DE3638526C1 - Elektromotorisch antreibbare Werkstueckspannvorrichtung - Google Patents
Elektromotorisch antreibbare WerkstueckspannvorrichtungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine elektromotorisch antreibbare
Werkstückspannvorrichtung gemäß Oberbegriff des Hauptan
spruches.
Derartige Spannvorrichtungen sind bekannt nach K. Schreyer,
Werkstückspanner (Vorrichtungen, 3. Auflage, Springer-Ver
lag, Berlin, Heidelberg, New York 1969, S. 80, 81; Bild 246)
und insbesondere für die Verwendung an Drehbänken zum Betä
tigen von Spanndornen, -zangen und -futtern bestimmt, wobei
diese Vorrichtungen auch mit einer Feder ausgestattet werden
können, um ein elastisches Spannen zu ermöglichen. Für Spann
vorrichtungen der hier interessierenden Art ist eine derar
tige elektromotorisch angetriebene Spannvorrichtung nicht
ohne weiteres geeignet, da für Werkstückspannvorrichtungen
ein elastisches Festspannen nicht in Frage kommt und ohne
Feder eine solche vorbekannte Spannvorrichtung zum Verkeilen
der Gewindespindel mit dem Stellglied führte.
Spannvorrichtungen der hier interessierenden Art sind bspw.
nach der DE-PS 30 22 376 bekannt, aber auch nach den folgen
den Druckschriften: DE-PS 19 50 721, 12 68 074, der DE-OS
22 22 686, der FR-PS 12 55 515 und schließlich nach der
US-PS 31 16 058. Bei allen diesen bekannten Spannvorrich
tungen sind pneumatische oder hydraulische Antriebe vorge
sehen, deren translatorische Hubbewegung durch gelenkig in
der Vorrichtung gelagerte Stellglieder in die Schwenkbewe
gung des Spannhebels umgesetzt wird. Bezüglich dieser An
triebsart für derartige Spannvorrichtungen hat es nicht an
Versuchen gefehlt, solche Spannvorrichtungen mit Drehantrie
ben zu versehen, also insbesondere mit elektrischen Antrieben,
deren Drehbewegung allerdings nicht ohne weiteres in eine
translatorische und nachfolgende Schwenkbewegung der Stell
glieder umgesetzt werden kann, da dies im Bereich des Hal
ters für den Spannhebel und dessen Verstellmechanik zu einer
größeren Raumbeanspruchung und damit entsprechender Baugröße
derartiger Vorrichtungen führt, die in den meisten Anwendungs
fällen nicht akzeptabel ist, weil in der Regel mehrere sol
cher Spannvorrichtungen in möglichst dichter Zuordnung am
betreffenden Werkstück (bspw. Autokarrosserie) angesetzt wer
den müssen.
Nach der US-PS 41 37 784 ist ein weiterer elektromotorischer
Drehantrieb um Umkehrmotor bekannt.
Abgesehen davon, daß bei diesem elektromechanischen Drehan
trieb der Antriebsmotor raumbeanspruchend achsparalell zum
Spindelantrieb des Stellgliedes angeordnet ist, ist dieser
für Haken, Bügel od. dgl. Lastenträger vorgesehene Drehan
trieb für Spannvorrichtungen der hier interessierenden Art
ebenfalls nicht ohne weiteres geeignet, da sich der
elastische Puffer, der eine Verkeilung der beteiligten
Gewinde verhindern soll, am freien Ende der Gewinde
spindel befindet und nur dann wirksam werden kann, wenn
sich der nicht einstellbare Anschlag im Innern des Stell
gliedes auf diesen Puffer aufsetzt. Gleiches gilt für
die voll ausgefahrene Stellung des Stellgliedes. Wenn
sich also - vorausgesetzt dieser Drehantrieb wäre mit
einer Spannvorrichtung gekoppelt - der Spannhebel an eine
festzuspannende Werkstückoberfläche festgespannt ange
legt hat und wäre dabei der Puffer der Spindel noch nicht
am inneren antriebsseitigen Anschlag des Stellgliedes zur
Anlage gekommen, so würden sich die Gewinde verkeilen,
d. h., der vorbekannte Drehantrieb müßte konstruktiv exakt
auf jede Spannstellung abgestellt werden. Eine Verän
derung und damit Einstellbarkeit der Anschlagsverhält
nisse wäre aber nur im Inneren des als Hülse ausgebil
deten Stellgliedes möglich und damit kompliziert.
