DE3732961A1 - Verwendung der feinfraktion von gewaessersedimenten - Google Patents
Verwendung der feinfraktion von gewaessersedimentenInfo
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Description
Vermehrt stellt sich heutzutage die Aufgabe, natürliche
und/oder künstliche Gewässer zu entschlammen und dabei den dem
Gewässer entnommenen suspensionsartigen Schlamm in verschiede
nen Verfahrensstufen von Schadstoffen zu reinigen und wieder
verwendbare Recyclingprodukte zu gewinnen. Dabei ist es aus
der DE-Patentanmeldung P 36 20 700.4 bekannt, den aus einem
Gewässer entnommenen Schlamm in verschiedenen Verfahrensstufen
derart zu trennen, auszusondern und zu reinigen, daß möglichst
viele Bestandteile einer Weiterverarbeitung zugeführt werden
können. Nachteiligerweise entsteht bei diesem Reinigungsprozeß
eine von Sand und Kieskorn befreite Feinfraktion, die einer
Weiterverwendung nicht zugänglich ist und bislang in Deponien
abgelagert werden mußte.
Ein anderes technisches Aufgabengebiet besteht darin, insbe
sondere für das Herstellen von Abfalldeponien, eine großflä
chige und auf Dauer haltbare künstliche Abdichtung zu schaf
fen, mit der verhindert werden kann, daß umweltschädliche
Sickerwässer aus der Deponie in das Grundwasser oder
tieferliegende Bodenschichten eindringen und gravierende
Umweltschäden hervorrufen. Bislang werden Deponien dort
angelegt, wo die natürlichen örtlichen Gegebenheiten die
erforderlichen Eigenschaften hinsichtlich
Wasserundurchlässigkeit besitzen, wo also homogene Tonböden
den wasserabsperrenden Effekt gewährleisten. Derartige
natürliche Bodenbeschaffenheiten sind jedoch selten. Es
besteht ein Bedürfnis, künstliche Abdichtungen zu verwenden,
die qualitativ gleichwertige Eigenschaften aufweisen, wie der
natürliche aktive Ton.
Über den Wasserundurchlässigkeitskoeffizienten hinaus muß eine
solche künstliche Abdichtung in der Lage sein, ohne Schaden
die mechanischen Belastungen aufzunehmen, die mit wachsendem
Füllungsgrad der Deponie entstehen. Eine ausreichende Trag
fähigkeit und Standsicherheit bei leichter Erstellbarkeit muß
gewährleistet sein.
Aufgabe zugrunde, unter Meidung der genannten Nachteile eine
Verwertung der bei der Gewässerentschlammung im bisherigen Re
cyclingverfahren verbleibenden Feinfraktion zu ermöglichen.
Erfindungsgemäß wird die Verwendung der bei der Entnahme von
Sedimenten aus natürlichen und/oder künstlichen Gewässern in
einem Aufbereitungsverfahren gewonnenen Feinfraktion einer mi
neralischen Körnung, insbesondere mit Bestandteilen im Größen
bereich bis zu 0,063 mm, als Deponiebasis- und/oder Deponie
oberflächen-Dichtungsmaterial mit einem mittleren Wasserun
durchlässigkeitskoeffizienten von mindestens k f=1×10-10
m/s vorgeschlagen, wobei die Feinfraktion durch Zugabe eines
aus Natriumsilikat bestehenden Konditionierungsmittels und
eines bodenmechanisch wirkenden Stabilisierungsmittels aufbe
reitet ist. Dabei gewährleistet das Konditionierungsmittel
durch seine Einlagerung in die feinen Zwischenräume der Fein
fraktion mineralischer Körnung das hohe Abdichtvermögen und
bewirkt das Stabilisierungsmittel die mechanischen Eigenschaf
ten hinsichtlich Tragfestigkeit und Dauerbeständigkeit, wobei
zusätzlich der Abdichtungseffekt kombinativ begünstigt wird.
Überraschenderweise wird hierdurch erreicht, daß unter Verwen
dung von bisher nicht wiederverwertbarem Material eine Boden
abdichtung geschaffen wird, die leistungsmäßig mit natürlich
gewachsenen Tonböden vergleichbar ist in der Verwendung als
Deponiebasis- und/oder Deponieoberflächen-Dichtungsmaterial
mit einem Durchlässigkeitsbeiwert von k f1×10-10 m/s.
