DE3744355C1 - Process and apparatus for treating water in swimming pools - Google Patents
Process and apparatus for treating water in swimming poolsInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung
zum Aufbereiten von Wasser in Schwimmbädern mit mindestens
einem Becken, bei dem dem Becken Oberflächenwasser als
Schwallwasser abgezogen und über einen offenen, auf tieferem
Niveau als das Becken liegenden Schwallwasserbehälter einem
Filter zugeführt wird und/oder aus dem unteren Beckenbe
reich, insbesondere am Boden, Bodenwasser direkt zu einem
Filter geleitet wird. Die Erfindung betrifft insbesondere
ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Aufbereiten von Was
ser in Schwimmbädern, wie sie in der deutschen Patentschrift
35 10 045 beschrieben sind, auf deren Inhalt hier Bezug ge
nommen wird.
Es ist bekannt, daß die oberen 30 cm Oberflächenwasser eines
Schwimmbades etwa 80% des im Schwimmbad vorhandenen Schmut
zes enthalten. Die restlichen 20% befinden sich im wesent
lichen im Bodenbereich des Beckens. Es ist deshalb vorge
schrieben, daß zur Entfernung des Schmutzes an der Oberflä
che mindestens 30% des umgewälzten, durch Filter hindurch
geführten Wassers vom Oberflächenwasser abgezogen werden. Um
dies zu verwirklichen, ist üblicherweise vorgesehen, das
Oberflächenwasser aus dem Schwallwasserbehälter mittels
einer Umwälzpumpe abzuziehen und das Bodenwasser aus dem
Becken ebenfalls mit Hilfe einer Pumpe abzuziehen, wobei das
Leistungsverhältnis der Pumpen entsprechend dem Umwälzver
hältnis von Schwallwasser zu Bodenwasser fest eingestellt
wird, beispielsweise 40 : 60, um auf diese Weise die minde
stens 30% Umwälzung von Oberflächenwasser bzw. Schwallwas
ser sicherzustellen. Diese Ausführungsart ist beispielsweise
in der vorerwähnten Patentschrift 35 10 045 verwirklicht.
Ferner ist es auch bekannt, aus dem Schwallwasserbehälter
kommendes Oberflächenwasser und aus dem Becken kommendes
Bodenwasser über ein einstellbares Dreiweg-Ventil zusammen
zuführen und über eine gemeinsame Umwälzpumpe dem Filter
zuzuführen, wobei das Dreiweg-Ventil auf das gewünschte Mi
schungsverhältnis fest eingestellt wird.
Die Regulierung des Wasservolumens des gesamten Systems er
folgt üblicherweise über eine Niveauregulierung des Wasser
standes in den jeweils einem Schwimmbecken zugeordneten
Schwallwasserbehältern, die als offene Becken ausgebildet
sind. Abgesehen von in Kreislauf befindlichem Wasser, das
entsprechend der bestehenden Vorschriften in Abhängigkeit
von der Zahl der Badegäste durch Frischwasser ersetzt werden
muß, treten weitere Wasserverluste durch Verdunstung auf
sowie durch scheinbare Erhöhungen des Wasservolumens, die
dadurch entstehen, daß viele Badegäste in das Schwimmbecken
gehen bzw. springen, insbesondere wenn dies innerhalb kurzer
Zeit der Fall ist. Solche scheinbare Volumenerhöhungen füh
ren zu einem verstärkten Anfall von Schwallwasser und damit
zu einem Anstieg des Niveaus im Schwallwasserbehälter, was
ein verstärktes Abfließen des Wassers aus dem Schwallwasser
behälter als Abwasser und damit ein Wasserverlust zur Folge
haben kann, der beim Aussteigen der Badegäste wieder kompen
siert werden muß. Solche Wasserverluste, die gleichzeitig
auch Energieverluste darstellen, weil das nachgeführte
Frischwasser auch erwärmt werden muß, stellen zwar für sich
alleine keinen wesentlichen Wertverlust dar, insgesamt tra
gen sie jedoch zu den Betriebskosten eines Schwimmbades ganz
erheblich bei.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, unerwünschte
Wasserverluste zu vermeiden und gleichzeitig eine möglichst
optimale Abführung von Oberflächenwasser zu erreichen, um
den Schmutz aus dem Schwimmbecken wirksam zu entfernen.
Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß das Wasser aus
dem Schwallwasserbehälter und das aus dem unteren Beckenbe
reich abgezogene Bodenwasser in eine gemeinsame Leitung ge
führt und durch eine gemeinsame Umwälzpumpe dem Filter zuge
führt werden und daß zur Regelung des Verhältnisses von
Schwallwasser zu Bodenwasser die Durchflußmenge ein Boden
wasser vor der Zusammenführung gesteuert und die Durchfluß
menge an Schwallwasser in Abhängigkeit von den vor der Um
wälzpumpe herrschenden Druckverhältnissen automatisch hy
draulisch geregelt wird.
