DE3722465A1 - Schutzhelm - Google Patents
SchutzhelmInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Schutzhelm mit einer Helm
schale, mit zwei von der Helmschale gehalterten, schall
dämpfenden Ohrenkappen und mit einstellbaren Vorspannein
richtungen zwischen der Helmschale und den Ohrenkappen.
Bei Schutzhelmen ist es bekannt, an der relativ harten
Helmschale schalldämmende Ohrenkappen derart zu befesti
gen, daß sie bei Benutzung des Helms über den Ohren des
Benutzers liegen. Die Ohrenkappen bestehen dabei aus re
lativ harten Kappenteilen, die auf ihrer offenen Seite
längs ihrer Kanten mit weichen, umlaufenden Dichtungen
versehen sind, die rings um das Ohr des Benutzers für eine
schalldämmende Abdichtung sorgen sollen. Das Volumen der
Kappenteile und die Dichtungen werden dabei sorgfältig
so gewählt, daß Geräusche aus der Umgebung, welche auf
der offenen Seite des Kappenteils in diesen eintreten,
gedämpft werden. Eine angemessene Schalldämpfung für die
Umgebungsgeräusche ist besonders in einer lauten Umgebung
wichtig, wie zum Beispiel in einem Kampffahrzeug, wo die
Mannschaftsmitglieder trotz des Lärms in der Lage sein
müssen, einander klar zu verstehen. Außerdem weiß man,
daß hohe Lärmpegel nicht nur ablenken und ermüden, son
dern einen einwandfreien Informationsaustausch behindern
können.
Zum Aufrechterhalten einer wirksamen Dichtung zwischen
dem Kopf des Helmträgers und den Ohrenkappen muß auf
letztere eine Kraft ausgeübt werden. Es wurden bereits
verschiedene Vorschläge unterbreitet, wie dieses Pro
blem gelöst werden könne. Die meisten dieser Anordnun
gen beruhen dabei darauf, daß irgendein direkter mecha
nischer Druck ausgeübt wird, um eine gute Abdichtung
zwischen den Ohrenkappen und dem Kopf des Benutzers zu
erreichen. Bei den bekannten Vorrichtungen ist jedoch
nicht immer eine gleichmäßige Druckverteilung gewähr
leistet, was dazu führt, daß die Schalldämpfung nicht
so wirksam ist, wie dies wünschenswert wäre und ferner
dazu, daß der Helmbenutzer unter dem auf einige Stellen
konzentrierten starken Druck leidet.
Zum Herbeiführen der angestrebten Dichtwirkung wurden
bereits verschiedene Verfahren angewandt. In einem Fall
sind die Ohrenkappen in einem Stoff-Zuschnitt gehaltert
und werden gegen den Kopf des Benutzers gezogen, wenn
der Kinnriemen des Helms angezogen wird. Es wurden auch
bereits Schaumstofflagen zwischen die Helmschale und
die Ohrenkappen eingelegt. Gemäß einem anderen Verfah
ren üben elastische Bänder oder Federn unmittelbar ei
nen Druck auf die Ohrenkappen aus. Bei allen diesen Ver
fahren bzw. Vorrichtungen kann nur durch Versuche fest
gestellt werden, ob die Ohrenkappen bequem und dennoch
wirksam am Kopf des Benutzers anliegen, so daß der Helm
mehrmals auf- und abgesetzt werden muß, bis ein richti
ger Sitz der Ohrenkappen erreicht wird. Diese Probleme
ergeben sich dabei zusätzlich zu den oben angesprochenen
Problemen, die mit der direkten Ausübung eines Druckes
auf die Ohrenkappen verbunden sind.
Ausgehend vom Stande der Technik und der vorstehend er
läuterten Problematik liegt der Erfindung die Aufgabe
zugrunde, einen Schutzhelm mit verbesserten Möglichkei
ten für die Einstellung des von den Ohrenkappen ausge
übten Druckes anzugeben. Dabei wird angestrebt, daß ei
nerseits eine zwangsläufige Justierung der Ohrenkappen
erfolgt und daß andererseits ein komfortables Tragen
des Schutzhelms durch den Benutzer gewährleistet ist.