Das Konditionierungsmittel ist vorzugsweise trockenes, mehl
fein pulverförmiges oder flüssiges Natron-Wasserglas, welches
der Feinfraktion in einer Menge zwischen 3 und 7 Gew.%, ins
besondere 5 Gew.%, zugemischt ist und durch chemische Reak
tion im Verwendungsfall unlösliche Gele hoher abdichtender
Wirkung bildet.
Vorteilhafterweise wird als Dichtungsmittel die Anwendung
eines porenfüllenden Tonmehls, vorzugsweise eines Bentonits,
in einer Menge bis zu 30 Gew.% vorgeschlagen, welches vor der
Zumischung des Konditionierungsmittels mit der Feinfraktion
gut vermischt wird. Eine andere, auch kombinativ anzuwendende
Möglichkeit besteht darin, als Stabilisierungsmittel
natürliche Sande oder solche aus der Bauschuttaufbereitung
und/oder Schlacken und Grubenbergematerial, insbesondere in
einer Menge zwischen 25 Gew.% und 65 Gew.% vorzusehen.
Hierdurch wird eine einfache und wirtschaftliche
Verarbeitbarkeit bei guter Verdichtbarkeit, mechanischer
Tragfähigkeit und einer Begünstigung des Abdichtungseffekts
erreicht.
Dem Konditierungsmittel kann zur Anpassung an spezielle Ab
dichtbedingungen ein Weichgelbildner zugesetzt sein. Ferner
kann es von Vorteil sein, der Feinfraktion als Stabilisie
rungsmittel zusätzlich Kalk beizumischen.
In der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird als De
poniebasis- und/oder Deponieoberflächen-Dichtungsmaterial mit
einem mittleren Wasserundurchlässigkeitskoeffizienten von min
destens k f=1×10-10 m/s eine Feinfraktion verwendet, der 5
Gew.% Natriumsilikat in trockener, mehlfeiner Pulverform als
Konditionierungsmittel und Sand aus der Bauschuttaufbereitung
als sehr körniges Material mit sperrig gezacktem Korn ho
her Stanz- und Scherfestigkeit als Stabilisierungsmittel in
einer Menge zwischen 50 und 65 Gew.% sowie geringfügiger An
teile an Tonmehl als hydraulische Bindemittel zugemischt sind.
Hierdurch wird ein wasserresistentes Dichtungsmaterial
bereitgestellt, welches selbst durch kontaminierte, bei
spielsweise Kohlenwasserstoffanteile oder Schwermetalle ent
haltende Deponielagerungen nur äußerst gering ausgelaugt wer
den kann. Das erfindungsgemäße Gemisch erfüllt mechanisch und
von der Dauerhaltbarkeit her alle Anforderungen, wobei durch
eine genaue Dosierung der Zuschlagstoffe jeweilige
Optimierungen und Anpassungen an Baustellenbedingungen
vorgenommen werden können. So ist die Anwendbarkeit der
erfindungsgemäß konditionierten und stabilisierten
Feinfraktion der aufbereiteten Gewässersegmente für die
Oberflächenabdichtung großer Deponieflächen an der Basis sowie
der Deponieböschung und Deponieabdeckung als Ersatz für
hochtonhaltige Lehme oder Tonschichten in wirtschaftlicher
Weise ermöglicht.
Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile des Gegenstandes
der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
der zugehörigen Zeichnung, in der ein Verfahrensschema zur
Flußentschlammung mit der erfindungsgemäßen Verwendung darge
stellt ist.
Das Fließschema der Zeichnung zeigt ein Gesamtverfahren mit
den zugehörigen Vorrichtungen zur Reinigung von insbesondere
mit Polymeren, Schwebstoffen, Phosphaten und/oder CSB verun
reinigtem Wasser und zur Behandlung von dem Gewässer zur Rei
nigung entnommenem Schlamm.
Die Anlage besteht aus einem Cutter-Saugbagger 1 als Entnahme
vorrichtung für den Schlamm aus einem natürlichen oder
künstlichen Gewässer. Der Cutter-Saugbagger 1 ist mit einem
Steinfangkorb 2 kombiniert, der beispielsweise eine
Maschenweite von 100 mm hat und somit größere Bestandteile als
100 mm auffängt.