Gemäß der Erfindung ist pro Filter, beispielsweise pro Mehr
schicht-Filter, nur eine gemeinsame Pumpe für das Schwall
wasser und für das Bodenwasser vorgesehen. Im Gegensatz zu
den bekannten Verfahren ist der Abfluß aus dem Schwallwas
serbehälter nicht gedrosselt, es befindet sich somit weder
eine gesonderte Umwälzpumpe in der aus dem Schwallwasserbe
hälter kommenden Leitung, noch ist in dieser Leitung eine
Verengung, wie ein Dreiweg-Ventil oder dergleichen vorgese
hen. Diese ungebremste Zuflußmöglichkeit von Schwallwasser
aus dem Schwallwasserbehälter zur Umwälzpumpe führt jedoch
nicht dazu, daß der Abzug von Schwallwasser ungeregelt er
folgt. Dies ist darauf zurückzuführen, daß das Bodenwasser
infolge der höheren Lage des Schwimmbeckens und des dadurch
bedingten größeren statischen Druckes verstärkt zur Umwälz
pumpe drückt und damit das Wasser aus dem Schwallwasserbe
hälter zurückzudrängen versucht. Hierbei kann ein Zurück
fließen von Bodenwasser in den Schwallwasserbehälter durch
ein Rückschlagventil vermieden werden. Aufgrund dieser
Druckverhältnisse reicht es erfindungsgemäß aus, lediglich
die Durchflußmenge des aus dem Becken kommenden Bodenwassers
zu regeln bzw. steuern, so daß die Differenzmenge, die die
normalerweise auf der Bodenebene des Schwallwasserbehälters
oder tiefer liegende Umwälzpumpe zu fördern vermag, aus dem
Schwallwasserbehälter zufließt. Unter gleichzeitiger bauli
cher Vereinfachung wird hierdurch eine Verbesserung der Um
wälzung von verschmutztem Wasser und der Regulierung des
Flüssigkeitsniveaus ermöglicht.
Die gesamte Durchflußmenge pro Zeiteinheit, d. h. die Lei
stung der Umwälzpumpe, wird vorzugsweise im wesentlichen
konstant gehalten. Unabhängig davon kann jedoch das Verhält
nis der Durchflußmengen von Schwallwasser zu Bodenwasser
erheblich variieren. Über die Zeit gemittelt kann der Anteil
an Schwallwasser mehr als 50 Vol.-%, insbesondere 60 bis
80 Vol.-% des gesamten umgewälzten Wassers ausmachen, und
die Steuerung wird auch vorzugsweise so eingestellt. Dadurch
ist eine wirksame Entfernung des Oberflächenschmutzes und
eine verbesserte Reinhaltung des Schwimmbeckens möglich.
Die Steuerung des Durchflusses an Bodenwasser im Leitungs
bereich vor der Zusammenführung mit dem Schwallwasser er
folgt mit Vorteil in Abhängigkeit vom Flüssigkeitsniveau im
Schwallwasserbehälter, beispielsweise mit Hilfe eines regel
baren Ventils. Hierzu öffnet die Steuereinheit für die
Durchflußmenge des Bodenwassers dessen Durchgang vorzugswei
se, wenn ein unterer Pegel im Schwallwasserbehälter erreicht
bzw. unterschritten wird und schließt den Durchgang vorzugs
weise im wesentlichen, wenn das Niveau im Schwallwasserbe
hälter einen oberen Pegelstand erreicht bzw. überschreitet.
Bei dieser bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird
somit nicht mit einem fest eingestellten Mischungsverhältnis
von Schwallwasser zu Bodenwasser gearbeitet, es wird auch
nicht innerhalb eines bestimmten engeren Mischungsbereiches
kontinuierlich oder korrigierend variiert, vielmehr ist bei
dieser Ausführungsform vorgesehen, daß im wesentlichen ent
weder nur Bodenwasser zur Umwälzpumpe fließt oder nur
Schwallwasser und daß der Zulauf nach Bedarf umgestellt,
d. h. umgeschaltet wird. Durch diese diskontinuierliche Steu
erung des Mischungsverhältnisses ist es möglich, die eine
oder andere Wasserart ungebremst mit voller Leistung umzu
wälzen. Weiterhin ist es möglich, das Umwälzsystem über län
gere Perioden ausschließlich mit Schwallwasser zu be
schicken, wodurch die Oberfläche des Schwimmbades ständig
erneuert wird. In solchen Fällen kann es bevorzugt sein,
eine Mindestmenge an Bodenwasser gleichzeitig abzuführen, um
hier eine etwaige Schmutzanreicherung zu vermeiden. Deshalb
ist die Steuereinheit zur Steuerung der Durchflußmenge an
Bodenwasser vorzugsweise so eingestellt bzw. einstellbar,
daß sie auch im Schließzustand eine Mindestmenge von 10 bis
30%, vorzugsweise ca. 20% an Bodenwasser durchläßt, bezo
gen auf die von der Umwälzpumpe umgewälzte Wassermenge. Die
Mindestmenge liegt bei relativ kleinen Schwallwasserbehäl
tern vorzugsweise niedriger als bei großen Schwallwasserbe
hältern. Das Öffnen und Schließen der Steuereinheit zur
Steuerung der Durchflußmenge an Bodenwasser erfolgt mit be
sonderem Vorteil innerhalb kurzer Zeit, vorzugsweise inner
halb von weniger als 10 Sekunden, insbesondere weniger als
5 Sekunden. Dadurch reagiert das System sehr schnell auf
Niveauschwankungen im Schwallwasserbehälter und ist deshalb
sehr feinfühlig. Andererseits wird durch nicht plötzliches
Schließen bzw. Öffnen ein "Schlagen" im System vermieden.
