DE3627057A1 - Verfahren und vorrichtung zum herstellen eines tabakstrangs - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zum herstellen eines tabakstrangsInfo
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- A24C5/18—Forming the rod
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- Manufacturing Of Cigar And Cigarette Tobacco (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen eines
Faserstrangs der tabakverarbeitenden Industrie, insbeson
dere eines Tabakstrangs für die Herstellung eines Ziga
rettenstrangs, bei dem auf einem umlaufenden Strang
förderer in einer Strangaufbauzone Fasern aufgebracht
werden, vom derart gebildeten Faserstrang Überschußfasern
abgenommen werden und der Faserstrang schließlich zur
weiteren Verarbeitung vom Strangförderer abgegeben wird.
Die Erfindung betrifft auch eine Vorrichtung zum Her
stellen eines Faserstrangs der tabakverarbeitenden In
dustrie, insbesondere eines Tabakstrangs für die Herstel
lung eines Zigarettenstrangs, mit einem umlaufenden
Strangförderer, welcher eine Strangaufbauzone durchläuft,
in der Strangaufbauzone zur Strangbildung mit Fasern
beschickbar ist und ein Abgabeende zum Abgeben des Faser
strangs aufweist und mit einer Überschußabnahmeeinrichtung.
Bei der Herstellung von rauchbaren Artikeln, insbesondere
von Zigaretten, wird zunächst aus Tabakfasern, aus Tabak
ersatzstoffen oder aus Mischungen von beiden, die gewöhn
lich lose in einem Tabakschauer zugeführt werden, auf
einem umlaufenden Saugstrangförderer ein längsaxial
bewegter endloser Tabakstrang gebildet. Dieser Tabakstrang
wird nach der Abnahme von Überschuß auf einen Hüllmaterial
streifen abgelegt und in diesen eingehüllt. Der so gebildete
Zigarettenstrang wird in Einzel- oder Mehrfachzigaretten
zerschnitten, die dann weiterverarbeitet werden. Auf
diese Weise können stabförmige Rauchartikel wie Ziga
retten, Zigarillos, Zigarren und dergl. aus Tabak oder
Tabakersatzstoffen hergestellt werden.
Es ist bekannt, zur Bildung eines Tabakstrangs die Tabak
fasern auf einen am Boden eines Tabakkanals flach geführ
ten Saugstrangförderer aufzuschauern. Das hat nicht nur
den Nachteil, daß die Seiten des Tabakstrangs an statio
nären Kanalwänden gleiten, was trotz des an den Saug
strangförderer angelegten Saugzugs leicht zu unerwünschtem
Schlupf zwischen dem Saugstrangförderer und dem Tabak
strang führen und Qualitätsminderungen der Endprodukte
verursachen kann, sondern auch, daß beim Einlaufen dieses
Tabakstrangs in das anschließende Formatteil, bei welchem
der im Querschnitt zunächst rechteckige bzw. quadratische
Tabakstrang zu einem runden Zigarettenstrang verformt und
mit einem Zigarettenpapierstreifen umhüllt wird, eine ganz
beachtliche Verformungsarbeit geleistet werden muß, welche
zu Behinderungen im Einlaufbereich des Formats führen
kann.
Für die Überschußabnahme werden üblicherweise rotierende
Trimmerscheiben bzw. Kreismesser verwendet, deren Schneid
kreise sich in vorgegebener Höhe über dem Boden des Tabak
kanals im Strangbereich berühren. Die Schneidkreise der
Trimmerkreise verlaufen in einer zur Förderebene des
Tabakkanals parallelen Ebene, so daß der Tabakstrang bei
der Überschußabnahme eine rechteckige oder quadratische
Querschnittskontur erhält, die beim anschließenden
Einlauf in das Format in die gewünschte runde Form des
Zigarettenstrangs gebracht werden muß. Das erfordert
einige Verformungsarbeit und kann zu Störungen in der
Strangförderung Anlaß geben.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Ver
fahren und eine Vorrichtung der eingangs beschriebenen
Art weiter zu verbessern, so daß die Gefahr von Störungen
bei der Umhüllung des Faserstrangs herabgesetzt wird.
Gelöst wird diese Aufgabe bei einem Verfahren der eingangs
beschriebenen Art erfindungsgemäß dadurch, daß schon bei
der Bildung und Förderung des Faserstrangs wenigstens an
einem Umfangsabschnitt des Faserstrangs eine wenigstens
einem Teil der gewünschten Strangkontur des fertigen
Strangs wenigstens angenähert entsprechende Querschnitts
kontur erzeugt und bis zur Abgabe zur weiteren Verarbei
tung erhalten wird. Dadurch, daß schon der auf dem Hüll
materialstreifen für den Zigarettenstrang übergebene
Tabakstrang eine wenigstens zum Teil der Querschnitts
kontur des fertigen Zigarettenstrangs entsprechende
Querschnittskontur aufweist, wird beim Einlauf des Tabak
strangs in das Format die hierfür erforderliche Verfor
mungsarbeit herabgesetzt. Dadurch wird die Gefahr von
Störungen im Formateinlauf vermindert. Das kann gemäß der
Erfindung insbesondere dadurch geschehen, daß bei der
Bildung des Faserstrangs dessen auf dem Strangförderer
aufliegender Umfangsabschnitt wenigstens einem Teil der
gewünschten Strangkontur entsprechend geformt wird. In
weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß
der Strangförderer wenigstens angenähert entsprechend der
gewünschten Strangkontur des fertigen Strangs quer zur
Förderrichtung muldenartig geformt wird, daß bei der
Strangbildung zum Aufbringen der Fasern auf den Strang
förderer in einem ersten Abschnitt der Strangaufbauzone
zunächst nur an einen in Förderrichtung verlaufenden
Mittelstreifen und in einem stromab folgenden zweiten
Abschnitt auch an die an den Mittelstreifen angrenzenden
Seitenstreifen des Strangförderers ein Unterdruck zur
Erzeugung eines Saugzugs durch den Strangförderer angelegt
wird. Auf diese Weise erhält der Tabakstrang schon
während der Strangbildung durch Aufschauern von Tabak
fasern auf seiner dem Strangförderer zugewandten Seite
eine dem späteren Querschnitt des fertigen Zigaretten
strangs angepaßte Strangkontur. Gleichzeitig ist durch
die erfindungsgemäß vorgeschlagene Führung des Saugzugs
entlang der Strangaufbauzone eine sichere und homogene
Befüllung des muldenförmig geführten Strangförderers
gewährleistet, weil im Strangaufbaubereich zunächst kein
Saugzug zu den Seitenrändern des Förderers hin wirkt, der
eine homogene Befüllung bis zum Muldengrund hin verhin
dern könnte.