Die gestellte Aufgabe wird bei einem Schutzhelm der ein
gangs angegebenen Art gemäß der Erfindung dadurch gelöst,
daß die Vorspanneinrichtungen (46, 50) aufblasbar sind
und daß an der Helmschale eine von Hand betätigbare
Pumpvorrichtung mit einem von außen zugänglichen Be
tätigungselement zum Aufpumpen der aufblasbaren Vor
spanneinrichtungen montiert ist.
Es ist ein besonderer Vorteil des Schutzhelms gemäß der
Erfindung, daß der Helm zunächst bequem aufgesetzt wer
den kann, solange die Vorspanneinrichtungen noch nicht
voll aufgeblasen sind. Wenn sich die Ohrenkappen dann
bei aufgesetztem Helm in der richtigen Lage in der Nähe
der Ohren des Helmbenutzers befinden, können die dafür
vorgesehenen aufblasbaren Vorspanneinrichtungen mit der
von Hand betätigbaren Pumpe so weit aufgeblasen werden,
wie dies einerseits für die angestrebte Schalldämpfung
erforderlich ist, während der Anpreßdruck andererseits
so gewählt wird, daß die Ohrenkappen nicht in unbehag
licher Weise drücken.
Wenn in Ausgestaltung der Erfindung von Hand betätigbare
Entlüftungseinrichtungen vorgesehen sind, die bei aufge
setztem Helm auf der Außenseite desselben zugänglich
sind, dann läßt sich der Helm durch Entlüften der Vor
spanneinrichtungen auch bequem wieder absetzen.
Die angegebenen Vorteile werden dabei erreicht, ohne daß
das Gewicht des Schutzhelms insgesamt höher würde als bei
Schutzhelmen mit den vorbekannten Einstelleinrichtungen.
Insbesondere ist der erfindungsgemäße Schutzhelm deshalb
besonders vorteilhaft, weil das Anpressen und Lockern der
Ohrenkappen jederzeit bei aufgesetztem Helm durch den Be
nutzer selbst herbeigeführt werden kann, wobei sich durch
das dichte Anlegen der Ohrenkappen an den Kopf des Trägers
einerseits eine zusätzliche Stabilisierung des Schutzhelms
ergibt, während andererseits die Anpassung der Lage der
Ohrenkappen an verschiedene Kopfgrößen bequem durchge
führt werden kann.
Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung werden
nachstehend anhand von Zeichnungen noch näher erläutert
und/oder sind Gegenstand von Unteransprüchen.
In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung eines Schutz
helms gemäß der Erfindung mit Blick auf die
Rückseite des Helms;
Fig. 2 einen Teil-Querschnitt durch den Helm gemäß
Fig. 1 im Bereich einer der Ohrenkappen;
Fig. 3 eine schematische Darstellung der aufblasba
ren Vorspanneinrichtungen für einen Helm ge
mäß der Erfindung mit zugehörigen Pump- und
Entlüftungseinrichtungen;
Fig. 4 einen Querschnitt durch die Pumpvorrichtung
der Anordnung gemäß Fig. 3;
Fig. 5 eine perspektivische Darstellung der Entlüf
tungsvorrichtung der Anordnung gemäß Fig. 3,
wobei einige Teile weggebrochen und andere
im Schnitt dargestellt sind und
Fig. 6 eine Teildraufsicht der Pumpvorrichtung gemäß
Fig. 4, gesehen von der Linie 6-6 in dieser
Figur.
Im einzelnen zeigen die verschiedenen Zeichnungsfiguren
einen Schutzhelm (10) mit einer harten äußeren Schale (12),
welcher nach außen ausgebeulte Bereiche (14, 16) auf
weist, die der Aufnahme von schalldämmenden Ohrenkappen
(24, 26) dienen, die mittels einer internen Aufhängung
(22) gehaltert sind. Auf ihrer Außenseite trägt die Helm
schale (12) einen Mikrophonträger (18) und einen Schal
ter (20) zum Schalten von Kommunikationsverbindungen.
