DE3636236A1 - Panikverschluss fuer zweifluegelige tueren - Google Patents
Panikverschluss fuer zweifluegelige tuerenInfo
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- E05C7/04—Fastening devices specially adapted for two wings for wings which abut when closed
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- E05B65/00—Locks or fastenings for special use
- E05B65/10—Locks or fastenings for special use for panic or emergency doors
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- E05B65/10—Locks or fastenings for special use for panic or emergency doors
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Description
Die Erfindung betrifft einen Panikverschluß für zwei
flügelige Türen, bestehend aus einem am Gehflügel vor
gesehenen, Falle und Riegel aufweisenden Panikschloß,
das einerseits mit einer mit einer innenseitigen Dreh
handhabe unmittelbar und andererseits mit einer außen
seitigen Drehhandhabe mittelbar nach einer Schlüssel
betätigung in die Offenstellung überführbar ist, und
einem am Standflügel vorgesehenen Gegenkasten, dessen
Stulpblech das der Falle und dem Riegel des Panik
schlosses zusammenwirkende Schließblech bildet und
mindestens eine mit ihrem Riegelende in eine ent
sprechende Aufnahme am Türrahmen eingreifende Treib
stange aufweist, die lediglich mit einer innenseitigen
Drehhandhabe entgegen der Wirkung einer Feder in die
Offenstellung überführbar ist und bei diesem Überführen
in die Offenstellung mit Querschieber auf die Falle und
den Riegel des Panikschlosses im Sinne eines Zurück
drückens in deren Offenstellungen einwirkt, wobei die
federbelastete Treibstange mit einer federbelasteten,
durch Auslösemittel in die Freigabestellung überführ
baren Sperreinrichtung gegen Rückkehren in die Sperr
stellung sperrbar ist.
Bei diesem bekannten Panikverschluß für zweiflügelige
Türen können beide Flügel von innen ohne Schlüssel
betätigung geöffnet werden. Zum Öffnen der beiden
Flügel sind dabei lediglich die innenseitigen Dreh
handhaben zu betätigen. Zum Öffnen des Gehflügels ist
die am Panikschloß vorgesehene innere Drehhandhabe
zu betätigen. Dadurch wird sowohl die Falle als auch
der Riegel eingezogen, d. h. in die unwirksame Stellung
überführt, so daß der Gehflügel nach außen geöffnet
werden kann. Durch eine Betätigung der innenseitigen
Drehhandhabe des Gegenkastens wird die Treibstange ein
gezogen und somit in die unwirksame Stellung überführt.
Gleichzeitig werden mit den Querschiebern die Falle
und der Riegel des Panikschlosses eingedrückt, d. h. in
die unwirksame Stellung überführt, so daß durch die
Betätigung der inneren Drehhandhabe des Gegenkastens
sowohl der Gehflügel als auch der Standflügel nach
außen geöffnet werden können. Natürlich ist es auch
möglich, zunächst den Gehflügel und dann den Stand
flügel zu öffnen.
Das Überführen der am Gegenkasten vorgesehenen Treib
stange in die Freigabestellung erfolgt entgegen der
Wirkung einer Feder, wobei der Treibstange eine Sperr
einrichtung mit einem etwa rechtwinklig zur Verschiebe
richtung der Treibstange verlaufenden Sperrschieber zu
geordnet ist, der die federbelastete Treibstange in
der zurückgezogenen, unwirksamen Stellung festsetzt.
Dadurch wird in einfacher Weise sichergestellt, daß die
Treibstange nicht ungewollt in die ausgeschobene
Sperrstellung zurückkehrt und der Schwenkbewegung des
des Standflügels einen Widerstand entgegensetzt durch
Auftreffen auf den Boden od. dgl.
Zum Verriegeln des Standflügels wird der Sperrschieber
mit einem Auslösemittel in die Freigabestellung über
führt, damit die Treibstange selbsttätig unter der
Wirkung der Feder in die ausgeschobene Sperrstellung
zurückkehren kann. Das Auslösemittel ist dabei am
Türrahmen vorgesehen, so daß beim Schließen des Stand
flügels der Sperrschieber selbsttätig in die Freigabe
stellung überführt wird. Der an der Treibstange an
greifende Sperrschieber führt dabei die Schwenkbewegung
mit dem Standflügel aus und muß dabei an dem am Tür
rahmen fest angeordneten Auslöser vorbeigeführt werden,
um eine entsprechende Auslösebewegung am Sperrschieber
zu erzielen. Um eine sichere Auslösung des Sperr
schiebers zu erzielen, muß dabei der Sperrschieber
bereits in seine Freigabestellung überführt sein, bevor
der Standflügel seine Schließbewegung beendet und gegen
den Türrahmen anschlägt. Die Treibstange wird somit
bereits ausgelöst, bevor der Standflügel seine End
stellung erreicht hat, in der das Riegelende der Treib
stange in die entsprechende Aufnahme am Türrahmen ein
greift. An der Aufnahme am Türrahmen müssen somit ent
sprechende Führungsbleche od. dgl. vorgesehen werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Panik
verschluß für zweiflügelige Türen der eingangs erläuterten
Art zu schaffen, bei dem das Auslösen des Sperrschiebers
erst dann erfolgt, wenn der Standflügel die Endstellung
erreicht hat.
Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß
die die federbelastete Treibstange gegen Rückkehren in
die Sperrstellung sperrende Sperreinrichtung einen im
Gegenkasten angeordneten, etwa rechtwinklig zur Ver
schieberichtung der Treibstange verschiebbaren Schieber
aufweist, der mit seinem einen Ende aus dem Stulpblech
des Gegenkastens herausragt und mit einem am Stulp
blech des Panikschlosses vorgesehenen Auslöser zur
Freigabe der Treibstange entgegen der Wirkung einer
Feder verschiebbar ist. Dadurch ist in einfacher Weise
der Schieber der mit der Treibstange zusammenwirkenden
Sperreinrichtung im Gegenkasten angeordnet. Besondere
Gehäuse an der Oberkante und/oder an der Unterkante
des Standflügels werden somit eingespart. Der mit dem
Schieber der Sperreinrichtung zusammenwirkende Auslöser
ist am Stulpblech des Panikschlosses vorgesehen und
überführt somit den Schieber und damit die Sperrein
richtung in die unwirksame Stellung beim Überführen des
Gehflügels in die Schließstellung. Der Gehflügel kann
jedoch erst nach dem Schließen des Standflügels in
die Schließstellung überführt werden. Der Standflügel
wird somit erst vollständig in die Schließstellung über
führt, bevor der Gehflügel geschlossen wird. Das Über
führen des Schiebers und damit der Sperreinrichtung in
die unwirksame Stellung erfolgt somit erst nach dem
vollständigen Überführen des Standflügels in die Schließ
stellung. Die durch das Überführen des Schiebers und
damit der Sperreinrichtung in die Freigabestellung frei
gesetzte Treibstange führt somit die Verschiebebewegung
in seine Sperrstellung, in der das Riegelende in die
entsprechende Aufnahme im Türrahmen eingreift, erst dann
durch, wenn der Standflügel geschlossen ist. Das Riegel
ende der Treibstange kann somit ohne Schwierigkeiten in
die entsprechende Aufnahme des Türrahmens eingreifen.
Der federbelastete Schieber kann mit seiner Länge im
wesentlichen der Einsteckbreite des Gegenkastens ent
sprechen und mit einer seitlichen, nutenförmigen Aus
sparung einen stegförmigen Ansatz eines zur Betätigung
der angeschlossenen Treibstange dienenden Stangenriegels
übergreifen. Dadurch ist in einfacher Weise der Schieber
der Sperreinrichtung zuverlässig verschiebbar im Gegen
kasten gelagert und weist eine seitliche, nutenförmige
Aussparung für die Vorbeiführung des die Treibstange
tragenden Stangenriegels auf.
Der gegen Rückkehren in die Sperrstellung mit der Sperr
einrichtung sperrbare und zur Betätigung der nach oben
gerichteten Treibstange dienende Stangenriegel kann
mit einem Zapfen in einen radialen Schlitz einer auf
einem Lagerzapfen drehbar gelagerten, zur Umkehrung der
Verschiebebewegung dienenden Umkehrscheibe eingreifen
und die Umkehrscheibe mit einem zweiten, diametral gegen
überliegenden, radialen Schlitz für den Eingriff eines
Zapfens aufweisen, der an einem zweiten zur Betätigung der
nach unten gerichteten Treibstange dienenden Stangen
riegels vorgesehen ist. Mit dieser Umkehrscheibe können
somit in einfacher Weise die Bewegungen des Stangen
riegels für die Betätigung der einen Treibstange jeweils
in umgekehrter Verschieberichtung auf einen zweiten
Stangenriegel weitergegeben werden, der zur Betätigung
einer zweiten Treibstange dient. Von diesen beiden
Treibstangen ist somit eine nach oben gerichtet und die
zweite nach unten.
