DE3740925A1 - Einrichtung zur anbringung einer profilschiene an einem geraetegehaeuse - Google Patents

Einrichtung zur anbringung einer profilschiene an einem geraetegehaeuse

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    • H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02B—BOARDS, SUBSTATIONS OR SWITCHING ARRANGEMENTS FOR THE SUPPLY OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02B1/00—Frameworks, boards, panels, desks, casings; Details of substations or switching arrangements
    • H02B1/26—Casings; Parts thereof or accessories therefor
    • H02B1/46—Boxes; Parts thereof or accessories therefor
    • H02B1/48—Mounting of devices therein

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Anbringung einer Profilschiene, die als Halterung für Einbauten verschieden­ ster Art vorgesehen ist, an einem Gerätegehäuse.
Es entspricht gängigen Normen, Gerätegehäuse für elektronische Geräte mit Profilschienen zu versehen, die als Halterung bei­ spielsweise für Kartenführungen dienen, wobei letztere Leiter­ platten aufnehmen. Die Profilschienen werden nach dem Stand der Technik mit dem Rahmen oder den Wänden des Gerätegehäu­ ses verschraubt. Diese Schraubverbindung ist relativ umständ­ lich. Sie bringt lange Montage- und Demontagezeiten mit sich, und es kommt auch immer wieder vor, daß Schrauben überdreht werden, Schraubenköpfe ausbrechen usw.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Einrichtung zur Anbringung einer Profilschiene an einem Gerätegehäuse zu schaffen, mit der eine schnelle, bequeme Montage und Demontage einer präzise positionierten und sicher in dem Gerätegehäuse gehaltenen Pro­ filschiene möglich ist.
Diese Aufgabe wird gelöst durch eine Einrichtung mit einem Befestigungselement, das sich an dem Gerätegehäuse festlegen läßt und federnd mit einer Verankerungspartie der Profilschie­ ne in rastenden Eingriff kommt.
In einer bevorzugten Ausführungsform wird die Verankerungs­ partie von einer Profilnut der Profilschiene gebildet, die sich vorzugsweise in Längsrichtung der Profilschiene erstreckt. Das Befestigungselement kann in die stirnseitige Öffnung der Profilnut eingreifen. Vorteilhaft dabei ist, daß herkömmliche Profilschienen ohne jede Änderung Verwendung finden können, und daß die sowieso vorhandene Profilnut einer solchen Pro­ filschiene für die federnd rastende Befestigung am Gerätege­ häuse herangezogen wird.
Das Befestigungselement ist vorzugsweise eine Profilfeder mit einem Montageabschnitt zur Anbringung an dem Gerätegehäuse und mit einem gegen die Profilschiene zu spannenden Federblatt, das wenigstens ein mit der Verankerungspartie der Profilschie­ ne zusammenarbeitendes Rastelement trägt. Eine solche Profil­ feder kann auf herstellungstechnisch unaufwendige Weise in einem Stück gefertigt werden. Sie zeichnet sich durch eine hohe Haltekraft aus und erlaubt der Bedienungsperson einen bequemen Angriff an dem Federblatt, wenn die Profilschiene von dem Gerätegehäuse gelöst werden soll.
Das freie Ende des Federblatts kann unter Bildung einer Ein­ führungsschräge für die Profilschiene abgewinkelt sein. Die Profilschiene läßt sich ohne besonderen Bedienungsein­ griff an der Profilfeder bequem in die Raststellung brin­ gen.
Das an dem Federblatt vorgesehene Rastelement kann von einer Ausprägung des Federblatts oder einer aus dem Federblatt aus­ geschnittenen und aus der Ebene des Federblatts herausgebo­ genen Federzunge gebildet werden. In beiden Varianten ist das Rastelement in herstellungstechnisch unaufwendiger Weise ein­ stückig an die Profilfeder angeformt. Eine Federzunge als Rast­ element zeichnet sich durch eine besonders hohe Spann- und Haltekraft aus.
