DE3633681A1 - Vorrichtung zur bestimmung der entfernung zwischen zwei koerpern - Google Patents

Vorrichtung zur bestimmung der entfernung zwischen zwei koerpern

Info

Publication number
DE3633681A1
DE3633681A1 DE19863633681 DE3633681A DE3633681A1 DE 3633681 A1 DE3633681 A1 DE 3633681A1 DE 19863633681 DE19863633681 DE 19863633681 DE 3633681 A DE3633681 A DE 3633681A DE 3633681 A1 DE3633681 A1 DE 3633681A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
distance
retroreflectors
retroreflector
images
light
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19863633681
Other languages
English (en)
Other versions
DE3633681C2 (de
Inventor
Reinhard Czichy
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Airbus Defence and Space GmbH
Original Assignee
Messerschmitt Bolkow Blohm AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Messerschmitt Bolkow Blohm AG filed Critical Messerschmitt Bolkow Blohm AG
Priority to DE19863633681 priority Critical patent/DE3633681A1/de
Priority to JP62245941A priority patent/JPS63145910A/ja
Priority to FR8713674A priority patent/FR2604796A1/fr
Publication of DE3633681A1 publication Critical patent/DE3633681A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3633681C2 publication Critical patent/DE3633681C2/de
Granted legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01SRADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
    • G01S13/00Systems using the reflection or reradiation of radio waves, e.g. radar systems; Analogous systems using reflection or reradiation of waves whose nature or wavelength is irrelevant or unspecified
    • G01S13/87Combinations of radar systems, e.g. primary radar and secondary radar
    • G01S13/874Combination of several systems for attitude determination
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01SRADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
    • G01S17/00Systems using the reflection or reradiation of electromagnetic waves other than radio waves, e.g. lidar systems
    • G01S17/74Systems using reradiation of electromagnetic waves other than radio waves, e.g. IFF, i.e. identification of friend or foe
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01SRADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
    • G01S7/00Details of systems according to groups G01S13/00, G01S15/00, G01S17/00
    • G01S7/48Details of systems according to groups G01S13/00, G01S15/00, G01S17/00 of systems according to group G01S17/00
    • G01S7/481Constructional features, e.g. arrangements of optical elements
    • G01S7/4814Constructional features, e.g. arrangements of optical elements of transmitters alone
    • G01S7/4815Constructional features, e.g. arrangements of optical elements of transmitters alone using multiple transmitters