Eine Weiterbildung der Erfindung besteht darin, daß zur
Erzeugung der der gewünschten Strangkontur des fertigen
Strangs wenigstens angenähert entsprechenden Querschnitts
kontur des Faserstrangs die Überschußfasern wenigstens
angenähert entlang einer dieser Querschnittskontur ver
laufenden Umfangslinie vom Faserstrang abgenommen werden.
Eine Variante des erfindungsgemäß vorgeschlagenen Ver
fahrens besteht darin, daß ein Umfangsabschnitt des
Faserstrangs bei der Überschußabnahme durch mechanische
Krafteinwirkung entsprechend der gewünschten Querschnitts
kontur verformt wird. Gemäß der Erfindung wird also auch
die Überschußabnahme, bei welcher überschüssiger Tabak
von dem gebildeten Tabakstrang abgenommen wird, dazu
benutzt, dem Faserstrang eine der Kontur des fertigen
Zigarettenstrangs entsprechende Querschnittskontur zu
geben.
In Weiterführung der Erfindung ist es für die Wirksamkeit
der vorgeschlagenen Maßnahmen besonders günstig, wenn der
vorgeformte Faserstrang unmittelbar auf einen entsprechend
vorgeformten längslaufenden Hüllmaterialstreifen übergeben
wird.
Bei einer Vorrichtung der eingangs beschriebenen Art wird
die gestellte Aufgabe erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß
im Bereich des Strangförderers Mittel zum Formen wenig
stens eines Umfangsabschnitts des Faserstrangs zur Erzeu
gung einer wenigstens einem Teil der Strangkontur des
fertigen Strangs wenigstens angenähert entsprechenden
Querschnittskontur vorgesehen sind. Gemäß weiterer Ausbil
dung der Vorrichtung nach der Erfindung ist vorgesehen,
daß der Strangförderer als Mittel zum Formen des Faser
strangs im Bereich der Strangaufbauzone quer zur Förder
richtung wenigstens einem Teil der gewünschten Strang
kontur wenigstens angenähert entsprechend geformt ist und
daß Mittel zum Anlegen eines Saugzugs in einem ersten
Abschnitt der Strangaufbauzone nur entlang einem Mittel
streifen und in einem stromab auf den ersten folgenden
zweiten Abschnitt der Strangaufbauzone zusätzlich an den
Faserstrang umgreifenden Seitenstreifen des Saugstrang
förderers vorgesehen sind. Diese Ausbildung der Vorrich
tung gewährleistet einerseits, daß der Tabakstrang schon
während seiner Bildung in der Strangaufbauzone eine der
Querschnittskontur des fertigen Zigarettenstrangs ent
sprechende Form erhält und daß dabei gleichzeitig ein
Strang möglichst homogener Struktur entsteht. Als Strang
förderer ist gemäß der Erfindung ein in einem Faserkanal
mit gewölbtem Boden geführtes, luftdurchlässiges Faserband
vorgesehen. Der Faserkanal ist in einem ersten Abschnitt
der Strangaufbauzone nur im Bereich des den Mittelstreifen
des Faserbandes führenden gewölbten Bodens und in einem
stromab folgenden zweiten Abschnitt der Strangaufbauzone
zusätzlich im Bereich der die Seitenstreifen des Faser
bandes führenden Seitenwände durch Saugluftöffnungen mit
wenigstens einer Unterdruckkammer verbunden. Hiermit ist
die Erfindung auch in modernen Zigarettenmaschinen ein
setzbar, in denen der Faserstrang von unten aufgeschauert
und hängend am unteren Trum des Faserbandes gefördert wird.
Mit einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung wird die
Saugluftführung dem Strangaufbau angepaßt, indem in Förder
richtung vom ersten Abschnitt der Strangaufbauzone her
beidseits des den Mittelstreifen des Faserbandes führenden
Bodens zunehmende Bereiche der die Seitenstreifen führen
den Seitenwände des Faserkanals über Saugluftöffnungen
in den Kanalwänden mit der Unterdruckkammer verbunden
werden, bis im zweiten Abschnitt der Strangaufbauzone
der gewölbte Mittelstreifen und beide Seitenstreifen des
Faserbandes mit der Unterdruckkammer verbunden sind.
Dadurch werden entsprechend dem Wachsen des Faserstrangs
in der Strangaufbauzone vom Mittelstreifen des Saugstrang
förderers her kontinuierlich weitere Seitenbereiche an
Unterdruck gelegt. Auf diese Weise ist ein optimaler
Strangaufbau möglich. Um eine zu große Verdichtung des
Faserstrangs zum Mittelstreifen hin zu verhindern, kann
gemäß der Erfindung der Saugzug durch den Mittelstreifen
des Saugstrangförderers im Anschluß an den ersten
Abschnitt der Strangaufbauzone herabgesetzt werden.
