DE3625666A1 - Kraftfahrzeug, insbesondere personenkraftwagen, mit einer rueckwaertigen, seinen innenraum begrenzenden trennwand - Google Patents

Kraftfahrzeug, insbesondere personenkraftwagen, mit einer rueckwaertigen, seinen innenraum begrenzenden trennwand

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    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Kraftfahrzeug der im Oberbe­ griff des Patentanspruchs 1 genannten Art.
Die bekannte, aus der "Zusatzbetriebsanleitung Skisack" 1984 der BMW-3er Fahrzeuge hervorgehende Verriegelungseinrichtung besteht im wesentlichen aus zwei Schiebern, welche in einer waagrecht verlaufenden Aufnahme verschiebbar sind. Die Schieber greifen dabei jeweils durch die Wirkung einer Zugfeder in die als Ösen gestalteten Aufnahmen ein, während sie zum Entfernen der Abdeck­ platte gegen Federwirkung zueinander hin verlagert werden. Die Verriegelungseinrichtung ist somit verhältnismäßig bauaufwendig ausgebildet und daher nicht nur teuer herzustellen, sondern aufgrund einer Anzahl von vorhandenen Einzelteilen auch sehr zeitaufwendig zu montieren. Schließlich ist auch die Verriege­ lungseinrichtung verhältnismäßig schwer.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 genannte Verriegelungseinrichtung derart aus­ zubilden, daß sie preisgünstig herstellbar ist, wenig Einzelteile aufweist sowie ein vergleichsweise geringes Gewicht hat.
Zur Lösung der Aufgabe sind die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 dargelegten Merkmale vorgesehen.
Da der Schieber zumindest an seinem vom Randbereich der Abdeck­ platte zurückliegenden Bereich aus biegeelastischem Material, wie Federstahl, Kunststoff oder dergleichen besteht, braucht zum Entriegeln des Schiebers lediglich der aus diesem Material beste­ hende Schieberabschnitt nach außen gezogen zu werden.
Zweckmäßigerweise erstreckt sich ein aus Federstahl oder Kunst­ stoff bestehender Schieber einstückig über die ganze Breite oder Höhe der Abdeckplatte, so daß er sehr preisgünstig herstellbar ist und zum Entriegeln nur nach außen gezogen zu werden braucht; in Verriegelungslage gelangt dagegen der Schieber durch die bloße Rückfederungswirkung des Federstahls oder Kunststoffs. Nachdem der Schieber einstückig gestaltet ist braucht auch für seine Fer­ tigung praktisch nur ein Halbzeug abgelängt zu werden. Hierdurch ist der Schieber sehr preisgünstig herstellbar und hat auch ein geringes Gewicht (Merkmal der Patentansprüche 2 bis 4).
An den beiden Endabschnitten des Schiebers ist jeweils ein Lang­ loch vorgesehen, in das ein von der Abdeckplatte abstehender Führungsbolzen eingreift, während die Endabschnitte des Schiebers jeweils einen Führungsschlitz in der Abdeckplatte durchsetzen (Merkmal des Patentanspruchs 5).
Damit der Schieber für das Entriegeln unkompliziert erfaßt werden kann, ist im Mittelbereich der Breitenerstreckung der Abdeckplatte eine entsprechend breite Ausnehmung ausgebildet (Merkmal des Patentanspruchs 6).
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der eine Abdeckplatte mit Schieber in perspektivischer Darstellung veranschaulichenden Zeichnung dargestellt, wobei das Ausführungsbeispiel im folgenden erläutert wird.
In der Zeichnung ist die sich zwischen dem Innenraum eines Perso­ nenkraftwagens und dessen Gepäckraum befindende, rückwärtige Trennwand mit 1 bezeichnet. Diese weist eine Durchladeöffnung 2 auf, welche zum Durchführung von Skiern oder dergleichen lang­ gestreckten Gegenständen vom Gepäckraum zum Fahrzeuginnenraum dient. Die Durchladeöffnung 2 ist von einer lösbar einsetzbaren Abdeckplatte 3 überdeckbar, welche an Lagerlaschen 4 eine nicht dargestellte, schwenkbar gelagerte Armlehne tragen kann.
Zum Anbringen der Abdeckplatte 3 an der Trennwand 1 oder an einer nicht dargestellten Rückenlehne des Rücksitzes ist die Ab­ deckplatte 3 mit einem waagrecht verlaufenden, sich über ihre ganze Breite erstreckenden Schieber 6 versehen, der ein rechteck­ förmiges Querschnittsprofil aufweist und insgesamt aus Federstahl besteht. Dabei ist eine Breitseite des rechteckförmigen Quer­ schnittsprofils des Schiebers 6 der Abdeckplatte 3 zugewandt. Der Schieber 6 kann gleichermaßen auch aus einem geeigneten Kunst­ stoff bestehen. Wie in der Zeichnung ersichtlich, hat die Abdeck­ platte 3 an ihren beiden oben liegenden Eckbereichen einander zugewandte, U-förmige Randabschnitte 7, deren innenliegende Schenkel 7′ Führungsschlitze 8 aufweisen, welche von den Endab­ schnitten des Schiebers 6 durchsetzt sind. Dessen freie Enden 6′ liegen dabei nahe an den außenliegenden Schenkeln des U-förmigen Randabschnitts 7. Der Schieber 6 hat ferner zwei parallel zu seiner Längserstreckung verlaufende Langlöcher 9, welche benach­ bart der innenliegenden Schenkeln 7′ liegen. In die Langlöcher 9 greift jeweils ein von der Abdeckplatte 3 abstehender Führungs­ bolzen 10 ein, welche in Ruhelage des Schiebers 6 an den einander zugewandten Endbereichen der Langlöcher 9 liegen; die Führungs­ bolzen 10 sind jeweils mit einem, die Randabschnitte der Lang­ löcher 9 überdeckenden Haltekopf versehen. Damit der Schieber 6 griffgünstig erfaßt werden kann, ist im Mittelbereich der Brei­ tenerstreckung der Abdeckplatte 3 eine rechteckförmige Ausneh­ mung 11 angeordnet, welche parallel zur Längserstreckung des Schiebers 6 verläuft und dabei breiter als dieser ist. An der Trennwand 1 oder auch an einer nicht dargestellten Rückenlehne eines Rücksitzes sind zwei waagrecht gegenüberliegende Aufnahmen 12 angebracht, welche auf Höhe des Schiebers 6 liegen.
Die Abdeckplatte 3 wird an den Aufnahmen 12 zur Überdeckung der Durchladeöffnung 2 derart angebracht, daß der Schieber 6 im Mittelbereich seiner Längserstreckung gegen die Wirkung seiner Eigenspannung senkrecht zur Ebene der Abdeckplatte 3 (in Pfeil­ richtung a) verlagert wird, er sich also verkürzt und damit durch die Aufnahmen 12 hindurchgeführt werden kann. Bei nunmehr an der Trennwand 1 anliegender Abdeckplatte 3 - wobei deren U-för­ mige Randabschnitte 7 die Aufnahmen 12 umgeben - wird der Schieber 6 losgelassen, so daß seine freien Endabschnitte durch die Federwirkung des Federstahls (bzw. Kunststoffs) auseinander­ federn und dadurch die Aufnahmen 12 hintergreifen. Somit steht die Abdeckplatte 3 über ihren Schieber 6 mit den Aufnahmen 12 der Trennwand 1 bei Überdeckung der Durchladeöffnung 2 in lösbarer Verbindung. Von deren Unterkante abstehende Halte­ zapfen 13 greifen dabei in entsprechende Ausnehmungen am Fahr­ zeugaufbau ein.
Zum Entfernen der Abdeckplatte 3 von der Trennwand 1 wird der Schieber 6 in Pfeilrichtung a gegen die Wirkung seiner Eigen­ spannung soweit nach außen gezogen, bis seine freien Enden 6′ durch die Aufnahmen 12 hindurchführbar sind. Die am Schieber 6 vorgesehenen Langlöcher 9 haben dabei eine die Längenveränderun­ gen des Schiebers 6 zulassende Längserstreckung. Da ferner die außenliegende Breitseite des Schiebers 6 bei dessen nach außen ziehen an den Halteköpfen der Führungsbolzen 10 anliegt, wird der Schieber 6 durch letztere bei mittiger Erfassung in seiner Längs­ lage etwa fixiert.