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Length Measuring Devices By Optical Means (AREA)
  • Measurement Of Optical Distance (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Be­ stimmung der Entfernung zwischen zwei Körpern gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Vorrichtungen gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 basieren auf der Erkenntnis, daß durch Interpolation der Schwerpunkt eines auf einem Detektorarray auftreffenden Lichtflecks mit einer Genauigkeit bestimmt werden kann, die wesentlich kleiner als der Durchmesser eines Sensor­ elements ist, sofern der Durchmesser des Lichtflecks größer als der Durchmesser eines Sensorelements ist. Typischerweise kann der Schwerpunkt mit einer Auflösung von 10% bis 2% des Durchmessers eines Sensorelements bestimmt werden. Eine entsprechende "Verschmierung des Lichtflecks über mehrere Sensorelemente" kann beispiels­ weise durch eine entsprechende Abbildung, durch Defokus­ sieren und/oder gezieltes Einführen von Aberrationen erreicht werden.
Bei der Bestimmung des Schwerpunkts von mehreren Licht­ flecken ist es natürlich erforderlich, daß sich die ein­ zelnen Lichtflecke nicht überlagern: Bei Überlagerung mehrerer Lichtflecke würden nämlich nicht die Einzel­ schwerpunkte der Lichtflecke, sondern der gemeinsame Schwerpunkt der sich überlagernden Lichtflecke bestimmt.
Damit begrenzt bei Vorrichtungen zur Bestimmung der Ent­ fernung gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 die Forderung, daß sich die einzelnen Bilder der Retroreflek­ toren nicht überlagern, bei einem gegebenen Gesichtsfeld des Detektorarrays und einem gegebenen Abstand der einzel­ nen Retroreflektoren die maximal zu bestimmende Entfer­ nung. Beispielsweise kann mit einem Detektorarray mit 385 ×288 Sensorelementen mit einer Abmessung von jeweils 22 µm×22 µm und einem Gesichtsfeld von 0,67°×0,5° bei einem Retroreflektorabstand von 0,8 m die Entfernung von Körpern bis maximal 4400 m bestimmt werden. Größere Entfernungen lassen sich nicht mehr auflösen, da sich die Bilder der Retroreflektoren dann überlagern würden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zur Bestimmung der Entfernung zwischen zwei Körpern anzu­ geben, die die Bestimmung größerer Entfernungen als bei den im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 vorausgesetzten Vorrichtungen möglich macht.
Eine erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe ist mit ihren Weiterbildungen in den Patentansprüchen gekennzeichnet.
Die Erfindung basiert auf dem Grundgedanken, Bilder von Retroreflektoren, die winkelmäßig bei gegebener Detektor­ array-Konfiguration nicht mehr auflösbar sind, durch eine optische Kodierung unterscheidbar zu machen.
Diese optische Kodierung kann bei einer Vorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 dadurch erfolgen, daß die Beleuchtungseinrichtung die Retroreflektoreinheit nacheinander mit Licht unterschiedlicher Wellenlänge beleuchtet und jeder der Retroreflektoren nur Licht einer Wellenlänge reflektiert. Hierdurch treffen die Bilder der einzelnen Retroreflektoren nacheinander auf dem Detektor­ array auf. Da sich somit keine Bilder überlagern können, kann der Schwerpunkt eines jeden Bildes mit der maximal möglichen Auflösung auch bei großen Objektentfernungen problemlos bestimmt werden. Der maximal meßbare Abstand ist damit nur noch durch das Auflösungsvermögen des Detek­ torarrays für den Schwerpunkt eines Lichtflecks begrenzt, oder anders ausgedrückt dadurch, daß die Lageunterschiede der Bilder der einzelnen Retroreflektoren noch aufgelöst werden können. Beispielsweise erhält man mit dem einlei­ tend als Beispiel angegebenen Detektorarray und den glei­ chen Gesichtsfeld-und Retroreflektorabstands-Daten mit einer erfindungsgemäßen Vorrichtung eine Grenzentfernung von 132 km. Die maximal noch bestimmbare Entfernung ist damit um den Faktor 30 größer als bei Vorrichtungen, wie sie im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 zugrundegelegt sind.
Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
Beispielsweise ist es gemäß Anspruch 2 möglich, durch Verwendung von mindestens drei Retroreflektoren, die so ausgestaltet sind, daß sie eindeutig identifizierbar sind, nicht nur die Entfernung zwischen den beiden Körpern, sondern auch deren Relativlage zu bestimmen. Die Identifi­ zierung der einzelnen Retroreflektoren kann beispielsweise dadurch erfolgen, daß sie unterschiedlichen Abstand und/ oder Reflektionsvermögen für das auftreffende Licht haben.
Die erfindungsgemäß verwendete optische Kodierung kann nicht nur dazu verwendet werden, die einzelnen Retrore­ flektoren der Retroreflektoreinheit zu unterscheiden, sondern auch unterschiedliche Körper zu identifizieren. Eine Möglichkeit hierfür ist im Anspruch 3 gekennzeichnet.
Selbstverständlich kann basierend auf den erfindungsge­ mäßen Grundgedanken, die eine höchstgenaue Bestimmung der Bild-Schwerpunkte der einzelnen Retroreflektoren erlauben, auch andere Möglichkeiten zur Identifizierung verwendet werden. Beispielsweise können bestimme Konfigurationen von Retroreflektoren zur Identifizierung eingesetzt werden.
In Anspruch 4 ist eine besonders zweckmäßige Ausgestaltung gekennzeichnet, die in einfacher Weise eine optische Kodierung ermöglicht.
Der erfindungsgemäße Grundgedanke der optischen Kodierung kann durch die Verwendung einer Optik mit variabler Brenn­ weite, beispielsweise einer Vario- oder Schaltoptik in vorteilhafter Weise weitergebildet werden; mit einer derartigen Optik kann das Gesichtfeld des Sensors der zu messenden Entfernung angepaßt werden, so daß in einem bestimmten Entfernungsbereich mit besonders hoher Auflö­ sung gemessen werden kann.
Eine besonders vorteilhafte Anwendung der erfindungsge­ mäßen Vorrichtung ist im Anspruch 6 gekennzeichnet: Die erfindungsgemäße Vorrichtung erlaubt nicht nur die Bestim­ mung des Abstandes zwischen zwei Satelliten, sondern auch die Ermittlung deren Relativlage sowie die Unterscheidung mehrerer unterschiedlicher Körper.