Durch die Steuerung des Durchganges an Bodenwasser in Ab
hängigkeit vom Niveau im Schwallwasserbehälter und auch
durch das schnelle Öffnen und Schließen des Durchganges kann
der Schwallwasserbehälter theoretisch erheblich verkleinert
werden. Eine Verkleinerung des Schwallwasserbehälters im
Querschnitt führt zwar zu rasch ansteigenden bzw. absinken
den Wasserspiegeln infolge von tatsächlichen oder scheinba
ren Volumenänderungen im System. Da der Abfluß von Schwall
wasser bei Erreichen des oberen Pegelstandes durch Schließen
der Steuerungseinheit für Bodenwasser ungehindert möglich
ist, können solche Niveauschwankungen leicht beherrscht wer
den. Mit Vorteil kann diese Regulierung des Niveaus im
Schwallwasserbehälter noch dadurch vereinfacht werden, daß
der Zufluß von Schwallwasser aus dem Schwimmbecken in den
Schwallwasserbehälter gedrosselt ist, wobei die maximale
Zuflußmenge in den Schwallwasserbehälter vorzugsweise nicht
größer ist als die Förderleistung der entsprechenden Umwälz
pumpe des Systems. Mit Vorteil ist dabei vorgesehen, den
Querschnitt der Zuflußleitungen weit zu halten, um auf diese
Weise das Volumen der Zuflußleitungen und der Schwallwasser
rinne als Puffervolumen für etwaige größere Schwallwasser
mengen ausnützen zu können. Die Drosseleinrichtung, die bei
spielsweise ein fest einstellbares Ventil ist, befindet sich
dann möglichst nahe im Bereich der über dem Wasserspiegel
endenden Mündung der Zuflußleitung.
Bei einer weiteren Ausführungsform der Erfindung erfolgt
eine Frischwasserzufuhr in den Schwallwasserbehälter, wenn
ein oberer Pegelstand im Schwallwasserbehälter nach Öffnen
des Durchflusses für das Bodenwasser nicht innerhalb einer
vorbestimmten Zeitdauer erreicht wird, wobei die Frischwas
serzufuhr dann nach Erreichen des oberen Pegelstandes been
det wird. Durch dieses bewußt herbeigeführte Pendeln des
Niveaus im Schwallwasserbehälter ist eine günstige Regelung
der Frischwasserzugabe geschaffen. Wie oben erwähnt, öffnet
die Steuereinheit den Durchlaß für das Bodenwasser, wenn das
Niveau im Schwallwasserbehälter hoch ist. Umgekehrt schließt
die Steuereinheit den Durchlaß für das Bodenwasser, wenn der
Wasserspiegel im Schwallwasserbehälter auf ein vorgegebenes
Maß abgesunken ist. Dieses Absinken kann beispielsweise da
durch bedingt sein, daß zahlreiche Menschen innerhalb kurzer
Zeit das Schwimmbad verlassen und die dadurch bedingte ge
ringfügige Absenkung des Oberflächenspiegels im Schwimmbad
ein Überlaufen von Oberflächenwasser in die Überlaufrinne
nicht mehr ermöglicht. Das dadurch bedingte rasche Absinken
des Niveaus im Schwallwasserbehälter, aus dem ja noch Wasser
abgeführt wird, löst jedoch nicht gleich eine Frischwasser
zufuhr aus; denn eine solche Frischwasserzufuhr könnte ein
Überlaufen des Systems bewirken, wenn danach gleich wieder
viele Menschen in das Schwimmbecken gehen und somit wieder
den scheinbaren Volumenverlust, der durch die Frischwasser
zufuhr fälschlicherweise ausgeglichen ist, nochmals ausglei
chen und somit überkompensieren. Deshalb ist erfindungsgemäß
mit Vorteil vorgesehen, daß die Frischwasserzufuhr erst nach
einer bestimmten Zeitdauer nach Anzeigen eines angeblichen
Flüssigkeitsverlustes erfolgt, wenn sich dieser durch Ver
weilen über eine längere Zeit auch bestätigt hat. Je nach
Größe von Schwimmbecken, Schwallwasserbehälter und Pumpen
leistung kann die Zeitdauer im Bereich zwischen 3 und
30 Minuten liegen und wird in der Regel fest eingestellt.
Wird die Erfindung bei dem in der deutschen Patentschrift
35 10 045 beschriebenen System angewandt, bei dem Duschwas
ser aus dem Wasserkreislauf im Anschluß an ein Aktivkohle
filter abgezweigt wird, dann entsteht durch den Duschwasser
verbrauch ein ständiger tatsächlicher Wasserverlust, der
durch die erfindungsgemäße Regulierung des Flüssigkeitsnive
aus im Schwallwasserbehälter leicht festgestellt und kompen
siert werden kann.
