DE3704308A1 - Einzelkorndrillmaschine - Google Patents
EinzelkorndrillmaschineInfo
- Publication number
- DE3704308A1 DE3704308A1 DE19873704308 DE3704308A DE3704308A1 DE 3704308 A1 DE3704308 A1 DE 3704308A1 DE 19873704308 DE19873704308 DE 19873704308 DE 3704308 A DE3704308 A DE 3704308A DE 3704308 A1 DE3704308 A1 DE 3704308A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- drive
- seed
- seeds
- driven
- single grain
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01C—PLANTING; SOWING; FERTILISING
- A01C7/00—Sowing
- A01C7/04—Single-grain seeders with or without suction devices
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Soil Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Sowing (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Einzelkorndrillmaschine mit
einem Zentralrahmen, an dem nebeneinander mehrere
Einzelkornsägeräte angeordnet sind, welche
geschwindigkeitsabhängig von einem regelbaren Antrieb
angetrieben werden.
Derartige Einzelkorndrillmaschinen sind in der
landwirtschaftlichen Praxis bekannt. Die
Vereinzelungsorgane der Einzelkornsägeräte dieser
Einzelkorndrillmaschinen werden über ein als
Wechselradgetriebe ausgebildetes Zentralgetriebe von
einem Laufrad der Maschine angetrieben. Durch die Wahl
eines bestimmten Übersetzungsverhältnisses des
Wechselradgetriebes läßt sich der Ablegeabstand der
einzelnen Saatkörner zueinander einstellen. Die Anzahl
der pro Flächeneinheit auszusäenden Saatkörner ist
wiederum abhängig von dem Ablegeabstand der einzelnen
Saatkörner zueinander. Da der Antrieb des
Wechselradgetriebes von einem Laufrad der
Einzelkornsämaschine erfolgt, ergibt sich ein
geschwindigkeitsabhängiger Antrieb der
Vereinzelungsorgane. Die Anzahl der auszusäenden
Saatkörner pro Flächeneinheit richtet sich nach dem
jeweiligen Standort, d. h., nach der jeweiligen Bodenart
und den vorherrschenden Verhältnissen des Saatbettes, in
dem das Saatgut abgelegt werden soll. Da die Bodenver
hältnisse eines landwirtschaftlichen Betriebes aber selten
überall gleich sind, variiert die Anzahl der auszusäenden
Saatkörner pro Flächeneinheit, so daß das
Wechselradgetrieb des öfteren an Hand von Sätabellen
verstellt werden muß, was sehr umständlich ist. Dieses
relativ umständliche Anpassen der pro Flächeneinheit
auszusäenden Saatkörner an die jeweils vorherrschenden
Bodenverhältnisse macht sich besonders bei
Lohnunternehmern bemerkbar, bei denen die Maschinen auf
sehr vielen unterschiedlichen Ackerflächen eingesetzt
werden. Da sich der Ablegeabstand der einzelnen Saatkörner
zueinander - wodurch die Anzahl der pro Flächeneinheit
abgelegten Saatkörner bestimmt wird - nur durch das
Umstecken eines Zahnrades des Wechselradgetriebes im
Stillstand der Maschine verändern läßt, wird der
eingestellte Ablegeabstand der Saatkörner in der
landwirtschaftlichen Praxis nur sehr selten verändert,
schon gar nicht auf einer Ackerfläche. Um aber nun die
gewünschte Anzahl der pro Flächeneinheit auflaufenden
Pflanzen - beispielsweise 90000 Pflanzen auf einer
Ackerfläche von einem Hektar - zu erhalten, ist es bei
wechselnden Bodenverhältnissen einer Ackerfläche
erforderlich, eine Anpassung der Anzahl der auszusäenden
Saatkörner an die jeweiligen vorherrschenden Bodenarten
oder -verhältnisse vorzunehmen, d. h., an einigen Stellen
der Ackerfläche muß die Anzahl der pro Flächeneinheit
auszusäenden Saatkörner erhöht werden, da der
Erwartungswert der an diesen Stellen auflaufenden Pflanzen
- bedingt durch die vorherrschenden Bodenverhältnisse -
geringer ist. An diesen Stellen müßten eigentlich mehr
Saatkörner ausgebracht werden, um ein gleichmäßiges
Auflaufen der Pflanzen über die gesamte Ackerfläche zu
erreichen. Bei den bekannten, mit Wechselradgetrieben
ausgestatteten Einzelkorndrillmaschinen ist es jedoch
nicht möglich, die Anzahl der pro Flächeneinheit
auszusäenden Saatkörner während des Saatvorganges beliebig
zu verändern.