Die Erfindung wird nachstehend anhand eines Ausführungs­ beispiels unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher be­ schrieben, in der zeigen:
Fig. 1 einen Schnitt durch eine erfindungsgemäß ausgebil­ dete Beleuchtungseinrichtung und einen Sensor,
Fig. 2a die Anordnung der Retroreflektoren,
Fig. 2b die Wellenlängencharakteristik der Beleuchtungs­ einrichtung,
Fig. 2c die Wellenlängencharakteristik der Retroreflek­ toren, und
Fig. 3 verschiedene Bilder der Retroreflektoren auf dem Detektorarray.
Fig. 1 zeigt einen Schnitt durch eine erfindungsgemäß ausgebildete Beleuchtungseinrichtung für in Fig. 1 nicht dargestellte Retroreflektoren sowie einen Sensor für das von den Retroreflektoren reflektierte Licht.
Die Beleuchtungseinrichtung weist vier Lichtquellen 11, 12, 13 und 14 auf, deren Licht über eine Prismenanordnung 2 und ein Projektionsobjektiv 3 in einen gemeinsamen Strahlengang 4 eingekoppelt wird. Der Strahlengang 4 ist auf eine Retroreflektoreinheit gerichtet, die an einem anderen Körper angebracht ist. Das von der Retroreflektor­ einheit reflektierte Licht 5 wird über ein in Fig. 1 lediglich schematisch dargestelltes Objektiv 6 auf ein Detektorarray 7 abgebildet.
Das Detektorarray 7 und die verschiedenen Lichtquellen 11 bis 14 sind über Leitungen 81, 82, 83, 84 und 85 mit einer nicht dargestellten Steuereinheit verbunden.
Fig. 2a zeigt die Anordnung von drei Retroreflektoren 91, 92 und 93. Die Retroreflektoren sind mit unterschied­ lichen Abständen x 1 bzw. x 2 an den Spitzen eines recht­ winkligen Dreiecks angeordnet. Vor den Retroreflektoren befinden sich nicht näher dargestellte Filter mit einer Transmissionscharakteristik, die den jeweiligen Retrore­ flektor/Filter-Einheiten die in Fig. 2c wiedergegebene Reflexionscharakteristik τ i(g) geben.
Die Arbeitsweise der in den Fig. 1 und 2 dargestellten Vorrichtung soll im folgenden unter Bezugnahme auf Fig. 3 beschrieben werden.
Die nicht dargestellte Steuereinheit steuert über die Leitungen 81 bis 84 die Lichtquellen 11 bis 14 derart an, daß die Lichtquellen zeitlich nacheinander Licht emittie­ ren. Da - wie in Fig. 2b gezeigt - die Lichtströme I der einzelnen Lichtquellen unterschiedliche Wellenlängen haben, wird das Licht der Lichtquelle 11 nur von dem Retroreflektor 91, das der Lichtquelle 12 nur von dem Retroreflektor 92 und das der Lichtquelle 13 nur von dem Retroreflektor 93 reflektiert. Das Licht der Lichtquelle 14 wird überhaupt nicht reflektiert.
Je nach Abstand der in Fig. 1 dargestellten Beleuchtungs/ Sensoreinheit von der in Fig. 2a dargestellten Retrore­ flektoreinheit ergeben sich die in Fig. 3a bzw. 3b darge­ stellten Bilder der Retroreflektoren auf dem Detektorarray 7. Dabei treten die Bilder 91′, 92′ und 93′ der Retrore­ flektoren 91, 92 und 93 zeitlich nacheinander entsprechend dem Aufleuchten der Lichtquellen 11 bis 13 auf. Hierdurch ist es auch bei großen Entfernungen, bei denen sich die einzelnen Bilder - wie in Fig. 3b dargestellt - überlagern und nicht nur bei kleinen Entfernungen, bei denen die einzelnen Bilder getrennt sind (Fig. 3a) möglich, die durch "x" symbolisierten Schwerpunkte der Lichtflecke auf dem Detektorarray 7 mittels der nichtdargestellten Steuer­ einheit zu erfassen.
Die Ermittlung des Schwerpunkts der einzelnen Lichtflecke erfolgt dabei nach den bekannten Interpolationsformeln, die ähnlich den in der Mechanik für die Ermittlung des Massenschwerpunkts verwendeten Formeln sind, so daß hier­ auf nicht näher eingegangen werden muß.
Aus den ermittelten Schwerpunktlagen der Bilder der Retro­ reflektoren kann die nicht näher dargestellte Steuerein­ heit - beispielsweise ein Mikrocomputer oder eine festver­ drahtete Rechenschaltung - bei gegebenem Retroreflektorab­ stand und Brennweite des Abbildungsobjektivs nach den Gesetzen der Geometrie den Abstand zwischen Sensor und Retroreflektoreinheit berechnen: Beispielsweise ist es mit einem Detektorarray mit 385×288 Sensorelementen mit einer Abmessung von jeweils 22 µm×22 µm und einem Ge­ sichtsfeld von 0,67°×0,5° bei einem Retroreflektorab­ stand von 0,8 m ohne weiteres möglich, die Entfernung von Körpern bis maximal 132 km zu bestimmen.
Darüberhinaus ist es durch Auswertung der geometrischen Form der Anordnung der Retroreflektoren bei Verwendung von mehr als zwei Reflektoren und/oder der Reflexionscharakte­ ristik der Reflektoren möglich, den Körper zu identifi­ zieren, dessen Abstand gemessen wird:
Die einzelnen Retroreflektoren 91 bis 93 lassen sich aufgrund der optischen Kodierung, anders ausgedrückt durch den Zeitpunkt ihres Ansprechens auf einen auftreffenden Lichtstrahl, zweifelsfrei identifizieren.
Damit ist es beispielsweise bereits bei Verwendung von vier Lichtquellen unterschiedlicher Wellenlänge und drei Retroreflektoren an jedem Körper, dessen Abstand und Identität bestimmt werden soll, möglich, vier unterschied­ liche Körper, beispielsweise Dockingpartner für einen Satelliten zu identifizieren.
Durch zusätzliche Bewertung des Reflexionsgrades und/oder der geometrischen Anordnung können noch wesentlich mehr Körper identifiziert werden: In Fig. 2c ist schematisch das unterschiedliche Reflexionsvermögen der einzelnen Retroreflektoren dargestellt.
Vorstehend ist die Erfindung exemplarisch anhand eines schematischen Ausführungsbeispiels dargestellt worden: Bei einer tatsächlichen Realisierung sind selbstverständlich die verschiedensten Modifikationen möglich:
Beispielsweise kann das Objektiv 6 ein Objektiv variabler Brennweite, beispielsweise ein Varioobjektiv oder ein Objektiv mit einschaltbaren Linsengliedern sein, um inner­ halb eines bestimmten Entfernungs-Meßbereichs eine höhere Auflösung zu erzielen.
Als Lichtquellen können die verschiedensten Lichtquellen, beispielsweise Laser verwendet werden. Ferner ist es auch möglich, eine Lichtquelle zu verwenden, der unterschied­ liche Filter vorgeschaltet werden.
Auch ist die Zahl der Lichtquellen und die der Retrore­ flektoren nicht auf die des Ausführungsbeispiels be­ schränkt.
Als Detektorarray können beispielsweise die unterschied­ lichsten Halbleiterbauelemente verwendet werden.