In weiterer Ausbildung der erfindungsgemäß vorgeschlagenen
Vorrichtung ist vorgesehen, daß als Mittel zum Formen des
Faserstrangs die Überschußabnahmeeinrichtung vorgesehen
ist und daß die Überschußabnahmeeinrichtung Abnahmemittel
aufweist, die dem Faserstrang eine wenigstens einem Teil
der gewünschten Strangkontur des fertigen Strangs wenig
stens angenähert entsprechende Querschnittskontur geben.
Damit erhält der Faserstrang auch an seiner dem Faserband
abgewandten Seite eine der gewünschten Kontur des fertigen
Zigarettenstrangs angepaßte Strangkontur. Das erleichtert
die Einbringung des Faserstrangs in den Umhüllungsstreifen,
und es werden Beschädigungen des Umhüllungsstreifens
durch etwa aus dem Strangprofil herausragende harte Tabak
teilchen vermieden.
Als Abnahmemittel der Überschußabnahmeeinrichtung können
rotierende Kreismesser vorgesehen sein, die gegen die
senkrechte Mittelebene des Strangförderers unter einem
vorgegebenen Winkel α geneigt gelagert sind. Gemäß einer
anderen Ausführungsform sind als Abnahmemittel rotierende
Kreismesser vorgesehen, deren Umfangsflächenprofil einen
Schneidkreis und ausgehend von diesem Schneidkreis in
axialer Richtung einen wenigstens angenähert der gewünsch
ten Strangkontur des fertigen Strangs entsprechend geform
ten Umfangsflächenabschnitt aufweisen. Mit diesen Aus
führungsformen der Vorrichtung nach der Erfindung ist die
Formgebung des Faserstrangs bei der Überschußabnahme auf
einfache Weise zu realisieren. Um eine Möglichkeit für die
Bildung von Kopfverstärkungen bei den geschnittenen Ziga
retten unter größtmöglicher Schonung der Tabakfasern zu
bieten, sieht die Erfindung vor, daß im Bereich der
Überschußabnahmeeinrichtung Mittel zum getakteten pneu
matischen Verdichten des Faserstrangs vorgesehen sind.
Es ist zwar schon eine Überschußabnahmeeinrichtung mit
schräg angestellten Messerachsen bekannt (DE-OS 25 21 414),
bei der jedoch der Faserstrang auf einem Formrad entlang
einer gekrümmten Bahn gefördert wird. Die Messer der
bekannten Überschußabnahmeeinrichtung sind als Topfmesser
ausgebildet. Durch die Kombination dieser Merkmale wird
erreicht, daß der auf dem Formrad geförderte Tabakstrom
von den Schneidkanten der Messer im Schneidbereich nur
von den Seiten her erfaßt wird, um Querschnittsverände
rungen des Faserstrangs bei der Förderung zur Schneid
stelle der Überschußabnahmeeinrichtung auszuschließen.
Eine mit dieser Messeranordnung evtl. erreichte Profi
lierung der Faserstrangoberseite wird durch die Übergabe
des Faserstrangs an einen flachen Saugstrangförderer, an
welchem der Faserstrang mit Saugzug gehalten wird,
aufgehoben. Beim Einlauf in das Format weist der so geför
derte Faserstrang jedenfalls keine dem gewünschten Quer
schnitt des fertigen Zigarettenstrangs entsprechende
Querschnittskontur mehr auf.
Die Erfindung bietet den Vorteil, daß der Tabakstrang
schon bei seiner Bildung in der Strangaufbauzone durch
Aufschauern von losen Tabakfasern eine der Strangkontur
des fertigen Zigarettenstrangs weitgehend angepaßte
Querschnittskontur erhält, die bei der Überschußabnahme
noch vervollständigt wird. Damit ist beim Formateinlauf
und bei der Umhüllung des Faserstrangs mit dem Hüll
materialstreifen weniger Verformungsarbeit erforderlich,
was dem reibungslosen Umhüllungsvorgang zugute kommt.
Die gemäß der Erfindung vorgesehene konsequente Saugluft
führung im Zuge des an die gewünschte Strangkontur des
fertigen Zigarettenstrangs angepaßten Faserkanals und
Saugstrangförderers im Bereich der Strangaufbauzone
ermöglicht einen weitgehend homogenen Strangaufbau. Die
Beaufschlagung des entsprechend der gewünschten Strang
kontur gewölbten Saugstrangförderers im Mittelstreifen
mit Unterdruck und das aufeinanderfolgende Zuschalten von
Unterdruck an die benachbarten Seitenstreifen des Saug
strangförderers in den folgenden Abschnitten der Strang
aufbauzone führen zu einer gleichmäßigen Dichte im ganzen
Strangquerschnitt. Hinzu kommt, daß die Stoppergefahr im
Faserkanal weitgehend unterbunden ist, weil der Faser
strang nicht nur am Boden des Faserkanals, sondern auch
an den Seiten durch den Saugstrangförderer geführt ist
und dadurch keine Reibung zwischen dem Faserkanal und dem
Faserstrang auftritt. Die Mitnahme des Faserstrangs auf
dem Saugstrangförderer ist schlupffrei. Wegen der fehlenden
Reibung zwischen den Faserkanalwänden und dem Faserstrang
ist auch die Dichteverteilung in axialer Richtung des
Strangs homogener. Auch bei dem vorgeformten Faserstrang
ist eine Kopfendenverstärkung auf einfache und wirksame
Weise möglich, indem entsprechend der Erfindung im Bereich
der Überschußabnahme in vorgegebenen Zeitabständen ein
verstärker Saugzug an das Tabakband angelegt wird. Insge
samt führt die Erfindung zu einer erhöhten Produktqualität.