Da die beiden schalldämmenden Ohrenkappen (24, 26) im
wesentlichen identisch ausgebildet sind, soll nachste
hend anhand von Fig. 2 nur die linke Ohrenkappe (26) de
tailliert erläutert werden. Wie Fig. 2 zeigt, besitzt
die Ohrenkappe (26) einen relativ starren Kappenteil
(28) mit einer Innenkante längs, welcher ein umlaufen
des Dichtungsprofil (30) angeordnet ist. Der Kappenteil
(28) ist ferner auf seiner Außenseite mit einer ringför
migen Nut (32) versehen, die zwischen zwei ringförmigen
Rippen oder dergleichen ausgebildet ist. Die Aufhängung
(22), die an der Helmschale (12) in bekannter Weise be
festigt ist, ist mit einer Öffnung (34) versehen, wobei
der die Öffnung (34) umgebende Teil der Aufhängung (22)
von der Nut (32) aufgenommen wird. In die Öffnung bzw.
den Kanal (34) kann ein Befestigungselement eingezogen
werden. Einzelheiten einer Aufhängung der betrachteten
Art befinden sich beispielsweise in der US-PS 37 89 427.
Im Inneren des Kappenteils (28) sind zwei Schaumstoffein
lagen (36, 38) angeordnet, die der Aufnahme eines Ohr
hörers (42) oder dergleichen dienen, welcher Teil eines
den Schutzhelm (10) umfassenden Kommunikationssystems
ist. Im einzelnen ist die Schaumstoffeinlage (38) mit
einer Aussparung (40) versehen, die den Ohrhörer (42)
aufnimmt, während die Einlage (36) auf der dem Helmträ
ger zugewandten Innenseite der Ohrenkappe (26) über dem
Ohrhörer (42) angeordnet ist. Schließlich umfaßt die Oh
renkappe (26) noch ein ringförmiges Dichtungsprofil (44),
welches rund um das Ohr an dem Kopf des Helmträgers an
legbar ist.
Die erfindungsgemäß verbesserte Vorspannvorrichtung für
die Ohrenkappen (24, 26) umfaßt eine aufblasbare Blase
(46), die zwischen der Außenseite des Kappenteils (28)
und der Innenseite des ausgebeulten Bereichs (14) ange
ordnet ist. Zur Befestigung der Blase (46) an der Innen
seite der Helmschale (12) wird vorzugsweise ein Kletten
verschluß (48) oder dergleichen verwendet bzw. eine Be
festigungsanordnung, wie sie von der Firma Velcro in den
Handel gebracht wird.
Wie Fig. 3 zeigt, umfaßt das pneumatische System der er
findungsgemäßen Vorspannvorrichtung zusätzlich zu der
Blase (46) eine zweite Blase (50), die zwischen der
Außenseite des Kappenteils (28) der Ohrenkappe (24) und
der Innenseite des ausgebeulten Bereichs (16) der Helm
schale (12) angeordnet ist. Eine von Hand betätigbare
Faltenbalgpumpe (52), die weiter unten noch näher erläu
tert wird, dient dazu, die beiden Blasen (46 und 50) mit
Druckluft zu füllen. Ein Anschluß (54) verbindet den Aus
laß der Pumpe (52) mit einer Leitung (55), die ein Rück
schlagventil (56) enthält. Ein T-Stück (58) verbindet die
Leitung (55) mit zwei Leitungen (60, 62), die zu den Bla
sen (46 bzw. 50) führen. Dabei ist in die Leitung (62)
das Querstück eines weiteren T-Stücks (64) eingefügt,
dessen Längsstück mit einem Auslaßventil (68) verbunden
ist, welches mit Hilfe eines Betätigungselements (70) ge
öffnet werden kann, um die Blasen (46, 50) zu entlüften.