Claims (6)

1. Vorrichtung zur Bestimmung der Entfernung zwischen zwei Körpern, von denen einer eine Retroreflektoreinheit mit mindestens zwei voneinander beabstandeten Reflektoren (91, 92, 93) und der andere eine Beleuchtungseinrichtung (11, 12, 13, 14, 2, 3) für die Retroreflektoreinheit, ein Detektorarray (7), auf das die einzelnen Reflektoren der Retroreflektoreinheit mittels eines Objektivs (6) derart abbildbar sind, daß der Durchmesser ihrer Bilder größer als der Durchmesser eines Sensorelements ist, und eine Steuereinheit aufweist, die den Schwerpunkt der Bilder der Reflektoren ermittelt und aus dem Abstand der Bild-Schwer­ punkte die Entfernung bestimmt,
dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Retroreflektoren (91, 92, 93) Licht unterschiedlicher Wellenlänge reflek­ tieren,
daß die Beleuchtungseinrichtung zeitlich nacheinander Licht unterschiedlicher Wellenlänge aussendet, das von jeweils einem Retroreflektor reflektiert wird, und
daß die Steuereinheit aus den zeitlich getrennt auftref­ fenden Bildern der Retroreflektoren den Abstand bestimmt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur zusätzlichen Ermittlung der Relativlage der beiden Körper der eine Körper minde­ stens drei voneinander beabstandete Retroreflektoren (91, 92, 93) aufweist, deren Abstand und/oder Reflexions­ vermögen unterschiedlich ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Identifizierung unter­ schiedlicher Körper jeder Körper weniger Retroreflektoren aufweist als die Beleuchtungseinrichtung Licht unter­ schiedlicher Wellenlänge emittiert.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß vor jedem Retroreflektor ein Filter angebracht ist, dessen spektrale Durchlässigkeit nur die Reflexion von Licht eines bestimmten Wellenlängen­ bereichs erlaubt.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zur Anpassung des Sensor- Gesichtsfelds an unterschiedliche zu messende Entfernungen die Brennweite des Linsensystem änderbar ist.
6. Verwendung einer Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5 zur Bestimmung des Abstandes und der Relativlage von Körpern im Weltraum.
DE19863633681 1986-10-03 1986-10-03 Vorrichtung zur bestimmung der entfernung zwischen zwei koerpern Granted DE3633681A1 (de)