Die Erfindung wird nun anhand der Zeichnung näher
erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Seitenansicht einer
Vorrichtung nach der Erfindung,
Fig. 2A
bis 2D verschiedene Querschnitte durch die
Vorrichtung nach Fig. 1,
Fig. 3 eine Abwicklung des Tabakkanals,
Fig. 4 ein Ausführungsbeispiel einer Überschuß
abnahmeeinrichtung nach der Erfindung,
Fig. 5 ein anderes Ausführungsbeispiel einer
Überschußabnahmeeinrichtung,
Fig. 6 ein weiteres Ausführungsbeispiel einer
Überschußabnahmeeinrichtung,
Fig. 7 eine vergrößerte Darstellung einer Ein
richtung zum Erzeugen verdichteter
Strangabschnitte in einem Längsschnitt,
Fig. 8 einen Schnitt entlang VIII-VIII der
Fig. 7 und
Fig. 9 eine Ansicht der Einrichtung nach Fig. 7
von unten.
Fig. 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung
nach der Erfindung in einer schematischen Seitenansicht.
Mit 1 ist ein Saugstrangförderer einer im übrigen nicht
dargestellten Zigarettenstrangmaschine bezeichnet. Als
Saugstrangförderer ist ein luftdurchlässiges Tabakband 2
vorgesehen, z. B. ein perforiertes Band oder ein luftdurch
lässiges Gewebeband, das um eine vordere und eine hintere
Umlenkrolle 3 a bzw. 3 b sowie um Führungsrollen 4 umläuft.
Das untere Trum 2 a des Tabakbandes 2 ist in einem Tabak
kanal 6 mit entsprechend der gewünschten Kontur des fer
tigen Strangs gewölbtem luftdurchlässigen Boden 7 geführt.
Der Tabakkanal 6 verläuft geradlinig in einem Führungs
körper 8 (vergl. Fig. 2A bis 2D). Dem im Tabakkanal 6
geführten Tabakband 2 ist rückseitig eine Unterdruckkammer
9 zugeordnet, die mit einer Unterdruckquelle 11 verbunden
ist und durch den luftdurchlässigen Kanalboden 7 sowie
durch das luftdurchlässige Tabakband 2 einen Saugzug be
wirkt. Das Tabakband 2 läuft in Richtung eines Pfeiles
12 um.
Die Mündung eines Tabakschachts 13, durch den aus einem
nicht dargestellten Verteiler aufgelockerte Tabakfasern
in Richtung der Pfeile 14 zugeführt werden, definiert
eine Strangaufbauzone Z, in welcher der Tabakstrang 16
bis zu seiner vollen Höhe aufgeschauert wird.
Die Ausbildung des Faserkanals bzw. Tabakkanals 6, die
Führung des unteren Trums 2 a des Faserbandes bzw. Tabak
bandes 2 sowie die Anordnung der den benötigten Saugzug
bewirkenden Unterdruckkammern 9 zeigen die Fig. 2A bis
2D und 3. Der Boden 7 des Tabakkanals 6 ist U-förmig
gewölbt, so daß auch das untere Trum 2 a des Tabakbandes 2
diese der gewünschten Kontur des fertigen Strangs ange
paßte Form annimmt. Wie die Fig. 2A bis 2D zeigen, die
verschiedene Querschnitte durch die Vorrichtung nach der
Fig. 1 darstellen, erstreckt sich die Unterdruckkammer 9
über nahezu die ganze Länge des Tabakkanals 6 und ist nur
dem gewölbten Boden 7 des Tabakkanals 6 zugeordnet. Sie
ist in ihrer Breite so bemessen, daß sie einen Saugzug
nur durch einen Mittelstreifen M des unteren Trums 2 a des
Tabakbandes 2 bewirkt. Die beidseits an den Mittelstreifen M
angrenzenden Seitenstreifen S des unteren Trums 2 a sind
durch die Unterdruckkammer 9 nicht mit Saugzug beauf
schlagt. Diesen Seitenstreifen S sind separate Unterdruck
kammern 17 zugeordnet, die stromab eines ersten Abschnitts
Z 1 der Strangaufbauzone Z beginnen und sich von da aus
nahezu bis zum Abgabeende des Tabakkanals 6 erstrecken.
In den Fig. 28 bis 2D ist das zu erkennen, die Schnitte
entlang der Linien B-B, C-C und D-D der Fig. 1 darstellen.
Am Ende des ersten Abschnitts Z 1 der Strangaufbauzone Z
beaufschlagen die beiderseitigen Unterdruckkammern 17
einen schmalen, an den Mittelstreifen M angrenzenden
Bereich der Seitenstreifen S des Tabakbandes 2 mit Unter
druck (Fig. 2B), der in Förderrichtung kontinuierlich
breiter wird, bis in einem zweiten Abschnitt Z 2 der
Strangaufbauzone beide Seitenstreifen S vollständig mit
Unterdruck beaufschlagt sind (Fig. 2C). Bis zum Abgabe
ende 21 des Tabakbandes hin sind dann sowohl der Mittel
streifen M als auch die Seitenstreifen S mit Saugzug
beaufschlagt (Fig. 2D).
Fig. 3 zeigt in einer nicht maßstäblichen Darstellung
eine Abwicklung des Kanalbodens 7 und der Seitenwände des
Tabakkanals, soweit sie der Führung des Tabakbandes 2
dienen. Im ersten Abschnitt Z 1 der Strangaufbauzone Z
sind nur in dem den Mittelstreifen M des Tabakbandes 2
führenden Mittelbereich Saugluftöffnungen 18 vorgesehen.