Die die federbelastete Treibstange gegen Rückkehren in
die Sperrstellung sperrende Sperreinrichtung kann einen
mit dem Schieber betätigbaren, schwenkbar im Gegenkasten
gelagerten Sperrhebel aufweisen, der mit seinem als
Sperrnase ausgebildeten freien Ende zum Sperren der
Umkehrscheibe in Zahnlücken von in der zylindrischen,
äußeren Mantelfläche der Umkehrscheibe vorgesehenen
Sperrzähnen eingreift. Die Sperreinrichtung wird somit
in einfacher Weise von einem mit dem Schieber betätig
baren Sperrhebel gebildet, der mit seinem als Sperr
nase ausgebildeten freien Ende in Zahnlücken von in der
zylindrischen, äußeren Mantelfläche der Umkehrscheibe
vorgesehenen Sperrzähnen einschnappt. Dadurch wird die
Umkehrscheibe gegen Rückkehren gesperrt, so daß die
daran angelenkten Stangenriegel mit den Treibstangen
nicht in die Sperrstellung zurückkehren können.
In der zylindrischen äußeren Mantelfläche der Umkehr
scheibe können in Umfangsrichtung hintereinander drei
zwischen entsprechenden Sperrzähnen vorgesehene Zahn
lücken für den Eingriff des als Sperrnase ausgebildeten
freien Endes des Sperrhebels vorgesehen sein. Dadurch
wird in einfacher Weise erreicht, daß auch bereits eine
Verrastung und damit Festsetzung der Umkehrscheibe und
damit der Stangenriegel und der Treibstangen statt
findet, wenn mit der am Gegenkasten vorgesehenen Dreh
handhabe die Stangenriegel und damit die Umkehrscheibe
noch nicht vollständig in die Endstellung überführt
worden sind. Nach einer Betätigung der Drehhandhabe
des Gegenkastens wird somit in allen Fällen eine Ver
rastung der Umkehrscheibe erzielt, so daß die Stangen
riegel und damit die Treibstangen nicht ungewollt in
die Sperrstellungen zurückkehren können.
Die Umkehrscheibe kann in ihrer zylindrischen, äußeren
Mantelfläche zwei um je 180° zueinander versetzte
Gruppen von zwischen Sperrzähnen gebildeten Zahnlücken
aufweisen. Dadurch ist eine besonders einfache Montage
der Umkehrscheibe möglich, da nicht auf eine besondere
Einbaulage der Umkehrscheibe geachtet werden muß. Außerdem
ist auch bei einem Verschleiß der Sperrzähne der einen
Gruppe ein Umkehren der Umkehrscheibe möglich, so daß
der Sperrhebel in die andere Gruppe von Sperrzähnen ein
greift.
Der schwenkbar im Gegenkasten gelagerte Sperrhebel kann
eine seitliche, nutenförmige Aussparung des Schiebers
durchgreifen und mit im wesentlichen bogenförmigen
Anlageflächen formschlüssig gegen die beiden Stirn
wände der nutenförmigen Aussparung des Schiebers an
liegen. Dadurch ist in einfacher Weise der Sperrhebel
formschlüssig mit dem Schieber verbunden, so daß Ver
schiebungen des Schiebers Schwenkbewegungen des Sperr
hebels bewirken.
Dem Schieber kann ein federbelasteter Festsetzer zuge
ordnet sein, der mit einem nasenförmigen Vorsprung in
die für den stegförmigen Ansatz des Stangenriegels vor
gesehene seitliche, nutenförmige Aussparung des Schiebers
nach dessen Überführen in die zur Freigabe der Treibstange
erforderlichen Stellung einschnappt, wobei der stegförmige
Ansatz des Stangenriegels eine Mitnehmernase aufweist,
die den federbelasteten Festsetzer auf den letzten Teil
der Ausschubbewegung in die Freigabestellung mitnimmt.
Dadurch wird in einfacher Weise beim Schließen des Stand
flügels und des Gehflügels ein Lösen des Sperrhebels von
der Umkehrscheibe bewirkt. Nach dem vollständigen
Schließen des Standflügels und dem danach erfolgenden
Schließen des Gehflügels wird der am Panikschloß des
Gehflügels vorgesehene Auslöser an dem Betätigungsende
des Schiebers vorbeigeführt, so daß der Schieber lediglich
kurzzeitig in den Gegenkasten hineingeschoben wird, wo
durch der Sperrhebel von der Umkehrscheibe abgehoben wird.
Die federbelasteten Treibstangen mit den zugehörigen
Stangenriegeln und der Umkehrscheibe kehren dadurch in
die Sperrstellung zurück. Dieses Zurückkehren dauert
jedoch länger als das Vorbeiführen des Auslösers des
Panikschlosses an dem Betätigungsende des Schiebers, so
daß der Schieber und damit der Sperrhebel in die Wirk
stellung zurückkehren könnten. Beim Überführen des
Schiebers in die eingeschobene Stellung greift jedoch
der nasenförmige Vorsprung des federbelasteten Fest
setzers in die seitliche, nutenförmige Aussparung des
Schiebers, der für den stegförmigen Ansatz des Stangen
riegels vorgesehen ist und hindert den Schieber an einem
Rückkehren in die Grundstellung. Die Umkehrscheibe und
die daran angelenkten Stangenriegel und Treibstangen
können somit ungehindert in die Sperrstellung zurück
kehren. An dem stegförmigen Ansatz des Stangenriegels
ist dabei eine Mitnehmernase vorgesehen, die den feder
belasteten Festsetzer auf dem letzten Teil der Aus
schubbewegung in die Freigabestellung mitnimmt. Nach dem
vollständigen Rückkehren der Umkehrscheibe und der daran
angelenkten Stangenriegel mit den Treibstangen kann
somit in einfacher Weise auch der Schieber und damit
der Sperrhebel in die Grundstellung zurückkehren.
Der federbelastete Festsetzer kann mit Führungszapfen in
Langlöcher des Schloßbodens des Gegenkastens geführt und
rechtwinklig zur Verschieberichtung des Schiebers ver
schiebbar sein. Dadurch ist der federbelastete Fest
setzer in einfacher Weise am Schloßboden des Gegen
kastens verschiebbar gelagert.
Der Festsetzer kann in seiner dem nasenförmigen Vorsprung
abgekehrten Stirnfläche eine Bohrung zur Aufnahme einer
Schraubendruckfeder aufweisen, die sich einerends gegen
den Boden der Bohrung und anderends gegen das abgewinkelte
Ende der Schloßdecke abstützt. Dadurch steht der Fest
setzer in einfacher Weise unter der Wirkung der Schrauben
druckfeder, mit deren Hilfe er selbsttätig in die Wirk
stellung überführbar ist.
Da die Schraubendruckfeder in einer Bohrung des Fest
setzers eingesetzt ist, sind zu seiner Befestigung
keinerlei weitere Mittel erforderlich.
Der Schieber kann unter der Wirkung einer Schenkelfeder
stehen, die mit beiden Schenkeln in einem Abstandsspalt
zwischen dem stegförmigen Ansatz des Stangenriegels und
der Stirnwand der nutenförmigen Aussparung des Schiebers
eingreift, die dem Stulp des Gegenkastens zugekehrt
ist. Hierdurch ist der Schieber bestrebt, seine der
Sperrstellung der Sperreinrichtung entsprechende
Stellung einzunehmen.
Der mit seinem Betätigungsende aus dem Stulpblech des
Gegenkastens herausragende Schieber kann oberhalb der
für den Eingriff von Falle und Riegel des Panikschlosses
im Stulpblech vorgesehenen Durchbrüche angeordnet sein
und den die nach oben gerichtete Treibstange tragenden
Stangenriegel übergreifen. Bei dieser Anordnung des
Schiebers ist somit in vorteilhafter Weise der Schieber
im Gegenkasten oberhalb der im Stulpblech vorgesehenen
Durchbrüche für den Eingriff von Falle und Riegel des
Panikschlosses vorgesehen.
Das aus dem Stulpblech des Gegenkastens herausragende
Betätigungsende des Schiebers kann mit einer geneigt
zur beim Schließen des Gehflügels durchlaufenen Bewegungs
bahn des am Stulpblech des Panikschlosses vorgesehenen
Auslösers verlaufenden Schrägfläche versehen sein. Beim
Schließen des Gehflügels trifft somit der am Stulpblech
des Panikschlosses vorgesehene Auslöser auf die Schräg
fläche des Betätigungsendes des Schiebers, die aus dem
Stulpblech des Gegenkastens herausragt. Beim Schließen
des Gehflügels wird somit der am Standflügel vorgesehene
Schieber und damit die Sperreinrichtung in die Frei
gabestellung überführt, nachdem der Standflügel bereits
in die Schließstellung überführt worden war. Durch die
Schrägfläche am Betätigungsende des Schiebers wird eine
zuverlässig wirkende Umkehrung der Schließbewegung des
Gehflügels in eine Bewegung des Schiebers im Öffnungs
sinne erzielt.
Der am Stulpblech des Panikschlosses vorgesehene Aus
löser kann von einem wulstförmigen Ansatz eines senk
recht am Stulpblech verstellbaren und dabei einen
Durchbruch des Stulpbleches durchgreifenden Schiebers
gebildet sein, wobei der wulstförmige Ansatz sich in
Längsrichtung des Stulpbleches erstreckt und die beim
Schließen des Gehflügels vorn liegende Seite des
Schiebers überragt. Mit diesem verstellbaren Auslöser
können Toleranzen des Spaltes zwischen dem Stulpblech
des Panikschlosses und dem Stulpblech des Gegenkastens
ausgeglichen werden. Der wulstförmige Ansatz ist dabei
derart angeordnet, daß eine Verschiebung des Schiebers
erfolgt, bevor der Gehflügel vollständig in seine
Schließstellung überführt ist.