Priority Applications (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19863633681 DE3633681A1 (de) 1986-10-03 1986-10-03 Vorrichtung zur bestimmung der entfernung zwischen zwei koerpern
JP62245941A JPS63145910A (ja) 1986-10-03 1987-10-01 2つの物体の間の距離を決定するための装置
FR8713674A FR2604796A1 (fr) 1986-10-03 1987-10-02 Dispositif de determination de la distance entre deux corps

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19863633681 DE3633681A1 (de) 1986-10-03 1986-10-03 Vorrichtung zur bestimmung der entfernung zwischen zwei koerpern

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE3633681A1 true DE3633681A1 (de) 1988-04-14
DE3633681C2 DE3633681C2 (de) 1988-12-15

Family

ID=6310968

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19863633681 Granted DE3633681A1 (de) 1986-10-03 1986-10-03 Vorrichtung zur bestimmung der entfernung zwischen zwei koerpern

Country Status (3)

Country Link
JP (1) JPS63145910A (de)
DE (1) DE3633681A1 (de)
FR (1) FR2604796A1 (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1903352A1 (de) 2006-09-19 2008-03-26 Sick Ag Optoelektronische Sensoreinheit und Verfahren zum Betreiben einer optoelektronischen Sensoreinheit
DE102013101730A1 (de) 2013-02-21 2014-08-21 Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. Verfahren und Einrichtungen zur eindeutigen Identifikation eines Objekts
WO2016116756A1 (en) * 2015-01-23 2016-07-28 Guidance Marine Limited Position reference sensor

Families Citing this family (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2968771B1 (fr) * 2010-12-10 2012-12-28 Thales Sa Equipement et procede optique de telemetrie et de communication haut debit
JP7193958B2 (ja) * 2018-09-14 2022-12-21 日置電機株式会社 車載用測距装置の試験装置