Die dargestellten Saugluftöffnungen zeigen nicht ihre tat
sächliche Größe und Anordnung im Kanalboden, sondern
symbolisieren nur ihren Gesamtquerschnitt im entsprechenden
Abschnitt bzw. Streifen des Kanalbodens 7. Im zweiten
Abschnitt Z 2 der Strangaufbauzone Z sind sowohl in dem den
Mittelstreifen M führenden Kanalboden 7 als auch in den
die Seitenstreifen S des unteren Trums 2 a führenden Seiten
wänden des Tabakkanals Saugluftöffnungen 18 vorgesehen,
ebenso wie stromab dieses Abschnitts bis zum Abgabeende
des Tabakbandes. Hier liegt also Saugzug an der ganzen
Breite des Tabakbandes. Zwischen dem ersten und dem
zweiten Abschnitt der Strangaufbauzone werden in Förder
richtung die Bereiche der Seitenstreifen S, an denen über
die Unterdruckkammern 17 ein Saugzug wirkt, kontinuierlich
breiter. Es ist jedoch auch möglich, den ersten Abschnitt
Z 1 in Förderrichtung und den zweiten Abschnitt Z 2 ent
gegen der Förderrichtung weiter auszudehnen, so daß sie
aneinander angrenzen.
Durch die beschriebene Anordnung der Unterdruckkammern
9 und 17, der Saugluftöffnungen 18 im Kanalboden 7 und in
den Kanalwänden und der damit bewirkten Saugzugführung
wird erreicht, daß die im ersten Abschnitt Z 1 zuerst zuge
führten Tabakfasern sicher bis zum Boden des Tabakkanals 6
gelangen (Fig. 2A, die einen Schnitt A-A der Fig. 1
darstellt) und nicht durch etwa auf die Seitenstreifen
wirkenden Saugzug vorher abgefangen und schon an den
Seitenstreifen S des Tabakbandes 2 festgehalten werden,
wodurch im Tabakstrang 16 unerwünschte Hohlräume gebildet
werden könnten. Stromab des ersten Abschnitts Z 1 wird
entsprechend dem weiteren Strangaufbau in der Strangauf
bauzone Z an zunehmende Bereiche der Seitenstreifen S
Saugzug gelegt (Fig. 2B), bis im zweiten Abschnitt Z 2
bei Vollendung des Strangaufbaus das ganze Tabakband an
Unterdruck liegt (Fig. 2C und 2D). Dadurch wird ein
sehr homogener Strangaufbau gleichmäßiger Dichte erreicht,
wobei gleichzeitig durch das den Tabakstrang 16 umgrei
fende Tabakband eine dem fertigen Zigarettenstrang
wenigstens angenähert entsprechende Tabakstrangkontur er
zeugt und dieReibung zwischen den Kanalwänden und dem
Tabakstrang wenigstens herabgesetzt wird. Eine weitere Verbesserung
der Strangherstellung bewirkt eine Verringerung des Saug
zugs durch den Mittelstreifen M des unteren Trums 2 a des
Tabakbandes 2 im zweiten Abschnitt Z 2 der Strangaufbau
zone, die durch eine Verkleinerung des Querschnitts der
Saugluftöffnungen 18 im Kanalboden erreicht werden kann,
wie Fig. 3 zeigt.
Stromab der Strangaufbauzone Z ist eine Überschußabnahme
einrichtung 19 angeordnet, welche überschüssigen Tabak 16 a
vom Tabakstrang 16 abnimmt.
Das Abgabeende 21 des Tabakbandes 2 bzw. des Tabakkanals 6
liegt oberhalb des Papiereinlaufs einer Formateinrichtung
22, in welcher der Tabakstrang mit einem in Pfeilrichtung 23 a
zugeführten Hüllmaterialstreifen, z. B. einem Zigaretten
papierstreifen 23, umhüllt wird. Ein umlaufendes Format
band 24 fördert den Zigarettenpapierstreifen 23 und den
auf diesen abgelegten Tabakstrang 16 unter einem Einlauf
finger 26 hindurch in das Format 22, wobei die durch den
gewölbten Boden 7 des Tabakkanals 6 vorgeformte Strang
kontur den Strangeinlauf in das Format 22 und die Umhüllung
erleichtert, weil nur geringere Verformungskräfte aufge
bracht werden müssen.
Die Überschußabnahmeeinrichtung 19 besteht in bekannter
Weise aus zwei rotierenden Kreismessern 28, deren
Schneidkreise sich zur Überschußabnahme im Strangbereich
berühren. Die Kreismesser 28 sind so ausgebildet bzw.
angeordnet, daß sie dem Faserstrang bei der Überschußab
nahme eine wenigstens einem Teil der gewünschten Strang
kontur des fertigen Strangs wenigstens angenähert
entsprechende Querschnittskontur geben. Die Fig. 4 bis
6 zeigen hierfür geeignete Ausführungsformen der Über
schußabnahmeeinrichtung 19. Der Einfachheit halber ist in
diesen Figuren nur der Tabakkanal 6 mit dem am unteren
Trum 2 a des als Saugstrangförderer vorgesehenen umlaufen
den Tabakbands dargestellt. Um die gewünschte Strangkontur
zu erhalten, sind gemäß Fig. 4 die Kreismesser 28 a der
Überschußabnahmeeinrichtung 19 unter einem Winkel α
schräg zum Strang angeordnet. Auf diese Weise werden die
Überschußfasern wenigstens angenähert entlang einer der
gewünschten Querschnittskontur des fertigen Zigaretten
strangs verlaufenden Umfangslinie vom Faserstrang abge
nommen. Der Faserstrang erhält auf seiner dem Tabakband
abgewandten Oberseite eine etwa dachartige Kontur, die
der runden Umfangskontur des fertigen Strangs angenähert
ist. Gemäß Fig. 5 sind Kreismesser 28 b mit einem schmalen
Schneidkreis 29 und einer entsprechend der gewünschten
Strangkontur geformten Auskehlung 31 vorgesehen. Durch
die Auskehlungen 31 wird der Strang bei der Überschußab
nahme durch mechanische Krafteinwirkung entsprechend der
gewünschten Querschnittskontur geformt. Die Auskehlungen
drücken den Faserstrang in die gewünschte Form, so daß
diese Verformungsarbeit nicht mehr, wie bisher gewohnt,
beim Strangeinlauft in das Format 22 geleistet werden
muß. Der Strang erhält also schon bei der Überschußabnahme
eine weitgehend der gewünschten Strangkontur angepaßte
Kontur, wie auch in Fig. 2D zu erkennen ist, welche
einen Schnitt entlang der Linie D-D der Fig. 1 durch
den Tabakstrang 16 nach der Überschußabnahme darstellt.