Wie aus Fig. 4 und 6 deutlich wird, umfaßt die Faltenbalg
pumpe (52) eine Betätigungs- oder Druckplatte (72) und
eine Montageplatte (74). Die beiden Platten (72, 74)
sind längs ihres Umfangs jeweils mit umlaufenden Ring
nuten (76 bzw. 78) versehen, welche die Enden eines Bal
ges (80) aus einem geeigneten elastischen Material auf
nehmen. In einer Aussparung (82) der Betätigungsplatte
(72) ist dabei ein Ventilgehäuse (84) festgelegt, insbe
sondere festgeklebt. Das Ventilgehäuse (84) ist mit einer
Öffnung (86) versehen, welche das Einströmen von Luft ge
stattet, wenn sich der Balg (80) ausdehnt. Die Luft strömt
dabei durch eine kreuzförmige Öffnung (90) am Boden der
Aussparung (82). In dem Gehäuse (84) befindet sich ein
Ventilelement (88), welches sich über die Öffnung (86)
legen kann, um das Austreten von Luft zu verhindern, wenn
die Platte (72) in Richtung auf die Platte (74) bewegt wird,
um die Blasen (46, 50) über das Rückschlagventil (56) zu
füllen. Ferner ist die Platte (74) mit zwei oder mehr
Öffnungen, insbesondere Gewindebohrungen, versehen, die
ein Festschrauben der Platte (74) an der Helmschale
(12) ermöglichen. Eine zentrale Gewindebohrung (96) in
der Platte (74) dient der Aufnahme des Anschlußstutzens
(54), über den die Luft zu den Blasen (46, 50) gepumpt
wird.
Wie Fig. 5 zeigt, umfaßt das Entlüftungsventil (68) einen
Block (98) aus einem geeigneten Kunststoff, der mit Hilfe
geeigneter Befestigungseinrichtungen, beispielsweise mit
tels Schrauben (100) an der Innenseite der Helmschale (12)
montiert werden kann. Der Block (98) ist mit einer Nut
(102) und mit zwei sich kreuzenden Bohrungen (104 und 106)
versehen, wobei die Bohrung (104) die Basis der Nut (102)
mit der Bohrung (106) verbindet, welche ihrerseits die
Bohrung (104) mit dem T-Stück (64) verbindet.
Ein Zapfen (112) sichert ein Ventilbetätigungselement
(114) an einer Welle (116), die drehbar an den die Nut
(102) definierenden Wänden des Blockes (98) gehaltert
ist. Das Betätigungselement (114) ist mittels einer
Feder (118) im Gegenuhrzeigersinn vorgespannt, die sich
einerseits an der Basis der Nut (102) und andererseits
am freien Ende des Betätigungselements (114) abstützt,
wobei die Schwenkbewegung des Betätigungselements (114)
durch einen Anschlagzapfen (120) begrenzt wird. Die Wel
le (116) durchgreift die Helmschale (12) und steht nach
außen über dieselbe vor, so daß dort das Betätigungsele
ment (70) auf der Welle (116) angebracht werden kann.
Wie aus Fig. 1 deutlich wird, ist der Block (98) an der
Helmschale (12) in einer solchen Position montiert, daß
das Betätigungselement bzw. der Hebel (70) mit dem Zeige
finger betätigt werden kann, wenn der Helmträger den aus
gebeulten Helmschalenbereich (16) erfaßt, um den Schutz
helm (10) abzusetzen.
Beim Aufsetzen des Helms (10) werden zunächst die Blasen
(46 und 50), soweit erforderlich, entlüftet. Nachdem der
Helmträger den Helm dann angelegt hat und nachdem sich
die Ohrenkappen (24, 26) über seinen Ohren befinden, be
tätigt er die Pumpe (52), um den Blasen (46, 50) Druck
luft zuzuführen und diese so weit aufzupumpen, daß die
Ohrenkappen (24, 26) rings um seine Ohren gut dichtend
mit dem richtigen Druck an seinem Kopf anliegen. Der zu
nächst gewählte Druck in den Blasen (46 und 50) kann da
bei von dem Helmträger jederzeit neu eingestellt werden,
indem die Pumpe (52) und/oder das Entlüftungsventil (68)
betätigt werden.
Wenn der Helmträger dann den Helm (10) abnehmen möchte,
erfaßt er in üblicher Weise die ausgebeulten Bereiche
(14, 16), wobei der Betätigungshebel (70) bequem mit
dem Zeigefinger der rechten Hand erfaßt werden kann.