Durch die Abzweigung von Wasser aus dem Umwälzkreislauf, die
die vorgeschriebene Frischwasserzugabe im wesentlichen kom
pensiert, wie dies beispielsweise bei der Verwendung von
gereinigtem Kreislaufwasser als Duschwasser der Fall ist,
fällt kein überschüssiges Schwallwasser an, das üblicherwei
se zum Rückspülen der Filter verwendet und dann verworfen
wird. Erfindungsgemäß ist deshalb mit Vorteil vorgesehen,
zum Rückspülen der Filter Frischwasser zu verwenden. Damit
steht im Vergleich zu Schwallwasser saubereres Wasser zur
Spülung der Filter zur Verfügung. Außerdem kann das Frisch
wasser in kaltem Zustand eingesetzt werden, wodurch sich
eine Wärmerückgewinnung und die damit verbundenen kostspie
ligen Anlagen erübrigen.
Ein für die Bevorratung des Frischwassers vorgesehener
Frischwasserbehälter kann in den Schwallwasserbehälter inte
griert bzw. mit diesem kombiniert werden. So kann ein gegen
seitiger Wasserübertritt von einem Behälter in den anderen
vorgesehen sein, beispielsweise in der Weise, daß ein Über
lauf von Schwallwasser in den Frischwasserbehälter möglich
ist, wenn aus irgendwelchen unvorhergesehenen Gründen, bei
spielsweise infolge eines technischen Fehlers, sich doch
zuviel Wasser im Schwallwasserbehälter ansammeln sollte, was
dann auf diese Weise nicht verloren geht.
Die Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Ver
fahrens ist dadurch gekennzeichnet, daß die Abflußleitungen
aus dem Schwallwasserbehälter und dem Becken zusammengeführt
sind, in der gemeinsamen Leitung vor dem Filter eine Umwälz
pumpe angeordnet ist, in der aus dem Becken kommenden Lei
tung ein regelbares Ventil angeordnet ist und in der aus dem
Schwallwasserbehälter kommenden Leitung ein Rückschlagventil
angeordnet ist. Das regelbare Ventil ist vorzugsweise, wie
bereits erwähnt, ein gedämpft arbeitendes Einweg-Ventil, das
schnell von einer Einstellung in die andere bewegbar ist.
Das Rückschlagventil verhindert das Rückfließen von Wasser
aufgrund des höheren statischen Druckes bei geöffnetem re
gelbaren Ventil in dem Schwallwasserbehälter.
Das Rückschlagventil ist vorzugsweise eine Rückschlagklappe.
Das regelbare Ventil ist vorzugsweise eine Regelklappe und
elektrisch angetrieben. Die beiden Abflußleitungen sind mit
Vorteil über eine einfache Verzweigung, beispielsweise ein
T-Stück oder X-Stück zusammengeführt, d. h. ohne Quer
schnittsverengung. Auch in den Abflußleitungen selbst ist
darauf geachtet, daß mindestens die der Umwälzpumpe entspre
chende Fördermenge ungehindert aus dem Schwallwasserbehälter
bzw. bei geöffnetem Ventil aus dem Beckenbodenbereich ab
fließen bzw. abgezogen werden kann. Diese Durchflußmenge
bzw. Förderleistung variiert in Abhängigkeit von der Becken
größe und kann bei einem Becken eines Hallenschwimmbades in
der Größenordnung von 100 m3/h und bei einem Freibadbecken
von beispielsweise in der Größenordnung von 500 m3/h liegen,
bei kleineren Becken ist sie entsprechend geringer. Das re
gelbare Ventil besitzt vorzugsweise auch in Schließstellung
eine einstellbare Mindestöffnung für den Durchlaß einer Min
destmenge an Bodenwasser.
Der Schwallwasserbehälter ist bei einer bevorzugten Ausfüh
rungsform mit mindestens zwei, vorzugsweise fünf auf ver
schiedene Pegelstände ansprechende Sonden ausgerüstet, indem
sie beispielsweise im Schwallwasserbehälter auf verschiede
nen Höhen angeordnet sind. Von zwei dieser Sonden gibt eine
untere Sonde ein Signal für das Öffnen des regelbaren Ven
tils und die obere Sonde ein Signal für das Schließen des
regelbaren Ventils ab. Dabei sind die beiden Sonden vorzugs
weise mit einem Timer gekoppelt, wobei die untere Sonde den
Timer einschaltet und die obere Sonde den Timer ausschaltet.
Der Timer ist in der Lage, ein Signal zum Öffnen eines in
den Schwallwasserbehälter mündenden Frischwasserzulaufs ab
zugeben, wenn der Pegelstand die obere Sonde nicht innerhalb
einer vorbestimmten Zeitdauer erreicht und somit über eine
bestimmte Zeitdauer einen Wassermangel angezeigt wird. Diese
Zeitdauer ist einstellbar. Die obere Sonde ist ihrerseits
vorzugsweise zur Abgabe eines Signals zum Schließen des
Frischwasser-Zulaufventils eingerichtet. Die Sonden zum
Schließen bzw. Öffnen des regelbaren Ventils können getrennt
sein von Sonden zur Ingangsetzung des Timers und zum Schlie
ßen des Frischwasserventils, die Funktionen sind jedoch vor
zugsweise kombiniert.