Die Federzunge stellt vorzugsweise eine Einführungsschräge für die Profilschiene dar. Die Profilschiene läßt sich so ohne besonderen Bedienungseingriff an der Profilfeder bequem in die Raststellung bringen.
Das Ende der Federzunge kann unter Ausbildung eines schmalen Fortsatzes abgestuft sein, derart, daß die Stufenkante beim Zurückfedern der Federzunge die Profilschiene untergreift, während zugleich der Fortsatz querstabilisierend in die Pro­ filnut der Profilschiene einfällt. Die Profilschiene wird so in zwei zu ihrer Längsrichtung senkrechten Raumrichtungen fi­ xiert und durch die Passung des Fortsatzes in die Profilnut präzise positioniert.
Der Fortsatz befindet sich vorzugsweise im Mittelbereich der Federzunge, die unter Ausbildung zweier sich beidseits des Fortsatzes befindlicher Schultern abgestuft ist. Die Profil­ feder untergreift damit die Profilschiene beidseits der Pro­ filnut, in die der Fortsatz einfällt, was eine sichere Fi­ xierung der Profilschiene zur Folge hat.
Der Fortsatz kann bezüglich der Federzunge abgewinkelt sein, wobei er vorzugsweise im wesentlichen parallel zu der Ebene des Federblatts orientiert ist. Diese Bauform ermöglicht es, die Passung des Fortsatzes in die Profilnut mit sehr gerin­ gen Toleranzen zu gestalten.
Das Federblatt der Profilnut hat vorzugsweise in etwa die Größe einer Fingerkuppe. Es läßt sich so bequem mit einem Finger biegen, um die Profilschiene auszurasten.
Das Federblatt kann mit einer oder mehreren Öffnungen versehen sein, durch die hindurch ein Verschrauben der Profilschiene möglich ist. Es ist so sichergestellt, daß an der Profilschiene herkömmlicherweise vorhandene Gewindebohrungen durch das erfin­ dungsgemäße Befestigungselement hindurch zugänglich sind. Wohl­ gemerkt wird die Schraubverbindung nur für besondere Montage­ zwecke benötigt, beispielsweise die Befestigung von Vertikalträ­ gern für eine Mehrzahl übereinander angeordneter Gerätegehäuse.
Der Montageabschnitt der erfindungsgemäßen Profilfeder kann im wesentlichen U-profilförmig sein, wobei ein an das Federblatt angrenzender erster U-Schenkel vorzugsweise zu der Seite des Federblatts hin vorspringt, an der sich das Rastelement be­ findet, und das U sich zu der anderen Seite des Federblatts hin öffnet. Ein solcher U-profilförmiger Montageabschnitt er­ möglicht ein bequemes Aufstecken des erfindungsgemäßen Befesti­ gungselements auf eine an dem Rahmen oder einem Wandteil des Gerätegehäuses vorgesehene Rippe.
In einer bevorzugten Bauform sind die U-Schenkel des Montage­ abschnitts zur U-Öffnung hin unter einem kleinen Winkel auf­ einander zu geneigt. Der Montageabschnitt steht so unter einer Vorspannung, aufgrund derer das auf die Rippe aufgesteckte Befestigungselement klemmend daran festhält.
Der erste U-Schenkel des Montageabschnitts kann einen Anschlag für die Profilschiene bilden, gegen den sie anliegt, während die Federzunge sie rastend untergreift. Man gewährleistet so bei einfacher Gestaltung der Profilfeder eine gute Positionie­ rung und sichere Halterung der Profilschiene.