Gemäß Fig. 6 sind breite Kreismesser 28 c vorgesehen,
deren Umfangsfläche 32 schräg zum Schneidkreis 29 hin
verläuft. Auch diese Messer geben dem Tabakstrang 16 eine
der gewünschten Kontur des fertigen Zigarettenstrangs an
genähert entsprechende Form.
Anstelle des in den Fig. 4 bis 6 dargestellten Tabak
kanals 6 mit gewölbtem Boden 7 kann auch ein Tabakkanal
mit ebenem Boden vorgesehen sein, so daß der Faserstrang
16 dann nur auf seiner dem Tabakband abgewandten Ober
seite eine der Kontur des fertigen Zigarettenstrangs ange
paßte Querschnittskontur erhält, was auch schon eine
erhebliche Verbesserung der Bedingungen für den Strang
einlauf in das Format 22 bewirkt.
Der Faserstrang 16 wird nach der Überschußabnahme im
Einlaufbereich des Formats 22 vorteilhafterweise auf einen
bereits zu einer Mulde geformten Hüllmaterialstreifen
abgelegt, so daß seine Querschnittskontur, die er bei
der Überschußabnahme erhalten hat, gleich weitgehend
erhalten bleibt und den Einlauf in das Format durch Ver
ringerung der aufzubringenden Verformungsarbeit erleich
tert.
Im Bereich der Überschußabnahmeeinrichtung 19 ist die
Unterdruckkammer 9 unterbrochen. An dieser Stelle ist in
einem Gehäuse 34 ein Verdichtungsmittel 33 angeordnet,
das in vorgegebenen Abständen pneumatisch den Tabak
strang 16 vor und während der Überschußabnahme verdichtet.
So können unter größtmöglicher Schonung der Tabakfasern
beispielsweise verdichtete Strangabschnitte für Kopfver
stärkungen erzeugt werden. Die Einzelheiten des Ver
dichtungsmittels 33 sind in den Fig. 7 bis 9 gezeigt.
Dieses Verdichtungsmittel 33, das in Fig. 7 in einem
Längsschnitt und in Fig. 8 in einem Schnitt entlang der
Linie VIII-VIII der Fig. 7 gezeigt ist, besteht aus
einer rotierenden Steuerscheibe 36, die in einer zylin
drischen Aufnahme 35 im Gehäuse 34 drehbar gelagert ist.
Die äußere Umfangsfläche der Steuerscheibe 36 gleitet
dichtend an der inneren Umfangsfläche der Aufnahme 35 im
Gehäuse 34.
Die Umfangsfläche der Steuerscheibe 36 ist in einer ersten
Querschnittsebene mit einer Ringnut 37 versehen, die nur
in einem kurzen Umfangsabschnitt 38 unterbrochen ist. In
diesem Umfangsabschnitt 38 mündet in einer zweiten Quer
schnittsebene eine radiale Bohrung 39, die im Innern der
Steuerscheibe 36 mit einer axialen Bohrung 41 verbunden
ist. Über die axiale Bohrung 41 liegt ein Unterdruck aus
einer Unterdruckquelle 42 an der Bohrung 39 an. Der Unter
druck der Unterdruckquelle 42 ist größer als der der
Unterdruckquelle 11, welche die Unterdruckkammern 9 und
17 mit Unterdruck versorgt. Während in den Unterdruck
kammern 9 und 17 ein Unterdruck von beispielsweise etwa
800 mm Wassersäule oder 80 mbar herrscht, liegt an der
Bohrung 39 z. B. ein Unterdruck von etwa 3000 mm Wasser
säule oder 0,3 bar, der z. B. mittels eines handelsüb
lichen Seitenkanalverdichters erzeugt werden kann.
Im Führungskörper 8, in welchem der Tabakkanal 6 ver
läuft, sind im Bereich der Überschußabnahmeeinrichtung 19
in Förderrichtung hintereinander voneinander getrennte
Unterdruckkammern 43 vorgesehen, in welche quer zur
Förderrichtung nebeneinander jeweils zwei Bohrungen 44
und 44 a münden, die zur zylindrischen Aufnahme 35 im
Gehäuse 34 führen. Die Anordnung der Unterdruckkammern 43
sowie der Bohrungen 44 und 44 a ist in Fig. 9 darge
stellt, die eine Ansicht des Bereichs der Überschußab
nahmeeinrichtung gemäß Fig. 7 und 8 von unten zeigt.
Die Bohrungen 44 liegen in einer gemeinsamen Querschnitts
ebene mit der Ringnut 37, die mit der Steuerscheibe 36
umläuft. Die Bohrungen 44 a befinden sich in einer
gemeinsamen Querschnittsebene mit der umlaufenden radialen
Bohrung 39 in der Steuerscheibe 36. Zwei weitere Bohrungen
47 und 47 a verbinden die vor und hinter dem Bereich der
Überschußabnahmeeinrichtung 19 liegenden Unterdruckkam
mern 9 in der Querschnittsebene der Ringnut 37 mit dem
Aufnahmeraum 35, in welchem die Steuerscheibe 36 umläuft.
Der Antrieb der Steuerscheibe 36 erfolgt in einer festen
Geschwindigkeitsbeziehung zur Fördergeschwindigkeit
des Tabakbandes 2.