Das Baggergemisch wird unter Zwischenschaltung eines Mengen
reglers 3 für die Anlagenbeschickung einer ersten Trennstufe,
bestehend aus einem Siebzyklon 4, einer Waschtrommel 5 sowie
einem zweistraßigen Schwingklassierer 6 zugeführt. In der er
sten Trennstufe erfolgt eine Trennung der anorganischen und
organischen Grobbestandteile oberhalb einer Größe von bei
spielsweise 6 mm von den Feinbestandteilen einer Größe unter
halb von 6 mm. In dem Siebzyklon 4 erfolgt eine Wasservorab
scheidung und Vorabsiebung der Grobbestandteile oberhalb 6 mm,
so daß über eine Leitung 8 Feinteile unter 6 mm (Feinschlamm)
gemeinsam mit vorabgeschiedenem Wasser dem Schwingklassierer 6
zugeführt werden. Die im Siebzyklon 4 vorentwässerte
Feststoffsupension mit den Grobbestandteilen wird über einen
Unterlauf 9 der Waschtrommel 5 zugeführt, die mit Schikanen
versehen ist. Diese bewirken eine Abscheidung der groben
organischen Bestandteile (Holz, Wurzeln etc.) von den groben
anorganischen Bestandteilen (Steine, Kies, Sand etc. ), wobei
der Austrag aus der Waschtrommel 5 separat über die Leitung 10
(organische Bestandteile) und die Leitung 11 (anorganische
Bestandteile) erfolgt.
Der Schwingklassierer besteht aus zwei Bahnen, so daß über
eine Leitung Leichtstoffe zu einem Container 12 abgeführt wer
den können. Über eine zweite Bahn gelangen anorganische
Bestandteile < 2,5 mm zum Kieslager 13.
Auf den Bahnen des Schwingklassierers 6 werden durch mehrfa
ches Hin- und Herleiten die Grobbestandteile von den feinen
organischen Partikeln gereinigt. Diese organischen Bestandtei
le können vom Container 12 aus gemeinsam mit den abgeschiede
nen Holzteilen und den Wurzeln einer Verbrennung zur Energie
gewinnung oder einer Kompostierung zugeführt werden. Auch der
Kies aus dem Kieslager 13 kann wiederverwendet werden.
Mittels einer Förderpumpe 14 werden die anorganischen und or
ganischen Feinbestandteile unterhalb einer Größe von 6 mm
einem Multizyklon 15 in Suspension zugeführt. In dieser Zy
klonanlage 15 erfolgt eine Abscheidung des Sandes zwischen
einer Mindestgröße von 0,063 und 6 mm. Der Zyklonanlage ist
dabei ein Schwertrübesortierer 16 mit einer Frischwasserzufuhr
17 nachgeschaltet, die den gereinigten Sand über einen
Schwingentwässerer 18 einem Sandlager 19 zuführt. Das Filtrat
wasser aus dem Schwingentwässerer 18 wird über eine Leitung 20
zum Schwingklassierer zurückgeführt.
Die feinen mineralischen Bestandteile unterhalb 0,063 mm, die
in der Zyklonanlage 15 nicht ausgesondert werden können, sowie
die organischen Feinbestandteile werden über die Leitungen 21
(mineralische Trübe) und 22 (organische Trübe) einem Vorlage
becken 23 zugeführt, dem sich ein Kompressionseindicker 24 an
schließt. Von dort aus erfolgt der Weitertransport mittels
einer Förderpumpe 25 über eine Leitung 27 zu einer
Siebbandpresse 26, die die dritte Trennstufe nach dem Zyklon
15 als zweiter Trennstufe bildet.
In der Siebbandpresse wird Filtratwasser getrennt von der
Feinfraktion des Schlammkonzentrats und über eine
Filtratwasserleitung 28 einer weiteren Behandlung in einem La
mellenklärer 29 zugeleitet. Aus diesem gelangt das Schlammkon
zentrat über eine Rücklaufleitung 30 zum Kompressionseindicker
24 und von dort mittels der Pumpe 25 zur Siebbandpresse 26.
Das im Lamellenklärer 29 anfallende Ablaufwasser gelangt über
eine Filtration 31 in den Vorfluter 32.