Der Erfindung liegt demgemäß die Aufgabe zugrunde, eine Vor
richtung der eingangs genannten Art dahingehend zu verbessern,
daß eine Gewindeverkeilung in jeder Spannstellung, d. h.
in Unter-, Totpunkt- und auch Übertotpunkt-Spannstellung
verhinderbar sein soll.
Diese Aufgabe ist mit einer Werkstückspannvorrichtung der eingangs genann
ten Art nach der Erfindung durch die im Kennzeichen ange
führten Merkmale gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen und
praktische Ausführungsformen ergeben sich nach den Unter
ansprüchen.
Für diese erfindungsgemäße Ausbildung der Vorrichtung ist
also wesentlich, daß sich die Gewindespindel durch ihre
"schwimmende" Lagerung begrenzt bewegen kann. Da diese
schwimmende Lagerung mit ihrer Axialfederung erfindungsge
mäß kupplungs- bzw. antriebsseitig angeordnet ist, kann also
die eine Gewindeverkeilung verhindernde Axialfederung in
jeder Spannstellung zur Wirkung kommen. Die Axialfederung
muß dabei natürlich so ausgelegt sein, daß für eine vor
bestimmte Zusammendrückung eine Antriebskraft des Motors
erforderlich ist, bei der die Stromaufnahme des Motors ab
geschaltet, bei der ferner die maximale Klemmkraft via
Spannvorrichtung erzeugt wird und bei der ferner noch keine
Selbstverkeilung der Gewinde erfolgt ist. Unter dieser Vor
aussetzung geschieht an der erfindungsgemäßen Spannvorrichtung
folgendes:
Der Spannhebel wird ohne axiales Zurückweichen der Axialfe
derung zunächst am Werkstück zur Anlage gebracht. Da der Mo
tor dann noch über Kraftreserven verfügt, dreht dieser die
Spindel weiter, die jedoch mit zunehmender Spannkraft axial
zur Antriebsseite hin und unter Zusammendrückung der Axialfe
derung ausweicht, bis die maximale Spannkraft erreicht ist, d. h.,
die Spannkraft entspricht jetzt der Spannkraft der zusammen
gedrückten Federung und zwar ohne daß es dabei zu einer Ver
keilung der Gewinde gekommen ist, die eintreten würde, wenn
die Spindel axial nicht in entgegengesetzter Richtung auswei
chen könnte. Da der Motor für eine bestimmte Stromaufnahme
ausgelegt bzw. abschaltbar ist, ist es für die Rückstellung
der Spindel und die Lösung der Spannvorrichtung aus ihrer
Spannstellung wesentlich, daß sich die Gewinde nicht verkeilt
haben, was eine für die Lösung der Verkeilung entsprechend
größere Rückstellkraft erforderte, die aber der Motor nicht
zu leisten vermag.
Sofern nicht in anderer Weise bei Erreichen der Öffnungsstel
lung der Spannvorrichtung (Drehantrieb und Stellglied sind
dabei zusammengefahren) für eine Abschaltung des Drehantrie
bes gesorgt wird, kann vorteilhaft das gleiche Prinzip einer
axialen Abfederung für diese Stellung ebenfalls zur Anwendung
kommen, um auch bei dieser Stellung der Spannvorrichtung eine
Verkeilung der Gewinde zu verhindern. Eine solche Axialfede
rung kann dafür entweder zwischen dem freien Ende der Spin
del und im Inneren des Stellgliedes angeordnet werden, bevor
zugt und vorteilhaft aber zwischen dem kupplungsseitigen Ende
des Stellgliedes und einem entsprechenden Auflager im Vor
richtungshalter, denn eine Anordnung am freien Spindelende
bedürfte einer Neueinstellung, wenn das Stellglied in sich
bezüglich seiner Länge verändert würde.
In Rücksicht auf eine möglichst schlanke Bauweise der ganzen
Vorrichtung wird der Motor bevorzugt und vorteilhaft koaxial
zur Gewindespindel am Halter angeordnet.
Die erfindungsgemäße Werkstückspann
vorrichtung wird nachfolgend anhand der zeichnerischen Dar
stellung eines Ausführungsbeispieles näher erläutert.
Es zeigt schematisch
Fig. 1 die Spannvorrichtung teilweise in Schnitt und An
sicht in geöffneter Stellung;
Fig. 2 die gleiche Spannvorrichtung in geschlossener
Stellung und
Fig. 3 einen vergrößerten Schnitt durch die schwimmende
Lagerung.
Wie aus den Fig. 1, 2 erkennbar, besteht die Spannvorrichtung
aus einem in einem Halter H schwenkbar gelagerten Spannhebel 14,
der über ein Zwischenglied 13 mit einem axial im Halter H
geführten, von einem Antrieb axial bewegbaren Stellglied 7
gelenkig verbunden ist. Dieses bekannte Bauprinzip derarti
ger Vorrichtungen ist also bei der vorliegenden Vorrichtung
beibehalten, wobei jedoch der bisher übliche Pneumatik- oder
Hydraulik-Hubantrieb ersetzt ist durch einen in seiner Dreh
richtung umkehrbaren Drehantrieb und zwar in Form eines zur
Spindel 3 koaxial angeordneten Umkehr-Motors 1 mit vorgeschal
tetem Planetengetriebe 1′ und einer Axialkupplung 2, die, wie
aus Fig. 2 ersichtlich, eine geringe axiale Verschiebung der
Trapezgewindespindel 3 zuläßt, mit der die Axialkupplung 2
drehfest verbunden ist. Die Gewindespindel 3 ist mit einem
Trapezgewinde 3′ mit geringer Steigung versehen, um eine
Selbsthemmung zwischen der Spindel 3 und dem mit entsprechen
dem Innengewinde 3′′ versehenen Stellglied 7 zu gewährleisten.
Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist das Stellglied aus
zwei Teilen gebildet und zwar aus dem Stellglied-Kopfstück
7′ und einer mit entsprechenden Innengewinde versehenen Spin
delhülse 7′′, auf die das Stellglied-Kopfstück 7′ aufgeschraubt
und in gewünschter Stellung mittels einer Kontermutter 8
fixiert ist. Am Stellglied-Kopfstück 7′ ist das Zwischenglied
13 angelenkt, das seinerseits mit einem Gelenkfortsatz 14′
des Spannhebels 14 gelenkig in Verbindung steht, welcher
sich in Fig. 1 in Öffnungsstellung und in Fig. 2 in Schließ-
bzw. Spannstellung befindet. Der Halter H der Vorrichtung, in
dem die gesamte Verstellmechanik gelagert ist, besteht, wie
ersichtlich, aus mehreren Teilen, die alle mit 5 bezeichnet
sind. Auf der spannhebelabgewandten Seite ist das Stellglied-
Kopfstück 7′ im gezeigten Ausführungsbeispiel mit einer Ver
dickung 15 versehen und zwar zur Aufnahme des einen Gelenkes
des Zwischengliedes 13 und zur Aufnahme von kleinen Führungs
rollen 16, die an einer Flachführung 17 des Halters H abge
stützt geführt sind. Diese Art der Ausbildung des Stellglied-
Kopfstückes ist ebenfalls bekannt. Andere Arten der Führung
des Stellglied-Kopfstückes 7′ können allerdings ebenfalls
zur Anwendung kommen. In Rücksicht auf eine Übertotpunktver
riegelung des Spannhebels kommt jedoch die dargestellte Aus
führungsform des Stellgliedes 7′ vorteilhaft zur Anwendung.
Durch die Anordnung der "schwimmenden" Lagerung (Fig. 3) zwi
schen Spindel 3 und Kupplung 2 ist dafür gesorgt, daß sich in
Spannstellung die Gewinde nicht schwer lösbar verkeilen kön
nen. Sofern überhaupt Endanschläge 4 zur Verhinderung des
völligen Ausschraubens der Spindel 3 aus dem Stellglied 7
vorgesehen sind, so tritt auch diesbezüglich die Axialfede
rung 19 in Funktion, und es kann keine Selbstverkeilung der
Gewinde erfolgen.
Wie insbesondere aus Fig. 2, 3 ersichtlich, ist die Trapez
gewindespindel 3 mit ihrem antriebsseitigen Ende 3′′′ ver
drehfest aber axial verschieblich in der kleinen Kupplung 2
gelagert. Unmittelbar vor dieser Kupplung 2 ist die Trapez
gewindespindel 3 mit zwei Radialkugellagern 10 versehen, die
auf der Spindel 3 mit zwei Kontermuttern 12 festgelegt sind.
Die beiden Radialkugellager 10 sind ihrerseits in einer Axial
gleitbüchse 11 gelagert, die sich geringfügig in einer ent
sprechenden Gleitlagerführung 11′ des Halters H verschieben
kann und die mit einem geeigneten Element 18 gegen Verdrehung
gesichert ist. Der Umkehr-Motor 1 (Elektrogetriebemotor) ist
für eine bestimmte Stromstärkenaufnahme ausgelegt und schal
tet bei Überlast ab, die dann vorliegt, wenn die Axialfederung
19 auf einen vorbestimmten Belastungswert zusammengedrückt ist.
Soll der Spannhebel 14 aus seiner Spannstellung, die auch eine
Übertotpunktspannstellung sein kann, gelöst werden, so dreht
sich der Motor 1, entsprechend umgeschaltet, nach der ande
ren Seite, wobei problemlos die bestehende Selbsthemmung der
Gewinde überwunden wird, da keine Verkeilung zwischen den
Gewinden vorliegt. Um eine solche Verkeilung zu verhindern,
ist kuppelseitig die schwimmende Lagerung mit der Axialfede
rung 19 in Form einer Tellerfeder versehen, die gegen den An
schlag 20′ im Halter H verspannt ist. Dieser Anschlag kann
ggf. auch einstellbar ausgebildet sein. Die Axialfederung 19
ist dabei, wie erwähnt, so ausgelegt, daß sie im ganz oder
teilweise zusammengedrückten Zustand der maximal zulässigen
Stromaufnahme entspricht bzw. der maximal aufbringbaren Spann
kraft am Spannhebel 14, wodurch gewährleistet wird, daß bei
Erreichen der Spannstellung keine weiteren Kräfte mehr in die
Vorrichtung eingeleitet werden, die sonst zur Verkeilung der
Gewinde führen würden.
Um bei der Rückstellung des Spannhebels 14 bzw. der ganzen
Spannvorrichtung in die Öffnungsstellung gemäß Fig. 1 zu ge
währleisten, daß dann nicht ebenfalls eine Verkeilung der Ge
winde eintritt, könnte selbstverständlich an geeigneter Stel
le ein Endschalter 21 vorgesehen werden, der den Umkehr-Mo
tor 1 rechtzeitig abschaltet. Es ist vorteilhaft aber auch
möglich, wie aus Fig. 3 ersichtlich, eine entsprechende Axial
federung 19′ spannseitig vor der schwimmenden Lagerung anzu
ordnen, was einen solchen Endschalter entbehrlich macht. Diese
Axialfederung 19′ wird deshalb in geeigneter Weise zwischen
dem ersten Radialkugellager 10 und dem Anschlag 4′ des
Halters H angeordnet, wodurch dann die dort angeordnete Axial
federung 19′ genau wie die Axialfederung 19 völlig unabhängig
von der tatsächlich eingestellten Länge des Stellgliedes 7
zur Wirkung kommt. Die Axialfederung 19′ könnte zwar direkt
am Anschlag 4′ angelegt werden, vorteilhaft kann aber auch für
deren Einstellbarkeit der Anschlag in geeigneter Weise axial
verstellbar ausgebildet sein, was nicht besonders dargestellt
ist.
Das Stellglied-Kopfstück 7′ bzw. die einen Teil des Stell
gliedes 7 bildende Spindelhülse 7′′ ist mit einem Endanschlag
6 in Form eines Ringbundes versehen, der mit dem vorerwähnten
Anschlag 4 zusammenwirkt. Im dargestellten Ausführungsbeispiel
bildet der Anschlag 4 einen Teil mit einer auswechselbaren,
die Spindel 13 und das Stellglied 7 umfassenden Führungs
büchse 9, die, wie bspw. dargestellt, in geeigneter Weise in
den Halter H integriert ist.
Dieser Anschlag 4 dient nun dazu, ein völliges Ausschrauben
der Spindel 3 aus dem Stellglied 7 dann zu verhindern, wenn
der Spannhebel 14 aus irgendwelchen Gründen an einem Werk
stück nicht zur Spannanlage käme, denn dann würde der Motor 1
nicht belastet, einfach weiterdrehen und je nach den kon
truktiven Maßverhältnissen die Spindel 3 aus dem Stellglied
7 herausschrauben. Selbst wenn der Endanschlag 6 der Spindel
hülse 7′′ am Anschlag 4 zur Anlage kommt, ergibt sich keine
Gewindeverkeilung, da dann wieder die "schwimmende" Lagerung
20 in Funktion tritt.
Claims (12)
1. Elektromotorisch antreibbare Werkstückspannvorrichtung,
bestehend aus
- 1.1 einer von einem elektrischen Umkehrmotor antreibbaren und selbsthemmende Gewindesteigung aufweisenden Gewinde spindel, die mit einem mit Innengewinde versehenen, axial bewegbaren und gegen Verdrehung gesicherten Stell glied in Eingriff steht und ferner mit einer beim Er reichen der Spannstellung zwischen dem Stellglied und der Gewindespindel wirksam werdenden Axialfeder versehen ist,
dadurch gekennzeichnet, daß
- 1.2 das Stellglied (7) über ein Zwischenglied (13) mit einem schwenkbar am Vorrichtungsgehäuse (H) gelagerten Spannhebel (14) verbunden ist,
- 1.3 der Umkehrmotor (1) in Abhängigkeit von der für die maximale Spannkraft erforderlichen Stromaufnahme ab schaltbar ist,
- 1.4 der Umkehrmotor über eine Axialkupplung (2) mit der Gewindespindel (3) gekuppelt ist, wobei das kupplungs seitige Ende der Gewindespindel drehfest und axial ver schieblich mit der Axialkupplung verbunden ist,
- 1.5 ein schwimmend im Vorrichtungsgehäuse (H) gelagertes Gewindespindellager (20) zwischen der Axialkupplung (2) und dem Gewindeteil der Gewindespindel (3) vorgesehen ist,
- 1.6 mindestens einer Axialfeder (19), die zwischen dem schwimmend gelagerten Gewindespindellager (20) und einer kupplungsseitigen Schulter (20-) des Vorrichtungsgehäuses (H) angeordnet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Umkehr-Motor (1) koaxial zur Gewindespindel (3) ange
ordnet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge
kennzeichnet, daß die kupplungsseitig angeord
nete schwimmende Lagerung (20) der begrenzt axial bewegli
chen Gewindespindel (3) aus mindestens einem an der Spin
del (3) festgelegten Radialkugellager (10) gebildet und
dieses seinerseits unter kupplungsseitiger Zwischenschal
tung der Axialfederung (19) in einer im Halter (H) beweg
lichen Axial-Gleitbüchse (11) gelagert ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, da
durch gekennzeichnet, daß am Halter
(H) spindelseitig vor der Lagerung (20) ebenfalls eine
Axialfederung (19′) angeordnet ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, da
durch gekennzeichnet, daß die Axial
federungen (19, 19′) als Tellerfedern ausgebildet sind.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, da
durch gekennzeichnet, daß kupplungs-
bzw. antriebsseitig im Stellweg der Axial-Gleitbüchse
(11) oder des Radialkugellagers (10) ein Sicherheitsend
schalter (21) angeordnet ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, da
durch gekennzeichnet, das
Stellglied-Kopfstück (7′) auf die Spindelhülse (7′′) auf
schraubbar ausgebildet und an der Spindelhülse (7′′) mit
einer Kontermutter (8) fixierbar angeordnet ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, da
durch gekennzeichnet, daß
das Widerlager (20′) der Axialfederung (19) am Halter (H)
einstellbar ausgebildet ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 8, da
durch gekennzeichnet, daß auch das
Widerlager (20′) der Axialfederung (19′) am Halter (H)
einstellbar ausgebildet ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, da
durch gekennzeichnet, daß im Hal
ter (H) ein antriebsferner Endanschlag (4) angeordnet ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch ge
kennzeichnet, daß der antriebsferne Endan
schlag (4) als Teil einer im Halter (H) angeordneten,
auswechselbaren, die Spindel (3) und das Stellglied (7)
umfassenden Führungsbüchse (9) ausgebildet ist.
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Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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