DE3726801A1 - Kraftuebertragungseinrichtung - Google Patents

Kraftuebertragungseinrichtung

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    • F16H1/00—Toothed gearings for conveying rotary motion
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    • F16H1/04—Toothed gearings for conveying rotary motion without gears having orbital motion involving only two intermeshing members
    • F16H1/12—Toothed gearings for conveying rotary motion without gears having orbital motion involving only two intermeshing members with non-parallel axes
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Description

Die Erfindung betrifft eine Kraftübertragungseinrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Derartige Kraftübertragungseinrichtungen finden als Ge­ triebe für Verstellmotoren vielfache Anwendung. Dabei wird besonders der Effekt der Selbsthemmung bei treibendem Schneckenrad genutzt, wodurch die einmal eingestellte Position ohne weitere Verriegelungsmechanismen auch unter Belastung eingehalten wird.
Eine bekannte gattungsgemäße Kraftübertragungseinrichtung weist eine aufwendig zu montierende Lagerung auf, die des weiteren eine unbefriedigende Ausreißfestigkeit besitzt.
Es ist daher Aufgabe der Erfindung, eine universell ver­ wendbare Kraftübertragungseinrichtung von hoher Präzision zu schaffen, deren Abtiebswelle hochfest gelagert ist, wo­ bei der Getriebewirkungsgrad in beiden Drehrichtungen gleich groß ist, und die dabei kostengünstig in der Her­ stellung ist.
Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruches 1 gelöst.
Die Ausreißfestigkeit der Abtriebswelle wird durch ein extrem stabiles Gehäuse verstärkt, wobei an vier Eckpunkten des Gehäuses zur symmetrischen Verbindung der Gehäusehälften Befestigungselemente angeordnet sind. Ein besonders günstiger Wirkungsgrad der Kraftübertragungs­ einrichtung wird dadurch erreicht, daß die Scheibe, mit der die Welle im Gehäuse gelagert ist, teflonbeschichtet ist. Zwecks günstiger Montierbarkeit, ist vorgesehen, daß die Scheibe zweiteilig ausgeführt ist. Die vielseitige Anwendbarkeit selbst unter schwierigen Einbaubedingungen ist dadurch gegeben, daß beide Wellenenden der Antriebs­ achse aus dem Gehäuse herausragen, oder zumindest von aussen zugänglich sind und daß das Gehäuse in einem ver­ stärkten Bereich mit einer Durchgangsbohrung für eine Schwenkachse versehen ist. Zum Erreichen eines niedrigen Gesamtgewichtes der Kraftübertragungseinrichtung ist es von Vorteil, wenn die Schnecke und das Schneckenrad aus Kunststoff bestehen und auf die Welle aufgespritzt sind.
Dadurch, daß an dem Gehäuseabschnitt, an welchem die Ein­ gangswelle aus dem Gehäuse herausragt, radial um die Ein­ gangswelle verteilt gehäuseintegrierte Einrastmöglich­ keiten vorgesehen sind, ist es auf besonders günstige Art und Weise möglich, Potentiometer zur Ermittlung der aktuellen Verstellposition anzubringen.
Besonders vorteilhaft ist es, daß die Abtriebswelle, die kombiniert mit einer Mutter die axiale Verstellbewegung ausführt, zumindest an ihrem aus dem Gehäuse ragenden Teil als Trapezspindel ausgeführt ist. Dadurch kann zum An­ passen an die geforderten Übersetzungen jeweils die Ab­ triebswelle ausgetauscht werden, wobei die Übesetzung des Schneckengetriebes selbst konstant bleibt. Es erfolgt also lediglich eine Veränderung der Ganghöhe der Trapezspindel.
Weiterer vorteilhafter Merkmale sowie die Funktion der erfindungsgemäßen Kraftübertragungseinrichtung ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung und der Zeichnung.
Hierzu zeigt
Fig. 1 einen Schnitt entlang der Geraden A-B durch die Kraftübertragungseinrichtung
Fig. 2 einen Schnitt entlang der Geraden E-F der Kraft­ übetragungseinrichtung,
Fig. 3 einen Schnitt entlang der Geraden C-D der Kraft­ übetragungseinrichtung.
Die in der Zeichnung dargestellte Ausführungsform der Kraftübertragungseinrichtung weist ein Gehäue auf, daß sich aus zwei Gehäusehälften 1 und 2 zusammensetzt. Die beiden Gehäusehälften sind jeweils an ihren vier Eck­ punkten mit Verschraubungsbohrungen 3 versehen. Das Ge­ häuse bzw. die beiden Gehäusehälften 1 und 2 weisen des weiteren eine Sackbohrung 4 auf, in welcher die Abtriebs­ welle 6 drehbar gelagert ist. Die Durchgangsbohrung 5, durch welche die Eingangswelle 7 geführt ist, ist derart in dem Gehäuse angeordnet, daß sich ihre Achse mit der Achse der Abtriebswelle kreuzt.
Die Sackbohrung 4 und die Durchgangsbohrung 5 sind durch einen Hohlraum 8 verbunden, in welchem das Schneckenrad 9 und die Schnecke 10 angeordnet sind, welche jeweils aus Kunststoff bestehen und auf ihren zugehörigen Wellen auf­ gespritzt sind. Die Lagerung der stählernen Eingangswelle 7 erfolgt mittels zweier Sintermetallein­ sätze 11, welche symmetrisch zur Teilungsebene A-B in be­ kannter Weise in entsprechenden Ausnehmungen des Gehäuses angeordnet sind, wobei zwischen der Schnecke 10 und diesen Sintermetalleinsätzen jeweils eine Wellscheibe 12 auf der Welle angeordnet ist, die für einen Toleranzausgleich sorgt.
Die beiden Wellenenden der Eingangswelle 7, die bis an die Au8enseite des Gehäuses geführt sind, weisen jeweils quadratische Ausnehmungen 13 auf, in welche beispielsweise biegsame Wellen eingesetzt werden können, deren anderes Ende mit einem Elektromotor verbunden ist. Durch die zwei­ fach vorhandenen quadratischen Ausnehmungen 13 besteht eine Wahlmöglichkeit zur Einleitung des Drehmomentes, was insbesondere bei beengten Einbaubedingungen von Vorteil ist.
Die Gehäuseabschnitte 14, welche die beiden Wellenenden der Eingangswelle 7 umgeben, sind mit Vorsprüngen 15 ver­ sehen, die sich auf dem Umfang eines zur Eingangswelle konzentrischen Kreises verteilt befinden, dessen Durch­ messer etwa den zweifachen Eingangswellendurchmesser be­ trägt. Diese Vorsprünge 15 dienen als Einrastmöglichkeiten für Potentiometer, die insbesondere bei Memoryver­ stellungen, die aktuelle Verstellposition ermitteln.
Der Wellenabschnitt 20 der Abtriebswelle 6 ist mit einer Ringnut 21 versehen, in die eine Lagerscheibe 22 ein­ greift, welche in einer entsprechenden Nut im Gehäuse befestigt ist. Aus Montagegründen ist die Lagerscheibe 22 zweigeteilt und setzt sich aus den beiden Scheibenhälften 23 und 24 zusammen. Die Lagerscheibe 22 ist auf beiden Seiten teflonbeschichtet und dient der axialen Fixierung der Abtriebswelle 6. Durch diese Art der Lagerung treten zwischen Vor- und Rückwärtslauf des Getriebes keine nennenswerten Reibungsdifferenzen auf, wodurch der Ge­ triebewirkungsgrad in beiden Richtungen gleich groß ist. In Verbindung mit der stabilen Gehäuseverschraubung ge­ währleistet die axiale Lagerung der Abtriebswelle 6 eine extrem hohe Ausreißfestigkeit, die beispielsweise bei Ver­ wendung der Kraftübertragungseinrichtung bei Kraftfahr­ zeugsitzverstellungen gefordert ist.
Der aus dem Gehäuse herausragende Abtriebswellenabschnitt 25 ist als Trapezspindel ausgeführt und bewirkt im Zu­ sammenhang mit einer (nicht dargestellten) Verstellmutter die Verstellbewegung. Um möglichst flexibel in der Wahl des Übersetzungsverhältnisses zu sein, ist ein problem­ loser Austausch der Abtriebswelle möglich, so daß bei Ver­ wendung des gleichen Schneckenrades das Übersetzungsver­ hältnis durch die Steigung der Trapezspindel bestimmt wird.
An der dem Ausgang der Abtriebswelle 6 gegenüberliegenden Seite des Gehäuses ist ein verstärkter Bereich 26 vorge­ sehen, durch den eine Bohrung 27 zum Befestigen einer (nicht dargestellten) Schwenkachse geführt, deren Haupt­ achse parallel zur Achse der Eingangswelle 7 verläuft. Durch dieses Merkmal ist es jederzeit möglich die Postion der Kraftübertragungseinrichtung an die gegebenen Einbau­ verhältnisse anzupassen.

Claims (9)

1. Kraftübertragungseinrichtung mit einem geteilten Ge­ häuse, in welchem eine Eingangswelle, die eine Schnecke aufweist, und eine die Eingangswelle kreuzende Ab­ triebswelle, welche ein Schneckenrad aufweist, gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, daß mindes­ tens ein in die Abtriebswelle (6) eingreifendes Element, insbesondere eine Scheibe (22), zur axialen Lagerung dieser Welle vorgesehen ist.
2. Kraftübertragungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an vier Eckpunkten des Gehäuses zur symmetrischen Verbindung der Gehäuse­ hälften (1, 2) Befestigungselemente angeordnet sind.
3. Kraftübertragungseinrichtung nach einem der vorher­ gehenden Ansprüche, dadurch gekennzeich­ net, daß die Scheibe (22) teflonbeschichtet ist.
4. Kraftübertragungseinrichtung nach einem der vorher­ gehenden Ansprüche, dadurch gekennzeich­ net, daß die Scheibe (22) zweiteilig ausgeführt ist.
5. Kraftübertragungseinrichtung nach einem der vorher­ gehenden Ansprüche, dadurch gekennzeich­ net, daß beide Wellenenden der Eingangswelle (7) aus dem Gehäuse herausragen oder zumindest von aussen zu­ gänglich sind.
6. Kraftübertragungseinrichtung nach einem der vorher­ gehenden Ansprüche, dadurch gekennzeich­ net, daß das Gehäuse in einem verstärkten Bereich (26) mit einer Durchgangsbohrung (27) für eine Schwenk­ achse versehen ist.
7. Kraftübertragungseinrichtung nach einem der vorher­ gehenden Ansprüche, dadurch gekennzeich­ net, daß die Schnecke (10) und das Schneckenrad (9) aus Kunststoff bestehen und auf die jeweilige Welle aufgespritzt sind.
8. Kraftübertragungseinrichtung nach einem der vorher­ gehenden Ansprüche, dadurch gekennzeich­ net, daß an dem Gehäuseabschnitt (14), welcher die Enden der Eingangswelle (7) umgibt, radial um die Ein­ gangswelle (7) verteilt gehäuseintegrierte Einrast­ möglichkeiten (15) vorgesehen sind.
9. Kraftübertragungseinrichtung nach einem der vorher­ gehenden Ansprüche, dadurch gekennzeich­ net, daß die Abtriebswelle (6) zumindest an ihrem aus dem Gehäuse ragenden Abschnitt (25) als Trapezspindel ausgeführt ist.
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