Solange beim Umlauf der Steuerscheibe 36 deren Ringnut 37
an den Bohrungen 44 des Gehäuses 34 anliegt, wird der
aufgebaute Tabakstrang 16 auch im Bereich der Überschuß
abnahmeeinrichtung 19 mit dem in den Unterdruckkammern 9
herrschenden Unterdruck am Tabakband festgehalten, da
der in den Unterdruckkammern 9 herrschende Unterdruck
über die Bohrungen 47 und 47 a, die Ringnut 37 und die
Bohrungen 44 auch in den Unterdruckkammern 43 am Tabak
band 2 wirkt. In von der Fördergeschwindigkeit des Tabak
bandes abhängigen regelmäßigen Zeitabständen wird der
über die Ringnut 37 aus den Unterdruckkammern 9 übertra
gene Unterdruck jedoch unterbrochen, sobald der Umfangs
abschnitt 38 ohne Ringnut an den Bohrungen 44 anliegt.
In diesem Moment wird jedoch gleichzeitig über die umlau
fende Bohrung 39 der erhöhte Unterdruck nacheinander
an die parallelen Bohrungen 44 a angelegt und wirkt durch
das untere Trum 2 a des Tabakbandes 2 auf den Tabakstrang.
Dadurch wird der Tabakstrang stärker zum Tabakband hin
angezogen und verdichtet, so daß die Kreismesser 28 der
Überschußabnahmeeinrichtung 19 weniger Tabak von dem
Strang abnehmen. Durch die Bohrung 39 in der rotierenden
Steuerscheibe 36 werden die Bohrungen 44 a in Förderrich
tung nacheinander mit der stärkeren Unterdruckquelle 42
verbunden, so daß der verdichtete Abschnitt des Tabak
strangs mit der Stranggeschwindigkeit unter der Überschuß
abnahmeeinrichtung 19 hindurchgefördert wird. Im Anschluß
an diese Verdichtung gelangt wieder die Ringnut 37 an die
Öffnungen der Bohrungen 44, so daß diese wieder mit dem
normalen Unterdruck aus den Unterdruckkammern 9 verbunden
werden und die Kreismesser 28 der Überschußabnahmeein
richtung wieder den normalen Überschuß vom Strang ent
fernen.
Claims (15)
1. Verfahren zum Herstellen eines Faserstrangs der tabak
verarbeitenden Industrie, insbesondere eines Tabakstrangs
für die Herstellung eines Zigarettenstrangs, bei dem auf
einem umlaufenden Strangförderer in einer Strangaufbau
zone Fasern aufgebracht werden, vom derart gebildeten
Faserstrang Überschußfasern abgenommen werden und der
Faserstrang schließlich zur weiteren Verarbeitung vom
Strangförderer abgegeben wird, dadurch gekennzeichnet,
daß schon bei der Bildung und Förderung des Faserstrangs
wenigstens an einem Umfangsabschnitt des Faserstrangs
eine wenigstens einem Teil der gewünschten Strangkontur
des fertigen Strangs wenigstens angenähert entsprechende
Querschnittskontur erzeugt und bis zur Abgabe zur weite
ren Verarbeitung erhalten wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß bei der Bildung des Faserstrangs dessen auf dem
Strangförderer aufliegender Umfangsabschnitt wenigstens
einem Teil der gewünschten Strangkontur entsprechend
geformt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich
net, daß der Strangförderer wenigstens angenähert ent
sprechend der gewünschten Strangkontur des fertigen
Strangs quer zur Förderrichtung muldenartig geformt wird,
daß bei der Strangbildung zum Aufbringen der Fasern auf
den Strangförderer in einem ersten Abschnitt der Strang
aufbauzone zunächst nur an einen in Förderrichtung ver
laufenden Mittelstreifen und in einem stromab folgenden
zweiten Abschnitt auch an die an den Mittelstreifen
angrenzenden Seitenstreifen des Strangförderers ein Unter
druck zur Erzeugung eines Saugzugs durch den
Strangförderer angelegt wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß zur Erzeugung der der gewünschten
Strangkontur des fertigen Strangs wenigstens angenähert
entsprechenden Querschnittskontur des Faserstrangs die
Überschußfasern wenigstens angenähert entlang einer dieser
Querschnittskontur verlaufenden Umfangslinie vom Faser
strang abgenommen werden.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß ein Umfangsabschnitt des Faserstrangs
bei der Überschußabnahme durch mechanische Krafteinwir
kung entsprechend der gewünschten Querschnittskontur
verformt wird.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß der vorgeformte Faserstrang unmittel
bar auf einen entsprechend vorgeformten längslaufenden
Hüllmaterialstreifen übergeben wird.
7. Vorrichtung zum Herstellen eines Faserstrangs der
tabakverarbeitenden Industrie, insbesondere eines Tabak
strangs für die Herstellung eines Zigarettenstrangs, mit
einem umlaufenden Strangförderer, welcher eine Strangauf
bauzone durchläuft, in der Strangaufbauzone zur Strang
bildung mit Fasern beschickbar ist und ein Abgabeende zum
Abgeben des Faserstrangs aufweist, und mit einer Über
schußabnahmeeinrichtung, insbesondere zur Durchführung des
Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß im Bereich des Strangförderers (2)
Mittel (7, 19) zum Formen wenigstens eines Umfangsab
schnitts des Faserstrangs (16) zur Erzeugung einer wenig
stens einem Teil der Strangkontur des fertigen Strangs
wenigstens angenähert entsprechenden Querschnittskontur
vorgesehen sind.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß der Strangförderer (2) als Mittel zum Formen des
Faserstrangs (16) im Bereich der Strangaufbauzone (Z)
quer zur Förderrichtung wenigstens einem Teil der gewünsch
ten Strangkontur wenigstens angenähert entsprechend
geformt ist und daß Mittel (9, 11, 17, 18) zum Anlegen
eines Saugzugs in einem ersten Abschnitt (Z 1) der Strang
aufbauzone (Z) nur entlang einem Mittelstreifen (M) und
in einem stromab auf den ersten folgenden zweiten
Abschnitt (Z 2) der Strangaufbauzone (Z) zusätzlich an den
Faserstrang umgreifenden Seitenstreifen (S) des Saug
strangförderers (2, 2 a) vorgesehen sind.
9. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekenn
zeichnet, daß als Strangförderer ein in einem Faserkanal
(6) mit gewölbtem Boden (7) geführtes, luftdurchlässiges
Faserband (2, 2 a) vorgesehen ist und daß der Faserkanal (6)
in einem ersten Abschnitt (Z 1) der Strangaufbauzone (Z)
nur im Bereich des den Mittelstreifen (M) des Faserbandes
führenden gewölbten Bodens (7) und in einem stromab fol
genden zweiten Abschnitt (Z 2) der Strangaufbauzone (Z)
zusätzlich im Bereich der die Seitenstreifen (S) des
Faserbandes führenden Seitenwände (6 a) durch Saugluft
öffnungen (18) mit wenigstens einer Unterdruckkammer (9,
17) verbunden ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, daß in Förderrichtung vom ersten Abschnitt
(Z 1) der Strangaufbauzone (Z) her beidseits des den Mittel
streifen (M) des Faserbandes (2, 2 a) führenden Bodens (7)
zunehmende Bereiche der die Seitenstreifen (S) führenden
Seitenwände (6 a) des Faserkanals (6) über Saugluftöff
nungen (8) in den Kanalwänden mit der Unterdruckkammer
(9, 17) verbunden werden, bis im zweiten Abschnitt (Z 2)
der Strangaufbauzone (Z) der gewölbte Mittelstreifen (M)
und beide Seitenstreifen (S) des Faserbandes mit der
Unterdruckkammer (9, 17) verbunden sind.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß der Saugzug durch den Mittel
streifen (M) des Saugstrangförderers (2, 2 a) im Anschluß
an den ersten Abschnitt (Z 1) der Strangaufbauzone (Z)
herabgesetzt ist.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 11, dadurch
gekennzeichnet, daß als Mittel zum Formen des Faser
strangs (16) die Überschußabnahmeeinrichtung (19) vorge
sehen ist und daß die Überschußabnahmeeinrichtung (19)
Abnahmemittel (28, 28 a bis c) aufweist, die dem Faser
strang (16) eine wenigstens einem Teil der gewünschten
Strangkontur des fertigen Strangs wenigstens angenähert
entsprechende Querschnittskontur geben.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet,
daß als Abnahmemittel rotierende Kreismesser (28 a) vorge
sehen sind, die gegen die senkrechte Mittelebene (N) des
Strangförderers unter einem vorgegebenen Winkel α geneigt
gelagert sind.
14. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet,
daß als Abnahmemittel rotierende Kreismesser (28 b, 28 c)
vorgesehen sind, deren Umfangsflächenprofil einen Schneid
kreis (29) und ausgehend von diesem Schneidkreis in axialer
Richtung einen wenigstens angenähert der gewünschten
Strangkontur des fertigen Strangs entsprechend geformten
Umfangsflächenabschnitt (31, 32) aufweist.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 14, dadurch
gekennzeichnet, daß im Bereich der Überschußabnahmeein
richtung (19) Mittel (33) zum getakteten pneumatischen
Verdichten des Faserstrangs (16) vorgesehen sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19863627057 DE3627057A1 (de) | 1985-08-22 | 1986-08-09 | Verfahren und vorrichtung zum herstellen eines tabakstrangs |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3530022 | 1985-08-22 | ||
| DE19863627057 DE3627057A1 (de) | 1985-08-22 | 1986-08-09 | Verfahren und vorrichtung zum herstellen eines tabakstrangs |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3627057A1 true DE3627057A1 (de) | 1987-02-26 |
Family
ID=25835272
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19863627057 Withdrawn DE3627057A1 (de) | 1985-08-22 | 1986-08-09 | Verfahren und vorrichtung zum herstellen eines tabakstrangs |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3627057A1 (de) |
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| EP1281329A3 (de) * | 1997-08-02 | 2004-03-24 | Hauni Maschinenbau AG | Vorrichtung zum Fördern eines Stranges der Tabak verarbeitenden Industrie |
| EP1905315A1 (de) | 2006-09-26 | 2008-04-02 | Hauni Maschinenbau Aktiengesellschaft | Saugstrangförderer und Verfahren zur Herstellung eines Strangs der Tabak verarbeitenden Industrie |
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| WO2013102618A1 (de) | 2012-01-06 | 2013-07-11 | Hauni Maschinenbau Ag | Saugstrangfördereinrichtung einer maschine der tabak verarbeitenden industrie |
| DE102012200158A1 (de) | 2012-01-06 | 2013-07-11 | Hauni Maschinenbau Ag | Saugband einer Maschine der Tabak verarbeitenden Industrie |
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-
1986
- 1986-08-09 DE DE19863627057 patent/DE3627057A1/de not_active Withdrawn
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| DE102012200163B4 (de) * | 2012-01-06 | 2013-12-05 | Hauni Maschinenbau Ag | Saugstrangfördereinrichtung einer Maschine der Tabak verarbeitenden Industrie |
| DE102013223308A1 (de) | 2013-11-15 | 2015-05-21 | Hauni Maschinenbau Ag | Saugband einer Maschine der Tabak verarbeitenden Industrie |
| EP2888953A2 (de) | 2013-11-15 | 2015-07-01 | HAUNI Maschinenbau AG | Saugband einer Maschine der Tabak verarbeitenden Industrie |
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Owner name: KOERBER AG, 2050 HAMBURG, DE |
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