Wie schon erwähnt, ist es durch die Erfindung möglich, den
Raum bzw. dessen Querschnitt, der für das Schwallwasser be
nötigt wird, ganz erheblich zu verringern, da durch die Er
findung eine sensible Regulierung des tatsächlichen und
scheinbaren Volumens des Schwimmbadwassers möglich ist. Ge
mäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung kann
somit der für das Schwallwasser zur Verfügung stehende Raum
beispielsweise bei einem Lehrschwimmbecken mit einem Raumin
halt von 100 m3 auf 4 bis 5 m3 gehalten werden, bei einem
normalen Schwimmbecken von 500 m3 auf ca. 10 m3 und bei
einem Freibad von 2000 m3 auf ca. 20 m3. Damit verkleinert
sich der für das Schwallwasser benötigte Raum des Schwall
wasserbehälters auf ca. 1/3 bis 1/5, insbesondere ca. 1/4.
Der übrige Raum kann abgetrennt und für Frischwasser zur
Verfügung gestellt werden, das, wie bereits erwähnt, zur
Rückspülung der Filter verwendbar ist. Es ist möglich, den
für das Schwallwasser zur Verfügung gestellten Raum und den
für das Frischwasser zur Verfügung gestellten Raum zu kombi
nieren und zwar nicht nur räumlich, sondern auch funktio
nell. Hierzu können in besonderen Umständen ansprechende
gegenseitige Zuläufe, insbesondere Überläufe, vorgesehen
sein.
Weitere Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich
aus der nachfolgenden Beschreibung von bevorzugten Ausfüh
rungsformen in Verbindung mit der Zeichnung und den Unteran
sprüchen. Hierbei können die einzelnen Merkmale jeweils für
sich allein oder zu mehreren in Kombination miteinander ver
wirklicht sein.
Die Zeichnung zeigt eine schematische Darstellung einer
Schwimmbadanlage und Verfahrensführung nach einer bevorzug
ten Ausführungsform.
Bei der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsform der
Erfindung ist ein vereinfachtes Schema für die Wasseraufbe
reichtung für Schwimmbäder dargestellt. Zum einzelnen wird auf
die in der deutschen Patentschrift 35 10 045 beschriebene
Aufbereitungsanlage und deren Betrieb verwiesen, mit der die
erfindungsgemäße Aufbereitung bzw. Aufbereitungsanlage mit
besonderem Vorteil kombinierbar ist.
Ein Schwimmbecken 1 besitzt eine Überlaufrinne 2 für Ober
wasser, die über eine Leitung 3 in einen Schwallwasserbehäl
ter 4 oberhalb dessen maximalen Flüssigkeitspegels mündet.
Die Leitung 3 ist im Berech ihrer Mündung 5 mit einer fest
einstellbaren Drossel 6 versehen, die bei der dargestellten
Ausführungsform auf eine maximale Durchflußmenge von
100 m3/h eingestellt ist.
Von mehreren Abzugsstellen 7 führen vom Boden 8 des Beckens
1 Abflußleitungen 9 in eine gemeinsame Abflußleitung 10 für
Bodenwasser, die mit einer motorisch einstell- bzw. regelba
ren Ventilklappe 11 versehen ist. Die Abflußleitung 10 ver
einigt sich mit einer aus dem Bodenbereich des Schwallwas
serbehälters 4 kommenden, eine Rückschlagklappe 12 aufwei
senden Abflußleitung 13 mittels einer einfachen Verzweigung,
z. B. einem T-Stück zu einer gemeinsamen Hauptleitung 14, die
zu einem Mehrschichtfilter 15 führt und zwar über eine in
der Leitung liegende Umwälzpumpe 16. Die Leistung der Um
wälzpumpe 16 ist konstant eingestellt und entspricht der
maximalen Durchflußmenge der Drossel 6 in der Zulaufleitung
3 zum Schwallwasserbehälter, nämlich im beschriebenen Falle
100 m3/h, so daß die Pumpe in der Lage ist, das gesamte, dem
Schwallwasserbehälter pro Zeiteinheit maximal zufließende
Wasser aus diesem wieder zu entfernen. Die Abflußleitung 10
aus dem Schwimmbecken 1 und die Abflußleitung 13 aus dem
Schwallwasserbehälter 4 sind jeweils für sich allein in der
Lage, mindestens die Durchflußmenge von 100 m3/h zu führen.
Dasselbe gilt für die gemeinsame Abflußleitung 14 nach der
Zusammenführung, wobei der Querschnitt dieser gemeinsamen
Leitung nicht größer zu sein braucht als der Querschnitt der
einzelnen Abflußleitungen 10 und 13.
Gelangt in die Überlaufrinne 2 kurzfristig eine größere Was
sermenge, z. B. dann, wenn viele Passanten gleichzeitig ins
Becken steigen oder springen, und fällt deshalb kurzfristig
eine erhöhte Menge an, in die Überlaufrinne 2 überfließenden
Schwallwasser an, dann dient das Volumen der Rinne 2 und das
Volumen der Abflußleitung 3 kurzfristig als Stauraum für die
Wassermenge, die oberhalb der abführbaren Durchflußmenge von
zum Beispiel 100 m3/h liegt. Da das verfügbare Volumen von
Abflußrinne und Abflußleitung bzw. Abflußleitungen aus der
Rinne bei großen Schwimmbecken ohnehin entsprechend größer
ist, paßt sich dieses zur Pufferung des Abflusses dienende
Stauvolumen im wesentlichen von selbst der Beckengröße an.
Die Steuerung des Mengenverhältnisses von Schwallwasser zu
Bodenwasser erfolgt in Abhängigkeit vom Niveau des Wasser
spiegels im Schwallwasserbehälter 4. Hierzu ist im Schwall
wasserbehälter ein Sondensystem aus fünf Sonden vorgesehen,
von denen die unterste die Bezugssonde 17 ist. Die beiden
nächsten darüberliegenden Sonden 18 und 19 sind bereits
oberhalb des Niveaus der Abflußleitung 13 des Schwallwasser
behälters 4 angeordnet und dienen zum Trockenlaufschutz der
Umwälzpumpe 16, wobei die untere Sonde 18 die Pumpe beim
Absinken des Flüssigkeitsniveaus abschaltet und die obere
Sonde 19 die Pumpe einschaltet. Die beiden darüberliegenden
Sonden 20 und 21 dienen zur eigentlichen Niveauregulierung
im Schwallwasserbehälter 4 und damit zur Konstanthaltung des
Wasserspiegels im Schwimmbecken 1. Die Niveauregulierungs
sonden 20 und 21 stehen in Verbindung mit einer Steuerein
richtung 22, zu der auch das regelbare Ventil bzw. die Ven
tilklappe 11 in der Abflußleitung aus dem Becken gehört.
Dabei bewirkt die untere Niveauregulierungssonde 20 bei Ab
sinken des Wasserspiegels im Schwallwasserbehälter 4, z. B.
wenn zahlreiche Badegäste das Schwimmbecken gleichzeitig
verlassen haben, ein Öffnen der normalerweise geschlossenen
Ventilklappe 11, was aufgrund des höheren Druckes in der
Leitung 10 wegen des höherliegenden Schwimmbeckens 1 automa
tisch ein Schließen der Rückschlagklappe 12 zur Folge hat,
zumal die Ventilklappe 11 und die zugehörigen Leitungen 9,
10, 14 in der Regel mehr Wasser durchzulassen vermögen, als
die Umwälzpumpe 16 fördert. Es wird dann Wasser vom Boden 8
des Schwimmbeckens mit den darin befindlichen Ablagerungen
so lange mit der vollen Durchflußmenge abgezogen, bis der
Wasserspiegel im Schwallwasserbehälter wieder das Niveau der
oberen Niveauregulierungssonde 21 erreicht hat. Derselbe
Vorgang spielt sich ab, wenn Wasser aus dem Umweltkreislauf,
beispielsweise als Duschwasser, abgezogen wird, wie dies in
der deutschen Patentschrift 35 10 045 beschrieben ist.
Die untere Niveauregulierungssonde 20 schaltet bei Absinken
des Wasserspiegels gleichzeitig einen in der Steuereinheit
22 befindlichen Timer ein, der dann, wenn das Wasserniveau
den Pegelstand der oberen Niveauregulierungssonde 21 nicht
innerhalb einer vorbestimmten Zeitdauer von beispielsweise
10 Minuten erreicht, ein Ventil 23 einer Frischwasserzuführ
leitung 24 öffnet, wodurch eine nicht nur momentane, sondern
über den vorbestimmten Zeitraum als fehlend gemessene Was
sermenge wieder ersetzt wird.
Steigt das Niveau im Schwallwasserbehälter jedoch innerhalb
der vorgeschriebenen Zeitdauer bis zur oberen Niverauregulie
rungssonde 21 an, z. B. weil zahlreiche Personen in das
Becken gelangen, dann gibt die obere Niveauregulierungssonde
21 ein Stopp-Signal für den Timer ab und veranlaßt die
Schließung der Ventilklappe 11, was innerhalb von beispiels
weise 3 Sekunden geschieht. Es wird dann wieder nahezu das
gesamte, von der Umwälzpumpe abgenommene Wasser aus dem
Schwallwasserbehälter 4 abgezogen, so daß keine Gefahr eines
Überlaufens des Behälters besteht. Dasselbe geschieht, wenn
das Niveau bei geöffnetem Frischwasserzulauf ansteigt, wobei
auch in diesem Falle die obere Niveauregulierungssonde 21
gleichzeitig die Schließung des Frischwasserventils 23 und
die Öffnung der Ventilklappe 11 veranlaßt.
Im Normalfall, d. h. wenn der Wasserspiegel die untere Nive
auregulierungssonde 20 nicht erreicht, wird praktisch alles
Wasser als Oberflächenwasser über den Schwallwasserbehälter
4 abgezogen. Durch nicht völliges Schließen der Ventilklappe
11 kann dabei erreicht werden, daß eine Mindestmenge von
Bodenwasser mit abgezogen wird, um die verhältnismäßig ge
ringfügigen, am Boden vorhandenen Verunreinigungen ebenfalls
abzuziehen.
Wird aus dem Beckenkreislauf zusätzlich Duschwasser abge
zweigt, dann sinkt der Wasserspiegel im Schwallwasserbehäl
ter 4 öfters bis zur unteren Niveauregulierungssonde 20 ab,
so daß vermehrt Frischwasser zugeführt wird, um den Dusch
wasserverbrauch zu kompensieren, und vermehrt Bodenwasser
aus dem Schwimmbecken 1 abgezogen wird. Dadurch wird ein
besonders vorteilhaftes Wechselspiel zwischen ausschließli
chem Oberwasserabzug und ausschließlichem Bodenwasserabzug
erreicht.
Bei der beschriebenen Ausführungsform ist der eigentliche
Schwallwasserbehälter im Verhältnis zum Volumen des Schwimm
beckens relativ klein, beispielsweise nur 5 m3 bei einem
Schwimmbecken von 100 m3 Rauminhalt. Da die Schwallwasserbe
hälter normalerweise erheblich größer sind, ist der Gesamt
behälter unterteilt in zwei Teile, nämlich den den eigentli
chen Schwallwasserbehälter 4 begrenzenden Behälterteil 25
und einen wesentlich größeren Behälterteil 26 für Frischwas
ser. Das Volumenverhältnis des Behälterteils 25 für Schwall
wasser zum Behälterteil 26 für Frischwasser liegt bei etwa
1 : 4. Dadurch steht genügend Frischwasser für die regelmäßi
gen Rückspülungen der Filter zur Verfügung. Da das Frisch
wasser nicht aufgeheizt zu werden braucht, entfallen Ener
giekosten für das Aufheizen sowie Anlagekosten für die Ener
gierückgewinnung. Zwischen den beiden Behälterteilen 25 und
26 ist in der gemeinsamen Trennwand ein Überlauf 27 vorgese
hen, der dazu dient, etwa überschüssiges Wasser auszuglei
chen, wodurch die Abwassermenge auf ein Minimum reduziert
werden kann.
Claims (23)
1. Verfahren zum Aufbereiten von Wasser in Schwimmbädern
mit mindestens einem Becken, bei dem dem Becken Ober
flächenwasser als Schwallwasser abgezogen und über
einen offenen, auf tieferem Niveau als das Becken lie
genden Schwallwasserbehälter einem Filter zugeführt
wird und/oder aus dem unteren Beckenbereich, insbeson
dere am Boden, Bodenwasser direkt zu einem Filter ge
leitet wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Wasser aus
dem Schwallwasserbehälter und das aus dem unteren
Beckenbereich abgezogene Bodenwasser in eine gemeinsame
Leitung geführt und durch eine gemeinsame Umwälzpumpe
dem Filter zugeführt werden und daß zur Regelung des
Verhältnisses von Schwallwasser zu Bodenwasser die
Durchflußmenge an Bodenwasser vor der Zusammenführung
gesteuert und die Durchflußmenge an Schwallwasser in
Abhängigkeit von den vor der Umwälzpumpe herrschenden
Druckverhältnissen automatisch hydraulisch geregelt
wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
das Verhältnis der Durchflußmengen an Schwallwasser zu
Bodenwasser variiert und die Summe der Durchflußmengen
an Schwall- und Bodenwasser im wesentlichen konstant
gehalten wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich
net, daß, gemittelt über die Zeit, der Anteil an
Schwallwasser mehr als 50 Vol.-%, insbesondere 60 bis
80 Vol.-% des umgewälzten Wassers ausmacht.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß die Steuerung für die Durch
flußmenge des Bodenwassers dessen Durchgang öffnet,
wenn ein unterer Pegel im Schwallwasserbehälter er
reicht bzw. unterschritten wird und vorzugsweise im
wesentlichen schließt, wenn das Niveau im Schwallwas
serbehälter einen oberen Pegelstand erreicht bzw. über
schreitet.
5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß die Steuerung der Durchfluß
menge an Bodenwasser auch im vorzugsweise einstellbaren
Schließzustand eine Mindestmenge von 10 bis 30% an Bo
denwasser, bezogen auf die Summe an Schwall- und Boden
wasser, durchläßt.
6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß die Steuerungseinheit sich im
Betrieb entweder im Öffnungs- oder im Schließzustand
befindet und der Öffnungs- bzw. Schließvorgang vorzugs
weise innerhalb von weniger als 10 Sekunden, insbeson
dere weniger als 5 Sekunden abläuft.
7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß die Durchflußmenge an Boden
wasser durch eine mechanische Steuerung vorgegeben
wird.