Die in der Siebbandpresse anfallende Feinfraktion minerali
scher Körnung mit Bestandteilen im Größenbereich bis zu 0,063
mm wird einer Verwendung als Deponiebasis- und/oder Deponie
oberflächen-Dichtungsmaterial zugeführt. Um hierbei die mecha
nischen Eigenschaften sowie die Dichtungseigenschaften anfor
derungsgemäß bereitzustellen, wird der Feinfraktion ein Kondi
tionierungsmittel und ein bodenmechanisch wirkendes Stabili
sierungsmittel zugemischt. Das Konditionierungsmittel ist ein
Natriumsilikat in trockener, mehlfeiner Pulverform und einer
Menge von 5 Gew.%. Es ist als "Wasserglas" im Handel und be
wirkt in der Mischung eine Einlagerung in Hohlräume, bei der
durch Gelbildung eine wasserresistente Masse erreicht wird,
die einen Durchlässigkeitsbeiwert k f =1×10-10 m/s sicher
stellt.
Als Stabilisierungsmittel wird Feinkornsand aus der Bauschutt
aufbereitung in einer Menge bis zu 65 Gew.% beigefügt. Hier
mit wird die mechanische Verdichtbarkeit und Verarbeitbarkeit
der konditionierten Feinfraktion durch Verbesserung der boden
mechanischen Scherfestigkeit begünstigt. Es führt in Kombina
tion mit Wasserglas als Konditionierungsmittel zu einer weite
ren Erhöhung der Wasserundurchlässigkeit der Gesamtmischung.
Ferner kann zur weiteren Stabilisierung und Verfestigung des
Gemisches zusätzlich noch Tonmehl in einer Menge von ca. 5
Gew.% bis 30 Gew.% zugemischt werden. Die so aufbereitete
Feinfraktion ist mechanisch verdichtungsfähig und weist
k f-Werte bis zu 5×10-11 m/s auf.
Zur Verbesserung des hydraulischen Abbindeverhaltens kann
schließlich der konditionierten und stabilisierten Feinfrak
tion noch Kalk zugegeben werden.
Das auf diese Weise erhaltene neue Material ist zur künstli
chen Abdichtung von Deponiebasis und Deponieabdeckung
verwendbar, da hiermit Dichtungsschichten mit besten
Abdichtungseigenschaften auf großen Flächen in einfacher Weise
hergestellt werden können, wobei auch die erforderlichen
Tragfähigkeitseigenschaften gegeben sind. Die derart erstellte
Dichtungsschicht ist widerstandsfähig gegen chemische Stoffe
und hält den Angriffen der in einer Deponie anfallenden
flüssigen Sickerstoffe stand. Jegliche Gefährdung der unter
der Abdichtungsschicht liegenden Bodenbereiche, insbesondere
des Grundwassers, ist vermieden. Schließlich kann aufgrund der
einfachen Erstellbarkeit auch eine nachträgliche Abdichtung
von Altdeponien oder ungeschütztem Industriegelände
durchgeführt werden.
Bezugszeichenliste
1 Cutter-Saugbagger
2 Steinfangkorb
3 Mengenregler
4 Siebzyklon
5 Waschtrommel
6 Schwingklassierer
7 Oberlauf
8 Leitung
9 Unterlauf
10 Leitung
11 Leitung
12 Container
13 Kieslager
14 Förderpumpe
15 Multizyklon
16 Schwertrübesortierer
17 Frischwasserzufuhr
18 Schwingentwässerer
19 Sandlager
20 Leitung
21 Leitung
22 Leitung
23 Vorlagebecken
24 Kompressionseindicker
25 Förderpumpe
26 Siebbandpresse
27 Leitung
28 Filtratwasserleitung
29 Lamellenklärer
30 Rücklaufleitung
31 Filtration
32 Vorfluter
2 Steinfangkorb
3 Mengenregler
4 Siebzyklon
5 Waschtrommel
6 Schwingklassierer
7 Oberlauf
8 Leitung
9 Unterlauf
10 Leitung
11 Leitung
12 Container
13 Kieslager
14 Förderpumpe
15 Multizyklon
16 Schwertrübesortierer
17 Frischwasserzufuhr
18 Schwingentwässerer
19 Sandlager
20 Leitung
21 Leitung
22 Leitung
23 Vorlagebecken
24 Kompressionseindicker
25 Förderpumpe
26 Siebbandpresse
27 Leitung
28 Filtratwasserleitung
29 Lamellenklärer
30 Rücklaufleitung
31 Filtration
32 Vorfluter
Claims (7)
1. Verwendung der bei der Entnahme von Sedimenten aus natürli
chen und/oder künstlichen Gewässern in einem Aufbereitungs
verfahren gewonnenen Feinfraktion einer mineralischen Kör
nung, insbesondere mit Bestandteilen im Größenbereich bis
zu 0,063 mm, als Deponiebasis- und/oder Deponieoberflä
chen-Dichtungsmaterial mit einem mittleren
Wasserundurchlässigkeitskoeffizienten von mindestens kf=1×
10 -10 m/s, wobei die Feinfraktion durch Zugabe eines aus
Natriumsilkikat bestehenden Konditionierungsmittels und
eines bodenmechanisch wirkenden Stabsilierungsmittels auf
bereitet ist.