Durch die DE-OS 35 00 886 ist eine aus einem Schlepper und
einem an dem Schlepper angekoppelten Anbaugerät bestehende
Landmaschine mit einem elektronischen Dosiergerät bekannt.
Dieses elektronische Dosiergerät ist für verschiedene
Anbaugeräte ausgelegt. Es besteht aus einem Mikroprozessor
und einem Grundelement, das mit an den an dem jeweiligen
Anbaugerät angeordneten Sensoren verbunden ist. Das
Dosiergerät umfaßt ein Codierungssystem zum Erkennen der
jeweiligen Besonderheiten des Anbaugerätes bzw. der an
diesen Geräten angeordneten Sensoren. Hierdurch entfällt
die sich ständig wiederholende Eingabe
maschinenspezifischer Werte durch den Landwirt. Der
Landwirt muß lediglich die gewünschte Ausbringmenge in den
Mikroprozessor eingeben, falls diese von dem Wert der
evtl. schon gespeicherten Ausbringmenge abweicht, und der
Mikroprozessor steuert die Einstellung der Dosierorgane.
Während des Ausbringens des Materials werden laufend von
den Sensoren aufgenommene Signale, die proportional der
momentanen Ausbringmengen und der tatsächlichen
Fahrgeschwindigkeit sind, an den Mikroprozessor
übermittelt. Dieser führt ständig einen Vergleich zwischen
Ist- und Sollwert durch. Bei einer Abweichung zwischen
Ist- und Sollwert wird automatisch eine Verstellung der
Dosierorgane vorgenommen, so daß die gewünschte
Ausbringmenge pro Flächeneinheit immer exakt eingehalten
wird.
Die DE-OS 35 00 886 beschäftigt sich mit einem
elektronischen Dosiergerät, das an verschiedene, an einen
Schlepper ankoppelbare Anbaugeräte anbringbar ist und mit
einem Codierungssystem zum Erkennen der jeweiligen
Besonderheiten des Anbaugerätes bzw. der Sensoren
ausgestattet ist. Auf die Art und Weise der Regelung der
Dosierorgane der hier beispielhaft angeführten Maschinen
wird nicht eingegangen.
Des weiteren ist durch die DE-OS 35 00 885 ein
elektronisches System für landwirtschaftliche
Verteilmaschinen bekannt. Dieses System weist einen
Mikroprozessor mit zu besetzenden verschiedenen
Speicherplätzen und eine Eingabetastatur auf. Auf den
Speicherplätzen sind verschiedene, den Gut- oder
Materialausfluß repräsentierende Werte speicherbar und bei
Bedarf abrufbar. Weiterhin sind in dem Mikroprozessor die
für die verschiedenen Verteilmaschinen spezifischen Werte
gespeichert, so daß es dem Mikroprozessor möglich ist, die
von den an den Verteilmaschinen angeordneten
Aufnahmesensoren gelieferten Impulse richtig zu
verarbeiten bzw. interpretieren. Anhand der von den
jeweiligen Sensoren der verschiedenen Verteilmaschinen
aufgenommenen und an den Mikroprozessor weitergeleiteten
Impulsen erfolgt eine Umrechnung dieser Impulse unter
Berücksichtigung der jeweiligen gespeicherten spezifischen
Werte und ergeben so den für die momentane Ausbringmenge
repräsentativen Wert bzw. die Anzahl der tatsächlich
ausgebrachten Saatkörner unter Berücksichtigung der
ebenfalls ermittelten, tatsächlichen Fahrgeschwindigkeit.
Dieser Offenlegungsschrift ist nirgends ein Hinweis zur
Regelung der Dosierorgane der beispielhaft angeführten
Maschinen zu entnehmen.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, die
Voraussetzungen für eine einfache Regelmöglichkeit der
Körnerausbringung einer Einzelkorndrillmaschine zu
schaffen.
Diese Aufgabe wird in erfindungsgemäßer Weise dadurch
gelöst, daß an der Antriebswelle der Einzelkornsägeräte
ein regelbarer Antriebsmotor angeordnet ist.
Infolge dieser Maßnahme lassen sich die
Vereinzelungsorgane der Einzelkornsägeräte während des
Sävorganges stufenlos verstellen, so daß sich der
Ablageabstand der einzelnen Saatkörner zueinander
variieren läßt, was zu einer Veränderung der Anzahl der
Saatkörner pro Flächeneinheit führt und die im Stand der
Technik angeführten Nachteile somit beseitigt werden.
Es ist in erfindungsgemäßer Weise vorgesehen, daß der
Antriebsmotor ein regelbarer Öl- oder Elektromotor ist.
Sowohl Öl- als auch Elektromotor lassen sich in besonders
vorteilhafter und einfacher Weise von den entsprechenden
Aggregaten des die Einzelkorndrillmaschine
transportierenden Ackerschleppers versorgen. Da die
Vereinzelungsorgane entsprechend der momentanen
Fahrgeschwindigkeit angetrieben werden müssen, sind
sowohl der Öl- als auch der Elektromotor als besonders
prädestiniert anzusehen, da sie auch im unteren
Fahrgeschwindigkeitsbereich ein exaktes Antreiben der
Vereinzelungsorgane gewährleisten.
In einer weiteren Ausführungsform ist erfindungsgemäß
vorgesehen, daß jedem Einzelkornsägerät ein eigener
regelbarer Antriebsmotor zugeordnet ist. Hierdurch ist es
in vorteilhafter Weise möglich, die Vereinzelungsorgane
der einzelnen, nebeneinander angeordneten
Einzelkornsägeräte mit unterschiedlichen Drehzahlen
anzutreiben, so daß es innerhalb der Arbeitsbreite der
Einzelkorndrillmaschine möglich ist, die Saatkörner in
unterschiedlichen Kornabständen in den einzelnen Reihen
abzulegen.
In einer anderen erfindungsgemäßen Ausführungsform ist
vorgesehen, daß der regelbare Antrieb ein stufenlos
regelbares Regelgetriebe ist, welches vorzugsweise von
einem auf dem Boden abrollenden Laufrad angetrieben wird.
Hierdurch ergibt sich eine besonders einfache Möglichkeit
zur stufenlosen, fahrgeschwindigkeitsabhängigen Regelung
des Ablageabstandes der einzelnen Saatkörner zueinander.
In einer besonders bevorzugten Ausführungsform ist in
erfindungsgemäßer Weise vorgesehen, daß der Antriebsmotor
oder das Regelgetriebe von einer elektronischen
Regeleinrichtung derart regelbar ist, daß die
Führungsgröße des Regelkreises der Regeleinrichtung die
Fahrgeschwindigkeit und die Regelgröße die Körnerzahl
ist.
Weitere Einzelheiten der Erfindung sind der
Beispielsbeschreibung und den Zeichnungen zu entnehmen.
Hierbei zeigen
Fig. 1 die in erfindungsgemäßer Weise ausgebildete
Einzelkorndrillmaschine in Prinzipdarstellung
in der Draufsicht, wobei an der Antriebswelle
der Einzelkornsägeräte ein regelbarer Antriebs
motor angeordnet ist,
Fig. 2 die Eingabetastatur eines Mikroprozessors und
Fig. 3 eine weitere, in erfindungsgemäßer Weise
ausgebildete Einzelkorndrillmaschine ebenfalls in
Prinzipdarstellung in der Draufsicht, wobei jedem
Einzelkornsägerät ein eigener regelbarer Antriebs
motor zugeordnet ist.
Die Einzelkorndrillmaschine weist den Tragrahmen 1 auf,
an dem die einzelnen Einzelkornsägeräte 2, das
Saugluftgebläse 3 sowie der Dreipunktanbaubock 4 zum
Anbau an einen Schlepperkraftheber sowie die Laufräder 5,
angeordnet sind. Während des Betriebes stützt sich die
Einzelkorndrillmaschine über die Laufräder 5 auf dem
Boden ab.
Die Laufräder 5 sind in dem Tragrahmen 6 jeweils drehbar
gelagert. Diese Tragarme 6 sind jeweils zwischen zwei
Einzelkornsägeräte 2 an dem Tragrahmen 1 mit Schrauben
festgeklemmt. Die Einzelkornsägeräte 2 sind mit der
parallelogrammartigen Halterung 7 jeweils an dem
Tragrahmen 1 in aufrechter Ebene bewegbar angelenkt. Die
parallelogrammartige Halterung 7 weist jeweils den
Oberlenker 8 und den Unterlenker 9 auf. Hinter den
Einzelkornsägeräten 2 ist jeweils die höheneinstellbare
Tiefenführungs- und Druckrolle 10 angeordnet, mit der die
Eindringtiefe der Säschare der Einzelkorngeräte 2 in den
Boden bestimmt wird.
Die Einzelkornsägeräte 2 weisen den Vorratsbehälter 11
auf, von dem aus das sich in dem Vorratsbehälter 11
befindliche Saatgut zu dem jeweiligen Vereinzelungsorgan
des jeweiligen Einzelkornsägerätes 2 gelangt. Die
Vereinzelung des Saatgutes durch das Vereinzelungsorgan
erfolgt in bekannter und daher nicht näher erläuteter
Weise. Jedes Vereinzelungsorgan wird von dem
Saugluftgebläse 3 über die Schlauchleitung 12 mit
Saugluft beaufschlagt. Der Antrieb der jeweils unterhalb
des Vorratsbehälters 11 angeordneten Vereinzelungsorgane
erfolgt von der zentralen Antriebswelle 13 über eine in
dem Unterlenker 9 angeordneten Antriebsvorrichtung. Der
Antrieb der zentralen Antriebswelle 13 erfolgt über den
Hydraulikmotor 14 der an die Antriebswelle 13
angeflanscht ist. Über die Hydraulikschläuche 15 läßt
sich der Hydraulikmotor 14 mit dem Hydrauliksystem des
die Einzelkorndrillmaschine transportierenden
Ackerschleppers verbinden, so daß eine Beaufschlagung des
Hydraulikmotors 14 mit Hydrauliköl zum Antrieb der
Vereinzelungsorgane der Einzelkornsägeräte 2 führt. Der
Hydraulikmotor 14 weist den angeflanschten Steuerblock
16 auf, in dem ein über einen Elektromotor zu
verstellendes Hydraulikmengenventil angeordnet ist. Die
Ansteuerung des Steuerblockes 16 erfolgt über das Kabel
17 das mit dem Mikroprozessor des auf dem Ackerschlepper
angeordneten elektronischen Dosiergerätes 18 verbunden
ist.
Dieses elektronische Dosiergerät 18 weist verschiedene
Eingabe- und Informationstastaturen 19 auf. Über das Kabel
20 ist das elektronische Dosiergerät 18 mit einem
bekannten und daher nicht näher dargestellten
Geschwindigkeitssensor verbunden, der zur Ermittlung der
momentanen Fahrgeschwindigkeit dient. Dieser
Geschwindigkeitssensor ist an einem nicht angetriebenen
Rad, beispielsweise am vorderen Rad des Schleppers oder
einem Laufrad 5 der Einzelkorndrillmaschine angeordnet.
Des weiteren weist das Dosiergerät 18 das Kabel 21 auf,
das mit einem an dem Dreipunktkraftheber des
Ackerschleppers angeordneten Sensor verbunden ist. Mit
Hilfe dieses Sensors wird der Antrieb der
Vereinzelungsorgane über den Hydraulikmotor 14 gesteuert,
d. h., beim Absenken des Dreipunktkrafthebers zum
Überführen der Einzelkorndrillmaschine in die
Betriebsstellung wird der Hydraulikmotor 14 mit
Hydrauliköl beaufschlagt, so daß die Vereinzelungsorgane
der Einzelkornsägeräte 2 angetrieben werden. Beim Ausheben
der Einzelkorndrillmaschine erfolgt sofort eine
Unterbrechung der Ölzufuhr zu dem Hydraulikmotor 14, so
daß der Antrieb der Vereinzelungsorgane unterbrochen ist
und kein Saatgut abgegeben wird. Durch eine in den
jeweiligen Unterlenkern 9 angeordneten
Antriebsunterbrechungseinrichtung läßt sich der Antrieb
zu den einzelnen Einzelkornsägeräten 2 unterbrechen.
Das am Dosiergerät 18 angeordnete Kabel 22 führt zu einem
am Vereinzelungsorgan oder an seiner Antriebseinrichtung
angeordneten Sensor, der die momentane Anzahl der pro
Flächeneinheit ausgesäten Saatkörner erfaßt und an das
elektronische Dosiergerät 18 übermittelt. Durch
Veränderung der Drehzahl der zentralen Antriebswelle 13
über den Hydraulikmotor 14 läßt sich der Ablegeabstand
der einzelnen Saatkörner zueinander stufenlos variieren,
so daß ein Verändern der pro Flächeneinheit ausgebrachten
Saatkörner in besonders einfacher Weise möglich ist.
Das Einstellen der pro Flächeneinheit auszusäenden
Saatkörner erfolgt über die Eingabetastatur 19 des
elektronischen Dosiergerätes 18. Zu Beginn der Säarbeit
braucht der Landwirt nur die von ihm gewünschte Anzahl der
pro Flächeneinheit auszusäenden Saakörner, unter
Berücksichtigung der Reihenweite von beispielsweise
90000 Saatkörner, pro Hektar, über die entsprechenden
Tasten des Dosiergerätes 18 in den Mikroprozessor
einzugeben, und es erfolgt eine automatische,
entsprechende Einstellung des Hydraulikmotors 14. Dieser
eingestellte Wert wird während des Sävorganges ständig
überwacht und ein Nichteinhalten der gewünschten
Aussaatmenge führt sofort zu einer entsprechenden
Verstellung des Hydraulikmotors 14, so daß stets die pro
Flächeneinheit gewünschte Anzahl der Saatkörner
eingehalten wird. Dieser eingegebene Ausbringmengenwert
läßt sich während des Sävorganges beliebig verändern, so
daß eine optimale Anpassung der erforderlichen
Saatgutmenge an die jeweiligen Bodenverhältnisse erfolgen
kann.
Die Einzelkorndrillmaschine gemäß Fig. 3 unterscheidet
sich nur durch einen andersartig ausgebildeten Antrieb
der Vereinzelungsorgane von der Einzelkorndrillmaschine
gemäß Fig. 1. Bei dieser Einzelkorndrillmaschine ist
jedem Einzelkornsägerät 2 ein eigener regelbarer
Hydraulikmotor 23 zugeordnet. Über die Hydraulikleitungen
24 sind die Hydraulikmotore 23 mit dem
Hydraulikmengenventil 25 verbunden. Dieses
Hydraulikmengenventil 25 ist wiederum über die
Hydraulikschläuche 26 mit dem Hydrauliksystem des die
Einzelkorndrillmaschine tragenden Ackerschleppers
verbunden. Über das Kabel 17 ist das elektrisch zu
betätigende Hydraulikmengenventil 25 mit dem
elektronischen Dosiergerät 18 verbunden. Die einzelnen
Hydraulikmotore 23 lassen sich mit unterschiedlichen
Ölmengen beaufschlagen, so daß sich die
Vereinzelungsorgane der Einzelkornsägeräte 2 mit unter
schiedlichen Drehzahlen antreiben lassen. Hierdurch ist
es möglich, die Saatkörner der nebeneinander angeordneten
Einzelkornsägeräte 2 in unterschiedlichen Abständen
zueinander abzulegen. Hierbei ist dann jedem
Vereinzelungsorgan ein Aufnahmesensor zur Ermittlung der
momentanen Aussaatmenge zugeordnet, wobei sich die
jeweilige Anzahl der auszusäenden Saatkörner auf dem
Monitor des elektronischen Dosiergerätes 18 anzeigen läßt.
Claims (5)
1. Einzelkorndrillmaschine mit einem Zentralrahmen, an dem
nebeneinander mehrere Einzelkornsägeräte angeordnet sind,
welche fahrgeschwindigkeitsabhängig von einem
regelbaren Antrieb angetrieben werden, dadurch
gekennzeichnet, daß an der Antriebswelle (13) der
Einzelkornsägeräte (2) ein regelbarer Antriebsmotor (14)
angeordnet ist.
2. Einzelkorndrillmaschine nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der Antriebsmotor (14) ein regelbarer
Ölmotor oder Elektromotor ist.
3. Einzelkorndrillmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß jedem Einzelkornsägerät (2) ein
eigener regelbarer Antriebsmotor (23) zugeordnet ist.
4. Einzelkorndrillmaschine mit einem Zentralrahmen, an dem
nebeneinander mehrere Einzelkornsägeräte angeordnet sind,
welche fahrgeschwindigkeitsabhängig von einem
regelbaren Antrieb angetrieben werden, dadurch
gekennzeichnet, daß der regelbare Antrieb ein stufenlos
regelbares Regelgetriebe ist, welches vorzugsweise von
einem auf dem Boden abrollenden Laufrad angetrieben wird.
5. Einzelkorndrillmaschine nach einem der vorstehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebsmotor
(14, 23) oder das Regelgetriebe von einer elektronischen
Regeleinrichtung derart regelbar ist, daß die
Führungsgröße des Regelkreises der Regeleinrichtung die
Fahrgeschwindigkeit und die Regelgröße die Körnerzahl
ist.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19873704308 DE3704308A1 (de) | 1987-02-12 | 1987-02-12 | Einzelkorndrillmaschine |
| EP88101589A EP0281761B1 (de) | 1987-02-12 | 1988-02-04 | Einzelkorndrillmaschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19873704308 DE3704308A1 (de) | 1987-02-12 | 1987-02-12 | Einzelkorndrillmaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3704308A1 true DE3704308A1 (de) | 1988-08-25 |
Family
ID=6320793
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19873704308 Withdrawn DE3704308A1 (de) | 1987-02-12 | 1987-02-12 | Einzelkorndrillmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3704308A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4234600A1 (de) * | 1992-10-14 | 1994-04-21 | Kleine Franz Maschf | Sämaschine für Einzelkornsaat |
| DE102005011004A1 (de) * | 2005-03-02 | 2006-09-07 | Wtk-Elektronik Gmbh | Einzelkornsämaschine |
-
1987
- 1987-02-12 DE DE19873704308 patent/DE3704308A1/de not_active Withdrawn
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4234600A1 (de) * | 1992-10-14 | 1994-04-21 | Kleine Franz Maschf | Sämaschine für Einzelkornsaat |
| DE102005011004A1 (de) * | 2005-03-02 | 2006-09-07 | Wtk-Elektronik Gmbh | Einzelkornsämaschine |
| WO2006092133A1 (de) | 2005-03-02 | 2006-09-08 | Wtk-Electronik Gmbh | Einzelkornsämaschine |
| DE102005011004B4 (de) * | 2005-03-02 | 2008-11-06 | Wtk-Elektronik Gmbh | Einzelkornsämaschine |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP0458107B1 (de) | Bordcomputersystem für landwirtschaftliche Maschinen- und Gerätekombinationen | |
| EP3338524B1 (de) | Landwirtschaftliche einzelkornsämaschine und verfahren | |
| DE3310424C2 (de) | Vorrichtung zum Ausbringen von Schüttgut, wie Dünger, Saatgut od.dgl. | |
| EP0445842B1 (de) | Schleuderdüngerstreuer mit Vorratsbehälter | |
| DE112013003233T5 (de) | Gewichtsverteilungssystem für Samenpflanzer und Produktapplikatoren | |
| EP0281761B1 (de) | Einzelkorndrillmaschine | |
| EP0350634B1 (de) | Verfahren zum Aussäen von Saatkörnern | |
| EP0294712B1 (de) | Hydraulikanlage für eine landwirtschaftliche Verteilmaschine | |
| DE102005011004B4 (de) | Einzelkornsämaschine | |
| EP0928553B1 (de) | Landwirtschaftliche Bestellkombination | |
| DE3704308A1 (de) | Einzelkorndrillmaschine | |
| EP0327869B1 (de) | Geschlossene Bestellkombination | |
| EP1155606A2 (de) | Landwirtschaftliche Verteilmaschine | |
| EP0251053B1 (de) | Sämaschine | |
| EP0650660B1 (de) | Verteilmaschine zum Ausbringen eines Verteilgutes | |
| DE4016595C2 (de) | Verteilmaschine | |
| DE3719270C2 (de) | Verteilmaschine | |
| DE4002172C1 (en) | Agricultural implement for preparing soil - has self propelled vehicle with platform which has movable working arm | |
| EP0760199B2 (de) | Pneumatische Drillmaschine | |
| EP0356606B1 (de) | Einzelkornsämaschine | |
| EP0201049B1 (de) | Pneumatische Einzelkornsämaschine | |
| DE3708205A1 (de) | Einzelkornsaemaschine | |
| DE3539819A1 (de) | Saemaschine | |
| EP0281932A2 (de) | Verteilmaschine | |
| DE10352314A1 (de) | Verfahren und Sämaschine zum Ausbringen von Saatgut auf ein Feld |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |