DE3621201A1 - Anker fuer die befestigung von platten - Google Patents

Anker fuer die befestigung von platten

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DE3621201A1
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plate
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Stanko Tonsic
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B1/00Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
    • E04B1/38Connections for building structures in general
    • E04B1/41Connecting devices specially adapted for embedding in concrete or masonry
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F13/00Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings
    • E04F13/07Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor
    • E04F13/08Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor composed of a plurality of similar covering or lining elements
    • E04F13/0801Separate fastening elements
    • E04F13/0832Separate fastening elements without load-supporting elongated furring elements between wall and covering elements
    • E04F13/0853Separate fastening elements without load-supporting elongated furring elements between wall and covering elements adjustable perpendicular to the wall
    • E04F13/0855Separate fastening elements without load-supporting elongated furring elements between wall and covering elements adjustable perpendicular to the wall adjustable in several directions, one of which is perpendicular to the wall

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Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung für die Befestigung von Platten an Wänden oder Decken, mit einer Sockelplatte, an der eine senkrecht von dieser abstre­ bende Tragplatte befestigt ist und mit einer in einem Lang­ loch der Tragplatte verschiebbaren und mit einer Schraubver­ bindung in beliebigen Stellungen festlegbaren Befestigungs­ lasche, die Befestigungsstifte für die Platten aufweist.
Bekannt ist es, zum Verlegen von Wand- und Deckenplatten, die mit Abstand zur Verlegefläche angeordnet sind, in der Verlegefläche Anker einzusetzen, die in einem definierten Abstand zur Verlegefläche seitliche Stifte aufweisen, die in an den Stirnseiten der Platten angebrachten Bohrungen ein­ greifen und in diese einzementiert werden. Beim Verlegen der Platten muß darauf geachtet werden, daß die Oberflächen der Platten in einer Ebene liegen, so daß hier keinerlei Vor­ sprünge entstehen. Hierfür ist es erforderlich, daß die Anker in genau vorher berechneten Abständen in die Wand eingesetzt werden, wobei der Abstand der Stifte zur Wandflä­ che sehr genau eingehalten werden muß, da der innerhalb der Platten noch mögliche Toleranzausgleich nur wenige mm be­ trägt.
Bekannt ist es, Anker in die Wand in vorbereitete Löcher einzusetzen und einzuzementieren, wobei die Einsetztiefe den Abstand der Stifte von der Wand bzw. der Decke bestimmt. Der Nachteil dieser Art der Befestigung der Anker in der Wand bzw. der Decke besteht darin, daß diese erst dann belastet werden können, wenn der Zement abgebunden und hart geworden ist. Nachträgliche Änderungen in der Lage der Stifte sind nicht mehr möglich.
Weiter ist vorgeschlagen worden, die Anker zweiteilig aus­ zubilden, und zwar mit einer Sockelplatte und einer an dieser Sockelplatte befestigten Tragplatte, die senkrecht zur Sockelplatte liegt. Auf dieser Tragplatte ist eine Befe­ stigungslasche verschiebbar angeordnet, wobei die Verschieb­ barkeit durch in der Tragplatte angeordnete Langlöcher er­ halten wird, in die Bolzen der Befestigungslasche eingrei­ fen. Bei diesem Anker ist der Abstand der Stifte von der Wand bzw. der Decke auch nach Befestigung des Ankers an der Wand in weitem Maße veränderbar, so daß hier der Abstand der Stifte den jeweiligen Erfordernissen angepaßt werden kann. Nach der Ausrichtung wird die Lasche bezüglich der Sockel­ platte und der Tragplatte durch die Schraubverbindung fest­ gelegt. Diese Ankerbefestigung zeigt den Nachteil, daß die Anker aufwendig in der Konstruktion und somit teuer in der Herstellung sind.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Vorrichtung für die Befestigung von Platten an Wänden und Decken vorzuschlagen, das zum einen kostengünstig ist, mit einfach aufgebauten Ankern auskommt und eine dauerhaft feste Festlegung der Platten gewährleistet.
Diese Aufgabe wird mit den Merkmalen des kennzeichnenden Teils des Anspruches 1 und des Anspruches 4 gelöst.
Ein erfindungsgemäßer Anker für die Befestigung von Platten an Wänden oder Decken hat eine Sockelplatte, an der in etwa mittig die Tragplatte angeordnet ist, wobei die Befesti­ gungsplatte mittels einer Schraube in einem Langloch ver­ schiebbar und in beliebigen Winkelstellungen zur Tragplatte befestigt ist und bei der nach Fixierung der Befestigungsla­ sche relativ zur Tragplatte Befestigungslasche und Tragplat­ te miteinander verschweißt werden.
Die Schraubverbindung zwischen Tragplatte und Befestigungs­ lasche dient somit nur noch dazu, die Stellung der Befesti­ gungslasche und Tragplatte zu fixieren, wobei dann an­ schließend Befestigungslasche und Tragplatte mittels einer Schweißnaht oder Schweißpunkten starr miteinander verbunden werden, so daß eine dauerhaft feste Verbindung zwischen Befestigungslasche und Tragplatte erhalten wird.
Gemäß einem weiteren Vorschlag ist die Sockelplatte als Schweißplatte ausgebildet, so daß diese an Teilen der Wand- oder Deckenkonstruktion anschweißbar ist. Des weiteren ist die Tragplatte an der Sockelplatte angeschweißt, wodurch eine besonders einfache und kostengünstig herzustellende Konstruktion erhalten wird.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung gehen aus den Unteransprüchen in Verbindung mit Zeichnung und Be­ schreibung hervor.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist im folgenden an­ hand der Zeichnung näher beschrieben, in dieser zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht eines erfindungsgemäß ausgebildeten Ankers,
Fig. 2 eine Vorderansicht des Ankers nach Fig. 1,
Fig. 3 eine Draufsicht und
Fig. 4 eine perspektivische Ansicht des Ankers gemäß der Erfindung.
In den Fig. 1 bis 4 ist ein erfindungsgemäßer Anker 1 darge­ stellt, der aus einer Sockelplatte 2, einer mittig an der Sockelplatte 2 und senkrecht zu dieser befestigten Tragplat­ te 3 und einer Befestigungslasche 4, die mittels einer Schraubverbindung 5 an der Tragplatte 3 befestigt ist, be­ steht. Die Befestigungslasche 4 ist in verschiedenen Winkel­ stellungen relativ zur Tragplatte 3 verstellbar, wie dies in Fig. 1 gestrichelt dargestellt ist.
In der Tragplatte 3 ist ein Langloch 6 angeordnet, in dem die Schraubverbindung 5 und damit die Befestigungslasche 4 verschiebbar angeordnet ist. Hierdurch kann der am Ende der Befestigungslasche 4 befestigte Tragstift 7 sowohl in seinem Abstand zur Wand 8 als auch in seiner relativen Lage zur Tragplatte 3 eingestellt werden.
Nach Einstellung der Befestigungslasche und damit des Ab­ standes des Befestigungsstiftes 7 wird die Befestigungsla­ sche an der Tragplatte 3 vorteilhaft durch mehrere Schweiß­ punkte an der Tragplatte 3 befestigt. Im Anschluß hieran werden dann in bekannter Art und Weise die Befestigungsstif­ te 7 in die in den Platten vorbereiteten Bohrungen einge­ schoben und einzementiert.
Ein erfindungsgemäßer Anker ist von äußerst einfacher Kon­ struktion und somit kostengünstig in der Herstellung und gestattet es, dauerhaft fest die Platten in den vorbestimm­ ten Abständen an der Wand zu befestigen. Ein weiterer Vor­ teil besteht darin, daß mit einer einzigen Sockelplatte und einer Tragplatte ausgekommen werden kann und daß die Befe­ stigungslaschen ausgetauscht werden können, wenn der Ver­ stellbereich des Langloches 6 nicht ausreichen sollte. Hier­ aus resultiert eine einfache Lagerhaltung, da hier maximal drei Größen von Befestigungslaschen zum Einsatz kommen. Darüberhinaus ist die Sockelplatte 2 als Schweißlasche aus­ gebildet, so daß sowohl die Tragplatte 3 an dieser ange­ schweißt werden kann wie auch die Sockelplatte selber an der Unterkonstruktion anschweißbar ist. Andererseits ist es auch denkbar, die Sockelplatte mittels Schrauben an der Wand zu befestigen.