Wenn die Welle (116) durch Einwirken auf den Hebel (70)
derart verdreht wird, daß das Betätigungselement (114)
im Uhrzeigersinn geschwenkt wird, dann wirkt das Betä
tigungselement (114) auf ein Ventilelement (110) ein,
welches nunmehr eine Ventilöffnung (108) freigibt, über
die die Blasen (46, 50) so weit entlüftet werden können,
daß der Schutzhelm (10) bequem abgenommen werden kann.
Aus der vorstehenden Beschreibung wird deutlich, daß die
der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe gelöst wird und
daß erfindungsgemäß eine verbesserte Vorspannvorrichtung
für die schalldämmenden Ohrenkappen eines Schutzhelms
geschaffen wird. Dabei sorgt die erfindungsgemäße Vor
spannvorrichtung für eine wirksame Abdichtung zwischen
den Ohrenkappen und dem Kopf des Helmträgers, wobei ein
guter Tragekomfort erreicht wird. Außerdem erleichtert
die erfindungsgemäße Vorspannvorrichtung das bequeme Auf
setzen und Abnehmen des Schutzhelms. Ferner kann der
Druck, mit dem die Ohrenkappen am Kopf des Helmträgers
anliegen, bei aufgesetztem Helm bequem geändert und ein
gestellt werden. Zusätzlich wird der Helm durch die bei
den erfindungsgemäßen Vorspannvorrichtungen sicherer am
Kopf des Trägers festgelegt, wobei ohne weiteres eine
gute Anpassung an verschiedene Kopfgrößen und -formen er
reichbar ist.
Abschließend sei noch darauf hingewiesen, daß dem Fach
mann, ausgehend von dem beschriebenen Ausführungsbei
spiel, zahlreiche Möglichkeiten für Änderungen und/oder
Ergänzungen hinsichtlich der Einzelheiten zu Gebote
stehen, ohne daß er dabei den Grundgedanken der Erfin
dung verlassen müßte.
Claims (8)
1. Schutzhelm mit einer Helmschale, mit zwei von der Helm
schale gehalterten schalldämmenden Ohrenkappen und mit
einstellbaren Vorspanneinrichtungen zwischen der Helm
schale und den Ohrenkappen, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Vorspanneinrichtun
gen (46, 50) aufblasbar sind und daß an der Helmschale
(12) eine von Hand betätigbare Pumpvorrichtung (52)
mit einem von außen zugänglichen Betätigungselement
(72) zum Aufpumpen der aufblasbaren Vorspanneinrich
tungen (46, 50) montiert ist.
2. Schutzhelm nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Pumpvorrichtung (42) an der Außenseite der
Helmschale (12) montiert ist.
3. Schutzhelm nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Pumpvorrichtung (52) als Faltenbalg
pumpe ausgebildet ist.
4. Schutzhelm nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß von Hand betätigbare Entlüftungseinrichtungen (68)
für die aufblasbaren Vorspanneinrichtungen (46, 50)
vorgesehen sind.
5. Schutzhelm nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
die Entlüftungseinrichtungen (68) ein an der Helmschale
(12) befestigtes Entlüftungsventil (68) umfassen.
6. Schutzhelm nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß
die Helmschale (12) einen ausgebeulten Bereich (14, 16)
zur Aufnahme einer Ohrenkappe (24, 26) aufweist und
daß das Entlüftungsventil (68) ein von Hand betätig
bares Betätigungselement (70) aufweist, welches derart
angeordnet ist, daß es mit der Hand des Benutzers be
tätigbar ist, welche den ausgebeulten Helmschalenbe
reich (14, 16) zum Absetzen des Helms erfaßt.
7. Schutzhelm nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß die Ohrenkappe (24, 26) einen
Kappenteil (28) aus relativ starrem Material umfaßt
und daß die aufblasbaren Vorspanneinrichtungen eine
aufblasbare Blase (46, 50) umfassen, die zwischen dem
Kappenteil (28) und der Helmschale (12) angeordnet ist.
8. Schutzhelm nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die aufblasbare Blase (46, 50) mittels einer von
Hand lösbaren Befestigungseinrichtung (48) an der In
nenwand der Helmschale (12) befestigt ist.
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