Der mit dem wulstförmigen Ansatz den Auslöser bildende
und einen Durchbruch des Stulpbleches durchgreifende
Schieber kann in einem an der Innenseite des Stulp
bleches gehalterten U-förmigen Bügel verschiebbar
gelagert und mit einem Gewindezapfen verstellbar sein.
Mit dem Gewindezapfen ist somit in einfacher Weise der
mit dem wulstförmigen Ansatz den Auslöser bildende
Schieber in dem U-förmigen Bügel verschiebbar gelagert,
der seinerseits an der Innenseite des Stulpbleches des
Panikschlosses gehaltert ist.
Der zum Verstellen des Schiebers dienende Gewindezapfen
kann sich mit einem umlaufenden Flansch gegen die Innen
seite des Scheitelteils des U-förmigen Bügels abstützen
und in einem mit Innengewinde versehenen Durchbruch des
Schiebers eingreifen, wobei der Gewindezapfen in der
Stirnfläche seines in den Schieber eingeschraubten Endes
eine Aufnahme für den formschlüssigen Eingriff eines
Werkzeuges aufweist und durch den in die freie, aus dem
Stulpblech herausragende Stirnfläche des Schiebers
mündenden Durchbruch zugänglich ist. Ohne das Panikschloß
ausbauen zu müssen, kann somit mit einem entsprechenden
Werkzeug der Gewindezapfen gedreht und damit der mit dem
wulstförmigen Ansatz den Auslöser bildende Schieber ent
sprechend der Spaltbreite zwischen dem Stulpblech des
Panikschlosses und dem Stulpblech des Gegenkastens
verstellt werden.
Der zum Verstellen des Schiebers dienende Gewindezapfen
kann mit einer Verlängerung einen Durchbruch im Scheitel
teil des U-förmigen Bügels durchgreifen, der an seinem
freien Ende einen Haltering aufweist und zum Aufstecken
einer sich einerends gegen den Haltering und anderends
gegen den Scheitelteil des U-förmigen Bügels abstützenden
Schraubendruckfeder dient. Mit dieser Schraubendruckfeder
wird somit der mit dem wulstförmigen Ansatz den Auslöser
bildende Schieber spielfrei einseitig auf dem Gewinde
des Gewindezapfens gehalten.
Der zur Betätigung der nach unten gerichteten Treibstange
dienende Stangenriegel kann ein in Verschieberichtung
verlaufendes Langloch zum Durchgriff der im Bodenblech
und im Deckblech gelagerten Schloßnuß für die innenseitige
Drehhandhabe aufweisen und die Schloßnuß mit einem an
einem angeformten Arm vorgesehenen Zapfen versehen sein,
der in einem quer zur Verschieberichtung des Stangen
riegels eingebrachten Schlitz des Stangenriegels ein
greift. Mit der Schloßnuß für die innenseitige Dreh
handhabe des Gegenkastens kann somit in einfacher Weise
der zur Betätigung der nach unten gerichteten Treib
stange dienende Stangenriegel verschoben werden. Über
die Umkehrscheibe ist dabei der Stangenriegel mit dem
zweiten Stangenriegel verbunden, der zur Betätigung der
nach oben gerichteten Treibstange dient.
Der zur Betätigung der nach unten gerichteten Treibstange
dienende Stangenriegel kann zu seiner Führung mit einem
in seinem nach oben gerichteten Ende vorgesehenen, in
Verschieberichtung verlaufenden Langloch auf dem zur
Lagerung der Umkehrscheibe dienenden Lagerzapfen ver
schiebbar geführt sein, während das untere Ende des
Stangenriegels mit einem stangenförmigen Ansatz in eine
Führungsausnehmung eingreift, die im unteren abgewinkelten
Ende des Deckbleches angeordnet ist. Dadurch ist in
einfacher Weise der zur Betätigung der nach unten gerich
teten Treibstange dienende Stangenriegel geführt.
Der zur Betätigung der nach oben gerichteten Treibstange
dienende Stangenriegel kann zu seiner Führung mit seinem
in die Umkehrscheibe eingreifenden Zapfen ein in Ver
schieberichtung verlaufendes Langloch des zur Betätigung
der nach unten gerichteten Treibstange dienenden Stangen
riegels durchgreifen, während das obere Ende des Stangen
riegels mit einem stangenförmigen Ansatz in eine Führungs
ausnehmung eingreift, die im oberen abgewinkelten Ende
des Deckbleches angeordnet ist. Dadurch ist in einfacher
Weise auch der zur Betätigung der nach oben gerichteten
Treibstange dienende Stangenriegel zuverlässig geführt.
Die beiden stangenförmigen Ansätze der beiden Stangen
riegel können stirnseitig jeweils ein Gewindeloch für
den Eingriff eines an einem Schraubansatz vorgesehenen
Gewindezapfens aufweisen und der Schraubansatz einer
seits stirnseitig mit einem Gewindeloch für die daran
zu befestigende Treibstange versehen sein. Dadurch sind
in einfacher und zuverlässiger Weise die Treibstangen
an den stangenförmigen Ansätzen der beiden Stangen
riegel befestigbar.
Der Schraubansatz kann an seinem der Treibstange zuge
kehrten Ende einen umlaufenden Flansch mit einer Anlage
fläche für eine auf dem Schraubansatz und dem damit
verbundenen stangenförmigen Ansatz des Stangenriegels
aufgesteckten Schraubendruckfeder aufweisen, die sich
anderends gegen die Außenseite des abgewinkelten Endes
des Deckbleches abstützt. Diese Schraubendruckfeder ist
somit in einfacher Weise an dem stangenförmigen Ansatz
des jeweiligen Stangenriegels befestigt und bewirkt, daß
das Überführen des Stangenriegels in die unwirksame Offen
stellung entgegen der Wirkung der Schraubendruckfeder
erfolgt.
Die beiden auf die Falle und den Riegel des Panikschlosses
im Sinne eines Zurückdrückens einwirkenden Querschieber
des Gegenkastens können jeweils zwei, parallel zueinander
und schräg zur Verschieberichtung des jeweiligen Quer
schiebers verlaufende Langlöcher aufweisen, in denen
jeweils zwei Zapfen eingreifen, die an dem zur Betätigung
der nach unten gerichteten Treibstange dienenden Stangen
riegel vorgesehen sind. Mit Hilfe dieser Zapfen und der
schrägverlaufenden Langlöcher wird somit in einfacher
Weise bewirkt, daß bei einer Verschiebung des zur Betäti
gung der nach unten gerichteten Treibstange dienenden
Stangenriegels die beiden Querschieber ebenfalls ver
schoben werden. Beim Überführen des Stangenriegels in
die Offenstellung werden somit die beiden Querschieber
in die Wirkstellung überführt, in der Falle und Riegel
des Panikschlosses in die unwirksame, eingedrückte
Stellung überführt werden.
In der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungs
beispiel dargestellt, und zwar zeigen:
Fig. 1 einen erfindungsgemäßen Panikverschluß
für zweiflügelige Türen, bestehend aus
einem Panikschloß und einem Gegenkasten
in Ansicht von der Innenseite, in einem
verkleinerten Maßstab,
Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II der
Fig. 1 im natürlichen Maßstab,
Fig. 3 einen der Fig. 2 entsprechenden Schnitt
nach dem Überführen des Gegenkastens in
die Offenstellung,
Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV der
Fig. 1 in natürlicher Größe,
Fig. 5 einen der Fig. 4 entsprechenden Schnitt
nach dem Überführen des Gegenkastens
in die Offenstellung,
Fig. 6 einen Schnitt nach der Linie VI-VI der
Fig. 1 in natürlicher Größe,
Fig. 7 einen der Fig. 6 entsprechenden Schnitt
nach dem Überführen des Gegenkastens in
die Offenstellung,
Fig. 8 einen der Fig. 6 entsprechenden Schnitt
während des Überführens des Gehflügels
in die Schließstellung,
Fig. 9 den in der Grundstellung befindlichen
Gegenkasten in einem verkleinerten Maßstab
in Ansicht von der Innenseite der Tür,
bei abgenommener Schloßdecke,
Fig. 10 den Gegenkasten in einer der Fig. 9 ent
sprechenden Ansicht, jedoch nach dem
Überführen in die Offenstellung,
Fig. 11 den Gegenkasten in einer der Fig. 9 ent
sprechenden Ansicht, jedoch während des
Überführens des Gehflügels in die Schließ
stellung und
Fig. 12 die Schloßdecke des Gegenkastens in Innen
ansicht.
Der in der Zeichnung dargestellte, aus Panikschloß 10
und Gegenkasten 11 bestehende Panikverschluß dient zum
Verschließen einer zwei Flügel aufweisenden Rohrrahmen
tür. Die beiden Türflügel sind dabei der Einfachheit
halber nicht näher dargestellt. Das Panikschloß 10 ist
im nicht näher dargestellten Gehflügel angeordnet und
wirkt mit dem Gegenkasten 11 zusammen, der im ebenfalls
nicht näher dargestellten Standflügel der zweiflügeligen
Tür vorgesehen ist.