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4518254A (en) * 1980-09-22 1985-05-21 The Commonwealth Of Australia Ocean depth sounding from the air by laser beam

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4518254A (en) * 1980-09-22 1985-05-21 The Commonwealth Of Australia Ocean depth sounding from the air by laser beam

Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
DE-Z.: Laser & Elektro-Optik, Nr. 2, 1981, S. 35-37 *

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1903352A1 (de) 2006-09-19 2008-03-26 Sick Ag Optoelektronische Sensoreinheit und Verfahren zum Betreiben einer optoelektronischen Sensoreinheit
DE102006043977A1 (de) * 2006-09-19 2008-03-27 Sick Ag Optoelektronische Sensoreinheit und Verfahren zum Betreiben einer optoelektronischen Sensoreinheit
DE102013101730A1 (de) 2013-02-21 2014-08-21 Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. Verfahren und Einrichtungen zur eindeutigen Identifikation eines Objekts
WO2016116756A1 (en) * 2015-01-23 2016-07-28 Guidance Marine Limited Position reference sensor

Also Published As

Publication number Publication date
DE3633681C2 (de) 1988-12-15
FR2604796A1 (fr) 1988-04-08
JPS63145910A (ja) 1988-06-18

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP1636542B1 (de) Verfahren und messvorrichtung zur berührungslosen messung von winkeln oder winkeländerungen an gegenständen
DE3309584A1 (de) Optisches inspektionssystem
EP0932816A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum messen des verlaufs reflektierender oberflächen
DE3930632A1 (de) Verfahren zur direkten phasenmessung von strahlung, insbesondere lichtstrahlung, und vorrichtung zur durchfuehrung dieses verfahrens
DE3304780C2 (de)
EP2619526B1 (de) Autokollimationsfernrohr mit kamera
EP2276999B1 (de) Optische anordnung zur beleuchtung eines messobjektes und interferometrische anordnung zur vermessung von flächen eines messobjektes
DE102019201272B4 (de) Vorrichtung, Vermessungssystem und Verfahren zur Erfassung einer zumindest teilweise spiegelnden Oberfläche unter Verwendung zweier Spiegelungsmuster
DE3633681A1 (de) Vorrichtung zur bestimmung der entfernung zwischen zwei koerpern
DE2739676C3 (de) Laser-Anemometer
DE10014964C2 (de) Verfahren zum optischen Messen der Form spiegelnder Oberflächen
EP0893685A2 (de) Vorrichtung und Verfahren zum optischen Erfassen der Verformung einer Fläche
EP0211803B1 (de) Vorrichtung mit einem telezentrischen, F-Theta-korrigierten Objektiv für kontaktloses Messen und Verwendung dieser Vorrichtung
DE102022116214A1 (de) Messkamera und Verfahren zur zweidimensionalen Vermessung von Gegenständen
DE3707979C2 (de)
DE69010318T2 (de) Abtastanordnung zum Abtasten einer Oberfläche entlang einer Linie mittels optischer Strahlung.
DE3719235A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur unterdrueckung des einflusses von ungewollten reflexionen auf einem mit reflektoren markierten ziel
DE3333830C2 (de) Verfahren zur Laserentfernungsmessung mit hoher Auflösung für den Nahbereich
WO2016071078A2 (de) Vermessen der topographie und/oder des gradienten und/oder der krümmung einer das licht reflektierenden fläche eines brillenglases
DE2608176C2 (de)
WO2016019949A1 (de) Stabiles interferometer mit hoher étendue, insbesondere für bildgebende fourier-transformations-spektroskopie ohne objektabrasterung
DE102008053881A1 (de) Reflexionsschranke mit Vermessungs- und / oder Lokalisierungsfunktion
DE3737632A1 (de) Optische oberflaechenwelligkeitsmessvorrichtung
DE3623318C2 (de)
DE102011077982B4 (de) Verfahren und Vorrichtung zur optischen Analyse eines Prüflings

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee