DE3720788A1 - Pneumatischer reifen - Google Patents
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Description
Bisher wurden verschiedene Vorschläge für Reifen gemacht,
die in der Lage sind, eine stabile Fahrleistung zu halten
und zu zeigen, selbst wenn während des Fahrens eines Fahrzeuges
abruptes Lenken durchgeführt wird, d. h. Reifen mit
verbesserten Straßenlageeigenschaften. Einer solcher Vorschläge
ist ein Reifen, der von der Anmelderin der vorliegenden
Erfindung in der japanischen Patentanmeldung Kokai
Nr. 57-147 901 vorgeschlagen wurde. Dieser Reifen ist dadurch
gekennzeichnet, daß die Fläche, η₁, des straßenberührenden
Abschnittes in der Außenseite des Reifens in Bezug
auf die äquatoriale Ebene des Reifens, genommen als Grenze
in der Fahrtrichtung des Fahrzeuges (nachfolgend der Einfachheit
halber als "Außenseite des Reifens" bezeichnet)
größer als die Fläche, η₂, des straßenberührenden Abschnitts
in der Innenseite des Reifens in Bezug auf die Äquatorialebene
des Reifens, genommen als die Grenze in der Fahrtrichtung
des Fahrzeuges (nachfolgend einfach als "Innenseite
des Reifens" bezeichnet) ist, daß der Radius, TR₁, der Lauffläche
des straßenberührenden Abschnittes in der Außenseite
des Reifens größer als der Radius, TR₂, der Lauffläche des
straßenberührenden Abschnittes in der Innenseite des Reifens
ist und daß der Radius, SR₁, der Schulter des straßenberührenden
Abschnittes in der Außenseite des Reifens kleiner
als der Radius, SR₂, des straßenberührenden Abschnittes in
der Innenseite des Reifens ist. Dieser Reifen ist jedoch
ein solcher, der dazu bestimmt ist, die Straßenlage auf
feuchten Straßen zu verbessern, ohne die Straßenlage auf
trockener Straße zu opfern. Daher könnte keine zufriedenstellende
Verbesserung in der Straßenlage auf trockenen
Straßen erreicht werden, besonders Fahrstabilität bei
schnellem Wenden des Fahrens auf einer trockenen
Straße mit hoher Geschwindigkeit.
Ein Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, einen pneumatischen
Reifen zu bekommen, der weiter verbesserte Straßenlage
auf trockenen Straßen zeigt, gleichzeitig aber auch gute
Straßenlage auf feuchten Straßen hat und damit eine Verbesserung
eines Reifens gemäß der oben erwähnten japanischen
Patentanmeldung Kokai Nr. 57-147 901 darstellt.
In der Zeichnung bedeuten
Fig. 1 eine Meridianquerschnittsdarstellung einer Form des
pneumatischen Reifens nach der Erfindung, auf einem
Fahrzeug befestigt, und
Fig. 2 eine abgewickelte Darstellung einer Konstruktionsform
einer Lauffläche des pneumatischen Reifens nach der
vorliegenden Erfindung.
In den Figuren bezeichnen die Bezugszeichen 1 und 1′ jeweils
einen Wulstabschnitt. Die Bezugszeichen 2 und 2′ bedeuten
jeweils einen Wulstdraht, das Bezugszeichen 3 bedeutet eine
Karkassenschicht, die Bezugszeichen 4 und 4′ bedeuten jeweils
eine Umstülpung, das Bezugszeichen 5 bedeutet eine
Lauffläche, das Bezugszeichen 6 u eine obere Gürtelschicht,
das Bezugszeichen 6 d eine untere Gürtelschicht, das Bezugszeichen
10 einen straßenberührenden Abschnitt, das Bezugszeichen
11 einen straßenberührenden Abschnitt, das Bezugszeichen
12 Nuten in der Umfangsrichtung eines Reifens, das
Bezugszeichen 13 seitliche Nuten, das Bezugszeichen 14 eine
Rippe, das Bezugszeichen 20 eine faserverstärkte Schicht,
und die Bezugszeichen 21 und 21′ bedeuten jeweils einen
Wulstfüller.
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Reifen, der bei
Befestigung auf einem Fahrzeug ein Flächenverhältnis, η₁,
des straßenberührenden Abschnittes der Außenseite des Reifens
(d. h. der Außenseite bezüglich der äquatorialen Ebene
des Reifens, genommen als die Grenze in der Fahrtrichtung
des Fahrzeuges) zu der gesamten straßenberührenden Fläche
der Lauffläche des Reifens von 55 bis 90%, ein Flächenverhältnis,
η₂, des straßenberührenden Abschnittes der Innenseite
des Reifens (d. h. der Innenseite bezüglich der Äquatorialebene
des Reifens, genommen als die Grenze in der Fahrtrichtung
des Fahrzeuges) zu der gesamten straßenberührenden
Fläche des Lauffläche des Reifens von 50 bis 70%, was 60
bis 90% von η₁ entspricht, und einen Radius TR₁ der Lauffläche
des straßenberührenden Abschnittes in der Außenseite
des Reifens, der größer als der Radius, TR₂, der Lauffläche
des straßenberührenden Abschnittes in der Innenseite des
Reifens ist, hat, wobei die Steifigkeit eines Wulstabschnittes
in der Außenseite des Reifens größer als die Steifigkeit
eines Wulstabschnittes in der Innenseite des Reifens ist.
Die Erfindung wird nun im einzelnen anhand von Beispielen
unter Bezugnahme auf die Zeichnung beschrieben.
In Fig. 1 erstreckt sich die Karkassenschicht 3 von einem
Wulstabschnitt 1 zu dem anderen Wulstabschnitt 1′. Die beiden
Endabschnitte der Karkassenschicht 3 sind um die
Wulstdrähte 2, 2′, die einem Paar von Wulstabschnitten
der linken und der rechten Seite des Reifens vorgesehen sind,
von der Innenseite des Reifens zur Außenseite des Reifens
herumgefaltet, so daß sich Umstülpungen 4, 4′ bilden. Eine
Gürtelschicht mit einer Doppelschichtstruktur, die eine obere
Gürtelschicht 6 u und eine untere Gürtelschicht 6 d umfaßt,
ist kreisförmig auf den Karkassenschichten 3, 3′ in der
Lauffläche 5 auf im wesentlichen allen Flächen der Lauffläche
5 angeordnet.
Die Karkassenschicht 3 ist durch Überziehen von Fasercord,
wie Nylon, Polyester oder aromatischer Polyamidfaser (Aramid),
mit Kautschuk und Anordnung in wenigstens einer
Schicht des mit Kautschuk überzogenen Cordes in einem Winkel
von 70 bis 90° bezüglich der Äquatorialebene des Reifens
gewonnen.
Der die Gürtelschicht bildende Cord wurde aus der gleichen
Faser gemacht, die einen gewöhnlichen Reifencord bildet.
Es ist bevorzugt, daß ein Cord aus Nylon, Stahlfaser oder
Aramidfaser so angeordnet ist, daß er wenigstens eine Gürtelschicht
bildet.
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Reifen mit
- i) einem Laufflächenabschnitt 5, der von zwei straßenberührenden Abschnitten 10, 11 gebildet wird, die in der straßenberührenden Fläche voneinander verschieden sind, wobei man die Äquatorialebene A als die Grenze nimmt, und
- ii) einen Radius, TR₁, der Lauffläche des straßenberührenden Abschnittes 10 mit einer größeren straßenberührenden Fläche, welcher größer als der Radius, TR₂, der Lauffläche des straßenberührenden Abschnittes 11 mit einer kleineren straßenberührenden Fläche ist, wobei die Steifigkeit des Wulstabschnittes in der Außenseite des Reifens größer als die Steifigkeit des Wulstabschnittes in der Innenseite des Reifens ist.
In dem Reifen nach der vorliegenden Erfindung werden das
straßenberührende Flächenverhältnis, η₁, des straßenberührenden
Abschnittes 10 in der Außenseite des Reifens und das
straßenberührende Flächenverhältnis, η₂, des straßenberührenden
Abschnittes 11 in der Außenseite des Reifens in den
folgenden Gleichungen wiedergegeben:
- η₁ = [straßenberührende Fläche des straßenberührenden Abschnittes 10/(straßenberührende Fläche des straßenberührenden Abschnittes 10 + Nutenfläche des straßenberührenden Abschnittes 10)] × 100
- η₂ = [straßenberührende Fläche des straßenberührenden Abschnittes 11/(straßenberührende Fläche des straßenberührenden Abschnittes 11 + Nutenfläche des straßenberührenden Abschnittes 11)] × 100
Es ist erforderlich, daß das straßenberührende Flächenverhältnis,
η₁, des straßenberührenden Abschnittes 10, wiedergegeben
durch die obige Gleichung, 55 bis 90%, vorzugsweise
60 bis 75% ist. Andererseits ist es erforderlich, daß das
straßenberührende Flächenverhältnis, η₂, des straßenberührenden
Abschnittes 11, wiedergegeben durch die obige Gleichung,
50 bis 70%, vorzugsweise 55 bis 60% ist.
Wenn η₁ kleiner als 55% und/oder η₂ kleiner als 50% ist,
ist die Straßenlage oder Straßenhaftung auf trockenen Straßen
verringert, was ungünstigerweise nicht nur zu schlechter
Fahrstabilität, sondern auch zu einer Verminderung der Verschleißfestigkeit
führt. Wenn andererseits η₁ 90% übersteigt
und/oder η₂ 70% übersteigt, wird die Fähigkeit ablaufen
zu lassen, verschlechtert, was seinerseits die Straßenlage
oder Straßenhaftung auf feuchten Straßen verschlechtert.
Weiterhin ist es erforderlich, daß der Wert η₂ 60 bis 90%,
vorzugsweise 70 bis 90% des Wertes von η₁ ist. Wenn der
Wert von η₂ geringer als 60% des Wertes von η₁ ist, wird
die Straßenlage oder Straßenhaftung auf trockenen Straßen
in dem straßenberührenden Abschnitt 11 mit einer kleinen
straßenberührenden Fläche in der Innenseite des Reifens vorteilhafterweise
stark derart vermindert, daß die Verminderung
der Straßenhaftung nicht durch den straßenberührenden
Abschnitt 10 mit einer großen straßenberührenden Fläche in
der Außenseite des Reifens kompensiert werden kann. Wenn
andererseits der Wert von η₂ 90% von η₁ übersteigt, wird
die Fähigkeit des straßenberührenden Abschnittes 11 in der
Innenseite des Reifens, auf feuchten Straßen ablaufen zu
lassen, ungünstig vermindert, was es unmöglich macht, die
Ablauffähigkeit des straßenberührenden Abschnittes 10 in
der Außenseite des Reifens zu kompensieren.
In dem Reifen der vorliegenden Erfindung ist es, um die
Fahrstabilität des Reifens zu gewährleisten, erforderlich,
daß der Radius, TR₁, der Lauffläche des straßenberührenden
Abschnittes 10 in der Außenseite des Reifens größer als der
Radius, TR₂, der Lauffläche des straßenberührenden Abschnittes
10 in der Innenseite des Reifens ist. Spezielle Werte
von TR₁ und TR₂ variieren je nach der Reifengröße. Es ist
bevorzugt, daß der Radius der Lauffläche derart bestimmt
wird, daß in den straßenberührenden Enden der Unterschied,
δ, im Außendurchmesser zwischen der Außenseite des Reifens
und der Innenseite des Reifens 1 mm bis 4 mm ist. Das charakteristische
Merkmal der vorliegenden Erfindung besteht
darin, daß die Steifigkeit des Wulstabschnittes in der Außenseite
des Reifens größer als jene des Wulstabschnittes
in der Innenseite des Reifens ist, d. h. die Steifigkeit
der Außenseite des Reifens erhöht ist, um eine Erhöhung der
Kurvenfahrkraft zu bekommen. Diese charakteristische Eigenschaft
verbessert die Straßenhaftungseigenschaften, besonders
die Straßenhaftung oder Straßenlage auf trockenen Straßen
für den Reifen nach der vorliegenden Erfindung mit einer
Lauffläche, die asymmetrisch bezüglich des Profils und der
Ausbildung ist, was seinerseits die Manövrierfähigkeit und
die Fahrstabilität während des Geradeausfahrens und des Kurvenfahrens
verbessert.
Da weiterhin die Steifigkeit der Innenseite des Reifens unverändert
bleibt, gibt es keine Veränderung der Flexibilität
des Reifens bezüglich einer Berührung mit dem Boden.
Die Steifigkeit des Wulstabschnittes in der Außenseite des
Reifens kann größer gemacht werden als die Steifigkeit des
Wulstabschnittes in der Innenseite des Reifens durch eines
der folgenden Mittel (a), (b), (c) und (d) oder durch eine
Kombination wenigstens zweier derselben.
- (a) Nur der Wulstabschnitt in der Außenseite des Reifens ist mit einer faserverstärkten Schicht 20, vorzugsweise einer faserverstärkten Schicht 20, die Nylonfasercord, einen Aramidfaserstoff und einen Stahlfasercord umfaßt, versehen.
- (b) Der Wulstfüller 21 des Wulstabschnittes in der Außenseite des Reifens liegt höher als der Wulstfüller 21′ des Wulstabschnittes in der Innenseite des Reifens (worin h₂ die Höhe des Wulstfüllers ist).
- (c) Die Härte des Wulstfüllers 21 des Wulstabschnittes in der Außenseite des Reifens wird höher gemacht als die Härte des Wulstfüllers 21′ des Wulstabschnittes in der Innenseite des Reifens.
- (d) Die Höhe h₁ der Umstülpung 4 des Wulstabschnittes in der Außenseite des Reifens wird größer gemacht als die Höhe der Umstülpung 4 des Wulstabschnittes in der Innenseite des Reifens.
Unter den oben erwähnten Mitteln (a), (b), (c) und (d) ist
ein wirksames Mittel das Mittel (a), in welchem die Steifigkeit
des Wulstabschnittes in der Außenseite des Reifens größer
als die Steifigkeit des Wulstabschnittes in der Außenseite
des Reifens gemacht wird, indem man eine faserverstärkte
Schicht nur in dem Wulstabschnitt in der Außenseite
des Reifens vorsieht.
Wie in allen Einzelheiten in der japanischen Patentanmeldung
Kokai Nr. 57-147 901 beschrieben ist, sollte der Reifen nach
der vorliegenden Erfindung derart befestigt werden, daß der
straßenberührende Abschnitt 10 in der Außenseite des Reifens
mit einem großen straßenberührenden Flächenverhältnis η₁ in
in der Außenseite eines Fahrzeuges liegt, während der straßenberührende
Abschnitt 11 in der Innenseite des Reifens
mit einem kleinen straßenberührenden Flächenverhältnis η₂ in
der Innenseite des Fahrzeuges liegt. Um die Fahrstabilität
des Fahrzeuges mit den darauf befestigten Reifen während
Geradeausfahrens und Kurvenfahrens wesentlich zu verbessern,
ist es speziell erforderlich, daß die straßenberührende Fläche
der Außenseite des Reifens größer als die straßenberührende
Fläche der Innenseite des Reifens ist.
Der Test für das Kurvenfahren (CF) wurde bezüglich des Reifens
A (Vergleichsbeispiel 1), des Reifens B (Beispiel 1),
des Reifens C (Vergleichsbeispiel 2) mit einem Schlupfwinkel
(SA) von ±2° (worin "+" einen Zustand bedeutet, wo die
Außenseite bezüglich der Äquatorialebene die rechte Seite
ist und ein Schlupfwinkel in der Richtung der rechten Seite
vorliegt) unter den folgenden Bedingungen durchgeführt:
Reifengröße 225/50 R16
η₁= 70% η₂= 55% TR₁= 900 TR₂= 750 Struktur: 2R - 2S + 2N
Verstärkung des Wulstabschnittes: Nylon
1260 D/2, Materialbreite: 40
η₁= 70% η₂= 55% TR₁= 900 TR₂= 750 Struktur: 2R - 2S + 2N
Verstärkung des Wulstabschnittes: Nylon
1260 D/2, Materialbreite: 40
Die Ergebnisse sind in der Tabelle I gezeigt. Diese Ergebnisse
wurden als der Index ausgedrückt, wobei die Kurvenfahrkraft
des Reifens A mit 100 angenommen wurde.