8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß eine Frischwasserzufuhr in
den Schwallwasserbehälter erfolgt, wenn ein oberer Pe
gelstand im Schwallwasserbehälter nach Öffnen des
Durchflusses für das Bodenwasser nicht innerhalb einer
vorbestimmten Zeitdauer erreicht wird, und die Frisch
wasserzufuhr nach Erreichen des oberen Pegelstandes
beendet wird.
9. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß eine Rückspülung der Filter
im wesentlichen ausschließlich mit Frischwasser durch
geführt wird, das sich vorzugsweise in einem dem
Schwallwasserbehälter zugehörigen Frischwasserbehälter
befindet.
10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß
etwaiges überschüssiges Wasser des Schwallwasserbehäl
ters in den Frischwasserbehälter überführt wird.
11. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem
der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Abflußleitungen (13, 10) aus dem Schwallwasser
behälter (4) und dem Becken (1) zusammengeführt sind,
in der gemeinsamen Leitung (14) vor dem Filter (15)
eine Umwälzpumpe (16) angeordnet ist, in der aus dem
Becken (1) kommenden Leitung (10) ein regelbares Ventil
(11) angeordnet ist und in der aus dem Schwallwasserbe
hälter (4) kommenden Leitung (13) ein Rückschlagventil
(12) angeordnet ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,
daß das regelbare Ventil (11) im Betrieb entweder ganz
offen oder im wesentlichen geschlossen ist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Rückschlagventil eine Rückschlagklap
pe (12) ist.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch
gekennzeichnet, daß die Abflußleitungen (10 und 13)
über eine einfache Verzweigung zusammengeführt sind.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 14, dadurch
gekennzeichnet, daß das regelbare Ventil (11) in
Schließstellung eine einstellbare Mindestöffnung für
den Durchlaß von Bodenwasser besitzt.
16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 15, dadurch
gekennzeichnet, daß das regelbare Ventil eine Regel
klappe (11) ist.
17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 16, dadurch
gekennzeichnet, daß die Zuflußmenge von Schwallwasser
in den Schwallwasserbehälter (4), vorzugsweise durch
eine Drosseleinrichtung (6), begrenzt ist, wobei die
maximale Zuflußmenge vorzugsweise nicht größer ist,
insbesondere gleich ist, wie die Pumpenleistung der
gemeinsamen Förderpumpe (16).
18. Vorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet,
daß ein mindestens eine Beckenüberlaufrinne (2) und
mindestens eine Zuflußleitung (3) zum Schwallwasserbe
hälter (4) aufweisendes Zuflußsystem als Stauraum für
überschüssiges Schwallwasser ausgebildet ist und sich
die Drosseleinrichtung (6) in der Zuflußleitung (3)
vorzugsweise im Bereich der Auslaufmündung in den
Schwallwasserbehälter (4) befindet.
19. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 18, dadurch
gekennzeichnet, daß dem Schwallwasserbehälter (4) min
destens zwei auf verschiedenen Pegelstand ansprechende
Sonden (20, 21) zugeordnet sind, von denen die untere
Sonde (20) ein Signal für das Öffnen des regelbaren
Ventils (11) und die obere Sonde (21) ein Signal für
das Schließen des regelbaren Ventils (11) abgibt.
20. Vorrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden Sonden (20, 21) mit einem Timer gekop
pelt sind, wobei die untere Sonde (20) den Timer ein
schaltet und die obere Sonde (21) den Timer ausschal
tet, wobei der Timer zum Öffnen eines in den Schwall
wasserbehälter mündenden Frischwasser-Zulaufventils
(23) eingerichtet ist, wenn der Pegelstand die obere
Sonde (21) nicht innerhalb einer vorbestimmten Zeit
dauer erreicht.
21. Vorrichtung nach Anspruch 19 oder 20, dadurch gekenn
zeichnet, daß die obere Sonde (21) zur Abgabe eines
Signals zum Schließen des Frischwasser-Zulaufventils
(23) eingerichtet ist.
22. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 21, dadurch
gekennzeichnet, daß der Schwallwasserbehälter (4) un
terteilt ist und ein vorzugsweise kleinerer Behälter
teil (25) für das eigentliche Schwallwasser und ein
vorzugsweise größerer Behälterteil (26) für zur Rück
spülung der Filter (15) bestimmtes Frischwasser vorge
sehen sind.
23. Vorrichtung nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens der Schwallwasserbehälterteil (25) einen
Überlauf (27) in den Frischwasserbehälterteil (26) auf
weist und beiden Behälterteilen vorzugsweise getrennte
Frischwasserzuläufe (23 und 28) zugeordnet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19873744355 DE3744355C1 (en) | 1987-12-29 | 1987-12-29 | Process and apparatus for treating water in swimming pools |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19873744355 DE3744355C1 (en) | 1987-12-29 | 1987-12-29 | Process and apparatus for treating water in swimming pools |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3744355C1 true DE3744355C1 (en) | 1989-05-11 |
Family
ID=6343757
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19873744355 Expired DE3744355C1 (en) | 1987-12-29 | 1987-12-29 | Process and apparatus for treating water in swimming pools |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3744355C1 (de) |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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|---|---|---|---|
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| D1 | Grant (no unexamined application published) patent law 81 | ||
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