Das Panikschloß 10 weist einen Schloßboden mit einem
daran befestigten Stulpblech 12 auf, während die Schloß
decke 13 mit Schrauben 14 am Schloßboden befestigt ist.
Der Gegenkasten 11 weist ebenfalls einen Schloßboden 15
mit einem Stulpblech 16 auf, wobei die Schloßdecke 17
des Gegenkastens 11 mit Schrauben 18 an dem zugehörigen
Schloßboden 15 gehaltert ist.
Das Panikschloß 10 weist eine Falle 19 und einen Riegel
20 auf. Der Riegel 20 ist mit dem nicht näher darge
stellten Schließbart eines Profilschließzylinders 21
von der Innenseite und der Außenseite der Tür eintourig
schließbar. Die Betätigung der Falle 29 erfolgt mit einer
zweiteiligen Schloßnuß 22, wobei der in Fig. 1 sicht
bare Teil der Schloßnuß 22 die nicht näher dargestellte
Drehhandhabe aufweist, die an der Innenseite der Tür
vorgesehen ist, während der in der Fig. 1 nicht sicht
bare Teil der zweigeteilten Schloßnuß 22 die ebenfalls
nicht näher dargestellte Drehhandhabe aufnimmt, die an
der Außenseite der Tür vorgesehen ist. Bei einer
Betätigung der innenseitigen Drehhandhabe des Panik
schlosses 10 wird die Falle 19 in die eingezogene, un
wirksame Stellung überführt. Das Panikschloß ist dabei
derart eingerichtet, daß mit der Betätigung der inneren
Drehhandhabe des Panikschlosses 10 zugleich auch der
Riegel 20 in die unwirksame, eingezogene Stellung über
führt wird. Nach einer Betätigung der innenseitigen
Drehhandhabe des Panikschlosses kann somit der Gehflügel
der zweiflügeligen Tür geöffnet werden.
Bei einer Betätigung der außenseitigen Drehhandhabe des
Panikschlosses 10 führt der entsprechende Teil der zwei
teiligen Schloßnuß 22 eine Leerlaufbewegung durch, so daß
weder Falle 19 noch Riegel 20 eingezogen werden. Der Geh
flügel der zweiflügeligen Tür kann somit von Unbefugten
nicht von außen geöffnet werden. Der Inhaber eines
passenden Schlüssels kann den Gehflügel der zweiflügeligen
Tür auch von außen öffnen. Hierzu ist zunächst mit dem
Schließzylinder 21 der Riegel einzuziehen. Durch weiteres
Drehen des Schließbartes des Profilschließzylinders 21
wird eine Kupplung wirksam gesetzt, die die beiden
Teile der Schloßnuß 22 miteinander kuppelt, so daß dann
auch mit der außenseitigen Drehhandhabe die Falle 19
eingezogen werden kann.
Im Riegel 20 des Panikschlosses 10 ist ein in dessen
Verschieberichtung verschiebbar gelagerter Schaltriegel
23 vorgesehen, der in der Sperrstellung des Riegels 20,
wie insbesondere aus der Fig. 2 ersichtlich, aus dem
vorderen Ende des Riegels 20 herausragt. In noch zu
beschreibender Weise kann der Schaltriegel 23 mit
Mitteln des Gegenkastens 11 aus der in Fig. 2 darge
stellten Stellung in die in Fig. 3 dargestellte Stellung
überführt werden. Durch das Einschieben des Schaltriegels
23 erfolgt gleichzeitig in bekannter Weise ein Ein
schieben des Riegels 20 in die eingeschobene Offen
stellung.
Das Stulpblech 16 des Gegenkastens 11 bildet das Schließ
blech für das Panikschloß 10 und weist hierzu Durchbrüche
24 und 25 für den Eintritt der Falle 19 und des Riegels
20 auf.
Der Gegenkasten 11 weist in dem zwischen Schloßboden
15 und Schloßdecke 17 vorgesehenen Innenraum zwei Stangen
riegel 26, 27 auf, die in senkrechter Richtung begrenzt
verschiebbar sind. An diesen beiden Stangenriegeln 26,
27 sind in noch zu beschreibender Weise je eine nicht
näher dargestellte Treibstange befestigt, die in ent
sprechende, ebenfalls nicht näher dargestellte Auf
nahmen am oberen und unteren Türrahmenholm eingreifen
und dadurch den Standflügel gegen Öffnen sperren. Zum
Öffnen des Standflügels muß dabei die nach oben
gerichtete Treibstange und damit der zugehörige Stangen
riegel 26 nach unten bewegt werden, während die nach
unten gerichtete Treibstange und der damit verbundene
Stangenriegel 27 nach oben bewegt werden. Die beiden
Stangenriegel 26, 27 führen somit gegeneinandergerichtete
Bewegungen aus und sind hierzu mit einer Umkehrscheibe
28 miteinander verbunden. Der zur Betätigung der nach
oben gerichteten Treibstange dienende Stangenriegel 26
greift mit einem Zapfen 29 in einen radialen Schlitz 30
der auf einem Lagerzapfen 31 drehbar gelagerten Umkehr
scheibe. Die Umkehrscheibe 28 weist einen zweiten,
diametral gegenüberliegenden, radialen Schlitz 32 für
den Eingriff eines Zapfens 33 auf, der an dem zweiten,
zur Betätigung der nach unten gerichteten Treibstange
dienenden Stangenriegel 27 vorgesehen ist. Mit dieser
Umkehrscheibe 28 wird somit jede Verschiebebewegung
des einen Stangenriegels 26 oder 27 in eine entgegen
gesetzte Verschiebebewegung des Stangenriegels 27 bzw. 26
umgekehrt.
Der zur Betätigung der nach unten gerichteten Treibstange
dienende Stangenriegel 27 weist ein in Verschieberichtung
verlaufendes Langloch 34 zum Durchgriff einer im Boden
blech 15 und im Deckblech 17 gelagerten Schloßnuß 35 auf.
Die Schloßnuß 35 dient dabei zur Aufnahme der innen
seitigen, nicht näher dargestellten Drehhandhabe. An der
Außenseite des Standflügels ist dabei keine Drehhandhabe
vorgesehen.
Die Schloßnuß 35 ist mit einem an einem angeformten Arm
36 vorgesehenen Zapfen 37 versehen, der in einen quer
zur Verschieberichtung des Stangenriegels 27 einge
brachten Schlitz 38 des Stangenriegels 27 eingreift.
Der Schlitz 38 mündet dabei in das Langloch 34. Mit der
Schloßnuß 35 kann somit der Stangenriegel 27 senkrecht
verschoben werden. Über die Umkehrscheibe 28 erfolgt
dabei jeweils auch eine entsprechende, entgegengesetzt
gerichtete Verschiebung des Stangenriegels 26.
Zur Begrenzung der Drehbewegung der Schloßnuß 35 sind,
wie insbesondere aus der Fig. 12 ersichtlich, an der
Schloßdecke 17 des Gegenkastens 11 Anschlagzapfen 89
vorgesehen, gegen die der Arm 36 der Schloßnuß 35 in
den beiden Endstellungen zur Anlage kommt. An der ent
gesetzten Seite vom Arm 36 ist an der Schloßnuß 35
noch ein Nocken 39 vorgesehen, an dessen Seitenflächen
der Wirkarm 40 einer Torsionsfeder 41 zur Anlage kommt.
Die Torsionsfeder 41 ist dabei auf einem Vierkantzapfen
42 aufgesteckt, die ebenfalls an der Schloßdecke 17 des
Gegenkastens 11 vorgesehen ist.
Der zur Betätigung der nach unten gerichteten Treibstange
dienende Stangenriegel 27 ist zu seiner Führung mit einem
in seinem nach oben gerichteten Ende vorgesehenen, in
Verschieberichtung verlaufenden Langloch 43 auf dem
zur Lagerung der Umkehrscheibe 28 dienenden Lagerzapfen
31 verschiebbar geführt. Das untere Ende des Stangen
riegels 27 greift mit einem stangenförmigen Ansatz 44
in eine Führungausnehmung 45 ein, die im unteren, abge
winkelten Ende 46 des Deckbleches 17 des Gegenkastens 11
angeordnet ist. Der zur Betätigung der nach unten
gerichteten Treibstange dienende Stangenriegel 27 ist
somit zuverlässig geführt.
Der zur Betätigung der nach oben gerichteten Treibstange
dienende Stangenriegel 26 durchgreift zu seiner Führung
mit seinem in die Umkehrscheibe 28 eingreifenden Zapfen
33 ein in Verschieberichtung verlaufendes Langloch 47
des zur Betätigung der nach unten gerichteten Treib
stange dienenden Stangenriegels 27. Das obere Ende des
Stangenriegels 26 greift mit einem stangenförmigen
Ansatz 48 in eine Führungsausnehmung 49 ein, die im
oberen abgewinkelten Ende 50 des Deckbleches 17 ange
ordnet ist. Dadurch ist in einfacher Weise auch der zur
Betätigung der nach oben gerichteten Treibstange dienende
Stangenriegel 26 zuverlässig geführt.
Die beiden stangenförmigen Ansätze 44, 48 der beiden
Stangenriegel 26, 27 weisen stirnseitig jeweils ein
Gewindeloch 51 für den Eingriff eines an einem Schraub
ansatz 52 vorgesehenen, nicht näher dargestellten
Gewindezapfens auf. Die beiden Schraubansätze 52 weisen
ihrerseits stirnseitig je ein nicht näher dargestelltes
Gewindeloch auf, in denen jeweils eine nicht näher dar
gestellte Treibstange mit einem entsprechenden Schraub
ansatz befestigt ist. Die beiden Schraubansätze 52 weisen
an ihren den Treibstangen zugekehrten Enden jeweils einen
umlaufenden Flansch 53 mit je einer Anlagefläche für
jeweils eine auf den Schraubansatz 52 und den damit ver
bundenen stangenförmigen Ansatz 44 bzw. 48 des Stangen
riegels 26 bzw. 27 aufgesteckten Schraubendruckfeder 54
auf. Die Schraubendruckfeder 54 stützt sich anderends
gegen die Außenseite des abgewinkelten Endes 46 bzw. 50
des Deckbleches 17 ab. Das Einziehen der Treibstangen
in die unwirksame Stellung erfolgt somit entgegen der
Wirkung der Schraubendruckfedern 54, während das Über
führen der Treibstangen in die Wirkstellung jeweils mit
der Wirkung der Schraubendruckfedern 54 erfolgt.
Wie insbesondere aus den Fig. 2 bis 5 ersichtlich, ent
spricht die Dicke der stangenförmigen Ansätze 44 und 48
der lichten Weite zwischen dem Schloßboden 15 und der
Schloßdecke 17 des Gegenkastens 11, so daß eine zuver
lässige Führung in den Führungsausnehmungen 45, 49 er
zielt wird. Der stangenförmige Ansatz 48 ist dabei
am oberen Ende des Stangenriegels mit Nieten 55 befestigt.
Der nach unten gerichtete stangenförmige Ansatz 44 des
Stangenriegels 27 weist demgegenüber zwei Zapfen 56 auf,
die in Langlöcher 57 des zur Betätigung der nach unten
gerichteten Treibstangen dienenden Stangenriegels 27
eingreifen. Durch die Schraubendruckfeder 54 werden die
Zapfen 56 gegen die unteren Enden der Langlöcher 57
gehalten. Beim Überführen der Treibstangen in die Sperr
stellung kann die nach unten gerichtete Treibstange mit
ihrem freien Ende auf Schmutz od. dgl. aufstoßen, der sich
in der Aussparung im unteren Türrahmenholm angesammelt
hat. Entgegen der Wirkung der Schraubendruckfeder 54 er
folgt dann ein Verschieben des stangenförmigen Ansatzes
44 gegenüber dem Stangenriegel 27, so daß in allen Fällen
der zugehörige Stangenriegel 27 bis zur Endstellung ver
schoben werden kann.
Mit der Verschiebung des Stangenriegels 27 erfolgt auch
gleichzeitig eine Verschiebung von Querschiebern 58, 59.
Der Querschieber 58 liegt dabei mit einem abgewinkelten
Ende 58′ in der Bewegungsbahn der Falle 19 des Panik
schlosses 10, während der Querschieber 59 mit einem
abgewinkelten Ende 60 in der Bewegungsbahn des im Riegel
20 vorgesehenen Schaltriegels 23 liegt. Der Querschieber
58 weist dabei zwei schrägverlaufende Langlöcher 61 auf,
in denen zwei Zapfen 62 eingreifen, die am Stangenriegel
27 vorgesehen sind.
Der Querschieber 59 weist ebenfalls zwei schrägverlaufende
Langlöcher 63 auf, in denen Zapfen 64 eingreifen, die
ebenfalls am Stangenriegel 27 vorgesehen sind. Bei dem
Verschieben des Querschiebers 58 erfolgt somit, wie
insbesondere aus den Fig. 4 und 5 ersichtlich, ein
Überführen der Falle 19 in die eingeschobene Stellung.
Gleichzeitig erfolgt mit der Verschiebung des Quer
schiebers 59 ein Einschieben des Schaltriegels 23 und
damit der Falle 20, wie es in den Fig. 2 und 3 darge
stellt ist.
Damit die Treibstangen nach einem Überführen in die
unwirksame Stellung nicht unter der Wirkung der
Schraubendruckfedern 54 in die Sperrstellung zurück
kehren, ist eine Sperreinrichtung 90 vorgesehen. Die
Sperreinrichtung 90 besteht dabei im wesentlichen aus
einem Schieber 65 und einem Sperrhebel 91. Der Schieber
65 ist im Gegenkasten 11 angeordnet und ragt mit seinem
einen Ende aus dem Stulpblech 16 heraus und ist mit
einem am Stulpblech 12 des Panikschlosses 10 vorgesehenen
Auslöser 66 in die Freigabestellung überführbar. Der
Schieber 65 ist federbelastet und entspricht mit seiner
Länge im wesentlichen der Einsteckbreite des Gegenkastens
und übergreift mit einer seitlichen, nutenförmigen Aus
sparung 67 einen stegförmigen Ansatz 68 des zur
Betätigung der nach oben gerichteten Treibstange dienenden
Stangenriegels 26.
Der Sperrhebel 91 der Sperreinrichtung 90 ist mit einem
nicht näher dargestellten Durchbruch auf einem Zapfen
94 schwenkbar gelagert, der am Schloßboden 15 des
Gegenkastens 11 gehaltert ist. Der Sperrhebel 91 schnappt
mit seinen als Sperrnase 95 ausgebildeten freien Enden
zum Sperren der Umkehrscheibe 28 in Zahnlücken 96 von
in der zylindrischen äußeren Mantelfläche der Umkehr
scheibe 28 vorgesehenen Sperrzähnen 97. Durch diesen
Eingriff des als Sperrnase 95 ausgebildeten freien
Endes des Sperrhebels 91 in die Zahnlücken 96 der
Umkehrscheibe 28 wird die Umkehrscheibe 28 gegen Rück
drehen in der Richtung gesperrt, die einem Rückkehren
der Treibstangen in die Sperrstellung entspricht. Die
Umkehrscheibe 28 mit den Stangenriegeln 26 und 27 und
den Treibstangen wird somit nach einem Überführen in die
Freigabestellung festgehalten, so daß die Treibstangen
nicht unbeabsichtigt bei offenem Standflügel in die
Wirkstellung zurückkehren können.
In der zylindrischen äußeren Mantelfläche der Umkehr
scheibe 28 sind in Umfangsrichtung hintereinander drei
zwischen entsprechende Sperrzähne 97 vorgesehene Zahn
lücken 96 für den Eingriff des als Sperrnase 95 ausge
bildeten freien Endes des Sperrhebels 91 vorgesehen.
Dadurch wird in einfacher Weise auch eine Festsetzung der
Umkehrscheibe 28 und damit der Stangenriegel 26 und 27
und der Treibstangen erzielt, wenn die Umkehrscheibe 28
nicht vollständig in die Stellung gedreht worden ist,
die der unwirksamen Stellung der Treibstangen entspricht.
Selbst bei einem unvollständigen Überführen der Treib
stangen in die Offenstellung wird somit eine Fest
setzung erzielt.
Die Umkehrscheibe 28 weist in ihrer zylindrischen äußeren
Mantelfläche zwei um je 180° zueinander versetzte Gruppen
von zwischen Sperrzähnen 97 gebildeten Zahnlücken 96 auf.
Nach einem Verschleiß der Sperrzähne 97 kann somit in
einfacher Weise die Umkehrscheibe 28 um 180° gedreht
werden, um wieder eine zuverlässige Festsetzung mit dem
Sperrhebel 91 zu erzielen. Außerdem ist dadurch die
Montage einfach, da in keiner Weise auf eine Ausrichtung
der Umkehrscheibe 28 geachtet werden muß.
Der schwenkbar im Gegenkasten 11 gelagerte Sperrhebel
91 durchgreift eine seitliche nutenförmige Aussparung
98 des Schiebers 65 und liegt mit im wesentlichen bogen
förmigen Anlageflächen 99 formschlüssig gegen die beiden
Stirnwände 100 der nutenförmigen Aussparung 98 des
Schiebers 65 an. Dadurch ist in einfacher Weise der
Sperrhebel 91 formschlüssig mit dem Schieber 65 ver
bunden, so daß jede Verschiebebewegung des Schiebers 65
eine Verschwenkung des Sperrhebels 91 bewirkt.
Dem Schieber 65 ist ein federbelasteter Festsetzer 101
zugeordnet. Der Festsetzer 101 schnappt mit einem nasen
förmigen Vorsprung 102 in die für den stegförmigen Ansatz
68 des Stangenriegels 26 vorgesehene seitliche, nuten
förmige Aussparung 67 des Schiebers 65 nach dessen Über
führen in die zur Freigabe der Treibstange erforderlichen
Stellung ein. Dadurch kann der Schieber 65 und damit
der Sperrhebel 91 beim bestimmungsgemäßen Verschieben des
Schiebers 65 erst durch das vollständige Zurückkehren
der Treibstangen in die Sperrstellung wieder in die Grund
stellung zurückkehren, in der der Sperrhebel 91 in die
Zahnlücken 96 der Umkehrscheibe 28 einschnappen kann.
Das Verschieben des Schiebers 65 durch den am Panik
schloß 10 vorgesehenen Auslöser 66 erfolgt sehr kurzzeitig,
da dies beim Schließen des Gehflügels erfolgt und der
Standflügel bereits in seine Schließstellung überführt
worden ist. Bei diesem Schließen des Gehflügels wird
der am Panikschloß 10 vorgesehene Auslöser 66 schnell an
dem Schieber 65 vorbeigeführt, so daß er auch schnell
in seine Grundstellung zurückkehren könnte, wenn der
Festsetzer 101 den Schieber 65 nicht nach dem Verschieben
in der verschobenen Stellung festhält. Der stegförmige
Ansatz 68 des Stangenriegels 26 weist eine Mitnehmernase
103 auf, die den federbelasteten Festsetzer 101 auf den
letzten Teil der Ausschubbewegung in die Freigabestellung
mitnimmt. Dadurch wird erreicht, daß erst auf dem letzten
Teil der Ausschiebbewegung der Treibstangen und damit
der Stangenriegel der federbelastete Festsetzer wieder
in die unwirksame Stellung überführt wird, so daß der
Schieber 65 wieder in seine Grundstellung zurückkehrt,
wodurch der Sperrhebel 91 wieder sperrwirksam werden kann.
Der federbelastete Festsetzer 101 ist mit Führungszapfen
104 in Langlöchern 105 des Schloßbodens 15 des Gegen
kastens 11 geführt und rechtwinklig zur Verschiebe
richtung des Schiebers 65 verschiebbar. Dadurch ist in
einfacher Weise der federbelastete Festsetzer ver
schiebbar im Gegenkasten 11 gehaltert. Der Festsetzer
101 weist in seiner dem nasenförmigen Vorsprung 102
abgekehrten Stirnfläche eine Bohrung 106 zur Aufnahme
einer Schraubendruckfeder 107 auf, die sich einerends
gegen den Boden der Bohrung 106 und anderends gegen das
abgewinkelte Ende 50 der Schloßdecke 17 abstützt. Mit
dieser Schraubendruckfeder wird somit der Festsetzer
selbsttätig in seine Sperrstellung überführt und von
der Mitnehmernase 103 des Stangenriegels 26 entgegen
der Wirkung der Schraubendruckfeder 107 in die unwirksame
Stellung zurückgeführt. Da die Schraubendruckfeder 107
im wesentlichen vollständig in der Bohrung 106 ange
ordnet ist, erübrigen sich weitere Mittel zur Befestigung
der Schraubendruckfeder.
Der Schieber 65 steht dabei unter der Wirkung einer
Schenkelfeder 72, die mit beiden Schenkeln in einem
Abstandsspalt zwischen dem stegförmigen Ansatz 68 des
Stangenriegels 26 und der Stirnwand 73 der nutenförmigen
Aussparung 67 des Schiebers 65 eingreift, die dem Stulp
blech 16 zugekehrt ist. Mit Hilfe der Schenkelfeder 72
ist somit der Schieber 65 und damit auch der Sperrhebel
91 bestrebt, die in der Fig. 10 dargestellte Sperr
stellung einzunehmen.
Der Schieber 65 ragt mit seinem Betätigungsende 74 aus
dem Stulpblech 16 des Gegenkastens 11 heraus und ist
dabei oberhalb der für den Eingriff von Falle 19 und
Riegel 20 des Panikschlosses 10 im Stulpblech 16 vor
gesehenen Durchbrüche 24, 25 angeordnet. Der Schieber 65
ist somit in einfacher Weise im Gegenkasten 11 unterge
bracht. Zur Führung weist dabei der Schieber 65 an seinem
rückwärtigen Ende einen Zapfen 92 auf, der in ein ent
sprechendes Langloch 93 in der Schloßdecke 17 eingreift.
Das aus dem Stulpblech 16 des Gegenkastens 11 heraus
ragende Betätigungsende 74 des Schiebers 65 ist mit einer
geneigt zur beim Schließen des Gehflügels durchlaufenen
Bewegungsbahn des am Stulpblech 12 des Panikschlosses 10
vorgesehenen Auslösers 66 verlaufenden Schrägflächen 75,
76 versehen. Beim Auftreffen des Auslösers 66 auf die
Schrägfläche 75 des Betätigungsendes 74 vom Schieber 65
erfolgt somit ein Überführen des Schiebers 65 und damit
des Sperrhebels 91 in die Freigabestellung, in der sich
der Stangenriegel 26 gegenüber dem Schieber 65 ver
schieben kann. Durch das Überführen des Schiebers 65 und
damit des Sperrhebels 91 in die Freigabestellung erfolgt
somit mit Hilfe der Schraubendruckfedern 54 ein Rück
führen der Treibstangen in die Sperrstellung. Das Über
führen des Schiebers 65 in die Freigabestellung kann dabei
nur dann erfolgen, wenn der Standflügel mit dem Gegen
kasten 11 bereits in die Schließstellung überführt
worden ist und der Gehflügel mit dem Panikschloß 10 und
dem daran vorgesehenen Auslöser 66 ebenfalls fast an
nähernd die Schließstellung erreicht hat. Die Treibstangen
des Standflügels können somit in einfacher und zuver
lässiger Weise in die Sperraufnahmen im oberen und
unteren Türrahmenholm eingreifen, da der Standflügel
bereits vollständig in die Sperrstellung überführt ist.
Der am Stulpblech 12 des Panikschlosses 10 vorgesehene
Auslöser 66 wird von einem wulstförmigen Ansatz 77 eines
senkrecht zum Stulpblech 12 verstellbaren und dabei
einen Durchbruch 78 des Stulpbleches 12 durchgreifenden
Schiebers 79 gebildet. Der wulstförmige Ansatz 77 erstreckt
sich dabei in Längsrichtung des Stulpbleches 12 und über
ragt die beim Schließen des Gehflügels vorn liegende
Seite des Schiebers 79. Dadurch wird in einfacher Weise
erreicht, daß der als Auslöser 66 wirkende wulstförmige
Ansatz 77 den Schieber 65 in jedem Fall vollständig in die
Freigabestellung überführt, bevor der Gehflügel voll
ständig geschlossen ist. Da der wulstförmige Ansatz 77,
der den Auslöser 66 bildet, an einem verstellbaren
Schieber 79 vorgesehen ist, ist in einfacher Weise eine
Verstellung des Auslösers 66 möglich, um diesen unter
schiedlichen Spaltbreiten zwischen dem Standflügel und
dem Gehflügel anzupassen.
Der mit dem wulstförmigen Ansatz 77 den Auslöser 66
bildende und einen Durchbruch 78 des Stulpbleches 12
durchgreifende Schieber 79 ist in einem an der Innenseite
des Stulpbleches 12 gehalterten U-förmigen Bügel 80 ver
schiebbar gelagert und mit einem Gewindezapfen 81 ver
stellbar. Der zum Verstellen des Schiebers 79 dienende
Gewindezapfen 81 stützt sich mit einem umlaufenden
Flansch 82 gegen die Innenseite des Scheitelteils 83
des U-förmigen Bügels 80 ab und greift in einen mit Innen
gewinde 84 versehenen Durchbruch 85 des Schiebers 79 ein,
wobei der Gewindezapfen 81 in der Stirnfläche seines
in den Schieber 79 eingeschraubten Endes eine Aufnahme
86 für den formschlüssigen Eingriff eines Werkzeuges
aufweist und durch den in die freie, aus dem Stulpblech
12 herausragende Stirnfläche des Schiebers 79 mündenden
Durchbruch 85 zugänglich ist. Mit einem Werkzeug kann
somit in einfacher Weise der Gewindezapfen 81 gedreht und
damit der den Auslöser 66 bildende Schieber 79 verstellt
werden.
Der zum Verstellen des Schiebers 79 dienende Gewinde
zapfen 81 durchgreift mit einer Verlängerung 81′ einen
Durchbruch im Scheitelteil 83 des U-förmigen Bügels 80,
der an seinem freien Ende einen Haltering 87 aufweist.
Die Verlängerung 81′ des Gewindezapfens 81 dient zum
Aufstecken einer sich einerends gegen den Haltering 87
und anderends gegen den Scheitelteil 83 des U-förmigen
Bügels 80 abstützenden Schraubendruckfeder 88. Mit dieser
Schraubendruckfeder 88 wird der Gewindezapfen 81 spiel
frei im Innengewinde 84 des Schiebers 79 gehalten, so
daß eine genaue Einstellung des Auslösers 66 möglich ist.
Wie bereits erwähnt, ist die dargestellte Ausführung
lediglich eine beispielsweise Verwirklichung der Erfin
dung und diese nicht darauf beschränkt. Vielmehr sind
noch mancherlei andere Ausführungen und Abänderungen
möglich.
- Bezugszeichenliste:
10 Panikschloß
11 Gegenkasten
12 Stulpblech von 10
13 Schloßdecke von 10
14 Schrauben von 10
15 Schloßboden von 11
16 Stulpblech von 11
17 Schloßdecke von 11
18 Schrauben von 11
19 Falle
20 Riegel
21 Profilschließzylinder
22 Schloßnuß von 10
23 Schaltriegel
24 Durchbruch
25 Durchbruch
26 Stangenriegel
27 Stangenriegel
28 Umkehrscheibe
29 Zapfen an 26
30 Schlitz in 28
31 Lagerzapfen für 28
32 Schlitz in 28
33 Zapfen
34 Langloch in 27
35 Schloßnuß von 11
36 Arm an 35
37 Zapfen an 36
38 Schlitz
39 Nocken an 35
40 Wirkarm von 41
41 Torsionsfeder
42 Vierkantzapfen
43 Langloch in 27
44 stangenförmiger Ansatz an 27
45 Führungsausnehmung
46 abgewinkeltes Ende von 17
47 Langloch in 27
48 stangenförmiger Ansatz
49 Führungsausnehmung
50 abgewinkeltes Ende von 17
51 Gewindeloch
52 Schraubansatz
53 Flansch an 52
54 Schraubendruckfeder
55 Niet
56 Zapfen
57 Langlöcher
58 Querschieber
58′ abgewinkeltes Ende von 58
59 Querschieber
60 abgewinkeltes Ende von 59
61 Langlöcher in 58
62 Zapfen
63 Langlöcher
64 Zapfen an 24
65 Schieber
66 Auslöser
67 nutförmige Aussparung in 65
68 stegförmiger Ansatz von 26
72 Schenkelfeder
73 Stirnband von 67
74 Betätigungsende
75 Schrägfläche von 74
76 Schrägfläche an 74
77 wulstförmiger Ansatz
78 Durchbruch in 12
79 Schieber
80 U-förmiger Bügel
81 Gewindezapfen
81′ Verlängerung von 81
82 Flansch an 81
83 Scheitelteil von 80
84 Innengewinde
85 Durchbruch
86 Aufnahme in 81
87 Haltering
88 Schraubendruckfeder
89 Anschlagzapfen
90 Sperreinrichtung
91 Sperrhebel
92 Zapfen
93 Langloch
94 Zapfen von 91
95 Sperrnase von 91
96 Zahnlücke
97 Sperrzähne
98 Aussparung in 65
99 Anlagefläche von 91
100 Stirnwände von 98
101 Festsetzer
102 nasenförmiger Vorsprung
103 Mitnehmernase
104 Führungszapfen an 101
105 Langloch
106 Bohrung
107 Schraubendruckfeder
Claims (23)
1. Panikverschluß für zweiflügelige Türen, bestehend
aus einem am Gehflügel vorgesehenen, Falle und
Riegel aufweisenden Panikschloß, das einerseits
mit einer innenseitigen Drehhandhabe unmittelbar
und andererseits mit einer außenseitigen Drehhand
habe mittelbar nach einer Schlüsselbetätigung in
die Offenstellung überführbar ist, und einem am
Standflügel vorgesehenen Gegenkasten, dessen Stulp
blech das mit der Falle und dem Riegel des Panik
schlosses zusammenwirkende Schließblech bildet und
mindest eine mit ihrem Riegelende in eine ent
sprechende Aufnahme am Türrahmen eingreifende Treib
stange aufweist, die lediglich mit einer innenseitigen
Drehhandhabe entgegen der Wirkung einer Feder in die
Offenstellung überführbar ist und bei diesem Über
führen in die Offenstellung mit Querschieber auf die
Falle und Riegel des Panikschlosses im Sinne eines
Zurückdrückens in deren Offenstellungen einwirkt,
wobei die federbelastete Treibstange mit einem feder
belasteten, durch Auslösemittel in die Freigabe
stellung überführbaren Sperreinrichtung gegen Rück
kehren in die Sperrstellung sperrbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß die die federbelastete Treibstange gegen Rück
kehren in die Sperrstellung sperrende Sperrein
richtung (90) einen im Gegenkasten (11) angeordneten,
etwa rechtwinklig zur Verschieberichtung der Treib
stange verschiebbaren Schieber (65) aufweist, der
mit seinem einen Ende aus dem Stulpblech (16) des
Gegenkastens (11) herausragt und mit einem am Stulp
blech (12) des Panikschlosses (10) vorgesehenen Aus
löser (66) zur Freigabe der Treibstange entgegen der
Wirkung einer Feder (72) verschiebbar ist.
2. Panikverschluß nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß der federbelastete Schieber (65) mit
seiner Länge im wesentlichen der Einsteckbreite des
Gegenkastens (11) entspricht und mit einer seitlichen,
nutenförmigen Aussparung (67) einen stegförmigen
Ansatz (68) eines zur Betätigung der angeschlossenen
Treibstange dienenden Stangenriegels (26) übergreift.
3. Panikverschluß nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß der gegen Rückkehren in die
Sperrstellung mit der Sperreinrichtung (90) sperr
bare und zur Betätigung der nach oben gerichteten
Treibstange dienende Stangenriegel (26) mit einem
Zapfen (29) in einen radialen Schlitz (30) einer auf
einem Lagerzapfen (31) drehbar gelagerten, zur Um
kehrung der Verschiebebewegung dienenden Umkehr
scheibe (28) eingreift und die Umkehrscheibe (28)
einen zweiten, diametral gegenüberliegenden, radialen
Schlitz (32) für den Eingriff eines Zapfens (33)
aufweist, der an einem zweiten zur Betätigung der
nach unten gerichteten Treibstange dienenden Stangen
riegel (27) vorgesehen ist.
4. Panikverschluß nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die die federbelastete
Treibstange gegen Rückkehren in die Sperrstellung
sperrende Sperreinrichtung (90) einen mit dem
Schieber (65) betätigbaren, schwenkbar im Gegenkasten
(11) gelagerten Sperrhebel (91) aufweist, der mit
seinem als Sperrnase (95) ausgebildeten freien Ende
zum Sperren der Umkehrscheibe (28) in Zahnlücken
(96) von in der zylindrischen, äußeren Mantelfläche
der Umkehrscheibe (28) vorgesehenen Sperrzähnen (97)
eingreift.
5. Panikverschluß nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß in der zylindrischen
äußeren Mantelfläche der Umkehrscheibe (28) in
Umfangsrichtung hintereinander drei zwischen ent
sprechende Sperrzähne (97) vorgesehene Zahnlücken
(96) für den Eingriff des als Sperrnase (95) aus
gebildeten freien Endes des Sperrhebels (91) vor
gesehen sind.
6. Panikverschluß nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die Umkehrscheibe (28)
in ihrer zylindrischen, äußeren Mantelfläche zwei
um je 180° zueinander versetzte Gruppen von zwischen
Sperrzähnen (97) gebildete Zahnlücken (96) aufweist.
7. Panikverschluß nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß der schwenkbar im
Gegenkasten (11) gelagerte Sperrhebel (91) eine
seitliche, nutenförmige Aussparung (98) des Schiebers
(65) durchgreift und mit im wesentlichen bogenförmigen
Anlageflächen (99) formschlüssig gegen die beiden
Stirnwände (100) der nutenförmigen Aussparung (98)
des Schiebers (65) anliegt.
8. Panikverschluß nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß dem Schieber (65) ein
federbelasteter Festsetzer (101) zugeordnet ist,
der mit einem nasenförmigen Vorsprung (102) in die
für den stegförmigen Ansatz (68) des Stangenriegels
(26) vorgesehene seitliche, nutenförmige Aussparung
(67) des Schiebers (65) nach dessen Überführen in
die zur Freigabe der Treibstange erforderlichen
Stellung einschnappt, wobei der stegförmige Ansatz
(68) des Stangenriegels (26) eine Mitnehmernase
(103) aufweist, die den federbelasteten Festsetzer
(101) auf den letzten Teil der Ausschubbewegung in
die Freigabestellung mitnimmt.
9. Panikverschluß nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß der federbelastete
Festsetzer (101) mit Führungszapfen (104) in Lang
löcher (105) des Schloßbodens (15) des Gegen
kastens (11) geführt und rechtwinklig zur Ver
schieberichtung des Schiebers (65) verschiebbar ist.
10. Panikverschluß nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß der Festsetzer (101)
in seiner dem nasenförmigen Vorsprung (102) abge
kehrten Stirnfläche eine Bohrung (106) zur Aufnahme
einer Schraubendruckfeder (107) aufweist, die sich
einerends gegen den Boden der Bohrung (106) und
anderends gegen das abgewinkelte Ende (50) der
Schloßdecke (17) abstützt.
11. Panikverschluß nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (65) unter
der Wirkung einer Schenkelfeder (72) steht, die mit
beiden Schenkeln in einem Abstandsspalt zwischen dem
stegförmigen Ansatz (68) des Stangenriegels (26)
und der Stirnwand (73) der nutenförmigen Aussparung
(67) des Schiebers (65) eingreift, die dem Stulp
blech (16) des Gegenkastens (11) zugekehrt ist.
12. Panikverschluß nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, daß der mit seinem
Betätigungsende (74) aus dem Stulpblech (16) des
Gegenkastens (11) herausragende Schieber (65) ober
halb der für den Eingriff von Falle (19) und Riegel
(20) des Panikschlosses (10) im Stulpblech (16)
vorgesehenen Durchbrüche (24, 25) angeordnet ist
und den die nach oben gerichtete Treibstange
tragenden Stangenriegel (26) übergreift.
13. Panikverschluß nach einem der Ansprüche 1 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, daß das aus dem Stulpblech
(16) des Gegenkastens (11) herausragende Betätigungs
ende (74) des Schiebers (65) mit einer geneigt zur
beim Schließen des Gehflügelsdurchlaufenen Bewegungs
bahn des am Stulpblech (12) des Panikschlosses (10)
vorgesehenen Auslösers (66) verlaufenden Schräg
fläche (75) versehen ist.
14. Panikverschluß nach einem der Ansprüche 1 bis 13,
dadurch gekennzeichnet, daß der am Stulpblech (12)
des Panikschlosses (10) vorgesehene Auslöser (66)
von einem wulstförmigen Ansatz (77) eines senkrecht
zum Stulpblech (12) verstellbaren und dabei einen
Durchbruch (78) des Stulpbleches (12) durchgreifenden
Schiebers (79) gebildet ist, wobei der wulstförmige
Ansatz (77) sich in Längsrichtung des Stulpbleches
(12) erstreckt und die beim Schließen des Gehflügels
vorn liegende Seite des Schiebers (79) überragt.
15. Panikverschluß nach einem der Ansprüche 1 bis 14,
dadurch gekennzeichnet, daß der mit dem wulstförmigen
Ansatz (77) den Auslöser (66) bildende und einen
Durchbruch (78) des Stulpbleches (12) durchgreifende
Schieber (79) in einem an der Innenseite des Stulp
bleches (12) gehalterten U-förmigen Bügel (80)
verschiebbar gelagert und mit einem Gewindezapfen
(81) verstellbar ist.
16. Panikverschluß nach einem der Ansprüche 1 bis 15,
dadurch gekennzeichnet, daß der zum Verstellen des
Schiebers (79) dienende Gewindezapfen (81) sich mit
einem umlaufenden Flansch (82) gegen die Innenseite
des Scheitelteiles (83) des U-förmigen Bügels (80)
abstützt und in einen mit Innengewinde (84) ver
sehenen Durchbruch (85) des Schiebers (79) eingreift,
wobei der Gewindezapfen (81) in der Stirnfläche
seines in den Schieber (79) eingeschraubten Endes
einer Aufnahme (86) für den formschlüssigen Eingriff
eines Werkzeuges aufweist und durch den in die, aus
dem Stulpblech (12) herausragende Stirnfläche des
Schiebers (79) mündenden Durchbruch (85) zugänglich
ist.
17. Panikverschluß nach einem der Ansprüche 1 bis 16,
dadurch gekennzeichnet, daß der zum Verstellen des
Schiebers (79) dienende Gewindezapfen (81) mit
einer Verlängerung (81′) einen Durchbruch im Scheitel
teil (83) des U-förmigen Bügels (80) durchgreift,
der an seinem freien Ende einen Haltering (87) auf
weist und zum Aufstecken einer sich einerends gegen
den Haltering (87) und anderends gegen den Scheitel
teil (83) des U-förmigen Bügels (80) abstützenden
Schraubendruckfeder (88) dient.
18. Panikverschluß nach einem der Ansprüche 1 bis 17,
dadurch gekennzeichnet, daß der zur Betätigung der
nach unten gerichteten Treibstange dienende Stangen
riegel (27) ein in Verschieberichtung verlaufendes
Langloch (34) zum Durchgriff der im Bodenblech (15)
und im Deckblech (17) gelagerten Schloßnuß (35)
für die innenseitige Drehhandhabe aufweist und die
Schloßnuß (35) mit einem an einem angeformten Arm
(36) vorgesehenen Zapfen (37) versehen ist, der in
einen quer zur Verschieberichtung des Stangen
riegels (27) eingebrachten Schlitz (38) des Stangen
riegels (27) eingreift.
19. Panikverschluß nach einem der Ansprüche 1 bis 18,
dadurch gekennzeichnet, daß der zur Betätigung der
nach unten gerichteten Treibstangen dienende
Stangenriegel (27) zu seiner Führung mit einem in
seinem nach oben gerichteten Ende vorgesehenen,
in Verschieberichtung verlaufenden Langloch (43)
auf dem zur Lagerung der Umkehrscheibe (28) dienenden
Lagerzapfen (31) verschiebbar geführt ist, während
das untere Ende des Stangenriegels (27) mit einem
stangenförmigen Ansatz (44) in eine Führungsaus
nehmung (45) eingreift, die im unteren abgewinkelten
Ende (46) der Schloßdecke (17) angeordnet ist.
20. Panikverschluß nach einem der Ansprüche 1 bis 19,
dadurch gekennzeichnet, daß der zur Betätigung der
nach oben gerichteten Treibstange dienende Stangen
riegel (26) zu seiner Führung mit seinem die Umkehr
scheibe (28) eingreifenden Zapfen (33) ein in Ver
schieberichtung verlaufendes Langloch (47) des zur
Betätigung der nach unten gerichteten Treibstange
dienenden Stangenriegels (27) durchgreift, während
das obere Ende des Stangenriegels (26) mit einem
stangenförmigen Ansatz (48) in eine Führungsaus
nehmung (49) eingreift, die im oberen abgewinkelten
Ende (50) der Schloßdecke (17) angeordnet ist.
21. Panikverschluß nach einem der Ansprüche 1 bis 20,
dadurch gekennzeichnet, daß die beiden stangenförmigen
Ansätze (44, 48) der beiden Stangenriegel (26, 27)
stirnseitig jeweils ein Gewindeloch (51) für den
Eingriff eines an einem Schraubansatz (52) vorge
sehenen Gewindezapfens aufweisen und der Schraub
ansatz (52) seinerseits stirnseitig mit einem
Gewindeloch für die daran zu befestigende Treib
stange versehen ist.
22. Panikverschluß nach einem der Ansprüche 1 bis 21,
dadurch gekennzeichnet, daß der Schraubansatz (52)
an seinem der Treibstange zugekehrten Ende einen
umlaufenden Flansch (53) mit einer Anlagefläche für
eine auf dem Schraubansatz (52) und dem damit ver
bundenen stangenförmigen Ansatz (44 bzw. 48) des
Stangenriegels (26 bzw. 27) aufgesteckten Schrauben
druckfeder (54) aufweist, die sich anderends gegen
die Außenseite des abgewinkelten Endes (46 bzw. 50)
des Deckbleches (16) abstützt.
23. Panikverschluß nach einem der Ansprüche 1 bis 22,
dadurch gekennzeichnet, daß die beiden auf die
Falle (19) und den Riegel (20) des Panikschlosses
(10) im Sinne eines Zurückdrückens einwirkenden
Querschieber (58, 59) des Gegenkastens (11) jeweils
zwei, parallel zueinander und schräg zur Verschiebe
richtung des jeweiligen Querschiebers (58, 59)
verlaufende Langlöcher (61, 63) aufweisen, in denen
jeweils zwei Zapfen (62, 64) eingreifen, die an dem
zur Betätigung der nach unten gerichteten Treibstange
dienenden Stangenriegel (27) vorgesehen sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19863636236 DE3636236A1 (de) | 1986-10-24 | 1986-10-24 | Panikverschluss fuer zweifluegelige tueren |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19863636236 DE3636236A1 (de) | 1986-10-24 | 1986-10-24 | Panikverschluss fuer zweifluegelige tueren |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3636236A1 true DE3636236A1 (de) | 1988-04-28 |
Family
ID=6312404
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19863636236 Withdrawn DE3636236A1 (de) | 1986-10-24 | 1986-10-24 | Panikverschluss fuer zweifluegelige tueren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3636236A1 (de) |
Cited By (9)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0584549A1 (de) * | 1992-08-18 | 1994-03-02 | BKS GmbH | Panik-Treibstangenschloss |
| EP0688931A1 (de) * | 1994-06-21 | 1995-12-27 | BKS GmbH | Panik-Treibstangenschloss |
| EP1520949A3 (de) * | 2003-09-30 | 2006-02-08 | CISA S.p.A. | Einsteckschloss für den Standflügel einer Feuerschutztür |
| EP1524390A3 (de) * | 2003-10-15 | 2006-02-08 | CISA S.p.A. | Verschlussvorrichtung für den Standflügel einer Feuerschutztür |
| ITBO20090047A1 (it) * | 2009-02-03 | 2010-08-04 | Antipanic S R L | Porta di sicurezza |
| EP2264268A3 (de) * | 2009-06-15 | 2013-03-20 | BKS GmbH | Treibriegelschloss |
| EP2752539A1 (de) * | 2013-01-07 | 2014-07-09 | BKS GmbH | Treibriegelschloss |
| EP3018274A1 (de) | 2014-11-10 | 2016-05-11 | Aug. Winkhaus GmbH & Co. KG | Gegenschloss eines treibstangenschlosses einer zweiflügeligen tür |
| EP3543436A3 (de) * | 2018-03-22 | 2019-12-04 | dormakaba Deutschland GmbH | Gegenschloss für eine standflügeltür |
-
1986
- 1986-10-24 DE DE19863636236 patent/DE3636236A1/de not_active Withdrawn
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| DE102014222894A1 (de) | 2014-11-10 | 2016-05-12 | Aug. Winkhaus Gmbh & Co. Kg | Gegenschloss eines Treibstangenschlosses einer zweiflügeligen Tür |
| EP3543436A3 (de) * | 2018-03-22 | 2019-12-04 | dormakaba Deutschland GmbH | Gegenschloss für eine standflügeltür |
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| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8141 | Disposal/no request for examination |