Reifen A: (Vergleichsbeispiel 1)
Die Struktur der rechten Seite des Reifens ist
die gleiche wie jene der linken Seite. Eine Verstärkung
erfolgt weder in dem Wulstabschnitt der
Außenseite des Reifens, noch in dem Wulstabschnitt
in der Innenseite des Reifens (d. h. die Steifigkeit
ist die gleiche).
Reifen B: (Beispiel 1)
Er hat eine Struktur, in welcher der Wulstabschnitt
in der Außenseite des Reifens verstärkt
ist.
Reifen C: (Vergleichsbeispiel 2)
Er hat eine Struktur, in welcher der Wulstabschnitt
in der Innenseite des Reifens verstärkt
ist.
Wenn ein Fahrzeug Kurven fährt, wird die Belastung, die auf
den Reifen ausgeübt wird, allgemein von dem in der Innenseite,
d. h. der nahe der Mitte des Wenderadius liegt, auf den Reifen,
der an der Außenseite, d. h. von der Mitte des Wenderadius
entfernt liegt, gewechselt, und die Belastung, die auf
den in der Innenseite des Fahrzeuges liegenden Reifen ausgeübt
wird, wird vermindert, während die Belastung, die auf
den an der Außenseite des Fahrzeuges liegenden Reifen ausgeübt
wird, erhöht wird. Wenn die Reifen auf einem Fahrzeug
gemäß der vorliegenden Erfindung derart befestigt sind, daß
die Seite des straßenberührenden Abschnittes 10 mit einer
großen straßenberührenden Fläche und mit einem großen Radius
TR₁ der Lauffläche in der Außenseite des Fahrzeuges befestigt
ist, während die erste Seite des straßenberührenden Abschnittes
11 mit einer kleinen straßenberührenden Fläche
und mit einem kleinen Radius TR₂ der Lauffläche in der Innenseite
des Fahrzeuges befestigt ist, wird die Belastung,
die auf die Vorder- und Hinterräder ausgeübt wird, die in
der Außenseite des Fahrzeuges von der Mitte des Wenderadius
entfernt liegen, während des Kurvenfahrens erhöht. Wenn die
Belastung erhöht wird, wird die Kurvenfahrkraft (F) weiter
erhöht. Andererseits wird die Belastung, die auf die Vorder-
und Hinterräder, die in der Innenseite des Fahrzeuges
nahe der Mitte des Wenderadius liegen, ausgeübt wird, während
des Kurvenfahrens vermindert, was im wesentlichen keine
Verminderung der Kurvenfahrkraft der auf der Innenseite befestigten
Reifen verursacht. Dies erzeugt eine merkliche
Steigerung der Fahrstabilität.
Tabelle I demonstriert die folgenden Tatsachen:
- 1. Wenn das Fahrzeug nach links wendet, sind die Belastungen, die auf die Reifen A, B und C ausgeübt werden, folgende auf einer 500 kg-Belastungsbasis: Wie ersichtlich aus der obigen Tabelle, zeigt der Reifen B (Reifen nach der vorliegenden Erfindung) die größte Kurvenfahrkraft.
- 2. Wenn der Reifen nach links gewendet wird, ist die Belastung, die auf den in der Außenseite von der Mitte des Wenderadius entfernt liegenden Reifen ausgeübt wird, größer als der Standardwert, während die Belastung, die auf den in der Innenseite nahe der Mitte des Wenderadius liegenden Reifen ausgeübt wird, kleiner als der Standardwert ist. Wie aus der obigen Tabelle ersichtlich ist, wird der durch den Reifen B (Reifen nach der vorliegenden Erfindung) erhaltene Effekt weiter gesteigert.
- 3. Der Reifen nach der vorliegenden Erfindung zeigt stark verbesserte Wirkungen, die in den obigen Absätzen 1 und 2 beschrieben sind. Dies beruht auf der Tatsache, daß die Kurvenfahrkraft des Grundreifens nach der vorliegenden Erfindung einen negativen Schlupfwinkel wegen des asymmetrischen Oberflächenprofils und -aussehens (siehe die obigen Paragraphen (1) und (2)) hat, was einen größeren CF-Standardwert hervorbringt als den eines positiven Schlupfwinkels.
Wie aus der obigen Beschreibung ersichtlich ist, hatte die
vorliegende Erfindung Erfolg in einer merklichen Verbesserung
der Straßenhaftungseigenschaften, besonders der Fahrleistung
auf trockenen Straßen und der Fahrstabilität eines
Reifens unter Verwendung einer Lauffläche, deren Oberfläche
ein asymmetrisches Profil und ein asymmetrisches Aussehen
hat, wenn der Reifen auf einem Fahrzeug befestigt ist, und
wenn gleichzeitig die Steifigkeit des Wulstabschnittes in
der Außenseite des Reifens größer als die Steifigkeit des
Wulstabschnittes in der Innenseite des Reifens gemacht wird.
Claims (3)
1. Pneumatischer Reifen, dadurch gekennzeichnet, daß er,
auf einem Fahrzeug befestigt, ein Flächenverhältnis,
η₁, des straßenberührenden Abschnittes der Außenseite
des Reifens bezüglich der Äquatorialebene des Reifens,
genommen als die Grenze in die Fahrtrichtung des Fahrzeuges,
in Bezug auf die gesamte straßenberührende Fläche
der Lauffläche des Reifens von 55 bis 90%, ein Flächenverhältnis,
η₂, des straßenberührenden Abschnittes der
Innenseite des Reifens bezüglich der Äquatorialebene des
Reifens, genommen als die Grenze in der Fahrtrichtung
des Fahrzeuges, in Bezug auf die gesamte straßenberührende
Fläche des Lauffläche des Reifens von 50 bis 70%,
was 60 bis 90% von η₁ entspricht, und einen Radius, TR₁,
der Lauffläche des straßenberührenden Bereichs in der
Außenseite des Reifens in der Fahrtrichtung des Fahrzeuges,
der größer als der Radius, TR₂, der Lauffläche des
straßenberührenden Abschnittes in der Innenseite des Reifens
in der Fahrtrichtung des Fahrzeuges ist, hat, wobei die
Steifigkeit eines Wulstabschnittes in der Außenseites des
Steifigkeit eines Wulstabschnittes in der Außenseite des
Reifens in der Fahrtrichtung des Fahrzeuges größer als
die Steifigkeit eines Wulstabschnittes in der Innenseite
des Reifens in der Fahrtrichtung des Fahrzeuges ist.
2. Pneumatischer Reifen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Steifigkeit eines Wulstabschnittes in der
Außenseite des Reifens in der Fahrtrichtung des Fahrzeuges
größer als die Steifigkeit eines Wulstabschnittes
in der Innenseite des Reifens in der Fahrtrichtung des
Fahrzeuges durch wenigstens eines der folgenden Mittel
(a), (b) und (c) ist:
- (a) Vorsehen einer faserverstärkenden Schicht nur in dem Wulstabschnitt in der Außenseite des Reifens in der Fahrtrichtung des Fahrzeuges,
- (b) entweder Anordnung des Wulstfüllers in dem Wulstabschnitt in der Außenseite des Reifens in der Fahrtrichtung des Fahrzeuges höher als des Wulstfüllers des Wulstabschnittes in der Innenseite des Reifens in der Fahrtrichtung des Fahrzeuges oder größere Härte des Wulstfüllers des Wulstabschnittes in der Außenseite des Reifens in der Fahrtrichtung des Fahrzeuges als die Härte des Wulstfüllers des Wulstabschnittes in der Innenseite des Reifens in der Fahrtrichtung des Fahrzeugs und
- (c) Größermachen der Höhe der Umstülpung des Wulstabschnittes in der Außenseite des Reifens in der Fahrtrichtung des Fahrzeuges als der Höhe der Umstülpung des Wulstabschnittes in der Innenseite des Reifens in der Fahrtrichtung des Fahrzeuges.
3. Pneumatischer Reifen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Steifigkeit des Wulstabschnittes
in der Außenseite des Reifens in der Fahrtrichtung des
Fahrzeuges größer als die Steifigkeit des Wulstabschnittes
in der Innenseite des Reifens in der Fahrtrichtung
des Fahrzeuges ist, indem eine faserverstärkte Schicht
nur in dem Wulstabschnitt in der Außenseite des Reifens
in der Fahrtrichtung des Fahrzeuges vorgesehen ist.
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