Claims (6)

1. Verfahren für die Befestigung von Platten an Wänden oder Decken, mit einer Sockelplatte, an der eine senkrecht von dieser abstrebende Tragplatte befestigt ist, und mit einer in einem Langloch der Tragplatte verschiebbaren und mit einer Schraubverbindung in beliebigen Stellungen festlegba­ ren Befestigungslasche, die Befestigungsstifte für die Plat­ ten aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungs­ lasche bei gelöster Schraubverbindung so ausgerichtet wird, daß die Befestigungsstifte in die entsprechenden Bohrungen der Platte eingreifen, daß dann die Befestigungsplatte mit­ tels der Schraubverbindung an der Tragplatte festgelegt wird und daß anschließend Tragplatte und Befestigungslasche mit­ einander verschweißt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragplatte an der Sockelplatte angeschweißt ist.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Sockelplatte an der Boden- oder Deckenfläche ange­ schweißt ist.
4. Anker für die Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragplatte (3) in etwa mittig an der Sockelplatte (2) angeordnet ist, daß die Befestigungslasche (4) nach Fixierung an der Tragplatte (3) mittels der Schraubverbindung durch Schweißnähte oder Schweißpunkte mit der Tragplatte (3) starr verbunden ist.
5. Anker nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Sockelplatte (2) aus einer Schweißplatte besteht.
6. Anker nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragplatte (3) mit der Sockelplatte (3) verschweißt ist.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP4253686A1 (de) * 2022-03-30 2023-10-04 HABAU Hoch- und Tiefbaugesellschaft m.b.H. Gebäudefassade mit verankerungssystem

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP4253686A1 (de) * 2022-03-30 2023-10-04 HABAU Hoch- und Tiefbaugesellschaft m.b.H. Gebäudefassade mit verankerungssystem
EP4257774A1 (de) * 2022-03-30 2023-10-11 HABAU Hoch- und Tiefbaugesellschaft m.b.H. Fassadenplatte und gebäudefassade mit einer fassadenplatte

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