Der erste U-Schenkel kann über einen Biegeabschnitt mit einem Radius, der auf der dem Rastelement abgewandten Seite des Fe­ derblatts zu liegen kommt, von dem Federblatt abgewinkelt sein. Der Radius definiert eine Biegeachse, um die die elastische Verformung des Federblatts bei geringer Materialbeanspruchung im wesentlichen erfolgt. Der Radius kann zugleich in vorteilhaf­ ter Weise einerseits eine Einführungsschräge für das Aufstecken des Montageabschnitts auf eine am Gerätegehäuse vorgesehene Rippe und andererseits eine Hinterschneidung darstellen, die es ermöglicht, die Profilschiene in bündige Anlage an den als Anschlag für die Profilschiene ausgebildeten ersten U-Schenkel zu bringen. Die Winkelerstreckung des Radius beträgt vorzugswei­ se etwas mehr als 270°, so daß die Federzunge unter Vorspan­ nung an der Profilschiene anliegt.
Der zweite U-Schenkel des Montageabschnitts ist vorzugsweise länger als der unmittelbar in die Federzunge übergehende erste U-Schenkel. Damit wird sichergestellt, daß ein Betätigungsspiel für die Federzunge bleibt, wenn die Profilfeder mit dem Montage­ abschnitt auf die dafür vorgesehene Rippe des Gerätegehäuses aufgesteckt ist. Wenn die Rippe von einer Wand des Gerätege­ häuses absteht, bleibt im aufgesteckten Zustand der Profilfeder zwischen dieser Wand und dem Federblatt ein Abstand, der ein Zurückbiegen des Federblatts zum Ausrasten der Profilschiene ermöglicht.
Am freien Ende des zweiten U-Schenkels ist vorzugsweise eine Einführungsschräge vorgesehen, die ein bequemes Aufstecken der Profilfeder auf die am Gerätegehäuse dafür vorgesehene Rippe ermöglicht.
Aus dem zweiten U-Schenkel können eine oder mehrere, vorzugs­ weise kürzere Laschen ausgeschnitten und in die U-Öffnung hin­ ein abgewinkelt sein. Besonders empfiehlt sich eine Anordnung zweier Laschen, die sich zwischen drei Anlageabschnitten des zweiten U-Schenkels befinden. Mit diesen Laschen wird im Fall einer kammartig gestalteten, eine Reihe von Sackmontageöff­ nungen aufweisenden Rippe eine Positionierung des erfindungs­ gemäßen Befestigungselements ermöglicht, für die die Laschen in die Sackmontageöffnungen eingreifen. Ähnlich wie bei einer herkömmlichen Schraubverbindung, ergeben sich so mögliche Po­ sitionen für die Profilschiene in einem durch den Abstand der Sackmontageöffnungen vorgegebenen Raster. Einstückig aus dem zweiten U-Schenkel herausgearbeitete Laschen sind herstellungs­ technisch bevorzugt.
Die Erfindung sieht vor, Profilschienen mit zwei an ihren bei­ den Enden befindlichen Befestigungselemente an dem Gerätege­ häuse anzubringen. Bei Profilschienen, die eine zweizählige Drehsymmetrie bezüglich ihrer Längsmittelachse haben, genügt hierfür ein einziges Befestigungselement. Für Standardprofil­ schienen, die nicht diese Drehsymmetrie haben, sind spiegel­ symmetrisch aufgebaute Befestigungselemente für das linke und rechte Ende der Profilschiene vorgesehen.
Die Erfindung wird im folgenden anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 die isometrische Explosionszeichnung einer erfindungs­ gemäßen Einrichtung zur Anbringung einer Profilschiene an einem Gerätegehäuse mit Blick schräg von unten;
Fig. 2 die Vorderansicht eines Profilrahmens, der Teil des Kastengerippes eines Gerätegehäuses ist;
Fig. 3 eine Draufsicht auf den Profilrahmen mit Blick in Rich­ tung III von Fig. 2;
Fig. 4 einen Schnitt durch ein Profil des Profilrahmens nach IV-IV von Fig. 2;
Fig. 5 die Vorderansicht einer als Befestigungselement die­ nenden Profilfeder;
Fig. 6 eine Seitenansicht der Profilfeder mit Blick in Rich­ tung VI von Fig. 5;
Fig. 7 eine Draufsicht auf die Profilfeder mit Blick in Rich­ tung VII von Fig. 5; und
Fig. 8 die Vorderansicht einer Profilfeder, die zu der in Fig. 5 gezeigten Profilfeder spiegelsymmetrisch ist.
Fig. 1 zeigt die mittels einer Profilfeder 10 erfolgende An­ bringung einer Profilschiene 12 an einer kammartig gestalteten Rippe 14, die fester Bestandteil eines Gerätegehäuses ist. Die Profilschiene 12 ist gerade. Sie hat ein flaches Rechteck­ profil mit einem über ihre ganze Länge gleichen Querschnitt und mehrere durchgehend in ihrer Längsrichtung sich erstreckende Profilnuten 16, 18, 20, von denen im folgenden nur eine T-Pro­ filnut 20 an der Unterseite 22 der Profilschiene 12 interes­ siert. Öffnungen dieser T-Profilnut 20 an den scmalen Stirnflä­ chen 24 der Profilschiene 12 sind mit 26 bezeichnet. Die Profil­ feder 10 ist aus einem rechteckigen Stück Federstahl geformt. Sie hat einen U-profilförmigen Montageabschnitt 28, mit dem sie sich auf die Rippe 14 aufstecken läßt, und ein davon unter annähernd rechtem Winkel abstehendes Federblatt 30, das gegen eine der schmalen Stirnflächen 24 der Profilschiene 12 arbeitet. Aus dem Federblatt 30 ist eine Federzunge 32 ausgeschnitten und herausgebogen. Die Federzunge 32 hat eine Partie 34, die die Profilschiene 12 zu untergreifen geeignet ist, sowie einen Fortsatz 36, der in die stirnseitige Öffnung 26 der T-Profilnut 20 paßt. Im montierten Zustand wird die Profilschiene 12 zwi­ schen der Partie 34 der Federzunge 32 und dem Montageabschnitt 28 gehalten und so vertikal fixiert, während der Fortsatz 36 in die stirnseitige Öffnung 26 der T-Profilnut 20 eingreift und eine horizontale Fixierung bewirkt.
Wie in Fig. 2 bis 4 gezeigt, kann die Rippe 14 an einem Profil­ rahmen 38 ansetzen, der Bestandteil des Kastengerippes eines Gerätegehäuses ist. Zum Aufbau des Kastengerippes dienen vier im wesentlichen rechteckige Profilrahmen, die im vertikalen Kantenbereich des Gerätegehäuses im Gehrungsstoß aneinanderge­ fügt sind. Der Profilrahmen 38 hat zwei parallele, einander gegenüberliegende Profile 40, die über ihre Länge auf Gehrung gearbeitet sind. Diese Profile 40 stimmen im Profilquerschnitt überein. Sie sind mit zwei ebenfalls parallelen, einander gegen­ überliegenden Profilen 42 verbunden, deren untereinander glei­ cher Profilquerschnitt Fig. 4 entnommen werden kann, und an denen je eine Rippe 14 angeformt ist. Der Profilquerschnitt ist im wesentlichen V-förmig, und die Rippe 14 setzt an dem inneren V-Schenkel 44 an, von dem sie zum Innern des Gerätege­ häuses hin absteht. Die Rippe 14 hat rechteckigen Querschnitt und an ihrer Hinterkante 46 eine Anzahl von unter gleichem Abstand angeordneten Sackmontageöffnungen 48, die sich zum Innern des Gerätegehäuses hin öffnen und jeweils halbovalen Grundriß haben. Durch die kammartige Gestaltung der Rippe 14 wird ein Raster gebildet, das ein Aufstecken der Profilfeder 10 nur in stufenweise versetzten Positionen ermöglicht und entsprechend versetzte Einbaustellungen für die Profilschiene 12 definiert.
Der Aufbau der Profilfeder 10 ist im einzelnen Fig. 5 bis 8 zu entnehmen. Fig. 5 bis 7 zeigen eine Profilfeder, mit der das linke Ende der Profilschiene 12 rastend befestigt wird, und Fig. 8 eine Profilfeder für das rechte Ende der Profil­ schiene 12. Die Profilfedern 10 sind spiegelsymmetrisch und im übrigen baugleich, weshalb für gleiche Teile übereinstimmen­ de Bezugszeichen verwendet sind.
Zu dem U-profilförmigen Montageabschnitt 28 der Profilfedern 10 gehört ein kürzerer erster U-Schenkel 50, der über einen Biegeabschnitt 52 in das Federblatt 30 übergeht, ein U-Rücken 54 und ein längerer zweiter U-Schenkel 56. Das freie Ende des letzteren U-Schenkels 56 ist unter Bildung einer Einführungs­ schräge 58 nach oben abgewinkelt, so daß sich die Profilfedern 10 bequem auf die Rippe 14 aufstecken lassen. Die U-Schenkel 50, 56 sind unter einem kleinen Winkel aufeinander zugeneigt. Sie werden beim Aufstecken der Profilfedern 10 auf eine Rippe 14 elastisch gespreizt, wodurch die Profilfedern 10 klemmend an dem Gerätegehäuse festsitzen.
Aus dem zweiten U-Schenkel 56 sind zwei vergleichsweise kurze Laschen 60 ausgeschnitten und entlang der Kante 62, an der der U-Schenkel 56 in den U-Rücken 54 übergeht, unter einem Winkel von ca. 45° in die U-Öffnung hinein abgewinkelt. Wie man Fig. 5 entnimmt, haben die Laschen 60 gleiche Größe und einen abgerundet-rechteckigen Grundriß. Sie kommen zwischen drei Anlageabschnitte 64 des U-Schenkels 56 zu liegen, mit denen sich die Profilfedern 10 an der Oberseite der Rippe 14 abstützen, während die Laschen 60 in zwei benachbarte Sackmon­ tageöffnungen 48 eingreifen. Die Profilfedern 10 lassen sich so innerhalb des durch die Kammstruktur der Rippe 14 vorgegebe­ nen Rasters in stufenweise versetzten Positionen festlegen.
Der den Übergang zwischen dem ersten U-Schenkel 50 und dem Federblatt 30 bildende Biegeabschnitt 52 hat einen Radius mit einer Winkelerstreckung von geringfügig mehr als 270°. Das Federblatt 30 steht dadurch unter einem Winkel von etwas weniger als 90° nach unten von dem Montageabschnitt 28 ab, so daß eine Vorspannung gegen die Stirnfläche 24 der zu halternden Profil­ schiene 12 gewährleistet ist. Das freie Ende des Federblatts 30 ist in Gegenrichtung abgewinkelt, um eine Einführungsschräge für die Profilschiene 12 zu bilden.
Die Federzunge 32 ist aus dem Federblatt 30 entlang einer Schnittkante 68 ausgeschnitten und um eine Biegekante 70, die dem freien Ende des Federblatts benachbart liegt und parallel zu den Kanten der Einführungsschräge 66 verläuft, aus der Ebene des Federblatts 30 herausgebogen. Die die Profilschiene 12 untergreifende Partie 34 der Federzunge 32 hat rechteckigen Grundriß und erstreckt sich über annähernd die volle Breite der Profilfeder 10. Ihre Oberkante 72 ist unter Bildung des im Mittelbereich der Federzunge 32 befindlichen Fortsatzes 36 abgestuft. Der Fortsatz 36 hat rechteckigen Grundriß, und er ist von der Federzunge 32 entlang einer Kante 74, die eine Verlängerung der Oberkante 72 bildet, derart abgewinkelt, daß er im wesentlichen parallel zu der Ebene des Federblatts 30 zu liegen kommt. Die Federzunge 32 bildet so beidseits des Fortsatzes 34 liegende Schultern, die die Profilschiene 12 untergreifen, während zugleich der Fortsatz 36 querstabilisie­ rend in die Öffnung 26 der T-Profilnut 20 eingreift.
Die die Profilschiene 12 untergreifende Partie 34 der Federzunge 32 bildet eine Einführungsschräge für die Profilschiene 12, die im wesentlichen parallel zu der Einführungsschräge 66 ge­ richtet ist. Im eingerasteten Zustand kommt die Profilschiene 12 an der Unterseite des ersten U-Schenkels 50 zu liegen, so daß sie zwischen dem Montageabschnitt 28 und der Federzunge 32 vertikal gehalten ist. Der Radius des Biegeabschnitts 52 liegt auf der der Federzunge 32 abgewandten Seite des Feder­ blatts 30 und bildet so eine Hinterschneidung, durch die eine bündige Anlage der Profilschiene 12 an dem ersten U-Schenkel 50 und dem Federblatt 30 möglich ist. Zugleich stellt der Radius des Biegeabschnitts 52 eine Rampe dar, die ebenso wie die Ein­ führungsschräge 58 das Aufstecken des Montageabschnitts 28 auf die Rippe 14 erleichtert.
Aufgrund der Tatsache, daß der zweite U-Schenkel 56 länger ist als der unmitelbar in das Federblatt 30 übergehende erste U-Schenkel 50, kommt das Federblatt 30 im montierten Zustand in einigem Abstand vor einer Wand o. ä. des Gerätegehäuses zu liegen. Es ist daher möglich, das Federblatt 30 zurückzubie­ gen, um die Federzunge 32 aus ihrer Rast an der Profilschiene 12 zu lösen. Die Biegeachse ist dabei im wesentlichen durch das Zentrum des den Biegeabschnitt 52 bildenden Radius bestimmt. Zur bequemen Betätigung hat das Federblatt 30 im wesentlichen die Größe einer Fingerkuppe.
Neben dem Ausschnitt für den Fortsatz 36 der Federzunge 32 weist das Federblatt 30 eine Öffnung 76 auf, durch die hindurch eine Gewindebohrung 78 auf der Stirnfläche 24 der Profilschiene 12 zugängig ist. Man kann so die Profilschiene 12 durch die Profilfeder 10 hindurch mit Montageelemten verschrauben, insbesondere mit Vertikalstützen für eine Übereinanderanordnung mehrerer Gerätegehäuse.
Bezugszeichenliste
10 Profilfeder
12 Profilschiene
14 Rippe
16 Profilnut
18 Profilnut
20 T-Profilnut
22 Unterseite
24 Stirnfläche
26 Öffnung
28 Montageabschnitt
30 Federblatt
32 Federzunge
34 untergreifende Partie
36 Fortsatz
38 Profilrahmen
40 Gehrungsprofil
42 Profil mit Rippe
44 innerer V-Schenkel
46 Hinterkante
48 Sackmontageöffnung
50 erster U-Schenkel
52 Biegeabschnitt
54 U-Rücken
56 zweiter U-Schenkel
58 Einführungsschräge
60 Lasche
62 Kante
64 Anlageabschnitt
66 Einführungsschräge
68 Schnittkante
70 Biegekante
72 Oberkante
74 Kante
76 Öffnung
78 Gewindebohrung.

Claims (21)

1. Einrichtung zur Anbringung einer Profilschiene, die als Halterung für Einbauten verschiedenster Art vorgesehen ist, an einem Gerätegehäuse, gekennzeichnet durch wenig­ stens ein Befestigungselement, das an dem Gerät festlegbar ist und federnd mit einer Verankerungspartie der Profil­ schiene (12) in rastenden Eingriff kommt.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verankerungspartie von einer Profilnut (20) der Profil­ schiene (12) gebildet wird, die sich vorzugsweise in Längs­ richtung der Profilschiene (12) erstreckt und in deren stirnseitige Öffnung (26) das Befestigungselement eingreifen kann.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich­ net, daß das Befestigungselement eine Profilfeder (10) mit einem Montageabschnitt (28) zur Anbringung an dem Gerä­ tegehäuse und mit einem gegen die Profilschiene (12) zu spannenden Federblatt (30) ist, das wenigstens ein mit der Verankerungspartie (28) der Profilschiene (12) zusammen­ arbeitendes Rastelement trägt.
4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch ge­ kennzeichnet, daß das freie Ende des Federblatts unter Bildung einer Einführungsschräge (66) für die Profilschie­ ne (12) abgewinkelt ist.
5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch ge­ kennzeichnet, daß das Rastelement von einer Ausprägung des Federblatts (30) gebildet wird.
6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch ge­ kennzeichnet, daß das Rastelement von einer aus dem Feder­ blatt (30) ausgeschnittenen und aus der Ebene des Feder­ blatts (30) herausgebogenen Federzunge (32) gebildet wird.
7. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Federzunge (32) eine Einführungsschrä­ ge für die Profilschiene darstellt.
8. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch ge­ kennzeichnet, daß das Ende der Federzunge (32) unter Ausbildung eines schmalen Fortsatzes (36) abgestuft ist, und daß die Stufenkante (32) beim Zurückfedern der Federzun­ ge (30) die Profilschiene (12) untergreift, während zugleich der Fortsatz (36) querstabilisierend in die Profilnut (20) der Profilschiene (12) einfällt.
9. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch ge­ kennzeichnet, daß sich der Fortsatz (36) im Mittelbereich der Federzunge (32) befindet, die unter Ausbildung zweier sich beidseits des Fortsatzes (36) befindlicher Schultern abgestuft ist.
10. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch ge­ kennzeichnet, daß der Fortsatz (36) bezüglich der Federzunge (32) abgewinkelt und vorzugsweise im wesentlichen parallel zu der Ebene des Federblatts (30) orientiert ist.
11. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Federblatt (30) in etwa die Größe einer Fingerkuppe hat.
12. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Federblatt (30) wenigstens eine Öffnung (76) aufweist, durch die hindurch ein Verschrauben der Profilschiene (12) möglich ist.
13. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Montageabschnitt (28) im wesentlichen U-profilförmig ist, wobei ein an das Federblatt (30) angren­ zender erster U-Schenkel (50) zu der Seite des Federblatts (30) hin vorspringt, an der sich das Rastelement befindet und das U sich zu der anderen Seite des Federblatts (30) hin öffnet.
14. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die U-Schenkel (50, 56) zur U-Öffnung hin unter einem kleinen Winkel aufeinander zugeneigt sind.
15. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß der erste U-Schenkel (50) einen Anschlag für die Profilschiene bildet.
16. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß der erste U-Schenkel (50) über einen Biegeabschnitt (52) vorzugsweise mit einem Radius von wenig mehr als 270°, der auf der dem Rastelement abgewandten Seite des Federblatts (30) zu liegen kommt und zugleich eine Einführungsschräge und Hinterschneidung bildet, von dem Federblatt (30) abgewinkelt ist.
17. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite U-Schenkel (56) länger ist als der erste (50).
18. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß das freie Ende des zweiten U-Schen­ kels (56) eine Einführungsschräge (58) hat.
19. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß aus dem zweiten U-Schenkel (56) wenig­ stens eine vorzugsweise kürzere Lasche (60) ausgeschnitten und in die U-Öffnung hinein abgewinkelt ist.
20. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 19, gekennzeichnet durch eine Anordnung zweier Laschen (60), die sich zwischen drei Anlageabschnitten (64) des zweiten U-Schenkels (56) befinden.
21. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß zwei spiegelsymmetrische Befestigungs­ elemente für das linke und rechte Ende einer Profilschie­ ne (12) vorgesehen sind.
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