Claims (6)

1. Kraftfahrzeug, insbesondere Personenkraftwagen, mit einer rückwärtigen, seinen Innenraum begrenzenden Trennwand, welche eine von einer Abdeckplatte überdeckbare Durchlade­ öffnung zum Durchführen von Skiern oder dergleichen auf­ weist, wobei die Abdeckplatte an einem fahrzeugaufbaufesten Teil über eine Verriegelungseinrichtung lösbar verbindbar ist, welche wenigstens einen, in Verriegelungslage in eine fahr­ zeugaufbaufest angebrachte Aufnahme eingreifenden Scheiber aufweise, der an seinen beiden Endabschnitten mit der Abdeck­ platte in Verbindung steht, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber ( 6) zumindest in seinem Längsmittelbereich aus biegeelastischem Material besteht.
2. Kraftfahrzeug nach Anspruch 1, wobei die Verriegelungsein­ richtung mit zwei gegenüberliegenden Aufnahmen zusammen­ wirkt, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Schieber (6) über die ganze Abdeckplatte (3) erstreckt und zumindest im Mittelbereich seiner Längserstreckung aus biegeelastischem Material besteht.
3. Kraftfahrzeug nach Anspruch 2, wobei der ein rechteckförmi­ ges Querschnittsprofil aufweisende Schieber in die waagrecht angeordneten Aufnahmen durch Federwirkung eingreift, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (6) insgesamt aus Federstahl besteht.
4. Kraftfahrzeug nach Anspruch 2, wobei der ein rechteckförmi­ ges Querschnittsprofil aufweisende Schieber in die waagrecht angeordneten Aufnahmen durch Federwirkung eingreift, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (6) insgesamt aus Kunststoff besteht.
5. Kraftfahrzeug nach Anspruch 2, wobei die Abdeckplatte gegenüberliegende, den Aufnahmen zugewandte U-förmige Randabschnitte aufweist, gekennzeichnet durch zwei, an jeweils einem Endabschnitt des Schiebers (6) ausgebildete, parallel zu dessen Längserstreckung verlaufende Langlöcher (9), in die jeweils ein von der Abdeckplatte (3) abstehender Führungsbolzen (10) eingreift, welche sich in Ruhelage des Schiebers an den einander zugewandten Endbereichen der Langlöcher befinden, während die innenliegenden Schenkel (7′) der U-förmigen Randabschnitte (7) mit jeweils einem vom Schieber durchsetzten Führungsschlitz (8) versehen sind.
6. Kraftfahrzeug nach Anspruch 3 oder 4, gekennzeichnet durch eine im Mittelbereich der Breitenerstreckung der Abdeck­ platte (3) angeordnete Ausnehmung (11), welche parallel zur Längserstreckung des Schiebers (6) verläuft und breiter als dieser ist.
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