11 können auch gemäß Fig. 3
eine geringere Länge aufweisen, wodurch bei weiter
auseinander gezogenen Ziegelelementen in im einzel
nen nicht dargestellter Weise in der Mitte des Steins
eine Mörteltasche gebildet wird.
In den dargestellten Ausführungsbeispielen sind die
Lamellen 11 jeweils äquidistant angeordnet, jedoch
besteht ebenso die Möglichkeit, die Lamellen 11 in
ihrer Reihungsrichtung in unterschiedlichen Abstän
den anzuordnen.
Zur Erhöhung der Wärmedämmung können die Lamellen 11
und/oder die Seitenteile 5, 6 mit sich zwischen den
beiden zu den Stirn- und Seitenwänden 1, 2 senk
rechten Lagerflächen erstreckenden Hohlräumen 13
versehen sein.
Bei entsprechend dickwandiger Ausbildung der Seiten
teile 5, 6, wie dies in Fig. 5 angedeutet ist, ent
stehen zwischen der Stirnseite 5.1, 6.1 der Seiten
teile 5, 6 und der Stirnwand 1 des gegenüberstehenden
Ziegelelements 3, 4 entsprechend tiefe Fugen 14, die
in der Regel nicht allein durch Aufbringen von Putz ge
schlossen werden können. In diesem Fall ist es von
Vorteil, wenn an der Stirnseite 5.1, 6.1 des freien
Endes des jeweils außenseitigen Seitenteils 5, 6 so
wie an dem der Stirnseite 5.1, 6.1 gegenüber stehen
den Rand der Stirnwand 1 des anderen Ziegelelements
3, 4 jeweils eine sich zwischen den Lagerflächen er
streckende Nut 15 vorgesehen ist, die zur Aufnahme
einer die Tiefe des Spaltes 14 verringernden Einsatz
platte 16 dient.
Die Ausführungsformen nach den Fig. 2 bis 5 lassen
sich grundsätzlich auch bei einem Ziegelstein in der
Form nach Fig. 1, also mit unterschiedlich ausge
bildeten Ziegelelementen 3, 4 verwirklichen.
Claims (10)
1. Mauerstein mit zwei sich gegenüberstehenden, die
Stoßflächen für einen jeweils seitlich angrenzenden
Ziegelstein bildenden Stirnwänden sowie zu diesen
senkrecht verlaufenden, die freie Wandfläche bildenden
Seitenwänden, bestehend aus zwei
Ziegelelementen (3, 4), die sich jeweils mit zueinander
weisenden, als Seitenteile (5, 6) ausgebildeten
Profilschenkeln im Querschnitt gesehen im wesentlichen
U-profilförmig gegenüberstehen, die gemeinsam die
Seitenwände (2) bilden und jeweils in Nuttaschen (7, 8)
des anderen Ziegelelements (3, 4) vorstehen, wobei die
Nuttaschen (7, 8) parallel zu den Seitenteilen (5, 6) an
diese anschließend verlaufen, dadurch gekennzeichnet,
daß die Seitenteile (5, 6) des einen
Ziegelelements (3; 4) sich in ihrer Tiefe etwa bis zu
dem jeweils die Stirnwand (1) bildenden Profilrücken
des anderen Ziegelelements (4; 3) erstrecken und daß an
der Stirnwand (1) jedes Ziegelelements (3, 4) zwischen
den Seitenteilen (5, 6) mindestens eine, in gleicher
Richtung wie die Seitenteile (5, 6) vorstehende
Lamelle (11) angeordnet ist, wobei mehrere Lamellen
zwischen sich Lamellenaufnahmen (12) für die
Lamellen (11) des jeweils anderen Ziegelelements (3, 4)
bilden.
2. Mauerstein nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß an dem einen Ziegelelement (3; 4) die
Seitenteile (5, 6) endseitig an dem die Stirnwand (1)
bildenden Profilrücken angeschlossen und beide
Nuttaschen (7, 8) auf der Profilinnenseite angeordnet
sind, und daß an dem anderen Ziegelelement (4; 3) die
Seitenteile (5, 6) mit die Nuttasche (7, 8) an der
Profilaußenseite bildendem Abstand vom freien Ende des
die Stirnwand (1) bildenden Profilrückens
angeschlossen sind.
3. Mauerstein nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß beide Ziegelelemente (3, 4) im Querschnitt gleiche
Gestalt aufweisen, wobei das eine Seitenteil (5, 6)
endseitig mit auf der Profilinnenseite angeordneter
Nuttasche (7, 8) und das zweite Seitenteil (5, 6) mit
die Nuttasche (7, 8) an der Profilaußenseite bildendem
Abstand vom freien Ende des die Stirnwand (1)
bildenden Profilrückens angeschlossen sind.
4. Mauerstein nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Seitenteile (5, 6) und/oder
die Lamellen (11) sich zu ihrem freien Ende hin
verjüngen.
5. Mauerstein nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Lamellen (11) gegenüber den
Seitenteilen (5, 6) schmaler ausgebildet sind.
6. Mauerstein nach den Anspüchen 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die im Mittelbereich des
Ziegelelements (3, 4) angeordneten Lamellen (11) eine
geringere Länge aufweisen.
7. Mauerstein nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß die Lamellen (11) äquidistant
angeordnet sind.
8. Mauerstein nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß die Lamellen (11) und/oder die
Seitenteile (5, 6) mit sich zwischen den beiden zu den
Stirn- und Seitenwänden (1, 2) senkrechten
Lagerflächen erstreckenden Hohlräumen (13) versehen
sind.
9. Mauerstein nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß an der Stirnseite (5.1, 6.1) des
freien Endes des jeweils außenseitigen Seitenteils (5,
6) sowie an dem dieser Stirnseite gegenüberstehenden
Rand der Stirnwand (1) des anderen Ziegelelements (3,
4) jeweils eine sich zwischen den Lagerflächen
erstreckende Nut (15) zur Aufnahme einer
Einsatzplatte (16) vorgesehen ist.
10. Verfahren zur Herstellung eines Ziegelsteins nach den
Ansprüchen 1 bis 9, bei welchem der Ziegelstein im
Strangpreßverfahren geformt und anschließend durch
einen Schneiddraht auf die gewünschte Länge abgetrennt
wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Ziegelstein nach
dem Schneiden an seinen Schnittflächen in
Längsrichtung der Lamellen zur Entfernung des
Schneidgrates abgebürstet wird.
Priority Applications (4)
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- 1987-01-23 ES ES87100896T patent/ES2018484B3/es not_active Expired - Lifetime
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