2. Verwendung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das
Konditionierungsmittel trockenes, mehlfein pulverförmiges
oder flüssiges Natron-Wasserglas ist, welches der Feinfrak
tion in einer Menge zwischen 3 und 7 Gew.%, insbesondere 5
Gew.%, zugemischt ist.
3. Verwendung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß das Stabilisierungsmittel ein porenfüllendes Tonmehl,
vorzugsweise ein Bentonit, in einer Menge bis zu 30 Gew.-%
ist, welches vor der Zumischung des Konditionierungsmittels
mit der Feinfraktion gut vermischt wird.
4. Verwendung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch ge
kennzeichnet, daß einzeln oder in Verbindung mit Tonmehl
als Dichtungsmittel natürliche Sande oder solche aus der
Bauschuttaufbereitung und/oder Schlacken und Grubenber
gematerial, insbesondere in einer Menge zwischen 25 Gew.%
und 65 Gew.%, der Feinfraktion als Stabilisierungsmittel
zugemischt sind.
5. Verwendung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch ge
kennzeichnet, daß dem Konditionierungsmittel ein Weichbild
ner zugesetzt ist.
6. Verwendung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Feinfraktion als Bindemittel
zusätzlich Kalk beigemischt ist.
7. Verwendung einer Feinfraktion als Deponiebasis- und/oder
Deponieoberflächen-Dichtungsmaterial mit einem mittleren
Wasserundurchlässigkeitskoeffizienten von mindestens kf=1×
10-10 m/s gemäß einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Feinfraktion 5 Gew.% Natriumsilikat
in trockener, mehlfeiner Pulverform als Konditionierungs
mittel und Sand aus der Bauschuttaufbereitung als sehr kör
niges Material mit sperrig gezacktem Korn hoher Stanz- und
Scherfestigkeit als Stabilisierungsmittel in einer Menge
zwischen 50 und 65 Gew.% sowie geringfügiger Anteile an
Kalk und Tonmehl als hydraulische Bindemittel zugemischt
sind.
Priority Applications (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19873732961 DE3732961A1 (de) | 1987-09-30 | 1987-09-30 | Verwendung der feinfraktion von gewaessersedimenten |
| AT0157588A AT398324B (de) | 1987-09-30 | 1988-06-17 | Verwendung der feinfraktion von gewässersedimenten als deponiedichtungsmaterial |
| CH2409/88A CH676479A5 (de) | 1987-09-30 | 1988-06-23 | |
| NL8801898A NL8801898A (nl) | 1987-09-30 | 1988-07-28 | Gebruik van de fijne fractie van sedimenten uit wateren. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19873732961 DE3732961A1 (de) | 1987-09-30 | 1987-09-30 | Verwendung der feinfraktion von gewaessersedimenten |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3732961A1 true DE3732961A1 (de) | 1989-04-13 |
| DE3732961C2 DE3732961C2 (de) | 1993-02-18 |
Family
ID=6337237
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19873732961 Granted DE3732961A1 (de) | 1987-09-30 | 1987-09-30 | Verwendung der feinfraktion von gewaessersedimenten |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT398324B (de) |
| CH (1) | CH676479A5 (de) |
| DE (1) | DE3732961A1 (de) |
| NL (1) | NL8801898A (de) |
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1988
- 1988-06-17 AT AT0157588A patent/AT398324B/de not_active IP Right Cessation
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