DE367349C - Schleppsystem mit schraeg zum Schlepper angeordnetem Schlepptau - Google Patents

Schleppsystem mit schraeg zum Schlepper angeordnetem Schlepptau

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DE367349C
DE367349C DES54524D DES0054524D DE367349C DE 367349 C DE367349 C DE 367349C DE S54524 D DES54524 D DE S54524D DE S0054524 D DES0054524 D DE S0054524D DE 367349 C DE367349 C DE 367349C
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Germany
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tractor
towing
rods
angle
point
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Expired
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DES54524D
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Otis Pifre SA Atel
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Otis Pifre SA Atel
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61BRAILWAY SYSTEMS; EQUIPMENT THEREFOR NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B61B7/00Rope railway systems with suspended flexible tracks
    • B61B7/04Rope railway systems with suspended flexible tracks with suspended tracks serving as haulage cables

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Platform Screen Doors And Railroad Systems (AREA)

Description

Bei Schlepp- und Zugeinrichtungen kommt es häufig vor, daß die Bahn des geschleppten Fahrzeuges nicht mit dem durch den Schlepper durchlaufenen Weg zusammenfällt, sondern seitlich abweicht. Dieses tritt z. B. bei Kanälen auf, indem die Bahn des Schiffes von der des Schleppers einen gewissen Abstand hat. Daraus ergibt sich eine schräge Richtung des gespannten Seiles und eine Beanspruchung, diedenSchlepper beständig von seiner normalen Bahn abzulenken versucht. Zwecks Vermeidung dieser Abweichung gibt man der Bahn des Schleppers oder des geschleppten Fahrzeuges häufig eine schräge Lage oder versieht die Räder mit besonderen Einrichtungen, wie Ansätzen, Wülsten u. dgl. Keine dieser Einrichtungen vermag jedoch die Querkomponenten ganz zu beseitigen. .Sie sind im allgemeinen für die Maximalkomponente berechnet und ergeben deshalb schädliche Nebenbeanspruchungen während des großten Teiles des Weges.
Die vorliegende Erfindung zeigt eine Anordnung, durch die die durch die Schräglage hervorgerufene Querkomponente ganz ausgeglichen wird und dem Fahrzeug gestattet, einem nicht absolut geradlinigen Weg zu folgen.
Die Erfindung besteht im Prinzip in einem, gelenkig miteinander verbundenen Stangenpaar, das sich durch Rollen, Gleitschieber ο. dgl. auf eine Führungsbahn stützt, wobei das Schlepptau an einem passend gewählten Punkte des Stangensystems angreift.
Die Erfindung ist auf der Zeichnung beispielsweise in drei Abbildungen dargestellt.
Abb. ι zeigt eine schematische Übersicht, ίο Abb. 2 die neue Anordnung und Abb. 3 die Wirkungsweise. In Abb. ι ist α ein Schiff o. dgl., das durch ein Tau δ und einen nicht gezeichneten Schlepper geschleppt wird, dessen Zugrichtung dem Pfeil c folgt. Wenn man nun, z. B. durch einen Schienenweg, eine Spur schafft und denSchlepper sich parallel zu dieser Schiene sich bewegen läßt, so würde ein Rollorgan e genügen, um die von der Schräge des Taues herrührende Querkomponente aufzuheben.
In den meisten Fällen verfolgt jedoch der Schlepper keine geradlinige Bahn. Er wird durch verschiedene Einflüsse seitlich abgelenkt, und wenn er sich beispielsweise auf einem Seilsystem abstützt, so ist er nicht an einer seitlichen Abweichung gehindert.
Die zu beschreibende Einrichtung hat den Zweck, dem Schlepper diese Bewegungen zu gestatten, während sie ihn doch dauernd der Querkomponente entzieht.
Die Anordnung enthält zwei starre Stangen g, h (Abb. 2) von gleicher Länge, die bei 0 gelenkig miteinander verbunden sind und sich mit ihren andern Enden i, j unter Zwischenschaltung von Rollen oder Schiebern auf die Führungsschiene d stützen. '
Der Schleppzug äußert sich auf den Punkt 0 in der Richtung c; das Tau ist an die Stange g im Punkt k angeschlossen, so daß 0, k die Hälfte von k, i ist, und so gerichtet, daß es durch den Punkt / geht, oder es ist z. B. zwischen zwei entgegengesetzten Rollen geführt.
Die Verlängerungen der Linien 0, c und j, k schneiden sich in I. Dieser Punkt liegt auf der auf der Linie /, i im Punkte i errichteten Senkrechten. Nun sind die beiden Dreiecke 0, k, I und /, k, i ähnliche Dreiecke. Da 0, k die Hälfte von k, i ist, ist 0,1 die Hälfte von j, i, d.h. gleich -p, i\ I, i ist also parallel zu 0, p und daher senkrecht zu /, i.
Wenn man die Schleppkraft c nach c' und den Tauwiderstand m nach m' verlegt, ergeben diese Kräfte als Resultierende die Ouerkraft n, die sich auf der Senkrechten im Punkte i befindet. Es reduzieren sich also die beiden auf die Stange g wirkenden Kräfte c und m auf eine durch den Punkt i gehende Kraft n.
Daraus ergibt sich, daß die Stange g im indifferenten Gleichgewicht ist und sich bei der kleinsten Zugwirkung des Schleppers der Schiene nähert oder sich von dieser entfernt. Dieses hat zur Folge, daß sich die Stange g mehr oder weniger neigt und das durch die beiden Stangen g, k gebildete Dreieck öffnet oder schließt. Dieses Gleichgewicht ist vorhanden während der Lagenänderung der Hebel, die den seitlichen möglichen Verschiebungen des Schleppers entsprechen, da bei jedem Winkel der Hebel· g, h die geometrischen Verhältnisse gewahrt bleiben und die Normalkomponente stets durch den Punkt i geht.
Wenn sich andererseits das geschleppte Fahrzeug mehr oder weniger von der Schiene entfernt und die Neigung des Taues δ sich ändert, so ändert dieses nicht die Richtung j, k.
Abb. 3 zeigt die verschiedenen Stellungen des Gelenksystems bei verschiedenen seitlichen Verschiebungen des Schleppers. Diese Abbildung zeigt auch, wie das Schiff sich verschieben kann. Diese verschiedenen Verschiebungen verändern nicht den Gleichgewichtszustand des Stangensystems g, h.
Durch diese Anordnung ist also der Schlepper keiner Querreaktion unterworfen und kann frei und ohne Nachteil kleine seitliche Verschiebungen erfahren, wenn sein Fortbewegungsmittel es gestattet.
Anstatt die Stangen g, h gleich zu machen und den Angriffspunkt k in ein Drittel der Länge der Stange g zu verlegen, kann man auch jede go andere Stangenkombination anwenden, die den Schnittpunkt I auf der Normalen im Punkt i hält.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Schleppsystem mit schräg zum Schlepper angeordnetem Schlepptau, gekennzeichnet durch gelenkig miteinander verbundene Stangen (g, h), an denen dies Schlepptau (δ) und das Zugtau (c) angreifen und die sich auf eine Führungsbahn (d) stützen, wobei die Länge der Gelenkstangen und die Lage der Angriffspunkte eine solche ist, daß das System bei jedem Winkel der Stangen (g, h) im indifferenten Gleichgewicht ist, zum Zwecke, den Schlepper jeder Querkraft zu entziehen und ihm seitliche Bewegungen zu gestatten.
  2. 2. Schleppsystem nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Stangen (g, h) von gleicher Länge und durch ein Gelenk (0) miteinander verbunden sind, während das Schlepptau an eine der Stangen in ihrem Drittel angreift.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DES54524D 1920-04-22 1920-10-23 Schleppsystem mit schraeg zum Schlepper angeordnetem Schlepptau Expired DE367349C (de)

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